− Die Korrekturfaktoren der Kühlleis-
tung und der Leistungsaufnahme
berücksichtigen das Vorhandensein
von Glykol und die unterschiedliche
Verdampfungstemperatur.
− Der Korrekturfaktor des wassersei-
tigen Druckverlustes berücksichtigt
schon den veränderten Massen-
strom aus der Anwendung des Kor-
rekturfaktors des Massenstromes.
− Der Korrekturfaktor des Massen-
stromes ist so berechnet, daß die-
selbe ∆t wie bei glykolfreiem Was-
ser aufrechterhalten wird.
ANMERKUNG
Um die Auslegung des Diagramms zu
vereinfachen, wird ein Beispiel angeführt.
Bei Verwendung des nachstehenden Dia-
gramms ist es möglich, den erforderlichen
Glykolgehalt zu bestimmen; dieser Prozen-
tanteil kann unter Einbezug eines der fol-
genden Faktoren berechnet werden:
Basierend auf dem angenommenen Flu-
id (Wasser oder Luft) muss man in die
Grafik von der rechten oder linken Seite
eintreten, an der Überschneidung der
Geraden Außenlufttemperatur oder der
Temperatur des erzeugten Wassersu
nd der entsprechenden Kurven erhält
man einen Punkt, durch den die verti-
kale Linie gehen muss, die sowohl den
Prozentanteil an Glykol als auch die ent-
sprechenden Korrekturfaktoren angibt.
10. 1 .
LESEN DER GLYKOLKURVEN
Die in der Abbildung dargestellten Kurven
fassen eine große Anzahl von Daten zu-
sammen. Jede Angabe wird durch eine
eigene Kurve dargestellt. Um diese Kur-
ven korrekt benutzen zu können, sind eini-
ge einführende Anmerkungen notwendig:
− Wenn man den prozentualen An-
teil des Glykols basierend auf der
Außenlufttemperatur
möchte, muss man von der linken
Achse eintreten, und wo die Kurve
durchschnitten ist, eine vertikale
Linie ziehen, die ihrerseits alle ande-
ren Kurven durchschneidet; Die von
den oberen Kurven abgelesenen
Punkte stellen die Koeffizienten für
die Korrektur der Kühlleistung und
Leistungsaufnahme, für den Durch-
satz und den Druckverlust dar (es
wird daran erinnert, dass diese
Koeffizienten in jedem Fall mit dem
Nennwert der geprüften Größe mul-
tipliziert werden müssen); während
die untere Achse den prozentuel-
len Anteil an Glykol vorschlägt, der
basierend auf der angenommenen
Außenlufttemperatur notwendig ist.
− Wenn man den prozentualen Anteil
20
10. ÄTHYLENGLYKOLLÖSUNG
LEGENDE:
FcGPf
Korrekturfaktor der Kühlleistung
FcGPa
Korrekturfaktor der Leistungsaufnahme
FcGDpF (a) Korrekturfaktor der Druckverluste (Verdampfer) (mittlere Temp. = -3,5°C)
FcGDpF (b) Korrekturfaktor der Druckverluste (mittlerer Temperatur = 0,5°C)
FcGDpF (c) Korrekturfaktor der Druckverluste (mittlere Temperatur = 5,5°C)
FcGDpF (d) Korrekturfaktor der Druckverluste (mittlere Temperatur = 9,5°C)
FcGDpF (e) Korrekturfaktor der Druckverluste (mittlere Temperatur = 47,5°C)
FcGQF
Korrekturfaktor Durchsatz (Verdampfer) (mittlere Temperatur = 9,5°C)
FcGQC
Korrekturfaktor Durchsatz (Verflüssiger) (mittlere Temperatur = 47,5°C)
ANMERKUNG
berechnen
Auch wenn das Diagramm Außentemperaturen bis zu -40°C erreicht, müssen
obligatorisch die Betriebsgrenzen des Geräts beachtet werden.
des Glykols basierend auf der Tem-
peratur des erzeugten Wassers be-
rechnen möchte, muss man von der
rechten Achse eintreten, und wo die
Kurve durchschnitten ist, eine vertikale
Linie ziehen, die ihrerseits alle anderen
Kurven durchschneidet; die von den
oberen Kurven abgelesenen Punkte
stellen die Koeffizienten für die Kor-
rektur der Kühlleistung und Leistungs-
aufnahme, für den Durchsatz und den
Druckverlust dar (es wird daran erin-
nert, dass diese Koeffizienten in jedem
Fall mit dem Nennwert der geprüften
2.20
2. 1 0
2.00
1.90
1.80
1.70
1.60
1.50
1.390
1.40
1.30
1.310
1.280
1.20
1. 1 80
1. 1 10
1. 1 0
1.090
1.00
1.000
0.99
0.990
0.98
0.975
0.97
0.96
0.95
0.94
5
0
-5
-10
-15
-20
-25
-30
-35
-40
0
5
10
15
20
25
%Glykol
FcGDpF (a)
FcGDpF (b)
FcGDpF (c)
FcGDpF (d)
FcGDpF (e)
FcGQF
FcGQ (PdC)
FcGPf (PdC)
FcGPa
FcGPf
5
0
-3
-6
30
35
40
45
50
55
Größe multipliziert werden müssen);
während die untere Achse den prozen-
tuellen Anteil an Glykol vorschlägt, der
für die Erzeugung von Wasser der ge-
wünschten Temperatur notwendig ist.
− Es wird daran erinnert, dass die
Anfangsgrößen "AUSSENLUFTTEM-
PERATUR" und "TEMPERATUR DES
ERZEUGTEN WASSERS" nicht direkt
miteinander verbunden sind. Es ist
also nicht möglich, in die Kurve einer
dieser Größen einzutreten und den
entsprechenden Punkt auf der an-
deren Kurve abzulesen.