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Hioki RM3548 Bedienungsanleitung Seite 148

Widerstandsmessgerat
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Instabile Messwerte
(Anlegen eines Stroms von 1 A an Punkten an den Kanten und Aufzeichnen
von äquivalenten Linien mit elektrischem Potential alle 50 μV)
Abb. 8 Leitungen mit elektrischem Potential eines Metalllineals
Abb. 8 zeigt ein Beispiel für das Aufzeichnen der äquivalenten Linien mit elektrischem
Potential eines Metalllineals. Ähnlich wie bei dem Verhältnis zwischen der Verteilung von
Atmosphärendruck und Wind bei einem Wettervorhersagediagramm ist die Stromdichte
an Orten, an denen die äquivalenten Linien mit elektrischem Potential wenig Abstand
zueinander haben, höher und an Orten, an denen sie großen Abstand zueinander haben,
niedriger. Mithilfe dieses Beispiels wird gezeigt, dass die Neigung des elektrischen
Potentials um die Strom anwendenden Punkte herum größer ist. Dieses Phänomen
wird durch eine hohe Stromdichte, während sich der Strom auf dem Metalllineal
ausbreitet, verursacht. Aufgrund dieses Phänomens sollten Messwerte auch dann relativ
unterschiedlich sein, wenn sich die Verbindungspositionen nur leicht unterscheiden, wenn
Spannungserkennungsanschlüsse (von Messfühlern) neben Strom anwendenden Punkten
positioniert werden.
Zur Vermeidung der Auswirkungen dieses Phänomens wird die Erkennung von Spannung
im Inneren von Strom anwendenden Punkten empfohlen. Im Allgemeinen kann, wenn der
Spannungserkennungspunkt weiter im Inneren des Stromanwendungspunktes als die
Breite ( B ) und Dicke ( d ) des Messobjekts ist, als einheitlich angesehen werden. Wie in
Abb. 9 dargestellt sollten die SENSE-Anschlüsse innen mit einem Abstand von mindestens
3 B oder 3 D mm von den SOURCE-Anschlüssen liegen.
B
d
Abb. 9 Positionen der Messfühler auf einem breiteren/dickeren Messobjekt
Anhang22
Ω
0,1m
Ω
0,2m
Ω
0,3m
Ω
0,4m
(B300 mm × L370 mm × D0,4 mm)
SOURCE A
SENSE A
SOURCE B
Über 3 B , 3 d
Anlegen von Strom
SENSE B
SOURCE B
Über 3 B , 3 d
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