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Anschluss An Das Stromnetz; Anleitungen Für Die Abnahmeprüfung; Gebrauchs- Und Sicherheitshinweise; Prüfungen Und Wartung - Imer Rio 100 Handbuch Für Bedienung, Wartung Und Ersatzteile

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4. ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ

- Kontrollieren, ob die Versorgungsspannung den Daten des
Typenschildes der Maschine entspricht.
- Außerdem sicherstellen, daß die Netzspannung bei laufender
Seilwinde mit maximaler Aufzugsbelastung zwischen 210 V
und 240 V liegt.
- Die Stromleitung muß gegen Überlastung geschützt und mit
einem Differentialschutz ausgestattet sein, und der Erdleiter
muß denselben Querschnitt wie das Stromkabel aufweisen.
Die Bemessung der Leiter muß dem Betriebsstrom und der
Leitungslänge entsprechen, damit übermäßiger Spannungsabfall
vermieden wird (Bez. Tab.1).
- Auf Trommeln aufgewickelte Verlängerungskabel vermeiden.
- Das Versorgungskabel muß für häufige Bewegungen geeignet und
mit einem abriebfesten Mantel ausgestattet sein (z.B. H07RN-F).
- Den Stecker an der Maschine einstecken und mit der
mechanischen Sicherung mit Schutzgrad IP67 sichern.
- Damit ist die Seilwinde für den ersten Probelauf bereit.
5. ANLEITUNGEN FÜR DIE ABNAHMEPRÜFUNG
ACHTUNG. Diese Prüfung muß durch kompetentes
Fachpersonal
und
erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen für die
Sicherheit des Personals erfolgen.
ACHTUNG: die Abnahmeprüfung muß in jedem Fall
vor dem erstmaligen Einsatz der Seilwinde
durchgeführt werden.
Vor Beginn der Prüfung sorgfältig kontrollieren, ob die Montage
der Seilwinde korrekt ausgeführt wurde.
1) Das Seil durch Betätigen der Abwärtstaste leer bis zum
unteren Ladebereich absenken und prüfen, ob am Endanschlag
mindestens drei Wicklungen auf der Trommel verblieben sind.
2) Leerzyklus-Probe. Eine geringe Last (20 kg) anwenden
und durch Ausführung eines kompletten Auf- und Abwärtslaufs
die korrekte Arbeitsweise der Maschine kontrollieren.
Die Aufwärts-, Abwärts- und Notstop-Taste, das Auslösen des
oberen Endschalters und das korrekte Aufwickeln des Kabels
auf der Trommel, sowie das Auslösen der Motorbremse
ausprobieren.
3) Belastungsprobe. Bei diesem Versuch muß die maximale
Traglast der Seilwinde angewandt werden. Einen kompletten
Aufwärst- und Abwärtslauf ausführen, um die Verankerungen
der Seilwinde und der Bremsvorrichtung des Elektromotors zu
kontrollieren.
Nach der Probe muß durch eine erneute Überprüfung der
waagerechten Ausrichtung des Verankerungsrohrs kontrolliert
werden, ob an den Strukturen eventuelle Senkungen oder
Setzungen aufgetreten sind.
4) Die Seilwinde ist mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgestattet,
welche den Hub der Maschine am höchsten Punkt (Bez.5) anhält.
Es empfiehlt sich jedoch, deren Auslösen durch rechtzeitiges
Freigeben der entsprechenden Taste und folgendes Anhalten
der Maschine zu vermeiden.
Wenn das Seil vollkommen abgewickelt ist, muß die sich in der
Nähe der Maschine befindliche Bedienungsperson darauf achten,
daß die Wicklungsrichtung an der Trommel nicht umgekehrt wird.
Nach Abschluß der Probe müssen Datum, Montageprüfung mit
Unterschrift und eventuellen Anmerkungen in das
Prüfungsprotokoll (Tab.2) eingetragen werden.
Das beschriebene Prüfverfahren, komplett mit
Leerzyklus-Probe 2) und Belastungsprobe 3) muß
bei jeder neuen Installation der Maschine
durchgeführt werden.

6. GEBRAUCHS- UND SICHERHEITSHINWEISE

1) Auf keinen Fall Lasten heben, welche die
Tragfähigkeit der Seilwinde überschreiten.
2) Sicherstellen, daß sich unter der schwebenden
Last keine Personen aufhalten.
3) Nicht versuchen, am Boden verankerte Lasten
(z.B. Pfosten, Plinthen, usw.) zu heben.
IMER INTERNATIONAL S.p.A.
RIO 100
unter
Anwendung
der
4) Sicherstellen, daß die Last sicher am Haken der
Seilwinde befestigt ist und stets die Sicherung
schließen.
5) Falls für das Einhängen der Last irgendwelches
Zubehör (Riemen, Seile, Gurte, usw.) erforderlich
ist, muß dieses zugelassen und bescheinigt sein;
das Gewicht dieser Zubehörteile muß von der
Höchsttraglast abgezogen werden.
6) Sicherstellen, daß beim Heben keine Lastteile
hervorstehen.
7) Vor dem Abhaken der Last sicherstellen, daß
dieselbe stabil aufliegt.
8) Beim Abhaken von schwebenden Lasten kein
Zubehör verwenden, das die sofortige Freigabe
ermöglicht,
durchschneiden.
9) Beim Betrieb nicht mit den Hände oder anderen
Körperteile in die Nähe der Trommel kommen, weil
diese sich sonst am aufwickelnden Seil verfangen
und schwer verletzt werden könnten.
10) Beim Betrieb nicht mit den Händen oder
anderen
Körperteilen
Gegengewichtes kommen, weil diese sonst am Hebel
des Endschalters eingeklemmt werden können.
11)
Die
Maschine
Wetterverhältnissen (starker Wind oder Gewitter)
benutzen, weil die Last frei schwingen könnte.
12) Die Bedienungsposition und die Beleuchtung
müssen während des gesamten Arbeitshubs freie
Sicht auf die Last ermöglichen.
13) Sicherstellen, daß alle Schutzvorrichtungen an
ihrem Platz angebracht sind.
14) Beim Gebrauch kontrollieren, ob sich das Kabel
korrekt
Windung
Lockerungen oder Überlagerungen aufwickelt,
welche das Kabel selbst beschädigen könnten. Das
Kabel in diesem Fall wieder abwickeln, gespannt
halten und korrekt aufwickeln.
15) Sicherstellen, daß der Arbeitshub auf der gesamten
Länge frei von Behinderungen ist und dafür Sorge
tragen, daß sich niemand aus den dazwischen
liegenden Stockwerken hinauslehnen kann.
16) Den unteren Ladebereich abgrenzen, damit sich
beim Heben keine Personen dort aufhalten können.
17) Kinder von der Seilwinde fernhalten.
18) Ist die Seilwinde außer Gebrauch, ist eine
Benutzung durch Fremden auszuschließen.
19) Der Einsatz der Seilwinde für schräge
Förderbewegungen (mehr als 5° im Vergleich zur
Senkrechten) ist verboten.
20) Die Haltestrukturen der Seilwinde auf keinen
Fall
auf
den
Druckknopftafel schwenken.
21) Schwebende Lasten nicht unbeaufsichtigt
lassen, sondern heben oder absenken und abladen.
22) Beim Heben oder Senken einer Last diesen
Vorgang so steuern, daß gefährliche seitliche und
vertikale Bewegungen so weit wie möglich
vermieden werden.
23) Beim Heben und Senken die Last nicht drehen
lassen, weil sonst das Seil reissen könnte.
24) Bevor die Seilwinde unbeaufsichtigt verlassen
wird, die Last abnehmen, das Seil ganz auf die
Trommel aufwickeln und den Stecker aus der
Steckdose ziehen.
Bei jeder Wiederaufnahme der Arbeit nach einer längeren
Ruhezeit (z.B. Nachtruhe) muß die Seilwinde durch Ausführung
einer Leerzyklus-Probe (gemäß der unter Punkt 2, KAP. 5
aufgeführten Anweisungen) erneut geprüft werden.
7. PRÜFUNGEN UND WARTUNG
ACHTUNG. Alle Wartungsarbeiten müssen bei
stillstehender
Stromversorgung und ohne Last erfolgen.
16
oder
die
Verzurrungen
in
die
Nähe
nicht
bei
ungünstigen
an
Windung
und
Zapfen
durch
Ziehen
Maschine,
unterbrochener
des
ohne
der
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