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Umgang Mit Brennstoff - Scan 83 Serie Handbuch

Scan 83-1; scan 83-2; scan 83-3; scan 83-4; scan 83-5; scan 83-6; scan 83-7; scan 83-8
Inhaltsverzeichnis
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Dauerbetrieb
Es ist wichtig, in der Brennkammer eine möglichst hohe Temperatur
zu erzielen. Dies führt zu einer optimalen Nutzung des Kaminofens
und Brennstoffs sowie zu einer sauberen Verbrennung. Sie vermei-
den so die Ablagerung von Ruß an der Brennkammerverkleidung
und Glasscheibe. Im Betrieb darf sich kein Rauch zeigen, nur eine
Luftbewegung, die die laufende Verbrennung anzeigt.
Nach der Anzündphase sollte eine gute Glutschicht vorhanden sein,
mit der der eigentliche Betrieb begonnen werden
etwa 25 cm lange Holzscheite von etwa 0,6 bis 0,8 kg nachlegen.
Hinweis: Das Holz muss schnell Feuer fangen. Wir empfehlen des-
halb, die Primärlufteinstellung völlig zu öffnen. Der Betrieb des
Kaminofens bei zu geringer Temperatur und mit zu wenig Primärluft
kann zur Entzündung von Gasen führen, was den Kaminofen beschä-
digen kann.
Zum Nachlegen von Holz die Glastür immer vorsichtig öffnen, damit
kein Rauch entweichen kann. Nie Holz nachlegen, wenn das Feuer
gut brennt.
Betrieb des Kaminofens im Frühjahr oder Herbst
In der Übergangszeit mit geringerem Heizbedarf empfehlen wir, den
Kaminofen einmal "von oben nach unten" anzuzünden und hierbei
evtl. zwei Holzscheite wie oben einzulegen, um sicherzustellen, dass
die Verkleidung wieder freibrennt.
Die Funktion des Kamins
Der Kamin ist der Motor des Kaminofens, seine Leistung bestimmt,
wie gut Ihr Kaminofen funktioniert. Der Zug im Kamin erzeugt
Unterdruck im Kaminofen. Der Unterdruck zieht den Rauch aus
dem Kaminofen und führt Luft durch den Verbrennungsluftschieber
in den Verbrennungsprozess. Verbrennungsluft wird auch für das
Luftspülungssystem benutzt, das die Glasscheibe rußfrei hält.
Der Zug im Kamin entsteht durch die Temperaturdifferenz inner- und
außerhalb des Kamins. Je höher die Temperaturdifferenz ist, desto
besser ist der Zug. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Kamin
die Betriebstemperatur erreicht, bevor Sie die Schiebereinstellungen
schließen, um die Verbrennung im Kaminofen zu drosseln (ein
gemauerter Kamin braucht länger, um die Betriebstemperatur
zu erreichen, als ein Stahlkamin). Es ist sehr wichtig, dass die
Betriebstemperatur an Tagen mit schlechtem Kaminzug aufgrund
von ungünstigen Wind- und Wetterbedingungen so bald wie mög-
lich erreicht wird. Es müssen so schnell wie möglich einige Flammen
erscheinen. Hierzu das Holz besonders klein hacken, einen zusätzli-
chen Anzünder benutzen usw.
Nach längerem Nichtgebrauch müssen Sie die Kamin auf freien
Durchgang prüfen.
Sie können an einem Kamin mehrere Öfen betreiben. Vorher müssen
Sie allerdings die zutreffenden Vorschriften prüfen.
Unabhängig davon, wie gut Ihr Kamin ist, wird er nicht richtig funk-
tionieren, wenn Sie ihn nicht richtig benutzen. Entsprechend kann
ein schlechter Kamin bei richtiger Benutzung akzeptable Ergebnisse
liefern.
Benutzung des Kaminofens unter verschiedenen
Wetterbedingungen
Der Einfluss des Windes auf den Kamin kann eine starke Wirkung
auf die Reaktion des Kaminofens unter verschiedenen Windlasten
haben, für eine gute Verbrennung kann es nötig sein, die Luftzufuhr
zu regeln. Es kann auch helfen, eine Klappe in das Rauchrohr einzu-
setzen, mit dem Sie den Zug unter verschiedenen Windlasten regeln
können.
Nebel und Dunst können ebenfalls einen großen Einfluss
auf
den
Kaminzug
haben,
Verbrennungslufteinstellungen
Verbrennung zu erreichen.
BETRIEBSANLEITUNG
kann.
Jeweils zwei
es
können
dann
andere
nötig
sein, um
eine
gute
Allgemeine Hinweise
Bitte beachten! Teile des Kaminofens, besonders die Außenflächen,
können im Gebrauch heiß werden. Seien Sie vorsichtig.
Geben Sie Asche nie in brennbare Behälter. Asche kann auch noch
lange nach dem Betrieb des Kaminofens Glut enthalten.
Wenn der Kaminofen nicht benutzt wird, können Sie die Klappen
schließen, um Zugluft durch den Kaminofen zu vermeiden.
Wenn der Kaminofen längere Zeit nicht benutzt wurde, müssen Sie
die Rauchkanäle vor dem erneuten Anzünden auf freien Durchgang
prüfen.
Kaminbrand
Bei einem Kaminbrand die Tür, den Aschenkasten und alle Schieber
am Kaminofen geschlossen halten. Im Notfall die Feuerwehr rufen.
Wir empfehlen, den Kamin vor der erneuten Benutzung des
Kaminofens von einem Schornsteinfeger prüfen lassen.

Umgang mit Brennstoff

Auswahl von Holz/Brennstoff
Sie können alle Holzarten als Brennstoff benutzen. Hartholz wie
Buche oder Esche eignet sich aber allgemein besser zum Heizen,
weil es gleichmäßiger verbrennt und weniger Asche verursacht.
Andere Holzarten wie Ahorn, Birke und Fichte sind ausgezeichnete
Alternativen.
Vorbereitung
Der beste Brennstoff kommt von Bäumen, die vor dem 1. Mai gefällt,
gesägt und gespalten werden. Das Holz passend zur Größe der
Brennkammer zuschneiden. Wir empfehlen einen Durchmesser von
6 - 10 cm. Die Länge sollte etwa 6 cm kürzer als die Brennkammer
sein, um ausreichend Platz für die Luftzirkulation zu lassen. Wenn
das Holz einen größeren Durchmesser hat, kann es längs gespalten
werden. Gespaltenes Holz trocknet schneller.
Lagerung
Das gesägte und gespaltene Holz muss 1 - 2 Jahre trocken gelagert
werden, bevor es zum Verfeuern trocken genug ist. Holz trocknet bei
gut belüfteter Lagerung schneller. Es ist vorteilhaft, das Holz vor der
Benutzung einige Tage bei Raumtemperatur zu lagern. Bedenken Sie,
dass Holz im Herbst und Winter Luftfeuchte absorbiert.
Feuchte
Um problematische Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden
und optimale Wirtschaftlichkeit im Betrieb zu erreichen, muss
das Holz völlig trocken sein, bevor es als Brennstoff verwendet
werden kann. Die Holzfeuchte darf 20% nicht überschreiten. Ein
Feuchtegehalt von 15-18% ergibt beste Wirtschaftlichkeit. Für eine
einfache Prüfung der Holzfeuchte werden die Enden von zwei
Holzscheiten aufeinander geschlagen. Feuchtes Holz hat einen leicht
gedämpften Klang.
Wenn zu feuchtes Holz verfeuert wird, geht die meiste erzeugte
Hitze in die Verdampfung des Wassers. Entsprechend wird der
Kaminofen nicht warm und gibt keine Wärme in den Raum ab. Das
ergibt schlechte Wirtschaftlichkeit und Rußablagerungen an der
Glasscheibe, im Ofen und im Kamin. Die Verbrennung von feuchtem
Holz verschmutzt außerdem die Umwelt.
Die Bedeutung von Begriffen zur Angabe von
Holzmengen.
Zur Angabe von Holzmengen werden verschiedene Begriffe benutzt.
Es ist ratsam, sich vor dem Holzkauf mit diesen Begriffen vertraut
zu machen. Beispielsweise sind in öffentlichen Bibliotheken diverse
Broschüren zu diesem Thema verfügbar.

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