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®
PeakTech
4040 / 4045
Bedienungsanleitung /
operation manual
DDS Funktionsgeneratoren /
DDS Function Generators
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Inhaltszusammenfassung für PeakTech 4040

  • Seite 1 ® PeakTech 4040 / 4045 Bedienungsanleitung / operation manual DDS Funktionsgeneratoren / DDS Function Generators...
  • Seite 2: Sicherheitshinweise Zum Betrieb Des Gerätes

    Sicherheitshinweise zum Betrieb des Gerätes Dieses Gerät erfüllt die EU-Bestimmungen 2004/108/EG (elektromagnetische Kompatibilität) und 2006/95/EG (Niederspannung) entsprechend der Festlegung im Nachtrag 2004/22/EG (CE-Zeichen). Überspannungskategorie II; Verschmutzungsgrad 2. Zur Betriebssicherheit des Gerätes und zur Vermeidung von schweren Verletzungen durch Strom- oder Spannungsüberschläge bzw.
  • Seite 3 Kurzschluss und zur Zerstörung des Gerätes führen. 1. Einführung ® Die Vorder – und Rückseite der PeakTech DDS-Funktionsgeneratoren wird in diesem Kapitel beschrieben, um dem Anwender eine Hilfestellung zu geben, die ihnen beim Zurechtfinden und der Benutzung der Geräte hilft.
  • Seite 4 Vorbereitungen zum Betrieb 1.1. Prüfen des Messgerätes und des Zubehörs Prüfen Sie, ob der Generator und das Zubehör vollständig und unbeschädigt sind. Bei starker Beschädigung der Verpackung sollten Sie diese aufbewahren, bis Sie das Messgerät vollständig geprüft haben. 1.2. Funktionsgenerator mit dem Stromnetz verbinden und einschalten Ein sicherer Betrieb des Gerätes ist nur unter folgenden Bedingungen gewährleistet.
  • Seite 5 2. Beschreibung der Vorder - und Rückseite, sowie des Bedienfeldes 2.1 Vorderseite (Abb.1) 2.2 Rückseite (Abb.2)
  • Seite 6 2.3 Bildschirm (Abb. 3) Der Bildschirm ist in vier Bereiche unterteilt: Hauptmenü-Anzeige, Sekundärmenü-Anzeige, Tertiärmenü- Anzeige sowie Hauptanzeige. Sechs Tastenfunktionen des Instruments werden in der Hauptmenüanzeige wiedergegeben: Einzelfrequenz, Modulation, Tastenmodulation, Wobbelung, Burst und externe Messung. Die zu diesen sechs Funktionen gehörenden Unterfunktionen werden in der Sekundärmenüanzeige angezeigt.
  • Seite 7 2.5 Bedienoberfläche 2.5.1 Beschreibung des Tastenfeldes: Auf der Vorderseite des Instruments befinden sich 34 Tasten (s. Abb. 1) mit den folgenden Funktionen: Tone: Wechsel vom aktuellen Betriebszustand zu Einzelfrequenz. AM/FM: Wechsel vom aktuellen Betriebszustand zu Modulation. Keying: Wechsel vom aktuellen Betriebszustand zu Tastenmodulation. Sweep: Wechsel vom aktuellen Betriebszustand zu Wobbelung.
  • Seite 8 Menü-Tabelle für „TONE“ Hauptmenü Tone Sekundärmenü CH A CH B Sync Freq (Frequenz) Freq Freq 3. Untermenü Amptd (Amplitude) Amptd CH A Amptd Offset Wave CH B Amptd Atten (Dämpfung) Phase Wave (Wellenform) Harmon Menü-Tabelle für „SWEEP“ Hauptmenü SWEEP Sekundärmenü Freq-Sweep Ampl-Sweep Start Freq...
  • Seite 9 Menü-Tabelle für Frequenzzähler „COUNT“ Hauptmenü COUNT Sekundärmenü Freq-Measure Count Gate Gate 3. Untermenü Atten (Dämpfung) Atten (Dämpfung) Filter Filter Menü-Tabelle für „TONE“ Hauptmenü Tone Sekundärmenü CH A CH B Sync Freq Freq Freq 3. Untermenü Amptd Amptd CH A Amptd Offset Wave CH B Amptd...
  • Seite 10 Das Instrument verfügt über die acht o.g. Funktionsmenüs: Einzelfrequenz, Wobbelung, Burst, Modulation, Tastenmodulation, externe Messung, Kalibrierung, System. Im jeweiligen Funktionsmodus Einzelfrequenz, Wobbelung, Burst, Tastenmodulation oder externe Messung kann durch wiederholtes Drücken der A/B- Taste die Einstellung von Kanal A bzw. Kanal B vorgenommen werden. Im Funktionsmodus Kalibrierung oder System kann der Einstellmodus für Kanal A und Kanal B nicht aufgerufen werden.
  • Seite 11 Wenn die eingestellte Dämpfung größer als 60dB ist, kann der Modus auf „automatisch“ eingestellt werden. Auswählen von Offset von Kanal A: Stellen Sie bei einer Dämpfung von 0dB den DC-Offset auf -1V ein. Eine Anleitung zur detaillierteren Einstellung finden Sie im entsprechenden Abschnitt von Kapitel 3. Offset - 1 V Auswählen der Signalform von Kanal A: Wählen Sie als Impulswelle Sinus oder Rechteck aus.
  • Seite 12: Funktionsbeschreibung

    Informationen über die Funktionsweise und somit auch über die Anwendung vermittelt werden kann. * Baum des Funktionsprinzips * Grundlage des DDS * Funktionsprinzip der Betriebssteuerung 4. Funktionsbeschreibung ® 4.1. Blockdiagramm von PeakTech 4040/4045 DDS Funktionsgeneratoren Keyboard Knob Displayer 器 器 Clock...
  • Seite 13 4.2. DDS-Funktionsprinzip * Herkömmliche Signalgeneratoren verwenden zur Erzeugung eines Spannungssignals verschiedene elektronische Oszillatorschaltungen. Die damit erreichbare Frequenzgenauigkeit und Frequenzstabilität ist nicht hoch genug. Darüber hinaus ist die Technik sehr komplex, die Auflösung gering, die Frequenzeinstellung unbequem, und die Steuerung durch einen PC schwierig. Die direkte Digitalsynthese (DDS) ist ein neuartiges Verfahren zur Signalerzeugung ohne Oszillatorkomponenten, das mit Hilfe einer digitalen Synthese einen Datenstrom erzeugt, aus dem über einen DA-Wandler ein vorher einstellbares Analogsignal erzeugt wird.
  • Seite 14 eines Minuszeichens. Falls der Datenbereich einen Wert aufweist, beendet diese Taste die Dateneingabe und fungiert als Einheitentaste. Die Zifferntasten werden nur zur Eingabe der Daten in den Anzeigenbereich verwendet. Der Bezugspunkt besitzt jetzt keine Gültigkeit und kann durch Drücken der genannten Funktionstaste erneut eingegeben werden, wenn er nicht stimmt.
  • Seite 15 5.5. Einstellen der Amplitude von Kanal A: Drücken Sie die Amptd-Taste und wählen Sie “Amplitude of channel A” (Amplitude von Kanal A). Verwenden Sie zur Eingabe des Amplitudenwertes die Zifferntasten oder den Drehgeber. Die Amplitude wird am Ausgang “output A” ausgegeben. 5.5.1 Format des Amplitudenwerts: Der Amplitudenwert von Kanal A kann im Einzelfrequenzmodus in drei Formaten eingegeben und angezeigt werden: Drücken Sie die Vp-p-Taste, um das Format Vp-p auszuwählen;...
  • Seite 16 5.7.1 Der entsprechende Zusammenhang zwischen dem Ausgangssignal (Vpp) und dem absoluten Wert des DC-Offsets. 5.7.1.1 Der Generator, dessen Maximalwert der Ausgangssignalfrequenz ist nicht höher als 10MHz. Ausgangssignals DC-Offset … 20V 0 ~ 10V … V 5.7.1.2 Der Generator, dessen Maximalwert der Ausgangssignalfrequenz ist nicht höher als 10MHz. Ausgangssignals DC-Offset 4.0001V...
  • Seite 17 5.9.5. Sweep-Modus: Drücken Sie die Mode-Taste und wählen Sie die Option “mode” (Modus). Drücken Sie die <- bzw. >-Taste oder verwenden Sie den Drehgeber, um den Sweep-Modus zu ändern. Der jeweilige Sweep-Modus wird im Bereich der Hauptanzeige in invertierter Darstellung angezeigt. Das Sweep-Signal beginnt gemäß...
  • Seite 18 5.10.Die AM/FM-Funktion Drücken Sie die AM/FM-Taste und wählen Sie die Option “Modulation”, um den Modulationsvorgang zu starten. Im Modulationsbetrieb fungiert das Signal von Kanal A als Trägersignal und das Signal von Kanal B als Modulationssignal. Im Allgemeinen sollte die Trägerfrequenz 10-mal höher als die Modulationsfrequenz sein.
  • Seite 19 5.11. Die Burst-Funktion Drücken Sie die Burst-Taste und wählen Sie die Option “burst”, um den Burstvorgang zu starten. Eine Reihe von Impulsen mit bestimmten Zyklen kann ausgegeben werden. Diese Funktion verfügt über kein Untermenü. 5.11.1. Einstellen der Burstfrequenz: Drücken Sie die Freq-Taste und wählen Sie „frequency“ (Frequenz). Der Frequenzwert des Ausgangssignals kann über die Zifferntasten oder den Drehgeber eingegeben werden.
  • Seite 20 5.12. Die Keying-Funktion In der digitalen Kommunikation und Systemen der Fernsteuerung und Fernmessung wird zur Übertragung digitaler Signale in der Regel FSK oder PSK eingesetzt, und die Frequenz oder Phase des Trägersignals wird über Codierung moduliert. Das ursprüngliche, digitale Signal kehrt über einen Modulator in den Receiver zurück.
  • Seite 21 5.13. Die Funktion “externe Zählung” Die Frequenz des externen Signals kann gemessen oder gezählt werden. Schließen Sie das zu messende externe Signal an den “Eingang für externe Messung” auf der Geräterückseite an. Bei dem zu messenden Signal handelt es sich um ein periodisches Signal einer beliebigen Signalform. Die Amplitude sollte größer als 50mVrms und geringer als 7Vrms sein.
  • Seite 22 5.14.4 Amplitudendämpfung: Kanal B verfügt über einen festen Ausgangsdämpfer, der die Ausgangsamplitude automatisch dämpft. Der Bediener kann ihn nicht über das Tastenfeld steuern. 5.14.5. Auswählen der Signalform: Für Kanal B stehen 11 Signalformen zur Verfügung. Drücken Sie die Wave-Taste und wählen Sie die Option “waveforms of channel B” (Signalformen für Kanal B) aus. Durch Drücken der <- bzw.
  • Seite 23 5.16. Die Kalibrierfunktion Die Kalibrierung wurde vor Verlassen des Werks durchgeführt. Die in den Spezifikationen angegebenen Parameterfehler gelten Auslieferung. Fehler könnten sich Langzeitbetrieb oder Temperaturänderung erhöhen. Wird der Generator zur exakten Messung verwendet, sollte er kalibriert werden. Beim Kalibrieren sind einige Instrumente unerlässlich. Ohne diese Instrumente sollten Sie keine Kalibrierung vornehmen.
  • Seite 24 5.16.9. Modulationstiefe: Drücken Sie die Mod Depth-Taste und wählen Sie die Option “modulation depth” (Modulationstiefe). Ein Modulationssignal mit einer Trägerfrequenz von 5MHz, einer Modulationstiefe von 100% und einer Modulationsfrequenz von 1kHz werden von Kanal A ausgegeben. Kontrolliert mit dem externen Modulator kann die Modulationstiefe wie oben kalibriert werden. 5.16.10.
  • Seite 25 unter “Memory 1” gespeicherte Menü aufgerufen wird. Die Parameter sind auf die von “Memory 1” eingestellt. Die beim Einschalten wiederherstellbaren Menüs sind “Tone”, “AM/FM”, “keying”, “Sweep”, “Burst” und “Count”, alles gültige Menüs. 5.17.2 Programmierbare Schnittstelle 5.17.2.1 Programmierbarer Modus: Drücken Sie die Remote Port-Taste und wählen Sie „programmable mode“...
  • Seite 26: Einführung Der Programmierbaren Schnittstelle

    6. Einführung der programmierbaren Schnittstelle Die Verwendung der programmierbaren Schnittstelle wird in diesem Kapitel vorgestellt. Mit einem Schnittstellenkabel kann der Anwender den Generator über die programmierbare Schnittstelle eine Verbindung mit einem Computer herstellen, um automatische Testreihen durchzuführen. * Allgemeine Einführung * Auswahl der Schnittstelle * Leistungen und Funktionen der GPIB * Leistungen und Funktionen der RS-232...
  • Seite 27 Leistungen und Funktionen der GPIB Die GPIB-Schnittstelle entspricht den Bestimmungen von IEEE-488-1978. 6.1 Schnittstellenebene: TTL wird für den Ausgangspegel und Eingangspegel mit negativer Logik verwendet, d.h.: “0” ist High-Pegel (≥2.0V); “1” ist Low-Pegel (≤0.8V) 6.2 Übertragungsgeschwindigkeit: Die Daten werden in 8 Zeilen und mit einer Geschwindigkeit von 50kBytes/Sekunde übertragen. 6.3 Schnittstellenverbindung: Mit einem 24-poligen Standardstecker und einem abgeschirmten 24-adrigen Kabel.
  • Seite 28 Leistungen der RS232-Schnittstelle Die RS232-Schnittstelle entspricht den Bestimmungen von EIA-RS232. 6.10 Schnittstellenebene: Logischer Wert “0” für +5V~+15V; Logischer Wert “1” für -5V~-15V 6.11 Sendeformat: Jeder Datensatz an gesendeten Informationen besteht aus 11 Bits: 1 Startbit (logischer Wert 0), 8 Daten- Bits (ASCII-Code), 1 Zeichenbit (Adressbyte hat logischen Wert 1, Datenbyte hat logischen Wert 0), 1 Stoppbit (logischer Wert 1).
  • Seite 29 Geräteadresse In einem automatischen Testsystem sollte jedem Gerät eine Nummer, die Geräteadresse, zugewiesen werden. Im Allgemeinen wird der Controller (Computer) als 00 definiert. Andere Geräte werden definiert von 01 bis 99 für das RS232-System und von 01 bis 15 für das GPIB-System. Die „Hör“-Adresse und die „Sprech“-Adresse sind für jedes Gerät dieselben.
  • Seite 30 Tabelle für Funktionscodes Funktionscode Funktionscode Funktionscode Funktionscode Channel A Parameter 1 Kontinuierlich NORMAL Wellenform WAVE* Channel B Parameter 2 Amplituden-Sweep S_AMP Frequenz FREQ Parameter 3 THREE Frequenz-Sweep S_FREQ Ausgang AN Periode PERIod Parameter 4 FOUR Frequenz- Ausgang Modulation Amplitude AMPtd Intervalzeit TIME Amplituden-...
  • Seite 31 Da die Groß-/Kleinschreibung nicht angepasst werden muss, weist die Einheit ‘mHz’ keine Codierung auf. Der Nummerncode besteht aus den Zahlen 0~9 und Dezimalpunkt, bei dem es keinen Unterschied zu seiner allgemeinen mathematischen Verwendung gibt. Daher ist keine zusätzliche Beschreibung notwendig. 6.26 Codezeichenbereich: Der Bereich der Codezeichen der programmierbaren Befehle ist wie folgt: Englische Buchstaben: A~Z(a~z) keine Groß-/Kleinschreibung...
  • Seite 32: Spezifikationen

    Messfolge: 400MSa/s Klirrfaktor: >50dBc (F<1MHz), >40dBc (1MHz<F>20MHz) Totale Verzerrung: <0,5% (20Hz … 100kHz) Anstiegs - / Abstiegszeit Rechtecksignal: <20ns 7.2. Frequenz-Charakteristik: Frequenzbereich: 0Hz … 50MHz (P 4040); 0Hz … 150MHz (P 4045) Auflösung: 100mHz Frequenzgenauigkeit: +/-(5x10 + 100mHz) Frequenzstabilität: +/-(5x10 /3 Std.)
  • Seite 33 7.6. Modulation 7.6.1. Amplituden-Modulation Modulation Signal: Internes Signal von Kanal B oder äußeren Signal, Modulationsgrad: 0% ~ 100% Amplitude des externen Eingangssignals: 2 Vp-p (-1V ~ +1 V) ASK, OSK: Trägeramplituden können beliebig eingestellt werden alternative Geschwindigkeit: 10,1ms ~ 1000s Modulations-Modus: Intern oder Extern 7.6.2 Frequenz-Modulation...
  • Seite 34 Spezifikationen für Kanal B Wellenform-Charakteristik: Wellenformarten: 11 verschiedene Ausgangssignale inklusive Sinus, Rechteck, Dreieck, Rampe, Treppe etc. Wellenform-Länge: 4096 Punkte Amplituden Auflösung: 10 Bits 7.10 Frequenz-Charakteristik: Frequenzbereich: 10µHz … 5MHz (Sinus) 10µHz … 500kHz (andere Signalformen) Auflösung: 10µHz Frequenzgenauigkeit: +/-(5x10 + 10µHz) 7.11 Amplituden Charakteristik: Amplituden-Bereich: 10mVpp …...
  • Seite 35 Letzter Stand bei Drucklegung. Technische Änderungen des Gerätes, welche dem Fortschritt dienen, vorbehalten. Hiermit bestätigen wir, dass alle Geräte, die in unseren Unterlagen genannten Spezifikationen erfüllen und werkseitig kalibriert geliefert werden. Eine Wiederholung der Kalibrierung nach Ablauf von einem Jahr wird empfohlen. ® © PeakTech 05/2012/Th/Ho. -34-...

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