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Wartung - Foras Sd Installations- Und Gebrauchsanweisungen

Oberflächen-elektropumpen
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falls von einem Fachmann ausgeführt werden, wobei die lokal geltenden Gesetze einzuhalten sind. Prüfen Sie, dass die Span-
nung/Frequenz des Stromnetzes den am Kennschild der Elektropumpe angeführten Daten entsprechen: Schließen Sie dann die
Klemmen gemäß dem Schaltplan an, der auf Seite 4 bzw. im Inneren des Deckels der Klemmleiste dargestellt ist. Stellen Sie
die Erdung der Elektropumpe unter Verwendung der entsprechenden Klemme her . Stellen Sie sicher , dass das Stromnetz über
eine ausreichende Erdung verfügt und dass die Elektropumpe damit ausreichend geerdet ist. Einige Modelle der einphasigen
Elektropumpen haben einen Elektromotor , der durch eine thermische Unterbrechungsvorrichtung mit automatischem Verschluss
in der Wicklung geschützt ist: Bevor Sie irgendeine Art von Eingriff zu Wartungs- bzw. zu Reparaturzwecken an der Elektropumpe
ausführen, die Pumpe von der Stromversorgung trennen, da der Motor , der gegebenenfalls durch Auslösen des thermischen Un-
terbrechers abgeschaltet wurde, sich plötzlich wieder einschalten könnte. Jedenfalls muss sowohl für dreiphasige als auch für ein-
phasige Elektropumpen ein angemessener elektrischer Schutz installiert werden (Magnetthermoschalter und Differentialschalter
mit einer Auslöseschwelle von ≤ 30 mA), der eine omnipolare Abschaltung vom Netz mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3
mm gewährleisten kann. Die maximal zulässige Abweichung zwischen der effektiven Versorgungsspannung und dem am Kenn-
schild der Elektropumpe angeführten Nominalwert entspricht ±10% für dreiphasige und ±6% für einphasige Elektropumpen.
Start
Vor dem Starten der Pumpe prüfen Sie, dass sich die Motorwelle frei dreht. Zu diesem Zweck haben die kleineren Elektro-
pumpen eine Kerbe für einen Schraubenzieher am Ende der Welle an der Lüfterseite. Im Fall einer Sperre schlagen Sie leicht
mit einem Plastikhammer auf den in der Kerbe angesetzten Schraubenzieher . -Abb. 6- Starten Sie die Elektropumpe erst,
nachdem Sie über die entsprechende Öffnung den Pumpenkörper und die Ansaugleitung komplett mit Flüssigkeit gefüllt haben,
-Abb. 1- [für die vertikalen PLUS-Modelle die (oben angebrachte) Entlüftung "a" aufschrauben, um die Luft abzulassen und
die Bypass-Nadel "b" des (unten angebrachten) Auslassdeckels aufschrauben. Danach die Ventilnadel und die Entlüftung ohne
große Kraftanwendung anschrauben]. Ein Trockenbetrieb ist absolut zu vermeiden. Ebenfalls zu vermeiden ist, für zu lange
Zeit (2-3 Minuten) die Maschine mit komplett geschlossener Drucköffnung laufen zu lassen: Dies würde eine Überhitzung der
gepumpten Flüssigkeit und in Folge dessen eine Beschädigung der Elektropumpe oder einiger seiner Komponenten bewir-
ken. Es wird empfohlen, eine Mindestfördermenge von mindestens 10% oder mehr der Nominalförderleistung der Pumpe zu
gewährleisten. Sollte die Maschine laufen, ohne ansaugseitig Wasser zuzuführen, würde sich die im Pumpenkörper vorhan-
dene Flüssigkeit erhitzen: Darauf ist vor jeglichem Eingriff an der Maschine (Spülung, Auffüllung, etc.) zu achten. Sämtliche
Elektropumpen, mit Ausnahme der Modelle PLUS Serie 18, müssen sich im Uhrzeigersinn drehen, wenn man den Motor von
der Lüfterseite aus betrachtet. Im Fall von dreiphasigen Elektropumpen prüfen Sie den korrekten Drehsinn und tauschen Sie
gegebenenfalls die Anschlusskabeln zweier Phasen untereinander aus. Die einphasigen Elektropumpen hingegen haben eine
einzige, direkt werkmäßig vorbestimmte Drehrichtung. Kontrollieren Sie, dass die Elektropumpe in dem am Kennschild ange-
führten Nominalleistungsbereich arbeitet. Anderenfalls regeln Sie auf angemessene Weise den Schieber an der Druckleitung
bzw. den Auslösedruck eines allfälligen Druckwächters. In den Autoklaven kontrollieren Sie den Druck der Vorspannung des
Tanks: Dieser darf nie höher sein als der Mindesteinstelldruck des Druckwächters (es wird empfohlen, zwischen den beiden
Werten eine Abweichung von 0,2÷0,5 bar einzuhalten).

Wartung

Die Elektropumpen bedürfen keiner speziellen Wartung. Bei Frostgefahr wird im Fall eines längeren Stillstands der Pumpe empfo-
hlen, den Pumpenkörper, den Tank und die Leitungen komplett zu entleeren -Abb. 2- Vor einer neuerlichen Inbetriebnahme der
Elektropumpe kontrollieren Sie, dass die Welle nicht durch Verkrustungen oder Sonstiges behindert wird und den Pumpenkörper
und die Ansaugleitung wieder komplett mit Flüssigkeit füllen. Im Fall eines Eingriffs an der Maschine schließen Sie die Schieber an
den Ansaug- und Druckleitungen und lassen Sie über die entsprechenden Öffnungen am Pumpenkörper die in der Elektropum-
pe vorhandene Flüssigkeit ab: Achten Sie auf die Merkmale der gepumpten Flüssigkeit (Temperatur und Druck). Ein allfälliger
Austausch des Tanks bzw. der sonstigen Hydraulikkomponenten (Schlauch, Anschluss, etc.) darf nur von einem Fachmann au-
sgeführt werden; Jedenfalls dürfen nur solche Komponenten verwendet werden, die identisch mit den zuvor bestehenden sind.
ANM. Vor der Durchführung irgendeines Eingriffs zu Wartungs- und/oder Reparaturzwecken trennen
Sie die Pumpe von der Stromversorung.
- Dieses Gerät darf nicht durch Kinder oder Behinderte Personen benutzt werden, sondern nur durch Fachpersonal oder
gut ausgebildete Personen;
- Halten Sie das Gerät aus Sicherheitsgründen von Kindern fern;
- Benutzen Sie das Gerät nicht, während sich Personen im Schwimmbecken bzw. Teich aufhalten.
Außerbetriebnahme bzw. endgültige Entsorgung
Dabei sind keine speziellen Vorgangsweisen notwendig. Es wird daher darauf verwiesen, dass die lokal geltenden Gesetze in Bezug auf
die Außerbetriebnahme von Maschinen, Recycling, Wiederverwendung und Rückgewinnung von Materialien eingehalten werden müssen.
Einstellung des Druckwächters
Jeder Druckwächter wird werksmäßig voreingestellt, je nach Aggregat, in welchem er montiert wird. Für allfällige Justie-
rungen halten Sie sich nach Feststellung des Modells des jeweiligen Druckwächters an folgende Anweisungen, wobei Sie
darauf achten müssen, dass die Elektropumpe immer in dem am Kennschild angeführten Nominalbereich bleibt. ANM.
Die Einstellung des Anschluss- und Anhaltedrucks kann nur bei unter Druck stehender Anlage erfolgen.
Einphasiger Druckwächter Modelle "ITALTECNICA PM/5 - PM/12" - "SQUARE D FSG" - "CONDOR MDR 2/6"
Entfernen Sie den Deckel, um Zugriff zu den Einstellungsschrauben zu bekommen. Drehen Sie an der Tarierungsschraubenmutter
(oder den -schraubenmuttern) "P" zur Einstellung des Anschlussdrucks (auch Minimaldruck genannt): Eine Drehung (von beiden
bei Modell CONDOR MDR 2/6) im Uhrzeigersinn führt zu einer Erhöhung des Wertes, eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn bewirkt
das Gegenteil. Die Schraubenmutter "ΔP" hingegen regelt das Druckdifferential: Dreht man im Uhrzeigersinn wird das Tarierung-
sdifferential erhöht und damit, bei festgelegtem Anschlussdruck, auch der Wert des Anhaltedrucks (auch Maximaldruck genannt).
Dreiphasiger Druckwächter Modell "CONDOR 4S/6"
Entfernen Sie den Deckel, um Zugriff zu den Einstellmuttern/-schrauben zu bekommen. Die Schraube "P" regelt den An-
haltedruck (auch Maximaldruck genannt): Eine Drehung im Uhrzeigersinn bewirkt einen Anstieg des Wertes, eine Drehung
gegen den Uhrzeigersinn bewirkt das Gegenteil. Die Schraube "ΔP" reguliert das Druckdifferential: Eine Drehung im Uhrzei-
gersinn erhöht das Tarierungsdifferential und vermindert damit den Wert des Anschlussdrucks (auch Mindestdruck genannt).
Dreiphasiger Druckwächter Modell "CONDOR 5/5K"
Es handelt sich um einen dreiphasigen Druckwächter, an den ein Motorschutzschalter angeschlossen ist. Dieser wird über
zwei Tasten am Deckel des Apparates gesteuert. Die Schraube "I", die die Stromtarierung des Motorschutzschalters regelt,
nicht verstellen: Diese wurde bereits werksmäßig entsprechend eingestellt. Entfernen Sie den Deckel und ermöglichen Sie
so den Zugriff auf das Einstellrädchen. Durch Drehen des Rädchens wird der Anhaltedruck "P" (auch Maximaldruck) gere-
gelt: Eine Drehung im Uhrzeigersinn bewirkt eine Erhöhung des Wertes, eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn das Gegen-
teil. Die Einstellung des Druckdifferentials "ΔP" erhält man, indem man das Rädchen nach unten drückt, sodass dieses vom
Splint abgekoppelt wird: Dreht man gegen den Uhrzeigersinn erhöht sich das Tarierungsdifferential, das heißt, der Wert
des Anschlussdrucks (auch Minimaldruck genannt) wird reduziert, eine Drehung im Uhrzeigersinn bewirkt das Gegenteil.
ART DER PUMPE
JA/JR60, KM100, P3-5.../2-3, P7.../2
JR80, PA80-100, JGR, JG, JXFR, JXF, MON, JXM
P3.../4-5-6, P5.../4, P7.../3, P3.../7, P5.../5-6-7, P7.../4-5
JA150÷300, PA150-200, JAM150÷300
VORTARIERUNG min÷max (bar)
1.4 ÷ 2.8
2.5 ÷ 4
3.5 ÷ 5

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