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foras SD Installations- Und Gebrauchsanweisungen Seite 8

Oberflächen-elektropumpen
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ANWEISUNGEN FÜR DIE INSTALLATION UND DEN
GEBRAUCH VON OBERFLÄCHEN-ELEKTROPUMPEN VON FORAS
Bedingungen für Gebrauch und Installation
Oberflächen-Elektropumpen der Firma Foras in Standardausführung:
Geeignet für das Pumpen von sauberem Wasser und Flüssigkeiten, die keine aggressive chemische
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oder mechanische Wirkung auf die Materialien der Pumpe ausüben, nicht explosiv sind und folgende
Temperaturen haben:
• Von +5 °C bis +50 °C, bei allen Modellen mit Hydraulik aus Noryl außer den PLUS Modellen bei denen
+35 °C nicht überschritten werden sollten;
• von -15 °C bis +90 °C, für Modelle mit Pumpenrad aus metallischem Material (Kupfer, Stahl, Gusseisen);
• von -15 °C bis +110 °C, für die Modelle PLUS S, SL und SLX.
Zu berücksichtigen ist, dass eine hohe Temperatur der zu pumpenden Flüssigkeit wie auch die Höhe des Installationsor-
tes der Elektropumpe die Ansaugmöglichkeit/-fähigkeit der Pumpe reduzieren.
Die Pumpen müssen in gut belüfteten, nicht staubenden Räumen, geschützt vor Witterungseinflüssen und bei
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Umgebungstemperaturen zwischen 5 und 40 °C installiert werden. Bei der Installation der Maschine ist es em-
pfehlenswert, sorgfältig den Raumbedarf für allfällige Reparaturen oder den Abbau der Pumpe zu prüfen. Es muss
daran erinnert werden, dass die Raumtemperatur und die Höhe des Installationsortes der Pumpe die Kühlung des
Elektromotors und damit die Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines Betriebs unter Volllast beeinflussen.
Die Pumpen verfügen über Öffnungen, die mit Gewinde oder Flansch ausgeführt sind (mit Gegenflansch
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versehen), horizontale oder vertikale Rotorachse und Stützfüße/Auflagen. Aus Sicherheitsgründen wird
empfohlen, die Elektropumpe unter Verwendung der entsprechenden Löcher an den Stützfüßen/Auflagen
zu befestigen. Vermeiden Sie eine Installation, bei welcher der Motor unterhalb des Pumpenkörpers liegt.
Die Pumpen sind nicht ausgelegt für Belastungen von mehr als:
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• 10 Startvorgängen pro Stunde in regelmäßigen Intervallen: Modelle mit einer Nominalleistung von 10 bis 37 kW;
• 15 Startvorgänge pro Stunde in regelmäßigen Intervallen: Modelle mit Hydraulik aus Noryl oder mit
einer Nominalleistung von 3 bis 7.5 kW;
• 30 Startvorgänge pro Stunde in regelmäßigen Intervallen: Modelle mit Hydraulik aus Edelstahl oder
mit Nominalleistung bis zu 2.2 kW.
Die maximale Anzahl an tollerierbaren Startvorgängen ist umso niedriger, je höher die Leistung der Maschine ist. Im Fall
von Druckausgleichsaggregaten muss man zur Einstellung der Anzahl an Startvorgängen der Elektropumpe pro Stunde
den Tarierungsdruck des Druckwächters einstellen, indem man das Differential "ΔP" (siehe den entsprechenden Absatz)
erhöht oder das Fassungsvermögen des Tanks erhöht (indem man weitere Tanks mit der gleichen Kapazität hinzufügt
oder indem man Letzteren durch einen Tank mit größerem Fassungsvermögen ersetzt). Achten Sie besonders auf die
Funktion der Elektropumpen mit den Systemen "Press-control" bzw. "Druck- und Strömungswächter": Schon das mini-
malste, kaum wahrnehmbare Leck an der Anlage kann eine hohe Anzahl an Starts/Stopps der Elektropumpe bewirken,
was deren Lebensdauer beeinträchtigt. Es wird empfohlen, solche Vorrichtungen in Kombination mit einem Autoklavbe-
hälter, auch mit geringem Fassungsvermögen (0,5-1 Liter) zu installieren.
Die Pumpen können einem maximalen Betriebsdruck (der gleich dem Ansaugdruck + Förderhöhe bei
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geschlossenem Druckventil ist) in folgender Höhe standhalten:
JA60÷100/JG/JXF/PA80-100/PE-PL50/CP/KB100/KM50-80-100/SD/RA/SE/SC
JAM/JA/PA150÷300/PE-PL100/KBJ/KM160÷550/JXM/MON
PLUS 50Hz mit Pumpenrädern ≤7/ PLUS 60Hz mit Pumpenrädern ≤5
PLUS 50Hz mit Pumpenrädern ≥8/ PLUS 60Hz mit Pumpenrädern ≥6
Verrohrung
Die Rohrleitungen müssen auf eigenen Stützen befestigt und verankert sein und so verbunden werden, dass die Pumpe
keinen Belastungen, Spannungen und Vibrationen ausgeliefert ist. -Abb. 4- Für Elektropumpen der Type Garden (tragbar)
wird die Verwendung von spiralförmigen (nicht deformierbaren) Rohren empfohlen, die als Bausatz gemeinsam mit den
Pumpen geliefert wird. Der Innendurchmesser der Rohre hängt von deren Länge und der zu verarbeitenden Fördermenge
ab: Er muss so gewählt werden, dass die Geschwindigkeit der Flüssigkeit 1,4-1,5 m/s an der Ansaugseite und 2,4-2,5 m/s
an der Druckseite nicht übersteigt. Auf jeden Fall müssen die Rohre einen Durchmesser haben, der nicht geringer sein darf
als der Durchmesser der Öffnungen der Pumpe. Vor der Installation muss geprüft werden, dass diese innen sauber sind.
Die Ansaugleitungen müssen: -Abb. 5-
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• so kurz wie möglich sein, ohne Drosselungen und abrupte Richtungswechsel;
• perfekt dicht sein und dem Niederdruck standhalten, der bei der Ansaugung der Pumpe entsteht;
• einen ansteigenden Verlauf in Richtung Pumpe haben, um die Bildung von Luftlöchern zu vermeiden, die
ein Ansaugen der Pumpe verhindern oder einen Zusammenbruch des Saugunterdruck bewirken könnten.
Damit die Pumpe im Ansaugmodus funktioniert, muss ein Bodenventil mit Saugkorb eingesetzt werden. Im Fall einer Installation
einer selbstansaugenden Pumpe muss das Bodenventil durch ein Rückhalteventil ausgetauscht werden, das direkt an der An-
saugöffnung zu montieren ist. Für eine korrekte Funktion der Elektropumpe muss das Ende des Ansaugrohres immer im Wasser
eingetaucht sein, in einer Tiefe, die mindestens zwei Mal so hoch sein muss wie der Durchmesser der Rohrleitung. Für eine Funktion
unter dem Schlickerniveau muss ein Schieber eingebaut werden. -Abb. 3-
Es ist zweckmäßig, die Druckleitung mit einem Rückhalteventil (in vorgeschalteter Position, um die Pumpe vor einem Druckstoß
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zu schützen und einen umgekehrten Abfluss durch die Pumpenräder zu verhindern) und mit einem Regulierungsventil (in nach-
geschalteter Position, um die Fördermenge, die Förderhöhe und die Leistungsaufnahme regulieren zu können) auszustatten.
-Abb. 3- Im Fall von selbstansaugenden Elektropumpen muss bei großen Angieß- und Ansaughöhen (von mehr als
5 m, jedoch weniger als 9 m) die Druckleitung einen geraden und vertikalen Abschnitt von mindestens 1,0 m haben.
Stromanschluss
Die Autoklaven (Elektropumpen mit Membrantank und Vorspannung) und die Garden-Elemente werden bereits instal-
lations- und gebrauchsbereit geliefert. Ein allfälliger Tausch des Versorgungskabels, des entsprechenden Steckers, des
Schalters und des Druckwächters darf nur durch einen Fachmann ausgeführt werden. In jedem Fall dürfen nur Teile verwendet
werden, die absolut identisch mit den ausgetauschten Elementen sind. Für alle anderen Pumpen ist es notwendig, die Stromka-
bel je nach Länge und nach Stromstärke, wie am Kennschild der Pumpe angeführt, entsprechend zu dimensionieren: Richten
Sie die Enden der Strom- und Erdungskabel so her , dass während der Anschlussphase die Leitungen nicht herausgleiten können,
wenn die Klemmen an der Klemmleiste und die Schrauben an der Erdung angezogen werden. Der Elektroanschluss muss jeden-
ART DER PUMPE
Serie MN normalisiert
KB160÷1500
bar
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