11.4 Allgemeine Angaben zur Batterie:
Batterien sind die Kraftquelle für fast alle modernen
Mobilitätshilfen,
die
Die Konstruktion von Batterien für Mobilitätshilfen
unterscheidet sich wesentlich von der einer Autobatterie.
Autobatterien sind dafür ausgelegt, große Mengen Strom
über einen kurzen Zeitraum zu liefern, während Batterien
für Mobilitätshilfen (i.A. zyklenfeste Batterien genannt) den
Strom gleichmäßig über einen langen Zeitraum abgeben.
Aufgrund des geringeren Produktionsvolumens und
erhöhter technologischer Anforderungen sind Batterien
für Mobilitätshilfen deshalb typischerweise teurer.
Normalerweise werden für Mobilitätshilfen zwei 12 Volt-
Batterien verwendet, das ergibt eine Gesamtspannung
von 24 Volt. Die Leistung einer Batterie (d.h. der erhältliche
Strom) wird in Ampere pro Stunde ausgedrückt z.B. 55
Ah. Je höher die Zahl, desto größer und schwerer ist die
Batterie, und desto weitere Strecken können Sie potentiell
fahren. Diese Rollstuhltypen werden von Sunrise Medical
ausschließlich mit wartungsfreien Batterien ausgestattet.
11.5 Wartungsfreie Batterien:
Zur Leitung des Elektrolyten wird bei dieser Art von
Batterie ein 'Gel-Typ' eingesetzt, das sich im Inneren
des Batteriegehäuses befindet. Wie der Name besagt,
ist außer dem regelmäßigen Laden keine Wartung nötig.
Diese Art Batterie kann sicher transportiert werden, ohne
das Auslaufen einer Säure befürchten zu müssen.
Sie sind auch für den Transport in Flugzeugen, Zügen und
Schiffen zugelassen.
11.6 Batteriepflege:
Unten folgt ein Pflegeplan für wartungsfreie Batterien. Der
Plan wurde im Einvernehmen zwischen Sunrise Medical
und dem Batteriehersteller für die optimale Leistung
der Batterien erarbeitet. Wenn ein anderer Pflegeplan
angewandt wird, könnte dies zu einem verminderten
Leistungsstandard Ihres Mobilitätsfahrzeugs führen.
Fig. 11.7
SCHALTPLAN DER BATTERIE
38
Q100R Q200R Rev. A
heutzutage
erhältlich
Batterieanschluss
ROT
ROT
SCHWARZ
ROT
SCHWARZ
SCHWARZ
Batterieanschluss
Schaltbild der Batterie
11.7 Pflegeplan für wartungsfreie Batterien:
• Benutzen Sie nur ein von Sunrise Medical zugelassenes
Ladegerät, das mit dem zu ladenden Fahrzeug
sind.
kompatibel ist.
• Laden Sie die Batterien jede Nacht, egal wie viel Strom
Ihr Rollstuhl tagsüber verbraucht hat.
• Unterbrechen Sie den Ladevorgang nicht.
• Wenn der Rollstuhl nicht benutzt wird, sollte er bis zum
nächsten Einsatz an das Ladegerät angeschlossen
bleiben. Dies schadet den Batterien nicht, solange
der Netzstecker eingesteckt und angeschaltet bleibt.
Wenn sich an den Steckern oder Steckdosen ein Ein-/
Aus-Schalter befindet, lassen Sie das Netzkabel nicht
eingesteckt, wenn dieser Schalter auf ‚Aus' steht, da
sich sonst die Batterie allmählich entleert.
• Wenn Sie Ihr Fahrzeug über einen längeren Zeitraum
(länger als 15 Tage) nicht benutzen wollen, laden
Sie die Batterien ganz auf und stecken Sie dann das
Hauptbatteriekabel aus.
• Die Vernachlässigung des Ladens kann zu Schäden an
den Batterien, zur Verkürzung der Reichweite und zum
vorzeitigen Versagen führen.
• Laden Sie die Batterien tagsüber nicht nach. Warten
Sie bis zum Abend, damit sich die Batterien über Nacht
voll aufladen können.
• Im Allgemeinen dauert das Aufladen bei wartungsfreien
Batterien länger als bei Bleibatterien.
• Die Batterien müssen regelmäßig auf Anzeichen
von Korrosion überprüft werden. Bei Auftreten von
Korrosion die Pole gründlich reinigen (am besten
mit einer Drahtbürste) und schmieren, aber nicht mit
gewöhnlichem Schmierfett, sondern mit Vaseline.
Achten Sie darauf, dass die Muttern und Bolzen an
den Polen und die Kabelschellen gänzlich mit Vaseline
bedeckt sind.
• Durch die Einhaltung der obigen Punkte wird die
Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Batterien
verlängert und der Fahrer kann längere Strecken
zurücklegen.
• Wenn sich die Batterien nicht mehr aufladen lassen,
geben Sie die Batterien zur Wiederverwertung an
Sunrise Medical oder direkt an den Batteriehersteller
zurück.
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LAGE DER BATTERIEPOLE
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