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Betriebsart Kühlen; Betriebsart Warmwasserbereitung; Sonderzubehör; Warmwasserbereitung - Dimplex La 6Mr Installationsanleitung

Wärmepumpen mit veraeinfachter regelung
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Inhaltsverzeichnis
Steuerung und Regelung
HINWEIS
Es ist zu beachten, dass diese Art der Raumtemperaturregelung sehr
träge reagiert. Nach einer Veränderung der Raumsolltemperatur ist daher
von längeren Reaktionszeiten auszugehen bis sich die gewünschte
Raumtemperatur eingeregelt hat.
Als Referenzräume sind Bäder, Küchen oder auch Flur nicht geeignet, da
sie am stärksten vom durchschnittlichen Temperaturniveau des gesam-
ten Gebäudes abweichen. Ebenfalls sind ungeeignet sind Räume mit
starke Sonneneinstrahlung über große Fensterflächen (zu warm!) oder
auch Räume mit reiner Nordorientierung (zu kalt).
7.4.2
Betriebsart Kühlen
Mit den Schalter (1) auf Stellung Ein (I) wird die Wärmepumpe in
Betrieb genommen. Durch den Schalter (3) wird die Betriebsart
Kühlen (Zeichen) vorgewählt. Über den Drehknopf (4) wird die
gewünschte Rücklauftemperatur eingestellt. Die Skala um das
Drehrad beschreibt einen wählbaren Temperaturbereich zwi-
schen min. 10°C und max. 40°C. Die Wärmepumpe kühlt so
lange bis die eingestellte Rücklauftemperatur erreicht ist und
schaltet sich dann selbständig aus. Steigt die Rücklauftempera-
tur um 4 Kelvin über die eingestellte Rücklauftemperatur, schal-
tet sich die Wärmepumpe wieder selbständig ein.
Die Wärmepumpe schaltet sich ebenfalls ab, wenn das Hei-
zungswasser eine Vorlauftemperatur von ca. 7°C erreicht oder
die Lufteintrittstemperatur die obere Einsatzgrenze überschrei-
tet.
Nach einem Abschalten der Wärmepumpe ist eine Wiederauf-
nahme des Kühlbetriebes erst nach einer Standzeit von 5 Minu-
ten möglich. Der Ablauf dieses Zeitintervall wird durch die Rege-
lung der Wärmepumpe sichergestellt.
7.4.3

Betriebsart Warmwasserbereitung

Mit den Schalter (1) auf Stellung Ein (I) wird die Wärmepumpe in
Betrieb genommen. Unabhängig von der momentan eingestell-
ten Betriebsart kann mit der Wärmepumpe Warmwasser bereitet
werden. Die Anforderung muss mit Hilfe eines extern beizustel-
lenden Thermostaten im Warmwasserspeicher gestellt werden.
Das vom Thermostaten erzeugte Anforderungssignal wird von
der Steuerung der Wärmepumpe verarbeitet, indem das für die
Warmwasserbereitung notwendige Dreiwegeumschaltventil ge-
schaltet wird und die Rücklaufsolltemperatur automatisch auf
den Maximalwert gesetzt.
Die Anforderung zur Warmwasserbereitung hat die höchste Pri-
orität, so dass eine eventuell vorhandene oder erfolgende Heiz-
oder Kühlanforderung für die Dauer der Warmwasserbereitung
ausgesetzt wird. Nach Beendigung der Warmwasserbereitung
wird dann mit einer bestehenden Anforderung zum Heizen oder
7.5 Sonderzubehör
7.5.1

Warmwasserbereitung

Anforderungen an den Warmwasserspeicher
Die von den verschiedenen Speicherherstellern angegebenen
Normdauerleistungen sind für die Auswahl des Speichers für den
Wärmepumpenbetrieb kein geeignetes Kriterium. Maßgebend
für die Auswahl des Speichers sind die Größe der Tauscherflä-
chen, die Konstruktion, die Anordnung der Wärmetauscher im
Speicher, die Normdauerleistung, die Durchströmung und die
Anordnung des Thermostaten.
www.dimplex.de
Um eine Kondensatbildung an Teilen der Wärmepumpen-Anlage
zu verhindern, ist es zu empfehlen sensible Stellen des Kältever-
teilsystems mit Hilfe eines Taupunktwächters und entsprechen-
den Taupunktfühlern zu überwachen. Wird von den Taupunkt-
fühlern ein Feuchteanfall registriert, so wird der Kühlbetrieb
unterbrochen (siehe Kap. 10. Sonderzubehör).
Ausnahme Raumtemperaturregelung
(nur LAK 10MR)
Die Raumtemperaturregelung im Kühlbetrieb arbeitet gleich der
Regelung im Heizbetrieb. Über den Drehknopf (4) wird die ge-
wünschte Raumtemperatur vorgewählt werden. Die Anforderung
erfolgt ebenfalls über das Potentiometer bei gleichem Tempera-
turbereich zwischen min. 15°C und max. 25°C. Aus der Abwei-
chung der Raumtemperatur wird das benötigte Niveau für das
Kühlwasser ermittelt. Bei Erreichen der eingestellten Raumtem-
peratur, wird die Wärmepumpe ausgeschaltet. Steigt die Raum-
temperatur um 2 Kelvin über den eingestellten Sollwert, wird die
Wärmepumpe wieder zugeschaltet.
Kühlen weitergearbeitet oder die Wärmepumpe schaltet sich
aus.
HINWEIS
Die im Warmwasserspeicher installierte Wärmetauscherfläche muss so
dimensioniert sein, dass sie bei Temperaturspreizungen unter 10 Kelvin
die maximale Heizleistung der Wärmepumpe übertragen kann. Die Heiz-
leistung steigt besonders bei Luft/Wasser-Wärmepumpen mit der Außen-
temperatur. Daher ist die notwendige Wärmetauscherfläche des Warm-
wasserspeichers auf die Heizleistung einer Wärmepumpe im Sommer
(Außentemperatur ca. 25°C) auszulegen.
BESONDERS ZU BEACHTEN:
Wird die Warmwassersolltemperatur am Thermostat auf einen
zu großen Wert eingestellt führt dies zu einer Abschaltung der
Wärmepumpe über den Hochdruckpressostat und der Heiz- oder
Kühlbetrieb wird gesperrt.
Folgende Kriterien müssen berücksichtigt werden:
Die Heizleistung der Wärmepumpe bei maximaler Wärme-
quellentemperatur (z.B. Luft +35°C) muss bei einer Spei-
chertemperatur von +45°C noch übertragen werden kön-
nen.
Bei Betrieb einer Zirkulationsleitung wird die Speichertem-
peratur abgesenkt. Die Zirkulationspumpe ist zeitabhängig
anzusteuern.
7.5.1
49
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