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Inbetriebnahme; Geeignete Gurtzeuge; Einstellung Des Beschleunigers; Bremseinstellungen - Niviuk Hook 3 Betriebsanleitung

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8. INbeTrIebNahme

Wir empfehlen dir den schirm das erste mal in einem schulungsgelände
auszuprobieren. Wähle einen Tag mit passenden Wetterbedingungen, um
dich mit dem hooK 3 vertraut zu machen.

8.1 GeeIGNeTe GUrTZeUGe

der hook 3 hat die eN b Zulassung mit einen Gurtzeug, das nach eN
1651:1999 zertifiziert wurde, erfolgreich bestanden.
diese Zulassung erlaubt es den schirm mit allen gängigen Gurtzeugen
auf dem markt zu fliegen, einschließlich voll verkleideter Gurte. Wir
empfehlen den Karabinerabstand von 42 bis 50 cm gemäß der Zulassung
einzustellen. diese einstellung ist der beste Kompromiss aus sicherheit
und agilität. Jede änderung des Karabinerabstandes hat auswirkungen
auf die leistung und die reaktionen des schirmes. dadurch könnte es zu
abweichungen in der Konfiguration kommen, die nicht konform mit der
Zertifizierung sind.

8.2 eINsTellUNG des besChleUNIGers

der hooK 3 ist mit einem beschleunigungssystem ausgerüstet, das mit
dem Fuß bedient werden soll. das beschleunigungssystem muss vor dem
ersten Flug eingestellt werden. der Fuß-beschleuniger muss entsprechend
den Vorgaben des Gurtzeuges eingebaut werden und die länge an den
piloten angepasst werden.
an den meisten handelsüblichen Gurtzeugen sind rollen für den
beinstrecker montiert. sollten sich am sitzgurt noch keine rollen oder
schlaufen zur befestigung von rollen befinden, so muss man beim
annähen die position genau überdenken, um ein „aushebeln" des Körpers
beim beschleunigen zu verhindern.
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die beschleunigerseile werden am alurohr des beinstreckers befestigt, von
vorne durch die rollen am Gurtzeug nach oben geführt und in der richtigen
länge an die „brummel-haken" geknotet.
bei richtiger einstellung der beschleunigerseile ist einerseits das pedal mit
angewinkelten beinen während des Fluges leicht zu erreichen und
andererseits durch strecken der beine der gesamte Trimmweg nutzbar.
Funktion:
der pilot betätigt mit dem Fußpedal einen Flaschenzug, der die Kraft
halbiert und die a-, b- Gurte verkürzt.
achtung: stelle sicher, dass der Fußbeschleuniger in keiner situation die
auslösung des rettungssystemes behindert.
achtung: stelle sicher, dass bei freigegebenem beschleuniger kein Zug
auf den Tragegurten vorhanden ist! bei voll gestreckten beinen sollte der
beschleuniger bis zum vollen beschleunigerweg betätigt werden können.

8.3 bremseINsTellUNGeN

die bremsleinen werden werkseitig wie bei der Zulassung eingestellt.
sollte diese einstellung nicht zu dem piloten passen, können sie an
den piloten angepasst werden. Wir empfehlen aber die länge erst
einmal nicht zu ändern, sondern einige Flüge mit der originaleinstellung
durchzuführen, um mit den Flugeigenschaften des hooK 3 vertraut zu
werden. die Verstellung der bremsen sollte nur durch geschultes personal
gemacht werden. eine Verkürzung der bremsen darf nicht dazu führen,
dass bei freigegebenen bremsen der schirm bereits angebremst fliegt.
die bremsleinen sollten symmetrisch verstellt werden. der
empfohlene Knoten ist der palstek oder ein mastwurf mit doppeltem
sicherungsschlag.
denke daran, dass die bremsleinen beim beschleunigen freigegeben
werden müssen, da sonst die Gefahr eines Frontklappers erhöht wird.

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