bis 3 mm durchzuführen, was ein gewisses Maß von Erfahrung erfordert. Nach einer Änderung der Einstel-
lung empfehlen wir eine Weile zu warten. Optimal 5 bis 20 Minuten.
Änderungen müssen sich nicht sofort zeigen. Es kann auch passieren, dass die sofortigen Reaktionen anders
sind, als erwartet und die tatsächliche Verbesserung erst nach einer gewissen Zeit antritt. Es ist auch damit
zu rechnen, dass falls es zur Verklemmung vom Brennstoff im Anlegungsraum oder zur Verstopfung der
Vergasungsdüse durch ungeeigneten Brennstoff oder Anlegen kommt, muss es nicht gelungen den Kessel auf
den ersten Versuch optimal einzustellen. Dann ist alles zu wiederholen. Der Brennstoff darf auch nie staucht
werden. Immer liegt es an der Erfahrung des Technikers, der den Kessel einstellt und in Betrieb nimmt. Es
handelt sich um Heizen mit Festbrennstoffen, das manchmal unberechenbar.
Empfohlene O
-Werte im Abgas nach Kesseltyp:
2
Die optimale O
-Menge ist bei jedem Kessel ein bisschen unterschiedlich. Das Ergebnis muss jedoch eine
2
möglichst gute Kesselverbrennung im gesamten Verbrennungsintervall. Nicht nur in der ersten, sondern auch
in zweiter Heizstunde. Wir empfehlen den O
Besonderheiten: Nach dem Aufladen des Kessels mit Brennstoff kann der O
Wert sinken und der CO-Gehalt auf sehr hohe Werte steigen. Das ist jedoch eine kurzfristige Begleiterschei-
nung beim Anlegen. Daher ist nach dem Anlegen 15 bis 30 Minuten zu warten, bis sich die O
gas stabilisiert. Eine zu weit herausgezogene Primärluft-Regelungszugstange kann zur Reduzierung der Glüh-
kohleschicht im Kessel und dadurch zu einer Verschlechterung der Verbrennungsqualität und zur Erhöhung
des O2-Gehalts im Abgas führen. Ebenfalls die Einstellung des Verhältnisses der Primär- und Sekundärluft ist
bei Hart- und Weichholz unterschiedlich. Beim Heizen mit Weichholz wird für eine bessere Holzkohlebildung
die Verwendung von kleineren Holzteilen empfohlen.
26. Brennholznachfüllung
Beim Brennstoffnachfüllen ist so vorzugehen, dass zuerst die Anheizklappe /13/ durch das Anheizklap-
pengestänge /17/ zu öffnen ist, der Abzugsventilator wird nicht abgeschaltet. Ca. 10 Sekunden warten und
dann die Nachlegetür /2/ langsam öffnen, damit die angesammelten Gase zuerst in den Rauchabzugskanal
abgesaugt werden und nicht in den Kesselraum strömen. Glut ist durch ein breites Holzscheit zu überdecken.
Der Brennstoff darf beim Einlegen über der Vergasungsdüse nicht eingestampft werden, das Feuer könnte
auslöschen. beim Einlegen ist die Schurre immer voll zu füllen. Um unnötige Rauchbildung zu vermeiden,
legen wir weiteren Brennstoff erst dann an, wenn die ursprüngliche Füllung mindestens auf ein Drittel des
ursprünglichen Inhalts abgebrannt ist.
VORSICHT – beim Betrieb muss die Zugstange der Einfeuerungsklappe eingeschoben sein, sonnst
könnte der Ventilator (S) beschädigt werden.
27. Kesselreinigung
Die Kesselreinigung ist regelmäßig und gründlich alle 3 bis 5 Tage durchzuführen, denn die im Brenn-
stoffbehälter mit Kondensaten und Teer abgelagerte Asche isoliert die Wärmetauschfläche und reduziert we-
sentlich die Lebensdauer sowie die Leistung des Kessels. Bei größerer Aschemenge in unterer Kammer gibt
es keinen ausreichenden Raum zum Ausbrennen der Flamme und es kann der Halter der Keramikdüse sowie
der gesamte Kessel beschädigt werden. Die Kesselreinigung ist so durchzuführen, dass zuerst der Abzugs-
ventilator einzuschalten ist, die Nachladetür /2/ wird geöffnet und Asche wird durch die Spalt in den unteren
Raum gekehrt. Lange Stücke vom nicht ausgebrannten Holz (Holzkohle) sind bis zum nächsten Anfeuern in
der Schurre zu lassen. Den Reinigungsdeckel /15/ öffnen und den hinteren Rauchkanal mit der Bürste reini-
gen. Falls ein Abgasbremser (Turbulator) installiert ist, ist dieses vor der Reinigung herauszunehmen. Asche
Bedienungsanleitung - DE
-Gehalt im Bereich von 5 – 8 % zu halten.
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www.atmos.cz
-Gehalt auf einen sehr niedrigen
2
-Menge im Ab-
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DE-25