3
Zusatzfunktionen des Stellungsreglers
3.1
Prüfen
Der Testablauf wird nach Aufruf des Menüpunktes [Gerät > Prüfen] mit [Start] eingeleitet und
ist nur bei den Betriebsmodi 1, 2 und 3 möglich. Hierzu muss der Einsteller (2) des Stellungs-
reglers auf den entsprechenden Betriebsmodus eingestellt sein.
Der Testlauf beginnt mit der Erzeugung und der Ausgabe einer mit konstanter Geschwindig-
keit ansteigenden Eingangsgröße, vom eingestellten Bereichsanfang (wenn Eingangsgröße
dem Wert des Bereichsanfangs entspricht) bis zum eingestellten Bereichsende und endet
nach selbsttätiger Umschaltung auf abfallende Eingangsgröße bei Wiedererreichung des Be-
reichanfangs.
Die ansteigende oder abfallende Eingangsgröße wird für die Dauer des Testablaufs von der
PC-Bedienoberfläche zum Stellungsregler im Antrieb übertragen.
Umgekehrt erfolgt ebenfalls für die Dauer des Testablaufs die Übertragung der jeweils aktuel-
len Hubstellung des Stellventils, die Differenz zwischen Eingangsgröße und Hubstellung so-
wie die aktuelle Totzonenbreite zur PC-Bedienoberfläche.
Die Verläufe von Eingangsgröße
(Führungsgröße w) und Hubstellung
(Regelgröße x) werden grafisch auf
der PC-Bedienoberfläche darge-
stellt.
Eingangsgröße und Hubstellung,
die prozentuale Differenz von bei-
den, die aktuelle Totzonenbreite
und der Betriebsmodus werden nu-
merisch angezeigt.
Über ein editierbares Feld erfolgt
die Festlegung der Änderungsge-
schwindigkeit der Eingangsgröße
durch Eingabe eines Zeitparame-
ters.
Der Zeitparameter legt die Laufzeit
der Eingangsgrößenänderung von
ihrem Bereichsanfang bis zu ihrem
Bereichsende fest und sollte größer
als die Laufzeit des Antriebs einge-
stellt sein.
Zusatzfunktionen des Stellungsreglers
15
EB 8331-2