Bedienung und Einstellung
schlag in der Schließstellung des Ventils aus.
Das gleichzeitige Leuchten der Meldeleuch-
ten (8 und 9) signalisiert den Ablauf der Ab-
gleichprozedur.
Nach selbsttätigem Feststellen der Einbaula-
ge des Potentiometerzahnrades (12), signa-
lisiert durch die Meldeleuchte (8) für 6 bis
35 mm Hub oder Meldeleuchte (9) für 6 bis
20 mm Hub, beginnt der Hubabgleich.
Der Beginn des Hubabgleichs wird durch
ein ca. 10 s andauerndes schnelles Blinken
der unteren Meldeleuchte (9) signalisiert.
Die Antriebsstange fährt bis zum Anschlag
ein (maximaler Hub - Ventil geöffnet).
Mit Erreichen der Hubendstellung ist der
Hubabgleich beendet, der Antrieb befindet
sich im Regelbetrieb und die Antriebsstange
fährt in die durch das Eingangssignal vorge-
gebene Ventilstellung.
Achtung!
Wenn nach Betätigen der Hubabgleichtaste
und Ausfahren der Antriebsstange in die
Schließstellung eine der Meldeleuchten lang-
sam blinkt, ist das Potentiometer (12.1) ver-
stellt und muss manuell nachjustiert werden.
Potentiometer erst dann verstellen, wenn die
Schließstellung wirklich erreicht ist, erkenn-
bar am zugeordneten betätigten Endla-
genschalter auf der Platine (Bild 5, Seite 13).
Dazu die Achse des Potentiometers (12.1)
mit Schraubendreher durch Rechts- oder
Linksdrehen schrittweise soweit verstellen,
bis das Blinken aufhört und die Meldeleuch-
te statisch leuchtet. Blinkt die obere Melde-
leuchte (8) muss nach links-, blinkt die unte-
re Meldeleuchte (9) entsprechend den Sym-
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bolen (7) muss nach rechts gedreht werden.
Erst wenn beide Meldeleuchten gleichzeitig
leuchten wird der Hubabgleich fortgesetzt.
Achtung!
Wenn während des Hubabgleichs beide
Meldeleuchten gleichzeitig blinken, ist der
Abgleichvorgang durch Drücken der Hub-
abgleichtaste (4) abzubrechen und die Ein-
baulage des Potentiometerzahnrades (12)
nochmals zu prüfen.
Wird während des Abgleichs keine Hubbe-
wegung festgestellt, z. B. bei losem oder feh-
lendem Potentiometerzahnrad, blinken alter-
nierend die beiden Meldeleuchten.
Dann muss der Hubabgleich durch Drücken
der Taste (4) abgebrochen, der Fehler beho-
ben und der Hubabgleich durch Drücken
der Taste (4) erneut gestartet werden.
Einstellung mit eingeschränktem Hubbe-
reich
Der Hubabgleich findet standardgemäß auf
den maximalen Hub des Stellventils statt.
Soll der maximal mögliche Hub auf einen
kleineren Hubendwert beschränkt werden,
muss während der 10 s-Blinkfolge bei Be-
ginn des Hubabgleichs die Hubabgleichtaste
(4) einmal gedrückt werden.
Dadurch wird beim Potentiometerzahnrad
mit Nennhub 15 oder 30 mm der Hubab-
gleich auf 6 mm begrenzt.
Jedes weitere Drücken erweitert den Hubbe-
reich um 1 mm.
Soll z. B. ein für 15 mm ausgelegtes Stell-
ventil einen eingeschränkten Hubbereich von
10 mm haben, so muss die Hubabgleichtas-
te (4) innerhalb des 10 s Zeitfensters 5 x ge-
drückt werden.