überschüssige, nicht zum Heizen benötigte Energie, im Pufferspeicher
eingelagert.
Bei einer durchschnittlich angenommenen Leistung von ca. 10 kW eines
Kamineinsatzes dauert das Erwärmen des gesamten Speichers nur
knapp 3 Stunden.
An sehr kalten Wintertagen kann es vorkommen, dass die Kaminanlage
auch ca. 12 Stunden in Betrieb ist. Die dabei produzierte Wärmeenergie
entspricht dann theoretisch 120 kWh. Diese Wärmeenergie würde dann
zum Erwärmen von knapp 3.400 Liter Wasser ausreichend sein (von
30 °C auf 60 °C). In der Regel wird in einer solchen Situation aber stets
auch Wärme entnommen, so dass keine Überladung des Pufferspeichers
(> 90 °C) auftreten sollte.
2.10.
Ihr Kamineinsatz wird mit Verbindungsstücken aus min. 2 mm dickem
Stahlblech mit dem Schornstein verbunden. Diese müssen der DIN 1298
bzw. DIN EN 1856-2 entsprechen und gemäß DIN 18160 bzw. den
landesspezifischen Vorschriften an dem Schornstein / Abgasanlage
angeschlossen werden. Es ist darauf zu achten, dass das Abgasrohr auf
kürzestem Weg, steigend zum Schornstein verlegt wird. Dabei sind
möglichst keine Umlenkungen des Abgasrohrs vorzunehmen. Weiterhin
ist das Abgasrohr mit einem eingemauerten Wandfutter am Schornstein
anzuschließen und abzudichten. Gegebenenfalls ist das Abgasrohr mit
Schellen
zu
gewährleisten. Die Verbindungsstücke sind gegebenenfalls abzudichten!
Führt das Abgasrohr durch Bauteile mit brennbaren Baustoffen, ist das
Abgasrohr entsprechend den Vorschriften zu dämmen. Grundsätzlich ist
die Verbindungsleitung so zu montieren, dass jeder Zeit eine Reinigung
der Verbindungsleitung möglich ist. Dies ist durch eine entsprechende
Anzahl von Reinigungsöffnungen zu gewährleisten.
Es ist ein Messstutzen zur Feststellung des Schornsteinunterdruckes in
der Verbindungsleitung zugänglich einzubauen.
Schornsteinanschluss /
Verbindungsstück
befestigen,
um
eine
ausreichende
16
Fixierung
zu