3.3
Verbrennungsluftleitung
Die Verbrennungsluft muss über dichte Leitungen von Außen, oder über
ein LAS-Schornsteinsystem zugeführt werden.
Wir empfehlen für die Verbrennungsluftleitung Bauteile des System EW
Alkon der Fa. Raab mit D = 100 mm zu verwenden, da diese bei
fachgerechter Montage druckdicht ausgeführt, geprüft und zugelassen
sind. Hinweise der Herstellermontageanleitung der Fa. Raab sind zu
beachten! Werden andere Systeme verwendet, so ist auf die dauerhaft
dichte Montage zu achten. Aluflexleitungen sind vor mechanischer
Belastung zu schützen!
Die Verbrennungsluftleitung ist nach TROL zu installieren und mit Gefälle
so zu verlegen, dass die notwendige Verbrennungsluft von außerhalb des
Gebäudes angesaugt wird und dass kein Wasser, keine Tiere oder
sonstige Stoffe eindringen können und dass evtl. anfallendes Kondensat /
Wasser nach außen abfließen kann. Gegen Kondensatbildung an den
äußeren Oberflächen ist die Luftleitung gemäß TROL / Energieeinspar-
verordnung zu isolieren. Bei größeren Leitungslängen oder mehreren
Umlenkungen ist eine Leitung von D = 200 mm zu empfehlen. Diese wird
dann vor dem Kamineinsatz auf D = 150 mm reduziert. Die Berechnung
erfolgt gemäß TROL, bzw. DIN EN 13384-1.
Wir empfehlen eine zusätzliche Absperrvorrichtung am Anfang dieser
Verbrennungsluftleitung zu installieren. Die Stellung der Absperrvorrich-
tung muss von außen erkennbar sein.
Hinweise des Herstellers zur korrekten Ausführung der Verbren-
nungsluftsystems beachten!
Der Erbauer ist verantwortlich für die ordnungsgemäße, dauerhaft dichte
Ausführung der Verbrennungsluftleitung muss dies dem Betreiber bei
Inbetriebnahme schriftlich betätigen. (Siehe Anlage S.30)
3.4
Anschluss Schornstein / Verbindungsstück
Wir empfehlen die RLU Kamineinsätze mit einer vom DIBt zugelassenen
Rauchgasleitungen anzuschließen. Das System der Firma Raab Typ: EW
Alkon besitzt diese Zulassung und kann über die Firma Rokossa energy
bezogen werden. Anlagen, die an herkömmliches Rauchgasleitungen
nach DIN EN1856-2 angeschlossen werden, müssen mit besonderer
Sorgfalt vom Erbauer der Anlage auf ihre dauerhafte Dichtigkeit geprüft
- 13 -
werden. Die Verbindungstücke sind in diesen Falle an den Übergängen
mit dauerbeständigem Dichtmaterial (Ofenkitt) abzudichten. Diese
müssen gemäß der DIN EN 1856-2, der DIN 18160 bzw. den landesspezi-
fischen Vorschriften an den Schornstein angeschlossen werden. Es ist
darauf zu achten, dass das Abgasrohr auf kürzestem Weg, steigend zum
Schornstein verlegt wird. Dabei sind möglichst keine Umlenkungen des
Abgasrohrs vorzunehmen.
Führt das Abgasrohr durch Bauteile mit brennbaren Baustoffen, ist das
Abgasrohr entsprechend den Vorschriften zu dämmen. Grundsätzlich ist
die Verbindungsleitung so zu montieren, dass jeder Zeit eine Reinigung
und Inspektion der Verbindungsleitung möglich ist. Dies ist durch eine
entsprechende Anzahl von Reinigungsöffnungen zu gewährleisten. Die
Verkleidung der Kamineinsätze ist so auszuführen, dass die Reinigungs-
und Inspektionsöffnungen zugänglich sind.
Hinweise des Herstellers zur korrekten Ausführung des Abgassys-
tems beachten!
Der Erbauer ist verantwortlich für die ordnungsgemäße dauerhaft dichte
Ausführung des Abgassystems und muss dies dem Betreiber bei
Inbetriebnahme schriftlich betätigen. (Siehe Anlage S.30)
3.5
Abgasanlage
Die Abgase der RLU Kamineinsätze sind in einen einfach belegten
Schornstein oder in einen Abgasschacht eines einfach belegten Luft-
Abgas-Schornstein (LAS-Schornstein) einzuleiten! Auf Grund der zum Teil
sehr niedrigen Abgastemperaturen ist eine Überprüfung und Auslegung
der Abgasanlage (des Schornsteins) auf Tauglichkeit notwendig.
Berechnung gemäß DIN EN 13384-1 durchführen. Werte siehe techni-
sche Daten!
3.7
Die selbstschließende Tür ist regelmäßig auf Funktion, die Türdichtung
optische auf Unversehrtheit zu prüfen Diese Dichtung ist gegebenenfalls
(bei Verschleiß, Bruch, etc.) zu ersetzen. Die Brennraumauskleidung ist in
regelmäßigen Abständen zu überprüfen.
Sie besteht aus Naturprodukten, das bei jedem Heizvorgang Ausdehnun-
gen und Schrumpfungen unterliegt. Hierbei können Risse entstehen.
Solange die Brennraumauskleidung die Position im Brennraum beibehält
und nicht zerbricht, ist diese voll funktionsfähig.
Wartung
- 14 -