heizungsseitig
(Heizungsnetz)
und
wasserseitig
(Thermische
Ablaufsicherung; Sicherheitswärmetauscher) gefüllt und entlüftet
sein. Kontrollieren Sie nach dem Befüllvorgang alle hydraulischen
Anschlüsse auf Dichtigkeit. Der Betrieb ohne wasserseitigen
Anschluss führt zu irreparablen Schäden und zieht den Verlust
jeglicher Gewährleistungsansprüche nach sich!
Hinweis:
Bei der Erstinbetriebnahme kann verunreinigtes Kondensatwasser der
Schamottauskleidung auf der Unterseite des Kamineinsatzes austreten.
Hierbei handelt es sich um Feuchtigkeit, die beim Abgießen der Steine
hinzugeführt wird und beim ersten Brennen entweicht. Austrittsmengen
bis einem halben Liter sind dabei durchaus nicht ungewöhnlich und
sollten beim ersten Anheizen durch Unterlage von saugfähigen
Materialien aufgefangen werden.
Die Ersten vier Abbrände sind mit jeweils max. 2,0 kg/h trockenem
und dünnem Holz (max. 25 cm Umfang) durchzuführen. Hierdurch
werden der Kamineinsatz, die Schamotte und die Vermiculite langsam
temperiert und so die Feuchtigkeiten aus ggf. Lagerung, Transport etc.
langsam abgegeben. Sollte dies nicht erfolgen, ist die Verschmutzung des
Scheibenzwischenbereiches, sowie das Reißen der Schamotte möglich.
Außerdem ist der Betreiber in die Bedienung, Funktionsweise und
Wartung der Gesamtanlage einschließlich aller Zusatzkomponenten
ausführlich einzuweisen. Des Weiteren sind die Maßnahmen zur
Aufrechterhaltung eines sicheren Betriebes der Anlage dem Betreiber
mitzuteilen. Die durchgeführte Einweisung ist im Inbetriebnahme-
protokoll zu dokumentieren!
Die Anleitungen sollten unbedingt aufbewahrt und in der Nähe des
Kamineinsatzes an einem leicht erreichbaren Platz abgelegt werden.
Hinweis:
Unterdrücke größer 20-25 Pa können den korrekten Betrieb beeinflussen.
Hierbei kann eine Scheibenverschmutzung oder die Geräuschbildung
verstärkt werden!
19