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Ryobi R18CS115 Bedienungsanleitung Seite 8

Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und die Schraube
wurden speziell für Ihre Säge entwickelt, um eine optimale
Leistung und Betriebssicherheit zu gewährleisten.
URSACHEN FÜR RÜCKSCHLAG UND ZUGEHÖRIGE
WARNUNGEN:
Rückschlag ist eine plötzliche Reaktion auf ein
eingeklemmtes, verklemmtes oder falsch ausgerichtetes
Sägeblatt, wodurch die Säge unkontrolliert nach
oben aus dem Werkstück in Richtung des Bedieners
ausschlagen kann.
Wenn das Sägeblatt durch eine geschlossene Kerbe
eingeklemmt oder festgeklemmt wird, bleibt das
Sägeblatt stehen und der Motor treibt die Einheit in
schneller Geschwindigkeit zum Bediener zurück.
Wenn das Sägeblatt sich während des Schnitts verdreht
oder falsch ausrichtet, können sich die Zähne an der
Hinterkante des Sägeblatts in die Oberfläche des Holzes
graben, wodurch das Sägeblatt aus der Schnittfuge
aufsteigt und zum Bediener zurückspringt.
Rückschlag ist das Ergebnis einer unsachgemäßen
Verwendung der Säge bzw. falscher Betriebsverfahren oder
-bedingungen und kann durch die folgenden Maßnahmen
vermieden werden.
Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest,
und positionieren Sie Ihre Arme so, dass Sie
Rückschlagkräfte abfangen können. Positionieren
Sie Ihren Körper auf einer Seite des Sägeblatts, aber
nicht in einer Linie mit dem Sägeblatt. Ein Rückschlag
könnte dazu führen, dass die Säge rückwärts springt, aber
die Rückschlagkräfte lassen sich vom Bediener durch
geeignete Vorsichtsmaßnahmen unter Kontrolle halten.
Wenn das Sägeblatt festhängt oder wenn ein
Schnitt aus irgendeinem Grund unterbrochen wird,
lassen Sie den Auslöser los und halten Sie die
Säge im Material still, bis das Sägeblatt vollständig
zum Stillstand kommt. Versuchen Sie niemals,
die Säge von dem Werkstück zu entfernen oder
die Säge zurückzuziehen, während das Sägeblatt
in Bewegung ist. Andernfalls kann es zu einem
Rückschlag kommen. Prüfen Sie das Werkzeug und
ergreifen Sie Korrekturmaßnahmen, um die Ursache für
das Verklemmen des Sägeblatts zu beseitigen.
Wenn die Säge im Werkstück neu gestartet wird,
zentrieren Sie das Sägeblatt in der Schnittfuge,
damit die Zähne des Sägeblatts nicht in das
Material greifen. Wenn ein Sägeblatt blockiert, kann
es beim Wiedereinschalten der Säge vom Werkstück
ausbrechen oder ausschlagen.
Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko des
Verklemmens des Sägeblatts und eines Rückschlags
zu minimieren. Große Platten neigen dazu, unter
ihrem eigenen Gewicht durchzuhängen. Es müssen auf
beiden Seiten der Platte, in der Nähe der Schnittlinie und
der Plattenkante Stützen angebracht werden.
Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädigten
Sägeblätter.
Stumpfe
Sägeblätter erzeugen eine schmale Schnittfuge, die
zu übermäßiger Reibung, zu einem Verklemmen des
Sägeblatts und zu Rückschlag führt.
Die Sperrhebel zur Einstellung der Sägeblatttiefe
und
des
Gehrungswinkels
gesichert sein, bevor der Schnitt durchgeführt wird.
Wenn sich die Klingeneinstellung während des Sägens
verschiebt, kann es zu Verklemmen und Rückschlag
kommen.
Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie in
vorhandene Wände oder andere nicht einsehbare
Bereiche sägen. Das hervorstehende Sägeblatt kann in
Gegenstände schneiden, was zu Rückschlag führen kann.
8
oder
falsch
eingestellte
müssen
fest
und
FUNKTION DER UNTEREN SCHUTZVORRICHTUNG
Prüfen Sie vor jeder Verwendung, ob die untere
Schutzvorrichtung ordnungsgemäß geschlossen ist.
Betreiben Sie die Säge nicht, wenn sich die untere
Schutzvorrichtung nicht frei bewegen lässt und
das Sägeblatt nicht sofort umschließt. Die untere
Schutzvorrichtung niemals in der geöffneten Position
festklemmen oder festbinden. Wird die Säge versehentlich
fallen gelassen, kann sich die untere Schutzvorrichtung
verbiegen. Heben Sie die untere Schutzvorrichtung mit
dem Ziehgriff an, und stellen Sie sicher, dass sie sich frei
bewegen kann und bei allen Schnitttiefen und -winkeln
weder das Sägeblatt noch andere Teile berührt.
Prüfen Sie die Funktion der Feder der unteren
Schutzvorrichtung. Wenn die Schutzvorrichtung
und die Feder nicht ordnungsgemäß funktionieren,
müssen sie vor der Verwendung gewartet werden.
Die untere Schutzvorrichtung kann aufgrund von
beschädigten Teilen, klebrigen Ablagerungen oder
Verschmutzung schwergängig funktionieren.
Die
untere
Schutzvorrichtung
besonderen Schnitten wie Tauchschnitten und
kombinierten Kapp- und Gehrungsschnitten manuell
zurückgezogen werden. Heben Sie die untere
Schutzvorrichtung mit dem Ziehgriff an. Sobald die
Klinge in das Material eindringt, muss die untere
Schutzvorrichtung gelöst werden. Für alle anderen
Sägearbeiten
sollte
die
automatisch funktionieren.
Achten
Sie
immer
Schutzvorrichtung das Sägeblatt bedeckt, bevor
Sie die Säge auf der Werkbank oder dem Boden
abstellen. Ein ungeschütztes drehendes Sägeblatt führt
dazu, dass die Säge sich rückwärts bewegt und alles
schneidet, was sich in ihrem Weg befindet. Beachten
Sie, dass es eine Weile dauert, bis das Sägeblatt anhält,
nachdem der Schalter losgelassen wurde.
ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSWARNUNGEN
Verwenden Sie keine Schleifscheiben.
Verwenden Sie nur Sägeblatt-Durchmesser, die den
Markierungen entsprechen.
Identifizieren Sie das korrekte Sägeblatt für das zu
schneidende Material.
Verwenden Sie nur Sägeblätter für eine Geschwindigkeit,
die größer oder gleich der auf dem Werkzeug
angegebenen Geschwindigkeit ist.
Verwenden
Sie
nur
Sägeblätter, die der EN 847-1 entsprechen, sofern sie
für Holz und ähnliche Werkstoffe bestimmt sind.
Tragen Sie eine Staubschutzmaske.
Sichern Sie Ihr Werkstück mit einer Spannvorrichtung.
Ungesicherte Werkstücke können schwere Verletzungen
und Schäden verursachen.
Verletzungen können durch lange Benutzung eines
Werkzeugs entstehen oder verschlimmert werden.
Machen Sie regelmäßig Pausen, wenn Sie ein Werkzeug
für lange Zeit benutzen.
Schalten Sie das Gerät nicht wieder ein, wenn es sich
festgefahren hat. Beim Wiedereinschalten kann es zu
einem Rückschlag mit hoher Reaktionskraft kommen.
Bestimmen Sie die Ursache des Stillstands des Produkts
und beheben Sie das Problem unter Beachtung der
Sicherheitshinweise. Entfernen Sie bei Bedarf das
Einsatzwerkzeug.
Der
Umgebungstemperaturbereich
während des Betriebs liegt zwischen 0 °C und 40 °C.
Der Umgebungstemperaturbereich für die Lagerung des
Geräts liegt zwischen 0 °C und 40 °C.
darf
nur
bei
untere
Schutzvorrichtung
darauf,
dass
die
untere
vom
Hersteller
empfohlene
für
das
Gerät
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