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B. Braun Aesculap Surgical Instruments Gebrauchsanweisung Seite 17

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Allgemeine Hinweise
Angetrocknete bzw. fixierte OP-Rückstände können
die Reinigung erschweren bzw. unwirksam machen
und bei nicht rostendem Stahl zu Korrosion führen.
Demzufolge sollten ein Zeitraum zwischen Anwendung
und Aufbereitung von 6 h nicht überschritten, keine
fixierenden Vorreinigungstemperaturen > 45 °C ange-
wandt und keine fixierenden Desinfektionsmittel
(Wirkstoffbasis: Aldehyd, Alkohol) verwendet werden.
Überdosierte Neutralisatoren oder Grundreiniger kön-
nen zu einem chemischen Angriff und/oder zur Ver-
blassung der Laserbeschriftung bei nicht rostendem
Stahl führen.
Bei nicht rostendem Stahl führen Chlor- bzw. chlorid-
haltige Rückstände, wie z. B. in OP-Rückständen,
Tinkturen, Arzneimitteln, Kochsalzlösungen, dem
Brauchwasser zur Reinigung, Reinigungs-/Desinfek-
tionsmitteln
enthalten,
(Lochkorrosion, Spannungskorrosion) und somit zur
Zerstörung der Produkte. Zur Entfernung muss eine
ausreichende Spülung mit vollentsalztem Wasser mit
anschließender Trocknung erfolgen.
Es dürfen nur Prozess-Chemikalien eingesetzt werden,
die vom Chemikalienhersteller hinsichtlich Reini-
gungs-/Desinfektionswirkung sowie Materialverträg-
lichkeiten empfohlen wurden. Sämtliche Anwen-
dungsvorgaben,
wie
z. B.
Konzentrationen, Behandlungszeiten etc., sind strikt
einzuhalten. Im anderen Fall kann dies zu nachfolgen-
den Problemen führen:
• optische Materialveränderungen wie z. B. Verblas-
sen oder Farbveränderungen bei Titan oder Alumi-
nium. Bei Aluminium können sichtbare Oberflä-
chenveränderungen bereits bei einem pH-Wert von
> 8 in der Anwendungs-/Gebrauchslösung auftre-
ten oder
• Materialschäden, wie z. B. Korrosion, Risse, Brüche,
vorzeitige Alterung oder Quellung.
• Keine Prozess-Chemikalien verwenden, die bei
Kunststoffen, z. B. PPSU, Spannungsrisse auslösen
oder, wie z. B. bei Silikon, Weichmacher angreifen
und zur Versprödung führen.
zu
Korrosionsschäden
über
Temperaturen,
Produkt unmittelbar nach der Anwendung reini-
gen.
Das Anlösen von Inkrustierungen auf HF-Instru-
menten ist besonders effektiv und schonend durch
eine ca. 5-minütige Tauchbehandlung in einer
3%igen H
O
Lösung zu erreichen. Die Entfernung
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kann manuell, mit weicher Bürste erfolgen. Im
Anschluss folgen die weiteren üblichen Schritte zur
Aufbereitung.
Weitere detaillierte Hinweise zu einer hygienisch
sicheren und materialschonenden/werterhalten-
den Wiederaufbereitung siehe www.a-k-i.org Rub-
rik Veröffentlichungen Rote Broschüre - Instru-
mentenaufbereitung richtig gemacht.
Bei Nassentsorgung geeignete Reinigungs-/Desin-
fektionsmittel verwenden. Vor maschineller Reini-
gung und Desinfektion Produkt gründlich mit flie-
ßendem Wasser spülen.
Vorbereitung am Gebrauchsort
Produkt mit Gelenk öffnen.
Sichtbare OP-Rückstände möglichst vollständig
mit flusenfreiem, einmal verwendbarem Reini-
gungstuch entfernen.
Vorbereitung vor der Reinigung
Produkt trocken in Entsorgungscontainer binnen
30 min zur desinfizierenden Reinigung vorstellen.
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