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Inhaltsverzeichnis
Originalbetriebsanleitung
E-Stapler
RXE 10-16C
5510 5513 5515 5516
55048015300 DE - 10/2025  -  09
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Still RXE 10-16C

  • Seite 1 Originalbetriebsanleitung E-Stapler RXE 10-16C 5510 5513 5515 5516 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 3: Regeln Für Betreiber Von Flurförderzeugen

    Hinweise zum Einsatz von Flurförderzeu- ● Hinweise zu Transport, erster Inbetriebnah- ● me und Lagerung von Flurförderzeugen Internet-Adresse und QR-Code  Durch Übertragen der Adresse https:// m.still.de/vdma in einen Internet-Browser oder durch Scannen des QR-Codes sind die Infor- mationen jederzeit abrufbar. 55048015300 DE - 10/2025  -  09  I...
  • Seite 4: Ersatzteilliste

      Ersatzteilliste  Der Download des Ersatzteilkatalogs kann durch Kopieren der Adresse https://sparepart- list.still.eu in einen Webbrowser oder durch Scannen des seitlich abgebildeten QR-Codes angefordert werden. Auf der Webseite das folgende Passwort ein- geben: Spareparts24! Auf dem nächsten Bildschirm Ihre E-Mail-Ad- resse und die Fahrgestellnummer des Stap- lers eingeben.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis   Vorwort   Ihr Stapler ............ 2 Beschreibung des Staplers .
  • Seite 6 Bedien- und Anzeigeelemente......... . .  62 Anzeige-Bedieneinheit „STILL Easy Control“ ....... . .  62 Not-Aus-Schalter .
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis   Bedienung   Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz ...... 76 Sicht- und Funktionsprüfungen .......... 76 Auf- und Absteigen .
  • Seite 8 STILL Classic und Sprintmodus ........
  • Seite 9 Inhaltsverzeichnis   Hubeinrichtung steuern mit Mehrhebelbedienung...... 182 Hubeinrichtung steuern mit Minihebel Zweifach .......  184 Hubeinrichtung steuern mit Minihebel Dreifach.
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis   Funktionsprüfung der Hubgerüst-Senkrechtstellung (Variante) .... 257 Kalibrieren der Hubgerüst-Senkrechtstellung ....... . .  255 Lastabhängige Assistenzsysteme .
  • Seite 11 SVI STILL Vehicle Interface (Variante) ........
  • Seite 12 Inhaltsverzeichnis   Kompatible Batterien ........... .  397 Technische Daten .
  • Seite 13 Inhaltsverzeichnis   Verkeilen ............ 453 Verzurren.
  • Seite 14 Inhaltsverzeichnis   Hydraulikanlage auf Dichtigkeit prüfen ........ 490 Prüfen des Hydraulikölstands .
  • Seite 15: Vorwort

    Vorwort...
  • Seite 16: Ihr Stapler

    Vorwort Ihr Stapler Ihr Stapler Beschreibung des Staplers Allgemein Der STILL RXE ist ein batterieelektrisch an- getriebener Gegengewichtsstapler. Der Stap- ler verfügt über eine Tragfähigkeit von bis zu 1,6 Tonnen bei einem Lastschwerpunkt von 500 mm. Dabei erreicht der Stapler eine Fahr- geschwindigkeit von bis zu 12,5 km/h ohne...
  • Seite 17: Hydraulikanlage

    Vorwort Ihr Stapler Geschwindigkeitsreduzierung bei angeho- ● benem Gabelträger Elektrischer Gabelverschleißschutz ● Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme Neigewinkel-Anzeige ● Hubgerüst-Senkrechtstellung ● Lastabhängige Assistenzsysteme Überlasterkennung ● Dynamic Load Control 1 oder Dynamic Lo- ● ad Control 2 Hubgerüst-Neigewinkel-Anzeige ● Hubgerüst-Senkrechtstellung ● Gabelverschleißschutz ● Lastmessung, präzise Lastmessung, Last- ●...
  • Seite 18 Mit der Variante Li-Ion ready kann der Stapler ab Werk für den späteren Einsatz einer Lithi- um-Ionen Batterie vorbereitet werden. Ab Werk wird der STILL RXE mit einer fest verschlossenen Batterieklappe geliefert. Wenn man den Stapler mit mehreren Batterien im Wechseleinsatz betrieben möchte, stehen als...
  • Seite 19: Allgemein

    Fahrtrichtung „Rückwärts“. Das Beschleu- nigungs- und Abbremsverhalten ist individu- ell wählbar durch drei verschiedene Fahrpro- gramme. Die Anzeige-Bedieneinheit „STILL Easy Con- trol“ mit persönlich festlegbaren Favoriten er- leichtert den täglichen Einsatz. Die Anzeige- Bedieneinheit zeigt zudem den Status der Li- thium-Ionen-Batterie an.
  • Seite 20: Konformitätskennzeichnung

    Vorwort Ihr Stapler Konformitätskennzeichnung  Mit der Konformitätskennzeichnung dokumen- tiert der Hersteller die Übereinstimmung des Flurförderzeugs mit den relevanten Richtlinien zum Zeitpunkt des Inverkehrbringens: CE: in der Europäischen Union (EU) ● UKCA: im Vereinigten Königreich (UK) ● EAC: in der Eurasischen Wirtschaftsunion ●...
  • Seite 21: Erklärung, Die Den Inhalt Der Konformitätserklärung Wiedergibt

    Vorwort Ihr Stapler Erklärung, die den Inhalt der Konformitätserklärung wiedergibt         Erklärung     STILL GmbH Berzeliusstraße 10 D-22113 Hamburg             Wir erklären, dass die Maschine     Flurförderzeugart entsprechend dieser Betriebsanleitung  ...
  • Seite 22: Zubehör

    Vorwort Ihr Stapler Zubehör Schlüssel für Schlüsselschalter (2 Stück) ● Innensechskantschlüssel zum Notabsenken ●  8 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 23 Vorwort Ihr Stapler 55048015300 DE - 10/2025  -  09  9...
  • Seite 24: Kennzeichnungsstellen

    Vorwort Ihr Stapler Kennzeichnungsstellen 0009386475 9K18 5F11 5F13 5F15 5F14 1K4-B 1K4-A 55044391310 55044391309 5510_003-001_V3  10 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 25: Fabrikschild

    Vorwort Ihr Stapler Hinweisschild: Achtung / Betriebsanleitung sen des Staplers Feststellbremse anziehen / lesen Mitfahren von Personen nicht erlaubt / Beim Hinweisschild: Geschwindigkeitsreduzierung Kippen des Staplers nicht abspringen / Ge- Warnschild: Gefahr durch Abscheren gen die Kipprichtung neigen Hinweisschild: Tätigkeiten vor dem Öffnen Warnschild: Nicht unter die Gabel stellen / der Batteriehaube Nicht auf die Gabel stellen Warnschild: Kurzschlussgefahr durch Ab-...
  • Seite 26 Vereinigten Königreichs. EAC-Zei- chen für den Markt der Eurasischen Wirt- schaftsunion Nenn-Antriebsleistung Batteriespannung Nenntragfähigkeit *: Den QR-Code scannen oder die Adres- se still-smart.com/QR/ms/XXXXXXXXXXXX in einen Internet-Browser eingeben. XXXXXXXXXXXX bedeutet Platzhalter für die Seriennummer. HINWEIS Auf dem Fabrikschild sind mehrere Konfor- ●...
  • Seite 27: Seriennummer

    Vorwort Ihr Stapler Seriennummer  xx xxxx x xxxxx Die Seriennummer dient der Identifikation des Staplers. Sie befindet sich auf dem Fabrik- schild. Die Seriennummer bei allen techni- schen Fragen angeben. Die Seriennummer enthält folgende codierte Informationen: Produktionsort Baujahr Zählnummer 7090_921-004 StVZO-Angaben ...
  • Seite 28: Einsatz Des Staplers

    Vorwort Einsatz des Staplers Einsatz des Staplers Inbetriebnahme Die Inbetriebnahme bezeichnet die erstmalige bestimmungsgemäße Verwendung des Stap- lers. Die notwendigen Schritte zur Inbetriebnahme variieren je nach Modell und Ausstattung des Staplers. Diese Schritte erfordern Vorberei- tungs- und Einstellarbeiten, die vom Betrei- ber nicht durchgeführt werden können.
  • Seite 29: Einsatzort

    Vorwort Einsatz des Staplers HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Personen „Betreiber“ und „Fahrer“ beachten! Die Benutzung für andere Zwecke, als in die- ser Betriebsanleitung beschrieben, ist unters- agt.  GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch Herab- fallen vom fahrenden Stapler! – Das Mitfahren von Personen auf dem Stapler ist verboten.
  • Seite 30: Abstellen In Temperaturbereichen Unter −10 °C

    Vorwort Einsatz des Staplers eingerichtet und bei Bedarf zugelassen sein, siehe Kapitel „Kühlhauseinsatz“.  ACHTUNG Batterien können einfrieren! Wenn der Stapler bei einer Umgebungstemperatur unter −10 °C längere Zeit abgestellt wird, kühlen die Batterien aus. Der Elektrolyt kann einfrieren und die Batterien beschädigen. Der Stapler ist dann nicht einsatzbereit.
  • Seite 31: Einsatz Von Arbeitsbühnen

    Vorwort Einsatz des Staplers Einsatz von Arbeitsbühnen  VORSICHT Der Einsatz von Arbeitsbühnen wird durch nationales Recht geregelt. Nur wenn die Rechtsprechung im Einsatzland die Verwendung von Arbeitsbühnen ge- stattet, ist diese freigegeben. – Die nationale Rechtsprechung beachten. – Vor einem möglichen Einsatz von den nationalen Aufsichtsbehörden beraten lassen.
  • Seite 32: Informationen Zur Dokumentation

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Informationen zur Dokumentation Umfang der Dokumentation Originalbetriebsanleitung (digital) des Stap- ● lers. Originalbetriebsanleitung (digital) der Anzei- ● ge-Bedieneinheit. Originalbetriebsanleitung der Lithium-Ionen- ● Batterie (Variante). Betriebsanleitungen weiterer Varianten, die ● in der vorliegenden Originalbetriebsanlei- tung nicht erwähnt sind. „CO“-Betriebsanleitung, wenn eine Sonder- ●...
  • Seite 33: Digitale Betriebsanleitung

    Kundenportal zur Verfü- rikschild“. gung. Vorgehensweise: Den QR-Code auf dem Fabrikschild des ● Flurförderzeugs scannen, oder Die Adresse still-smart.com/QR/ms/ ● XXXXXXXXXXXX in einen Internet-Brow- ser eingeben. Ergänzende Dokumentation Abweichend zur Serienausstattung und zu den Varianten kann dieses Flurförderzeug mit einer Customer Option (CO) ausgestattet sein.
  • Seite 34: Informationen Zur Dokumentation

    Betriebsanleitung Das Ausgabedatum und die Version dieser Betriebsanleitung befinden sich auf der Titel- seite. STILL arbeitet ständig an der Weiterentwick- lung der Stapler. Änderungen bleiben vorbe- halten und aus den Angaben und Abbildungen in dieser Betriebsanleitung können Ansprüche nicht geltend gemacht werden.
  • Seite 35: Erläuterungen Zu Den Verwendeten Signalbegriffen

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Erläuterungen zu den verwende- ten Signalbegriffen  GEFAHR Bei Arbeitsabläufen, die genau einzuhalten sind, um eine Gefahr für Leib und Leben von Personen auszuschließen.  VORSICHT Bei Arbeitsabläufen, die genau einzuhalten sind, um eine Verletzung von Personen auszuschließen.  ACHTUNG Bei Arbeitsabläufen, die genau einzuhalten sind, um Materialbeschädigungen und/oder Zerstörungen zu...
  • Seite 36 Vorwort Informationen zur Dokumentation Abkür- Bedeutung Erläuterung zung deutsche Regeln und Empfehlungen für Berufsgenossenschaftliche Regel Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz DGUV Berufsgenossenschaftliche Vorschrift deutsche Unfallverhütungsvorschriften bestätigt die Konformität mit produktspezi- Communauté Européenne fisch geltenden europäischen Richtlinien (CE-Kennzeichnung) internationale Kommission für die Rege- Commission on the Rules for the Approval lung der Zulassung elektrischer Ausrüs- of the Electrical Equipment...
  • Seite 37: Definition Der Richtungen

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Abkür- Bedeutung Erläuterung zung Personal Identification Number persönliche Identifikationsnummer Persönliche Schutzausrüstung   Super-Elastic Super-Elastik-Reifen (Vollgummireifen) Reifen zur vereinfachten Montage, ohne Snap-In Tyre lose Felgenteile deutsches Regelwerk zur Zulassung von StVZO Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung Fahrzeugen im öffentlichen Straßenver- kehr Gefahrstoffverordnung, gültig für die Bun- TRGS Technische Regel für Gefahrstoffe...
  • Seite 38: Schematische Darstellungen

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Schematische Darstellungen Darstellung von Funktionen und Be-  dienvorgängen An vielen Stellen wird in dieser Dokumentati- on der (zumeist sequentielle) Ablauf von be- stimmten Funktionen oder Bedienvorgängen erklärt. Um diese Abläufe zu verdeutlichen, werden schematische Darstellungen eines Gegengewichtsstaplers eingesetzt.
  • Seite 39: Der Umwelt Zuliebe

    Vorwort Der Umwelt zuliebe Der Umwelt zuliebe Verpackung Bei Lieferung des Staplers sind bestimmte Teile zum Zweck des Transportschutzes ver- packt. Diese Verpackung ist vor der ersten Inbetriebnahme vollständig zu entfernen. UMWELTHINWEIS Das Verpackungsmaterial ist nach Lieferung des Staplers vorschriftsmäßig zu entsorgen. Entsorgung von Bauteilen und Batterien Der Stapler besteht aus unterschiedlichen Ma-...
  • Seite 40 Vorwort Der Umwelt zuliebe  26 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 41: Sicherheit

    Sicherheit...
  • Seite 42: Definition Der Verantwortlichen Personen

    Sicherheit Definition der verantwortlichen Personen Definition der verantwortlichen Personen Betreiber Der Betreiber ist die natürliche oder juristische Person, die den Stapler nutzt oder in dessen Auftrag der Stapler genutzt wird. Der Betreiber muss sicherstellen, dass der Stapler nur bestimmungsgemäß und unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften dieser Betriebsanleitung eingesetzt wird.
  • Seite 43: Fahrer

    Sicherheit Definition der verantwortlichen Personen Flurförderzeugs und der zu betrachtenden Gefährdungen verfügen. Fahrer Dieser Stapler darf nur von mindestens 18 Jahre alten geeigneten Personen geführt wer- den, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fä- higkeiten im Fahren und Handhaben von Las- ten nachgewiesen haben und ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
  • Seite 44: Verbot Der Nutzung Durch Unbefugte

    Sicherheit Definition der verantwortlichen Personen  GEFAHR Die Einnahme von Drogen, Alkohol oder von Reak- tionsfähigkeit beeinflussenden Medikamenten be- einträchtigen die Fähigkeit zum Führen des Stap- lers! Unter Einfluss der vorgenannten Mittel stehende Per- sonen dürfen keinerlei Arbeiten mit oder an dem Stapler vornehmen.
  • Seite 45: Grundlagen Für Den Sicheren Betrieb

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Grundlagen für den sicheren Betrieb Versicherungsschutz auf dem Betriebsgelände Viele Betriebsgelände sind sogenannte be- schränkt öffentliche Verkehrsflächen. HINWEIS Es wird darauf aufmerksam gemacht, die Betriebshaftpflicht-Versicherung dahingehend zu überprüfen, ob bei eventuell auftreten- den Schäden auf beschränkt öffentlichen Verkehrsflächen Versicherungsschutz für den Stapler gegenüber Dritten besteht.
  • Seite 46 Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb – Vor dem Um- oder Nachrüsten von Rück- haltesystemen an den autorisierten Service wenden. Schweißarbeiten am Stapler darf nur der auto- risierte Service durchführen.  GEFAHR Explosionsgefahr durch zusätzliche Bohrungen in der Batteriehaube! Explosive Gase können austreten und bei Explosion zu lebensgefährlichen Ver- letzungen führen.
  • Seite 47: Veränderungen Am Fahrerschutzdach Und Dachlasten

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Folgende Voraussetzungen muss der Betrei- ber dazu erfüllen: Zur Änderung gehörende Konstruktionsun- ● terlagen, Prüfungsunterlagen und Montage- anleitung müssen dauerhaft archiviert und jederzeit zugänglich sein. Die Übereinstimmung von Tragfähigkeits- ● schild, Hinweisschildern, Gefahrenhinwei- sen und der Betriebsanleitung in Bezug auf die Änderungen prüfen und ggf.
  • Seite 48: Warnung Vor Nicht-Originalteilen

    Originalteile, Anbaugeräte und Zubehör sind speziell für diesen Stapler konzipiert. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass nicht von STILL gelieferte Teile, Anbau- geräte und Zubehör auch nicht von STILL ge- prüft und freigegeben sind.  ACHTUNG Der Einbau und/oder die Verwendung solcher Pro- dukte kann daher u.
  • Seite 49: Bereifung

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Sicherheitseinrichtungen und -schalter dürfen nicht entfernt oder unwirksam gemacht wer- den. Fest vorgegebene Einstellwerte dürfen nur mit Zustimmung des Herstellers verändert wer- den. Eingriffe in die elektrische Anlage (wie z. B. Anschluss eines Radios, weitere Scheinwerfer usw.) sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Herstellers erlaubt.
  • Seite 50: Medizinische Geräte

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Vom Hersteller freigegebene Räder und Rei- fen können der Ersatzteilliste entnommen wer- den. Sollen andere Räder oder Reifen ver- wendet werden, ist vorher eine Freigabe durch den Hersteller einzuholen. – Hierzu an den autorisierten Service wen- den.
  • Seite 51: Vorsicht Im Umgang Mit Gasfedern Und Druckspeichern

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Vorsicht im Umgang mit Gasfe- dern und Druckspeichern  VORSICHT Gasfedern stehen unter hohem Druck. Bei unsach- gemäßem Ausbau besteht erhöhte Verletzungsge- fahr. Aus Komfortgründen können verschiedene Funktio- nen am Stapler durch Gasfedern unterstützt sein. Gasfedern sind komplexe Teile, die unter hohem In- nendruck (bis 300 bar) stehen.
  • Seite 52 Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb deeinheiten erfassen und zum Absturz brin- gen. – Für Hilfe bei der Auswahl der richtigen Ga- belzinken an den autorisierten Service wen- den.  38 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 53: Restrisiko

    Sicherheit Restrisiko Restrisiko Restgefahren, Restrisiken Trotz sorgfältiger Arbeit und Einhaltung der Normen und Vorschriften ist nicht auszuschlie- ßen, dass im Umgang mit dem Stapler weitere Gefahren auftreten. Sowohl der Stapler als auch alle sonstigen Systemkomponenten entsprechen den zur Zeit gültigen Sicherheitsbestimmungen. Auch bei bestimmungsgemäßer Nutzung und Be- achtung aller gegebenen Hinweise ist ein Restrisiko nicht auszuschließen.
  • Seite 54: Standsicherheit

    Sicherheit Restrisiko Wenn der Betreiber diese Vorgaben fahrlässig oder vorsätzlich missachtet, kann dies zu ei- nem Unfall führen. In dem Fall ist der Herstel- ler von der Haftung befreit. Standsicherheit Die Standsicherheit des Staplers ist nach dem Stand der Technik geprüft. Wenn der Stap- ler bestimmungsgemäß...
  • Seite 55: Spezielle Risiken Der Benutzung Des Staplers Und Von Anbaugeräten

    Sicherheit Restrisiko Spezielle Risiken der Benutzung des Staplers und von Anbauge- räten Für jede Benutzung, die aus dem Rahmen des üblichen Einsatzes herausfällt und bei der der Fahrer nicht sicher ist, dass sie bestim- mungsgemäß und unfallsicher durchgeführt werden kann, ist die Zustimmung des Herstel- lers und des Anbaugeräteherstellers einzuho- len.
  • Seite 56: Übersicht Der Gefährdungen Und Gegenmaßnahmen

    Sicherheit Restrisiko Übersicht der Gefährdungen und Gegenmaßnahmen HINWEIS Diese Tabelle dient als Hilfe zur Beurteilung der Gefährdungen im Betrieb und gilt für alle Antriebsarten. Diese Tabelle beinhaltet keinen Anspruch auf Vollständigkeit. – Die nationalen Vorschriften des Einsatzlan- des beachten. Gefährdung Maßnahme Prüfvermerk Hinweise...
  • Seite 57: Gefährdung Für Die Beschäftigten

    Sicherheit Restrisiko Gefährdung Maßnahme Prüfvermerk Hinweise √ erledigt - nicht betroffen b) Treibgas DGUV Vorschrift 79,   Betriebsanleitung be- achten Beim Laden der An- BetrSichV, Betriebsan- VDE 0510-47 triebsbatterie leitung beachten (= DIN EN 62485-3): Insbesondere - Belüftung sicherstel- - Isolationswert im zu- lässigen Bereich Bei der Benutzung von BetrSichV, DGUV Re- BetrSichV und DGUV...
  • Seite 58 Sicherheit Restrisiko gültige Betriebsanweisungen aufstellen (§ 6 ArbSchG) und eine dafür zuständige Person benennen. Der Fahrer muss über die für ihn geltenden Betriebsanweisungen informiert werden. HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Personen „Betreiber“ und „Fahrer“ beachten! Konstruktion und Ausrüstung des Staplers entsprechen den für die CE-Konformität erfor- derlichen Normen und Richtlinien.
  • Seite 59: Sicherheitstechnische Prüfungen

    Sicherheit Sicherheitstechnische Prüfungen Sicherheitstechnische Prüfungen Regelmäßige Prüfung des Stap-  lers Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass der Stapler mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine befä- higte Person geprüft wird. Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustands des Staplers in Bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden.
  • Seite 60 Sicherheit Sicherheitstechnische Prüfungen – Für die Isolationsprüfung an den autorisier- ten Service wenden. Das genaue Vorgehen bei dieser Isolations- prüfung ist in dem Werkstatthandbuch zu die- sem Stapler beschrieben. HINWEIS Die elektrische Anlage des Staplers und die Antriebsbatterien sind getrennt zu prüfen. Prüfwerte für die Antriebsbatterie empfohlene Nennspannung...
  • Seite 61: Regelmäßige Prüfung Der Elektrischen Sicherheit

    Sicherheit Sicherheitstechnische Prüfungen Regelmäßige Prüfung der elekt-  rischen Sicherheit Das Onboard-Ladegerät und das dazugehö- rige Ladekabel müssen mindestens einmal jährlich geprüft werden. Diese Prüfung muss gemäß den nationalen Vorschriften des Ein- satzlands erfolgen (z. B. DIN EN 50678 & DIN EN 50699 in Deutschland).
  • Seite 62: Sicherheitsvorschriften Im Umgang Mit Betriebsstoffen

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Zulässige Betriebsstoffe  VORSICHT Betriebsstoffe können gefährlich sein! – Informationen und Sicherheitshinweise beim Um- gang mit Betriebsstoffen beachten. – Abschnitt „Sicherheitsvorschriften im Um- gang mit Betriebsstoffen“ beachten. – Sicherheitsdatenblätter des Betriebsstoff- herstellers beachten.
  • Seite 63: Hydraulikflüssigkeit

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen  VORSICHT Längere intensive Einwirkung von Ölen auf der Haut kann Entfettung und Haut- reizung verursachen! – Kontakt und Verzehr vermeiden. – Schutzhandschuhe tragen. – Nach Kontakt die Haut mit Wasser und Seife abwaschen und ein Haut- pflegemittel verwenden.
  • Seite 64: Batteriesäure

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen  VORSICHT Diese Flüssigkeiten stehen bei Betrieb unter Druck und sind gesundheitsgefähr- dend. – Nicht in Kontakt mit der Haut kommen lassen. – Das Einatmen von Sprühnebel ver- meiden. – Besonders gefährlich ist das Eindrin- gen der Druckflüssigkeiten in die Haut, wenn diese Flüssigkeiten unter hohem Druck durch Leckagen aus...
  • Seite 65: Bremsflüssigkeit

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen  VORSICHT Batteriesäure enthält gelöste Schwefel- säure. Diese ist ätzend! – Bei Arbeiten mit Batteriesäure geeig- nete PSA verwenden (Gummihand- schuhe, Schürze, Schutzbrille). – Bei Arbeiten mit Batteriesäure nie- mals Uhren / Schmuck tragen. – Keine Säure auf die Kleidung, die Haut oder in die Augen kommen las- sen.
  • Seite 66 Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen  VORSICHT Bremsflüssigkeit ist gesundheitsgefähr- dend! Bremsflüssigkeit reizt die Augen und kann bei längerem Kontakt die Haut aus- trocknen. – Vor Arbeitsbeginn Hände mit einer Hautschutzsalbe einreiben. – Langen oder intensiven Hautkontakt vermeiden. Bei Hautkontakt benetz- te Haut mit Wasser und Seife rei- nigen, anschließend Hautpflegemittel verwenden.
  • Seite 67: Entsorgung Von Betriebsstoffen

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Entsorgung von Betriebsstoffen UMWELTHINWEIS Die bei der Reparatur, Wartung und Reinigung anfallenden Stoffe sind ordnungsgemäß zu sammeln und entsprechend den nationalen Vorschriften des Einsatzlandes zu entsorgen. Die Arbeiten dürfen nur an den hierfür vorge- sehenen Plätzen vorgenommen werden.
  • Seite 68: Emissionen

    Sicherheit Emissionen Emissionen Die angegebenen Werte gelten für ein Stan- dardstapler (vgl. die Angaben im Kapitel „Technische Daten“). Abweichende Bereifung, andere Hubgerüste, Zusatzeinrichtungen usw. können andere Werte ergeben. Geräuschemissionen Die Werte wurden nach Messverfahren der Norm EN 12053 „Sicherheit von Flurförder- zeugen - Verfahren für die Messung der Ge- räuschemission“...
  • Seite 69 Sicherheit Emissionen HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Person „Betreiber“ beachten! Vibrationen Die Vibrationen der Maschine wurden nach den Normen DIN EN 13059 „Sicherheit von Flurförderzeugen - Schwingungsmessung“ und DIN EN 12096 „Mechanische Schwingun- gen - Angabe und Nachprüfung von Schwin- gungskennwerten“ an einer identischen Ma- schine ermittelt.
  • Seite 70: Strahlung

    – Offenes Feuer und Funkenflug fern- halten. – Nicht rauchen. – Sicherheitsvorschriften im Umgang mit der Batterie beachten. Strahlung Das STILL SafetyLight und das Warn- zonenlicht (Varianten) werden nach den Richtlinien DIN EN 62471:2009-03 (VDE 0837-471:2009-03) gemäß ihrem fotobi- ologischen Gefährdungspotenzial der Risiko- gruppe 2 (mittleres Risiko) zugeordnet.
  • Seite 71: Übersichten

    Übersichten...
  • Seite 72: Gesamtansicht

    Übersichten Gesamtansicht Gesamtansicht Seitenansicht links 5510_003-068a Hubgerüst Laufachse Fahrerschutzdach Gabelzinken Fahrerplatz Gabelträger Batteriehaube  58 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 73: Heckansicht

    Übersichten Gesamtansicht Heckansicht 5510_003-068b Gegengewicht Antriebsrad Anbindung Abschleppöse/Anhängekupplung optional 55048015300 DE - 10/2025  -  09  59...
  • Seite 74: Fahrerplatz

    Handgriff Ablagefach zum Aufbewahren der Betriebs- Feststellbremshebel anleitung Lenkrad Getränkehalter für max. 1,0-Liter-Flaschen Not-Aus-Schalter Griff der Batteriehaube Schlüsselschalter/Taster Fahrersitz Ablagefach Halterung zur Aufbewahrung des Innen- Anzeige-Bedieneinheit „STILL Easy Control“ sechskantschlüssels zum Notabsenken Fahrpedal Bremspedal Bedienelemente für Hydraulik- und Fahr- funktionen  60 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 75: Ablage Und Getränkehalter

    Übersichten Ablage und Getränkehalter HINWEIS Die Ausstattung des Staplers kann von der dargestellten Ausstattung abweichen. Ablage und Getränkehalter   VORSICHT Unfallgefahr durch blockierte Pedale! Gegenstände können während der Fahrt durch Len- ken oder Abbremsen in den Fußraum fallen. Sie kön- nen zwischen und unter die Pedale (2) rutschen.
  • Seite 76: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Gewähltes Lastprogramm mit Lastdynamik- Anzeige zur Bewegungsrichtung des Stap- anzeige lers Rechte Favoritenleiste Helligkeitssensor Hubhöhenbegrenzung Die „STILL Easy Control“ ist eine Anzeige-Be- dieneinheit der dritten Generation für Flurför- derzeuge. Sie dient als Bedienelement für die gängigen Funktionen des Staplers, z. B. Beleuchtung,  62 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 77: Not-Aus-Schalter

    Anzeigemöglichkeiten, die durch Fah- rer oder Fuhrparkleiter einstellbar sind. – Zu den weiteren Anzeigemöglichkeiten, sie- he die Originalbetriebsanleitung „Anzeige- Bedieneinheit STILL Easy Control“. Außer bei Mehrhebelbedienung ist die Anzei- ge-Bedieneinheit an der Armlehne befestigt. Wenn der Stapler mit Mehrhebelbedienung ausgestattet ist, ist die Anzeige-Bedieneinheit schwenkbar an der rechten A-Säule befestigt.
  • Seite 78: Mehrhebelbedienung

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Mehrhebelbedienung 5510_003-038_V2 Fahrtrichtungsschalter Bedienhebel „Neigen“ Signalhorntaste Bedienhebel für Anbaugeräte (Variante) Bedienhebel „Heben-Senken“ Bedienhebel für Anbaugeräte (Variante) HINWEIS Bei Zweipedalausführung (Variante) dient der Fahrtrichtungsschalter (1) ausschließlich da- zu, den Tempomaten (Variante) zu aktivieren. Die Fahrtrichtung wird bei Zweipedalausfüh- rung ausschließlich über die Pedale gewählt.
  • Seite 79: Minihebel Zweifach

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Minihebel Zweifach Fahrtrichtungsschalter Funktionstaste „F1“ Kreuzhebel „Anbaugeräte“ 360°-Hebel „Hubgerüst“ Funktionstaste „5. Funktion“ Anzeigefeld der Hydraulikfunktionen Signalhorntaste 55048015300 DE - 10/2025  -  09  65...
  • Seite 80 Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente HINWEIS Bei Zweipedalausführung (Variante) dient ● der Fahrtrichtungsschalter (1) ausschließ- lich dazu, den Tempomaten (Variante) zu aktivieren. Die Fahrtrichtung wird bei Zwei- pedalausführung ausschließlich über die Pedale gewählt. Der autorisierte Service kann die Funktions- ● taste „F1“ (5) mit unterschiedlichen Funktio- nen belegen.
  • Seite 81: Minihebel Dreifach

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Minihebel Dreifach Fahrtrichtungsschalter Signalhorntaste Bedienhebel „Zusatzhydraulik 1“ Funktionstaste „F1“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 2“ 360°-Hebel „Hubgerüst“ Funktionstaste „5. Funktion“ Anzeigefeld der Hydraulikfunktionen 55048015300 DE - 10/2025  -  09  67...
  • Seite 82 Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente HINWEIS Bei Zweipedalausführung (Variante) dient ● der Fahrtrichtungsschalter (1) ausschließ- lich dazu, den Tempomaten (Variante) zu aktivieren. Die Fahrtrichtung wird bei Zwei- pedalausführung ausschließlich über die Pedale gewählt. Der autorisierte Service kann die Funktions- ● taste „F1“ (6) mit unterschiedlichen Funktio- nen belegen.
  • Seite 83: Minihebel Vierfach

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Minihebel Vierfach Fahrtrichtungsschalter Signalhorntaste Bedienhebel „Neigen“ Funktionstaste „F1“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 1“ Bedienhebel „Heben-Senken“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 2“ Anzeigefeld der Hydraulikfunktionen Funktionstaste „5. Funktion“ 55048015300 DE - 10/2025  -  09  69...
  • Seite 84 Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente HINWEIS Bei Zweipedalausführung (Variante) dient ● der Fahrtrichtungsschalter (1) ausschließ- lich dazu, den Tempomaten (Variante) zu aktivieren. Die Fahrtrichtung wird bei Zwei- pedalausführung ausschließlich über die Pedale gewählt. Der autorisierte Service kann die Funktions- ● taste „F1“ (7) mit unterschiedlichen Funktio- nen belegen.
  • Seite 85: Fingertip

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Fingertip Signalhorntaste Fahrtrichtungsschalter LED für „5. Funktion“ Bedienhebel „Heben-Senken“ Funktionstaste „5. Funktion“ Bedienhebel „Neigen“ LED für „Klammerfreigabe“ Funktionstaste „F1“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 1“ LED für „F1“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 2“ HINWEIS Bei Zweipedalausführung (Variante) dient ● der Fahrtrichtungsschalter (7) ausschließ- lich dazu, den Tempomaten (Variante) zu aktivieren.
  • Seite 86: Joystick 4Plus

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Joystick 4Plus 6219_003-210_V2 Horizontaler Wipptaster „3. & 4. Hydraulik- Piktogramme zur 3. & 4. Hydraulikfunktion funktion“: Hubgerüst neigen LED „Klammerfreigabe“ (Variante) Piktogramme zu den Hydraulikfunktionen: Schieber „4. Hydraulikfunktion“ Heben, Senken und Seitenschieber Vertikaler Wipptaster „Fahrtrichtung“ Piktogramme zur 5. Hydraulikfunktion und Umschalttaste „F“ zur Klammersperre (Variante) Signalhorntaste HINWEIS...
  • Seite 87: Fahrtrichtungs-/Blinkermodul (Variante)

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Fahrtrichtungs-/Blinkermodul  (Variante) Das Fahrtrichtungs-/Blinkermodul befindet sich an der Lenksäule unterhalb des Lenk- rads. HINWEIS Wenn der Fahrtrichtungsschalter am Bedien- element defekt ist und der Stapler in ei- nem Gefahrenbereich stehen bleibt, kann der Fahrtrichtungshebel am Fahrtrichtungs-/Blink- ermodul zum Notfahren benutzt werden.
  • Seite 88 Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente  74 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 89: Bedienung

    Bedienung...
  • Seite 90: Prüfungen Und Tätigkeiten Vor Dem Täglichen Einsatz

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Sicht- und Funktionsprüfungen  VORSICHT Verletzungsgefahr durch Herabstürzen vom Stapler! Beim Klettern auf dem Stapler besteht die Gefahr hängenzubleiben oder auszu- rutschen und herabzustürzen. Höher ge- legene Stellen am Stapler mit entsprech- enden Hilfsmitteln erreichen.
  • Seite 91 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Vor dem täglichen Einsatz vom betriebssicheren Zustand überzeugen: Komponente Maßnahme Sichtprüfung auf Deformation und Verschleiß durch- führen (z. B. verbogen, gerissen, abgeschliffen). Sicherungen (1) gegen Herausheben und Verschie- Gabelzinken, Lastaufnahmemittel generell ben auf Zustand und Funktion prüfen. Siehe Grafik „Gabelzinken und Rollenlaufbahnen“...
  • Seite 92 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Komponente Maßnahme Sicherstellen, dass sich keine unbenutzten Bohrun- Batteriehaube gen in der Batteriehaube befinden. Sichtprüfung auf Unversehrtheit und Deformation durchführen. Batterietür Verriegelung auf Zustand und Funktion prüfen. Schließfunktion prüfen. Schließen. Verriegelung auf Zustand und Funktion prüfen. Batterie Batterie verriegeln.
  • Seite 93: Gabelzinken Und Rollenlaufbahnen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Komponente Maßnahme Um alle verfügbaren Hydraulikfunktionen einmal an- zusteuern, alle Hydraulikbedienelemente einmal be- tätigen. Grundsätzlich gilt: Wenn Hydraulikventile länger nicht betätigt wurden, können sie in ihrer Funktion beeinträchtigt sein. Arbeitshydraulik Dies gilt unabhängig von der Art und Ausführung der Hydraulikventile.
  • Seite 94: Antistatikband Und Corona-Elektrode

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Antistatikband und Corona-Elektrode  In Abhängigkeit zur Bereifung ist der Stap- ler mit einem oder mehreren Antistatikbän- dern (3) und/oder mit einer Corona-Elektro- de (4) ausgestattet. Diese Komponenten sor- gen dafür, dass sich der Stapler nicht statisch auflädt.
  • Seite 95: Fahrersitz Und Armlehne Einstellen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz  ACHTUNG Bauteilbeschädigung durch Fehlanwendung! Bauteile des Staplers, wie Fahrersitz, Lenkrad, Fest- stellbremshebel etc., sind nicht zum Auf- und Abstei- gen vorgesehen und können bei Missbrauch beschä- digt werden. – Nur die vorgesehenen Auf- und Abstiegshilfen be- nutzen.
  • Seite 96: Funktionsprüfung Der Assistenzsysteme

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Funktionsprüfung der Assistenz- systeme Zu den Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz gehört auch das Prüfen der Assistenzsysteme. Dazu ist wichtig zu wissen, mit welchen Assistenzsystemen der Stapler ausgestattet ist. Die Assistenzsysteme werden in der Anzeige-Bedieneinheit gelistet.
  • Seite 97: Not-Aus-Schalter Entriegeln

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Not-Aus-Schalter entriegeln  – Den Not-Aus-Schalter (1) im Uhrzeigersinn drehen, bis er herausspringt. Not-Aus-Funktion prüfen   VORSICHT Keine elektrische Bremsunterstützung bei betätigtem Not-Aus-Schalter! Das Betätigen des Not-Aus-Schalters schaltet die Antriebe spannungsfrei. – Zum Bremsen die Betriebsbremse betätigen. –...
  • Seite 98: Hupe Betätigen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Hupe betätigen  Die Hupe dient dazu, Personen vor drohenden Gefahren zu warnen oder die eigene Überhol- absicht anzukündigen. – Hupentaste (1) drücken. Die Hupe ertönt. 5510_003-039  84 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 99: Fahrerkabine

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Fahrerkabine  GEFAHR Lebensgefahr durch Herausfallen aus dem kippen- den Stapler! Um beim Kippen des Staplers nicht unter den Stap- ler zu geraten und zerquetscht zu werden, muss ein Rückhaltesystem vorhanden und genutzt sein. Es schützt den Fahrer davor, beim Kippen des Staplers herausgeschleudert zu werden.
  • Seite 100: Bremsanlage Auf Funktion Prüfen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Bremsanlage auf Funktion prü-  GEFAHR Unfallgefahr beim Versagen der Bremsanlage! Bei Versagen der Bremsanlage wird der Stapler nur unzureichend abgebremst. – Den Stapler nicht mit mangelhafter Bremsanlage einsetzen. Elektrische Bremse prüfen   GEFAHR Unfallgefahr bei unzureichender Bremswirkung der elektrischen Bremse!
  • Seite 101: Feststellbremse An Einer Steigung Oder Lkw-Rampe Prüfen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz – Den Stapler ohne Last auf einem freien Platz beschleunigen. – Das Bremspedal (1) kräftig durchtreten. Der Stapler muss spürbar verzögern. Feststellbremse an einer Steigung oder LKW-Rampe prüfen  GEFAHR Lebensgefahr durch den wegrollenden Stapler! Wenn die Feststellbremse nicht angezo- gen wird, kann der Stapler Personen...
  • Seite 102: Hydrauliköl Warmfahren Bei Kalten Umgebungstemperaturen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz HINWEIS Wenn der Not-Aus-Schalter betätigt wird, fol- gendes beachten: Die elektrische Bremse wird außer Kraft ge- ● setzt. Der Stapler reagiert nicht mehr auf den Befehl vom Fahrpedal. Es gibt keine Lenkkraftunterstützung mehr. ●...
  • Seite 103: Lenkanlage Auf Funktion Prüfen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz  VORSICHT Kurzschlussgefahr und Feuergefahr beim anhalten- den Heben, Senken und Neigen! Wenn die Hebefunktion, die Senkfunktion oder die Neigefunktion länger als eine Minute gegen den An- schlag genutzt werden, drohen Kurzschlussgefahr und Feuergefahr. –...
  • Seite 104: Fahrersitz

    Bedienung Fahrersitz Fahrersitz Fahrersitz MSG 65 und MSG 75 einstellen  VORSICHT Unfallgefahr durch plötzliches Verstellen des Sitzes oder der Rückenlehne! Das unbeabsichtigte Verstellen des Sitzes oder der Rückenlehne kann zu unkontrollierten Bewegungen des Fahrers führen. Die Lenkung oder die Bedienele- mente können dann unbeabsichtigt betätigt werden. Das kann unkontrollierte Bewegungen des Staplers oder der Last hervorrufen.
  • Seite 105: Rückenlehne Einstellen

    Bedienung Fahrersitz Fahrersitz verschieben  – Den Hebel (1) hochziehen und halten. – Den Fahrersitz in die gewünschte Position schieben. – Den Hebel loslassen. – Sicherstellen, dass der Fahrersitz fest ein- gerastet ist. 7094_003-006 Rückenlehne einstellen  Wenn die Rückenlehne eingestellt wird, die Rückenlehne nicht belasten.
  • Seite 106 Bedienung Fahrersitz Sitzfederung bei MSG 65/MSG 75 ein-  stellen HINWEIS Der Fahrersitz MSG 65/MSG 75 ist für Perso- nen mit einem Gewicht von 45 kg bis 170 kg konzipiert. Er kann individuell auf das Gewicht des Fahrers eingestellt werden. Um eine op- timale Einstellung der Sitzfederung zu errei- chen, muss der Fahrer beim Einstellen auf dem Sitz sitzen.
  • Seite 107: Lendenwirbelstütze (Variante) Einstellen

    Bedienung Fahrersitz Der Sitz stellt sich automatisch auf das Fah- rergewicht ein. Längshorizontalfederung (Variante) ein-  stellen Wenn der Fahrersitz mit der Variante „Längs- horizontalfederung“ ausgestattet ist, sind Stö- ße in Fahrtrichtung durch eine zusätzliche Sitzfederung gedämpft. Der Feststellhebel (5) an der linken Seite des Fahrersitzes aktiviert und blockiert die Längshorizontalfederung.
  • Seite 108 Bedienung Fahrersitz Rückenverlängerung (Variante) einstel-  – Die Rückenverlängerung (7) durch He- rausziehen und Hineinschieben in die ge- wünschte Stellung bringen. Zum Entfernen der Rückenverlängerung wird der Endanschlag nach oben mit einem Ruck überwunden. 6321_003-040_V3 Sitzheizung (Variante) ein- und aus-  schalten HINWEIS Die Sitzheizung funktioniert nur, wenn der...
  • Seite 109: Beckengurt

    Bedienung Fahrersitz Beckengurt  GEFAHR Gefahr beim Kippen des Staplers! Wenn der Stapler umkippt, besteht auch beim Einsatz eines freigegebenen Rück- haltesystems noch ein Restrisiko für ei- ne Verletzung des Fahrers. Diese Verletzungsgefahr kann durch die Kombination des Rückhaltesystems mit dem Beckengurt reduziert werden. Zusätzlich schützt der Beckengurt gegen die Folgen eines Auffahrunfalls oder Ab- sturzes von einer LKW-Rampe.
  • Seite 110: Besonderheit Bei Staplern Mit Hsr- Rückhaltesystem (Variante)

    Bedienung Fahrersitz HINWEIS Das Gurtschloss verfügt über einen Gurt- schlossschalter. Wenn der Gurt nicht angelegt wurde, tritt Folgendes ein: Die Meldung Sicherheitsgurt ● schließen   erscheint in der Anzeige- Bedieneinheit. Der Stapler fährt nicht schneller als 4 km/h. ● Die Hydraulikfunktionen sind gesperrt. ●...
  • Seite 111: Funktionsstörung Durch Kälte

    Bedienung Fahrersitz Anlegen in starker Hanglage  Die Blockierautomatik sperrt den Gurtauszug bei starker Neigung des Staplers. Der Becken- gurt kann nicht mehr aus dem Gurtaufroller gezogen werden. – Vorsichtig aus der Hanglage herausfahren. – Den Beckengurt anlegen. 5510_003-020 Beckengurt lösen –...
  • Seite 112: Armlehne Einstellen

    Bedienung Fahrersitz  ACHTUNG Beschädigung des Gurts durch Hitze möglich! Das Gurtschloss oder der Gurtaufroller beim Auftau- en nicht zu starker Hitze aussetzen. – Zum Auftauen Warmluft nicht über 60 °C verwen- den. Armlehne einstellen  GEFAHR Es besteht Unfallgefahr durch plötzliches Absinken der Armlehne und dadurch erfolgende unkontrol- lierte Bewegungen des Fahrers.
  • Seite 113: Einschalten

    Bedienung Einschalten Einschalten Einschalten mit Schlüsselschal-  VORSICHT Vor dem Einschalten des Staplers müssen alle Prüf- ungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz ohne Erkennen eines Mangels durchgeführt worden sein. – Die „Sicht- und Funktionsprüfungen“ durchführen. – Den Stapler bei erkannten Mängeln nicht einset- zen und den autorisierten Service verständigen.
  • Seite 114: Einschalten Über Taster (Variante)

    Bedienung Einschalten Im Display können weitere Informationen er- scheinen. – Siehe dazu das Kapitel „Display-Meldun- gen“. HINWEIS Nach dem Anschließen der Batterie stellt sich der richtige Ladezustand unter Umständen erst nach erster Belastung durch Fahren oder Heben ein. Einschalten über Taster (Varian-  VORSICHT Vor dem Einschalten des Staplers müssen alle Prüf- ungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz...
  • Seite 115 Bedienung Einschalten Wenn die Autorisierung erfolgreich war, ist der Stapler einsatzbereit. Im Display erscheint die Hauptanzeige. – Zum Ausschalten des Staplers den Tas- ter (1) 1 Sekunde gedrückt halten. HINWEIS Bezüglich der Variante „Zugangsberechtigung mit PIN-Code“, sie- ● he den entsprechenden Abschnitt. „FleetManager“, siehe die „Originalbetrieb- ●...
  • Seite 116: Anzeige-Bedieneinheit

    Bedienung Anzeige-Bedieneinheit Anzeige-Bedieneinheit Bedienen der Anzeige-Bedieneinheit 08:20 7° 2,71 km/h 6219_003-310 Die Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit er- folgt über die Steuerungs- und Eingabetas- ten (5...8) und die Softkeys (4, 10). Das Dis- play (2) zeigt Informationen über die aktuellen Fahrprogramme und Lastprogramme sowie die Belegung der Favoritenleisten (1, 3). Der Helligkeitssensor (9) sorgt für das automati- sche Anpassen der Display-Helligkeit je nach Umgebung.
  • Seite 117: Zugangsberechtigung Mit Pin-Code (Variante)

    Bedienung Anzeige-Bedieneinheit Funktionen der Steuerungs- und Eingabetasten Bezeichnung Position Funktionen Die Softkeys beziehen sich auf die danebenliegenden Funktionen oder Eingabemöglichkeiten. Wenn Funktionen in den Favoritenleisten (1, 3) abgelegt wurden, genügt zum Einschalten und Ausschalten der Softkeys 4, 10 Druck auf den danebenliegenden Softkey. Neben dem Einschalten und Ausschalten der Funktionen navigieren die Softkeys rechts (3) innerhalb der Menüstruk- tur.
  • Seite 118: Ändern Der Pin-Codes

    Bedienung Anzeige-Bedieneinheit Wenn der Schlüsselschalter eingeschaltet  wird, erscheint das Eingabemenü Zugangs- berechtigung Zugangsberechtigung Alle Hydraulikunktionen und Fahrfunktionen des Staplers sind gesperrt. In der StVZO-Aus- stattung (Variante) ist die Funktion der Warn- blinkanlage (Variante) gewährleistet. – Um die gesperrten Funktionen freizuschal- PIN-Code eingeben ten, mit den Softkeys den PIN-Code einge- ben.
  • Seite 119: Zugriffsberechtigung Für Den Fuhrparkleiter (Variante)

    Bedienung Anzeige-Bedieneinheit – Den Softkey   drücken.  Service Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service – Die Blättern-Tasten    drücken, bis das  Menü erscheint. PIN-Codes ändern – Den Softkey drü- PIN-Codes ändern cken. Kalibrieren – Den Anweisungen auf dem Display folgen. Hydraulik entlasten Schocksensor Passwort (Zugriffsberecht.) ändern...
  • Seite 120 Bedienung Anzeige-Bedieneinheit Zugriff auf die Konfigurationsmenüs ist nicht möglich. Wenn der Zugriff später doch gewünscht ist, muss der autorisierte Service ein Fuhrparkleiter-Passwort ein- richten. Standard-Fuhrparkleiter-Passwort Das Standard-Fuhrparkleiter-Passwort ist „1111“. Dieses Standard-Fuhrparkleiter-Passwort aus Sicherheitsgründen nach dem ers- ten Gebrauch ändern. Siehe dazu den Abschnitt „Ändern des Fuhrparkleiter- Passworts“.
  • Seite 121 Bedienung Anzeige-Bedieneinheit – Den Softkey  Zugriffsberechti-   drücken. gung Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service Zugriffsberechtigung Fuhrparkleiter 6219_003-267_V2_de Das Display wechselt in das Menü  griffsberechtigung – Mit den Softkeys das Fuhrparkleiter-Pass- Zugriffsberechtigung wort eingeben. – Zum Bestätigen die Taste  drücken. Passwort eingeben = Löschen = Speichern...
  • Seite 122 Bedienung Anzeige-Bedieneinheit Die Meldung  Zugriffsberechti- gung Fuhrparkleiter freige-   erscheint. schaltet – Zum Bestätigen den Softkey  drücken. Das Display wechselt zurück in das Einstel- Zugriffsberechtigung lungsmenü. Fuhrparkleiter Wenn das eingegebene Passwort nicht kor- freigeschaltet rekt war, erscheint die Meldung Passwort falsch –...
  • Seite 123 Bedienung Anzeige-Bedieneinheit – Die Blättern-Tasten    drücken, bis  das Menü Passwort (Zugriffsbe- erscheint. recht.) ändern – Den Softkey Versionsliste Passwort (Zugriffs- drücken. berecht.) ändern – Den Anweisungen auf dem Display folgen. Kalibrieren Hydraulik entlasten Schocksensor Passwort (Zugriffsberecht.) ändern Fuhrparkleiter 6219_003-275_de 55048015300 DE - 10/2025  -  09  109...
  • Seite 124: Pre-Shift Check

    Bedienung Pre-Shift Check Pre-Shift Check Beschreibung zum Pre-Shift Check (Variante) Der Pre-Shift Check ist ein geführter Dialog in der Anzeige-Bedieneinheit. Er unterstützt den Fahrer zusätzlich zu den notwendigen „Sicht- und Funktionsprüfungen“ vor dem täglichen Einsatz. Nach dem Einschalten des Staplers muss der Fahrer Fragen zum Zustand des Staplers mit oder...
  • Seite 125: Ablauf

    Bedienung Pre-Shift Check Ablauf – Den Stapler einschalten. Ab Werk erscheint die Frage Fahrzeug . Diese Frage ist mit kei- einsatzbereit? nen Beschränkungen der Staplerfunktionen verbunden. Der autorisierte Service kann die- se Frage durch eine Frage aus dem Fragen- katalog ersetzen. Die nächste Frage erscheint.
  • Seite 126: Alle Fragen

    Bedienung Pre-Shift Check – Mit der Zurück-Taste  zum Pre-Shift  Check zurückkehren. – Die Frage gemäß dem Ergebnis der Funkti- Pre-S onsprüfung beantworten. Die nächste Frage erscheint. 6,89 Pre-Shift Check 0,0° abschließen, HINWEIS zurück mit Wenn keine eigenen Fragen zum Pre-Shift Check zusammengestellt wurden, erscheint die Frage Fahrzeug einsatzbereit? .
  • Seite 127 Bedienung Pre-Shift Check Sind die Rollenlaufbahnen am Hubgerüst bzw. Hubrahmen ausrei- chend gefettet? Sind die Lastketten beschädigt? Sind die Lastketten ausreichend gespannt und gleichmäßig belas- tet? Sind alle Anbaugeräte sicher montiert, unbeschädigt und funkti- onsfähig? Treten sichtbar Betriebsflüssigkeiten (z.B. Öl, Wasser, Kraft- stoff) aus? Sind die Räder beschädigt oder über die Verschleißgrenze abge- nutzt?
  • Seite 128: Festlegen Der Fragenreihenfolge

    Bedienung Pre-Shift Check Funktioniert die Arbeitshydraulik einwandfrei gemäß Beschilde- rung? Sind die Spiegel verschmutzt oder beschädigt? Ist der Gastank oder dessen Befestigung offensichtlich beschä- digt? Treten ungewöhnliche Geräusche bei der Verwendung des Flurför- derzeugs auf? Bestehen sonstige offensichtliche Beschädigungen am Fahrzeug? Funktioniert die Scheibenwischanlage? Ist die Motorhaube unbeschädigt und sicher verschlossen? Wenn keine Fragen zum Pre-Shift Check...
  • Seite 129 Bedienung Pre-Shift Check – Die Blättern-Tasten    drücken, bis das  Menü erscheint. Pre-Shift Check – Den Softkey  drü- Pre-Shift Check cken. Meldungsliste Wartungsintervall Versionsliste Pre-Shift Check Kalibrieren Fuhrparkleiter 6219_003-268_de Das Menü erscheint.  Pre-Shift Check – Den Softkey  Reihenfolge der Fra- drücken.
  • Seite 130: Historie Anzeigen Lassen

    Bedienung Pre-Shift Check Durch Druck auf den Softkey lässt sich eine  feste oder zufällige Reihenfolge der Fragen auswählen. Der orangefarbene Aktivierungsbalken zeigt Feste Reihenfolge die aktuelle Auswahl an. – Um zur Hauptanzeige zu gelangen, die Zufällige Reihenfolge Hauptanzeige-Taste  drücken. Fuhrparkleiter 6219_003-273_de Historie anzeigen lassen...
  • Seite 131 Bedienung Pre-Shift Check – Die Blättern-Tasten    drücken, bis das  Menü erscheint. Pre-Shift Check – Den Softkey  drü- Pre-Shift Check cken. Meldungsliste Wartungsintervall Versionsliste Pre-Shift Check Kalibrieren Fuhrparkleiter 6219_003-268_de Das Menü erscheint.  Pre-Shift Check – Den Softkey  drücken. Historie Historie Beschränkung zurücksetzen...
  • Seite 132: Festlegen Des Schichtbeginns

    Bedienung Pre-Shift Check Die Anzeige  Ergebnisse Pre-Shift öffnet sich. Check Hier werden alle Checks und beantwortete Ergebnisse Pre-Shift Check Fragen mit Datum und Uhrzeit angezeigt. 27.09.19 15:11 nicht ok Um weitere Ergebnisse zu sehen, die Blättern- Funktioniert die Feststellbremse einwandfrei? Tasten ...
  • Seite 133 Bedienung Pre-Shift Check – Den Softkey   drücken.  Service Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service – Die Blättern-Tasten    drücken, bis das  Menü erscheint. Pre-Shift Check – Den Softkey  drü- Pre-Shift Check cken. Meldungsliste Wartungsintervall Versionsliste Pre-Shift Check Kalibrieren Fuhrparkleiter 6219_003-268_de 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 134 Bedienung Pre-Shift Check Das Menü erscheint.  Pre-Shift Check – Den Softkey  drücken. Schichtbeginn Historie Beschränkung zurücksetzen Schichtbeginn Reihenfolge der Fragen Fuhrparkleiter 6219_003-269_de In diesem Menü lassen sich die festzulegende  Schicht und ihr Beginn aufrufen. Die orangefarbenen Aktivierungsbalken zei- gen an, welche Schichten aktiviert sind.
  • Seite 135 Bedienung Pre-Shift Check In diesem Menü lässt sich der Schichtbeginn  festlegen. – Die Uhrzeit über die Softkeys  ein- 0...9 geben. Schichtbeginn 1 – Zum die Taste  drücken. Speichern Der Schichtbeginn ist festgelegt. Der Pre-Shift Check wird immer ab diesem Schichtbeginn Schichtbeginn eingeben gefordert.
  • Seite 136: Zurücksetzen Von Fahrzeugbeschränkungen

    Bedienung Pre-Shift Check – Zum Deaktivieren der Schicht, die Blättern-  Taste  drücken. – Zum Bestätigen die Taste  drücken. Schichtbeginn 1 Die Zeit wird grau hinterlegt dargestellt. Die Schicht ist deaktiviert. Das Display wech- selt zurück in das vorige Menü. Neben dieser Schicht ist kein Aktivierungsbalken.
  • Seite 137 Bedienung Pre-Shift Check – Die Blättern-Tasten    drücken, bis das  Menü erscheint. Pre-Shift Check – Den Softkey  drü- Pre-Shift Check cken. Meldungsliste Wartungsintervall Versionsliste Pre-Shift Check Kalibrieren Fuhrparkleiter 6219_003-268_de Das Menü erscheint.  Pre-Shift Check – Den Softkey  Beschränkung zurück- drücken.
  • Seite 138 Bedienung Pre-Shift Check Die Frage nach dem Zurücksetzen der Fahr-  zeugbeschränkungen erscheint. – Zum Bestätigen den Softkey  drücken. Die Fahrzeugfunktionen sind im vollen Um- fang verfügbar. Das Display wechselt zurück Möchten Sie die Fahrzeugbeschränkung zurücksetzen? Der Eintrag in der Historie in das vorige Menü.
  • Seite 139: Fahrerprofile

    Bedienung Fahrerprofile Fahrerprofile Fahrerprofile (Variante)  Mit dieser Variante lassen sich bis zu zehn individuelle Fahrerprofile anlegen. Der Fahrer wird nach dem Anmelden mit dem gewählten Namen begrüßt. Nach dem Drücken des Soft- keys  erscheint die Hauptanzeige. Hallo 0,0° Horst Wenn der Stapler mit den Varianten „Zu- gangsberechtigung mit PIN-Code“...
  • Seite 140 Bedienung Fahrerprofile Varianten ausgestattet ist, muss der Fahrer sein Profil manuell auswählen. HINWEIS Der Zugriff auf das Einstellungsmenü ist nur bei Stillstand des Staplers und angezogener Feststellbremse möglich. Wenn die Feststell- bremse vorzeitig gelöst wird, schließt sich das Einstellungsmenü. – Den Stapler anhalten. –...
  • Seite 141: Fahrerprofile Anlegen

    Bedienung Fahrerprofile Der orangefarbene Aktivierungsbalken zeigt  die aktuelle Auswahl an. – Den Softkey zum gewünschten Fahrerprofil drücken. Guido Das Fahrerprofil ist aktiv. Der Fahrer wird nach dem nächsten Einschalten des Staplers Horst mit dem gewählten Namen begrüßt. Lisa Fahrer 4 Freier Speicherplatz 5 6219_003-294_de Fahrerprofile anlegen...
  • Seite 142 Bedienung Fahrerprofile – Den Softkey   drü-  Fahrerprofile cken. Fahrerprofile Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen 6219_003-293_de Dieses Menü bietet Speicherplatz für zehn  Fahrerprofile. – Den Softkey zum gewünschten Speicher- platz drücken. Guido Horst HINWEIS Unbelegte Speicherplätze ohne Fahrerprofil Lisa sind mit Freier Speicherplatz be- nannt.
  • Seite 143: Fahrerprofile Umbenennen

    Bedienung Fahrerprofile Das Menü erscheint.  Fahrername – Mit den Softkeys den gewünschten Namen eingeben. Fahrername – Zum Bestätigen die Taste  drücken. Das Fahrerprofil ist aktiv. Der Fahrer wird nach dem nächsten Anmelden mit dem ge- wählten Namen begrüßt. Fahrernamen eingeben Alle Einstellungsänderungen, die der Fahrer Horst während der angemeldeten Zeitspanne vorn-...
  • Seite 144: Umbenennen Durch Den Fuhrparkleiter

    Bedienung Fahrerprofile – Den Softkey  Fahrerprofile umbe- drücken. nennen Fahrprogramme Fahrerprofile umbenennen 6219_003-298_de Das Menü erscheint.  Fahrername – Mit den Softkeys den gewünschten Namen eingeben. Fahrername – Zum Bestätigen die Taste  drücken. Umbenennen durch den Fuhrparkleiter – Die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrpark- Fahrernamen eingeben leiter“...
  • Seite 145 Bedienung Fahrerprofile – Den Softkey   Fahrerprofile ver- drücken. walten Hubhöhenvorwahl Zusatzhydraulik PIN-Codes ändern Fahrerprofile verwalten Onboard-Ladegerät Fuhrparkleiter 6219_003-296_de – Den Softkey   Fahrerprofile umbe- drücken. nennen Fahrerprofile umbenennen Fahrerprofile löschen Fuhrparkleiter 6219_003-297_de 55048015300 DE - 10/2025  -  09  131...
  • Seite 146: Fahrerprofile Löschen

    Bedienung Fahrerprofile Das Menü erscheint.  Fahrername – Mit den Softkeys den gewünschten Namen eingeben. Fahrername – Zum Bestätigen die Taste  drücken. Fahrernamen eingeben Horst = Löschen = abc -> ABC = Speichern = Abbruch 6219_003-295_de Fahrerprofile löschen Der Fuhrparkleiter kann mit seiner Zugriffsbe- rechtigung Fahrerprofile löschen.
  • Seite 147 Bedienung Fahrerprofile – Den Softkey  Fahrerprofile lö- drücken. schen Fahrerprofile umbenennen Fahrerprofile löschen Fuhrparkleiter 6219_003-297_de – Den Softkey des zu löschenden Fahrerpro-  fils drücken. Das Fahrerprofil ist gelöscht. Guido Horst Lisa Fahrer 4 Freier Speicherplatz 5 6219_003-294_de 55048015300 DE - 10/2025  -  09  133...
  • Seite 148: Beleuchtung

    Untermenü „Beleuchtung.“ – Um dorthin zu gelangen, die Taste  drü- cken. Symbole der Beleuchtung und deren Bedeu- tung Standlicht Fahrscheinwerfer Warnblinkanlage Rundumleuchte STILL SafetyLight Warnzonenlicht Arbeitsscheinwerfer vorn Arbeitsscheinwerfer hinten Arbeitsscheinwerfer Dach Nur die Symbole der am Stapler verbauten Beleuchtungseinrichtungen sind anwählbar.
  • Seite 149: Fahrbeleuchtung

    Bedienung Beleuchtung HINWEIS Wenn der Stapler mit der Variante „StVZO“ ausgestattet ist, funktioniert die Warnblinkan- lage auch bei ausgeschaltetem Stapler. Fahrbeleuchtung  – Zum Einschalten des Standlichts (1) den zugehörigen Softkey auf der Anzeige-Be- dieneinheit drücken. Die vorderen Positionsleuchten und die Rück- leuchten leuchten.
  • Seite 150: Arbeitsscheinwerfer

    Bedienung Beleuchtung Arbeitsscheinwerfer Arbeitsscheinwerfer vorn und hinten  – Zum Einschalten der Arbeitsscheinwerfer vorn (3) den zugehörigen Softkey auf der Anzeige-Bedieneinheit drücken. Die vorderen Arbeitsscheinwerfer leuchten. – Zum Ausschalten der Arbeitsscheinwerfer vorn (3) den Softkey erneut drücken. Die vorderen Arbeitsscheinwerfer erlöschen. – Zum Einschalten der Arbeitsscheinwerfer hinten (4) den zugehörigen Softkey auf der Anzeige-Bedieneinheit drücken.
  • Seite 151: Arbeitsscheinwerfer Für Die Rückwärtsfahrt (Variante)

    Bedienung Beleuchtung Arbeitsscheinwerfer für die Rückwärtsfahrt (Variante) In dieser Ausstattungsvariante ist hinten am Fahrerschutzdach ein Arbeitsscheinwerfer für die Rückwärtsfahrt angebracht, der den Fahr- weg bei Rückwärtsfahrt optimal ausleuchtet. – Den Softkey  drücken. Der Aktivierungsbalken neben dem Symbol leuchtet. Der Arbeitsscheinwerfer leuchtet noch nicht.
  • Seite 152 Bedienung Beleuchtung – Zum Einschalten der Blinker links oder  rechts, den Hebel (1) in die gewünschte Richtung drücken. 6219_003-098 Die Blinker und die Blinkkontrollanzeige (2)  oder (3) in der Anzeige-Bedieneinheit blinken. 08:20 – Zum Ausschalten der Blinker, den Hebel (1) zurück in die Mittelstellung drücken. Alle Blinker und die Blinkkontrollanzeigen in 7°...
  • Seite 153: Warnblinkanlage

    Bedienung Beleuchtung Warnblinkanlage  Das Einschalten und Ausschalten der Warn- blinkanlage unterscheidet sich bei Staplern mit und ohne StVZO-Ausstattung (Variante). – Zum Einschalten der Warnblinkanlage den zugehörigen Softkey auf der Anzeige-Be- dieneinheit drücken. Alle Blinkleuchten und die Blinkkontrollanzei- gen in der Anzeige-Bedieneinheit blinken. –...
  • Seite 154: Stvzo-Ausstattung

    Favori- tenleiste abgelegt. Mit diesem Softkey werden alle Beleuchtungseinrichtungen abgeschaltet, die im Bereich der StVO nicht zulässig sind. Das betrifft folgende Varianten der Beleuch- tungseinrichtungen: STILL SafetyLight und STILL Safety- ● Light 4Plus Warnzonenlicht und Warnzonenlicht Plus ● Arbeitsscheinwerfer ●...
  • Seite 155: Rundumleuchte

    Bedienung Beleuchtung HINWEIS Diese Funktion ist ab Werk für den Bereich der deutschen StVO eingestellt. Außerhalb Deutschlands die nationalen ● Vorschriften des Einsatzlands beachten. Der autorisierte Service kann dazu die ● Funktion erweitern, sodass weniger oder mehr Beleuchtungseinrichtungen abschaltet werden. Der Softkey befindet sich zudem im Menü...
  • Seite 156: Still Safetylight® Und Still Safetylight 4Plus® (Varianten)

    Light 4Plus®selbständig ein. So kann es z. B. beim Rückwärtsfahren als weiteres Licht zum Arbeitsscheinwerfer für die Rückwärts- fahrt (Variante) dazu geschaltet werden. Darü- ber hinaus lässt sich das STILL SafetyLight® oder das STILL SafetyLight 4Plus® an der An- zeige-Bedieneinheit einschalten und ausschal- ten. – Dazu den Softkey ...
  • Seite 157: Warnzonenlicht Und Warnzonenlicht Plus (Varianten)

    Bedienung Beleuchtung HINWEIS Bei Betrieb des Staplers im öffentlichen Stra- ßenverkehr müssen das STILL SafetyLight® und das STILL SafetyLight 4Plus® ausge- schaltet sein. Empfohlener Abstand der Lichtpunkte vom Stapler Vor dem Stapler: 4 m ±1 ab den Gabelspitzen. Hinter dem Stapler: 4 m ±1 ab dem Gegenge- wicht.
  • Seite 158 Bedienung Beleuchtung Das Warnzonenlicht Plus projiziert um den  Stapler einen Halbkreis. Dieser Lichtbalken kennzeichnet den seitlichen und hinteren Ge- fahrenbereich des Staplers während seines Einsatzes. Siehe dazu auch den Abschnitt „Gefahrenbereich“ im Kapitel „Umgang mit Lasten“. Das Warnzonenlicht (Plus) schaltet sich mit dem Stapler zusammen ein und auch wieder aus.
  • Seite 159: Effizienz- Und Antriebsmodi

    Das Symbol „Sprintmodus“   (2) erscheint im Display der Anzeige-Bedieneinheit. Der Sprintmodus ist eingeschaltet. – Zum Ausschalten des Modus den Softkey erneut drücken. Das Symbol erlischt, der Modus ist ausge- schaltet. Der Stapler befindet sich dann wie- der im Modus STILL Classic. 55048015300 DE - 10/2025  -  09  145...
  • Seite 160 Bedienung Effizienz- und Antriebsmodi Automatisches Abschalten des Sprint- modus Wenn der Stapler im Sprintmodus mit Maxi- malleistung betrieben wird, verbraucht er mehr Energie. Dies hat zur Folge, dass sich die Batterie schneller entlädt und dass die Fahr- antriebe sowie die Energieversorgung zu heiß werden können.
  • Seite 161: Fahren

    Bedienung Fahren Fahren Sicherheitsvorschriften beim Fahren Verhalten beim Fahren Der Fahrer muss sich im innerbetrieblichen Verkehr in Anlehnung an die Regeln des öf- fentlichen Straßenverkehrs verhalten. Die Geschwindigkeit muss den örtlichen Ver- hältnissen angepasst sein. Langsam fahren muss er z. B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen, auf unebenen Fahrbahnen.
  • Seite 162: Sichtverhältnisse Beim Fahren

    Bedienung Fahren  VORSICHT Das Bedienen von Multimedia- und Kommunikations- einrichtungen sowie eine überhöhte Lautstärke die- ser Geräte während der Fahrt oder bei der Handha- bung von Lasten beeinträchtigt die Aufmerksamkeit. Es besteht Unfallgefahr! – Geräte nicht während der Fahrt oder bei Handha- bung von Lasten bedienen.
  • Seite 163: Fahrwege

    Bedienung Fahren Vorhandene Scheiben (Variante, z. B. Front- scheibe) und Spiegel müssen stets sauber und eisfrei sein. Fahrwege Abmessungen der Fahrwege und Gangbreiten Die nachstehend angegebenen Abmessungen und der Gangbreitenbedarf gelten unter fest- gelegten Bedingungen, um ein sicheres Ma- növrieren zu gewährleisten. Im Einzelfall prü- fen, ob eine größere Gangbreite erforderlich ist, z. B.
  • Seite 164: Befahren Von Steigungen

    Bedienung Fahren Befahren von Steigungen  VORSICHT Unfallgefahr durch Abschalten des Fahrantriebs! Das Befahren von langen Steigungen und Gefälle- strecken kann zur Überhitzung und zum Abschalten des Fahrantriebs führen. Der Stapler verzögert dann nicht mehr beim Loslassen des Fahrpedals und rollt aus.
  • Seite 165: Fahrprogramm 1

    Bedienung Fahren Umgebung muss ein ausreichender Abstand vorhanden sein. Die Höhe richtet sich nach der Bauhöhe des Hubgerüsts und nach den Abmessungen der Last, siehe Kapitel „Techni- sche Daten“. Regeln für Fahrwege und den Arbeits- bereich Es dürfen nur die vom Betreiber oder des- sen Beauftragten für den Verkehr freigegebe- nen Wege befahren werden.
  • Seite 166: Fahrprogramm A Oder B Wählen

    Bedienung Fahren – Wenn die Fahrprogramme als Favorit auf  einem Softkey abgelegt sind, den Soft- key  drücken, bis die Nummer des ge- wünschten Fahrprogramms im Display er- scheint. Die Anzahl der Dynamikbalkensegmente stellt die Fahrdynamik des gewählten Fahrpro- gramms dar. Fahrprogramm A oder B wählen ...
  • Seite 167 Bedienung Fahren HINWEIS Der Zugriff auf das Einstellungsmenü ist nur bei Stillstand des Staplers und angezogener Feststellbremse möglich. Wenn die Feststell- bremse vorzeitig gelöst wird, schließt sich das Einstellungsmenü. – Den Stapler anhalten. – Die Feststellbremse betätigen. – Die Taste  drücken.
  • Seite 168: Fahrtrichtung Wählen

    Bedienung Fahren – Um die Einstellung zu speichern, den Soft- key  drücken. Die Einstellungen werden gespeichert. – Um die Einstellungen zu verwerfen, den Softkey  drücken. Die Einstellungen springen zurück auf den zu- letzt gespeicherten Wert. Ein Druck auf die Taste  führt zurück in die vorige Menüebene, ohne die Änderungen zu speichern.
  • Seite 169: Fahrtrichtungsschalter Betätigen Bei Mehrhebelausführung

    Bedienung Fahren HINWEIS Mit Verlassen des Sitzes wird die gewähl- te Fahrtrichtung auf „Neutralstellung“ gesetzt. Zum Fahren muss der Fahrtrichtungsschalter/- hebel erneut betätigt werden. Fahrtrichtungsschalter betätigen  bei Mehrhebelausführung – Für Fahrtrichtung „Vorwärts“ den Fahrtrich- tungsschalter (1) unten drücken. – Für Fahrtrichtung „Rückwärts“ den Fahrt- richtungsschalter (1) oben drücken.
  • Seite 170: Vertikalen Wipptaster „Fahrtrichtung" Betätigen Bei Joystick 4Plus-Ausführung

    Bedienung Fahren Fahrtrichtungsschalter betätigen  bei Fingertip-Ausführung – Für Fahrtrichtung „Vorwärts“ den Fahrtrich- tungsschalter (1) nach vorn drücken. – Für Fahrtrichtung „Rückwärts“ den Fahrt- richtungsschalter (1) nach hinten ziehen. HINWEIS Wenn der Fahrtrichtungsschalter (1) defekt ist und der Stapler in einem Gefahrenbe- reich stehen bleibt, kann der Fahrtrichtungs- hebel am Fahrtrichtungs-/Blinkermodul (Vari- ante) zum Notfahren benutzt werden.
  • Seite 171: Fahrtrichtungshebel Betätigen Bei Fahrtrichtungs-/Blinkermodul-Ausführung

    Bedienung Fahren Fahrtrichtungshebel betätigen  bei Fahrtrichtungs-/Blinkermo- dul-Ausführung – Für Fahrtrichtung „Vorwärts“ den Fahrtrich- tungshebel (1) nach vorne drücken. – Für Fahrtrichtung „Rückwärts“ den Fahrt- richtungshebel (1) nach hinten drücken. Die Fahrtrichtung kann alternativ auch über die Fahrtrichtungsschalter an den Bedienele- menten für die Hydraulikfunktionen gewählt werden.
  • Seite 172 Anzeige-Bedieneinheit auf. HINWEIS Je nach Ausstattung gibt es folgende Varian- ten als Warneinrichtungen bei Rückwärtsfahrt: Ein akustisches Signal ertönt. ● Das STILL SafetyLight leuchtet. ● Die Warnblinkanlage blinkt. ● – Das Fahrpedal (3) betätigen.  Der Stapler fährt in die gewählte Fahrtrich- tung.
  • Seite 173: Fahrbetrieb Aufnehmen, Zweipedalausführung (Variante)

    Bedienung Fahren Fahrtrichtung wechseln – Den Fuß vom Fahrpedal nehmen. – Die gewünschte Fahrtrichtung wählen. – Das Fahrpedal betätigen. Der Stapler fährt in die gewählte Fahrtrich- tung. HINWEIS Die Fahrtrichtung kann auch während der Fahrt umgeschaltet werden. Der Fuß kann dabei auf dem Fahrpedal bleiben.
  • Seite 174 HINWEIS Je nach Ausstattung gibt es folgende Varian- ten als Warneinrichtungen bei Rückwärtsfahrt: Ein akustisches Signal ertönt. ● Das STILL SafetyLight leuchtet. ● Die Warnblinkanlage blinkt. ● Der Stapler fährt in die gewählte Fahrtrich- tung. Die Geschwindigkeit wird mit der Fahr- pedalstellung geregelt.
  • Seite 175: Fahrtrichtung Wechseln

    Bedienung Fahren  GEFAHR Unfallgefahr durch Bremsversagen! Die elektrische Bremse bleibt nur in Funktion, solan- ge der Stapler eingeschaltet ist, der Not-Aus-Schal- ter nicht betätigt wurde und die Feststellbremse ge- löst ist. – Bei Versagen der elektrischen Bremse das Bremspedal benutzen. –...
  • Seite 176: Betriebsbremse Betätigen

    Bedienung Fahren Betriebsbremse betätigen   GEFAHR Bei Ausfall der Betriebsbremse kann der Stapler nicht ausreichend gebremst werden. Es besteht Unfallgefahr! Wenn der Fahrer eine um 50 % geschwächte elekt- rische Bremswirkung und nur 50 % vom Antriebsmo- ment wahrnimmt, kann ein Komponentenversagen vorliegen.
  • Seite 177: Feststellbremse Betätigen

    Bedienung Fahren  VORSICHT Unfallgefahr durch Ausfall der elektrischen Bremse. Wenn der Stapler mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgerüstet ist und die Batterie vollgeladen ist, kann sie keine elektrische Energie durch die Rückspei- sung des Antriebs aufnehmen. In dem Fall deakti- viert die Fahrzeugsteuerung die elektrische Bremse. Der Stapler rollt auf ebenen Flächen nur aus.
  • Seite 178: Feststellbremse Anziehen

    Bedienung Fahren Feststellbremse anziehen  5510_003-049 – Den Feststellbremshebel (2) vollständig nach hinten ziehen und loslassen. Der Feststellbremshebel rastet ein. Die Fest- stellbremse ist angezogen. Die Räder der An- triebsachse sind blockiert. Das Symbol „Feststellbremse“  erscheint im Display anstelle der Geschwindigkeitsan- gabe.
  • Seite 179 Bedienung Fahren Funktion „Sicheres Abstellen“ (Variante) Diese Funktion überwacht die Bremswirkung nach dem Abstellen des Staplers. Wenn ein Sensor am Hubgerüst verbaut (Variante) ist, wird zudem geprüft, ob der Gabelträger abge- senkt ist. Diese Funktion warnt den Fahrer mit einem akustischen Signal, wenn: er den Fahrersitz verlässt, ohne dass die ●...
  • Seite 180: Lenken

    Bedienung Fahren Lenken   GEFAHR Unfallgefahr! Bei Ausfall der Hydraulik besteht Unfallgefahr durch verändertes Lenkverhalten. – Den Stapler nicht mit defekter Lenkanlage betrei- ben. – Den Stapler durch entsprechendes Drehen des Lenkrads (1) lenken. Durch Drehen des Lenkrads nach links (L) wird der Stapler nach links (L) gelenkt. Durch Drehen des Lenkrads nach rechts (R) wird der Stapler in Fahrtrichtung nach rechts (R) gelenkt.
  • Seite 181: Geschwindigkeitsverringerung Beim Lenken (Curve Speed Control)

    Bedienung Fahren Geschwindigkeitsverringerung  beim Lenken (Curve Speed Control) Diese Funktion verringert die Geschwindig- keit des Staplers mit zunehmendem Lenkein- schlag unabhängig davon, wie weit man den Fahrgeber betätigt hat. Verringert man zum Ausgang der Kurve hin den Lenkeinschlag wieder, beschleunigt der Stapler abhängig da- von, wie weit der Fahrgeber getreten ist.
  • Seite 182: Geschwindigkeitsbegrenzung (Variante)

    Bedienung Fahren Kurvenfahrt mit nicht ausreichend gesicher- ● ter Last. Zu schnelle Kurvenfahrt bei glatter oder ● nasser Fahrbahn. Geschwindigkeitsbegrenzung  (Variante) Die Geschwindigkeitsbegrenzung (Variante) ist eine durch den Fuhrparkleiter konfigurier- bare Funktion. Sie setzt eine dauerhafte oder durch den Fahrer abrufbare Maximalge- schwindigkeit fest.
  • Seite 183 Bedienung Fahren – Die Taste  drücken. – Den Softkey   drücken. Die erste Menüebene erscheint. – Die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrpark- leiter“ freischalten. – Den Softkey Fahrzeugeinstellun-   drücken. – Den Softkey Geschwindigkeitsbe- drücken. grenzung Das sich öffnende Menü bietet die folgenden Funktionen: ●...
  • Seite 184: Tempomat (Variante)

    Bedienung Fahren Die Hauptanzeige-Taste  führt zur Haupt- anzeige. Tempomat (Variante)  Die Assistenzfunktion „Tempomat“ ermöglicht dem Fahrer, die Staplergeschwindigkeit auf überschaubarer Strecke konstant zu halten. Darüber hinaus lässt sich mit dem Tempo- maten eine evtl. bestehende Geschwindig- keitsbegrenzung auf dem Betriebsgelände einhalten.
  • Seite 185: Tempomat-Bereitschaft Beenden

    Bedienung Fahren – Den Softkey  drücken.  Der orangefarbene Aktivierungsbalken neben 08:20 dem Softkey  leuchtet. Der Tempomat ist bereit. Das Symbol  (1) erscheint ausgegraut auf dem Display. Tempomat-Bereitschaft beenden Ein erneuter Druck auf den Softkey  been- det die Bereitschaft. Ein einfacher Piepton ertönt. Das Symbol  (1) erlischt.
  • Seite 186 Bedienung Fahren – Den Fahrtrichtungsschalter (2) für Vorwärts-  fahrt betätigen. HINWEIS Bei Zweipedalausführung (Variante) dient der Fahrtrichtungsschalter (2) ausschließlich da- zu, den Tempomaten (Variante) zu aktivieren und zu deaktivieren. 5510_003-032  172 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 187 Bedienung Fahren Der Tempomat ist aktiv. Die aktuelle Ge-  schwindigkeit wird gespeichert. 08:20 Zwei Pieptöne signalisieren den aktiven Tem- pomaten. Das Symbol   (4) erscheint schwarz im Display. – Den Fuß vom Fahrpedal nehmen. Der Stapler fährt mit der gewählten Geschwin- digkeit, bis der Tempomat deaktiviert wird.
  • Seite 188 Bedienung Fahren Weitere Gegebenheiten, die den Tempomaten deaktivieren und im Zusammenhang mit der Fahrzeugsteuerung stehen: Entlasten des Fahrersitzes ● Fahrgeschwindigkeit geringer als 2,5 km/h ● Geschwindigkeitsbegrenzung geringer als ● 4,5 km/h eingestellt Fahrzeugsteuerung stellt Abnormalien fest, ● z. B. Batterietür geöffnet, Batterieausschub nicht eingefahren. Wenn bei diesen Gegebenheiten das Fahrpe- dal betätigt wird, wird der Stapler zunächst über den Fahrantrieb abgebremst.
  • Seite 189: Parken

    Bedienung Parken Parken Stapler gesichert abstellen und ausschalten  GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch den wegrollenden Stapler überfahren zu werden. – Den Stapler nicht auf Neigungen ab- stellen. – In Notfällen durch Keile talseitig absi- chern. – Nur bei gezogener Feststellbremse den Stapler verlassen.
  • Seite 190 Bedienung Parken – Den Gabelträger auf den Boden absenken.  – Das Hubgerüst nach vorne neigen, bis die Spitzen der Gabelzinken auf dem Boden aufliegen. – Bei Anbaugeräten (Variante) die Arbeitszy- linder einfahren, siehe Kapitel „Allgemeine Hinweise zum Steuern von Anbaugeräten“. –...
  • Seite 191: Unterlegkeil (Variante)

    Bedienung Parken – Bei der Variante „Einschalten über Taster“  den Taster (1) drücken. HINWEIS Ohne ausdrückliche Anweisung durch den verantwortlichen Fuhrparkleiter dürfen Schalt- schlüssel, FleetManager-Karte (Variante), FleetManager-Transponder-Chip (Variante) oder der PIN-Code für die Zugangsberechti- gung (Variante) anderen Personen nicht wei- tergegeben werden.
  • Seite 192: Heben

    Bedienung Heben Heben Varianten der Hubeinrichtungen Das Bewegen des Gabelträgers und des Hub- gerüstes hängt wesentlich von folgender Aus- stattung ab: Dem Hubgerüst, mit dem der Stapler aus- ● gestattet ist, siehe K apitel „Hubgerüstaus- ⇒  führungen“, Seite 178 . Dem Bedienelement, mit dem die Hyd- ●...
  • Seite 193 Bedienung Heben Tele-Hubgerüst  Beim Heben fährt das Hubgerüst über die äußeren Hubzylinder hoch. Das Hubgerüst nimmt über die Ketten den Gabelträger mit. Der Gabelträger fährt hierbei mit der dop- pelten Geschwindigkeit des Innenhubgerüsts hoch. Die Oberkante (1) des Innenhubgerüsts kann dabei höher als der Gabelträger stehen. NiHo-Hubgerüst (Variante) ...
  • Seite 194: Bedienelemente Der Hubeinrichtung

    Bedienung Heben Dreifachhubgerüst (Variante)  Beim Heben fährt der innere Hubzylinder bis auf Freihub (3), und dann heben die äußeren Hubzylinder das Innenhubgerüst direkt bis zur maximalen Höhe (2). Bedienelemente der Hubeinrich- tung Die Bedienung der Hubeinrichtung hängt da- von ab, mit welchen Bedienelementen der Stapler ausgestattet ist.
  • Seite 195 Bedienung Heben  VORSICHT Kurzschlussgefahr und Feuergefahr beim anhalten- den Heben, Senken und Neigen! Wenn die Hebefunktion, die Senkfunktion oder die Neigefunktion länger als eine Minute gegen den An- schlag genutzt werden, drohen Kurzschlussgefahr und Feuergefahr. – Die Hebefunktion, die Senkfunktion oder die Nei- gefunktion maximal eine Minute gegen den An- schlag nutzen.
  • Seite 196: Hubeinrichtung Steuern Mit Mehrhebelbedienung

    Bedienung Heben Hubeinrichtung steuern mit  Mehrhebelbedienung  GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen und ist verboten. – Die Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 197: Bewegungen Der Hubeinrichtung Und Bedeutungen Der Piktogramme

    Bedienung Heben Die Piktogramme sind entsprechend der Bewegungsrichtungen des Bedienhebels (1) oder (2) angeordnet. Gabelträger heben, senken Gabelträger heben: – Den Bedienhebel „Heben-Senken“ (1) in Pfeilrichtung (B) bewegen. Gabelträger senken: – Den Bedienhebel „Heben-Senken“ (1) in Pfeilrichtung (A) bewegen. Hubgerüst neigen Hubgerüst vorneigen: – Den Bedienhebel „Neigen“ (2) in Pfeilrich- tung (C) bewegen.
  • Seite 198: Hubeinrichtung Steuern Mit Minihebel Zweifach

    Bedienung Heben Hubeinrichtung steuern mit Mini-  hebel Zweifach  GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen und ist verboten. – Die Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 199 Bedienung Heben HINWEIS Ab Werk ist der Stapler laut Aufkleber (1) ● konfiguriert. Die nachfolgenden Handlungs- schritte zum Bewegen des Gabelträgers und des Hubgerüsts basieren auf dieser Konfiguration. Die Konfiguration laut Aufkleber (2) mit ver- ● tauschten Funktionsachsen ist als Variante bestellbar.
  • Seite 200: Hubeinrichtung Steuern Mit Minihebel Dreifach

    Bedienung Heben Hubeinrichtung steuern mit Mini-  hebel Dreifach  GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen und ist verboten. – Die Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 201 Bedienung Heben HINWEIS Ab Werk ist der Stapler laut Aufkleber (1) kon- figuriert. Die nachfolgenden Handlungsschritte zum Bewegen des Gabelträgers und des Hub- gerüsts basieren auf dieser Konfiguration. Gabelträger heben, senken Gabelträger heben: – Den 360°-Hebel „Hubgerüst“ (3) in Pfeilrich- tung (B) bewegen. Gabelträger senken: –...
  • Seite 202: Hubeinrichtung Steuern Mit Minihebel Vierfach

    Bedienung Heben Hubeinrichtung steuern mit Mini-  hebel Vierfach  GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen und ist verboten. – Die Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 203 Bedienung Heben Die Piktogramme sind entsprechend der Bewegungsrichtungen des Bedienhebels (3) oder (4) angeordnet. Gabelträger heben, senken Gabelträger heben: – Den Bedienhebel „Heben-Senken“ (3) in Pfeilrichtung (B) bewegen. Gabelträger senken: – Den Bedienhebel „Heben-Senken“ (3) in Pfeilrichtung (A) bewegen. Hubgerüst neigen Hubgerüst vorneigen: – Den Bedienhebel „Hubgerüst“ (4) in Pfeil- richtung (C) bewegen.
  • Seite 204 Bedienung Heben Hubeinrichtung steuern mit Fin-  gertip  GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen und ist verboten. – Die Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 205: Hubeinrichtung Steuern Mit Joystick 4Plus

    Bedienung Heben Die Piktogramme sind entsprechend der Bewegungsrichtungen des Bedienhebels (4) oder (1) angeordnet. Gabelträger heben, senken Gabelträger heben: – Den Bedienhebel „Heben-Senken“ (4) in Pfeilrichtung (B) bewegen. Gabelträger senken: – Den Bedienhebel „Heben-Senken“ (4) in Pfeilrichtung (A) bewegen. Hubgerüst neigen Hubgerüst vorneigen: – Den Bedienhebel „Neigen“ (1) in Pfeilrich- tung (C) bewegen.
  • Seite 206 Bedienung Heben  VORSICHT Kurzschlussgefahr bei anhaltend betätigter Arbeits- hydraulik! Wenn die Arbeitshydraulik (z.B. Hebefunktion, Nei- gefunktion, Zusatzhydraulikfunktion) länger als 1 Mi- nute gegen Anschlag/Endlage betätigt wird, droht Kurzschlussgefahr. – Die Arbeitshydraulik maximal 1 Minute gegen An- schlag/Endlage betätigen. – Im Anschluss darf die Arbeitshydraulik für mindes- tens 3 Minuten nicht gegen Anschlag/Endlage be- tätigt werden.
  • Seite 207 Bedienung Heben Gabelträger heben, senken  Gabelträger heben: – Den Joystick 4Plus (1) nach hinten (B) zie- hen. Gabelträger senken: – Den Joystick 4Plus (1) nach vorne (A) drü- cken. 6219_003-167_V3 Hubgerüst neigen  Hubgerüst nach vorne neigen: – Den Horizontalen Wipptaster (3) nach links (C) kippen. Hubgerüst nach hinten neigen: –...
  • Seite 208: Dynamik Der Hydraulikbewegungen

    Bedienung Heben Gabelträger Seitenschub  Gabelträger nach links bewegen: – Den Joystick 4Plus (1) nach links (E) drü- cken. Gabelträger nach rechts bewegen: – Den Joystick 4Plus (1) nach rechts (F) drü- cken. Bewegungen der Hubeinrichtung und Bedeutungen der Piktogramme  Senken  Heben  Vorneigen 6219_003-166_V2  Zurückneigen  Seitenschub links  Seitenschub rechts Dynamik der Hydraulikbewegun-  VORSICHT...
  • Seite 209: Lastprogramm 1

    Die Hydraulikbewegung folgt dem Betätigen ● des Bedienelements sehr direkt. Wenn das Bedienelement losgelassen wird, ● verzögert die Hydraulikbewegung sehr schnell. Der Gabelträger kommt schnell zum Still- stand. Geringste Dynamik Die Hydraulikbewegung beschleunigt beim ● Betätigen des Bedienelements sehr lang- sam.
  • Seite 210: Gabelverschleißschutz (Variante)

    Bedienung Heben – Wenn die Lastprogramme als Favorit auf ei-  nem Softkey abgelegt sind, den Softkey  drücken, bis die Nummer des gewünschten Lastprogramms im Display erscheint. Die Anzahl der Dynamikbalkensegmente visu- alisiert die Lastdynamik des gewählten Last- programms. Begrenzung der Lastdynamik auf Lastpro- ...
  • Seite 211: Gabelzinken Wechseln

    Bedienung Heben Diese Variante kann der Fuhrparkleiter kon- figurieren. Siehe dazu den Abschnitt „Elekt- rischer Gabelverschleißschutz (Variante)“ im Kapitel „Hubhöhenabhängige Assistenz- systeme“. In die Hubzylinder sind feste Anschläge ein- gebaut, die das Aufsetzen der Gabelzinken verhindern. Das Einfahren in eine Palette wird durch den unteren Stopp komfortabler.
  • Seite 212 Bedienung Heben Es gibt zwei Möglichkeiten, die Gabelzinken zu wechseln: Die Gabelzinken über die Seiten des Ga- belträgers wechseln. Die Gabelzinken über einen Montage- schlitz in der unteren Führungsschiene des Gabelträgers aus- bzw. einhängen. Nicht alle Gabelträger haben diesen Montageschlitz. Ausbau über die Seiten des Gabelträ- ...
  • Seite 213 Bedienung Heben Einbau über die Seiten des Gabelträ- gers HINWEIS Bei einigen Anbaugeräten hat der Gabelträger verschweißte Anschläge an den Seiten oder die Sicherungsschrauben an den Seiten sind verschweißt. Die Gabelzinken können dann nicht über die Seiten eingehängt werden. In diesem Fall muss man die Gabelzinken über einen Schlitz unten in der Mitte des Gabelträ- gers abheben oder einhängen.
  • Seite 214 Bedienung Heben – Eine Palette vor die Mitte des Gabelträgers legen. – Den Gabelträger so weit absenken, bis die Gabelzinken knapp über der Palette stehen. – Den Arretierhebel der Gabelzinke nach oben ziehen. – Die Gabelzinke zur Mitte des Gabelträgers ...
  • Seite 215 Bedienung Heben Gabelzinke durch den Montageschlitz (2) in der unteren Führungsschiene des Gabelträ- gers gleitet. – Den Arretierhebel der Gabelzinke nach oben heben. – Die Gabelzinke nach links oder rechts auf die gewünschte Position auf dem Gabel- träger schieben. Dabei sicherstellen, dass der obere Befestigungshaken (1) über ei- nem der Arretierschlitze auf der oberen Führungsschiene des Gabelträgers steht.
  • Seite 216: Störungen Beim Hubbetrieb

    Bedienung Heben Störungen beim Hubbetrieb Falsche Ausfahrfolge  GEFAHR Unfallgefahr! Bei NiHo-Hubgerüsten (Variante) und bei Dreifach- Hubgerüsten (Variante) kann es zu falscher Ausfahr- folge kommen, d. h. das Innenhubgerüst fährt aus, bevor der Freihub beendet ist. Dadurch wird die Bauhöhe überschritten und es kann bei Durchfahr- ten oder niedrigen Deckenhöhen zu Beschädigungen kommen.
  • Seite 217: Hydraulik-Sperrfunktion

    Bedienung Heben Last an einer anderen geeigneten Stelle ab- stellen. – Blockieren die Gabelträgerrollen im Hubge- rüst aufgrund von Verschmutzung, Gabel- träger anheben, bis die Ketten wieder ge- spannt sind. Verschmutzung beseitigen, be- vor weitergearbeitet wird.  VORSICHT Verletzungsgefahr! – Die Sicherheitsvorschriften für Arbeiten am Hub- gerüst beachten, siehe Kapitel „Arbeiten im vorde- ren Bereich des Staplers“.
  • Seite 218: Umgang Mit Lasten

    Bedienung Umgang mit Lasten Umgang mit Lasten Sicherheitsvorschriften im Um-  gang mit Lasten In den folgenden Abschnitten sind die Sicher- heitsvorschriften im Umgang mit Lasten dar- gestellt.  GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch herabstürzende Lasten oder absinkende Bauteile des Staplers. –...
  • Seite 219: Tragfähigkeitsschild

    Bedienung Umgang mit Lasten Tragfähigkeitsschild Die für den Stapler auf dem Tragfähigkeits- schild angegebene Tragfähigkeit darf nicht überschritten werden. Die Tragfähigkeit wird vom Lastschwerpunkt, der Hubhöhe, dem ver- wendeten Anbaugerät bzw. den Gabelzinken und der Bereifung beeinflusst. – Die Position des Tragfähigkeitsschilds den „Kennzeichnungsstellen“...
  • Seite 220 Bedienung Umgang mit Lasten Grundtragfähigkeitsschild Grundtragfähigkeitsschild Seitenschub „s“ [mm] Seitenansicht auf Last und Lastaufnahme- Bezeichnung des Lastaufnahmemittels (Ga- mittel belzinken oder Anbaugerät) Tragfähigkeit [kg] Hubhöhe „h“ [mm] Draufsicht auf Last und Lastaufnahmemittel Abstand „c“ zum Lastschwerpunkt vom Ga- belrücken [mm] Auf dem Stapler befindet sich immer mindes- tens ein Tragfähigkeitsschild, das Grundtrag- fähigkeitsschild.
  • Seite 221 Bedienung Umgang mit Lasten Anwendungsbeispiel eines Tragfähigkeitsschilds 6219_003-356 Die hier verwendeten Beispielwerte sind schwarz hervorgehoben. – Zur Ermittlung der tatsächlichen Tragfähig- keit, das Grundtragfähigkeitsschild auf dem Stapler beachten. 55048015300 DE - 10/2025  -  09  207...
  • Seite 222: Resttragfähigkeitsschild Für Einbaugeräte Und Anbaugeräte

    Bedienung Umgang mit Lasten Darstellung des Anwendungsbeispiels am  Stapler Die Positionszahlen den in der nebenstehen- den Grafik entsprechen den Positionszahlen im Grundtragfähigkeitsschild. 5880 mm Abstand zum Lastschwerpunkt vom Ga- belrücken: 600 mm Zulässige Hubhöhe: 5880 mm Gewicht der zu hebenden Last: 1000 kg Der Abstand zum Lastschwerpunkt vom Ga- belrücken beträgt 600 mm (1).
  • Seite 223: Sondertragfähigkeitsschild Für Außermittige Lasten

    Bedienung Umgang mit Lasten Durch einen großen Seitenschub wird eine  stark außermittige Position der Last ermög- licht. Wenn die Last zu stark aus der Mitte ist, hat dies eine starke Reduktion der Tragfähig- keit des Staplers zur Folge. XZP150 100x40x1200 h(mm) Da nichtintegrierte Anbaugeräte ausgewech-...
  • Seite 224: Aufnehmen Von Lasten

    Bedienung Umgang mit Lasten Aufnehmen von Lasten Um eine sichere Auflage der Last zu gewähr- leisten, muss darauf geachtet werden, dass die Gabelzinken genügend weit auseinander und so weit wie möglich unter die Last gefah- ren werden. Wenn möglich soll die Last am Gabelrücken anliegen.
  • Seite 225: Gefahrenbereich

    Bedienung Umgang mit Lasten Gefahrenbereich Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Per- sonen durch Bewegungen des Staplers, sei- ner Arbeitseinrichtungen, seiner Lastaufnah- memittel (z. B. Anbaugeräte) oder des Lade- gutes gefährdet sind. Hierzu gehört auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende oder herabfallende Ar- beitseinrichtung erreicht werden kann.
  • Seite 226: Transport Von Paletten

    Bedienung Umgang mit Lasten Transport von Paletten  Im Regelfall sind Lasten (z. B. Paletten) ein- zeln zu befördern. Eine gleichzeitige Beförde- rung mehrerer Einzellasten ist nur zulässig auf Anweisung der Aufsichtsperson und ● wenn die technischen Voraussetzungen er- ● füllt sind.
  • Seite 227 Bedienung Umgang mit Lasten Gefahren durch hängende Lasten Verschlechterung der Bremseigenschaften ● und Lenkbewegung Kippen über die Vorderachse ● Kippen des Staplers quer zur Fahrtrichtung ● Quetschgefahr für begleitende Personen ● Verschlechterung der Sicht ●  GEFAHR Verlust der Standsicherheit! Verrutschen oder Pendeln hängender Lasten kann zum Verlust der Standsicherheit und zum Kippen des Staplers führen.
  • Seite 228: Last Aufnehmen

    Bedienung Umgang mit Lasten Last aufnehmen  GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch herabstürzende Last oder absinkende Komponenten des Staplers. – Niemals unter schwebende Lasten oder angeho- bene Gabelzinken treten oder sich darunter auf- halten. – Niemals die im Tragfähigkeitsschild angegebenen Höchstlasten überschreiten. Die Standsicherheit ist sonst nicht gewährleistet.
  • Seite 229 Bedienung Umgang mit Lasten – Die Gabel positionieren.  – Das Hubgerüst senkrecht stellen. – Den Gabelträger auf Stapelhöhe anheben.  ACHTUNG Bauteilbeschädigung möglich! Wenn die Gabel in das Regal eingeschoben wird, das Regal und die Last nicht beschädigen. – Mit der Gabel so weit wie möglich unter ...
  • Seite 230 Bedienung Umgang mit Lasten – Den Gabelträger anheben, bis die Last frei  auf der Gabel liegt.  GEFAHR Unfallgefahr! – Auf Personen im Gefahrenbereich achten. – Nach hinten auf freie Fahrbahn achten.  GEFAHR Niemals mit angehobener Last das Hubgerüst nei- gen, es besteht Kippgefahr! –...
  • Seite 231: Ermitteln Der Sichtverhältnisse Beim Fahren Mit Last

    Bedienung Umgang mit Lasten – Das Hubgerüst nach hinten neigen.  Die Last kann gefahren werden. Ermitteln der Sichtverhältnisse beim Fahren mit Last 5510_003-010 Nicht einsehbarer Bereich (max. 1085 mm) Last Lasthöhe (in Fahrposition) Augenhöhe des Fahrers 4000 mm (Abstand nach vom von der hint- eren Ecke der Last, wenn sie am Gabelträ- ger in Fahrposition anliegt) Beim Fahren mit größerer Last (Y) oder An-...
  • Seite 232: Last Fahren

    Bedienung Umgang mit Lasten Wenn der nicht einsehbare Bereich 1085 mm überschreitet (EN16842-2/A3), sind die Sicht- verhältnisse unzureichend. Vorgehensweise: – Auf dem Fahrersitz platznehmen und die Sitzposition einnehmen. – Über die Lasthöhe (C) und die Weglän- ge (D) = 4000 mm den nicht einsehbaren Bereich (A) ermitteln. Dieser nicht einsehbare Bereich (A) darf 1085 mm nicht überschreiten.
  • Seite 233 Bedienung Umgang mit Lasten – Vorsichtig und langsam durch Kurven fah-  ren. HINWEIS Die Angaben im Kapitel „Lenken“ beachten. – Immer weich beschleunigen und bremsen. HINWEIS Die Angaben im Kapitel „Betriebsbremse betä- tigen“ beachten. – Niemals mit seitlich ausgeschobener Last ...
  • Seite 234: Last Absetzen

    Bedienung Umgang mit Lasten Last absetzen  GEFAHR Unfallgefahr durch verändertes Kippmoment! Durch Vorneigen des Hubgerüsts mit angehobener Last oder durch Verrutschen der Last verschieben sich der Lastschwerpunkt und das Kippmoment. Der Stapler kann nach vorn kippen. – Das Hubgerüst mit angehobenem Lastaufnahme- mittel nur direkt über dem Stapel nach vorn nei- gen.
  • Seite 235: Fahren Im Gefälle Und Auf Steigungen

    Bedienung Umgang mit Lasten – Die Last absetzen, bis diese im Regal fest  steht.  GEFAHR Unfallgefahr! – Auf Personen im Gefahrenbereich achten. – Nach hinten auf freie Fahrbahn achten. – Den Stapler so weit zurücksetzen, dass die Gabelzinken ohne Berührung des Stapels abgesenkt werden können.
  • Seite 236: Befahren Von Aufzügen

    Bedienung Umgang mit Lasten – Bergab nicht schneller fahren, als der Stap- ler bei derselben Steigung bergauf fahren kann. – Die maximal zulässige Geschwindigkeit ggf. mit einer Probefahrt bergauf ermitteln. Das Befahren von längeren Gefällen und Steigungen über 15 % ist aufgrund der vor- geschriebenen Mindestabbremsung und der Standsicherheitswerte nicht zugelassen! –...
  • Seite 237: Tatsächliches Gesamtgewicht Ermitteln

    Bedienung Umgang mit Lasten Tatsächliches Gesamtgewicht ermitteln  – Den Stapler gesichert abstellen und aus- schalten. – Die Einzelgewichte durch Ablesen auf dem Fabrikschild des Staplers, ggf. auf dem Fabrikschild des Anbaugeräts (Variante) und ggf. durch Wiegen der aufzunehmen- den Last feststellen. –...
  • Seite 238: Befahren Von Ladebrücken

    Bedienung Umgang mit Lasten Befahren von Ladebrücken   GEFAHR Unfallgefahr durch Abstürzen des Staplers! Bei Lenkbewegungen kann das Heck von der Lade- brücke in Richtung Kante ausscheren. Dadurch kann der Stapler abstürzen. Bei 3-Rad-Staplern muss der nutzbare Bereich der Überladebrücke geschlossen sein, damit das hintere Antriebsrad nicht einbricht.
  • Seite 239 Bedienung Umgang mit Lasten – Die Ladebrücke langsam und vorsichtig be- fahren. 55048015300 DE - 10/2025  -  09  225...
  • Seite 240: Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Optisches Hubhöhenmesssys- tem (Variante) Aufbau und Funktion  Dieser Stapler verfügt als Variante über ein optisches Hubhöhenmesssystem. Dieses Sys- tem ist Vorraussetzung für die in diesem Kapi- tel beschriebenen Assistenzsysteme. Sobald der Stapler eingeschaltet wird, ist das System sofort einsatzbereit.
  • Seite 241: Reinigung

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Reinigung  Es wird empfohlen, das LED-Sensorglas (2) und den Reflektor (1) jeweils vor Arbeitsbe- ginn zu prüfen und bei Bedarf zu reinigen. Die Häufigkeit der Reinigung ist abhängig von den Einsatzbedingungen des Staplers. Die Quali- tät des Lichtsignals kann auch durch starken Regen oder Beschlagen des Sensors sinken.
  • Seite 242: Beseitigung Von Störungen

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme  ACHTUNG Beschädigung des LED-Hubhöhensensors durch Hochdruckreinigung! Ein Hochdruckreiniger kann den LED-Hubhöhensen- sor durch eindringendes Wasser beschädigen. Fehl- messungen können die Folge sein. – Den LED-Hubhöhensensor nicht dem Strahl eines Hochdruckreinigers aussetzen. Beseitigung von Störungen HINWEIS Einen verstellten LED-Hubhöhensensor oder verbogenen Reflektor muss der autorisierte Service neu einstellen.
  • Seite 243 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Im Notbetrieb stehen diese hubhöhenabhängi- gen Assistenzsysteme nicht zur Verfügung: Hubhöhenanzeige ● Gabelverschleißschutz ● Hubgerüst-Übergangsdämpfung ● Die hubhöhenabhängigen Assistenzsysteme arbeiten wegen des fehlenden Messwerts mit errechneten und nicht mit gemessenen Wer- ten für die Hubhöhe. Aus Sicherheitsgründen liegt der errechnete Wert immer unterhalb des Werts der tatsächli- chen Hubhöhe.
  • Seite 244: Hubhöhenanzeige (Variante)

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Hubhöhenanzeige (Variante)  Wenn der Stapler mit dem optischen Hubhö- henmesssystem ausgestattet ist, erscheint die aktuelle Hubhöhe (1) in der Anzeige-Bedien- einheit permanent. Die angezeigte Hubhöhe entspricht der Hö- 7,0° he der Gabelzinken-Unterkante. Auf Wunsch kann der autorisierte Service einen anderen 2,71 Wert einstellen.
  • Seite 245: Easy Target Konfiguration

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Bei den verschiedenen Bedienelementen für die Hydraulikfunktionen werden die angefah- renen Hubhöhen wie folgt gespeichert. Mehrhebel-, Minihebel- und Fingertip-Be- ● dienung: Funktionstaste Joystick 4Plus-Bedienung: ● Umschalttaste „F“ Zum Vereinheitlichen in den nächsten Ab- schnitten werden die Funktionstaste und die Umschalttaste „F“...
  • Seite 246 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Eine Auswahl mit den zur Verfügung stehen-  den Lagerbereichen öffnet sich. – Den zugehörigen Softkey für den ge- wünschten Lagerbereich zum Festlegen ei- ner Hubhöhe drücken. 6219_003-341_de Eine Auswahl mit den für diesen Lagerbereich  festlegbaren Hubhöhen öffnet sich. HINWEIS --,-- m Dieses Beispiel zeigt die zur Verfügung ste-...
  • Seite 247: Festlegen Der Hubhöhen Durch Anfahren Der Hubhöhe

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme In diesem Menü lässt sich die gewünschte  Hubhöhe festlegen. – Die Hubhöhe über die Softkeys ein- 0...9 geben. – Zum die Taste  drücken. Speichern Das Menü schließt sich. Die Auswahl mit den Gewünschte Höhe für diesen Lagerbereich festlegbaren Hubhö- eingeben hen öffnet sich.
  • Seite 248: Easy Target Bedienung

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Die gespeicherte Hubhöhe wird auf dem zuvor  ausgewählten Speicherplatz angezeigt. In diesem Beispiel beträgt die Hubhöhe 1,04 m. --,-- m 1,04 1,04 m 2,8° --,-- m --,-- m --,-- m 6219_003-345_de Easy Target Bedienung  Um Easy Target verwenden zu können, muss mindestens eine Hubhöhe gespeichert sein.
  • Seite 249: Einlagern Der Last

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Den gewünschten Lagerbereich entweder im  Funktionsmenü „Last ► Easy Target“ oder über einen Favoriten auswählen. Das neben- 12:19 stehende Beispiel zeigt die Auswahl über ei- nen Favoriten (2). 1,04 – Mit dem Gabelträger die ausgewählte Hub- höhe des Lagerbereichs anfahren. 2,8°...
  • Seite 250 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Wenn sich der Gabelträger der gewünsch-  ten Hubhöhe nähert, die „F-Taste“ loslas- sen. Das Display zeigt die Höhe dieser Hubhöhe 1,00 m (6) und die Entfernung des Gabelträ- 1,15 gers zu dieser Hubhöhe 0,00 m (7) an. 1,00 2,8° 0,00 Wenn die Hubhöhe erreicht ist, stoppt der Ga- belträger automatisch.
  • Seite 251: Auslagern Der Last

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Auslagern der Last Den gewünschten Lagerbereich entweder im  Funktionsmenü „Last ► Easy Target“ oder über einen Favoriten auswählen. Das neben- 12:19 stehende Beispiel zeigt die Auswahl über ei- nen Favoriten (12). 1,04 – Den ausgewählten Lagerbereich anfahren. 2,8° –...
  • Seite 252: Zwischenhubabschaltung (Variante)

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Zwischenhubabschaltung (Vari-  ante) Diese Funktion unterbricht den Hebevorgang bei einer eingestellten Hubhöhe. Die Zwi- schenhubabschaltung ist dann von Nutzen, wenn eine bestimmte Hubhöhe häufig ange- fahren werden muss. Es gibt zwei Optionen beim Kauf des Staplers: Beim Kauf des Staplers werden die Hubhöhen festgelegt, bei denen die Zwi- schenhubabschaltung greift.
  • Seite 253: Heben Über Die Aktuelle Hubbegrenzung Hinaus

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme HINWEIS Im Display wird immer die nächste Hubbe- grenzung angezeigt, die im Weg der aktuel- len Hubbewegung ist. Die nächste eingreifen- de Hubbegrenzung ist im Display grau hinter- legt. Sobald sich der Gabelträger der Begren- zung nähert und sie eingreift, wird die Anzeige schwarz.
  • Seite 254 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Innerhalb 1 Sekunde weiter anheben, da sonst die Funktion wieder eingreift. Wenn die Funktion wieder eingreift, erscheint das schwarze Symbol wieder. Ausschalten der Zwischenhubabschal- tung – Die Taste  drücken. Die erste Menüebene erscheint. – Den Softkey  drücken. –...
  • Seite 255 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey drücken.  Hubabschaltung Hubabschaltung Nachlaufzeit Überlasterkennung Gabelverschleißschutz Geschwindigkeitsbegr. bei Hub Fuhrparkleiter 6219_003-314_de Dieses Menü bietet drei Speicherplätze.  – Um den Speicherplatz 1 zu konfigurieren, den Softkey Zwischenhubabschal- drücken. Zwischenhubabschaltung 1 tung 1 Zwischenhubabschaltung 2 Zwischenhubabschaltung 3 Endhubabschaltung Fuhrparkleiter...
  • Seite 256: Hubgerüst-Übergangsdämpfung (Variante)

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme In diesem Menü lässt sich die gewünschte  Hubhöhe festlegen. – Die Hubhöhe über die Softkeys ein- 0...9 Zwischenhub- geben. abschaltung 1 – Zum die Taste  drücken. Speichern – Zum die Blättern-Taste  Aktivieren Gewünschte Höhe drücken. eingeben Das Menü...
  • Seite 257: Hubgerüst-Endanschlagsdämpfung (Variante)

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Hubgerüst-Endanschlagsdämp- fung (Variante) Dieses Assistenzsystem sorgt in Verbindung mit dem optischen Höhenmesssystem dafür, dass der Gabelträger weich in die Huban- schläge läuft. Dadurch wird ein abruptes Stop- pen der Hubbewegung verhindert. Wenn der Stapler mit der Variante „Hubge- rüst-Senkrechtstellung“...
  • Seite 258: Konfiguration Durch Den Fuhrparkleiter

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Um die Endhubabschaltung wieder einzu- schalten, den Softkey  erneut drücken. HINWEIS Die maximale Hubhöhe ist durch den Fahrer nicht veränderbar. Sie kann entweder durch den autorisierten Service oder mit der „Zu- griffsberechtigung für den Fuhrparkleiter“ über die Anzeige-Bedieneinheit verändert werden.
  • Seite 259 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey drücken.  Hubabschaltung Hubabschaltung Nachlaufzeit Überlasterkennung Gabelverschleißschutz Geschwindigkeitsbegr. bei Hub Fuhrparkleiter 6219_003-314_de – Den Softkey drü-  Endhubabschaltung cken. Zwischenhubabschaltung 1 Zwischenhubabschaltung 2 Zwischenhubabschaltung 3 Endhubabschaltung Fuhrparkleiter 6219_003-315_de 55048015300 DE - 10/2025  -  09  245...
  • Seite 260: Geschwindigkeitsreduzierung Bei Angehobenem Gabelträger (Variante)

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme In diesem Menü lässt sich die gewünschte  Hubhöhe festlegen. – Die Hubhöhe über die Softkeys ein- 0...9 Zwischenhub- geben. abschaltung 1 – Zum die Taste  drücken. Speichern – Zum die Blättern-Taste  Aktivieren Gewünschte Höhe drücken. eingeben Das Menü...
  • Seite 261 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme HINWEIS Diese Hubhöhe kann biss 500 mm entweder durch den autorisierten Service oder mit der „Zugriffsberechtigung für den Fuhrparkleiter“ über die Anzeige-Bedieneinheit verändert wer- den. Konfiguration durch den Fuhrparkleiter Eingabe der Hubhöhe – Die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrpark- leiter“...
  • Seite 262 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey  Geschwindigkeits- drücken. begr. bei Hub Hubabschaltung Nachlaufzeit Überlasterkennung Gabelverschleißschutz Geschwindigkeitsbegr. bei Hub Fuhrparkleiter 6219_003-314_de – Den Softkey drücken.  Hubhöhe Hubhöhe Geschwindigkeitsbegrenzung Fuhrparkleiter 6219_003-321_de  248 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 263 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme In diesem Menü lässt sich gewünschte Höhe  festlegen. Geschwindigkeitsbegr. HINWEIS b. angeh. Gabel » Hubhöhe Das Assistenzsystem greift ab 500 mm au- tomatisch ein. Somit ist die Höhe nur bis 500 mm frei wählbar. Gewünschte Höhe eingeben – Die Höhe über die Softkeys einge- 0...9 ben.
  • Seite 264 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey  Geschwindigkeits- drücken. begr. bei Hub Hubabschaltung Nachlaufzeit Überlasterkennung Gabelverschleißschutz Geschwindigkeitsbegr. bei Hub Fuhrparkleiter 6219_003-314_de – Den Softkey  Geschwindigkeitsbe- drücken. grenzung Hubhöhe Geschwindigkeitsbegrenzung Fuhrparkleiter 6219_003-321_de  250 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 265: Elektrischer Gabelverschleißschutz (Variante)

    Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme In diesem Menü lässt sich maximale Ge-  schwindigkeit festlegen. – Die Geschwindigkeit über die Softkeys Geschwindigkeits- eingeben. 0...9 begrenzung – Zum die Taste  drücken. Speichern Maximale Das Menü schließt sich. Geschwindigkeit eingeben (2...20km / h) km / h = Löschen = Speichern = Abbruch...
  • Seite 266 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme Der Gabelträger senkt sich nicht höher als eingestellt. Absenken auf den Boden HINWEIS Der Gabelverschleißschutz lässt sich nicht dauerhaft ausschalten. Um Gabelzinken auf den Boden abzusenken und den Stapler ge- sichert abzustellen, lässt sich der Gabelver- schleißschutz temporär deaktivieren. –...
  • Seite 267 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey  Fahrzeugeinstellun-   drücken. Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service – Den Softkey  Gabelverschleiß- drücken. schutz Hubabschaltung Nachlaufzeit Überlasterkennung Gabelverschleißschutz Geschwindigkeitsbegr. bei Hub Fuhrparkleiter 6219_003-314_de 55048015300 DE - 10/2025  -  09  253...
  • Seite 268 Bedienung Hubhöhenabhängige Assistenzsysteme In diesem Menü lässt sich gewünschte Höhe  festlegen. – Die Höhe über die Softkeys einge- 0...9 ben. Gabelverschleißschutz – Zum die Taste  drücken. Speichern Das Menü schließt sich. Gewünschte Höhe eingeben 0,120 = Löschen = Speichern = Abbruch Fuhrparkleiter 6219_003-320_de...
  • Seite 269: Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme

    Bedienung Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme Neigewinkel-Anzeige (Variante)  Den tatsächlichen Neigewinkel des Hubge- rüsts zu kennen, erleichtert das Einlagern und Auslagern. Wenn der Stapler mit dem Assis- tenzsystem „Neigewinkel-Anzeige“ ausgestat- tet ist, wird der Hubgerüst-Neigewinkel (1) an- gezeigt. 7,0° HINWEIS 2,71 Beim Tausch abgefahrener Reifenpaare oder bei unterschiedlich abgefahrenen Vorderreifen und Hinterreifen ist ein Nullsetzen der Neige-...
  • Seite 270 Bedienung Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme Erschütterungen und Stöße. Pendelbewegun- gen des Staplers werden minimiert und die Arbeitssicherheit dadurch erhöht. Die Hub- gerüst-Senkrechtstellung vermindert den Ver- schleiß diverser Komponenten. Sie reduziert somit die Instandhaltungskosten. Das Assistenzsystem „Hubgerüst-Senkrecht- stellung“ setzt sich aus den folgenden Einzel- funktionen zusammen: Anzeige der „Hubgerüst-Senkrechtstellung“...
  • Seite 271: Funktionsprüfung Der Hubgerüst-Senkrechtstellung (Varian- Te)

    Bedienung Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme HINWEIS Um die Genauigkeit jederzeit sicherzustellen, muss die Hubgerüst-Senkrechtstellung kalib- riert sein. Das Kalibrieren erfordert die „Zu- griffsberechtigung für den Fuhrparkleiter“. Sie ist erforderlich: beim Einlagern und Auslagern an LKW- ● Rampen, bei Reifenverschleiß, ● wenn das Hubgerüst offensichtlich nicht ●...
  • Seite 272: Kalibrieren Der Hubgerüst-Senkrechtstellung

    Bedienung Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme Kalibrieren der Hubgerüst-Senk- rechtstellung Das Kalibrieren der Hubgerüst-Senkrechtstel- lung erfolgt anhand eines geführten Assisten- ten auf der Anzeige-Bedieneinheit. HINWEIS Der Assistent verlangt die Zugriffsberechti- gung für den Fuhrparkleiter. Der Zugriff auf das Einstellungsmenü ist nur bei Stillstand des Staplers und angezogener Feststellbrem- se möglich.
  • Seite 273 Bedienung Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey   drücken.  Service Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service – Die Blättern-Tasten    drücken, bis das  Menü erscheint. Kalibrieren – Den Softkey  drücken. Kalibrieren Wartungsintervall Kalibrieren Schocksensor Passwort (Zugriffsberecht.) ändern Hydraulik entlasten Fuhrparkleiter 6219_003-277_de 55048015300 DE - 10/2025  -  09  259...
  • Seite 274 Bedienung Neigewinkelabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey  drü-  Hubgerüstneigung cken. Der Assistent zum Kalibrieren der Lastmes- sung wird gestartet. Hubgerüstneigung – Den Anweisungen auf dem Display folgen. Lastmessung – Wenn die Meldung Kalibrierung   erscheint, den fehlgeschlagen Softkey  drücken. – Den Vorgang wiederholen. Nach erfolgreichem Kalibrieren erscheint die Meldung Kalibrierung erfolg-...
  • Seite 275: Überlasterkennung (Variante)

    Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Lastabhängige Assistenzsysteme Überlasterkennung (Variante)  VORSICHT Unfallgefahr durch Überschreiten der zulässigen Tragfähigkeit! Dieses Assistenzsystem ersetzt nicht die Fahrer- pflicht zum Einhalten der auf dem Fabrikschild ange- gebenen Tragfähigkeit. – Die auf dem Fabrikschild angegebene Tragfähig- keit einhalten. Dieses Assistenzsystem warnt den Fahrer, so- bald eine zu hohe Last aufgenommen wird.
  • Seite 276 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Konfiguration durch den Fuhrparkleiter – Die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrpark- leiter“ freischalten. – Die Taste  drücken. – Den Softkey  drücken. – Den Softkey  Fahrzeugeinstellun-   drücken. Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service – Den Softkey drü-  Überlasterkennung cken.
  • Seite 277 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme In diesem Menü lässt sich das gewünschte  Gewicht festlegen. – Das Gewicht über die Softkeys ein- 0...9 Überlasterkennung geben. HINWEIS Gewünschtes Gewicht Als Überlast kann nur ein geringerer Wert als eingeben die zulässigen Tragfähigkeit des Staplers ein- gegeben werden.
  • Seite 278 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Dynamic Load Control 1 regelt die Hub- und Neigedynamik und die Fahrdynamik nach fol- genden Kriterien: Hubhöhe ● Lastgewicht ● Lastbewegungen hin zu kritischen Zuständen werden ggf. verlangsamt. Dynamic Load Control 1 greift in den folgen- den Betriebssituationen ein: Bei Tele-Hubgerüst: ●...
  • Seite 279 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme  VORSICHT Unfallgefahr durch träges Reagieren der Hubeinrich- tung! Wenn eine geringe Dynamik der Hubbewegungen eingestellt ist, reagiert die Hubeinrichtung auch in einem Notfall verzögert auf das Loslassen des Be- dienelements. Der Gabelträger stoppt nicht sofort, sondern erst nach ca. einer Sekunde. Dieses Verhalten kann auch bei bestimmten Einstel- lungen von Dynamic Load Control 2 auftreten.
  • Seite 280 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme HINWEIS Wenn der Gabelträger unter die o. g. Hubhö- hen gesenkt wurde, kann der Fahrer die Ge- schwindigkeitsbeschränkung wieder deaktivie- ren. Dazu das Fahrpedal kurzzeitig loslassen. Die Balkenanzeige im Display der Anzeige-  Bedieneinheit ist Teil der Lastinformation. Sie ist Teil von Dynamic Load Control 2.
  • Seite 281: Lastmessung (Variante)

    Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Wenn ein Sensor von Dynamic Load Control 2  ausfällt, greift die Funktion maximal ein. An- stelle der Balken erscheint ein Kreuz. – Wenn diese Anzeige dauerhaft auftritt, an den autorisierten Service wenden. Lastmessung (Variante)  Das Gewicht der zu transportierenden Last zu kennen, gibt dem Fahrer mehr Sicher- heit.
  • Seite 282: Kalibrieren Der Lastmessung

    Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme HINWEIS Um die Genauigkeit jederzeit sicherzustellen, muss die Lastmessung kalibriert sein. Das Ka- librieren erfordert die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrparkleiter“. Sie ist erforderlich: nach dem Wechseln der Gabelzinken, ● nach dem Anbau oder Wechsel von Anbau- ● geräten, wenn offensichtlich falsche Werte angezeigt ●...
  • Seite 283 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey  drücken. – Die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrpark- leiter“ freischalten. – Den Softkey   drücken.  Service Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service – Die Blättern-Tasten    drücken, bis das  Menü erscheint. Kalibrieren Wartungsintervall Kalibrieren Schocksensor Passwort (Zugriffsberecht.) ändern Hydraulik entlasten...
  • Seite 284: Präzise Lastmessung (Variante)

    Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey  drücken.  Lastmessung Der Assistent zum Kalibrieren der Lastmes- sung wird gestartet. Hubgerüstneigung – Den Anweisungen auf dem Display folgen. – Wenn die Meldung Kalibrierung Lastmessung   erscheint, den fehlgeschlagen Softkey  drücken. – Den Vorgang wiederholen. Nach erfolgreichem Kalibrieren erscheint die Meldung Kalibrierung erfolg-...
  • Seite 285 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey   (1) drücken.  0,70 --,-- 0,0° 6219_003-222 Die Aufforderung  Gabel kurz absen-   erscheint. – Den Gabelträger absenken. HINWEIS 0,70 Gabel kurz Ein langsames Absenken des Gabelträgers 0,0° absenken erhöht bei der Mehrhebelbedienung die Mess- genauigkeit.
  • Seite 286 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Wenn die Berechnung erfolgreich war, er-  scheint das gemessene Gewicht der Last (1). HINWEIS Wenn die Tarafunktion nicht aktiv war, wird 0,70 das komplette Gewicht der aufgenommenen 1,32 Last angezeigt. 0,0° Das gemessene Gewicht bleibt angezeigt, bis: die Last erneut gemessen wurde, ●...
  • Seite 287 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme – Den Softkey   (1) drücken.  Der Aktivierungsbalken neben dem Sym- bol  leuchtet. 0,70 --,-- 0,0° 6219_003-225 Die Aufforderung  Gabel kurz absen-   erscheint. – Den Gabelträger absenken. Der Wert wird berechnet. Die Meldung Nul-   erscheint.
  • Seite 288: Lastsummierung (Variante)

    Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Lastsummierung (Variante)  Mit der Variante „Lastsummierung“ kann das Gesamtgewicht mehrerer Lasten ermittelt wer- den. Die „Lastsummierung“ ist eine Zusatz- funktion der „Lastmessung“. Sie erfasst die Einzellasten und speichert bis zu drei Last- summen. Somit können z. B. drei verschiedene Con- tainer beladen und deren Ladungsgewicht er- mittelt werden.
  • Seite 289 Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Die erste Menüebene erscheint. – Den Softkey  drücken. – Den Softkey  drücken. Ein Menü mit drei Speicherplätzen für die  Lastsummierung erscheint. Die Lastsummierung ist hier anhand  klärt. 0,00 – Den Softkey  drücken. 0,00 0,00 Das Menü zu Speicherplatz  erscheint.
  • Seite 290: Last Addieren

    Bedienung Lastabhängige Assistenzsysteme Die Meldung mit der Aufforderung  Gabel   erscheint. kurz absenken – Den Gabelträger absenken. Der Wert wird berechnet. Die Meldung   erscheint. rechnung läuft 0,70 Gabel kurz Wenn die Berechnung erfolgreich war, wird 0,0° absenken die Last angezeigt. Last addieren –...
  • Seite 291: Nullsetzen Der Assistenzsysteme

    Bedienung Nullsetzen der Assistenzsysteme Nullsetzen der Assistenzsysteme Vorgang des Nullsetzens Bei folgenden Assistenzsystemen ist hin und wieder ein Nullsetzen erforderlich. Lastmessung ● Beim Wechsel von Gabelzinken oder An- baugeräten Hubhöhenanzeige ● Beim Tausch abgefahrener Reifen Bei zunehmend abgefahrenen Reifen / bei neuen Reifen Neigewinkel-Anzeige ●...
  • Seite 292 Bedienung Nullsetzen der Assistenzsysteme – Den Softkey drücken.  Nullsetzen Zusatzhydraulik PIN-Codes ändern Fahrerprofile verwalten Onboard-Ladegerät Nullsetzen Fuhrparkleiter 6219_003-323_de – Den Softkey für die Assistenzfunktion drü-  cken, bei der das Nullsetzen durchgeführt werden soll, z. B. Lastgewicht Lastgewicht HINWEIS Hubhöhe Die Vorgänge zum Nullsetzen der anderen Assistenzsysteme sind nahezu identisch.
  • Seite 293 Bedienung Nullsetzen der Assistenzsysteme Die Handlungsanweisungen werden im Dis-  play angezeigt. Hier: Gabeln absenken Lastgewicht Nachdem die Handlungsanweisungen befolgt wurden, erfolgen die Meldungen Nullset- oder zen erfolgreich Nullsetzen Gabeln absenken fehlgeschlagen – Wenn das Nullsetzen fehlgeschlagen ist, den Vorgang wiederholen. –...
  • Seite 294 Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Entlasten der Hydraulikanlage Notwendigkeit zum Entlasten der Hydraulikanlage Um weitere Hydraulikfunktionen als die  Grundfunktionen nutzen zu können, verfügt der Stapler über Steckkupplungen (1) am Hubgerüst. An diese Steckkupplungen lassen sich klam- mernde und nichtklammernde Anbaugeräte anschließen. Nichtklammernde Anbaugeräte werden an ●...
  • Seite 295: Entlasten Der Hydraulikanlage

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Assistent zum Entlasten der Hydraulikanlage Das Entlasten der Hydraulik erfolgt anhand eines geführten Assistenten auf der Anzeige- Bedieneinheit. Wenn diese Funktion für den täglichen Betrieb benötigt wird, an den autorisierten Service wenden. Der autorisierte Service kann sie für den Fahrer freischalten.
  • Seite 296 Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage – Die Blättern-Tasten    drücken, bis  das Menü Hydraulik entlasten scheint. – Den Softkey  Hydraulik entlasten drücken. Die folgende Meldung erscheint:  Achtung, es kann zu Bewegungen am Hubge-   rüst kommen! – Zum Bestätigen den Softkey  drücken.
  • Seite 297: Hydraulikanlage Entlasten Mit Mehrhebelbedienung

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Die folgende Meldung erscheint:  Alle Hydraulikachsen auslenken, an- schließend Fahrzeug abschal-   – Die Hydraulik entlasten, siehe den ent- sprechenden Abschnitt zu den jeweiligen Alle Hydraulikachsen auslenken, Bedienelementen. anschließend Fahrzeug abschalten  VORSICHT Quetschgefahr durch Bewegungen des Lastaufnah- mesystems! Während des Entlastens können sich die der Gabel- träger oder das Hubgerüst minimal bewegen.
  • Seite 298: Hydraulikanlage Entlasten Mit Minihebel Zweifach

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Entlasten der Hydraulikkreise für die  weiteren Funktionen Zu den weiteren Funktionen zählen z. B. Seitenschieber und Gabelzinkenverstellung. Ebenso klammernde Anbaugeräte werden an diese Hydraulikkreise angeschlossen. Diese Funktionen werden über die Hydraulikkreise drei und vier gesteuert. – Die Bedienhebel (3, 4) zur Steuerung der weiteren Funktionen einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen.
  • Seite 299 Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Entlasten der Hydraulikkreise für die  weiteren Funktionen Zu den weiteren Funktionen zählen z. B. Seitenschieber und Gabelzinkenverstellung. Ebenso klammernde Anbaugeräte werden an diese Hydraulikkreise angeschlossen. Diese Funktionen werden über die Hydraulikkreise drei und vier gesteuert. – Den Kreuzhebel (1) zur Steuerung der wei- teren Funktionen einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen.
  • Seite 300: Hydraulikanlage Entlasten Mit Minihebel Dreifach

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage – Den Kreuzhebel (1) einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen. Der Hydraulikkreis der 5. Hydraulikfunktion wird druckentlastet. Die Steckkupplungen am Hubgerüst sind drucklos. – Den Funktionstaster „5. Funktion“ (2) betäti- gen. Die LED „5. Funktion“  erlischt. Entlasten abschließen – Zum Abschließen, den Abschnitt „Assistent beenden“...
  • Seite 301 Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Entlasten der Hydraulikkreise für die  weiteren Funktionen Zu den weiteren Funktionen zählen z. B. Seitenschieber und Gabelzinkenverstellung. Ebenso klammernde Anbaugeräte werden an diese Hydraulikkreise angeschlossen. Diese Funktionen werden über die Hydraulikkreise drei und vier gesteuert. – Die Bedienhebel (1, 2) zur Steuerung der weiteren Funktionen einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen.
  • Seite 302: Hydraulikanlage Entlasten Mit Minihebel Vierfach

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage – Den Bedienhebel (1) einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen. Der Hydraulikkreis der 5. Hydraulikfunktion wird druckentlastet. Die Steckkupplungen am Hubgerüst sind drucklos. – Den Funktionstaster „5. Funktion“ (2) betäti- gen. Die LED „5. Funktion“  erlischt. Entlasten abschließen – Zum Abschließen, den Abschnitt „Assistent beenden“...
  • Seite 303 Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Entlasten der Hydraulikkreise für die  weiteren Funktionen Zu den weiteren Funktionen zählen z. B. Seitenschieber und Gabelzinkenverstellung. Ebenso klammernde Anbaugeräte werden an diese Hydraulikkreise angeschlossen. Diese Funktionen werden über die Hydraulikkreise drei und vier gesteuert. – Die Bedienhebel (1, 2) zur Steuerung der weiteren Funktionen einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen.
  • Seite 304: Hydraulikanlage Entlasten Mit Fingertip

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage – Den Bedienhebel (1) einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen. Der Hydraulikkreis der 5. Hydraulikfunktion wird druckentlastet. Die Steckkupplungen am Hubgerüst sind drucklos. – Den Funktionstaster „5. Funktion“ (2) betäti- gen. Die LED „5. Funktion“  erlischt. Entlasten abschließen – Zum Abschließen, den Abschnitt „Assistent beenden“...
  • Seite 305 Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Entlasten der Hydraulikkreise für die  weiteren Funktionen Zu den weiteren Funktionen zählen z. B. Seitenschieber und Gabelzinkenverstellung. Ebenso klammernde Anbaugeräte werden an diese Hydraulikkreise angeschlossen. Diese Funktionen werden über die Hydraulikkreise drei und vier gesteuert. – Die Bedienhebel (1, 2) zur Steuerung der weiteren Funktionen einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen.
  • Seite 306: Hydraulikanlage Entlasten Mit Joystick 4Plus

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage – Die Bedienhebel (1) oder (4) einmal in Pfeil- richtung bis in Endlage betätigen. Der Hydraulikkreis der 5. Hydraulikfunktion wird druckentlastet. Die Steckkupplungen am Hubgerüst sind drucklos. – Die Funktionstaste „5. Funktion“ (2) betäti- gen. Die LED „5. Funktion“   (3) erlischt. Entlasten abschließen –...
  • Seite 307 Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Entlasten der Hydraulikkreise für die  weiteren Funktionen Zu den weiteren Funktionen zählen z. B. Seitenschieber und Gabelzinkenverstellung. Ebenso klammernde Anbaugeräte werden an diese Hydraulikkreise angeschlossen. Diese Funktionen werden über die Hydraulikkreise drei und vier gesteuert. Den Joystick 4Plus (1) einmal in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen.
  • Seite 308: Besonderheit Bei Klammernden Anbaugeräten

    Bedienung Entlasten der Hydraulikanlage Den horizontalen Wipptaster (2) einmal in Pfeilrichtung drücken. Der Hydraulikkreis der 5. Hydraulikfunktion wird druckentlastet. Die Steckkupplungen am Hubgerüst sind drucklos. – Die Umschalttaste „F“ (1) loslassen. Entlasten abschließen – Zum Abschließen, den Abschnitt „Assistent beenden“ beachten. Besonderheit bei klammernden Anbaugeräten Wenn ein klammerndes Anbaugerät ange- bracht ist, Folgendes beachten:...
  • Seite 309: Montage Von Anbaugeräten

    Anbaugeräte Montage von Anbaugeräten Wenn der Stapler ab Werk mit einem integrier- ten Anbaugerät (Variante) ausgestattet ist, die Angaben in der STILL-Betriebsanleitung für in- tegrierte Anbaugeräte beachten. Wenn Anbaugeräte am Einsatzort montiert werden, die Angaben der Betriebsanleitung des Anbaugeräteherstellers beachten.
  • Seite 310: Wechselbetrieb Mit Einem Elektrischen Umschaltventil

    Bedienung Anbaugeräte  VORSICHT Unfallgefahr durch falsche Kennzeichnung! Durch falsche oder fehlende Kennzeichnung kann das Bedienen von Anbaugeräten zu Unfällen führen. Solange kein anbauspezifisches Resttragfähigkeits- schild am Stapler montiert ist und die Bedienelemen- te nicht mit entsprechenden Piktogrammen gekenn- zeichnet sind, darf der Stapler nicht eingesetzt wer- den.
  • Seite 311: Steckkupplungen Am Hubgerüst

    Bedienung Anbaugeräte Steckkupplungen am Hubgerüst  – Vor der Montage des Anbaugeräts die Hyd- raulikanlage entlasten, siehe das Kapitel „Entlasten der Hydraulikanlage“.  ACHTUNG Gefahr der Bauteilbeschädigung! Offene Anschlüsse von Steckkupplungen (1) können verschmutzen. Schmutz kann in das Hydrauliksys- tem gelangen. Die Steckkupplungen können schwer- gängig werden.
  • Seite 312: Allgemeine Hinweise Zum Steuern Von Anbaugeräten

    Bedienung Anbaugeräte Allgemeine Hinweise zum Steu- ern von Anbaugeräten Anbaugeräte können über die ersten vier Hyd- raulikfunktionen aber auch als Variante über die 5. Funktion gesteuert werden. Die 5. Funk- tion wird über eine Taste am Bedienelement aktiviert und durch Bewegen des Bedienele- ments oder weiterer Taster gesteuert.
  • Seite 313: Anbaubeispiel Für Den Anschluss Der Zusatzhydraulik

    Bedienung Anbaugeräte HINWEIS Wenn mehrere Hydraulikfunktionen gleichzei- tig benutzt werden, können sich diese Funktio- nen gegenseitig beeinflussen. Wenn z. B. der Gabelträger angehoben und gleichzeitig ein Anbaugerät betätigt wird, können sich dadurch die Hubgeschwindigkeit oder die Arbeitsge- schwindigkeit des Anbaugeräts verändern. HINWEIS Neben den im Folgenden beschriebenen Funktionen sind weitere Varianten und Funkti-...
  • Seite 314: Einstellen Der Hydraulikdrehzahl Für Anbaugeräte

    Bedienung Anbaugeräte Anbaubeispiel für ein Anbaugerät zur Gabel-  zinkenverstellung Zusatzhydraulik 1 Zusatzhydraulik 2 Elektrischer Anschluss für Umschaltven- til 1 (zwei Umschaltventile möglich) Wenn ein Anbaugerät an Zusatzhydrau- lik 1 (1) angeschlossen wird, das noch eine weitere Funktion benötigt, spricht man von der Funktion der Zusatzhydraulik 3. Für das dafür erforderliche Umschaltventil gibt es einen elektrischen Anschluss (3).
  • Seite 315: Drehzahl Einstellen

    Bedienung Anbaugeräte HINWEIS Das Einstellen verlangt die Zugriffsberechti- gung für den Fuhrparkleiter. Der Zugriff auf das Einstellungsmenü ist nur bei Stillstand des Staplers und angezogener Feststellbrem- se möglich. Wenn die Feststellbremse vorzei- tig gelöst wird, schließt sich das Einstellungs- menü. –...
  • Seite 316: Rücklaufmenge Getrennt Einstellen

    Bedienung Anbaugeräte Dieses Menü zeigt den Vorlauf an.  Der Rücklauf wird angedeutet. Die aktuell eingestellte Drehzahl der Hyd- ● Zusatzhydraulik 2 raulikpumpe wird in angegeben. 1/min Die aktuell eingestellte Vorlaufmenge wird ● angegeben. L/min Vorlauf 3 300 1/min 46,2 L/min HINWEIS Die Vorlaufmenge ist abhängig von der Dreh- zahl.
  • Seite 317: Klammersperre (Variante)

    Bedienung Anbaugeräte Der Rücklauf wird zusätzlich zum Vorlauf in  voller Helligkeit angezeigt. Zum Einstellen der Drehzahl den Softkey  oder drücken. Zusatzhydraulik 2 – Um die Einstellung zu speichern, den Soft- key  drücken. Vorlauf 3 900 1/min Die Einstellungen werden gespeichert. 54,6 L/min –...
  • Seite 318 Bedienung Anbaugeräte Das Bedienen der Klammersperre ist in den Abschnitten „Anbaugeräte steuern mit ...“ be- schrieben. – Siehe den Abschnitt zum jeweiligen Bedien- element.  304 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 319 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Mehr-  hebelbedienung Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) er- folgt in dieser Ausstattung mit den Bedienhe- beln (1, 3) . Die Piktogramme zu den Hydrau- likfunktionen (2, 4) sind an den Bedienhebeln angebracht. – Die Piktogramme (2) oder (4) beachten. Die Piktogramme sind entsprechend der Bewegungsrichtungen des Bedienhebels (1) oder (3) angeordnet.
  • Seite 320 Bedienung Anbaugeräte HINWEIS Die Piktogramme sind in Abhängigkeit des ab Werk montierten Anbaugeräts angebracht. Wenn ein Anbaugerät mit anderen Funktionen montiert wird, muss der autorisierte Service die richtige Darstellung der Piktogramme prü- fen und ggf. ändern. Klammersperre HINWEIS Für das Bedienelement Mehrhebel ist eine Klammersperre aus technischen Gründen nicht verfügbar.
  • Seite 321 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Minihe-  bel Zweifach Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) er- folgt in dieser Ausstattung mit dem Kreuzhe- bel „Anbaugeräte“ (1). Der Aufkleber mit den Piktogrammen zu den Hydraulikfunktionen (2) ist an der dafür vorgesehenen Stelle ange- bracht. – Wenn der Aufkleber unlesbar oder nicht vorhanden ist, an den autorisierten Service wenden.
  • Seite 322 Bedienung Anbaugeräte HINWEIS Die Piktogramme sind in Abhängigkeit des ab Werk montierten Anbaugeräts angebracht. Wenn ein Anbaugerät mit anderen Funktionen montiert wird, muss der autorisierte Service die richtige Darstellung der Piktogramme prü- fen und ggf. ändern. Klammersperre  – Zum Lösen der Klammersperre den Bedien- hebel (2) nach vorn drücken.
  • Seite 323 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Minihe-  bel Zweifach und 5. Funktion HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die „5. Funktion“ ge- steuert werden. Mit der Funktionstaste „5. Funktion“ (3) und dem Kreuzhebel (1) wird die „5. Funktion“ ge- steuert. Der Aufkleber mit den Piktogrammen zu den Hydraulikfunktionen (2) ist an der dafür vorge- sehenen Stelle angebracht.
  • Seite 324 Bedienung Anbaugeräte Beispiel anhand der Piktogramme aus Konfi-  guration (1): Wenn der Kreuzhebel „Anbaugeräte“ (1) in Pfeilrichtung (A) bewegt wird, wird die Gabel ausgefahren. Wenn der Funktionstaster „5. Funktion“ (3) betätigt wird und der Kreuzhebel „Anbaugerä- te“ (1) in Pfeilrichtung (A) bewegt wird, werden die Zinken geöffnet. Pikto- gram Anbaugerätefunktion Zusatzhydraulik „5. Funktion“...
  • Seite 325 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Minihe-  bel Dreifach Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) er- folgt in dieser Ausstattung mit den Bedienhe- beln (1, 2). Der Aufkleber mit den Piktogram- men zu den Hydraulikfunktionen (3) für den Bedienhebel (2) und der Aufkleber (4) für den Bedienhebel (1) sind an den dafür vorgesehe- nen Stellen angebracht.
  • Seite 326 Bedienung Anbaugeräte Pikto- gram Anbaugerätefunktion Drehen nach rechts Löffel kippen Löffel rückkippen HINWEIS Die Piktogramme sind in Abhängigkeit des ab Werk montierten Anbaugeräts angebracht. Wenn ein Anbaugerät mit anderen Funktionen montiert wird, muss der autorisierte Service die richtige Darstellung der Piktogramme prü- fen und ggf.
  • Seite 327 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Minihe-  bel Dreifach und 5. Funktion HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die „5. Funktion“ ge- steuert werden. Mit der Funktionstaste „5. Funktion“ (2) und dem Bedienhebel (1) wird die „5. Funktion“ gesteuert. Der Aufkleber mit den Piktogrammen zu den Hydraulikfunktionen (3) ist an der dafür vorge- sehenen Stelle angebracht.
  • Seite 328 Bedienung Anbaugeräte Beispiel anhand der Piktogramme aus Konfi-  guration (1): Wenn der Bedienhebel (1) in Pfeilrichtung (E) bewegt wird, erfolgt der Seitenschub nach links. Wenn der Funktionstaster „5. Funktion“ (2) be- tätigt wird und der Bedienhebel (1) in Pfeilrich- tung (E) bewegt wird, öffnen sich die Zinken. Pikto- gram Anbaugerätefunktion...
  • Seite 329 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Minihe-  bel Vierfach Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) er- folgt in dieser Ausstattung mit den Bedienhe- beln (1, 2). Der Aufkleber mit den Piktogram- men zu den Hydraulikfunktionen (3) für den Bedienhebel (2) und der Aufkleber (4) für den Bedienhebel (1) sind an den dafür vorgesehe- nen Stellen angebracht.
  • Seite 330 Bedienung Anbaugeräte Pikto- gram Anbaugerätefunktion Drehen nach rechts Löffel kippen Löffel rückkippen HINWEIS Die Piktogramme sind in Abhängigkeit des ab Werk montierten Anbaugeräts angebracht. Wenn ein Anbaugerät mit anderen Funktionen montiert wird, muss der autorisierte Service die richtige Darstellung der Piktogramme prü- fen und ggf.
  • Seite 331 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Minihe-  bel Vierfach und 5. Funktion HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die „5. Funktion“ ge- steuert werden. Mit der Funktionstaste „5. Funktion“ (2) und dem Bedienhebel (1) wird die „5. Funktion“ gesteuert. Der Aufkleber mit den Piktogrammen zu den Hydraulikfunktionen (3) ist an der dafür vorge- sehenen Stelle angebracht.
  • Seite 332 Bedienung Anbaugeräte Beispiel anhand der Piktogramme aus Konfi-  guration (1): Wenn der Bedienhebel (1) in Pfeilrichtung (E) bewegt wird, erfolgt der Seitenschub nach links. Wenn der Funktionstaster „5. Funktion“ (2) be- tätigt wird und der Bedienhebel (1) in Pfeilrich- tung (E) bewegt wird, öffnen sich die Zinken. Pikto- gram Anbaugerätefunktion...
  • Seite 333 Bedienung Anbaugeräte Die Piktogramme an den Bedienhebeln zeigen jeweils die Funktionen, die mit diesen Hebeln aktiviert werden. Dabei gilt: – Den Bedienhebel (1) in Pfeilrichtung (A) oder (B) bewegen. Das Anbaugerät bewegt sich entsprechend der auf dem Piktogramm dargestellten Rich- tungen (A) oder (B). –...
  • Seite 334 Bedienung Anbaugeräte Klammersperre  – Zum Lösen der Klammersperre den Bedien- hebel (2) nach vorn drücken. Die Klammersperre ist gelöst. Die LED „Klam- merfreigabe“ (1) leuchtet auf, solange die Klammersperre gelöst ist. HINWEIS Die Hydraulikfunktion zum Öffnen der Klam- mer steht für eine Sekunde nach dem Lösen der Klammersperre zur Verfügung.
  • Seite 335 Bedienung Anbaugeräte – Um die 5. Funktion wieder zu deaktivieren, Funktionstaster „5. Funktion“ (2) erneut be- tätigen. Die LED „5. Funktion“ erlischt. – Den Bedienhebel (4) oder (6) in Rich- tung (E) oder (F) bewegen. Das Anbaugerät bewegt sich entsprechend der auf dem Piktogramm dargestellten Rich- tungen (E) oder (F). HINWEIS Dort, wo der Aufkleber mit den Piktogram- men (1) oder (5) angebracht ist, zeigt, welcher...
  • Seite 336 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Joy-  stick 4Plus Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) erfolgt in dieser Ausstattung mit dem Joy- stick 4Plus (1) und dem Schieber (4). Der Auf- kleber mit den Piktogrammen zu den Hydrau- likfunktionen (2) für den Joystick 4Plus (1) und der Aufkleber (3) für den Schieber (4) sind an den dafür vorgesehenen Stellen angebracht.
  • Seite 337 Bedienung Anbaugeräte Pikto- gram Anbaugerätefunktion Drehen nach links Drehen nach rechts Löffel kippen Löffel rückkippen HINWEIS Die Piktogramme sind in Abhängigkeit des ab Werk montierten Anbaugeräts angebracht. Wenn ein Anbaugerät mit anderen Funktionen montiert wird, muss der autorisierte Service die richtige Darstellung der Piktogramme prü- fen und ggf.
  • Seite 338 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte steuern mit Joy-  stick 4Plus und 5. Funktion HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die 5. Funktion ge- steuert werden. Mit der Umschalttaste „F“ (4) und dem Joy- stick 4Plus (2) sowie dem horizontalen Wipp- taster (1) wird die „5. Funktion“ gesteuert. Der Aufkleber mit den Piktogrammen zu den Hydraulikfunktionen (3) für den Joy- stick 4Plus (2) und den horizontalen Wipptas-...
  • Seite 339: Lastaufnahme Mit Anbaugeräten

    Bedienung Anbaugeräte – Den Joystick 4Plus (2) in Richtung (E) oder (F) bewegen. Das Anbaugerät bewegt sich entsprechend der auf dem Piktogramm dargestellten Rich- tungen (E) oder (F). – Den horizontalen Wipptaster (1) in Rich- tung (G) oder (H) drücken. Das Anbaugerät bewegt sich entsprechend der auf dem Piktogramm dargestellten Rich- tungen (G) oder (H).
  • Seite 340 Bedienung Anbaugeräte Hubhöhe h (mm) zulässiger Seitenschub s (mm)  326 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 341: Zusatzausrüstungen

    Bedienung Zusatzausrüstungen Zusatzausrüstungen FleetManager (Variante) Der FleetManager ist eine Ausstattungsvarian- te und kann in verschiedenen Ausführungen am Stapler angebaut sein. Die Beschreibung und Bedienung ist den separaten Betriebsan- leitungen der entsprechenden FleetManager- Ausführungen zu entnehmen. Schock-Erkennung (Variante) Die Schock-Erkennung ist eine Ausstattungs- variante zum FleetManager (Variante), bei der im Stapler ein Beschleunigungssensor einge- baut ist.
  • Seite 342: Scheibenwischer Und Scheibenwascher (Variante) Betätigen

    Bedienung Zusatzausrüstungen Scheibenwischer und Scheiben-  wascher (Variante) betätigen Wenn der Softkey gedrückt wird, schalten die Betriebsstufen in der nachfolgend dargestell- ten Reihenfolge um. Softkey drücken Betriebsstufe 1. Mal 2. Mal Intervall 3. Mal Halten (aus jeder Be- Wascher triebsstufe möglich) –...
  • Seite 343: Scheibenwaschanlage Füllen

    Bedienung Zusatzausrüstungen Scheibenwaschanlage füllen  – Den Verschlussdeckel (1) der Scheiben- waschanlage öffnen. – Den Scheibenwaschbehälter mit Scheiben- reiniger nach „Wartungsdatentabelle“ füllen.  ACHTUNG Beschädigung durch Frosteinwirkung! Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Wenn kein Scheibenreiniger mit Wintereignung eingefüllt ist, kann Frost die Scheibenwaschanlage durch Eisbil- dung beschädigen.
  • Seite 344 Bedienung Zusatzausrüstungen – Den Softkey  Fahrzeugeinstellun-   drücken. Fahrzeuginformationen Anzeigeeinstellungen Favoritenkonfiguration Fahrzeugeinstellungen Service – Den Softkey drücken.  Nachlaufzeit Hubabschaltung Nachlaufzeit Überlasterkennung Gabelverschleißschutz Geschwindigkeitsbegr. bei Hub Fuhrparkleiter 6219_003-314_de  330 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 345: Clipboard (Variante)

    Bedienung Zusatzausrüstungen In diesem Menü lässt sich gewünschte Nach-  laufzeit festlegen. – Die Nachlaufzeit über die Softkeys 0...9 Nachlaufzeit eingeben. – Zum die Taste  drücken. Speichern HINWEIS Nachlaufzeit eingeben Wenn eine Nachlaufzeit aktiviert wurde, schal- Min. tet der Stapler nicht komplett ab. Die Span- nungsversorgung für Terminals bleibt beste- = Löschen = Deaktivieren...
  • Seite 346 – Den Deckel mit dem zugehörigen Schlüssel abschließen. SVI STILL Vehicle Interface (Va- riante) Beschreibung SVI Das „SVI STILL Vehicle Interface“ ist eine Schnittstelle, um externe Flottenmanagement- und Assistenzsysteme an den Stapler anzu- schließen. Es stellt auf einer Steckerleiste acht Anschlussmöglichkeiten für CAN-Bus, di- gitale Anschlüsse und eine Spannungsversor-...
  • Seite 347 Bedienung Zusatzausrüstungen  ACHTUNG Die über das SVI anschließbaren Systeme sind Flot- tenmanagement- und Assistenzsysteme und keine Sicherheitssysteme. Sie unterstützen den Fahrer bei seinen Tätigkeiten mit dem Stapler. Der Fahrer selbst bleibt voll verantwortlich dafür, den Stapler sicher zu handhaben. – Die Arbeitsumgebung des Staplers immer im Blick behalten und den Stapler immer umsichtig betrei- ben.
  • Seite 348: Einbausituation Rx60 25-35 Kurz Mit Schnell-Ladezugang

    Bedienung Zusatzausrüstungen Einbausituation RX60 25-35 kurz Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) Einbausituation RX60 25-35 kurz mit Schnell-Ladezugang Position „SVI STILL Vehicle Interface“(1) / Ge-  gengewicht (2)  334 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 349 Bedienung Zusatzausrüstungen Einbausituation RX60 25-35 kurz mit Onboard-Ladegerät Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) Einbausituation RX60 25-35 kurz mit Batterieausschub Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) 55048015300 DE - 10/2025  -  09  335...
  • Seite 350 Bedienung Zusatzausrüstungen Einbausituation RX60 25-35 lang Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) Einbausituation RX60 25-35 lang mit Schnell-Ladezugang Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2)  336 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 351 Bedienung Zusatzausrüstungen Einbausituation RX60 25-35 lang mit Onboard-Ladegerät Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) Einbausituation RX60 25-35 lang mit Batterieausschub Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) 55048015300 DE - 10/2025  -  09  337...
  • Seite 352 Bedienung Zusatzausrüstungen Einbausituation RX60 40-50 Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) Einbausituation RX60 40-50 mit Schnell-Ladezugang Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2)  338 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 353 Bedienung Zusatzausrüstungen Einbausituation RX60 40-50 mit On- board-Ladegerät Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) Einbausituation RX60 40-50 mit Batte- rieausschub Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Gegengewicht (2) 55048015300 DE - 10/2025  -  09  339...
  • Seite 354 Bedienung Zusatzausrüstungen Einbausituation RX20 Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1)  Einbausituation RXE 10-16 Position „SVI STILL Vehicle Interface“ (1) /  Hebel Feststellbremse (2). Steckerbelegung beim SVI Das SVI stellt insgesamt acht Anschlussmög- lichkeiten zur Verfügung: vier CAN-Bus Anschlüsse ●...
  • Seite 355 Bedienung Zusatzausrüstungen Pos. Steckerbezeichnung Steckerart PIN-Belegung FEP-Stecker 2-polig Buchse X202: 12 V Versorgung mit Typ 42034000 (Seite zum Pin 1: +12 V, 60 W (mehr auf Anfrage) Drittanbietersystem, Herstel- Pin 2: GND ler FEP) Saab-Stecker 4-polig (Stift), Typ 1-965261-1 Pin 1: CAN H (Seite zum Drittanbietersys- Pin 2: CAN L (2) X201: CAN 1 (VDI 4458)
  • Seite 356 Bedienung Zusatzausrüstungen SVI-Steckerpositionen RX20  SVI-Steckerpositionen RX60   342 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 357: Kühlhauseinsatz

    Bedienung Zusatzausrüstungen SVI-Steckerpositionen RXE 10-16  HINWEIS Die Steckerbezeichnungen sind zusätzlich auf einem Aufkleber neben den Steckern ver- merkt. HINWEIS Bei den verschiedenen RX60 Ausführungen ist das SVI entweder senkrecht oder waa- gerecht verbaut. Das ist abhängig davon, welchen Radstand der Stapler hat und wel- che weiteren elektronischen Komponenten im Stapler verbaut sind.
  • Seite 358: Einsatzarten

    Bedienung Zusatzausrüstungen Einsatzarten Der Kühlhauseinsatz des Staplers unterteilt sich in zwei Einsatzarten mit unterschiedlichen Temperaturbereichen. Dauernder Aufenthalt im Temperaturbe- reich −5 °C, kurzzeitiger Aufenthalt bis −10 °C. Möglich mit der Standardausstattung und Standard-Hydrauliköl. Wechselnder Einsatz im Innenbereich bis −28 °C und im Außeneinsatz +25 °C, kurzzeitig bis +40 °C.
  • Seite 359: Begrenzung Der Lastdynamik Auf Lastprogramm 1 Während Der Warmlaufpha- Se

    Bedienung Zusatzausrüstungen  ACHTUNG Der Wechsel von kalter Innentemperatur zur warmen Außentemperatur führt zu Bildung von Kondenswas- ser. Dieses Wasser kann beim Wiedereintritt in das Kühlhaus gefrieren und bewegliche Teile des Stap- lers blockieren. – Die vorgeschriebene Dauer des Aufenthalts in den verschiedenen Temperaturbereichen für die beiden Einsatzarten genau beachten.
  • Seite 360 Bedienung Zusatzausrüstungen Einsatz von Batterien im Kühlhaus  ACHTUNG Gefahr von Bauteilbeschädigung! Blei-Säure-Batterien nicht über Nacht im Kühlhaus lagern. – Batterie außerhalb des Kühlhauses laden. Bei Bedarf den Stapler mit einer Wechsel- batterie betreiben. – Um den Kapazitätsverlust bei niedrigen Temperaturen auszugleichen, Blei-Säure- Batterien mit maximaler Nennkapazität in den jeweiligen Batterieabmessungen der Baureihen einsetzen.
  • Seite 361: Display-Meldungen

    - Die Zugangsberechtigung freischalten. Der Ladezustand der Batterie ist für den Einsatz des Staplers zu gering. - Die Batterie laden.     Besonderheit beim STILL RXE: Batterie leer Der Fahrantrieb wird auf 5 km/h begrenzt. Die Arbeitshydraulik wird in ihrer Leistung be- grenzt. 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 362 Anzeige im Display Ursache/Aktion Der Ladezustand der Batterie ist gering. Der Stapler erfährt eine Leistungsreduzierung. - Die Batterie laden. Besonderheit beim STILL RXE: Der Fahrantrieb wird auf 5 km/h begrenzt. V6905 Nur das Fahrprogramm „Classic“ ist abrufbar. V6985 Der „Sprintmodus“ ist gesperrt.
  • Seite 363 Bedienung Display-Meldungen Code Anzeige im Display Ursache/Aktion Der Säurestand der Blei-Säure-Batterie ist zu gering. - Den Stapler mit dieser Batterie nicht weiter Batterie Säurestand prü-     einsetzen. - Den Säurestand der Batterie prüfen. Wenn er- forderlich, korrigieren. Der Ladevorgang wurde wegen zu hoher Bat- terietemperatur automatisch abgebrochen.
  • Seite 364 Bedienung Display-Meldungen Code Anzeige im Display Ursache/Aktion Diese Meldung wird beim Normalbetrieb nicht     angezeigt. Diagnosemodus aktiv - An den autorisierten Service wenden. Wenn ein Anbaugerät montiert ist, für dessen Bewegungsrichtung keine Pumpendrehzahl ein- Pumpendrehzahl einstel-   gestellt wurde, erscheint diese Meldung.  ...
  • Seite 365 - Wenn die Meldung weiterhin erscheint, an den     Fehler Batterie autorisierten Service wenden. Besonderheit beim STILL RXE: Der Stapler bremst bis zum Stillstand ab. Der Fahrantrieb wird gesperrt. Die Arbeitshydraulik wird gesperrt. Bei dieser Meldung zum Onboard-Ladegerät gibt es verschiedene Ursachen: Die Sicherung der Spannungsversorgung hat ausgelöst.
  • Seite 366 Bedienung Display-Meldungen Code Anzeige im Display Ursache/Aktion Die gewünschte Aktion ist erst nach dem Lösen     der Feststellbremse möglich. Feststellbremse lösen - Das Bremspedal lösen. Die Fahrzeugsteuerung erkennt, dass die Bremskraft der elektrischen Feststellbremse ge- ringer wird.     Feststellbremse prüfen - Den Stapler mit Keilen gegen Wegrollen si- chern.
  • Seite 367 Bedienung Display-Meldungen Code Anzeige im Display Ursache/Aktion Wenn die Kabinentür während der Fahrt geöff- net wird, bremst der Stapler selbsttätig auf eine     Kabinentür schließen Geschwindigkeit von 4 km/h ab. - Die Kabinentür schließen. Diese Meldung wird beim Normalbetrieb nicht Konfiguration Bitte War-  ...
  • Seite 368 Bedienung Display-Meldungen Code Anzeige im Display Ursache/Aktion Der Fahrtrichtungsschalter am Hydraulikbedien- element ist ausgefallen. Notfahren ist möglich, dazu:   - Den Fahrtrichtungshebel am Fahrtrich- Notfahrtrichtung über     tungs-/Blinkermodul auf die gewünschte Fahrt- Fahrtrichtungshebel richtungsrichtung stellen und festhalten. - Den Stapler in einen sicheren Bereich fahren und gesichert abstellen.
  • Seite 369 Bedienung Display-Meldungen Code Anzeige im Display Ursache/Aktion Wenn die Warnblinkanlage (Variante) bei aus- geschaltetem Stapler eingeschaltet ist, bleibt die Anzeige-Bedieneinheit aktiv. Wenn dann Schlüsselschalter ein-     eine Staplerfunktion abgerufen wird, erscheint schalten diese Meldung. - Den Stapler einschalten. Wenn die Fahrzeugsteuerung eine sehr star-  ...
  • Seite 370 Bedienung Display-Meldungen Code Anzeige im Display Ursache/Aktion Wenn der Stapler mit einem Fußschalter ausge- stattet ist, und bei nicht betätigtem Fußschalter     eine Staplerfunktion abgerufen wird, erscheint Totmannschalter diese Meldung. - Den Fußschalter betätigen. Bei der Variante „Überlastschutz“ erscheint die- se Meldung, wenn eine zu hohe Last aufgenom-  ...
  • Seite 371: Meldungen Zum Stapler

    Bedienung Display-Meldungen Meldungen zum Stapler Wenn Meldungen mit Code auf der Anzeige- Bedieneinheit erscheinen, hat die Fahrzeug- steuerung einen Fehler erkannt. Die Meldung mit Code wird in der Meldungsliste gespei- chert bis die Ursache für die Meldung beho- ben ist. Die gespeicherten Meldungen können in der „Meldungsliste“...
  • Seite 372 Bedienung Verhalten in Notsituationen Verhalten in Notsituationen Notabschalten   VORSICHT Keine elektrische Bremsunterstützung bei betätigtem Not-Aus-Schalter! Durch Betätigen des Not-Aus-Schalters (1) werden die Antriebe spannungsfrei geschaltet. Das Trennen des Batteriesteckers (2) macht den ge- samten Stapler spannungsfrei. Der Stapler wird am Hang nicht über die elektrische Bremse gehalten.
  • Seite 373: Verhalten In Notsituationen

    Bedienung Verhalten in Notsituationen Keine Lenkkraftunterstützung, durch die ● verbleibende Notlenkeigenschaft erhöhen sich die Lenkkräfte. Keine Funktion des „Curve Speed Control“- ● Systems (automatische Verringerung der Staplergeschwindigkeit bei Kurvenfahrten). Den Stapler mit der Betriebsbremse ab- bremsen. Es stehen keine Hydraulikfunktionen zur ●...
  • Seite 374 Bedienung Verhalten in Notsituationen Da der Stapler nur eingeschränkt bewegt wer- den kann, stellt dies eine Unfallgefahr dar. Das sind die möglichen Bedienelemente für die Fahrtrichtung: Fahrtrichtungsschalter am Bedienelement ● für die Hydraulikfunktionen Der Fahrtrichtungshebel am Fahrtrich- ● tungs-/Blinkermodul (Variante) In folgenden Situationen ist dieser Notbetrieb möglich: Der Fahrtrichtungsschalter am Bedienele-...
  • Seite 375 Bedienung Verhalten in Notsituationen Hierzu befindet sich am Ventilblock eine Nota- bsenkschraube.  GEFAHR Lebensgefahr durch herabstürzende Lasten oder absinkende Komponenten des Staplers. – Nicht unter die angehobene Last tre- ten. – Nachfolgende Handlungsschritte ein- halten. HINWEIS Der zum Ausbauen der Ventilabdeckung be- nutzte Innensechskantschlüssel wird auch zum Notabsenken benötigt.
  • Seite 376 Bedienung Verhalten in Notsituationen – Drei Schrauben (3) der Verkleidung (2) lö-  sen und die Verkleidung (2) ausbauen. 5510_003-024 – Drei Schrauben an der Ventilblockabde-  ckung entfernen und die Ventilblockabde- ckung abnehmen. HINWEIS Je nach Bedienelement für die Hydraulikfunk- tionen, st der Stapler mit unterschiedlichen Ventilblöcken ausgestattet.
  • Seite 377 Bedienung Verhalten in Notsituationen – Die Notabsenkschraube (4) mit dem Innen-  sechskantschlüssel um max. 1,5 Umdre- hungen lösen. Proportionalventiltechnik Bei Minihebel-, Fingertip- und Joy- stick 4Plus-Bedienung Mechanische Ventiltechnik Bei Mehrhebelbedienung  VORSICHT Die Last senkt sich ab! Das Herausdrehen der Notabsenkschraube reguliert die Senkgeschwindigkeit. –...
  • Seite 378: Sicherheitshinweise

    Bedienung Verhalten in Notsituationen Abschleppen Sicherheitshinweise  GEFAHR Der Stapler kann beim Abbremsen des Zugfahr- zeugs auffahren. Es besteht Unfallgefahr! Aus Sicherheitsgründen muss eine fahrberechtigte Person den Stapler lenken und bremsen. Es muss sichergestellt sein, dass entweder die Betriebsbrem- se oder die Feststellbremse funktioniert. –...
  • Seite 379 Bedienung Verhalten in Notsituationen  VORSICHT Unfallgefahr durch ungelenkten Stapler! Wenn der geschleppte Stapler nicht gelenkt wird, kann er unkontrolliert ausscheren. Der abzuschleppende Stapler muss ebenfalls durch einen Fahrer gelenkt und gebremst werden. Der Fahrer des abzuschleppenden Staplers muss auf dem Fahrersitz sitzen und vor dem Abschleppen den Beckengurt anlegen.
  • Seite 380 Bedienung Verhalten in Notsituationen – Die Augenschraube (1) bis zum Anschlag  am Heckgewicht eindrehen. – Die Zugkraft und Bremskraft des Zugfahr- zeugs prüfen. – Mit einem Einweiser das Zugfahrzeug hinter das Gegengewicht des Staplers rangieren. – Die Abschleppstange am Zugfahrzeug und an der Augenschraube (1) befestigen.
  • Seite 381: Schließen

    Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker Öffnen und Schließen der Batte- rietür (Variante) Öffnen – Den Entriegelungsknopf (1) der Batterietür  betätigen und Batterietür nach vorne öffnen. Die Batterietür hält durch einen Federmecha- nismus und eine Endlagenrastung in geöffne- ter Stellung.
  • Seite 382: Zugang Zum Batterieraum Und Batteriestecker

    Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker  VORSICHT Unfallgefahr durch Aufklappen der Batterietür! Eine unverriegelte Batterietür kann bei starker Verzö- gerung des Staplers aufklappen. Es besteht Beschä- digungsgefahr durch Kollision, wenn sich die Batte- rietür während der Fahrt öffnet. – Sicherstellen, dass die Batterietür fest eingerastet ist.
  • Seite 383: Öffnen Und Schließen Der Batteriehaube

    Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker Öffnen und Schließen der Batte- riehaube Öffnen  VORSICHT Quetschgefahr durch herabfallende Batteriehaube! Die Batteriehaube ist mit einer Gasfeder ausgerüs- tet, welche die Batteriehaube in geöffneter Position hält, sofern diese nicht zusätzlich belastet wird, z. B. durch schwere Gegenstände, starkem Wind oder an- dere Personen.
  • Seite 384 Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker – Den Verriegelungshebel (1) mit dem Dau-  men nach links drücken. – Die Batteriehaube (3) am Griff (2) anheben und nach vorne aufstellen. Die Batteriehaube (3) wird durch zwei Gasfe- dern gehalten. Schließen  GEFAHR Lebensgefahr durch herausrutschende Batterie! Bei unverriegelter Batteriehaube und Umkippen des Staplers kann die Batterie aus ihrer Position rutschen und auf den Fahrer stürzen.
  • Seite 385: Anschließen Des Batteriesteckers

    Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker Zum Sichern des Batteriekabels (6), ist der  Stapler mit einem Bügel (7) ausgerüstet. – Vor dem Schließen der Batteriehaube (3) das Batteriekabel (6) unter den Bügel (7) legen.  VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Kom- ponenten! Der Fahrmotor (8) wird während des Einsatzes sehr heiß.
  • Seite 386 Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker  ACHTUNG Beschädigung des Batteriesteckers möglich! Wenn der Batteriestecker bei eingeschaltetem Schlüsselschalter (unter Last) angeschlossen wird, entsteht ein Überschlagsfunke. Dieser Überschlags- funke kann die Kontakte beschädigen und deren Le- bensdauer erheblich verkürzen. – Den Batteriestecker bei eingeschaltetem Schlüs- selschalter nicht anschließen.
  • Seite 387 Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker – Vor dem Schließen der Batteriehaube das  Batteriekabel (8) unter den Bügel (7) legen. – Die Batteriehaube schließen. Batteriekabelführung Trennen des Batteriesteckers  ACHTUNG Beschädigung des Batteriesteckers möglich! Wenn der Batteriestecker bei eingeschaltetem Schlüsselschalter (unter Last) getrennt wird, ent- steht ein Überschlagsfunke.
  • Seite 388 Bedienung Zugang zum Batterieraum und Batteriestecker – Das Batteriekabel (8) unter dem Bügel (7)  hervorholen und freilegen. Batteriekabelführung – Den Batteriestecker (4) durch Ziehen in  Pfeilrichtung vom Steckeranschluss tren- nen. – Den Batteriestecker auf die Batterie legen.  ACHTUNG Bei beschädigten Kabeln besteht Kurz- schlussgefahr.
  • Seite 389 Bedienung Schnell-Ladezugang Schnell-Ladezugang Schnell-Ladezugang (Variante) Der Schnell-Ladezugang (Variante) ist eine zusätzliche Ladesteckdose hinter einer Ab- deckklappe an der linken Seitenverkleidung. Diese Ladesteckdose ermöglicht das Laden von Blei-Säure-Batterien und Lithium-Ionen- Batterien, ohne die Batteriehaube öffnen zu müssen. Die Ladung erfolgt durch diesen La- dezugang nicht schneller als bei herkömmlich- em Laden über den Steckanschluss der Batte- rie.
  • Seite 390 Bedienung Schnell-Ladezugang Sicherheitshinweise  GEFAHR Explosionsgefahr durch entzündliche Gase! Die Blei-Säure-Batterien gibt beim La- den ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas) ab. Dieses Gas- gemisch ist explosionsfähig. Es darf nicht entzündet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestell- ten Staplers und Ladegeräts dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe und funkenbildenden Betriebsmittel befinden.
  • Seite 391 Bedienung Schnell-Ladezugang  GEFAHR Brandgefahr durch überhitzte Steckver- bindung! Den Netzstecker nicht unter Last ziehen, da er dabei übermäßig verschleißt und eine Brandgefahr darstellt. – Wenn der Netzstecker vor Ende des Ladevorgangs gezogen werden soll, den Ladevorgang vorher am Ladege- rät abbrechen.  GEFAHR Explosionsgefahr durch Trennen und Herstellen von Steckverbindungen!
  • Seite 392: Öffnen Der Abdeckklappe

    Bedienung Schnell-Ladezugang Allgemein HINWEIS Um die maximale Batterielebensdauer si- cherzustellen, Blei-Säure-Batterien immer voll- ständig laden. Dabei die maximale Lade- strombegrenzung externer Ladegeräte für den Schnell-Ladezugang beachten. Für das Zwischenladen in Arbeitspausen eine Elekt- rolytumwälzpumpe (Variante) verwenden. Lithium-Ionen-Batterien können ohne Ein- schränkung auf die Lebensdauer beliebig zwi- schengeladen werden.
  • Seite 393: Blei-Säure-Batterie Bei Ausgeschaltetem Stapler

    Bedienung Schnell-Ladezugang 1. Blei-Säure-Batterie bei ausgeschalte- tem Stapler – Das Ladekabel am Schnell-Ladezugang (1) anschließen. Die Batterie wird geladen. Die Anzeige-Be- dieneinheit zeigt nichts an. – Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, das Ladekabel vom Schnell-Ladezu- gang (1) trennen. 2. Blei-Säure-Batterie bei eingeschalte- tem Stapler Die Feststellbremse zieht automatisch an oder eine Meldung mit der Aufforderung zum An-...
  • Seite 394: Ladezustandsanzeige In Der Anzeige-Bedieneinheit Bei Lithium-Ionen-Batteri

    Bedienung Schnell-Ladezugang Die Batterie wird geladen. Die Anzeige-Be- dieneinheit zeigt die Ladezustandsanzeige (3). – Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist, das Ladekabel vom Schnell-Ladezu- gang (1) trennen. Ladezustandsanzeige in der Anzeige- Bedieneinheit bei Lithium-Ionen-Batteri- Beim Laden von Lithium-Ionen-Batterien er-  scheint in der Anzeige-Bedieneinheit die La- dezustandsanzeige (3).
  • Seite 395 Bedienung Onboard-Ladegerät Onboard-Ladegerät Allgemeines zum Onboard-La- degerät (Variante) Mit dem Onboard-Ladegerät (Variante) muss kein Platz für ein Ladegerät auf dem Betriebs- gelände vorgehalten werden, da es direkt im Batterietrog verbaut ist. Dieses Ladegerät ist für den Betrieb an 230-V- Netzsteckdosen mit Schutzkontakt und einer 16-A-Absicherung ausgelegt.
  • Seite 396 Bedienung Onboard-Ladegerät Netzkabel Das Netzkabel des Onboard-Ladegeräts be-  findet sich aufgewickelt in einem Aufbewah- rungsbehälter (1). Dieser Aufbewahrungsbe- hälter (1) ist mit einem Blitzpfeil „Warnung vor elektrischer Spannung“ gekennzeichnet und befindet sich unterhalb der Batteriehaube. Nur das fest montierte Netzkabel (2) verwen- ...
  • Seite 397 Das Onboard-Ladegerät nicht für Blei-Säure-Batterie verwenden. Das Onboard-Ladegerät ist nur für Batterien im Bat- terietrog 107 vorgesehen. – Nur intakte und von STILL zugelassene Lithium- Ionen-Batterien verwenden. – Siehe dazu den Abschnitt „Wechsel auf ei- nen anderen Batterietyp“ im Kapitel „Batte- riewechsel- und transport“.
  • Seite 398 Bedienung Onboard-Ladegerät HINWEIS Die Konfiguration verlangt die Zugriffsberech- tigung für den Fuhrparkleiter. Der Zugriff auf das Einstellungsmenü ist nur bei Stillstand des Staplers und angezogener Feststellbrem- se möglich. Wenn die Feststellbremse vorzei- tig gelöst wird, schließt sich das Einstellungs- menü. –...
  • Seite 399 Bedienung Onboard-Ladegerät Die möglichen Ladekennlinien werden ange-  zeigt. Der orangefarbene Aktivierungsbalken zeigt die aktuelle Auswahl an. Economy – Den der Auswahl entsprechenden Softkey drücken. Standard Das Display wechselt zurück in das Menü Schnell Onboard-Ladegerät Fuhrparkleiter 6219_003-281_de Ladestartzeit – Den Softkey  drücken.
  • Seite 400: Ladestrombegrenzung

    Bedienung Onboard-Ladegerät Wenn der Ladestecker außerhalb der fest-  gelegten Ladestartzeit eingesteckt wird, er- scheint eine Ladezustandanzeige (2) in grau. 10,0 Die Batterie wird nicht geladen. Die verbleibende Zeit (1) bis zur festgelegten Ladestartzeit wird oben links angezeigt. Der Softkey  ermöglicht das Laden direkt zu starten.
  • Seite 401: Erhaltungsladung

    Bedienung Onboard-Ladegerät Menü  Ladestrombegrenzung – Den prozentualen Ladestrom (1) über die Softkeys  eingeben. Ladestrombegrenzung Der Ladestrom wird unter dem Eingabefenster in Ampere (2) angezeigt. – Zum die Taste  drücken. Speichern Maximalen Netzstrom Das Display wechselt zurück in das Menü eingeben Onboard-Ladegerät (8..16) 10A = Löschen = Speichern...
  • Seite 402: Laden Der Batterie

    Bedienung Onboard-Ladegerät Laden der Batterie Sicherheitshinweise  GEFAHR Explosionsgefahr durch entzündliche Gase! Die Batterie gibt beim Laden ein Ge- misch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas) ab. Dieses Gasgemisch ist explosionsfähig. Es darf nicht entzündet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestell- ten Staplers und Ladegeräts dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe und funkenbildenden...
  • Seite 403 Bedienung Onboard-Ladegerät  GEFAHR Brandgefahr durch überhitzte Steckver- bindungen! Nicht vollständig gesteckte Stecker kön- nen sich übermäßig erhitzen. Sie stellen eine Brandgefahr dar. – Den Netzstecker und den Fahrzeug- stecker des Netzkabels immer voll- ständig in die jeweilige Steckdose stecken.  GEFAHR Brandgefahr durch überhitzte Steckver- bindung! Den Netzstecker nicht unter Last ziehen,...
  • Seite 404 Bedienung Onboard-Ladegerät  GEFAHR Brandgefahr durch Trennen und Her- stellen von Steckverbindungen! Auch wenn der Stapler und das Ladege- rät ausgeschaltet sind, kann in der Nähe befindliches Knallgas zur Explosion ge- bracht werden, wenn Steckverbindungen gezogen oder gesteckt werden. – Den Batterieraum des Staplers und den Ladebereich ausreichend lüften.
  • Seite 405 Bedienung Onboard-Ladegerät – Den Deckel des Aufbewahrungsbehäl-  ters (1) öffnen. – Das Netzkabel (2) entnehmen. – Das Netzkabel (2) auslängen. – Das Netzkabel (2) an geeigneter Netzsteck-  dose (3) mit Schutzkontakt einstecken. HINWEIS Anforderungen an die Netzsteckdose: Absicherung mit 16 A (Charakteristik B, C, ●...
  • Seite 406 Bedienung Onboard-Ladegerät – Das Netzkabel (2) spannungsfrei verlegen.  – Sicherstellen, dass der Deckel des Aufbe- wahrungsbehälters (1) geöffnet bleibt. – Die Batteriehaube absenken und auflegen.  ACHTUNG Quetschgefahr! Das Netzkabel nicht nahe des Schließbolzens der Batteriehaube verlegen. – Das Netzkabel (2) durch den breiten Spalt ...
  • Seite 407: Ladestatus An Den Rückleuchten Ablesen

    Bedienung Onboard-Ladegerät – Alternativ das Netzkabel (2) seitlich zwi-  schen Batteriehaube (5) und Rahmen (7) verlegen. Das Ladegerät beginnt nach einem Selbsttest  automatisch mit dem Ladevorgang. Gleichzeitig erscheint in der Anzeige-Bedien- einheit die Ladezustandsanzeige (8). 10:48 Wenn die Ladezustandsanzeige (8) nicht er- scheint, liegt ein Fehler vor.
  • Seite 408: Ende Des Ladevorgangs

    Bedienung Onboard-Ladegerät weniger LED blinken, desto geringer ist der Ladezustand. Sobald der Ladezustand > 50 % überschreitet, beginnen auch die LED in der rechten Rück- leuchte zu blinken. Je mehr LED blinken, des- to höher ist der Ladezustand. – Dazu an den autorisierten Service wenden. Ende des Ladevorgangs ...
  • Seite 409 Bedienung Onboard-Ladegerät – Die Batteriehaube schließen. Siehe dazu den Abschnitt „Öffnen und Schließen der Batteriehaube“ im Kapitel „Zugang zum Bat- terieraum und Batteriestecker“. Der Ladevorgang lässt sich jederzeit manuell beenden. Siehe den folgenden Abschnitt. Ladevorgang manuell beenden Der Betrieb des Ladegeräts verlangt keine Unterbrechungen während des Ladevorgangs.
  • Seite 410: Tiefentladene Blei-Säure-Batterie Laden

    Bedienung Onboard-Ladegerät Tiefentladene Blei-Säure-Batterie laden HINWEIS Eine defekte Batterie kann fälschlicherweise für eine tiefentladene Batterie gehalten wer- den, wenn z. B. ein Zellenkurzschluss oder ein anderer Fehler vorliegt. Wenn der Lade- vorgang in diesem Fall gestartet wird, können die übrigen Zellen der Batterie überladen wer- den.
  • Seite 411: Kompatible Batterien

    Wenn eine nicht freigegebene oder defekte Batterie verwendet wird, kann es zu einer Überladung sowie zu starker Ausgasung und Erwärmung der Batterie kommen. – Nur intakte und von STILL zugelassene Lithium- Ionen-Batterien verwenden. Das Onboard-Ladegerät ist nur in Verbindung mit zugelassenen Lithium-Ionen-Batterien im Batterietrog 107 möglich.
  • Seite 412 Bedienung Onboard-Ladegerät Maximale Stromaufnahme 5,6 A Nennausgangsspannung 24 V DC Maximaler Ladestrom 50 A Geräteschutzklasse Klasse 1 Schutzart IP 54 gemäß EN 60529:2014-09 Temperaturbereich −35 °C...+45 °C  398 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 413: Handhabung Der Blei-Säurebatterie

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie Handhabung der Blei-SäureBatterie Sicherheitsvorschriften im Um- gang mit der Batterie – Bei der Einrichtung und dem Betrieb von Batterieladestationen die nationalen Vor- schriften des Einsatzlands einhalten.  ACHTUNG Bauteilbeschädigung möglich! Wenn Ladestation oder Ladegerät nicht richtig angeschlossen oder in Betrieb ge- nommen werden, können Komponenten beschädigt werden.
  • Seite 414: Brandschutzmaßnahmen

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie Der Batteriewechsel darf nur entsprechend den Anweisungen dieser Betriebsanleitung durchgeführt werden. – Zum Laden und Instandhalten der Batterie die Wartungsvorschriften der Hersteller von Batterie und Ladegerät beachten. Brandschutzmaßnahmen  GEFAHR Explosionsgefahr durch entzündliche Gase! Die Batterie gibt beim Laden ein Ge- misch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas) ab.
  • Seite 415: Lastaufnahmemittel

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie Lastaufnahmemittel  GEFAHR Unfallgefahr! Die Batterie kann vom Lastaufnahmemittel fallen. Das Lastaufnahmemittel kann kippen oder beschä- digt werden. Es besteht dabei Gefahr für Leib und Leben. Die Batterieentnahme ist auf ebenem, tragfähigem und glattem Boden durchzuführen. Die Tragfähig- keit des eingesetzten Lastaufnahmemittels (siehe Betriebsanleitung oder Fabrikschild) muss mindes- tens dem Batteriegewicht (siehe Batterietypenschild)
  • Seite 416: Batteriehersteller Und Batteriekabel

    Handhabung der Blei-SäureBatterie Batteriehersteller und Batteriekabel  VORSICHT Unfallgefahr durch Ausfall der Energieversorgung! Wenn Batterien verwendet werden, die nicht durch STILL zugelassen sind, kann es zum Unfall durch Ausfall der Energieversorgung kommen. Die Kabel- querschnittsfläche der Batteriekabel müssen jeweils mindestens 95 mm betragen.
  • Seite 417: Batterie Warten

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie Batterie warten  GEFAHR Gefahr für Leib und Leben! – Kapitel „Sicherheitsvorschriften im Umgang mit der Batterie“ beachten.  VORSICHT Batteriesäure ist giftig und ätzend! – Sicherheitsvorschriften im Kapitel „Batteriesäure“ beachten. HINWEIS Die Batteriewartung erfolgt gemäß der Be- triebsanleitung des Batterieherstellers! Die Be- triebsanleitung des Ladegeräts ebenfalls be- achten.
  • Seite 418: Batterie Auf Zustand, Säurestand Und Säuredichte Prüfen

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie Batterie auf Zustand, Säure- stand und Säuredichte prüfen  VORSICHT Der Elektrolyt (verdünnte Schwefelsäu- re) ist giftig und ätzend! – Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Batteriesäure beachten, siehe Ka- pitel „Batteriesäure“. – Persönliche Schutzausrüstung tragen (Gummihandschuhe, Schürze und Schutzbrille).
  • Seite 419: Batterieladezustand Prüfen

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie – Säuredichte mit einem Säureheber prüfen. Nach dem Laden muss die Säuredichte zwi- schen 1,28 bis 1,33 kg/l liegen. Bei einer entladenen Batterie darf die Säu- redichte den Wert von 1,14 kg/l nicht unter- schreiten. HINWEIS Die notwendige Säuredichte nach dem Laden kann je nach Hersteller abweichen.
  • Seite 420 Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie Bedeutung der farbigen Darstellung im  Display HINWEIS Eine sprunghafte Veränderung der Ladezus- tandsanzeige ist keine Fehlfunktion. Die Bat- terieladeanzeige ermöglicht dem Fahrer, Vor- schädigungen der Batterie zu erkennen. Wenn eine sprunghafte Veränderung der Anzeige häufiger auftritt, die Batterie und den Lade- prozesses durch den autorisierten Service prüfen lassen.
  • Seite 421: Blei-Säure-Batterie Laden

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie Blei-Säure-Batterie laden  GEFAHR Beim Laden entstehen explosive Gase! Das beim Laden entstehende Knallgas ist in der Regel geruchlos. Bei älteren Batterien kann es aufgrund von Verun- reinigungen einen schwefelartigen Ge- ruch annehmen. – Für ausreichende Belüftung und Ent- lüftung der Räume sorgen.
  • Seite 422 Service instandsetzen lassen. HINWEIS Bei der Steckverbindung zwischen Ladegerät und Batterie empfiehlt STILL, immer Kompo- nenten (Stecker und Dose) des gleichen Her- stellers zu verwenden. Wenn Komponenten unterschiedlicher Hersteller verwendet wer- den, kann es wegen der unterschiedlichen To- leranzen in Form und Geometrie der Kompo- nenten zu erhöhter Abnutzung kommen.
  • Seite 423 Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie – Für ausreichende Belüftung und Entlüftung der Räume sorgen. – Sicherstellen, dass die äußeren Belüftungs- spalte am Stapler frei und nicht verschlos- sen sind. – Vorhandene Schutzaufbauten (z. B. Pla- nenkabine) vollständig öffnen. – Die Batteriehaube öffnen. –...
  • Seite 424 Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie – Das Batteriekabel (8) unter dem Bügel (7)  hervorholen und freilegen. Batteriekabelführung – Den Batteriestecker (1) durch Ziehen am  Griff trennen. – Den Batteriestecker (1) mit dem Stecker des Ladekabels verbinden. 5510_003-028  410 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 425 Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie – Sicherstellen, dass das Batteriekabel (2)  beim Laden nicht über den Schließbol- zen (3) der Batteriehaube liegt. HINWEIS Angaben in der Betriebsanleitung der Batte- rie und des Ladegeräts (Ausgleichsladung) beachten. – Die Einstellungen des Batterieladegeräts an die Batteriekapazität der Blei-Säure-Batterie anpassen.
  • Seite 426: Ausgleichsladen Zum Erhalt Der Batteriekapazität

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie – Vor dem Schließen der Batteriehaube das  Batteriekabel (8) unter den Bügel (7) legen. – Die Batteriehaube schließen. Dabei sicher- stellen, dass das Batteriekabel nicht zwi- schen der Batteriehaube und Fahrzeugtei- len, z. B. Rahmen oder Gegengewicht, ein- geklemmt wird.
  • Seite 427: Ausgleichsladen Beenden

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie dem Ende des eigentlichen Ladevorgangs. Das Ausgleichsladen dauert bis zu 2 Stunden. – Hierzu die Betriebsanleitung des Ladegerä- therstellers beachten. Ausgleichsladen beenden Das Ausgleichsladen endet selbsttätig. Wenn die Batterie während des Vorgangs benötigt wird, ist das Unterbrechen des Ausgleichsla- dens durch Drücken der „Stopp-Taste“...
  • Seite 428: Batteriewartungsanzeige Für Blei-Säure-Batterien (Variante)

    Bedienung Handhabung der Blei-SäureBatterie – Vor dem Schließen der Batteriehaube das  Batteriekabel (6) unter den Bügel (7) legen. – Die Batteriehaube schließen. 5510_003-012 Batteriewartungsanzeige für Blei-Säure-Batterien (Variante) Wenn der Stapler mit der Batteriewartungs- anzeige (Variante) ausgestattet ist, wird der Säurestand der Blei-Säure-Batterie permanent über Sensoren überwacht.
  • Seite 429: Handhaben Der Gel-Batterie

    Bedienung Handhaben der Gel-Batterie Wenn ein Sensor ausfällt, erscheint die Mel-  dung Überwachung Elektrik Der Stapler lässt sich mit dieser Batterie nicht weiter einsetzen. Die Fahrfunktionen und Hyd- raulikfunktionen sind deaktiviert. – Den Stapler gesichert abstellen. Überwachung Elektrik – Den Fehler durch den autorisierten Service beheben lassen.
  • Seite 430: Sicherheitsvorschriften Im Umgang Mit Der Batterie

    Bedienung Handhaben der Gel-Batterie Sicherheitsvorschriften im Umgang mit der Batterie – Wenn eine Ladestation für Gel-Batterien eingerichtet wird, die nationalen Vorschrif- ten des Einsatzlands einhalten.  ACHTUNG Beschädigung des Ladegeräts möglich! Wenn das Ladegerät nicht richtig angeschlossen oder in Betrieb genommen wird, können Komponen- ten beschädigt werden.
  • Seite 431: Batteriegewicht Und -Abmessungen

    Bedienung Handhaben der Gel-Batterie – Für den Wechsel und das Laden der Batte- rie folgende Sicherheitshinweise beachten.  VORSICHT Quetsch- und Schergefahr! Die Batterie ist sehr schwer. Wenn Gliedmaßen un- ter die Batterie kommen, kann es zu schweren Ver- letzungen kommen. Wenn Gliedmaßen beim Schließen der Batterietür zwischen der Batterietür und der Rahmenkante ein- gequetscht werden, kommt es zu Verletzungen.
  • Seite 432 Bedienung Handhaben der Gel-Batterie Beschädigungen an Kabeln und Batte- riestecker  ACHTUNG Bei beschädigten Kabeln besteht Kurzschlussgefahr. Das Batteriekabel darf beim Schließen der Batterie- tür nicht gequetscht werden. – Batteriekabel auf Beschädigungen kontrollieren. – Beim Aus- und Einbau der Batterie darauf achten, dass die Batteriekabel nicht beschädigt werden.
  • Seite 433: Nach Dem Laden

    Bedienung Handhaben der Gel-Batterie – Das Ladegerät in Betrieb nehmen. HINWEIS Angaben in der Betriebsanleitung der Batterie und des Ladegeräts beachten. Nach dem Laden  ACHTUNG Komponentenbeschädigung möglich! – Das Ladegerät ausschalten, bevor das Ladekabel getrennt wird. – Das Ladegerät ausschalten. –...
  • Seite 434 Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie Sicherheitsvorschriften im Um- gang mit der Lithium-Ionen-Bat- terie Erste-Hilfe-Maßnahmen  VORSICHT Verletzungsgefahr! Austretende Gase können zu Atemwegsbeschwer- den führen. Maßnahmen nach Austritt von Gasen oder Flüssigkeiten – Sofort lüften oder an die frische Luft gehen, in schlimmeren Fällen sofort einen Arzt ru- fen.
  • Seite 435: Handhaben Der Lithium-Ionen-Batterie

    Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie  VORSICHT Quetsch- und Schergefahr! Die Batterie ist sehr schwer. Kommen Gliedmaßen unter die Batterie, kann es zu schweren Verletzungen kommen. Werden Gliedmaßen beim Schließen der Batterietür zwischen der Batterietür und der Rahmenkante eingequetscht, kommt es zu Verletzungen. –...
  • Seite 436: Allgemeine Sicherheitsregeln Für Lithium-Ionen-Batterien

    Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie – Die Vorgaben zur Brandbekämpfung in der Betriebsanleitung des Batterieherstel- lers beachten. Batteriegewicht und -abmessungen  GEFAHR Kippgefahr durch verändertes Batteriegewicht! Das Gewicht und die Abmessungen der Batterie haben Einfluss auf die Standsicherheit des Stap- lers. Beim Wechsel der Batterie dürfen die Gewichts- verhältnisse nicht geändert werden.
  • Seite 437: Beispielbild

    Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie Abbildung einer Lithium-Ionen-Batterie Beispielbild Technikraum Sicherheitsventil Batteriestecker Diagnosestecker Kranösen Display  VORSICHT Unfallgefahr durch geschwächte Kranösen. Wenn verbogene Kranösen gerade gebogen werden, verlieren sie ihre Festigkeit. Die Kranösen können dann das Gewicht der Batterie nicht mehr halten. Die Batterie kann herabfallen.
  • Seite 438: Vorschriften Zum Lagern Der Lithium-Ionen-Batterien

    Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie Vorschriften zum Lagern der Li- thium-Ionen-Batterien HINWEIS Lithium-Ionen-Batterien werden als Gefahrgut nach Klasse 9 klassifiziert. Es wird empfohlen, die Batterien möglichst ebenerdig zu lagern, ● damit sie nicht durch einen Sturz beschä- digt werden. die Batterien in einem brandschutztech- ●...
  • Seite 439 Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie – Kurzschlusssicher lagern. – Batterien in sicherem Abstand zu entzündli- chen Materialien lagern. – Batterien nicht zusammen mit metallischen Gegenständen lagern. – Lithium-Ionen-Batterien separat von ande- ren Batteriearten lagern (keine Mischlage- rung). – Einen mindestens 2,5 m breiten Sicher- heitsstreifen zu anderen Gütern einhalten.
  • Seite 440: Ladezustand-Leds

    Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie Batterieladezustand prüfen Der Ladezustand der Lithium-Ionen-Batterie kann an der Anzeige-Bedieneinheit des Stap- lers sowie am Display der Lithium-Ionen-Bat- terie abgelesen werden. Ablesen an der Anzeige-Bedieneinheit  – Die Feststellbremse anziehen. – Den Schlüsselschalter einschalten. – Den Ladezustand am Display ablesen. –...
  • Seite 441: Verhalten Bei Niedrigem Ladezustand Der Lithium-Ionen-Batterie

    Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie Der Stapler lässt sich nicht mehr bewegen. Ein Ladezustand von > 20 % bis 30 % wird ● durch gelbe Balken angezeigt. Ein Ladezustand von > 30 % bis 100 % ● wird durch grüne Balken angezeigt. Beim Laden leuchten die Ladezustand- LEDs (3) wie ein Lauflicht grün.
  • Seite 442 Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie – Wenn der Ladezustand unter 15 % sinkt, zur Ladestation fahren und die Batterie la- den.  VORSICHT Keine elektrische Bremsunterstützung bei abge- schalteter Batterie! Durch das automatische Abschalten der Batterie werden die Antriebe spannungsfrei geschaltet. Der Stapler wird am Hang nicht über die elektrische Bremse gehalten.
  • Seite 443 Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie  ACHTUNG Komponentenbeschädigung möglich. Beschädigungen und Verunreinigungen des Batte- riesteckers oder des Ladegerätesteckers können zur vorzeitigen Abnutzung des Gegenstücks führen. – Vor jedem Ladevorgang beide Seiten der Steck- verbindung zwischen Ladegerät und Batterie auf Beschädigungen und Verunreinigungen prüfen. –...
  • Seite 444 Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie – Die Abdeckklappe (2) leicht eindrücken und  loslassen. Die Abdeckklappe (2) wird von einer Feder teilweise aufgeklappt. – Dann die Abdeckklappe (2) mit der Hand vollständig öffnen und halten. Die Abdeckklappe (2) ist durch eine Feder ge- gen ungewolltes Aufklappen gesichert. –...
  • Seite 445 Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie Bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C dau- ert der Ladevorgang wesentlich länger. – Die Angaben in den Betriebsanleitungen der Batterie und des Ladegeräts beachten. Nach dem Laden – Das Ladegerät schaltet selbstständig ab. – Das Ladekabel vom Schnell-Ladezu- gang (1) trennen. –...
  • Seite 446: Laden Der Lithium-Ionen-Batterie Bei Ausgeschaltetem Stapler

    Ladevorgang auf einer konstanten Temperatur zwischen 5 °C ... 10 °C gehalten wird. Ausgekühlte Lithium-Ionen-Batterien haben im Betrieb Leistungseinschränkungen. Daher empfiehlt STILL, die Batterieheizung bei der Bestellung des Staplers nicht abzuwählen. Wenn der Stapler bei Temperaturen unter 5 °C abgestellt wird, nach Möglichkeit ein La- degerät anschließen.
  • Seite 447 Bedienung Handhaben der Lithium-Ionen-Batterie HINWEIS Beim Kauf eines gebrauchten STILL RXE vom autorisierten Service prüfen lassen, ob der Stapler mit einer Batterieheizung ausgestattet ist. Nur wenn eine Batterieheizung vorhanden ist, den Stapler über eine längere Zeit bei Temperaturen unter 5 °C abstellen.
  • Seite 448: Wechsel Auf Einen Anderen Batterietyp

    Im schlimmsten Fall kann Tiefentladung die ● Batterie beschädigen. Mit seiner Zugriffsberechtigung kann der Fuhr- parkleiter die neue Batteriekapazität und der neue Batterietyp in der Anzeige-Bedieneinheit einstellen. – Nur von STILL für diesen Stapler freigege- bene Lithium-Ionen-Batterien verwenden.  434 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 449: Batteriewechsel Und -Transport

    Bedienung Batteriewechsel und -transport Einstellen der neuen Batteriekapazität und des neuen Batterietyps – Den Stapler anhalten. – Die Feststellbremse betätigen. – Die Taste  drücken. – Den Softkey  drücken. Die erste Menüebene erscheint. – Die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrpark- leiter“ freischalten. –...
  • Seite 450: Batterietyp

    Bedienung Batteriewechsel und -transport  VORSICHT Unfallgefahr durch Überlastung des eingesetzten Transportmittels! Die Tragfähigkeit des eingesetzten Transportmittels muss mindestens dem Batteriegewicht und dem Ge- wicht der Wechselbrücke entsprechen. – Die Fabrikschilder der Batterie und der Wechsel- brücke beachten.  ACHTUNG Beschädigung der Batterie möglich! –...
  • Seite 451 Bedienung Batteriewechsel und -transport Batterietyp RXE 10 (5510) RXE 13 (5513) RXE 15 (5515) RXE 16C (5516) 7 PZS 8 PZS – Den Stapler auf ebenem und waagerech- tem Untergrund gesichert abstellen und ausschalten. Batterieausbau – Die Batteriehaube und die Batterietür öff- nen.  ACHTUNG Beschädigung des Batteriesteckers möglich! Wenn der Batteriestecker bei eingeschaltetem Schlüsselschalter (unter Last) getrennt wird, ent- steht ein Überschlagsfunke.
  • Seite 452 Bedienung Batteriewechsel und -transport – Den Batterietyp am Fabrikschild der Batte-  rie ablesen und den Rastbolzen (2) auf die- sen Batterietyp einstellen. – Dazu mit einem Maulschlüssel (SW 16 mm) den Rastbolzen lösen, in der Kulisse auf die den richtigen Batterietyp schieben und den Rastbolzen wieder anziehen.
  • Seite 453: Batterieeinbau

    Bedienung Batteriewechsel und -transport Die externe Rollenbahn ist richtig platziert.  – Die Schraube (3) lösen und die Batteriear- retierung (4) abnehmen. – Die Batterie aus dem Batterieraum heraus- fahren und Batteriesicherung (1) in die ent- gegengesetzte Richtung schließen. Die Batterie kann nun zum gewünschten Ort gefahren werden.
  • Seite 454: Wechsel Der Batterie Mit C-Haken (Variante)

    Bedienung Batteriewechsel und -transport – Das Batteriekabel (8) unter den Bügel (7)  legen. – Die Batteriehaube und die Batterietür schließen. Batteriekabelführung Wechsel der Batterie mit C-Ha- ken (Variante)  GEFAHR Lebensgefahr durch Versagen der Hebeeinrich- tung! – Die Tragfähigkeit der Hebeeinrichtung (z. B. Stap- ler, Kran) muss mindestens dem Batteriegewicht und dem C-Haken entsprechen (siehe Batteriety- penschild und Typenschild des C-Hakens).
  • Seite 455 Bedienung Batteriewechsel und -transport Batterieausbau – Die Batteriehaube (1) und die Batterietür (3)  öffnen.  ACHTUNG Beschädigung des Batteriesteckers möglich! Wenn der Batteriestecker bei eingeschaltetem Schlüsselschalter (unter Last) getrennt wird, ent- steht ein Überschlagsfunke. Dieser Überschlagsfun- ke kann die Kontakte beschädigen und deren Le- bensdauer erheblich verkürzen.
  • Seite 456 Bedienung Batteriewechsel und -transport – Das Batteriekabel (8) unter dem Bügel (7)  hervorholen und freilegen. – Den Batteriestecker trennen und auf der Batterie ablegen. – Den C-Haken oberhalb der Batterie (5) plat- zieren. – Sicherstellen, dass die Nocken (4, 6) rechts und links in die Bohrungen des Batteriet- rogs greifen.
  • Seite 457: Lithium-Ionen-Batterie

    Bedienung Batteriewechsel und -transport – Das Batteriekabel (8) unter den Bügel (7)  legen. – Die Batteriehaube und die Batterietür schließen. Batteriekabelführung Besonderheiten bei Einbau der  Lithium-Ionen-Batterie Der Batteriewechsel der Lithium-Ionen-Batte- rie erfolgt bis auf die folgenden Besonderhei- ten wie der Batteriewechsel der Blei-Säure- Batterie.
  • Seite 458: Batterietransport Mit Kran

    Bedienung Batteriewechsel und -transport Batterietransport mit Kran   GEFAHR Lebensgefahr durch herabfallende Last! – Niemals unter schwebende Lasten treten oder sich darunter aufhalten. – Das Fahrzeug mit ausreichend Abstand zu Hindernissen abstellen, damit bei der Kran- aufnahme das Fahrzeug nicht beschädigt wird.
  • Seite 459 Service die Blei-Säure-Batterie einfach durch eine Lithium-Ionen-Batterie er- setzen. STILL-Lithium-Ionen-Batterien sind exklusive STILL-Innovationen und für den Einsatz und den jeweiligen Stapler abgestimmt. So erfül- len die STILL-Lithium-Ionen-Batterien höchste Ansprüche und erreichen einen besonders ho- hen Qualitäts- und Sicherheitsstandard. Bei STILL stehen abhängig von der Spannung...
  • Seite 460 Wenn der Stapler als Li-Ion ready ausgerüstet  ist, verfügt der Stapler über einen Zugang zum Laden der Lithium-Ionen-Batterie seitlich oder hinten. Zum Nachrüsten einer Lithium-Ionen-Batterie dürfen nur freigegebene STILL-Lithium-Ionen- Batterien verwendet werden.  ACHTUNG Komponentenbeschädigung durch überhohe Lade- ströme. Wenn der Stapler mit dem Schnell-Ladezugang aus- gestattet ist und externe Ladegeräte verwendet wer-...
  • Seite 461: Reinigen Des Staplers

    Bedienung Reinigen des Staplers Reinigen des Staplers Stapler reinigen  VORSICHT Verletzungsgefahr durch Herabstürzen vom Stapler! Beim Klettern auf dem Stapler besteht die Gefahr hängenzubleiben oder auszu- rutschen und herabzustürzen. Höher ge- legene Stellen am Stapler mit entsprech- enden Hilfsmitteln erreichen. –...
  • Seite 462 Bedienung Reinigen des Staplers  ACHTUNG Bei Wassereintritt in die elektrische Anlage besteht Kurzschlussgefahr! – Nachfolgende Handlungsschritte genau einhalten.  ACHTUNG Zu hoher Wasserdruck, zu heißes Wasser oder zu heißer Wasserdampf können Komponenten am Stapler beschädigen! – Nachfolgende Handlungsschritte genau einhalten.  ACHTUNG Mögliche Komponentenbeschädigung durch Druck- luft.
  • Seite 463: Reinigen Der Elektrischen Anlage

    Bedienung Reinigen des Staplers – Alle Ablagerungen und Ansammlungen von Fremdstoffen in der Nähe von heißen Tei- len entfernen. – Nur nichtbrennbare Flüssigkeiten zum Rei- nigen verwenden. – Vorschriften der Hersteller im Umgang mit den Reinigungsmitteln beachten. – Kunststoffe nur mit Kunststoffreiniger reini- gen.
  • Seite 464: Lastketten Reinigen

    Bedienung Reinigen des Staplers Lastketten reinigen   VORSICHT Unfallgefahr! Lastketten sind Sicherheitselemente. Die Verwendung von Kaltreinigern, chemischen Rei- nigern sowie ätzenden bzw. säure- und chlorhaltigen Flüssigkeiten kann zu Kettenschäden führen und ist verboten! – Vorschriften der Hersteller im Umgang mit den Reinigungsmitteln beachten.
  • Seite 465 Bedienung Reinigen des Staplers – Alle blanken, beweglichen Teile dünn mit Öl oder Fett versehen. – Stapler abschmieren. – Gelenke und Betätigungen schmieren. – Verriegelung der Batterieklappe schmieren. – Vor dem Anschließen des Batteriesteckers prüfen, ob der Batteriestecker trocken ist. HINWEIS Je öfter der Stapler gereinigt wird, desto häufi- ger muss er geschmiert werden.
  • Seite 466 Bedienung Transportieren des Staplers Transportieren des Staplers Transport  ACHTUNG Gefahr von Materialbeschädigung durch Überlas- tung! Wenn der Stapler auf ein Transportmittel gefahren wird, muss die Tragfähigkeit/Belastbarkeit des Trans- portmittels, der LKW-Rampen und Ladebrücken hö- her sein als das tatsächliche Gesamtgewicht des Staplers.
  • Seite 467: Transportieren Des Staplers

    Bedienung Transportieren des Staplers  GEFAHR Unfallgefahr durch Abstürzen des Staplers! Bei Lenkbewegungen kann das Heck von der Lade- brücke in Richtung Kante ausscheren. Dadurch kann der Stapler abstürzen. – Vor dem Überfahren einer Ladebrücke vergewis- sern, dass diese ordnungsgemäß angebracht und gesichert ist.
  • Seite 468 Bedienung Transportieren des Staplers – Den Batteriestecker trennen. Verzurren  ACHTUNG Durch scheuernde Zurrseile kann die Oberfläche am Stapler abgerieben werden. – Anschlagpunkte mit rutschhemmenden Unterla- gen (3) unterlegen (z. B. Gummimatten oder Schaumstoff). – Die Zurrseile (1) an beiden Seiten seitlich ...
  • Seite 469: Kranverladung

    Bedienung Transportieren des Staplers Kranverladung Die Kranverladung ist nur zum Transport bei Erstinbetriebnahme des kompletten Staplers einschließlich Hubgerüst vorgesehen. Dies darf nur der autorisierte Service mit den aus- schließlich dafür vorgesehenen und freigege- benen Anschlagmitteln durchführen. 55048015300 DE - 10/2025  -  09  455...
  • Seite 470: Stilllegen Und Lagern Des Staplers

    Bedienung Stilllegen Stilllegen Stilllegen und Lagern des Stap- lers  ACHTUNG Komponentenschäden durch falsche Lagerung! Unsachgemäßes Lagern oder Stilllegen länger als 2 Monate kann zu Korrosionsschäden am Stapler führen. Wenn der Stapler bei einer Umgebungstem- peratur unter −10 °C längere Zeit abgestellt wird, kühlen die Batterien aus.
  • Seite 471 Bedienung Stilllegen  ACHTUNG Beschädigung des Batteriesteckers möglich! Wenn der Batteriestecker bei eingeschaltetem Stap- ler (unter Last) getrennt wird, entsteht ein Lichtbo- gen. Dies kann zu Abbrand an den Kontakten führen, was deren Lebensdauer erheblich verkürzt. – Den Stapler ausschalten, bevor der Batterieste- cker getrennt wird.
  • Seite 472 Bedienung Stilllegen – Wenn der Stapler noch länger stillgelegt werden muss, den autorisierten Service für weitere Maßnahmen ansprechen. Einsetzen nach dem Lagern bzw. Stilllegen Wenn der Stapler länger als 6 Monate stillge- legt war, ist er vor dem erneuten Einsatz sorg- fältig zu prüfen.
  • Seite 473: Wartung

    Wartung...
  • Seite 474: Sicherheitsvorschriften Für Die Wartung

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Allgemeine Hinweise Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen treffen, z. B.: – Feststellbremse anziehen. – Schlüsselschalter ausschalten und Schlüs- sel abziehen. – Batteriestecker trennen. – Sicherstellen, dass ein unbeabsichtigtes Bewegen oder ungewolltes Inbetriebsetzen des Staplers verhindert ist.
  • Seite 475: Sicherheitsvorrichtungen

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung gearbeitet werden. Für Funktionsprüfungen, Kontrollen und zum Einstellen darf an unter Spannung stehenden Teilen nur von unterwie- senen und beauftragten Personen unter Be- achtung geeigneter Vorsichtsmaßnahmen ge- arbeitet werden. Ringe, Metallarmbänder usw. müssen vor der Arbeit an elektrischen Bauele- menten abgelegt werden.
  • Seite 476: Arbeiten Im Vorderen Bereich Des Staplers

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Für verschiedene Instandhaltungsarbeiten muss der Stapler angehoben und aufgebockt werden. Dazu ist der autorisierte Service zu informieren. Der sichere Umgang mit dem Stapler und den entsprechenden Hebezeugen ist im Werkstatthandbuch des Staplers be- schrieben. Arbeiten im vorderen Bereich des Staplers  GEFAHR Unfallgefahr durch ungesichertes Hubgerüst!
  • Seite 477 Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Hubgerüst gegen Herabfallen sichern  GEFAHR Unfallgefahr! Diese Arbeit darf nur vom autorisierten Service durchgeführt werden. – Zum Sichern des Hubgerüsts gegen Herabfallen den autorisierten Service beauftragen. 55048015300 DE - 10/2025  -  09  463...
  • Seite 478: Allgemeine Wartungsinformationen

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Allgemeine Wartungsinforma- tionen Qualifikation des Personals Nur qualifiziertes und autorisiertes Personal darf die Wartung durchführen. Regelmäßige Sicherheitsprüfungen oder Prüfungen nach außergewöhnlichen Vorkommnissen muss ei- ne befähigte Person durchführen. Die befä- higte Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben, unbeeinflusst von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen.
  • Seite 479: Zeitpunkt Der Wartungsdurchführung

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Betriebsstundenzähler laut der nachfolgenden Wartungschecklisten ausführen. Dadurch blei- ben Einsatzbereitschaft, Leistung und Lebens- dauer des Staplers sowie eventuelle Garan- tieansprüche erhalten. Zeitpunkt der Wartungsdurchführung Wenn eine Wartung erforderlich ist, erscheint im Display die Meldung Service nö-   –...
  • Seite 480: Einrichtung Und Einstellung Des Fälligkeitszählers Für Wartungen Und Sicherheitsüberprüfung

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen – Den Softkey  drücken. Die erste Menüebene erscheint. – Die „Zugriffsberechtigung für den Fuhrpark- leiter“ freischalten. – Den Softkey   drücken. Service Das Display wechselt in das „Servicemenü“. – Den Softkey drü- Wartungsintervall cken. Dieses Menü zeigt die verbleibenden Be- triebsstunden bis zum nächsten fälligen War- tungsintervall an oder den spätesten Termin bis zum nächsten fälligen Wartungsintervall.
  • Seite 481: Einrichtung Und Einstellung Durch Den Fuhrparkleiter

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Einrichtung und Einstellung durch den Fuhrparkleiter Für den Fuhrparkleiter sind darüber hinaus Fälligkeitszähler für folgende Prüfungen hin- terlegt: Regelmäßige Prüfung des Staplers für E- ● Stapler und V-Stapler Batterieprüfung für E-Stapler ● Abgasprüfung und Treibgasprüfung für V- ●...
  • Seite 482 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Menü  Sicherheitsprüfung – Zum Aktivieren der Eingabe die Blättern- Taste  drücken. Sicherheitsprüfung – Das gewünschte Datum über die Softkeys eingeben. 0...9 – Zum die Taste  drücken. Speichern Datum eingeben Fälligkeitszähler für individuelle War- 30 . 05 . 2022 tungsintervalle Der autorisierte Service kann sich zusätzli- = Löschen...
  • Seite 483: Wartung - 1000 Stunden/Jährlich

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Wartung - 1000 Stunden/Jährlich   Bei Betriebstunden Durchge- 1000   2000   4000   5000   7000   führt 8000   10000   11000   13000   14000         Fahrzeugaufbau     Rahmen auf Risse prüfen.  ...
  • Seite 484 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen   Bei Betriebstunden Durchge- 1000   2000   4000   5000   7000   führt 8000   10000   11000   13000   14000         Schalter, Geber und Sensoren auf Funktion prüfen.    ...
  • Seite 485 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen   Bei Betriebstunden Durchge- 1000   2000   4000   5000   7000   führt 8000   10000   11000   13000   14000         Antistatikband oder Antistatik-Elektrode auf Zustand prüfen.     Anbaugeräte auf Verschleiß...
  • Seite 486 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen  472 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 487: Wartung - 3000 Stunden/Zweijährlich

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Wartung - 3000 Stunden/zweijährlich Durchge- Bei Betriebstunden   führt 3000   6000   9000   12000   15000         Hinweis     Alle Arbeiten der 1000 Stunden-Wartung durchführen.     Bremse     Bremsflüssigkeit wechseln.  ...
  • Seite 488 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen zu umgehen: altes Öl besonders gründlich entleeren. Vor Schmierarbeiten, Filterwechsel oder Ein- griffen in das Hydrauliksystem ist die Umge- bung des betreffenden Teiles sorgfältig zu rei- nigen. Beim Auffüllen von Betriebsstoffen sind nur saubere Gefäße zu verwenden!  474 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 489: Schmierplan

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Schmierplan 5510_003-053 Code Schmierstelle Ein Schmiernippel am Drehschemel Gleitflächen am Hubgerüst Lastketten Für die jeweilige Schmiermittelspezifikation, siehe die folgende „Wartungsdatentabelle“ unter diesem Code. Dieser Schmierplan beschreibt den Serienstapler mit Standardausstattung. Für die Wartungs- punkte der Varianten, siehe entsprechendes Kapitel bzw. die Anleitung des Herstellers. 55048015300 DE - 10/2025  -  09  475...
  • Seite 490 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Wartungsdatentabelle Allgemeine Schmierstellen Code Baugruppe Betriebsmittel Spezifikation Maß   Schmierung Hochdruckfett ID-Nr. 0147873 Nach Bedarf Batterie Code Baugruppe Betriebsmittel Spezifikation Maß   Systembefüllung Destilliertes Wasser   Nach Bedarf Isolationswiderstand   DIN 43539 Informationen dazu VDE 0510 im Werkstatt-Hand- buch des Staplers. Elektrische Anlage Code Baugruppe...
  • Seite 491 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Reifen Code Baugruppe Betriebsmittel Spezifikation Maß   Superelastikreifen Verschleißgrenze   Bis Verschleißmarke Vollgummireifen Verschleißgrenze   Bis Verschleißmarke   Luftreifen Mindestprofilhöhe   Luftdruck: siehe An- gaben am Stapler Mindestprofilhöhe: 1,6 mm Laufachse Code Baugruppe Betriebsmittel Spezifikation Maß   Radmuttern/Schrau- Drehmomentschlüs-  ...
  • Seite 492 Wartung Wartungspunkte zugängig machen Wartungspunkte zugängig machen Ventilabdeckung ausbauen/ein- bauen Ausbau HINWEIS Der zum Ausbauen der Ventilabdeckung be- nutzte Innensechskantschlüssel wird auch zum Notabsenken benötigt. – Die Feststellbremse anziehen und den Stapler ausschalten. – Den Innensechskantschlüssel (1) aus der  Abdeckung rechts neben dem Fahrersitz entnehmen.
  • Seite 493: Wartungspunkte Zugängig Machen

    Wartung Wartungspunkte zugängig machen – Drei Schrauben an der Ventilblockabde-  ckung entfernen und die Ventilblockabde- ckung abnehmen. Einbau – Die Ventilblockabdeckung aufsetzen und Schrauben eindrehen und anziehen. – Die Verkleidung (2) aufsetzen und mit drei Schrauben (3) anschrauben. – Den Innensechskantschlüssel (1) in der Halterung neben der Hebelabdeckung si- cher verstauen.
  • Seite 494 Wartung Wartungspunkte zugängig machen Ausbau der linken Bodenplatte  HINWEIS Bevor die rechte Bodenplatte ausgebaut wer- den kann, muss die linke Bodenplatte ausge- baut werden. Die linke Bodenplatte (1) verfügt über eine Aussparung zum Hineinfassen mit den Fingern fassen. Die Aussparung befindet sich unter der Gummiabdeckung (4).
  • Seite 495: Aus- Und Einbau Der Bodenplatte Bei Zweipedalbedienung (Va- Riante)

    Wartung Wartungspunkte zugängig machen Aus- und Einbau der Bodenplat- te bei Zweipedalbedienung (Va- riante)  VORSICHT Quetschgefahr beim Schließen der Bo- denplatte! Wenn die Bodenplatte geschlossen wird, dürfen sich keine Gliedmaßen zwischen Bodenplatte und Rahmenkante befin- den. Es besteht Quetschgefahr! – Darauf achten, dass sich beim Schlie- ßen nichts zwischen Bodenplatte und Rahmenkante befindet.
  • Seite 496 Wartung Wartungspunkte zugängig machen Ausbau der linken Bodenplatte – Die Bodenplatte (4) anheben. – Den Verbindungsstecker vom Fahrgeber trennen. – Die Bodenplatte (4) abnehmen. Einbau der linken Bodenplatte – Die Bodenplatte (4) ansetzen. – Den Verbindungsstecker mit dem Fahrge- ber verbinden. – Die Bodenplatte (4) schließen.  482 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 497: Einsatzbereitschaft Erhalten

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Einsatzbereitschaft erhalten Gelenke und Betätigungen  schmieren – Lagerstellen und Gelenke mit Öl oder Fett nach „Wartungsdatentabelle“ ölen oder fet- ten. Fahrersitzführung ● Batteriehaubenscharniere ● Batterietürscharniere ● Betätigungsgestänge (1) für Ventile bei ● Mehrhebelbedienung 6210_606-030_V2 Prüfen des Haubenschlosses  GEFAHR Lebensgefahr durch herausfallende Batterie beim kippenden Stapler!
  • Seite 498: Beckengurt Warten

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten HINWEIS Das Intervall zum Fetten ist maßgeblich von Einsatzbedingungen und Umweltbedingungen abhängig, die auf den Stapler einwirken. Bei Bedarf und alle 1000 Stunden eine Sicht- und Funktionsprüfung des Haubenschlosses vornehmen. Ggf. alle beweglichen Teile des Haubenschlosses fetten. – Die Batteriehaube (4) öffnen. ...
  • Seite 499: Ersatz Nach Unfall

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Beckengurt prüfen – Gurt (3) ganz herausziehen und auf Auffa-  serung prüfen. Der Gurt darf nicht ausgefranst oder einge- schnitten sein. Die Nähte dürfen nicht lose sein. – Prüfen, ob Gurt nicht verschmutzt ist. – Prüfen, ob Teile verschlissen oder beschä- digt sind, einschließlich der Befestigungs- punkte.
  • Seite 500: Fahrersitz Prüfen

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Fahrersitz prüfen   VORSICHT Verletzungsgefahr! – Fahrersitz mit angebautem Rückhaltgurt und die Befestigung nach einem Unfall prüfen lassen. – Bedienelemente auf einwandfreie Funktion prüfen. – Zustand des Sitzes (z. B. Verschleiß der Polster) und die sichere Befestigung auf der Haube prüfen.
  • Seite 501: Radbefestigung Prüfen

    Abstimmung mit dem Hersteller erfolgen. Felgenteile dürfen weder verändert werden, noch dürfen Felgenteile verschiedener Hersteller gemischt werden. – Wenn ein anderer als von STILL freigegebener Reifentyp oder Reifenhersteller verwendet werden möchte, vorher die Freigabe durch STILL einho- len.
  • Seite 502 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Bremflüssigkeitsstand prüfen  VORSICHT Verletzungsgefahr durch Einklemmen in beweglichen Teilen! – Sicherheitsvorschriften für Arbeiten im vorderen Bereich des Staplers beachten, siehe den Ab- schnitt „Arbeiten im vorderen Bereich des Stap- lers“ im Kapitel „Sicherheitsvorschriften für die Wartung“.  VORSICHT Bremsflüssigkeit ist gesundheitsgefährdend! –...
  • Seite 503: Batterie Prüfen

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Batterie prüfen – Zum Prüfen der Batterie, siehe Abschnitt „Batterie auf Zustand, Säurestand und Säu- redichte prüfen“. Warnzonenlicht einstellen  – Den Stapler einschalten. – Sicherstellen, dass die Feststellbremse an- gezogen ist. – Zum Einstellen des jeweiligen Scheinwer- fers, die Mutter (2) lösen.
  • Seite 504 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Hydraulikanlage auf Dichtigkeit prüfen  VORSICHT Verletzungsgefahr durch Hydrauliköl un- ter Druck! Aus undichten Rohren und Leitungen kann Hydrauliköl unter Druck austreten und zu Verletzungen führen. – Vor dem Prüfen die Hydraulikanlage drucklos machen. – Geeignete Schutzhandschuhe, Schutzbrille u. Ä. tragen.  ACHTUNG Hydraulikschläuche werden spröde! –...
  • Seite 505: Prüfen Des Hydraulikölstands

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Prüfen des Hydraulikölstands  VORSICHT Gesundheitsgefährdung durch Hydrauliköl! Hydrauliköle sind gesundheitsgefährdend. Sie ste- hen während des Betriebs unter Druck. – Sicherheitsvorschriften im Kapitel „Hydraulikflüs- sigkeit“ beachten. HINWEIS Zum Prüfen des Hydraulikölstands muss das Hydrauliksystem entlüftet sein. Wenn ein Stot- tern in den Hydraulikbewegungen spürbar ist, an den autorisierten Service wenden.
  • Seite 506 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Gültiger Bereich, Einfüllmenge 1 Minimum, Einfüllmenge 1 Gültiger Bereich, Einfüllmenge 2 Minimum, Einfüllmenge 2 Gültiger Bereich, Einfüllmenge 3 Maximum für alle Bereiche Bauhöhe [mm] Markierung Einfüllmenge [l] Tele NiHo 3-fach ≤ 3260 ≤ 2410 ≤ 2060 22,8 –...
  • Seite 507: Einsatzbereitschaft Für Den Kühl Hauseinsatz Erhalten

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Einsatzbereitschaft für den Kühl-  hauseinsatz erhalten – Bei Staplern für Kühlhauseinsatz (Variante), einmal wöchentlich alle Rollen und Ketten im Hubgerüst auf Gangbarkeit prüfen. 6210_900-002 55048015300 DE - 10/2025  -  09  493...
  • Seite 508 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten  494 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 509: Ebenfalls Auszuführende Arbeiten

    Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung Ebenfalls auszuführende Arbei- – Alle Arbeiten zum Erhalt der Einsatzbereit- schaft ausführen, siehe Kapitel „Einsatzbe- reitschaft erhalten“. Hubzylinder und Anschlüsse auf  Dichtigkeit prüfen  VORSICHT Verletzungsgefahr! Sicherheitsvorschriften für Arbeiten am Hubgerüst beachten, siehe Kapitel „Arbeiten im vorderen Be- reich des Staplers“.
  • Seite 510: Stunden-Wartung/Jährliche Wartung

    Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung Gabelzinken prüfen  – Die Gabelzinken (1) auf sichtbare Verfor- mungen prüfen. Der Verschleiß darf nicht mehr als 10 % der ursprünglichen Dicke betragen.  ACHTUNG Bauteilbeschädigung möglich! Verschlissene Gabelzinken immer paarig erneuern. – Die Gabelarretierung (3) auf Funktion prü- fen.
  • Seite 511: Technische Daten

    Technische Daten...
  • Seite 512: Ergonomische Maße

    Technische Daten Ergonomische Maße Ergonomische Maße  40 mm  VORSICHT Gefahr von Stoßverletzungen im Kopfbereich! Befindet sich der Kopf des Bedieners zu dicht an der Dachunterseite, kann durch Federn des Fahrersitzes oder bei einem Unfall der Kopf gegen das Schutz- dach schlagen.
  • Seite 513: Abmessungen

    Technische Daten Abmessungen Abmessungen β α 5510_003-046 Sitz verstellbar ± 90 mm Gabelabstand verstellbar 55048015300 DE - 10/2025  -  09  499...
  • Seite 514 Technische Daten Abmessungen HINWEIS Die Maße h und b sind kun- denspezifisch und können der Auftragsbestäti- gung entnommen werden.  500 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 515 Werte des Staplers in der Standardaus- stattung. Abweichende Bereifungen, andere Hubgerüste, Zusatzeinrichtungen usw. können andere Werte ergeben. Kennzeichen Modell RXE-10 RXE-13 RXE-15 RXE-16C Typnummer 5510 5513 5515 5516 STILL STILL STILL STILL Hersteller GmbH GmbH GmbH GmbH Antrieb Elektro Elektro Elektro Elektro Bedienung...
  • Seite 516 Technische Daten VDI-Datenblatt Modell RXE-10 RXE-13 RXE-15 RXE-16C Typnummer 5510 5513 5515 5516 Räder, Anzahl vorn   (x = angetrieben) Räder, Anzahl hinten   (x = angetrieben) Spurweite vorn Standard/Vari- (mm) 872/840 872/840 872/840 872/840 ante Grundabmessungen Modell RXE-10 RXE-13 RXE-15 RXE-16C Typnummer...
  • Seite 517 Technische Daten VDI-Datenblatt Modell RXE-10 RXE-13 RXE-15 RXE-16C Typnummer 5510 5513 5515 5516 Wenderadius (mm) 1229 1391 1445 1480 Kleinster Drehpunktabstand (mm) Leistungsdaten Modell RXE-10 RXE-13 RXE-15 RXE-16C Typnummer 5510 5513 5515 5516 Fahrgeschwindigkeit mit Last km/h Fahrgeschwindigkeit ohne Last km/h 12,5 12,5 12,5...
  • Seite 518 Technische Daten VDI-Datenblatt  VORSICHT Für den sicheren Einsatz des Staplers – mit oder ohne Last – ist das Befahren von Gefällen und Steig- ungen bis maximal 15 % zulässig. – Bei Fragen an den autorisierten Service wenden. E-Motor Modell RXE-10 RXE-13 RXE-15 RXE-16C Typnummer...
  • Seite 519: Ökodesign-Anforderungen An Elektromotoren Und Drehzahlregelungen

    Technische Daten Ökodesign-Anforderungen an Elektromotoren und Drehzahlregelungen Ökodesign-Anforderungen an Elektromotoren und Drehzahl- regelungen Alle Motoren in diesem Flurförderzeug sind von der Verordnung (EU) 2019/1781 ausge- nommen, weil diese Motoren nicht unter den Artikel 2 „Anwendungsbereich“ Ziffer (1) (a) fallen und wegen Artikel 2 (2) (h) „Motoren in kabellosen oder batteriebetriebenen Geräten“...
  • Seite 520 Technische Daten Batterieangaben zu Blei-Säure-Batterien Batterieangaben zu Blei-Säure-Batterien  ACHTUNG Batteriegewicht und Batterieabmessungen haben Einfluss auf die Standsicherheit des Staplers. Beim Wechsel der Batterie dürfen die Gewichts- verhältnisse nicht geändert werden. Das Batteriege- wicht muss innerhalb des auf dem Fabrikschild vor- geschriebenen Gewichtsbereichs bleiben.
  • Seite 521 Technische Daten Batterieangaben zu Lithium-Ionen-Batterien Batterieangaben zu Lithium-Ionen-Batterien HINWEIS Lithium-Ionen-Batterien für Stapler mit Schnell-Ladezugang werden ab Werk kon- struktionsbedingt mit verkürzten Batterieka- beln ausgeliefert. Folgendes beachten: Diese Lithium-Ionen-Batterien können nur ● in Staplern mit Schnell-Ladezugang ver- wendet werden. Lithium-Ionen-Batterien für Stapler ohne ●...
  • Seite 522 Technische Daten Batterieangaben zu Lithium-Ionen-Batterien Li-Ion 24 V 14,2 (BG 22.2) Batterie 2252 2253 Trog Nennspannung [V] Nennkapazität [Ah] Nennenergie [kWh] 14,2 14,2 Länge [mm] Breite [mm] Höhe [mm] Batterieheizung nein Staplermodell (Typnummer) RXE 10 (5510) RXE 10 (5510) Zusatzgewicht nein nein Li-Ion 24 V 10,6 (BG 22.1) Batterie 2250 2251...
  • Seite 523 Technische Daten Batterieangaben zu Lithium-Ionen-Batterien Li-Ion 24 V 14,2 (BG 22.2) Batterie 2250 2251 Trog Nennspannung [V] Nennkapazität [Ah] Nennenergie [kWh] 10,6 10,6 Länge [mm] Breite [mm] Höhe [mm] Batterieheizung nein RXE 13 (5513), RXE 15 RXE 13 (5513), RXE 15 Staplermodell (Typnummer) (5515), RXE 16C (5516) (5515), RXE 16C (5516) Zusatzgewicht 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 524 Technische Daten Batterieangaben zu Lithium-Ionen-Batterien  510 55048015300 DE - 10/2025  -  09...
  • Seite 525 Batterietür STILL Classic....145 Öffnen......367 Anzeige-Bedieneinheit.
  • Seite 526 Der Umwelt zuliebe....STILL SafetyLight®....Dynamic Load Control 1... . .
  • Seite 527 Stichwortverzeichnis   Einsatzbereitschaft Fahrerschutzdach Stapler für den Kühlhauseinsatz..493 Bohren......Einsatz des Staplers....Dachlasten.
  • Seite 528 Stichwortverzeichnis   Funktionsabläufe....24 Hubgerüst-Senkrechtstellung Funktionsprüfung der Assistenzsysteme. . 82 Bedienung..... Funktionsprüfungen.
  • Seite 529 Stichwortverzeichnis   Entlasten mit Minihebel Vierfach mit Last 5. Funktion....289 absetzen..... . . 220 Entlasten mit Minihebel Zweifach.
  • Seite 530 Stichwortverzeichnis   Mehrhebel Konfigurieren....Gabelträger heben, senken..Ladekennlinie....384 Hubgerüst neigen.
  • Seite 531 Stichwortverzeichnis   Spezielle Risiken....41 Sprintmodus Scheibenwaschanlage füllen..329 Automatisches Abschalten..146 Scheibenwischer und -wascher Ein- und Ausschalten.
  • Seite 532 Schock-Erkennung....327 Betätigungen/Gelenke... . STILL SafetyLight® und STILL Safety- Elektrische Anlage....
  • Seite 533 Stichwortverzeichnis   Zugriffsberechtigung für den Fuhrparklei- Zusatzausrüstungen....ter......Zustand der Fahrwege.
  • Seite 536 STILL GmbH 55048015300 DE - 10/2025  -  09...

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