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Invacare Action 1 R Gebrauchsanweisung
Invacare Action 1 R Gebrauchsanweisung

Invacare Action 1 R Gebrauchsanweisung

Manueller rollstuhl
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Dieses Handbuch MUSS dem Bediener des Produkts ausgehändigt 
werden.
VOR der Verwendung dieses Produkts MUSS das Handbuch 
sorgfältig durchgelesen werden. Bewahren Sie es für den Fall auf, 
dass Sie später noch einmal darin nachschlagen möchten.
 
 
 
 
Invacare® Action 1 R
de
Manueller Rollstuhl
 
Gebrauchsanweisung
 
 
 
 
 
 
 
 
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Inhaltszusammenfassung für Invacare Action 1 R

  • Seite 1         Invacare® Action 1 R Manueller Rollstuhl   Gebrauchsanweisung                       Dieses Handbuch MUSS dem Bediener des Produkts ausgehändigt  werden. VOR der Verwendung dieses Produkts MUSS das Handbuch  sorgfältig durchgelesen werden. Bewahren Sie es für den Fall auf,  dass Sie später noch einmal darin nachschlagen möchten.  ...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Alle Rechte vorbehalten. Die Weiterveröffentlichung, Vervielfältigung oder Änderung im Ganzen oder in Teilen ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Invacare ist untersagt. Markenzeichen sind durch ™ und ® gekennzeichnet. Soweit nicht anders angegeben, sind alle Marken Eigentum der Invacare International GmbH bzw. derer Tochtergesellschaften oder werden von diesen in Lizenz genutzt.
  • Seite 3 7 Transport 7.1   Sicherheitsinformationen 7.2   Zusammenklappen und Auseinanderfalten des Rollstuhls 7.3   Anheben des Rollstuhls 7.4   Abbauen und Anbauen der Hinterräder 7.5   Transport eines besetzten Rollstuhls in einem Fahrzeug 7.5.1   Sichern des Rollstuhls und seines Benutzers 7.5.2   Sichern des Rollstuhls mit einem 4-Punkt- Rückhaltesystem 8 Instandhaltung 8.1   Sicherheitsinformationen 8.2   Instandhaltung 8.3   Reinigung und Desinfektion 8.3.1   Allgemeine Sicherheitsinformationen 8.3.2   Reinigungsintervalle 8.3.3   Reinigen 8.3.4   Desinfektion 9 Störungen beheben 9.1   Sicherheitsinformationen 9.2   Erkennen und Beheben von Mängeln 10 Nach der Verwendung 10.1   Lagerung 10.2   Wiederaufbereitung 10.3   Entsorgung 11 Technische Daten 11.1   Abmessungen und Gewicht 11.2   Reifen 11.3   Materialien 11.4   Umgebungsbedingungen...
  • Seite 4: Allgemeines

    Invacare®Action1 R Vergewissern Sie sich vor dem Lesen dieses Dokuments, dass Sie  1 Allgemeines die aktuelle Fassung haben. Die jeweils aktuelle Fassung können  Sie als PDF-Datei von der Invacare-Website herunterladen. 1.1 Einführung Wenn die gedruckte Ausführung des Dokuments für Sie aufgrund  der Schriftgröße schwer zu lesen ist, können Sie die entsprechende  Dieses Benutzerhandbuch enthält wichtige Informationen zur  PDF-Version von der Invacare-Website herunterladen. Sie können  Handhabung des Produkts. Lesen Sie das Benutzerhandbuch  das PDF-Dokument dann auf dem Bildschirm so anzeigen, dass die  sorgfältig durch und befolgen Sie die Sicherheitsanweisungen,  Schriftgröße für Sie angenehmer ist. damit eine sichere Verwendung des Produkts gewährleistet ist. Weitere Informationen zum Produkt, z. B. Informationen zu  Verwenden Sie dieses Produkt erst, nachdem Sie dieses Handbuch  Produktsicherheitshinweisen oder zu einem Produktrückruf,  gelesen und verstanden haben. Wenden Sie sich außerdem an  erhalten Sie von Ihrem Invacare-Vertriebshändler. Die  qualifiziertes Pflegepersonal, das mit Ihrem gesundheitlichen  entsprechenden Adressen finden Sie am Ende dieses Dokuments. Zustand vertraut ist, und klären Sie mit dem Pflegepersonal alle  Fragen rund um die korrekte Verwendung und die erforderliche  Bei einem ernsthaften Vorfall mit dem Produkt informieren Sie  Anpassung. bitte den Hersteller und die zuständige Behörde in Ihrem Land. Beachten Sie, dass dieses Dokument Abschnitte enthalten kann,  1.2 Symbole in diesem Dokument die für Ihr Produkt nicht von Bedeutung sind, da dieses Dokument  sämtliche zum Zeitpunkt der Drucklegung verfügbaren Modelle  In diesem Dokument werden Symbole und Signalwörter  abdeckt. Sofern nicht anders angegeben, bezieht sich jeder ...
  • Seite 5: Sonstige Symbole

    1 Allgemeines WARNUNG 1.3 Garantieinformationen Weist auf eine gefährliche Situation hin, die bei  Nichtbeachtung zu schweren Verletzungen oder zum  Wir gewähren für das Produkt eine Herstellergarantie gemäß  Tod führen kann. unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das  entsprechende Land. VORSICHT Weist auf eine gefährliche Situation hin, die bei  Garantieansprüche können nur über den Händler geltend gemacht  Nichtbeachtung zu leichten Verletzungen führen kann. werden, von dem das Produkt bezogen wurde. HINWEIS 1.4 Konformität Weist auf eine gefährliche Situation hin, die bei  Nichtbeachtung zu Sachschäden führen kann. Qualität ist für das Unternehmen entscheidend. Alle Abläufe sind  Tipps und Empfehlungen nach den Anforderungen von ISO 13485 ausgerichtet. Dieses  Nützliche Tipps, Empfehlungen und Informationen für  Produkt trägt die CE-Kennzeichnung in Übereinstimmung mit der  eine effiziente und reibungslose Verwendung. Richtlinie 2017/745 über Medizinprodukte, Klasse I. 1.2.1 Sonstige Symbole Dieses Produkt trägt die UKCA-Kennzeichnung in  Übereinstimmung mit Part II UK MDR 2002 (in der geänderten  (Gilt nicht für Handbücher) Fassung), Klasse I. Zuständige Person für das Vereinigte Königreich Wir setzen uns kontinuierlich dafür ein, die Umwelt durch unsere  Weist darauf hin, wenn ein Produkt nicht im  Unternehmenstätigkeit sowohl direkt vor Ort als auch weltweit  Vereinigten Königreich hergestellt wurde. möglichst wenig zu beeinträchtigen.
  • Seite 6: Produktspezifische Normen

    Invacare®Action1 R 1.4.1 Produktspezifische Normen Der Rollstuhl wurde gemäss EN 12183 geprüft. Dies beinhaltet  auch die Prüfung bezüglich Entflammbarkeit. Weitere  Informationen zu lokalen Normen und Vorschriften erhalten Sie  bei Ihrem Invacare-Vertreter vor Ort. Die entsprechenden  Adressen finden Sie am Ende dieses Dokuments. 1.5 Nutzungsdauer Die Nutzungsdauer dieses Produkts beträgt fünf Jahre,  vorausgesetzt, es wird täglich und in Übereinstimmung mit den in  dieser Gebrauchsanweisung aufgeführten Sicherheitshinweisen,  Wartungsintervallen und korrekten Verfahrensweisen verwendet.  Die tatsächliche Nutzungsdauer kann abhängig von Häufigkeit und  Intensität der Verwendung variieren. 1.6 Haftungsbeschränkung Invacare übernimmt keine Haftung für Schäden aufgrund von:   Nichteinhaltung der Gebrauchsanweisung   falscher Verwendung   normalem Verschleiß   falscher Montage oder Einrichtung durch den Käufer oder  einen Dritten   technischen Änderungen   unbefugten Änderungen bzw. Einsatz nicht geeigneter  Ersatzteile 1642999-E...
  • Seite 7: Sicherheit

    — Eine weiter vorne angeordnete Hinterradachse  Schutz des Rollstuhlinsassen und dessen Begleitperson sowie für  geht mit einer verringerten Stabilität des Rollstuhls  den sicheren und störungsfreien Umgang mit dem Rollstuhl. und einer erhöhten Gefahr des Kippens nach  hinten einher, verbessert jedoch durch eine  WARNUNG! bessere Greifposition des Greifrings und einen  Gefahr von Unfällen und schweren Verletzungen Wenn der Rollstuhl nicht ordnungsgemäß eingestellt  kleinen Wenderadius seine Manövrierbarkeit. — Umgekehrt ist der Rollstuhl stabiler und kippt  ist, kann dies zu Unfällen mit schweren Verletzungen  weniger leicht, wenn die Hinterradachse weiter  führen. — Wenden Sie sich an Ihren Rollstuhlanbieter, damit  nach hinten verlagert wird, was jedoch zu Lasten  ein qualifizierter Techniker die erforderlichen  der Manövrierbarkeit geht. — Je nach Vermögen des Insassen und seinem  Anpassungen vornehmen kann. individuellen Sicherheitsempfinden kann die  Verringerung der Stabilität durch den Anbau einer  Invacare erwartet, dass der qualifizierte Techniker mit  Anti-Kipp-Vorrichtung kompensiert werden. dem Produkt vertraut ist, über gute technische  Kenntnisse verfügt, um die in diesem Handbuch  beschriebenen Schritte der Anweisungen zu verstehen  und zu befolgen, und dass er über die richtigen  Werkzeuge verfügt. 1642999-E...
  • Seite 8 Invacare®Action1 R WARNUNG! WARNUNG! Kippgefahr Gefahr aufgrund eines nicht an die Die Position der Hinterradachse und der Winkel der  Umweltbedingungen angepassten Fahrstils Rückenlehne sind zwei zentrale Einstellmöglichkeiten,  — Auf feuchtem oder nassem Untergrund, auf Kies  die Ihre Stabilität beeinträchtigen können. und auf unebenem Terrain besteht Rutschgefahr. — Die Änderung der Position der Hinter-/Vorderräder  — Passen Sie die Geschwindigkeit und den Fahrstil  und/oder die Einstellung des Gabelwinkels darf nur  stets den Gegebenheiten (Wetter, Untergrund,  dann von einem qualifizierten Techniker  individuelle Fertigkeiten usw.) an. vorgenommen werden, wenn dies von Ihrem Arzt  angeraten wurde. WARNUNG! Verletzungsgefahr Eine Kollision kann zu Verletzungen an Körperteilen  WARNUNG! führen, die über den Rollstuhl hinausragen (z. B. Füße  Kippgefahr Wird eine zusätzliche Last (Rucksack o. Ä.) an die  oder Hände). — Vermeiden Sie ungebremste Kollisionen.
  • Seite 9 2 Sicherheit VORSICHT! VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen Gefahr des Einklemmens von Körperteilen Die Bauteile des Rollstuhls können sich aufheizen,  Es besteht immer die Gefahr, dass sich Körperteile, z. B.  wenn sie externen Wärmequellen ausgesetzt werden. Finger oder Arme, in den beweglichen Teilen des  — Setzen Sie den Rollstuhl vor Gebrauch keiner  Rollstuhls einklemmen. starken Sonneneinstrahlung aus. — Seien Sie vorsichtig beim Aktivieren und  — Prüfen Sie vor der Verwendung die Temperatur  Deaktivieren der Mechanismen beweglicher Teile,  aller Komponenten, die mit der Haut in Berührung  wie z. B. der Steckachse des Hinterrads, der  kommen. klappbaren Rückenlehne oder der Anti-Kipp- Vorrichtung. WARNUNG! Gefahr von Tod oder schweren Verletzungen  VORSICHT! Im Falle von Bränden oder Rauchentwicklung sind  Verletzungsgefahr Benutzer von Rollstühlen besonders der Gefahr von ...
  • Seite 10: Sicherheitsvorrichtungen

    Invacare®Action1 R VORSICHT! VORSICHT! Verletzungsgefahr Verletzungsgefahr Wird der Standard-Rollstuhl mit einem anderen  Teile, die nicht in Original-Qualität vorliegen, oder  Produkt kombiniert, so treffen die einzelnen  falsche Teile können die Funktion und Sicherheit des  Einschränkungen der beiden Produkte auf diese  Produkts beeinträchtigen. — Für das verwendete Produkt ausschließlich  Kombination zu. Z. B. das maximale Insassengewicht  Originalteile verwenden. des Gerätes kann geringer sein. — Aufgrund regionaler Unterschiede finden Sie den  — Verwenden Sie nur Kombinationen mit anderen  Invacare-Katalog oder die Invacare-Website für Ihr  Produkten, die von Invacare genehmigt sind.  Land zurate, um sich über verfügbare Optionen zu  Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem  informieren, oder wenden Sie sich an Ihren  autorisiertem Anbieter. — Lesen Sie vor Verwendung die  Invacare-Anbieter. Die entsprechenden Adressen  Gebrauchsanweisung jedes einzelnen Produkts,  finden Sie am Ende dieses Dokuments. und machen Sie sich mit den Einschränkungen  vertraut. 2.2 Sicherheitsvorrichtungen WARNUNG! Unfallgefahr Falsch eingestellte oder nicht mehr funktionierende  Sicherheitsvorrichtungen (Bremsen, Anti-Kipp- Vorrichtung) können zu Unfällen führen.
  • Seite 11 2 Sicherheit HINWEIS! — Bei Anzeichen für eine Ermüdung der  Gefahren bei Verwendung eines Zuggeräts zur Rahmenstruktur des Rollstuhls müssen Sie die  Unterstützung oder zum alleinigen Antrieb des Verwendung des Rollstuhls sofort einstellen und  Rollstuhls einen qualifizierten Techniker kontaktieren. Aus Sicherheitsgründen ist die Bedienung nur durch  solche Personen zulässig, die körperlich und geistig in  Die Funktionen der Sicherheitsvorrichtungen sind in 3.1 Produktbeschreibung, seite 14 beschrieben. der Lage sind, den Rollstuhl mit dem am Rollstuhl  angebrachten Zuggerät in allen möglichen Situationen  (z. B. im Straßenverkehr) sicher zu bedienen und den  Rollstuhl bei einem Ausfall oder dem Abschalten des  Zuggeräts sicher abzubremsen und zum Halt zu  bringen. Jede nicht dem Verwendungszweck  entsprechende Verwendung birgt eine  Verletzungsgefahr. Bei hoher Geschwindigkeit können Sie die Kontrolle  über den Rollstuhl verlieren und umkippen. — Fahren Sie vorsichtig. — Passen Sie die Geschwindigkeit und den Fahrstil  stets den Gegebenheiten (Wetter, Untergrund, ...
  • Seite 12: Schilder Und Symbole Auf Dem Produkt

    Invacare®Action1 R Konsultieren Sie die Gebrauchsanweisung 2.3 Schilder und Symbole auf dem Produkt Weist auf eine gefährliche Situation hin, die bei  Typenschild Nichtbeachtung zu schweren Verletzungen oder zum  Das Typenschild ist am Rahmen des Rollstuhls angebracht und  Tod führen kann. enthält die folgenden Informationen: Warnetikett an nicht verriegelbaren Seitenteilen Den Rollstuhl nicht an den nicht verriegelbaren  Seitenteilen anheben. Informationsetikett des Haltegurts Der Haltegurt hat die richtige Länge, wenn gerade noch  eine flache Hand zwischen den Körper und den  A Name und Adresse des Herstellers angelegten Gurt passt. B Maximale Belastung des Rollstuhls C Europäisches Konformitätszeichen Typenschild der mechanischen neigbaren Rückenlehne D Konformitätszeichen des Vereinigten Königreichs Drücken Sie vor dem Betätigen der Hebel (2) auf die  E Konsultieren Sie die Gebrauchsanweisung Rückenlehnenrohre (1), um das automatisch ...
  • Seite 13 2 Sicherheit Kennzeichnet die Sicherungspunkte, an denen beim  Transport des besetzten Rollstuhls in einem  Kraftfahrzeug die Gurte des Rückhaltesystems befestigt  werden müssen. Dieses Symbol ist nur dann am  Rollstuhl angebracht, wenn er mit der Transport-Kit- Option bestellt wurde. Symbol für einen Rollstuhl, der nicht als Sitz in einem Kraftfahrzeug vorgesehen ist. Dieser Rollstuhl ist nicht für den Personentransport in  einem Kraftfahrzeug konfiguriert. Dieses Symbol ist am  Rahmen in unmittelbarer Nähe des Typenschilds  angebracht. WARNUNG! Gefahr schwerer, möglicherweise zum Tode führender Verletzungen Abhängig von der Konfiguration können  manche Rollstühle als Sitz in  Kraftfahrzeugen eingesetzt werden,  während dies bei anderen nicht möglich ist. — Benutzen Sie den Rollstuhl nicht als Sitz  in einem Kraftfahrzeug. 1642999-E...
  • Seite 14: Produktübersicht

    Invacare®Action1 R Vorgesehener Benutzerkreis 3 Produktübersicht Der Rollstuhl ist für Personen ab 12 Jahren (Jugendliche und  Erwachsene) bestimmt. Das Gewicht des Rollstuhlfahrers darf das  3.1 Produktbeschreibung im Abschnitt „Technische Daten“ und auf dem Typenschild  angegebene maximale Benutzergewicht nicht überschreiten. Dies ist ein leichter Aktiv-Rollstuhl mit Querstreben- Faltmechanismus und wegschwenkbaren Beinstützen. Der vorgesehene Benutzer ist der Rollstuhlfahrer und/oder eine  Begleitperson. Der Benutzer muss körperlich und geistig in der  HINWEIS! Lage sein, den Rollstuhl sicher zu benutzen (antreiben, lenken,  Der Rollstuhl wird individuell nach den Angaben in der  bremsen usw.). Bestellung angefertigt und konfiguriert. Diese  Spezifikationen müssen von einer medizinischen  Indikationen Fachkraft/einem Arzt entsprechend den Bedürfnissen    Relevante vollständige Beeinträchtigung der Mobilität durch  und dem Gesundheitszustand des Benutzers festgelegt  strukturelle und/oder funktionelle Schäden an den unteren  werden. Extremitäten. — Wenden Sie sich an das medizinische    Ausreichende Kraft und Greiffunktion der Arme und Hände,  Fachpersonal, wenn Sie die Konfiguration des  um den Rollstuhl anzutreiben. Rollstuhls anpassen möchten. — Anpassungen jeglicher Art müssen von einem  Gegenanzeigen qualifizierten Techniker durchgeführt werden.
  • Seite 15: Hauptkomponenten Des Rollstuhls

    3 Produktübersicht Die tatsächliche Ausstattung Ihres Rollstuhls kann von der  3.3 Hauptkomponenten des Rollstuhls Darstellung abweichen, da jeder Rollstuhl individuell nach  den Angaben in der Bestellung angefertigt wird. 3.4 Feststellbremsen Die Feststellbremsen dienen dazu, den Rollstuhl im Stand zu  fixieren und ein Wegrollen zu verhindern. WARNUNG! Gefahr des Umkippens bei scharfem Bremsen Wenn Sie die Feststellbremsen während der Fahrt  betätigen, können Sie die Fahrtrichtung möglicherweise  nicht mehr kontrollieren, und der Rollstuhl kann  unvermittelt zum Halt kommen. Dadurch kann es zu  Zusammenstößen kommen, oder Sie könnten  Schiebegriff hinausfallen. — Betätigen Sie die Feststellbremsen niemals  Rückenlehne während der Fahrt. Hinterrad mit Greifring Feststellbremse WARNUNG! Gefahr durch Verlust der Kontrolle über den Rollstuhl Vorderradgabel mit Schwenkrolle —...
  • Seite 16: Rückenlehne

    Invacare®Action1 R 1. Zum Betätigen der Bremse drücken Sie den Bremshebel mit WARNUNG! der Handfläche so weit wie möglich nach vorne. Gefahr des Umkippens 2. Zum Lösen der Bremse ziehen Sie den Bremshebel mit den — Die Feststellbremsen funktionieren nur dann  unteren Fingern nach hinten. ordnungsgemäß, wenn ausreichend Luft in den  Reifen ist. Stellen Sie sicher, dass der Reifendruck  Der Hebel des Schiebegriffs kann nach hinten geklappt  stimmt (siehe 11.2 Reifen, seite 61). werden, um das Umsetzen zu erleichtern. Ziehen Sie dazu  den Hebel nach oben und klappen Sie ihn nach hinten. VORSICHT! Als Option ist eine Helferbremse (Trommelbremse  Einklemm- oder Quetschgefahr verfügbar, mit der die Begleitperson den Rollstuhl  Zwischen Hinterrad oder vorderer Armlehnenaufnahme  abbremsen kann. Lesen Sie dazu Abschnitt 6.2 Bremsen und Feststellbremse kann ein schmaler Spalt  während der Verwendung, seite32. vorhanden sein, bei dem die Gefahr besteht, sich die  Finger einzuklemmen. 3.5 Rückenlehne —...
  • Seite 17: Starre Rückenlehne

    3 Produktübersicht 3.5.1 Starre Rückenlehne 3.5.3 Standardrückenlehnenbezug Starre Rückenlehnen benötigen keine Einstellung. Es gibt einen Standardrückenlehnenbezug für alle  Rückenlehnenausführungen. Diese Bezüge sind nicht  3.5.2 Herunterklappbare Rückenlehne anpassbar. Um beim Transport des Rollstuhls Platz zu sparen, kann die  WARNUNG! Rückenlehne heruntergeklappt werden. Kippgefahr   Hängt der Standardrückenlehnenbezug durch, verschlechtert sich der Kipppunkt Ihres Rollstuhls. — Durchhängende Standardrückenlehnenbezüge  müssen durch einen qualifizierten Techniker  ausgetauscht werden. 3.6 Armlehnen WARNUNG! Verletzungsgefahr Die Seitenlehnen sind nicht verriegelt und können  problemlos nach oben herausgezogen werden. Herunterklappen und Hochklappen der Rückenlehne — Heben Sie den Rollstuhl nicht an den Seitenlehnen   1.  Ziehen Sie am Hebel A, und klappen Sie das Oberteil der  an und verschieben Sie ihn nicht damit.
  • Seite 18: Klappbare Und Abnehmbare Armlehne

    Invacare®Action1 R Abnehmen vorne VORSICHT!  1.  Drücken Sie den Federstift A zur Armlehnenentriegelung an  Einklemmgefahr der Vorderseite, und halten Sie ihn gedrückt. — Halten Sie die Finger beim Abnehmen, Anbringen   2.  Nehmen Sie die Armlehne aus der Armlehnenaufnahme,  oder Anpassen der Armlehne von beweglichen  indem Sie sie gerade nach oben ziehen und zurückklappen. Teilen fern. Anpassen der Höhe 3.6.1 Klappbare und abnehmbare Armlehne  1.  Drücken Sie die Armlehne nach unten, bis der vordere  Entriegelungsknopf B in das dafür vorgesehene Loch in der  Armlehnenaufnahme einrastet.  2.  Stellen Sie sicher, dass der Knopf vollständig aus dem Loch in  der Aufnahme hervorsteht. Abnehmen hinten  1.  Drücken Sie den Federstift C zur Armlehnenentriegelung an  der Rückseite, und halten Sie ihn gedrückt.  2.  Entfernen Sie die Armlehne aus der Armlehnenhalterung,  indem Sie die Armlehne gerade nach oben ziehen. Wegklappen Befestigung hinten  1. ...
  • Seite 19: Beinstützen

    3 Produktübersicht 3.7 Beinstützen 3.7.1 Wegschwenkbare Beinstützen WARNUNG! Verletzungsgefahr — Heben Sie den Rollstuhl niemals an den  Aufhängungen der Fußauflage oder an den  Beinstützen an. VORSICHT! Einklemmgefahr — Halten Sie die Finger beim Abnehmen, Anbringen  Seitwärtsschwenken oder Anpassen der Armlehne von beweglichen   1.  Betätigen Sie den Freigabehebel A, und schwenken Sie die  Teilen fern. Beinstützen nach außen. HINWEIS!  Vorwärtsschwenken  1.  Schwenken Sie die Beinstütze nach vorne, bis sie einrastet. Gefahr der Beschädigung des Fußstützenmechanismus — Legen Sie keine schweren Gegenstände auf der  Aushängen Beinstütze ab, und lassen Sie keine Kinder darauf   1.  Betätigen Sie den Freigabehebel A. sitzen.  2.  Ziehen Sie die Beinstütze nach oben. Einhängen  1.  Hängen Sie die Beinstütze vorne am Rahmen ein, und  schwenken Sie sie nach vorne, bis sie einrastet.
  • Seite 20: Wegschwenkbare Winkeleinstellbare Beinstützen

    Invacare®Action1 R  1.  Lösen Sie die Knebelschraube D, und ziehen Sie sie mit einer  3.7.2 Wegschwenkbare winkeleinstellbare Hand nach oben, während Sie die Beinstütze mit der anderen  Hand unterstützen. Beinstützen  2.  Stellen Sie die Beinstütze in eine der neun vorgegebenen  Positionen, drücken Sie die Knebelschraube D nach unten in  die gewünschte Position, und ziehen die Knebelschraube fest. Anpassung der Wadenplatte Die Wadenplatte E schwenkt bei Transfers zur Seite und verfügt  über drei mögliche Tiefeneinstellungen.   Tiefeneinstellung  1.  Bringen Sie die Wadenplatte nach Lösen der  Befestigungsschraube C auf die gewünschte Tiefe, und  Seitwärtsschwenken ziehen Sie die Befestigungsschraube fest.  1.  Betätigen Sie den Freigabehebel A, und schwenken Sie die  Beinstützen nach außen. Invacare empfiehlt, die Tiefeneinstellung durch einen  qualifizierten Techniker vornehmen zu lassen. Vorwärtsschwenken Fußplatteneinstellung   1.  Schwenken Sie die Beinstütze nach vorne, bis sie einrastet. Zwei verschiedene Fußplatten stehen zur Verfügung. Aushängen   Höhenverstellbare Fußplatten  1. ...
  • Seite 21: Anti-Kippstützen

      Höhen-, tiefen- und winkeleinstellbare Fußplatten WARNUNG!  1.  Lösen Sie die Befestigungsschraube B mit einem 10- Gefahr des Umkippens mm-Schraubenschlüssel. Falsch eingestellte oder nicht mehr funktionierende   2.  Stellen Sie die Fußplatte auf die gewünschte Tiefe und  Anti-Kippstützen können zum Umkippen führen. Winkelposition ein, und ziehen Sie die Schraube F in der  — Überprüfen Sie vor jeder Benutzung des Rollstuhls  gewünschten Position fest (12 Nm). die Funktion der Anti-Kipp-Vorrichtung, und lassen  Sie sie gegebenenfalls von einem qualifizierten  Invacare empfiehlt, die Einstellung der Fußplatte durch einen  Techniker nachjustieren. qualifizierten Techniker vornehmen zu lassen. — In bestimmten Konfigurationen kann die statische  Um eine angemessene Positionierung des Fußes  Stabilität des Rollstuhls bei unter 10° liegen;  sicherzustellen, können an der Aufhängung der  Invacare empfiehlt dringend die Verwendung der  Beinstütze zwei Arten von Bändern – Fersenband  Antikippräder (als Option verfügbar). (Standard) und/oder Wadenband (optional) – angebracht  werden. Beide Bänder sind über einen Klettverschluss  WARNUNG! oder eine Schiebeschnalle einstellbar. Gefahr des Umkippens Auf unebenem oder weichem Untergrund können die ...
  • Seite 22: Sitzkissen

    Invacare®Action1 R WARNUNG! Gefahr des Umkippens — Informieren Sie stets den Benutzer, wenn Sie die  Antikippräder deaktivieren. Einstellen der Höhe WARNUNG! Gefahr des Umkippens — Einstellungen der Anti-Kipp-Vorrichtung müssen  Aktivieren der Anti-Kippstütze durch einen qualifizierten Techniker vorgenommen   1.  Lösen Sie den Federknopf A, und drehen Sie das Antikipprad  werden. nach unten, bis es einrastet.  2.  Stellen Sie sicher, dass der Federknopf A auf ganzer Länge  Diese Einstellung muss unter Berücksichtigung der  aus dem Loch im Rahmen hervorsteht. Position und des Durchmessers des Hinterrads sowie des  WARNUNG! Benutzerzustands und seines konkreten  Kippgefahr Sicherheitsempfindens erfolgen. Beim Befahren einer Stufe oder Kante können die  Stellen Sie sicher, dass die Anti-Kipp-Vorrichtung an  aktivierten Antikippräder hängen bleiben. beiden Seiten korrekt angebracht ist (sofern vorhanden).  — Deaktivieren Sie stets die Antikippräder, bevor Sie ...
  • Seite 23 3 Produktübersicht VORSICHT! Gefahr von Instabilität Das Einlegen eines Kissens in den Sitz ändert die  Sitzhöhe und kann die Stabilität in allen Richtungen  beeinträchtigen. Ein Austausch des Kissens kann sich  auf die Stabilität des Benutzers auswirken. — Ändert sich die Dicke des Kissens, muss durch  einen qualifizierten Techniker eine vollständige  Einrichtung des Rollstuhls erfolgen. — Wir empfehlen, stets ein Invacare oder Matrx  Kissen mit rutschfester Unterseite zu verwenden,  um ein Verrutschen zu vermeiden. Verwenden Sie ein Sitzkissen mit einer rutschfesten  Unterseite oder mit Klettstreifen, damit das Kissen nicht  verrutscht. Ein Schlaufenband für eine Klettverbindung ist  bereits am Sitzbezug vormontiert. 1642999-E...
  • Seite 24: Optionen

    Invacare®Action1 R 2. Zum Lösen der Bremse ziehen oder drücken Sie den 4 Optionen Bremshebel B nach oben. 4.1 Transit-Ausführung Ausführliche Informationen zur Feststellbremse finden Sie im  Abschnitt 3.4 Feststellbremsen, seite 15. Die Transit-Ausführung ist darauf ausgelegt, nur von der  Kipphilfe Begleitperson bewegt zu werden. Um seitliche Transfers zu  Mit der Kipphilfe C kann eine Begleitperson den Rollstuhl  erleichtern und Platz zu sparen, ist der Rollstuhl mit Hinterrädern  leichter kippen, um z. B. eine Stufe zu befahren. der Größe 305 mm (12″) ausgerüstet. Der Abstand zwischen Bremsbacke und Vollgummireifen  WARNUNG! kann angepasst werden. Die Einstellung muss von einem  Gefahr des Umkippens qualifizierten Techniker durchgeführt werden. Stellen Sie sicher, dass die Kipphilfe nicht über den  Außendurchmesser des Hinterrads hinausragt. Die Feststellbremsen sind nur für die Begleitperson zugänglich;  betätigen Sie die Hebel  A zum Feststellen bzw. B zum Freigeben  1. Halten Sie den Rollstuhl an den Schiebegriffen fest. des Rollstuhls in der Parkposition. 2. Üben Sie mit dem Fuß Druck auf die Kipphilfe auf der rechten Seite C aus und halten Sie den Rollstuhl in der gekippten Position, bis Sie das Hindernis überwunden haben.
  • Seite 25 4 Optionen Schließen und Öffnen des Haltegurts WARNUNG! Gefahr von schweren Verletzungen/Strangulation Bei einem losen Gurt kann der Benutzer nach unten  rutschen, und es besteht die Gefahr der Strangulation. — Der Haltegurt muss von einem qualifizierten  Techniker montiert und von einer medizinischen  Fachkraft angepasst werden. — Es ist stets darauf zu achten, dass der Haltegurt  eng am unteren Becken anliegt. — Bei jeder Verwendung des Haltegurts muss  Für eine gleichmäßige Druckverteilung auf dem Sitz empfiehlt sich  überprüft werden, ob er richtig passt. Eine  ein geeignetes Kissen. Veränderung des Sitz- und/oder des  Rückenlehnenwinkels, des Kissens oder sogar der  1. Zum Schließen schieben Sie die Zunge A in die Schnalle B. Bekleidung kann Einfluss auf den Sitz des Gurts  2. Zum Öffnen drücken Sie den mit PRESS beschrifteten Knopf haben. C und ziehen Sie die Zunge A aus der Schnalle B. Längeneinstellung Der Haltegurt hat die richtige Länge, wenn gerade  noch eine flache Hand zwischen den Körper und  den angelegten Gurt passt. 1642999-E...
  • Seite 26: Kipphilfe

    Invacare®Action1 R  1.  Kürzen oder verlängern Sie die Schlaufe D nach Bedarf. 4.3 Kipphilfe  2.  Führen Sie die Schlaufe D durch die Zunge A und die  Kunststoffschnalle E, bis die Schlaufe flach anliegt. Mit der Kipphilfe kann eine Begleitperson den Rollstuhl leichter   3.  Achten Sie darauf, dass die Schlaufe D fest in der  kippen, um z. B. eine Stufe zu befahren. Kunststoffschnalle E eingerastet ist.  4.  Sichern Sie die Einstellung durch Einrasten des Gurtendes in  WARNUNG! der Schnalle E. Gefahr des Umkippens — Stellen Sie sicher, dass die Kipphilfe nicht über den  WARNUNG! Außendurchmesser des Hinterrads hinausragt. Gefahr des Herausgleitens und der Strangulation/Gefahr des Herausfallens — Nehmen Sie die Einstellungen auf beiden Seiten  gleich vor, damit die Schnalle in einer mittigen  Position verbleibt. — Achten Sie darauf, dass beide Gurtenden zweimal  durch die Schnalle E geführt sind, um ein Lösen ...
  • Seite 27: Standard-Rückenlehnenstrebe

    4 Optionen VORSICHT! VORSICHT! Gefahr von Komfortverlust/kleineren Verletzungen Gefahr von Komfortverlust Stellen Sie beim Schieben des Rollstuhls sicher, dass die  — Stellen Sie sicher, dass Sie den Bauch des  Arme des Benutzers auf dem Tisch liegen. Wenn die  Benutzers nicht einklemmen, wenn Sie die Tiefe  für den Tisch einstellen. Ellbogen beim Schieben über den Tisch überstehen,  kann es zu Komfortverlust oder kleineren Verletzungen  kommen. 4.5 Standard-Rückenlehnenstrebe Tiefeneinstellung Die Rückenlehnenstrebe verbindet die beiden Schiebegriffe,  verleiht der Rückenlehnenpolsterung Spannung und muss bei  Ausführungen mit verstellbarer Rückenlehnenneigung stets  eingebaut sein. VORSICHT! Gefahr einer unbequemen Sitzposition/kleinerer Druckstellen — Verwenden Sie die Rückenlehnenstrebe nicht zum  Schieben des Rollstuhls. Die Rückenlehnenstrebe  ist keine Schiebestange! — Heben Sie den Rollstuhl nicht an der  Rückenlehnenstrebe hoch; sie könnte sich lösen  und brechen.
  • Seite 28: Infusionsständer

    Invacare®Action1 R Einklappen der Rückenlehnenstrebe Achten Sie bei jeder Benutzung des Rollstuhls darauf, dass  die Rückenlehnenstrebe einwandfrei befestigt und  eingerastet ist. Sie darf nicht lose herunterhängen (siehe  Etikett C an der Rückenlehnenstrebe). 4.6 Infusionsständer  1.  Lösen Sie die beiden Handschrauben A etwas, ziehen Sie die  Rückenlehnenstrebe B nach oben, und drehen Sie sie dann  WARNUNG! Kipprisiko/Verletzungsgefahr entlang der Rückenlehne nach unten (links oder rechts). — Maximale Belastung des Infusionsständers: 4 kg (2   2.  Klappen Sie die Rückenlehnenstrebe B herunter, bis sie sich  x 2 kg) in einer vertikalen Position befindet. Die Stange des Infusionsständers muss stets vertikal  VORSICHT! Gefahr von Komfortverlust angebracht werden, also in einem 90 Grad-Winkel zum  — Stellen Sie sicher, dass Sie den Bauch des  Boden, unabhängig von der Position des Rollstuhls. Benutzers nicht einklemmen, wenn Sie die Tiefe  für den Tisch einstellen. Ausklappen der Rückenlehnenstrebe  1.  Klappen Sie die Rückenlehnenstrebe B hoch.  2.  Richten Sie die Rückenlehnenstrebe B am Schiebegriff aus, ...
  • Seite 29: Passivbeleuchtung

    4 Optionen Höhen-/Winkelverstellung 4.8 Stockhalter  1.  Lösen Sie den Hebel A. WARNUNG! Gefahr des Umkippens  2.  Stellen Sie die gewünschte Höhe und/oder den Winkel des  — Achten Sie darauf, dass der Stockhalter nicht Infusionsständers ein. über den Außendurchmesser des Hinterrads   3.  Ziehen Sie den Hebel A fest an. hinausragt. 4.7 Passivbeleuchtung  1.  Stecken Sie den Stock in die Halterung B. An den Hinterrädern können Reflektoren angebracht werden.  2.  Sichern Sie den Stock oben an der Rückenlehne A. 4.9 Transitrollen Wenn Ihr Rollstuhl für bestimmte Einsätze zu breit ist (z. B.  Bahn/Flugzeug, schmale Gänge, enge Türen), können die  Transitrollen verwendet werden. 1642999-E...
  • Seite 30 Invacare®Action1 R WARNUNG! Gefahr schwerer Unfälle Bei Verwendung der Transitrollen haben die  Feststellbremsen keine Wirkung mehr, und Sie können  Ihren Rollstuhl nicht mehr über die Greifringe steuern. Die Transitrollen werden als Option direkt am Hinterrahmen  befestigt. WARNUNG! Kippgefahr seitwärts — Achten Sie darauf, dass auf beiden Seiten des  Rollstuhls Antikippräder angebracht sind, sofern  diese mit Transitrollen ausgestattet sind. Wechsel auf Transitrollen 1. Aktivieren Sie auf beiden Seiten die Antikippräder, mit Transitrollen sofern vorhanden, → 3.8 Anti-Kippstützen, seite 21. 2. Bauen Sie mit Unterstützung einer zweiten Person das Hinterrad aus →   7 .4 Abbauen und Anbauen der Hinterräder, seite 43 und senken Sie den Rollstuhl auf die Transitrolle ab. 3. Wiederholen Sie den Vorgang auf der anderen Seite. Wechsel von Transitrollen auf Hinterräder...
  • Seite 31: Inbetriebnahme

    5 Inbetriebnahme 5 Inbetriebnahme 5.1 Sicherheitsinformationen VORSICHT! Verletzungsgefahr — Überprüfen Sie vor dem Gebrauch des Rollstuhls  seinen allgemeinen Zustand und die  wichtigsten Funktionen in  8.2 Instandhaltung, seite 50. Der Rollstuhl wird Ihnen von Ihrem Anbieter betriebsfertig  bereitgestellt. Der Anbieter erklärt Ihnen die wichtigsten  Funktionen und stellt sicher, dass der Rollstuhl an Ihre Bedürfnisse  und Anforderungen angepasst ist. Einstellungen an der Achsstellung und an den  Schwenkradhalterungen müssen von einem qualifizierten  Techniker vorgenommen werden. Sollten Sie Ihren Rollstuhl eingeklappt erhalten, lesen Sie bitte  Abschnitt 7.2 Zusammenklappen und Auseinanderfalten des Rollstuhls, seite 41. 5.2 Lieferkontrolle Etwaige Transportschäden müssen umgehend dem  Transportunternehmen gemeldet werden. Bewahren Sie die  Verpackung auf, bis das Transportunternehmen die Waren  überprüft hat und eine Einigung erzielt wurde. 1642999-E...
  • Seite 32: Benutzung Des Rollstuhls

    Invacare®Action1 R Systeme zur Diebstahlsicherung and Metalldetektoren 6 Benutzung des Rollstuhls In seltenen Fällen können die im Rollstuhl verwendeten  Materialien Alarmmeldungen von Systemen zur  6.1 Sicherheitsinformationen Diebstahlsicherung and Metalldetektoren auslösen. 6.2 Bremsen während der Verwendung WARNUNG! Unfallgefahr Während Sie in Bewegung sind, bremsen Sie, indem Sie mit den  Ungleicher Reifendruck kann das Fahrverhalten stark  Händen Kraft auf die Greifringe ausüben. beeinflussen. — Überprüfen Sie vor jeder Fahrt den Reifendruck. WARNUNG! Unfallgefahr WARNUNG! Wenn Sie die Feststellbremsen während der Fahrt  Gefahr durch Herausfallen aus dem Rollstuhl betätigen, können Sie die Fahrtrichtung möglicherweise ...
  • Seite 33 6 Benutzung des Rollstuhls Bremsen mit einem Helfer WARNUNG! Gefahr des Herausfallens aus dem Rollstuhl Mit einer Helferbremse (Trommelbremse) kann ein Helfer den  Wird der Rollstuhl durch einen an den Schiebegriffen  Rollstuhl abbremsen. Die Helferbremse kann auch als  ziehenden Helfer plötzlich verlangsamt, könnte der  Feststellbremse genutzt werden. Benutzer herausfallen. — Legen Sie immer den Haltegurt an (sofern  vorhanden). — Stellen Sie sicher, dass Ihre Begleitperson für die  Begleitung besetzter Rollstühle qualifiziert ist. — Bedienen Sie die beiden Bremsen gleichzeitig, und  vermeiden Sie Strecken mit einer Neigung von  mehr als 7°, damit sichergestellt ist, dass Sie  jederzeit die volle Kontrolle über die Steuerung des  Rollstuhls behalten. — Aktivieren Sie bei kurzen oder längeren   1.  Ziehen Sie zum Bremsen den Bremshebel A am Schiebegriff. Unterbrechungen der Fahrt stets die   2.  Ziehen Sie zum Parken fest am Bremshebel, und schieben Sie  Feststellbremsen, um den Rollstuhl zu sichern.
  • Seite 34: Ein-Und Aussteigen Aus Dem Rollstuhl

    Invacare®Action1 R VORSICHT! 6.3 Ein-und Aussteigen aus dem Rollstuhl Bei gelösten oder beschädigten Bremsen kann der  Rollstuhl unkontrolliert wegrollen. WARNUNG! — Stützen Sie sich beim Ein- und Aussteigen nicht an  Gefahr von Verbrennungen an den Händen den Bremsen ab. Beim Transfer besteht erhöhte Kippgefahr. — Steigen Sie nur dann ohne Unterstützung in den  HINWEIS! bzw. aus dem Rollstuhl, wenn Sie körperlich dazu  Der Radspritzschutz und die Armlehnen könnten  in der Lage sind. beschädigt werden. — Positionieren Sie sich beim Transfer möglichst weit  — Setzen Sie sich beim Besteigen bzw. Verlassen des  hinten im Sitz. Dies verhindert eine Beschädigung  Rollstuhls niemals auf den Radspritzschutz oder die  der Polster und verringert die Gefahr, dass der  Armlehnen. Rollstuhl nach vorne kippt. — Achten Sie darauf, dass beide Schwenkräder ...
  • Seite 35: Fahren Und Lenken Des Rollstuhls

    6 Benutzung des Rollstuhls 4. Nehmen Sie die Beinstützen ab oder schwenken Sie sie nach Herausfinden des Kipppunkts außen. 5. Setzen Sie die Füße auf den Boden. 6. Ergreifen Sie den Rollstuhl und, sofern erforderlich, auch einen festen Gegenstand in unmittelbarer Nähe. 7. Vorsichtig aus dem Rollstuhl steigen. 6.4 Fahren und Lenken des Rollstuhls Sie fahren und lenken den Rollstuhl mithilfe der Greifringe. Bevor  1. Lösen Sie die Bremse. Sie den Rollstuhl ohne eine Begleitperson fahren können, müssen  2. Rollen Sie ein kurzes Stück rückwärts, ergreifen Sie beide Sie den Kipppunkt Ihres Rollstuhls herausfinden. Greifringe fest und führen Sie einen leichten Schub nach vorn WARNUNG! aus. Kippgefahr 3. Durch Gewichtsverlagerung und durch Lenkung in die Der Rollstuhl kann nach hinten umkippen. Gegenrichtungen mit den Greifringen können Sie den — Beim Herausfinden des Kipppunkts muss eine  Kipppunkt herausfinden.
  • Seite 36: Überwinden Von Stufen Und Bordsteinkanten

    Invacare®Action1 R WARNUNG! 6.5 Überwinden von Stufen und Verletzungsgefahr für die Begleitperson und Gefahr Bordsteinkanten einer Beschädigung des Rollstuhls Das Kippen des Stuhls mit einem schweren Benutzer  kann zu Rückenverletzungen der Begleitperson und  WARNUNG! Beschädigungen des Stuhls führen. Gefahr des Umkippens — Stellen Sie sicher, dass Sie den Rollstuhl mit einem  Beim Überwinden von Stufen besteht die Gefahr, das  schweren Benutzer sicher steuern können, bevor  Gleichgewicht zu verlieren und den Rollstuhl  Sie versuchen, ihn zu kippen. umzukippen. — Fahren Sie stets langsam und vorsichtig auf Stufen  Eine Stufe herabsteigen mit einer Begleitperson und Bordsteinkanten zu.
  • Seite 37 6 Benutzung des Rollstuhls 3. Die Begleitperson sollte den Rollstuhl dann in dieser Position Eine Stufe herabsteigen ohne eine Begleitperson halten, ihn vorsichtig die Stufe hinabschieben, und ihn anschließend nach vorne kippen, bis die Vorderräder wieder Kontakt mit dem Boden haben. Eine Stufe hinauffahren mit einer Begleitperson WARNUNG! Gefahr schwerer Verletzungen Das häufigere Überwinden von Stufen und  Bordsteinkarten als bei normaler Nutzung kann zu  einem Ermüdungsbruch der Rollstuhlrückenlehne  WARNUNG! führen und der Benutzer könnte aus dem Rollstuhl  Kippgefahr fallen. Beim Herabfahren einer Stufe ohne Begleitperson  — Stellen Sie sicher, dass der Rollstuhl vom Benutzer  könnten Sie umkippen, wenn Sie keine Kontrolle über  oder der Begleitperson kontrolliert werden kann,  den Rollstuhl haben. bevor Sie ein Kippmanöver durchführen. — Lernen Sie zunächst, wie Sie eine Stufe mit  Unterstützung durch eine Begleitperson ...
  • Seite 38: Treppensteigen

    Invacare®Action1 R  2.  Rollen Sie nun langsam mit beiden Hinterrädern über die    Bordsteinkante. Halten Sie dabei die Greifringe mit beiden    Händen fest, bis die Vorderräder wieder Kontakt mit dem  Boden haben. 6.7 Befahren von Rampen und Neigungsstrecken 6.6 Treppensteigen WARNUNG! WARNUNG! Gefahr durch Verlust der Kontrolle über den Rollstuhl Gefahr des Umkippens Beim Befahren von Rampen und Neigungsstrecken  Beim Überwinden von Treppen besteht die Gefahr, das  kann der Rollstuhl nach vorne, nach hinten oder zur  Gleichgewicht zu verlieren und den Rollstuhl  Seite kippen. umzukippen. — Sorgen Sie dafür, dass Sie eine Begleitperson  — Bei Treppen mit mehr als einer Stufe sollten immer ...
  • Seite 39: Stabilität Und Gleichgewicht Im Sitzen

    6 Benutzung des Rollstuhls 1. Lehnen Sie sich zurück, und lassen Sie die Greifringe Hochfahren von Steigungen vorsichtig durch die Hände gleiten. Sie sollten in der Lage Um eine Steigung hochzufahren, müssen Sie etwas Schwung  sein, den Rollstuhl jederzeit durch Ergreifen der Greifringe nehmen, den Schwung aufrechterhalten und gleichzeitig die  anzuhalten. Richtung einhalten. VORSICHT! Gefahr von Verbrennungen an den Händen Wenn Sie längere Zeit bremsen, entsteht an den  Greifringen große Reibungshitze (speziell bei  rutschfesten Greifringen). — Tragen Sie geeignete Handschuhe. 6.8 Stabilität und Gleichgewicht im Sitzen 1. Beugen Sie den Oberkörper vor, und treiben Sie den Rollstuhl Bestimmte Aktivitäten und Aktionen des Alltags erfordern, dass Sie  mit schnellen, kräftigen Stößen an beiden Greifringen an. sich nach vorne, seitlich oder nach hinten aus dem Rollstuhl  lehnen. Dies hat große Auswirkungen auf die Stabilität des  Herabfahren von Steigungen Rollstuhls. Verfahren Sie wie folgt, um jederzeit das Gleichgewicht ...
  • Seite 40 Invacare®Action1 R Lehnen nach vorne Greifen nach hinten WARNUNG! WARNUNG! Sturzgefahr Sturzgefahr Wenn Sie sich nach vorne aus dem Rollstuhl lehnen,  Wenn Sie sich zu weit nach hinten lehnen, können Sie  können Sie aus diesem herausfallen. den Rollstuhl umkippen. — Beugen Sie sich niemals zu weit nach vorne, und  — Lehnen Sie sich nicht über die Rückenlehne hinaus  schieben Sie sich niemals im Sitz nach vorne, um  zurück. — Verwenden Sie eine Anti-Kipp-Vorrichtung. an ein Objekt zu gelangen. — Beugen Sie sich niemals zwischen Ihren Knien nach  vorne, um etwas vom Boden aufzuheben.  1.  Richten Sie die Vorderräder nach vorne aus. (Bewegen Sie  hierzu den Rollstuhl leicht nach vorne und dann wieder  zurück.)  1.  Richten Sie die Vorderräder nach vorne aus. (Bewegen Sie   2.  Stellen Sie die Feststellbremsen nicht fest. hierzu den Rollstuhl leicht nach vorne und dann wieder   3.  Greifen Sie beim Greifen nach hinten nicht so weit zurück,  zurück.) dass Sie Ihre Sitzposition ändern müssen.
  • Seite 41: Transport

    7 Transport 7 Transport 7.2 Zusammenklappen und Auseinanderfalten des Rollstuhls 7.1 Sicherheitsinformationen Zusammenklappen des Rollstuhls WARNUNG! Es besteht Verletzungsgefahr, wenn der Rollstuhl nicht ordnungsgemäß gesichert wird. Herumfliegende Rollstuhlteile können bei einem Unfall,  einer Notbremsung usw. schwere Verletzungen  verursachen. — Beim Transportieren des Rollstuhls immer die  Hinterräder abnehmen. — Alle Komponenten des Rollstuhls sicher im  Fahrzeug befestigen, um zu verhindern, dass sich  Teile während des Transports lösen. — Bei einem Transport des unbesetzten Rollstuhls in  1. Entfernen Sie – sofern vorhanden – das Sitzkissen. einem Fahrzeug oder einem Flugzeug ist darauf zu ...
  • Seite 42: Anheben Des Rollstuhls

    Invacare®Action1 R Auseinanderfalten des Rollstuhls  4.  Setzen Sie den Rollstuhl wieder vollständig auf den Boden  auf, und überprüfen Sie, ob sich die Sitzkanten auf beiden  Seiten in den Führungskomponenten befinden.  5.  Klappen Sie die Fußplatten herunter.  6.  Klappen Sie die Rückenlehnenstrebe auf, falls vorhanden. 7.3 Anheben des Rollstuhls HINWEIS! Gefahr des Umkippens — Heben Sie den Rollstuhl niemals an den  abnehmbaren Teilen (Armlehnen, Fußauflagen) an. — Stellen Sie sicher, dass die Rückenlehnenstangen  sicher befestigt sind. HINWEIS! — Ziehen Sie zum Auseinanderklappen des Rollstuhls  erst an der Rückenlehnenstrebe, wenn Sie die  Rückenlehne zuvor mithilfe der Schnur entriegelt  haben. — Überprüfen Sie, ob die Rückenlehne vollständig am  Rahmen eingerastet ist, bevor Sie den Rollstuhl  benutzen.  1.  Stellen Sie den Rollstuhl neben sich.  2.  Kippen Sie den Rollstuhl, falls möglich, behutsam zu sich ...
  • Seite 43: Abbauen Und Anbauen Der Hinterräder

    7 Transport 1. Klappen Sie den Rollstuhl zusammen (siehe Kapitel 7.2 Abbauen der Hinterräder 1. Lösen Sie die Bremsen. Zusammenklappen und Auseinanderfalten des Rollstuhls, seite 41). 2. Halten Sie den Rollstuhl mit einer Hand in aufrechter Position. 2. Heben Sie den Rollstuhl immer an den mit A 3. Fassen Sie mit der anderen Hand das Rad durch den äußeren gekennzeichneten Punkten am Rahmen an. Speichenkranz um die Radnabe. 4. Drücken Sie mit dem Daumen auf den Steckachsen-Knopf A. 7.4 Abbauen und Anbauen der Hinterräder Halten Sie ihn gedrückt und ziehen Sie das Rad aus der Spannhülse B. WARNUNG! Anbauen der Hinterräder Gefahr des Umkippens 1.
  • Seite 44: Transport Eines Besetzten Rollstuhls In Einem Fahrzeug

    Invacare®Action1 R WARNUNG! 7.5 Transport eines besetzten Rollstuhls in Wenn ein Transfer des Rollstuhlbenutzers auf einen  einem Fahrzeug Fahrzeugsitz aus welchem Grund auch immer nicht  möglich ist, kann der Rollstuhl als Sitz im Fahrzeug  Auch bei ordnungsgemäßer Sicherung des Rollstuhls und  verwendet werden, sofern die folgenden Verfahren  Einhaltung der folgenden Richtlinien besteht Verletzungsgefahr für  und Richtlinien eingehalten werden. die Fahrzeuginsassen, wenn es zu einer Kollision oder einem  — Die Konfiguration des Rollstuhls ist mit der  plötzlichen Halt kommt. Daher empfiehlt Invacare dringend, den  Verwendung als Sitz in einem Kraftfahrzeug  Rollstuhlbenutzer auf den Fahrzeugsitz umzusetzen und ihm das 3- kompatibel (mit Etiketten gekennzeichnete  Punkt-Personenrückhaltesystem anzulegen. Der Rollstuhl  Befestigungspunkte). (Konstruktion, Rahmen oder Teile) darf ohne schriftliche  — Der Rollstuhl muss im Fahrzeug mit einem 4-Punkt- Genehmigung von Invacare Corporation weder modifiziert noch  Rückhaltesystem gesichert werden. — Der Benutzer muss mit einem am Fahrzeug  dürfen Teile davon ausgetauscht werden. Der Rollstuhl wurde  befestigten 3-Punkt-Personenrückhaltesystem  erfolgreich auf Einhaltung der Anforderungen der ISO 7176-19  gesichert werden. (Frontalaufprall) geprüft. WARNUNG! WARNUNG! Gefahr schwerer, möglicherweise zum Tode führender...
  • Seite 45: Sichern Des Rollstuhls Und Seines Benutzers

    — Wenden Sie sich vor der Fahrt an das  — Stellen Sie sicher, dass alle lösbaren und  Beförderungsunternehmen und fordern Sie  abnehmbaren Komponenten und Optionen vom  Informationen zur Verfügbarkeit der nachstehend  Rollstuhl abgenommen und sicher im Fahrzeug  genannten erforderlichen Ausrüstung an. verstaut werden. — Nach einem Unfall, einer Kollision o. Ä. muss der  HINWEIS! Rollstuhl unbedingt von einem qualifizierten  — Lesen Sie die Gebrauchsanweisung des jeweiligen  Techniker inspiziert werden. Rückhaltesystems durch. — Die folgenden Abbildungen können je nach  Daher empfiehlt Invacare dringend, den Rollstuhlbenutzer  verwendetem Rückhaltesystem eine etwas davon  auf den Fahrzeugsitz umzusetzen und ihm den Haltegurt  abweichende Ansicht zeigen. anzulegen. Die gewählte Rollstuhl-Konfiguration (Sitzbreite und - WARNUNG! tiefer, Radstand) beeinflussen die Manövrierbarkeit und  — Stellen Sie sicher, dass die Sicherungspunkte am  den Zugang zu Kraftfahrzeugen. Rollstuhl nicht beschädigt sind und dass die  Anpassen des Haltegurts Feststellbremsen einwandfrei funktionieren. — Es empfiehlt sich, für den Transport pannensichere  WARNUNG! Reifen zu verwenden, um Probleme mit der ...
  • Seite 46: Sichern Des Rollstuhls Mit Einem 4-Punkt-Rückhaltesystem

    Invacare®Action1 R Die Sicherungspunkte am Rollstuhl, an denen die Gurte des 4- 7.5.2 Sichern des Rollstuhls mit einem 4-Punkt- Punkt-Rückhaltesystems angebracht werden müssen, sind mit  Karabinerhaken-Symbolen gekennzeichnet (siehe folgende  Rückhaltesystem Abbildungen und Abschnitt 2.3 Schilder und Symbole auf dem Produkt, seite 12). WARNUNG! — Stellen Sie sicher, dass um den Rollstuhl und den  1. Sichern Sie den Rollstuhl mithilfe der vorderen Gurte und der Benutzer ausreichend Freiraum gelassen wird,  hinteren Haltebänder des 4-Punkt-Rückhaltesystems an den damit der Benutzer nicht mit anderen  am Fahrzeug angebrachten Schienen. Lesen Sie die Fahrzeuginsassen, ungepolsterten Fahrzeugteilen,  Gebrauchsanweisung zum jeweiligen 4-Punkt- Rollstuhloptionen oder Verankerungspunkten des  Rückhaltesystem durch. Rückhaltesystems in Kontakt kommt. Vordere Sicherungspunkte für Gurte: WARNUNG! —...
  • Seite 47 7 Transport  1.  Befestigen Sie die vorderen Bänder wie in der vorstehenden   2.  Befestigen Sie die hinteren Bänder am Schienensystem.  Abbildung gezeigt oberhalb der Schwenkradhalterungen  Halten Sie sich dabei an die vom Hersteller des 4-Punkt- (siehe Lage der Befestigungsetiketten). Rückhaltesystems empfohlene Vorgehensweise.  2.  Befestigen Sie die vorderen Bänder am Schienensystem.   3.  Ziehen Sie die Gurte fest. Halten Sie sich dabei an die vom Hersteller des 4-Punkt- Rückhaltesystems empfohlene Vorgehensweise. HINWEIS!  3.  Lösen Sie die Feststellbremsen, und spannen Sie die vorderen  — Die Karabinerhaken müssen mit einem  Bänder, indem Sie – hinter dem Rollstuhl stehend – den  rutschfesten Material umhüllt sein, um ein  Rollstuhl nach hinten ziehen. seitliches Verrutschen an der Achse zu verhindern.  4.  Stellen Sie die Feststellbremsen wieder fest. HINWEIS! Hintere Sicherungspunkte für Karabinerhaken: — Stellen Sie sicher, dass die Verschlussriegel auf  beiden Seiten vollständig eingekuppelt sind und  sich an derselben Position des Schienenabschnitts  befinden. — Stellen Sie sicher, dass der Winkel zwischen den  Schienen und den Bändern 40° bis 45° beträgt. Anlegen des 3-Punkt-Personenrückhaltesystems  1. ...
  • Seite 48 Invacare®Action1 R  1.  Das 3-Punkt-Rückhaltesystem muss möglichst eng am Körper  WARNUNG! des Benutzers anliegen, ohne dabei Unbehagen zu  — Stellen Sie sicher, dass das 3-Punkt- verursachen. Personenrückhaltesystem so eng wie möglich um  den Körper des Benutzers geführt wird, ohne den  HINWEIS! Benutzer einzuengen und ohne dass Teile verdreht  — Achten Sie darauf, dass das Gurtband während des  sind. Gebrauchs nicht verdreht ist. — Stellen Sie sicher, dass das 3-Punkt- Personenrückhaltesystem nicht durch Teile des  Rollstuhls (z. B. Armlehnen oder Räder) vom  Körper des Benutzers ferngehalten wird. — Vergewissern Sie sich, dass das 3-Punkt- Personenrückhaltesystem vom Benutzer direkt  zum Verankerungspunkt führt und nicht um  Fahrzeugteile, Rollstuhlkomponenten oder  Zubehör liegt. — Achten Sie darauf, dass der Beckengurt genau über  das Becken des Benutzers geführt wird und nicht in  die Bauchgegend hochrutschen kann. — Stellen Sie sicher, dass der Benutzer die Not- HINWEIS! Entriegelung ohne Hilfe erreichen kann. — Legen Sie den Beckengurt des 3-Punkt- Personenrückhaltesystems im unteren Bereich des  Beckens an, sodass der Winkel des Beckengurts ...
  • Seite 49 7 Transport Die Abbildung zeigt eine falsche Platzierung des 3-Punkt- Rückhaltesystems.  2.  Das Rückhaltesystem darf nicht durch Teile des Rollstuhls, wie  z. B. Armlehnen oder Räder, vom Körper des Benutzers  ferngehalten werden.  3.  Wenn das Fahrzeug mit einer Kopfstütze und der Rollstuhl  mit einer Kopf-/Nackenstütze ausgestattet ist, beurteilen Sie  gemeinsam mit einem Arzt, welche von beiden verwendet  werden sollte. Die Invacare Kopf- und Nackenstützen sind keine  Rückhaltesysteme. Sie wurden trotzdem einem Crashtest  unterzogen, um ihre Befestigungspunkte zu überprüfen. 1642999-E...
  • Seite 50: Instandhaltung

    Invacare®Action1 R 8 Instandhaltung Prüfen des Haltegurts Sichtprüfung 8.1 Sicherheitsinformationen Prüfen des  Klappmechanismus WARNUNG! Manche Materialien unterliegen im Laufe der Zeit Prüfen der Schwenkräder  einer natürlichen Alterung. und ihrer Befestigung Dieser Umstand kann zu einer Beschädigung von  Prüfen der Schrauben Komponenten des Rollstuhls führen. — Der Rollstuhl sollte mindestens einmal im Jahr  Prüfen der Speichen bzw. nach längerer Nichtverwendung durch einen  Prüfen der  qualifizierten Techniker überprüft werden. Feststellbremsen  8.2 Instandhaltung (Mechanismus und Zug) Überprüfung des Rollstuhls  Um den jederzeit sicheren und zuverlässigen Betrieb  durch einen qualifizierten  sicherzustellen, müssen Sie regelmäßig die folgenden ...
  • Seite 51 Prüfen des Haltegurts  1.  Überprüfen Sie, dass der Haltegurt richtig eingestellt ist.  3.  Entfernen Sie sämtliche Verschmutzungen und Haare aus den  HINWEIS! Schwenkradlagern. — Ist der Haltegurt locker, muss er durch einen   4.  Defekte oder verschlissene Schwenkradbefestigungen  autorisierten Anbieter eingestellt werden. müssen durch einen qualifizierten Techniker ausgetauscht  — Beschädigte Haltegurte müssen durch einen  werden. qualifizierten Techniker ausgetauscht werden. Prüfen der Schrauben Allgemeine Sichtprüfung Schrauben können sich im kontinuierlichen Betrieb lockern.  1.  Überprüfen Sie den Rollstuhl auf lockere Teile, Brüche oder   1.  Überprüfen Sie den festen Sitz der Schrauben (an Fußauflage,  andere Schäden. Sitzbezug, Seiten, Rückenlehne, Rahmen, Sitzmodul).  2.  Sollten Sie irgendwelche derartigen Schäden feststellen, so   2.  Ziehen Sie lockere Schrauben mit dem vorgesehenen  stellen Sie die Verwendung des Rollstuhl sofort ein und  Drehmoment fest. Nähere Angaben hierzu können Sie dem  wenden Sie sich an einen autorisierten Anbieter. Servicehandbuch entnehmen, das im Internet unter  www.invacare.eu verfügbar ist. 1642999-E...
  • Seite 52 Invacare®Action1 R Überprüfung nach einem schweren Aufprall oder einem harten HINWEIS! Stoß Bei diversen Verbindungen kommen selbstsichernde  Schrauben/Muttern oder Schraubensicherungslack zum  HINWEIS! Einsatz. Wenn diese gelöst werden, müssen sie durch  Der Rollstuhl kann bei einem schweren Aufprall oder  neue selbstsichernde Schrauben/Muttern ersetzt bzw.  einem harten Stoß einen optisch nicht erkennbaren  mit neuem Schraubensicherungslack gesichert werden. Schaden nehmen. — Selbstsichernde Schrauben/Muttern müssen durch  — Lassen Sie den Rollstuhl nach einem schweren  einen qualifizierten Techniker ausgetauscht  Aufprall oder einem harten Stoß unbedingt durch  werden einen qualifizierten Techniker überprüfen. Prüfen der Speichenspannung Reparatur oder Wechsel eines Schlauchs  1.  Die Speichen sollten nicht lose oder verzogen sein.  1.  Nehmen Sie das Hinterrad ab und lassen Sie die Luft aus dem ...
  • Seite 53: Reinigung Und Desinfektion

    8 Instandhaltung  8.  Pumpen Sie den Reifen auf den maximalen Betriebsdruck auf.  HINWEIS! Kontrollieren Sie, dass keine Luft aus dem Reifen austritt. Falsche Reinigungsmethoden oder -flüssigkeiten  können zu einer Beschädigung des Produkts führen. Ersatzteile  Alle verwendeten Reinigungs- und Desinfektionsmittel  Alle Ersatzteile können bei einem von Invacare  müssen wirksam und miteinander verträglich sein und  autorisierten Anbieter bezogen werden. das Material schützen, das mit ihnen gereinigt wird. — Keinesfalls korrodierende Flüssigkeiten (Laugen,  8.3 Reinigung und Desinfektion Säuren usw.) oder scheuernde Reinigungsmittel  verwenden. Wenn in der Reinigungsanleitung  8.3.1 Allgemeine Sicherheitsinformationen nichts anderes angegeben ist, empfehlen wir ein  handelsübliches Haushaltsreinigungsmittel (z. B.  VORSICHT! Geschirrspülmittel). Kontaminationsgefahr — Niemals Lösungsmittel (Nitroverdünnung, Aceton  Vorkehrungen für sich selbst treffen und geeignete  usw.) verwenden, die die Struktur des Kunststoffs  Schutzausrüstung verwenden. verändern oder die angebrachten Etiketten  angreifen. — Immer sicherstellen, dass das Produkt absolut  trocken ist, bevor es wieder in Gebrauch ...
  • Seite 54: Reinigungsintervalle

    Invacare®Action1 R HINWEIS! 8.3.2 Reinigungsintervalle Schmutz, Sand und Salzwasser können die Radlager  beschädigen. Stahlbauteile können bei beschädigter  HINWEIS! Oberfläche rosten. Regelmäßige Reinigung und Desinfektion sorgen für  — Setzen Sie den Rollstuhl daher nur kurzzeitig Sand  einen reibungslosen Betrieb, verlängern die  und Salzwasser aus, und reinigen Sie ihn nach  Nutzungsdauer und verhindern Verunreinigungen. jeder Fahrt an den Strand. — Reinigen und desinfizieren Sie das Produkt: — Entfernen Sie Schmutz immer möglichst bald mit  — Regelmäßig, sofern es verwendet wird einem feuchten Tuch, und trocknen Sie den  — Vor und nach jeder Wartung Rollstuhl danach gründlich ab. — Nach Kontakt mit Körperflüssigkeiten — Vor Benutzung durch einen neuen Benutzer  1.  Entfernen Sie angebrachte Zubehörteile (nur Zubehörteile,  für die keine Werkzeuge erforderlich sind). 8.3.3 Reinigen  2.  Wischen Sie die Einzelteile mit einem Tuch oder einer  weichen Bürste ab. Verwenden Sie dabei  HINWEIS! Haushaltsreinigungsmittel (pH = 6 bis 8) und warmes Wasser.
  • Seite 55: Desinfektion

    8 Instandhaltung Achten Sie nach Möglichkeit darauf, dass die Klettbänder  (die selbstfixierenden Teile) einander während der  Reinigung überlappen, um die Ablagerung von Fusseln  und Fäden auf den Klettverschlussstreifen und eine  Beschädigung des Polstergewebes durch diese zu  verhindern. 8.3.4 Desinfektion Der Rollstuhl kann durch Besprühen oder Abwischen mit einem  getesteten und zugelassenen Desinfektionsmittel desinfiziert  werden. Verwenden Sie für die Sprühdesinfektion ein leichtes  Reinigungs- und (antibakteriell und fungizid wirkendes)  Desinfektionsmittel (den Normen  EN1040/EN1276/EN1650 genügend), und beachten Sie  die Anweisungen des Desinfektionsmittelherstellers.  1.  Alle direkt zugänglichen Oberflächen mit einem weichen Tuch  und einem gewöhnlichen Haushaltsdesinfektionsmittel  abwischen.  2.  Das Produkt an der Luft trocknen lassen. 1642999-E...
  • Seite 56: Störungen Beheben

    Invacare®Action1 R 9 Störungen beheben 9.1 Sicherheitsinformationen Tägliche Nutzung, Anpassungen oder sich ändernde Anforderungen können zu Defekten am Rollstuhl führen. Die nachstehende  Tabelle erläutert, wie Sie Defekte identifizieren und beheben können. Manche der aufgeführten Maßnahmen müssen durch einen  qualifizierten Techniker durchgeführt werden. Diese sind entsprechend gekennzeichnet. Wir empfehlen, alle Anpassungen von  einem qualifizierten Techniker durchführen zu lassen. VORSICHT! – Stellen Sie die Verwendung des Rollstuhls sofort ein und wenden Sie sich an Ihren Anbieter, wenn Sie einen Defekt am Rollstuhl (z. B. eine deutlich veränderte Handhabung) feststellen. 9.2 Erkennen und Beheben von Mängeln Störung Mögliche Ursache Aktion Falscher Reifendruck in einem der  Reifendruck korrigieren, → 11.2 Reifen, seite 61 Hinterräder Defekte Speiche(n) austauschen → qualifizierter  Eine oder mehrere Speichen gebrochen Der Rollstuhl fährt nicht in  Techniker gerader Linie Speichen ungleichmäßig angezogen Lockere Speichen anziehen → qualifizierter Techniker Schwenkrollenlager verschmutzt oder ...
  • Seite 57 9 Störungen beheben Falscher Reifendruck in einem oder  Reifendruck korrigieren, →11.2 Reifen, seite 61 beiden Hinterrädern Die Bremsen greifen schlecht oder  asymmetrisch Einstellung der Bremse korrigieren → qualifizierter  Fehlerhafte Bremseinstellung Techniker Reifendruck korrigieren →  11.2 Reifen, seite 61 Zu geringer Reifendruck in den  Hinterrädern Rollwiderstand ist sehr hoch Sicherstellen, dass die Hinterräder parallel stehen →  Hinterräder stehen nicht parallel qualifizierter Techniker Zu geringe Spannung im  Die Mutter an der Lagerblockachse leicht anziehen →  Die Schwenkräder flattern bei  Schwenkrollen-Lagerblock qualifizierter Techniker schneller Fahrt Verschleiß des Schwenkrollenprofils Schwenkrolle austauschen → qualifizierter Techniker Die Schwenkrolle ist schwergängig  Lager reinigen oder austauschen → qualifizierter  Lager verschmutzt oder defekt oder blockiert Techniker 1642999-E...
  • Seite 58: Nach Der Verwendung

    Invacare®Action1 R Stellen Sie sicher, dass die Gebrauchsanweisung zusammen mit  10 Nach der Verwendung dem Produkt übergeben wird. Das Produkt darf nicht wiederverwendet werden, wenn es  10.1 Lagerung beschädigt ist oder Funktionsstörungen vorliegen. 10.3 Entsorgung HINWEIS! Gefahr einer Beschädigung des Produkts Handeln Sie umweltbewusst, und lassen Sie dieses Produkt nach  Das Produkt nicht in der Nähe von Wärmequellen  dem Ende seiner Lebensdauer über eine lokale  lagern. Müllverwertungsanlage recyceln. Niemals andere Gegenstände auf dem Rollstuhl lagern. Demontieren Sie das Produkt und seine Bauteile, damit die  Den Rollstuhl im Innenbereich in trockener Umgebung  verschiedenen Materialien einzeln getrennt und recycelt werden  lagern. können. Die Temperaturbegrenzung in Abschnitt 11.4 Die Entsorgung und das Recycling von gebrauchten Produkten und  Umgebungsbedingungen, seite 62 beachten. Verpackungen müssen in Übereinstimmung mit den einschlägigen  Gesetzen und Vorschriften des jeweiligen Landes zur  Nach längerer Lagerung (länger als vier Monate muss der  Abfallentsorgung erfolgen. Wenden Sie sich an Ihr ...
  • Seite 59: Technische Daten

    11 Technische Daten 11 Technische Daten 11.1 Abmessungen und Gewicht Alle Angaben zu Abmessungen und Gewicht beziehen sich auf eine  große Vielfalt an Rollstuhlausführungen in einer  Standardkonfiguration. Abmessungen und Gewicht (basierend auf  ISO 7176-1/5/7) können konfigurationsbedingt von diesen  Angaben abweichen. In bestimmten Konfigurationen überschreitet  der Rollstuhl die für einen Rollstuhl empfohlenen Abmessungen. HINWEIS!   — Bei bestimmten Konfigurationen überschreiten die  Maximale Belastung des  Gesamtabmessungen des einsatzbereiten    125 kg   Rollstuhls die zulässigen Grenzwerte, was  Rollstuhls (*) möglicherweise die Nutzung von Fluchtwegen  A Gesamtlänge mit Beinstützen 1085 – 1125 mm verhindert. — In bestimmten Konfigurationen überschreiten die  B Gesamtbreite 608 – 700 mm Abmessungen des Rollstuhls die empfohlenen  Länge in zusammengeklapptem  Abmessungen für Zugreisen in der EU.   1025 mm Zustand Breite in zusammengeklapptem ...
  • Seite 60 Invacare®Action1 R   Masse des schwersten Bauteils 10 – 14,2 kg Vordere Position der    290 – 305 mm Armlehnenstruktur Statische Stabilität bei Gefälle 0° – 18°    Statische Stabilität bei Steigung 0° – 9°  Abstand zwischen Armlehne    251 – 265 (240) mm Statische Stabilität seitlich 0° – 19° und Sitzhöhe   Sitzflächenwinkel 3° – 7° (3°) Vordere Position der    290 – 305 mm Armlehnenstruktur C Tatsächliche Sitztiefe 450 – 470 (425) mm   Greifringdurchmesser 535 mm 355 – 480 (380 – 505) mm,  D Tatsächliche Sitzbreite in Schritten von 25 mm   Horizontale Position der Achse 10 – 47 mm Höhe der Sitzfläche an der ...
  • Seite 61: Reifen

    11 Technische Daten (*) Die maximale Last des Rollstuhls ergibt sich aus der Summe des  Die Reifengröße ist an der Seitenwand des Reifens  maximalen Gewichts des Insassen und des maximalen Gewichts  angegeben. Der Wechsel der jeweiligen Reifen muss  aller anderen Gegenstände, die mit dem Rollstuhl transportiert  durch einen qualifizierten Techniker durchgeführt  werden sollen. werden. Das maximale Insassengewicht ist die maximale Belastung des  VORSICHT! Rollstuhls ohne Zusatzlast. — Um einen optimalen Fahrkomfort, die  Zum Beispiel für einen Rollstuhl mit einem Rucksack von 10 kg: einwandfreie Funktion der Bremsen und den  Maximales Insassengewicht = Maximale Belastung des Rollstuhls =  mühelosen Antrieb des Rollstuhls sicherzustellen,  10 kg muss der Druck in beiden Reifen gleich sein. 11.2 Reifen 11.3 Materialien Der ideale Fülldruck hängt vom Reifentyp ab: Reifen Durchmesser Max. Druck Rahmen/Rückenlehnenstangen Aluminium, Stahl Luftreifen  Polyurethanschaum  610 mm (24 Zoll) 4,5 bar 450 kPa 65 psi Profilreifen Polster (Sitz und Rückenlehne) (PUR), Nylon- und ...
  • Seite 62: Umgebungsbedingungen

    Invacare®Action1 R Schrauben, Unterlegscheiben und  Stahl Muttern Alle Materialien sind gegen Korrosion geschützt. Wir  verwenden ausschließlich REACH-konforme Materialien  und Bauteile. Diebstahlsicherung und Metalldetektoren: In seltenen  Fällen können die im Rollstuhl verwendeten Materialien  Warensicherungssysteme und Metalldetektoren  veranlassen, Alarm auszulösen. 11.4 Umgebungsbedingungen Lagerung und  Betriebsmodus Transport Temperatur -20 °C bis 40 °C Relative  20 % bis 90 % bei 30 °C, nicht  Luftfeuchtigkeit kondensierend Luftdruck 800 hPa bis 1060 hPa Beachten Sie bitte, dass ein bei niedrigen Temperaturen  gelagerter Rollstuhl vor der Verwendung zunächst in die  Umgebung angepasst werden muss. Weitere  Informationen finden Sie in Kapitel  8 Instandhaltung, seite 50. 1642999-E...
  • Seite 64 Deutschland: Österreich: Schweiz / Suisse / Svizzera: Invacare GmbH Invacare Austria GmbH Invacare AG Am Achener Hof 8 Herzog-Odilo-Straße 101 Neuhofweg 51 D-88316 Isny A-5310 Mondsee CH-4147 Aesch BL Tel: (49) (0)7562 700 0 Tel: (43) 6232 5535 0 Tel: (41) (0)61 487 70 80 kontakt@invacare.com Fax: (43) 6232 5535 4 Fax: (41) (0)61 488 19 10 www.invacare.de info-austria@invacare.com switzerland@invacare.com www.invacare.at www.invacare.ch Invacare France Operations SAS Route de St Roch F–37230 Fondettes Frankreich Invacare UK Operations Limited Unit 4, Pencoed Technology Park, Pencoed Bridgend CF35 5AQ Vereinigtes Königreich 1642999-E 2025-07-17 Making Life's Experiences Possible®...

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