DES HERAUSGEBERS. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden und sind für die Waters Corporation nicht verbindlich. Die Waters Corporation übernimmt für eventuelle Fehler in dieser Dokumentation keine Verantwortung. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gilt dieses Dokument als vollständig und richtig. Die Waters Corporation ist nicht haftbar für Neben- oder Folgeschäden, die in Zusammenhang mit diesem Leitfaden oder...
Jeder Kundenkommentar wird von uns sehr ernst genommen. Schicken Sie uns eine E-Mail an: tech_comm@waters.com. Kontakt mit Waters aufnehmen Wenden Sie sich bitte an Waters, wenn Sie Verbesserungswünsche oder technische Fragen zu Verwendung, Transport oder Entsorgung eines Waters Produkts haben. Sie können uns über das Internet, telefonisch oder auf dem Postweg kontaktieren.
34 Maple Street Milford, MA 01757 Sicherheitshinweise Einige Reagenzien und Proben, die für Waters Geräte und Vorrichtungen verwendet werden, können chemische, biologische oder radiologische Gefahren (oder eine beliebige Kombination dieser) darstellen. Sie müssen daher stets das Gefährdungspotenzial der von Ihnen eingesetzten Substanzen kennen.
Luftaustausch im Labor gewährleistet sind. Warnung vor biologischer Gefährdung Die folgende Warnung bezieht sich auf Geräte und Geräteteile von Waters, die zur Verarbeitung von biologisch gefährlichen Materialien verwendet werden können. Biologisch gefährliche Materialien sind Substanzen, die biologische Stoffe enthalten, die zu Schädigungen beim Menschen führen können.
• Verwenden Sie Netzkabel vom Typ SVT in den USA bzw. vom Typ HAR (oder besser) in Europa. Informationen dazu, welche Kabel in anderen Ländern zu verwenden sind, erhalten Sie von Ihrer örtlichen Waters Niederlassung. • Ersetzen Sie Stromkabel nicht durch Stromkabel mit unzureichender Leistung.
Verbot des Hinstellens von Flaschen Warnung: Um Verletzungen durch Stromschlag oder Brand sowie Schäden am Gerät zu vermeiden, befolgen Sie bitte diese Anweisungen: • Setzen Sie die Workstation oder Zusatzgeräte keinen tropfenden oder spritzenden Flüssigkeiten aus. • Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gegenstände, wie Lösungsmittelflaschen, auf die Workstation oder Zusatzgeräte.
Abfall entsorgt werden. Wenden Sie sich zur Einhaltung der EU- Richtlinie für Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE) 2012/19/EU an die Waters Corporation, um Angaben zur korrekten Entsorgung und Anweisungen für das Recycling zu erhalten. Nur zur Verwendung in Innenräumen 7.
Seriennummer Teilenummer, Katalognummer Zielgruppe und bestimmungsgemäße Verwendung Dieses Handbuch richtet sich an Benutzer, die das Arc Premier System installieren, bedienen und warten. Es enthält einen Überblick über die technologischen Eigenschaften und den Betrieb des Systems. Verwendungszweck des Arc Premier Systems Waters hat das Arc Premier System zur Durchführung von flüssigkeitschromatographischen...
Qualitätskontrolle Analysieren Sie regelmäßig drei Qualitätskontrollproben, die mittlere sowie unter bzw. über dem Normalbereich liegende Konzentrationen einer Verbindung enthalten. Wenn Probentabletts identisch oder einander sehr ähnlich sind, variieren Sie die Stellen der Tabletts, in die Sie die Qualitätskontrollproben geben. Stellen Sie sicher, dass die Ergebnisse für die Qualitätskontrollprobe innerhalb eines akzeptablen Bereichs liegen, und beurteilen Sie deren Präzision täglich sowie nach jedem Probenlauf erneut.
Kalibrierung ............................ ix Qualitätskontrolle..........................x EMV-Hinweise............................x Kanada: Hinweise zum Emissionsbereich..................x ISM-Klassifikation: ISM-Gruppe 1, Klasse B ................... x 1 Arc Premier System ....................15 1.1 Merkmale des Arc Premier Systems..................... 15 1.1.1 Injektor mit Durchflussnadel ....................16 1.1.2 Waschlösungsmittel ......................16 1.1.3 Spüllösungsmittel......................... 17 1.1.4 Softwarefunktionen ......................17 1.1.5 Systemkomponenten ......................
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2 Leistungsoptimierung ....................25 2.1 Allgemeine Richtlinien........................25 2.2 Verschleppung ..........................26 2.3 Reproduzierbarkeit........................27 2.4 Zykluszeit (zwischen den Injektionen)................... 27 2.5 Vermeiden von Lecks........................28 2.5.1 Installationsempfehlungen für Fittings ................. 28 2.6 Erstellen von Methoden ........................ 37 2.7 Messen des Dwell-Volumens ......................37 2.8 Methodentransfer .......................... 38 2.9 Abstimmen des Lösungsmittels für die Probenverdünnung............38 3 Systemvorbereitung ....................39 3.1 Einschalten des Systems ......................
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4 Systemwartung ......................55 4.1 Kontakt mit dem technischen Kundendienst von Waters aufnehmen ........... 55 4.1.1 Suchen der Seriennummern des Systems ................56 4.2 Wartungsarbeiten und Häufigkeit ....................56 4.3 Ersatzteile ............................. 56 4.4 Konfigurieren von Wartungserinnerungen..................57 5 Externe Anschlüsse ....................58 5.1 Externe Verkabelung und Kapillaranschlüsse................58 5.1.1 Externe Verkabelung von Systemen..................59 5.1.2 Systemkapillaranschlüsse ....................
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B.1.2 Lösungsmittelqualität......................77 B.1.3 Lösungsmittelvorbereitung ....................77 B.1.4 Wasser ..........................78 B.2 Eigenschaften gebräuchlicher Lösungsmittel ................78 B.2.1 Mischbarkeit von Lösungsmitteln ..................80 B.2.2 Stabilisatoren für Lösungsmittel ..................82 B.2.3 Lösungsmittelviskosität ....................... 82 B.2.4 Auswahl der Wellenlänge....................82 C Technische Daten.....................88 C.1 Technische Daten ......................... 88 C.1.1 Technische Daten der Gerätesteuerung: ................90 C.1.2 Anforderungen an die Umgebung ..................
Arc Premier System Das Arc Premier System ist ein Mitglied der MaxPeak High Performance Surfaces (HPS) Produktfamilie, der bedeutendsten Innovation in der Trenntechnik seit Waters die UPLC im Jahr 2004 eingeführt hat. Das Arc Premier System reduziert die Variabilität, die mit metallempfindlichen Analysen verbunden ist, ohne zeitaufwendige Aufgaben wie System- und Säulenpassivierung.
• Automatisches Gegensteuern bei Unterschieden im Dwell-Volumen des Systems, ohne dass die Eingaben in der Gradiententabelle verändert werden müssen. • Kontinuierliche Reinigung der Nadel während des Laufs, wodurch Verschleppungen minimiert werden. • Flexible Optionen für die Verwaltung der Säulen, zur Unterstützung unterschiedlicher Säulenlängen und des automatisierten Umschaltens zwischen bis zu sechs Säulen in unabhängigen Temperaturbereichen •...
Säule injiziert. Hinweise: • Das Spüllösungsmittel muss mit der Waschflüssigkeit für die Nadel kompatibel sein. • Waters empfiehlt nach Möglichkeit als Spüllösungsmittel ein Gemisch aus 90 % Wasser und 10 % Methanol. 1.1.4 Softwarefunktionen 1.1.4.1 Quantensynchronisation (nur Arc Premier QSM-R) Bei der Aufgabe einer Niederdruck-Probe in einen Hochdruck-Flüssigkeitsstrom entsteht während...
etwaige Ablagerungen zu entfernen. Sie können die Funktion Wash Plungers (Kolben spülen) nach Bedarf ausführen oder im Rahmen der Funktion No-flow Shutdown (Abschalten bei fehlendem Fluss) einsetzen. Tipp: Die Funktion Wash Plungers (Kolben spülen) ist nicht verfügbar, wenn sich das Modul im Betrieb befindet.
1.1.5 Systemkomponenten Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel eines Turm des Arc Premier Systems. Abbildung 1–1: Gerätemodule Detektor Säulenmodul Solvent Manager (Arc Premier QSM-R oder Arc Premier BSM-R) Sample Manager FTN-R (Arc Premier SM FTN-R) Das System enthält die folgenden Kernmodule: •...
• MaxPeak Premier Säulenmanager - Auxiliary • MaxPeak 30-cm-Säulenofen – Aktiv 1.1.5.1 Arc Premier QSM-R Der Arc Premier quaternäre Solvent Manager-R (QSM-R) ist eine Hochdruckpumpe mit Niederdruck-Mischfunktion. Er liefert einen stetigen (pulsfreien) Lösungsmittelfluss bei analytischen Flussraten von 5 mL/min bei 65.500 kPa (655 bar, 9500 psi). Er kann mithilfe eines Gradienten-Dosierventils (GPV) ein Gemisch aus vier entgasten Lösungsmitteln gleichzeitig fördern, um so auf dynamische Weise eine bestimmte Zusammensetzung zu erzeugen.
103.421 kPa (1.034 bar, 15.000 psi) bei Flussraten bis zu 1 mL/min. Der Druck nimmt auf 62.053 kPa (621 bar, 9.000 psi) bei Flussraten bis zu 2 mL/min linear zu.. Hinweis: Das Arc Premier System unterstützt den ISM bei Verwendung mit Massenspektrometrie (MS). Waters MS-Systeme, die von einem ISM profitieren würden, umfassen Folgendes: •...
Der Sample Organizer ist nur mit Sample Managern mit einem Drehtablett (z. B. Sample Manager mit Durchflussnadel) kompatibel. Anforderung: Der Sample Organizer muss von einem Servicetechniker von Waters installiert und konfiguriert werden. 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 22...
• Selected Ion Recording (SIR, Erfassen ausgewählter Ionen): Das Gerät nimmt die Signalintensität bei einem festen m/z-Verhältnis auf. Weitere Informationen finden Sie in ACQUITY QDa Detector Overview and Maintenance Guide (ACQUITY QDa Detektor Übersicht und Wartungsanleitung) auf Ihren Dokumentationsmedien oder auf www.waters.com. 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 23...
Das System kann jede HPLC- oder UHPLC-Säule mit Partikelgrößen von 2,5 µm oder größer aufnehmen (idealerweise geeignet für Säulendurchmesser von 3,0 mm oder größer). Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn das Arc Premier System mit QuanRecovery Vials und Platten mit MaxPeak High Performance Surfaces (HPS) kombiniert wird. Diese Kombination ermöglicht eine maximale Reduzierung und Kontrolle unspezifischer Absorptionsverluste.
Leistungsoptimierung Mit den Ratschlägen und Richtlinien in diesem Kapitel können Sie das Leistungspotenzial des Systems voll ausschöpfen. 2.1 Allgemeine Richtlinien Das System kann bestehende HPLC-Methoden replizieren, indem es das Dwell-Volumen und das Mischverhalten eines Systems emuliert. Sie können die Trennungsleistung maximieren, indem Sie Säulen mit einem Innendurchmesser von 3,0 mm oder größer verwenden, die mit Partikeln mit einer Größe von 2,5 µm oder größer gefüllt sind.
• Verwenden Sie 10 - 20 %iges organisches Lösungsmittel in Wasser als ein Lösungsmittel zur Lagerung, wenn Sie vermuten, dass das System länger als 24 Stunden im Wartezustand verbleiben wird. • Lassen Sie die Kolbenhinterspülungsleitung gefüllt. • Beobachten Sie den Flüssigkeitsstand im Abfallbehälter, um sicherzustellen, dass er allen anfallenden Abfall aufnehmen kann.
• Wenn Sie vermuten, dass Probenrückstände im Ventil Probleme mit Verschleppungen verursachen, arbeiten Sie mit zusätzlichen zeitgesteuerten Ereignissen der Ventilzyklen (Betätigen des Ventils). • Testen Sie Ihre Proben im starken Lösungsmittel zum Spülen um sicherzustellen, dass das starke Lösungsmittel zum Spülen keine Ausfällung des Analyten oder der Matrix verursacht. •...
Fittings (den Rückschlagventilen nachgeschaltet) kann Lösungsmittel austreten, jedoch keine Luft eindringen. Um Lecks zu vermeiden, befolgen Sie die Empfehlungen von Waters bezüglich der fachgerechten Installation von Systemfittings. Beachten Sie, dass beim erneuten Festziehen von Fittings andere Verfahrensweisen angewendet werden als bei deren Einbau.
Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • Schutzbrille • 1/2-Zoll-Maulschlüssel • 1/4-Zoll-Maulschlüssel – Zum Festziehen oder Lösen von (goldplattierten) Edelstahl-Fittings mit zweiteiligen Ferrulen • Säulengreifwerkzeug – Zum Halten der Säule beim Festziehen oder Lösen des Fittings mit Doppelgewinde •...
Markieren Sie die Kompressionsschraube in der 12-Uhr-Stellung mit einem Filzstift. Markieren Sie den Anschlussport in der 6-Uhr-Stellung. Vergewissern Sie sich, dass die Kapillare den Boden des Anschlussports berührt, und drehen Sie dann die Kompressionsschraube mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel im Uhrzeigersinn eine 1/2-Drehung, bis die zwei Markierungen aufeinander ausgerichtet sind. Festziehen beim ersten Gebrauch: 2.5.1.2 Langes 1/4-28-Fitting mit flanschloser Ferrule und Verriegelungsring aus Edelstahl, auf einer Kapillare mit einem AD von 1/8 Zoll installiert...
2.5.1.3 Kurzes 1/4-28-Fitting mit flanschloser Ferrule und Verriegelungsring aus Edelstahl, auf einer Kapillare mit einem AD von 1/16 Zoll installiert Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Verriegelungsring Ferrule Ende des Verriegelungsrings mit größerem Innendurchmesser (ID) Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 2.5.1.4 5/16-24-Fitting mit Filter und Verriegelungsring aus Edelstahl Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube...
2.5.1.5 Metall-Fitting mit langen Flächen und zweiteiliger Metallferrule (V-förmig) Erstmalige Verwendung Lange Flächen Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um eine weitere 3/4-Drehung mit einem 1/4-Zoll- Maulschlüssel an. Tipp: Achten Sie darauf, dass die Kapillare ganz im Anschluss steckt, bevor Sie die Kompressionsschraube anziehen, um eine Bandenverbreiterung zu verhindern.
Lange Flächen Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um bis zu einer weiteren 1/6-Drehung mit einem 1/4-Zoll- Maulschlüssel an. Festziehen beim Wiedereinbau 2.5.1.6 Fitting aus Metall mit kurzen Flächen und zweiteiliger Metall-Ferrule (konische Form) Erste Verwendung Kurze Flächen Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule aus Metall Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um eine weitere 1/2-Drehung mit einem 1/4-Zoll-...
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Festziehen beim ersten Gebrauch Wiedereinbau Kurze Flächen Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule aus Metall Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um bis zu einer weiteren 1/6-Drehung mit einem 1/4-Zoll- Maulschlüssel an. Festziehen beim Wiedereinbau 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 34...
2.5.1.7 PEEK-Fitting mit PEEK-Ferrule und Verriegelungsring aus Edelstahl Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Verriegelungsring Ferrule Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 2.5.1.8 Einteiliges PEEK-Fitting Abbildung 2–1: Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. Tipps: • Sie können zum Festziehen dieses Fittings auch das Säulengreifwerkzeug verwenden. •...
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Abbildung 2–2: Erste Verwendung oder Wiedereinbau Verschlusskompressionsschraube Verschlusskappenmutter Hintere oder Standard-PEEK-Ferrule So ziehen Sie das Fitting an: Lösen Sie die Kappenmutter von der Kompressionsschraube. Schieben Sie die Kompressionsschraube zusammen mit der Ferrule auf den Einlass der Säule (oder den integrierten Filter). Ziehen Sie die Kompressionsschraube am Einlass der Säule (oder dem integrierten Filter) fingerfest an.
2.5.1.10 Hochdruckstecker Erste Verwendung oder Wiedereinbau Ziehen Sie den Stecker fingerfest und bis zu einer weiteren 1/6-Drehung mit einem Schlüssel an. Erste Verwendung oder Festziehen bei Wiedereinbau 2.6 Erstellen von Methoden Siehe auch: Informationen zum Erstellen und zur Validierung von Methoden finden Sie in der Auto•Blend Plus Technology for Ion Exchange, Size Exclusion, and Reversed-phase Chromatography (Auto•Blend Plus Technologie für Ionenaustausch-, Größenausschluss- und Umkehrphasenchromatographie) Dokumentation, die auf den Systemdokumentationsmedien...
Siehe auch: „Messung des Systemvolumens für Methodentransfer“ in der Online-Hilfe der Konsole. 2.8 Methodentransfer Gegebenenfalls kann der Transfer einer LC-Methode von einem System auf ein anderes erforderlich werden. Bei solchen Transfers soll die Leistung einer Trennung erhalten oder verbessert werden, indem die Laufzeit verringert und/oder die Auflösung verbessert wird. Die Arc Multi-flow path Technologie bietet Plug-and-Play Methodenkompatibilität für HPLC- oder UHPLC- Methoden.
Systemvorbereitung Bevor Sie fortfahren, stellen Sie sicher, dass alle Verfahren, die beschreiben, wie die Systemmodule für den Betrieb vorbereitet werden, durchgeführt wurden (siehe Benutzerübersichts und Wartungsanleitung für jedes Modul). 3.1 Einschalten des Systems Um das System einzuschalten, müssen Sie die Systemworkstation und die Systemmodule einschalten sowie und die Chromatographiesoftware starten.
Tipp: Schalten Sie die Detektoren nur ein, wenn die Flusszelle befeuchtet ist, um Initialisierungsfehlern vorzubeugen. Starten Sie die Chromatographie-Datensystemsoftware und öffnen Sie das System. Bedingung: Wenn Sie das System zum ersten Mal verwenden, müssen Sie ein neues System definieren. Anweisungen finden Sie in der Online-Hilfe. Öffnen Sie die Steuerungsfelder und die Konsole.
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Leuchtet konstant rot Ein Fehler verhindert den Betrieb. Schalten Sie den Sample Manager aus und wieder ein. Sollte die LED noch immer rot leuchten, schildern Sie das Problem dem technischen Support von Waters. Alternativ: Die Firmware wurde vollständig geladen. 3.2.2.2 Fluss-LED Der Flussstatus wird durch eine LED an der Vorderseite des Solvent Managers angezeigt.
Leuchtet konstant rot Ein Fehler verhindert den Betrieb. Berichten Sie das Problem dem technischen Service von Waters, wenn die LED noch immer rot leuchtet, nachdem Sie den Solvent Manager aus und wieder eingeschaltet haben. Alternativ: Die Firmware wurde vollständig geladen.
Die Firmware wird gerade geladen. Leuchtet konstant rot Ein Fehler verhindert den Betrieb des Detektors. Berichten Sie das Problem dem technischen Service von Waters, wenn die LED noch immer rot leuchtet, nachdem Sie den Detektor aus und wieder eingeschaltet haben. Alternativ: Die Firmware wird gerade geladen.
System über die MassLynx Software gesteuert wird, werden die Steuerungsfelder im Fenster Inlet Editor (Einlasseditor) auf der Registerkarte Additional Status (Zusätzlicher Status) angezeigt. Sie können den Sollwert ändern, wenn sich das System im Wartezustand befindet, indem Sie auf den unterstrichenen Wert klicken. Während das System Proben verarbeitet, können Sie den Sollwert der Temperatur und die Säulenauswahl nicht bearbeiten.
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Abbildung 3–2: Steuerungsfeld des SM FTN-R LED-Anzeige des Betriebsstatus – Sofern die Kommunikation nicht unterbrochen ist, spiegelt dies die LED-Anzeige des Betriebsstatus auf der Vorderseite des Sample Managers wider. Aktuelle Temperatur der Probenheizung/-kühlung – Zeigt die aktuelle Temperatur der Probenheizung an, wenn diese installiert ist. Symbol für Konsole starten –...
Tabelle 3–5: Zusätzliche Funktionen im Steuerungsfeld des SM FTN-R: (Fortsetzung) Funktionen des Steuerungsfeldes Beschreibung Launch console (Konsole starten) Startet die Konsolensoftware. Reset module (Modul zurücksetzen) Setzt den SM FTN-R nach einem Fehlerzustand zurück. Help (Hilfe) Startet die Online-Hilfe der Konsole. 3.3.3 Steuerungsfeld des QSM-R Das Steuerungsfeld des quaternären Solvent Managers-R (QSM-R) zeigt den Status des Systemdrucks, der gesamten Lösungsmittelflussrate und der Lösungsmittelzusammensetzung...
Flussrate – Zeigt die Flussrate des Lösungsmittels durch alle Leitungen des Solvent Managers an. Systemdruck – Zeigt den Systemdruck in kPa, bar oder psi an. Die Druckeinheiten können in der Konsolensoftware festgelegt werden. Status – Zeigt den Status des aktuellen Betriebs an. (In dieser Darstellung des Steuerungsfeldes ist der Status leer.) Sie erhalten Zugriff auf die folgenden zusätzliche Funktionen, indem Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle im Steuerungsfeld des QSM-R klicken.
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Abbildung 3–4: Steuerungsfeld des BSM-R Entgaser-Funktionsprüfung wird ausgeführt: Wird beim Einschalten angezeigt und wenn Sie den Entgaser-Diagnosetest manuell durchführen. Waters rät von der Verwendung der Datenerfassung vor erfolgreichem Entgaser-Diagnosetest ab. LED des Lösungsmittelflusses: Sofern die Kommunikation nicht unterbrochen ist, zeigt dies die LED des Lösungsmittelflussstatus auf der Vorderseite des Solvent Managers an.
Tabelle 3–7: Zusätzliche Funktionen im Steuerungsfeld des BSM-R Funktionen des Steuerungsfeldes Beschreibung Start up system (Hochfahren des Systems) Um das System für den Betrieb vorzubereiten, können Sie Einstellungen festlegen, um das Einspülen und die Äquilibrierung zu automatisieren. Prime solvents (Lösungsmittel einspülen) Zeigt das Dialogfeld Prime Solvents (Lösungsmittel einspülen) an.
Wert der Wellenlänge A – Zeigt den Wert der Wellenlänge A in nm an. Wenn sich der Detektor im Modus Duale Wellenlänge befindet, wird außerdem der Wert von Wellenlänge B angezeigt. AU – Zeigt die Absorptionseinheiten von Wellenlänge A an. Wenn sich der Detektor im Modus Duale Wellenlänge befindet, werden außerdem die Absorptionseinheiten von Wellenlänge B angezeigt.
LED-Anzeige der Lampe – Sofern die Kommunikation mit dem Detektor nicht unterbrochen ist, spiegelt dies die Lampenstatus-LED auf der Vorderseite des Detektors wider. Lampensymbol – Wenn Sie dieses Symbol anklicken, leuchtet die Lampe auf oder erlischt. Wenn das Symbol grün ist, ist die Lampe eingeschaltet. Wenn das Symbol rot ist, ist die Lampe ausgeschaltet.
LED-Anzeige der Lampe – Sofern die Kommunikation mit dem Detektor nicht unterbrochen ist, spiegelt dies die Lampenstatus-LED auf der Vorderseite des Detektors wider. Emissionseinheiten oder Energieeinheiten – Zeigt die Emissionseinheiten oder Energieeinheiten an. Lampensymbol – Wenn Sie dieses Symbol anklicken, leuchtet die Lampe auf oder erlischt. Wenn das Symbol grün ist, ist die Lampe eingeschaltet.
• Durchführen von Diagnosetests • Ein interaktives Diagramm für die Modulkomponenten anzeigen lassen Siehe auch: Die Online-Hilfe der Konsole für weitere Informationen hinsichtlich der Durchführung von Aufgaben. 3.4.1 So öffnen Sie die Konsole über die Empower Software Wählen Sie in der Navigationsleiste von Empower zunächst Run Samples (Probenmessung) aus.
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Flussrate, die Säulen- und Probentemperaturen und die Nadel beim nächsten Hochfahren des Systems festzulegen. Informationen finden Sie in der Online-Hilfe der Konsole. 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 54...
Nummer 1-800-478-4752. Kunden aus anderen Ländern wenden sich an die Niederlassung von Waters vor Ort, an den zuständigen Vertreter des technischen Kundendienstes von Waters oder an den Waters-Hauptsitz in Milford, Massachusetts (USA). Auf der Waters Website finden Sie Telefonnummern und E-Mail-Adressen der weltweiten Waters Vertretungen.
Übersicht und Wartungsanleitung auf den Dokumentationsmedien des jeweiligen Moduls. 4.3 Ersatzteile Verwenden Sie nur Waters Quality Parts, um sicherzustellen, dass Ihr System ordnungsgemäß arbeitet. Informationen über Waters Quality Parts und wie Sie diese bestellen können, finden Sie unter www.waters.com/wqp. 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00...
Schwellenwert erreicht, werden Sie darauf hingewiesen. Sie können das Risiko unerwarteter Fehler und ungeplanter Ausfallzeiten während wichtiger Arbeiten minimieren. Informationen über das Einstellen von Wartungserinnerungen erhalten Sie über die Hilfe der Waters Konsole. 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 57...
Sie nicht, ein Systemmodul ohne Hilfe anzuheben. Wenn Sie eine Systemkomponente transportieren oder außer Betrieb nehmen müssen, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst von Waters, um Empfehlungen zum Reinigen, Spülen und Verpacken der Systemkomponenten zu erhalten. 5.1 Externe Verkabelung und Kapillaranschlüsse 7.
5.1.1 Externe Verkabelung von Systemen Abbildung 5–1: Verkabelung an der Rückseite des Systems Hinweis: Verwenden Sie einen beliebigen Port, um das Kabel mit dem Ethernet-Switch zu verbinden. 2489 UV/Vis Detektor SM-FTN-R BMS-R CH-30A 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 59...
5.1.3 Systemabfallanschlüsse Abbildung 5–3: Kapillaranschlüsse für den Systemabfall 2489 UV/Vis Detektor SM-FTN-R 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 61...
Verwenden Sie einen Spannungsregler und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) zur Aufrechterhaltung einer optimalen, stabilen Eingangsspannung. Wenden Sie sich an Waters, um die korrekte Auswahl und Größe sicherzustellen. So führen Sie den Anschluss an die Wandsteckdose durch: Schließen Sie die Buchse des Stromversorgungskabels am Anschluss auf der Rückseite des Moduls an.
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Erforderliche Werkzeuge und Materialien • 9/32-Zoll-Steckschlüssel • Flachkopfschraubendreher So schließen Sie Kabel an: Stecken Sie den Stecker in die Buchse auf der Rückseite des Moduls, wenn er sich dort nicht bereits befindet. Abbildung 5–4: Einstecken des Anschlusses in die Buchse Buchse Stecker Schließen Sie die positiven und negativen Drähte des Signalkabels mit einem kleinen...
Ethernet-Kabel von den einzelnen Modulen an die elektronischen Anschlüsse auf der Rückseite des Sample Managers an. Hinweis: Der Sample Manager ist intern mit dem Ethernet-Schalter verbunden. Tipp: Verwenden Sie für die Arbeit mit mehreren Modultürmen einen Waters Schaltkasten. 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 64...
Handbüchern mit der Beschreibung der jeweiligen Gefahren und den entsprechenden Hinweisen, wie diese zu vermeiden sind. Dieser Anhang enthält alle Sicherheitssymbole und -hinweise, die für die gesamte Produktpalette von Waters gelten. Die Symbole und Hinweise können sich auf ein bestimmtes Produkt oder auch auf andere Produkte innerhalb des Systems beziehen.
(Gefahr durch Umkippen) Warnung: (Explosionsgefahr) Warnung: (Gefahr durch Austreten von Hochdruckgasen) A.1.1 Spezielle Warnhinweise A.1.1.1 Warnung vor dem Bersten Diese Warnung gilt für Geräte von Waters, die mit nicht-metallischen Kapillaren/Schläuchen ausgestattet sind. 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 66...
A.1.1.2 Warnung vor biologischer Gefährdung Die folgende Warnung bezieht sich auf Geräte und Geräteteile von Waters, die zur Verarbeitung von biologisch gefährlichen Materialien verwendet werden können. Biologisch gefährliche Materialien sind Substanzen, die biologische Stoffe enthalten, die zu Schädigungen beim Menschen führen können.
Warnung: Um eine Personenkontamination mit biologisch gefährlichen, toxischen oder ätzenden Materialien zu vermeiden, müssen Sie über die Gefahren in Verbindung mit der Handhabung dieser Materialien informiert sein. Richtlinien zur bestimmungsgemäßen Verwendung und Handhabung dieser Materialien finden Sie in der letzten Ausgabe der Veröffentlichung des National Research Councils Prudent Practices in the Laboratory: Handling and Management of Chemical Hazards (Angemessene Praktiken im Labor: Umgang mit Chemikalien und ihr Management).
Bedingung: Tragen Sie bei diesem Vorgang saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe. A.5 Warnungen, die sich auf alle Geräte von Waters beziehen Halten Sie sich beim Betrieb dieses Geräts an die Standardverfahren zur Qualitätskontrolle sowie an die Geräterichtlinien in diesem Abschnitt.
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Warning: Use caution when working with any polymer tubing under pressure: • Always wear eye protection when near pressurized polymer tubing. • Extinguish all nearby flames. • Do not use tubing that has been severely stressed or kinked. • Do not use nonmetallic tubing with tetrahydrofuran (THF) or concentrated nitric or sulfuric acids.
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Avvertenza: fare attenzione quando si utilizzano tubi in materiale polimerico sotto pressione: • Indossare sempre occhiali da lavoro protettivi nei pressi di tubi di polimero pressurizzati. • Spegnere tutte le fiamme vive nell'ambiente circostante. • Non utilizzare tubi eccessivamente logorati o piegati. •...
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い。 • 塩化メチレンやジメチルスルホキシドは、非金属チューブの膨張を引き起こす場合があり、その場 合、チューブは極めて低い圧力で破裂します。 Diese Warnung gilt für Geräte von Waters, die mit nicht-metallischen Kapillaren/Schläuchen ausgestattet sind oder mit entzündlichen Lösungsmitteln betrieben werden. Warning: The user shall be made aware that if the equipment is used in a manner not specified by the manufacturer, the protection provided by the equipment may be impaired.
警告: 使用者必須非常清楚如果設備不是按照製造廠商指定的方式使用,那麼該設備所 提供的保護將被消弱。 경고: 제조업체가 명시하지 않은 방식으로 장비를 사용할 경우 장비가 제공하는 보호 수단이 제대로 작동하지 않을 수 있다는 점을 사용자에게 반드시 인식시켜야 합니다. 警告: ユーザーは、製造元により指定されていない方法で機器を使用すると、機器が提供している 保証が無効になる可能性があることに注意して下さい。 A.6 Warnungen, die den Ersatz von Sicherungen betreffen Die folgenden Warnungen gelten für Geräte und Geräteteile, die mit Sicherungen ausgestattet sind, die vom Benutzer gewechselt werden können.
警告: 火災予防のために、ヒューズ交換では機器ヒューズカバー脇のパネルに記載されているタイプお よび定格のヒューズをご使用ください。 So finden Sie die Sicherungstypen und -nennwerte, wenn sich diese Information nicht auf dem Geräteteil oder Gerät befindet: Warning: To protect against fire, replace fuses with those of the type and rating indicated in the “Replacing fuses” section of the Maintenance Procedures chapter. Avertissement : Pour éviter tout risque d'incendie, remplacez toujours les fusibles par d'autres du type et de la puissance indiqués dans la rubrique "Remplacement des...
Symbol Beschreibung Netzschalter aus Standby Gleichstrom Wechselstrom Wechselstrom (3-phasig) Erdung Masseanschluss Sicherung Funktionserde Eingang Ausgang Gibt an, dass das Gerät oder die Einheit für Schäden aufgrund elektrostatischer Entladung (ESD) anfällig ist. A.8 Transportsymbole Die folgenden Transportsymbole und die zugehörigen Hinweise können auf den Etiketten auf der Verpackung angebracht sein, in der Instrumente, Geräte und Geräteteile geliefert werden.
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Symbol Beschreibung Zerbrechlich! Keine Haken verwenden! Obere Temperaturgrenze Untere Temperaturgrenze Temperaturbegrenzung 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 76...
B.1 Vermeiden von Kontaminationen Weitere Informationen zur Vermeidung von Kontaminationen finden Sie in Controlling Contamination in LC/MS Systems (Vermeiden von Kontaminationen in LC/MS-Systemen, Teilenummer 715001307DE). Besuchen Sie unsere Website unter www.waters.com. B.1.1 Reine Lösungsmittel Reine Lösungsmittel gewährleisten reproduzierbare Ergebnisse und einen minimalen Wartungsbedarf der Systemgeräte.
Wenn das Wasserreinigungssystem kein gefiltertes Wasser liefert, filtrieren Sie es durch einen 0,2-µm-Membranfilter. Hinweis: Die Verwendung von 100-prozentigem Wasser kann zu Mikrobenwachstum führen. Waters empfiehlt, Lösungen mit 100-prozentigem Wasser täglich auszutauschen. Der Zusatz eines organischen Lösungsmittels in geringer Menge (~10 %) verhindert das Mikrobenwachstum. B.1.4.1 Verwenden von Puffern Stellen Sie den pH-Wert wässriger Puffer ein.
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Tabelle B–1: Eigenschaften der wichtigsten Lösungsmittel Lösungsmittel Dampfdruck mm Hg Siedepunkt (°C) Flammpunkt (°C) (Torr) Aceton 184,5 bei 20 °C 56,29 Acetonitril 88,8 bei 25 °C 81,6 n-Butylacetat 7,8 bei 20 °C 126,11 n-Butylalkohol 4,4 bei 20 °C 117,5 n-Butylchlorid 80,1 bei 20 °C 78,44 Chlorbenzol...
Tabelle B–1: Eigenschaften der wichtigsten Lösungsmittel (Fortsetzung) Lösungsmittel Dampfdruck mm Hg Siedepunkt (°C) Flammpunkt (°C) (Torr) Pentan 420 bei 20 °C 36,07 n-Propylalkohol 15 bei 20 °C 97,2 Propylencarbonat 241,7 Pyridin 18 bei 25 °C 115,25 Tetrahydrofuran 142 bei 20 °C 66,0 Toluol 28,5 bei 20 °C...
Einige Lösungsmittel sind mit Lösungsmitteln am Anfang und am Ende der lipophilen Skala nicht mischbar. Diese Lösungen erhalten eine doppelte M-Zahl: • Die erste Zahl ist immer niedriger als 16 und zeigt den Grad der Mischbarkeit mit hoch lipophilen Lösungsmitteln an. •...
B.2.4.1 UV-Grenzwellenlängen für gebräuchliche Lösungsmittel Die folgende Tabelle gibt den UV-Grenzwert (die Wellenlänge, bei der die Absorption des Lösungsmittels gleich 1 AU ist) für einige gebräuchliche chromatographische Lösungsmittel an. Der Betrieb bei einer Wellenlänge nahe am oder unter dem Grenzwert erhöht das Rauschen aufgrund der Absorption des Lösungsmittels.
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TRIS HCl, 20 mM, pH 8,0 Triton X-100, 0,1 % Waters PIC Reagenz A, 1 Vial/Liter Waters PIC Reagenz B-6, 1 Vial/Liter Waters PIC Reagenz B-6, low UV, 1 Vial/Liter Waters PIC Reagenz D-4, 1 Vial/Liter 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 84...
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B.2.4.3 Absorption der mobilen Phase In diesem Abschnitt wird die Absorption gängiger mobiler Phasen bei verschiedenen Wellenlängen aufgeführt. Wählen Sie die mobile Phase so, dass das Basislinienrauschen so gering wie möglich ist. Die für Ihre Anwendung optimale mobile Phase sollte bei den ausgewählten Detektionswellenlängen keine Absorption zeigen. Damit stellen Sie sicher, dass die Absorption vollständig auf die Probe zurückgeführt werden kann.
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Tris HCl, 20 mM, pH 7,0 1,40 0,77 0,28 0,10 0,04 < 0,01 — — — — Tris HCl, 20 mM, pH 8,0 1,80 1,90 1,11 0,43 0,13 < 0,01 — — — — Waters PIC-Reagenzien 7. Juni 2021, 715007449DE Version 00 Seite 86...
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Tabelle B–5: Gegen Luft oder Wasser gemessene Absorption der mobilen Phase (Fortsetzung) Mobile Phase Absorption (AU) bei einer bestimmten Wellenlänge (nm) PIC A, 1 Vial/L 0,67 0,29 0,13 0,05 0,03 0,02 0,02 0,02 0,02 < 0,01 PIC B6, 1 Vial/Liter 2,46 2,50 2,42...
Technische Daten C.1 Technische Daten Siehe auch: Physikalische, Umgebungs- sowie Eingabe-/Ausgabedaten zum individuellen Modul finden Sie in der Übersicht und Wartungsanleitung des Moduls. Tabelle C–1: Technische Daten des Systems mit einem QSM-R Komponente Spezifikation Gesamte Bandenverbreiterung des Systems ≤ 30 µL (Standardkonfiguration) (4σ) Dwell-Volumen (Gesamtsystem) ≤...
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Tabelle C–1: Technische Daten des Systems mit einem QSM-R (Fortsetzung) Komponente Spezifikation Der pH-Standardbetriebsbereich für das System liegt zwischen 2 und 12. Der Betrieb des Systems bei pH 1 oder über pH 12 über mehr als kurze Zeiträume kann zu erhöhtem Verschleiß der Systemkomponenten führen, die nicht im vorbeugenden Wartungskit enthalten sind, und erfordert häufigere Wartungsintervalle.
Tabelle C–2: Technische Daten des Systems mit einem BSM-R (Fortsetzung) Komponente Spezifikation Zyklusdauer ≤ 30 Sekunden, von Injektion zu Injektion Der pH-Standardbetriebsbereich für das System liegt zwischen 2 und 12. Der Betrieb des Systems bei pH 1 oder über pH 12 über mehr als kurze Zeiträume kann zu erhöhtem Verschleiß der Systemkomponenten führen, die nicht im vorbeugenden Wartungskit enthalten sind, und erfordert häufigere Wartungsintervalle.
C.1.2 Anforderungen an die Umgebung Eigenschaft Spezifikation Lärmpegel, System < 62 dBA Betriebstemperaturbereich 4 bis 40 °C Luftfeuchtigkeitsbereich bei Betrieb 20 % bis 80 %, nicht kondensierend Transport- und Lagertemperaturbereich -30 °C bis 60 °C Bereich der Luftfeuchtigkeit bei Transport und 20 % bis 85 %, nicht kondensierend Lagerung C.1.3 Elektrische Daten...
Eigenschaft Spezifikation Gewicht 62,1 kg (137,0 Pfund) a. Das tatsächliche Systemgewicht hängt vom Lösungsmittel und der Anzahl an Lösungsmittelflaschen in der Aufnahmevorrichtung für Lösungsmittel ab. C.2 Leistungsdaten In der folgenden Tabelle sind die Leistungsdaten für die Systemmodule aufgeführt. C.2.1 Leistungsdaten des Arc Premier QSM-R Komponente Spezifikation Druck/Fluss-Hüllkurve...
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Komponente Spezifikation Flussratengenauigkeit 0,05 % RSD bzw. ±0,01 min SD (der jeweils größere Wert) Testbedingungen: • Messung: auf Basis von sechs Wiederholungen • Mobile Phase: Wasser/Methanol 60:40, vorgemischt • Flussrate: 1,5 mL/min • Probengemisch: Alkylphenon-Gemisch (Injektionsvolumen 24,0 µL) • Säule: CORTECS C , 2,7 µm, 4.6 ×...
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Komponente Spezifikation Präzision der Zusammensetzung 0,15 % RSD bzw. 0,02 min SD (der jeweils größere Wert). Testbedingungen: • Messung: auf Basis von sechs Wiederholungen • Mobile Phase: Mischung 60:40 Wasser/ Methanol mit der Auto•Blend Plus Technologie • Probe: Alkylphenon-Gemisch • Flussrate: 1,5 mL/min •...
C.2.2 Leistungsdaten des Arc Premier BSM-R Komponente Spezifikation Druck/Fluss-Hüllkurve 0,5 bis 5,0 mL/min bei 65500 kPa (655 bar, 9500 psi) Minimaler Betriebsdruck Rückdruck = 6895 kPa (69 bar, 1000 psi) Flussratenbereich Programmierbarer und ausführbarer Bereich von 0,001 bis 5,000 mL/min in Schritten von 0,001 mL/min Flussgenauigkeit ±1,0 % des eingestellten Flusses bei 0,5 bis...
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Komponente Spezifikation Genauigkeit der Zusammensetzung ±0,5 % absolut (Vollausschlag) von 5 bis 95 % von 0,5 mL/min (Messung der durchschnittlichen Fläche pro Stufe < 30 s breit) Testbedingungen: • Mobile Phase: entgastes Wasser/Wasser mit Koffein in einer Konzentration von 5 mg/L •...
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Komponente Spezifikation Welligkeit der Zusammensetzung ≤ 1,0 mAU gemitteltes Peak-zu-Peak- (Basislinienrauschen) Rauschen mit 50-µL-Filter/Mischer ≤ 0,5 mAU gemitteltes Peak-zu-Peak- Rauschen mit 340-µL-Filter/Mischer ≤ 0,25 mAU gemitteltes Peak-zu-Peak- Rauschen mit 680-µL-Filter/Mischer Testbedingungen: • Lösungsmittel A: Wasser mit 0,1 V/V % • Lösungsmittel B: ACN mit 0,1 V/V % TFA •...
C.2.3 Leistungsdaten des SM FTN-R Komponente Beschreibung Injektionsvolumenbereich Standardmäßig 0,1 bis 50 µL 0,1 bis 1000 µL mit optionalen Nadeln und Halteschleifen Richtigkeit (Ansaugung) ±0,2 µL, bestimmt durch die Messung des Flüssigkeitsgewichts, das bei 10-µL-Injektionen aus dem Vial entfernt wird, gemittelt über 20 Injektionen mit einer standardmäßigen 100-µL- Spritze, 100 % Wasser Probenkapazität...
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Komponente Beschreibung Einstellbarer Temperaturbereich des Kann eine Temperaturdifferenz bis zu 19 °C Probenraums: Kühlmodus unter Umgebungstemperatur aufrechterhalten. Der Toleranzbereich für die im Probenraum aufrechterhaltene Temperatur am Temperatursensor im Probenraum und am Probenort beträgt -2 °C bis +4 °C Hinweis: Am Sensor des Probenraums und am Probenort gemessen, gezeigt im Diagramm, das dieser Tabelle bei der Validierung der technischen Daten folgt.
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Komponente Beschreibung Probenverschleppung – UV < 0,002% Koffein (UV) Testbedingungen: • Spüllösungsmittel: Wasser/Acetonitril, 90/10 • Waschen vor der Injektion: 0 Sekunden • Waschen nach der Injektion: 6 Sekunden • Säule: CORTECS C , 2,7 µm, 4.6 × 50 mm • Probe: Koffein, mit 0,8 mg/mL (Standard) und 4,0 mg/mL (Test) in Wasser/Acetonitril 90/10, gemessen gegen Blindproben aus Wasser/Acetonitril 90/10...
Abbildung C–1: Empfohlene Positionen für die Temperatursensoren TS Temperatursensor C.2.4 Leistungsdaten des CH-30A-Moduls Eigenschaft Spezifikation Einstellbarer Temperaturbereich 20,0 bis 90,0 °C, in Schritten von 0,1 °C Steuerbarer Temperaturbereich (Umgebungstemperatur + 5,0 °C) bis 90,0 °C ±0,5 °C am Sensor Temperaturgenauigkeit Testqualifizierung: Die Temperatur, die von einer NIST-rückführbaren Sonde neben dem Messsensor gemessen wurde, muss innerhalb...
Eigenschaft Spezifikation Nachverfolgen des Säulengebrauchs Das eCord System zur Verwaltung von Säulendaten zeichnet Daten über die Historie des Säulengebrauchs auf und archiviert diese a. Betrieb mit aktivem Vorheizen mithilfe der APH-Einheit C.2.5 Leistungsdaten des CM-A und CM-Aux Element Spezifikation Einstellbarer Temperaturbereich 4,0 bis 90,0 °C, in Schritten von 0,1 °C Steuerbarer Temperaturbereich (Umgebungstemperatur -25 °C) bis 90,0 °C...
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Element Spezifikation Temperaturpräzision Auf ±0,1 °C geprüft Testbedingungen: • Tür geschlossen • Keine Säule eingebaut • Kein Fluss • Messung mit einem rückführbaren, externen Temperaturmessgerät • Messung an der Position des Sensors im Säulenraum • Temperatur wird von Umgebungstemperatur auf 90 °C hochgefahren •...
Element Spezifikation Kontrolle von Leckagen Überlaufvorrichtung des Säulenraums mit Lecksensor, die unter dem Säulenraum eingebaut ist. Ein einzelner Auslass leitet Leckagen zum Abfall. Nachverfolgen des Säulengebrauchs Das eCord System zur Verwaltung von Säulendaten zeichnet Daten über die Historie des Säulengebrauchs auf und archiviert diese a.
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Element Spezifikation Probenplattenkapazität Max. 19 Platten mit einer Höhe von 15,5 mm Max. 9 Platten mit einer Höhe von 40,0 mm Max. 6 Platten mit einer Höhe von 53,0 mm Mindesthöhe der Probenplatten 13 mm Maximale Höhe der Probenplatten 53 mm (einschließlich Vials, Kappen und Dichtfolien) Temperaturbereich des Probenraums Zwischen 4 und 40 °C, einstellbar in Schritten...