1.6.2 Aspekte der Near Field Communications (NFC)/RFID-Technologie........13 1.6.3 ISM-Klassifikation: ISM-Gruppe 1, Klasse A.................14 1.6.4 Kanada: Hinweise zum Emissionsbereich................14 1.6.5 Sonstige länderspezifische EMV-Hinweise................14 1.7 Zusätzliche Ressourcen......................... 15 1.8 Kontakt mit Waters aufnehmen...................... 16 1.9 Kundenkommentare........................17 2 Sicherheitshinweise....................18 2.1 Warnsymbole..........................18 2.2 Hinweise............................19 2.3 Symbol „Flaschen verboten“......................
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2.4 Erforderlicher Schutz........................20 2.5 Warnungen, die sich auf alle Geräte von Waters beziehen............20 2.6 Elektrische Symbole........................24 2.7 Transportsymbole...........................25 3 Systemüberblick......................26 3.1 Systemmerkmale..........................27 3.1.1 Injektor mit Durchflussnadel....................27 3.2 Systemkomponenten........................27 3.2.1 Funktionen des TUV-Detektors.....................29 3.2.2 Funktionen des PDA-Detektors.................... 36 3.2.3 Funktionen des Sample Managers..................46 3.2.4 Pumpenfunktionen........................
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5 Methoden-Management.....................88 5.1 Methodentransfer........................... 88 5.2 Messen des Dwell-Volumens......................88 6 Tägliche Routineanalyse...................90 6.1 An- und Abmelden beim Alliance iS HPLC System............... 90 6.2 Starten der Hard- und Software..................... 90 6.3 Einrichten von Lösungsmitteln....................... 91 6.4 Installieren oder Austauschen der Säule..................93 6.5 Äquilibrieren des Alliance iS HPLC System...................
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7.5 Beachten der Empfehlungen für Vials und Platten............... 113 7.6 Zykluszeit zwischen Injektionen....................114 7.7 Erhöhen der Lebensdauer von Säulen..................114 8 Wartung........................115 8.1 Ansehen der Alliance iS HPLC System Information..............115 8.2 Sicherheit und Handhabung......................115 8.3 Konfigurieren von Wartungserinnerungen..................115 8.4 Bestellen von Ersatzteilen......................116 8.5 Reinigen der Außenseite des Geräts....................116...
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8.8.4 Austauschen der Nadeldichtung und der Dichtungsanschlusskapillare......164 8.8.5 Austauschen der Probennadel....................176 8.9 Detektor-Wartungsverfahren......................189 8.9.1 Austauschen des Lecksensors des Detektors..............189 8.9.2 Austauschen der Flusszelle des TUV-Detektors..............192 8.9.3 Austauschen der Flusszelle des PDA-Detektors..............196 8.9.4 Ersetzen der Lampe des TUV-Detektors................199 8.9.5 Austauschen der Detektorlampe des PDA-Detektors............202 8.10 Am Säulenofen durchzuführende Wartungsmaßnahmen............
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10.8 Lösungsmittelviskosität......................230 10.9 Auswahl der Wellenlänge......................230 10.9.1 Grenzwellenlängen für gebräuchliche Lösungsmittel............231 10.9.2 Grenzwellenlängen gemischter mobiler Phasen...............231 11 Technische Daten....................237 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite vii...
(Ich brauche Hilfe zu einem Produkt) klicken, um zur Seite Product Support (Produktsupport) zu navigieren (https://help.waters.com/help/de/product-support.html). Auf dieser Seite können Sie nach Inhalten suchen oder auf Alliance iS HPLC System klicken, um auf die Seite Alliance iS HPLC System Support (Support für das Alliance iS HPLC System) zuzugreifen (https://help.waters.com/help/de/product-support/alliance-is-system- support.html).
Alle anderen Marken sind Eigentum der entsprechenden Inhaber. 1.4 Sicherheitshinweise Einige Reagenzien und Proben, die für Waters Geräte und Vorrichtungen verwendet werden, können chemische, biologische oder radiologische Gefahren (oder eine beliebige Kombination dieser) darstellen. Sie müssen daher stets das Gefährdungspotenzial der von Ihnen eingesetzten Substanzen kennen.
1.4.2 Sicherheitshinweise zum Umgang mit Strom Das Gerät muss so aufgestellt werden, dass das Abziehen des Netzkabels keine Schwierigkeiten bereitet. 1.4.3 Hinweise zum Missbrauch des Geräts Wird das Gerät anders verwendet als vom Hersteller vorgesehen, können die Schutzvorrichtungen des Geräts beeinträchtigt sein. 1.4.4 Sicherheitshinweise Eine ausführliche Liste mit Warnhinweisen und Hinweisen finden Sie im Anhang Sicherheitshinweise in dieser Veröffentlichung.
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Abfall entsorgt werden. Wenden Sie sich zur Einhaltung der Richtlinie für Elektro- und Elektronikaltgeräte an die Waters Corporation, um Angaben zur korrekten Entsorgung und Anweisungen für das Recycling zu erhalten. Nur zur Verwendung in Innenräumen Nicht schieben Schließen Sie kein LC-System an...
Der Alliance iS Säulenofen/Säulenkühler (CHC) ist ein mit Wechselstrom betriebenes Gerät, das die Säule enthält, die für HPLC-Trennungen (Hochleistungsflüssigchromatographie) mit Alliance iS HPLC Systems verwendet wird. Die CHC-Einheit kann die Säule mit einer Temperatur von 4 °C bis 90 °C versorgen. Wenn die LC-Säule mit einem passiven NFC-Tag (13,56 MHz) ausgestattet ist, wird dieses beim Schließen der Vordertür des CHC gelesen.
1.6.2 Aspekte der Near Field Communications (NFC)/RFID- Technologie Der Alliance iS Säulenofen/Säulenkühler (CHC) wird mit Alliance iS HPLC systems verwendet. Der CHC kann mit der NFC/RFID-Technologie ausgestattet werden. Die nationalen Zulassungen, die mit dieser RF-Funktion verbunden sind, sind nur mit dem CHC verbunden und nicht mit anderen Teilen des Systems oder dem System als Ganzes.
1.6.3 ISM-Klassifikation: ISM-Gruppe 1, Klasse A Diese Klassifikation wurde dem Gerät gemäß den Anforderungen des Standards CISPR 11 für industrielle, wissenschaftliche und medizinische (ISM) Geräte zugewiesen. Bei Produkten der Gruppe 1 kommt es zur absichtlichen Erzeugung und/oder leitenden Koppelung von Radiofrequenzenergie, die für die interne Funktion des Geräts notwendig ist. Geräte der Klasse A sind für die Verwendung in allen Bereichen außer im Wohnbereich und in Bereichen, die direkt an ein Niederspannungsnetz zur Versorgung von Wohngebäuden angeschlossen sind, geeignet.
1.8 Kontakt mit Waters aufnehmen Wenden Sie sich bei technischen Fragen zur Nutzung, zum Transport, zur Entfernung oder Entsorgung eines Waters Produkts an Waters. Sie können sich über das Internet, telefonisch oder per Post an uns wenden. Art der Kontaktaufnahme Informationen www.waters.com...
Anstrengungen, Ihren Erwartungen gerecht zu werden, um die Genauigkeit und die Benutzerfreundlichkeit stetig zu verbessern. Wenn Sie Fehler in diesem Dokument melden oder Verbesserungsvorschläge machen möchten, können Sie sich unter tech_comm@waters.com uns wenden. 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 17...
2 Sicherheitshinweise In den folgenden Abschnitten werden die Sicherheitshinweise für das Alliance iS HPLC System beschrieben. 2.1 Warnsymbole Warnsymbole weisen auf Todes- und Verletzungsgefahr hin sowie auf schwere negative physiologische Reaktionen, die mit dem Missbrauch eines Instruments oder Geräts verbunden sein können.
Warnung: (Gefahr durch Kontakt mit ätzenden Substanzen) Warnung: (Gefahr durch Kontakt mit giftigen Stoffen) Warnung: (Gefahr durch Laserstrahlung) Warnung: (Gefahr durch Kontakt mit biologischen Substanzen, die zu schweren gesundheitlichen Schäden führen können.) Warnung: (Gefahr durch Umkippen) Warnung: (Explosionsgefahr) Warnung: (Gefahr durch Austreten von Hochdruckgasen) 2.2 Hinweise Hinweise werden angezeigt, wenn der Gebrauch oder Missbrauch eines Instruments, Geräts oder Bestandteils dieses beschädigen oder die Integrität einer Probe gefährden kann.
Anforderung: Tragen Sie bei diesem Vorgang saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe. 2.5 Warnungen, die sich auf alle Geräte von Waters beziehen Halten Sie sich beim Betrieb dieses Geräts an die Standardverfahren zur Qualitätskontrolle sowie an die Geräterichtlinien in diesem Abschnitt.
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경고 규정 준수를 책임지는 당사자의 명백한 승인 없이 이 장치를 개조 또는 변경할 경우, 이 장치를 운용할 수 있는 사용자 권한의 효력을 상실할 수 있습니다. 警告 規制機関から明確な承認を受けずに本装置の変更や改造を行うと、本装置のユ ーザーとしての承認が無効になる可能性があります。 Warnung: Use caution when working with any polymer tubing under pressure: • In der Nähe von unter Druck stehenden Polymerschläuchen stets eine Schutzbrille tragen.
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Avvertenza: Fare attenzione quando si utilizzano tubi in materiale polimerico sotto pressione: • Indossare sempre occhiali da lavoro protettivi nei pressi di tubi di polimero pressurizzati. • Spegnere tutte le fiamme vive nell'ambiente circostante. • Non utilizzare tubi eccessivamente logorati o piegati. •...
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• 非金属チューブには、テトラヒドロフラン (THF) や高濃度の硝酸または硫酸など を流さないでください。 • 塩化メチレンやジメチルスルホキシドは、非金属チューブの膨張を引き起こす場合 があり、その場合、チューブは極めて低い圧力で破裂します。 Diese Warnung gilt für Geräte von Waters, die mit nicht-metallischen Kapillaren/Schläuchen ausgestattet sind oder mit entzündlichen Lösungsmitteln betrieben werden. Warnung: Der Benutzer wird darauf aufmerksam gemacht, dass bei unsachgemäßer Verwendung des Gerätes die eingebauten Sicherheitseinrichtungen unter Umständen nicht ordnungsgemäß...
警告: 使用者必須非常清楚如果設備不是按照製造廠商指定的方式使用,那麼該設備 所提供的保護將被消弱。 경고 제조업체가 명시하지 않은 방식으로 장비를 사용할 경우 장비가 제공하는 보호 수단이 제대로 작동하지 않을 수 있다는 점을 사용자에게 반드시 인식시켜야 합니다. 警告 ユーザーは、製造元により指定されていない方法で機器を使用すると、機器が 提供している保証が無効になる可能性があることに注意して下さい。 2.6 Elektrische Symbole Die folgenden elektrischen Symbole und die zugehörigen Hinweise können im Handbuch des Geräts erwähnt werden und auf der Vorder- bzw.
2.7 Transportsymbole Die folgenden Transportsymbole und die zugehörigen Hinweise können auf den Etiketten auf der Verpackung vorhanden sein, in der Instrumente, Geräte und Geräteteile geliefert werden. Symbol Beschreibung Bitte aufrecht stellen! Trocken halten! Zerbrechlich! Keine Haken verwenden! Obere Temperaturgrenze Untere Temperaturgrenze Temperaturbegrenzung 1.
3 Systemüberblick Das Alliance iS HPLC System ist das erste spezielle HPLC-System, das für das Waters Empower Chromatographiedatensystem (CDS) entwickelt wurde und eine Verbesserung der Ergebnisse für die QC erzielen kann. Mit speziell entwickelten Funktionen hilft Ihnen dieses System, Ineffizienzen und Komplexität zu reduzieren, die Erfolgsquote bei der Übertragung und Migration von Methoden zu verbessern...
Zu den wichtigsten Systemfunktionen gehören ein intuitiver Touchscreen und eine intelligente Säulenfunktionen. Das Alliance iS System bietet eine Reihe neuer und einzigartiger Funktionen: • Ein System, das für die Waters Empower Software Suite (Empower) entwickelt wurde (siehe Empower Funktionen (Seite 60)) •...
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Abbildung 3–1: Alliance iS Systemkomponenten Flaschenhalter Touchscreen Detektor Sample Manager Säulenraum Pumpe Das System enthält die folgenden Kernmodule: Hinweis: Der Bereich innerhalb des Systemgehäuses, in dem der Sample Manager und die Pumpe untergebracht sind, wird als Integrierte Flüssigkeitsmodul-Einheit (Integrated Fluidics Module, IFM) bezeichnet.
Absorption (UV/Vis-Detektor). Der Detektor wird von Empower gesteuert und ist mit einer analytischen Flusszelle mit einem Volumen von 16,3 µL und einer Weglänge von 10 mm ausgestattet. Die Konstruktion der Flusszelle basiert auf der TaperSlit Technologie von Waters. Funktionen des Detektors: • Verbesserte Äquilibrierungs- und Aufwärmzeit •...
Qualifizierung der Küvette Erleichtert die Qualifizierung des Detektors durch das Einführen eines Standards in eine Küvette. Diese Funktion wird von den Qualifizierungskits von Waters unterstützt, die Sie erwerben können (optionale Küvette separat erhältlich). Probenanalyse mit der Küvette Ermöglicht die Aufzeichnung des Spektrums einer beliebigen Probe in der Küvette...
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Abbildung 3–2: Einheit der Detektoroptik Spiegel Deuteriumlampe (D2) mit hoher Helligkeit Fenster Filterrad Spalt Spiegel Gitter Referenzphotodiode Strahlteiler TaperSlit Flusszelle 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 31...
Probenphotodiode 3.2.1.1.1 Anordnung des Lichtwegs in der optischen Einheit des TUV Der TUV-Detektor zeichnet sich durch ein gut funktionierendes Design aus, das für einen außergewöhnlich hohen Lichtdurchsatz sorgt. Der TUV-Detektor funktioniert wie folgt: 1. Ein Spiegel sammelt das Licht von der Lampe und fokussiert es durch das Filterrad auf den Eintrittsspalt.
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• Schmale Peaks mit minimaler Peakverzerrung und zeitlicher Verzögerung • Sehr kleine Peaks sind schwieriger vom Basislinienrauschen zu unterscheiden • Es wird weniger Basislinienrauschen entfernt Langsamere Einstellungen der Zeitkonstante bewirken Folgendes: • Das Basislinienrauschen wird in starkem Maße verringert • Verkürzte und verbreiterte Peaks Tipp: Obwohl die Peakform eine Verzerrung aufweist und die Signalausgabe mit verschiedenen Filterzeitkonstanten verzögert ist, bleibt die Peakfläche gleich.
3.2.1.2 Überprüfen und Test der Wellenlängen des TUV Detektors Wenn Sie den Detektor kontinuierlich betreiben, empfiehlt Waters, die Wellenlängenüberprüfung wöchentlich durchzuführen. Die Deuterium-Bogenlampe des Detektors und der eingebaute Erbiumfilter weisen im Transmissionsspektrum Peaks bei bekannten Wellenlängen auf. Beim Start überprüft der Detektor die Kalibrierung, indem die Positionen dieser Peaks mit den erwarteten Wellenlängen...
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Der Detektor ermöglicht die Beobachtung einer einzelnen Wellenlänge über den Bereich von 190 nm bis 700 nm, die auf Kanal A in Schritten von 1 nm einstellbar ist. In diesem Modus wird für Wellenlängen ab 370 nm automatisch der optische Filter zweiter Ordnung aktiviert.
Detektor aktiv die Temperatur der optischen Bank. 3.2.2 Funktionen des PDA-Detektors Der Detektor ist ein integraler Bestandteil eines Waters Chromatographiesystems. Der Alliance iS Photodiodenarraydetektor (PDA) ist ein optischer Detektor, der gleichzeitig 2D- und 3D-Aufnahmen durchführen kann. Der Detektor wird von Empower gesteuert und ist mit 1.
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Flusszelle mit einem Volumen von 8,4 µL und einer Weglänge von 10 mm ausgestattet. Die Konstruktion der Flusszelle basiert auf der TaperSlit Technologie von Waters. Funktionen des Detektors: • Verbesserte Äquilibrierungs- und Aufwärmzeit • Verbesserte Empfindlichkeit durch die patentierte TaperSlit Flusszelle, die Licht für einen besseren Energiedurchsatz durch die Zelle leitet •...
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Tabelle 3–3: Funktionen des PDA-Detektors (Fortsetzung) Funktion Beschreibung die Sie erwerben können (optionale Küvette separat erhältlich). Probenanalyse mit der Küvette Ermöglicht die Aufzeichnung des Spektrums einer beliebigen Probe in der Küvette 3.2.2.1 Optik des PDA-Detektors Die optische Bank des PDA-Detektors lenkt das Licht durch die zu untersuchende Lösung und trennt diese für die Analyse auf.
Lampe – Deuterium-Lichtquelle. Filterschirm/Blende – Schirmpositionen zur Messung der Energien bei offenem Strahl (Probe) und blockiertem (dunklem) Strahl und eine dritte zur Wellenlängenüberprüfung. Küvettenhalter – Sorgt für Stabilität und korrekte Ausrichtung der Küvette im Detektor und lässt Licht für eine präzise Analyse durch die Probe. Flusszelle –...
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Beim Hamming-Filter des Detektors handelt es sich um einen digitalen Filter mit endlicher Impulsantwort (FIR-Filter), der eine Abnahme der Peakhöhe bewirkt und eine effizientere Filterung hochfrequenten Rauschens ermöglicht. Das Verhalten des Filters hängt von der Filterzeitkonstante ab, die Sie ausgewählt haben. Die Programmieroptionen für die Filter im Methodeneditor sind No Filter (Kein Filter), Slow (Langsam), Normal, Fast (Schnell) und Custom (Benutzerdefiniert).
Abbildung 3–5: Vergleich der Filterzeitkonstanten 3.2.2.2 Überprüfen und Test der Wellenlängen des PDA-Detektors Wenn Sie den Detektor kontinuierlich betreiben, empfiehlt Waters, die Wellenlängenüberprüfung wöchentlich durchzuführen. Die Kalibrierung des PDA-Detektors wird mithilfe von zwei spektralen Peaks von der Deuteriumlampe und drei Absorptionspeaks vom integrierten Erbiumfilter überprüft. Beim Start überprüft der Detektor die Kalibrierung, indem die Positionen dieser Peaks mit den erwarteten...
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nicht initiiert. Wenn die Wellenlängenüberprüfung beim Start fehlschlägt, wird empfohlen, den Überprüfungsworkflow mit gespülter Flusszelle und äquilibriertem Fluss erneut auszuführen. Wenn die nachfolgende Überprüfung fehlschlägt, kann der PDA neu kalibriert werden. Beachten Sie, dass eine erneute Kalibrierung die Zuordnung der Spektrenbibliothek und die Peakreinheit, die mit einer vorherigen Kalibrierung durchgeführt wurden, nichtig machen kann.
Minuten lang auf und stellen Sie vor der Überprüfung sicher, dass der Betriebsstatus ON (Ein) lautet. Wenn vor Kurzem Puffer in der Flusszelle verwendet wurden, empfiehlt Waters, zuerst mit 10 mL Wasser (HPLC-Qualität) und dann mit 10 mL eines Lösungsmittels mit niedriger Oberflächenspannung wie Methanol zu spülen (sofern mischbar mit der vorherigen mobilen...
So überprüfen Sie die Kalibrierung des Detektors: 1. Tippen Sie auf dem Touchscreen auf Maintain > Verify Calibration (Warten > Kalibrierung verifizieren). Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Verifizierung abzuschließen. Wenn die Verifizierung abgeschlossen ist, wird die Meldung Verify Calibration Passed (Kalibrierung verifizieren bestanden).
Quecksilber-Kalibrierung nur durchgeführt werden sollte, wenn die Erbium-Kalibrierung fehlschlägt oder die vorherigen Quecksilber-Kalibrierungsparameter gelöscht oder beschädigt wurden. Ein Außendiensttechniker von Waters kann über den Touchscreen des Systems eine Quecksilber-Kalibrierung des PDA-Detektors durchführen. Wichtig: • Die Quecksilber-Kalibrierung darf nur von einem Außendiensttechniker von Waters durchgeführt werden.
Der PDA-Detektor kann simultan zwei Arten von Datenkanälen erfassen: Spektren (3D) und Chromatogramme (2D). Für optimale Ergebnisse bei Bibliotheksvergleich und Peakreinheitsanalyse stellen Sie die 3D-Auflösung auf 1 nm ein. Bei Chromatogrammen (2D-Daten) wählen Sie eine Auflösung aus, bei der Signalamplitude, Basislinienrauschen und linearer dynamischer Bereich optimiert sind.
Der Alliance iS Sample Manager erhält die Probentemperatur aufrecht, saugt präzise Proben an und injiziert diese dann mithilfe einer Durchflussnadel (FTN) in die mobile Phase. Die Nadel wird Teil des Flüssigkeitswegs, wenn die Probe auf die Säule injiziert wird. Die mobile Phase reinigt die Nadel während des Laufs, wodurch eine vollständige Probenausbeute sichergestellt und eine Verschleppung minimiert wird.
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Abbildung 3–9: Die zwei Drehachsen des Mechanismus für die Positionierung der Nadel, die sich unterhalb des Probenraums befinden Drehachse der Scheibe Riemen Motorachse 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 48...
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Abbildung 3–10: Drehachse des Nadelwagens, die sich im Probenraum befindet Nadelwagen Nadeleinsatz Drehachse des Nadelwagens 3.2.3.2 Injektionssystem Der Injektionsflussweg umfasst die Einheiten, die zum Ansaugen einer Probe und zur anschließenden Förderung zur Säule erforderlich sind. Am Injektionsvorgang sind die Nadel, optionale Erweiterungsschleife, Proben-/Dosierpumpe, Injektionsventil und der Injektions-/Waschanschluss beteiligt.
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Abbildung 3–11: Flussweg des Sample Managers für Ansaugung und Injektion mit nur einem Schritt 0,0625" ID Tygon ¼-28 T-Stück aus PEEK ¼-28 Stecker 0,030" ID FEP Rückschlagventil 0,005" ID P EEK 0,010" ID SS Druckaufnehmer Injektionsvent i l Sample Manager Kolbenhinterspülungsleitung 0,010"...
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Abbildung 3–12: Nadelsitzeinheit, Querschnittsansicht Abgewinkelter Spülverteiler Haltehülse der Probennadel Fitting Sitz Sitz für die Anschlusseinheit Sicherungsmutter der Dichtungsbuchse Druckfeder Gehäuse der Nadelspülung Die folgende Abbildung zeigt die Standardzyklusdauer des Injektionsmodus. 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 51...
Abbildung 3–13: Standardzyklusdauer des Injektionsmodus 3.2.3.3.1 Spülsystem Bei der Waschsequenz kann kein Waschlösungsmittel in den Probenstrom gelangen. Das Spülsystem reinigt das Äußere der Probennadel, während sich diese innerhalb des Injektions-/Waschanschlusses befindet. 3.2.3.3.2 Einspülmodi Der Sample Manager verfügt über drei Einspülmodi. •...
3.2.4 Pumpenfunktionen Das System nutzt eine Niederdruck-Mischpumpe. Der Alliance iS Quaternary Solvent Manager (QSM) kann bis zu vier entgaste Lösungsmittel mischen (A, B, C und D). Ein Gradienten-Mischventil (GPV) wird verwendet, um Lösungsmittel in einer beliebigen Kombination dynamisch zu mischen, wodurch wiederholbare und reproduzierbare Gradientensegmente unabhängig von der Komprimierbarkeit des Lösungsmittels und des Systemrückdrucks erzeugt werden.
Die eConnect Smart Column Funktionen gewährleisten eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Säule und erleichtern die Fehlersuche nach dem Lauf. Die neue eConnect Technologie von Waters ist eine Standardfunktion des CHC, die durch den Kauf von eConnect fähigen Versionen der Waters Chromatographiesäulen genutzt werden kann (eConnect HPLC-Säulen).
3.2.6 Funktionen des Touchscreens: Mit dem Touchscreen des Alliance iS HPLC System kann der Anwender viele Aufgaben durchführen. Darüber hinaus spart der Anwender Zeit, da er sich nicht zwischen dem System und der Empower Workstation hin und her bewegen muss. Der Navigationsbereich auf der linken Seite des Touchscreens enthält Schaltflächen für den Zugriff auf Ansichten zum Durchführen...
Siehe auch: • Einspülen einer trockenen Pumpe über den Touchscreen (Seite 70) • Äquilibrieren des Alliance iS HPLC System (Seite 93) • Vorbereiten des Herunterfahrens des Alliance iS HPLC System (Seite 100) 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 56...
3.2.6.3 Die Ansicht Plots des Touchscreens Das Alliance iS HPLC System erstellt kontinuierlich Datendiagramme zur Anzeige auf dem Touchscreen. Sie können bis zu vier Diagnosediagramme für einen Zeitraum von bis zu 96 Stunden konfigurieren. In der folgenden Tabelle werden die verfügbaren Plots beschrieben.
Abbildung 3–18: Ansicht Commands (Befehle) Siehe auch: • Äquilibrieren des Alliance iS HPLC System (Seite 93) 3.2.6.7 Die Ansicht System des Touchscreens Die Ansicht System stellt verschiedene Aktionen zur Konfiguration des Systems bereit und stellt Informationen auf Systemebene bereit. Die folgende Abbildung zeigt die Ansicht System.
Abbildung 3–19: System (Hauptansicht) 3.2.6.8 Die Ansicht Preferences (Voreinstellungen) des Touchscreens Tippen Sie in der Startanzeige auf das Symbol Preferences (Voreinstellungen) um auf die Ansicht Preferences (Voreinstellungen) zuzugreifen. Die Ansicht Preferences (Voreinstellungen) bietet Einstellungen, die die Touchscreen-Benutzeroberfläche beeinflussen, aber nicht den Betrieb des Systems. Die folgende Abbildung zeigt die Ansicht Preferences (Voreinstellungen).
3.2.7.3 Intelligent Method Translator (Intelligenter Methodentransfer) Die App Intelligent Method Translator (iMTA, App für intelligenten Methodentransfer) wandelt Methoden, die nicht mit dem Alliance iS HPLC System erstellt wurden, in Methoden um, die mit dem Alliance iS HPLC System kompatibel sind. Der Prozess der Methodenübersetzung ordnet die Parameter, die in Gerätemethoden in Empower gespeicherten sind, den...
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Weitere Informationen zur Intelligent Method Translator App finden Sie im Intelligent Method Translator App User's Guide (App Intelligent Method Translator Benutzerhandbuch, 715008502DE). Hinweis: Bei Verwendung von Empower 3 FR4 bis 3.8.0 werden im Fenster Run Samples (Probenmessung) Alliance iS Methoden angezeigt, die nicht mit dem verwendeten System kompatibel sind.
4 Systemvorbereitung Dieser Abschnitt hilft Ihnen, Ihr Waters System für den Gebrauch vorzubereiten. Die korrekte Einrichtung ist entscheidend für den erfolgreichen Betrieb des Systems. 4.1 Einschalten des Systems Der Netzschalter befindet sich an der Vordertür des Sample Managers. Nachdem das System an das Stromnetz angeschlossen wurde, blinkt die LED des Netzschalters.
2. Melden Sie sich beim Alliance iS HPLC System an. Siehe An- und Abmelden beim Alliance iS HPLC System (Seite 90). 4.2 Ausschalten des Systems Der Netzschalter befindet sich an der Vordertür des Sample Managers. So schalten Sie das System aus: Drücken Sie den Netzschalter an der Vordertür des Sample Managers.
Auf der Rückseite des IFM befindet sich ein E/A-Signalanschluss. Diese Anschlussbuchse ist so konzipiert, dass Signalkabel nur in einer bestimmten Art und Weise eingesetzt werden können. Abbildung 4–3: E/A-Signalanschluss des Alliance iS Inject Start (Injektionsstart) Inject Start (Injektionsstart) Inject Hold (Injektionsstopp) Inject Hold (Injektionsstopp) Tabelle 4–1: Alliance iS Analog-/Ereignisanschlüsse Signalanschlüsse...
Die Fittings und Säulenklammern sind so konzipiert, dass die Installation einer Säule im Alliance iS Säulenofen/Säulenkühler (CHC) intuitiv ist. Hinweis: Schalten Sie das System ein, bevor Sie die Säule installieren, um eine ordnungsgemäße Identifizierung der RF-Säule bei geschlossener Tür des CHC sicherzustellen, siehe Einschalten des Systems (Seite 62).
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1. Klicken Sie im Menü Empower Run Samples (Proben verarbeiten) auf den Pfeil in der oberen rechten Ecke des Systemsteuerungsfelds. Abbildung 4–5: Starten von System Console 2. Sie können von der Konsole aus auf die Konfiguration und detaillierte Statusinformationen aller Teile des Systems zugreifen. Abbildung 4–6: Systemkonsole 1.
4.6 Einspülen des Systems Nach dem Einschalten des Systems müssen Sie es einspülen, bevor das System einsatzbereit ist. Anforderung: Sie müssen das System einspülen, nachdem Sie es gestartet haben, und auch nachdem Sie die mobile Phase oder die Probennadel gewechselt haben und nachdem das System länger als vier Stunden im Wartezustand war.
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Spülen Sie das System der Kolbenhinterspülung in allen folgenden Situationen ein: • Nach der Verwendung einer gepufferten mobilen Phase. • Wenn die Pumpe einige Stunden oder länger außer Betrieb ist. • Wenn die Pumpe trocken ist. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen.
gegen Partikel) oder sie stattdessen durch Edelstahl-Filter ersetzen, wenn Ihre Analyse nicht durch Biokompatibilitätsaspekte beeinflusst wird. Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • Schutzbrille • Spüllösungsmittel der Kolbenhinterspülung • Leitungsadapter (Zubehörkit) So spülen Sie das System der Kolbenhinterspülung ein: 1.
zwei Minuten mit 10 mL/min werden beispielsweise etwa 20 mL der einzelnen Lösungsmittel verbraucht. Warnung: Um ein Überlaufen zu vermeiden, leeren Sie den Abfallbehälter regelmäßig. Anforderung: Spülen Sie alle Lösungsmittelleitungen mit Lösungsmittel ein, um sicherzustellen, dass der Entgaser und das Gradienten-Mischventil ordnungsgemäß funktionieren.
C und/oder Prime Solvent D (Lösungsmittel A einspülen; Lösungsmittel B einspülen; Lösungsmittel C einspülen; Lösungsmittel D einspülen). 5. Befolgen Sie die restlichen Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Einspülvorgang abzuschließen. 6. Ziehen Sie die 0,062-Zoll-Abfallleitung des Entlüftungsventils während des Einspülens aus dem Prozessabfallverteiler und legen Sie das Ende frei.
1. Tippen Sie auf dem Touchscreen auf Setup > Solvents > Prime Sample Metering Pump (Einrichtung > Lösungsmittel > Proben-/Dosierpumpe einspülen) und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. 2. Befolgen Sie die restlichen Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Systemstartvorgang abzuschließen.
Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Erweiterungsschleifenkit • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • Schutzbrille 4.8.1 Installieren einer Erweiterungsschleife in einem Einventilsystem Bei einem Einventilsystem ist die Erweiterungsschleife zwischen dem Druckaufnehmer und der Probennadel installiert. 1. Wenn der Systemfluss läuft, stoppen Sie den Fluss. Tippen Sie auf dem Touchscreen auf COMMANDS (BEFEHLE) und dann auf die Schaltfläche Pause neben Flow is On (Durchfluss ist aktiviert).
Druckaufnehmer TFF-Adapterfitting 3. Trennen Sie das werkzeuglose Fitting (TFF) , das an der Erweiterungsschleife und der Probennadel befestigt ist. Das TFF-Adapterfitting muss nicht aus dem Druckaufnehmer ausgebaut werden. Abbildung 4–9: Riegel der Erweiterungsschleife Riegel der Erweiterungsschleife 4. Drücken Sie den Riegel der Erweiterungsschleife nach hinten, um den Halter der Erweiterungsschleife zu lösen und ihn vom Sample Manager zu lösen.
So verändern Sie die Volumeneinstellung der Nadel oder der Erweiterungsschleife: 1. Tippen Sie auf dem Touchscreen auf System > Module configuration (System > Modulkonfiguration) und tippen Sie dann auf die Schaltfläche des Sample Managers 2. Folgen Sie den weiteren Anweisungen auf dem Bildschirm, um die richtige Konfiguration der Erweiterungsschleife auszuwählen.
Abbildung 4–10: Probennadel in Vial Vialtiefe Probennadel Abstand von Spitze der Probennadel bis zum Boden des Proben-Vials. 4.11 Erstellen eines neuen Plattentyps Erstellen Sie standardmäßige oder benutzerdefinierte Probenplatten zur Verwendung in Probensatzmethoden. Stellen Sie die Plattentypen in Empower richtig ein, um ein Verbiegen der Nadeln zu vermeiden.
Dieser Abschnitt behandelt eine Reihe erweiterter Einstellungen, die für das Alliance iS HPLC System verfügbar sind. 4.12.1 Auswahl einer Ansaugrate für die Probenspritze Wenn die gewählte Ansaugrate zu hoch ist, kann dies zu der Meldung Drawing sample rate excessive (Ansaugrate für die Probe zu hoch) führen.
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Abbildung 4–11: Schlauch im Ablaufbehälter des Pumpenraums 3. Heben Sie den Ablaufbehälter an. Abbildung 4–12: Anheben des Ablaufbehälters 4. Entfernen Sie die Schraube (siehe Pfeil) auf der linken Seite, mit der die Ablaufschale befestigt ist. 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 78...
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Abbildung 4–13: Schraube der Ablaufschale 5. Ziehen Sie die Ablaufschale nach vorn. Abbildung 4–14: Vorziehen der Ablaufschale 6. Entfernen Sie den Schlauch aus der Ablaufschale. Abbildung 4–15: Entfernen des Schlauchs aus der Ablaufschale 7. Bringen Sie den Stopfen (siehe Pfeil) am geriffelten Fitting der Ablaufschale an. 1.
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Abbildung 4–16: Einsetzen des Stopfens der Ablaufschale 8. Ziehen Sie die Kapillare der Ablaufschale aus der Rückseite des Systems heraus und verlegen Sie sie außen am System nach vorne. 9. Schieben Sie die Ablaufschale wieder hinein. Abbildung 4–17: Hineinschieben der Ablaufschale 10.
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Abbildung 4–19: Schraube der Ablaufschale 12. Platzieren Sie den Schlauch der Abfallleitung (siehe Pfeile) wieder im Ablaufbehälter. Abbildung 4–20: Schlauch im Ablaufbehälter des Pumpenraums 13. Wenn die Kondensatabfallleitung nicht lang genug ist, um bis an den Abfallbehälter zu reichen: a. Entfernen Sie die drei Schrauben und die Abdeckung auf der Rückseite des Systems, die die Kondensatabfallleitung abdeckt.
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Abbildung 4–21: Abdeckung der Kondensatabfallleitung Kondensatabfallleitung Schrauben b. Entfernen Sie die Kondensatabfallleitung (siehe Pfeil) vom Ablaufbehälter des SHC (Probenofens/Probenkühlers). Abbildung 4–22: Trennen der Kondensatabfallleitung c. Verlegen und installieren Sie eine ausreichend lange neue Leitung, um eine Verbindung zum Abfall herzustellen, und schließen Sie diese an der Rückseite des Systems an.
Workstation oder dem LAC/E mindestens ICS Version 1.4.1 für den Betrieb des Alliance iS Systems sowie die entsprechende ICS für den Betrieb des externen Detektors installiert ist. Siehe Alliance iS HPLC Systems Instrument Control Software 1.4.0 Installation and Configuration Guide (Alliance iS HPLC Systems Gerätesteuerungssoftware 1.4.0 Installations- und Konfigurationshandbuch, 715009564DE).
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Abbildung 4–23: Anschließen einer Umschaltbox an das System und den externen Detektor Umschaltbox Ethernet-Kabel zur Workstation Ethernet-Kabel zum System Ethernetkabel zum externen Detektor 2. Konfigurieren Sie ein geeignetes E/A-Kabel für Ihre Applikation und schließen Sie es an das System und den externen Detektor an. Einzelheiten zum Anschließen finden Sie in den Erläuterungen auf der Rückseite des Systems und des Detektors.
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Abbildung 4–24: Konfigurieren und Anschließen eines E/A-Kabels Anschlusserläuterung des Systems Systemanschluss Ereigniskabel Detektoranschluss Anschlusserläuterung des Detektors 3. Schließen Sie den AiS-Ausgang am Eingangsanschluss des Detektors an und verbinden Sie den Ausgangsanschluss des Detektors mit dem Abfall. Hinweis: Der 2998 Detektor wird als Beispiel gezeigt. 1.
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Einrichtung des Systems und des externen Detektor abzuschließen. a. Wenn das System in Empower konfiguriert ist, schalten Sie es offline. b. Erstellen Sie ein neues System, das das Alliance iS HPLC (TUV) System und den sekundären Detektor enthält. 1. April 2025, 715008450DE Version 07...
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c. Benennen Sie das System und klicken Sie auf Finish (Fertigstellen), um es online zu schalten. d. Weitere Informationen finden Sie unter Empower online Information System (Empower Online-Informationssystem). 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 87...
übersetzbar sind. 5.1 Methodentransfer Das Alliance iS HPLC System kann Ergebnisse produzieren, die mit vielen anderen HPLC Systemen vergleichbar sind. Beim Verschieben einer geregelten Methode von einem System auf ein anderes können jedoch in der Regel keine Änderungen an der Gerätemethode vorgenommen werden.
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die Säule durch eine Restriktionskapillare mit geringem Volumen ersetzt wird (siehe Austauschen der Säule (Seite 206)), um eine korrekte Funktionsweise der Pumpe sicherzustellen, Siehe auch: Messung des Systemvolumens für Methodentransfer in der Empower online Information System (Empower Online-Informationssystem)(Empower Online- Informationssystem). 1.
Wenn die Hardware des Alliance iS HPLC System ausgeführt wird, starten Sie die Empower Software. So starten Sie die Hard- und Software: 1. Entsperren Sie das Alliance iS HPLC System oder schalten Sie es ein. (Wenn das System ausgeschaltet ist, lesen Sie Einschalten des Systems (Seite 62).)
5. Öffnen Sie Run Samples (Probenmessung). Das Empower Steuerungsfeld wird automatisch im Statusbereich aufgerufen. 6. Starten Sie über das Steuerungsfeld die Alliance iS HPLC System Console, indem Sie auf den Rechtspfeil in der oberen rechten Ecke klicken. Von der Console aus können Sie auf Konfiguration, Diagnose und detaillierte Statusinformationen zu allen Teilen des Systems zugreifen.
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Stellen Sie die Flasche auf das Tablett, wie in der folgenden Abbildung dargestellt. Abbildung 6–1: Angeschlossene Lösungsmittelflaschen 3. Richten Sie über den Touchscreen die erste Einspülung der Lösungsmittelleitungen, wie in Äquilibrieren des Alliance iS HPLC System (Seite 93) beschrieben, ein. 1. April 2025, 715008450DE Version 07...
Zum Austauschen der Säule befolgen Sie die Anweisungen unter Austauschen der Säule (Seite 206). 6.5 Äquilibrieren des Alliance iS HPLC System Die Äquilibrierung bereitet das System auf die genaue Datenaufnahme vor. Führen Sie den Workflow für die Äquilibrierung aus, wenn das System mindestens vier Stunden lang im Standbymodus war oder nachdem die mobile Phase oder Probennadel ausgetauscht wurde.
So bereiten Sie Proben vor und laden sie: 1. Bereiten Sie die Proben wie für die Methode angegeben vor, 2. Füllen Sie die Probenplatten oder Tabletts wie für die Methode angegeben. Waters Vials werden bevorzugt, siehe 1. April 2025, 715008450DE Version 07...
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Tipp: Die Vial-Positionen V1 bis V12, die sich rechts und links auf dem Probentablett befinden, sind für 4-mL-Vials vorgesehen. Wenden Sie sich an Waters, wenn Sie Einsätze benötigen, um in diesen Positionen 2-mL-Vials zu verwenden. 3. Öffnen Sie die Tür des Sample Managers, um Zugang zur Platte zu erhalten, wie in der Abbildung gezeigt.
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Schalter ist wieder verfügbar, nachdem der Sample Manager die gerade ausgeführte Aufgabe abgeschlossen hat. 5. Ziehen Sie den Rahmen für die ausgewählte Position heraus, indem Sie ihn am Griff fassen. 6. Laden Sie die Platte oder das Tablett auf den erweiterten Rahmen. Das Tablett sollte flach aufliegen.
Abbildung 6–4: Vialpositionen auf der Probenplatte 7. Schieben Sie die Platte oder das Tablett wieder hinein, bis es einrastet. Hinweis: Die Probenplatten müssen korrekt positioniert und das Probentablett muss vollständig eingerastet sein, um Beschädigungen der Nadel zu vermeiden. 8. Wiederholen Sie die vorherigen Schritte für jede Platte oder jedes Tablett. 9.
6.7.2 Überwachung über den Touchscreen Der Touchscreen liefert Informationen über den Systemstatus und die Bedingungen. Die Statusleiste im oberen Bereich des Fensters zeigt an, ob das Alliance iS HPLC System derzeit Proben verarbeitet. Wenn das System eingeschaltet ist und nicht arbeitet, zeigt das Dashboard den Status Idle (Leerlauf) an und die Bildschirmfarbe ist blau.
Verfügung. 6.7.3 Überwachung über das Empower Steuerungsfeld Sie können das Alliance iS HPLC System über das Steuerungsfeld von Empower CDS überwachen, das unten im Fenster Run Samples (Proben verarbeiten) angezeigt wird und auch über das Menü QuickStart (Schnellstart) aufgerufen werden kann. Das Steuerungsfeld zeigt die wichtigsten Systembedingungen wie Status, Temperatur und Druck an.
6.9 Drucken des Reports Erstellen und drucken Sie den Report für Probensatzdaten in Empower, siehe Abschnitt Reporterstellung in Empower online Information System (Empower Online-Informationssystem) (Empower Online-Informationssystem). 6.10 Vorbereiten des Herunterfahrens des Alliance iS HPLC System Hinweis: Weitere Informationen zum Herunterfahren finden Sie unter...
6.10.1 Abschalten für weniger als 24 Stunden Halten Sie den Lösungsmittelfluss für kurze Leerlaufzeiten (weniger als 24 Stunden) aufrecht, um die Sauberkeit der Flusszelle zu erhalten. Falls die nächste Injektion erst nach einigen Stunden stattfinden soll, verringern Sie die Flussrate in der Zwischenzeit auf einige Zehntel eines mL/min, um Lösungsmittel zu sparen.
7 Leistungsoptimierung Schauen Sie sich die folgenden Themen im Zusammenhang mit der Optimierung der Leistung des Alliance iS HPLC System an: • Allgemeine Richtlinien (Seite 102) • Vermeiden von Lecks (Seite 104) • Einrichten einer Methode (Seite 113) • Hinweise zur Probenkammer (Seite 113) •...
Sie sofort nach einer analytischen Probe eine Leerprobe analysieren; in dem zugehörigen Chromatogramm treten beim Vorliegen einer Verschleppung dann Analytpeaks auf. Waters gibt die Probenverschleppung beim Alliance iS System mit maximal 0,002 % an. Eine häufige Ursache für Verschleppungen ist eine unzureichende Spülung des Systems, insbesondere der Probennadel.
Säulenverschleppung identifizieren, indem Sie einen Doppelgradienten auf der Säule durchführen. Wenn im zweiten Gradienten Verschleppung beobachtet wird, empfiehlt Waters, die Säule in einem starken Lösungsmittel zu waschen. Gründe für Probenverschleppung sind beispielsweise Fehler beim Einbau von Flüssigkeitsleitungen, Fittings oder anderem Zubehör oder unwirksame Waschlösungsmittel. Mit den folgenden Maßnahmen können Sie die Probenverschleppung verringern:...
Hochdruckfittings (den Rückschlagventilen nachgeschaltet) kann Lösungsmittel austreten, jedoch keine Luft eindringen. Um Lecks zu vermeiden, befolgen Sie die Empfehlungen von Waters bezüglich der fachgerechten Installation von Systemfittings. Beachten Sie, dass beim erneuten Festziehen von Fittings andere Verfahrensweisen angewendet werden als bei deren Einbau.
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• Wenn Sie Fittings während der Wartung lösen oder ersetzen, führen Sie den Lecktest des Solvent Managers durch (siehe Online-Hilfe Ihres Systems). • Mit Ausnahme der werkzeuglosen Fittings dürfen SST-Fittings nicht mehr als sechs Mal verwendet werden. 7.2.1.1 Kurzes oder langes 1/4-28-Fitting mit flanschloser Ferrule und Verriegelungsring aus Edelstahl Ziehen Sie das Fitting fingerfest an.
Verriegelungsring Quetschhülse Ende des Verriegelungsrings mit größerem ID 7.2.1.2 Hochdruckstecker Dieser Fittingtyp wird verwendet, um einen unbenutzten Anschluss zu verschließen oder, in manchen Fällen, um das System auf Druck zu prüfen. Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um eine weitere 1/6-Drehung mit einem Schraubenschlüssel Abbildung 7–3: Hochdruckstecker, Erstverwendung oder Wiedereinbau Abbildung 7–4: Festziehen des Hochdrucksteckers, Erstverwendung oder Wiedereinbau 7.2.1.3 Metallfitting mit kurzen oder langen Flächen und zweiteiliger metallischer Ferrule...
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Hinweis: Beim Einbau neuer Fittings und beim erneuten Festziehen bereits verwendeter Fittings werden unterschiedliche Verfahrensweisen angewendet. Erste Verwendung Hinweis: Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um eine weitere 3/4-Drehung mit einem 1/4-Zoll-Maulschlüssel an. Abbildung 7–5: Metallfitting mit kurzen Flächen und zweiteiliger metallischer Ferrule, erste Verwendung Kurze Flächen Kompressionsschraube...
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Abbildung 7–7: Metallfitting mit kurzen oder langen Flächen und zweiteiliger metallischer Ferrule, Festziehen beim ersten Gebrauch Wiedereinbau Hinweis: Für eine optimale Leistung installieren Sie diese Verbindung nur an dem gleichen Port, von dem sie entfernt wurde. Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um bis zu einer weiteren 1/6-Drehung mit einem 1/4-Zoll- Maulschlüssel an.
Zweiteilige Ferrule Abbildung 7–10: Metallfitting mit kurzen oder langen Flächen und zweiteiliger metallischer Ferrule, Festziehen beim Wiedereinbau 7.2.1.3.1 Montieren neuer Metallfittings Um eine ordnungsgemäße Montage sicherzustellen, müssen Sie neue Metallfittings vor dem Festziehen markieren. Warnung: Beim Ausführen dieses Verfahrens muss eine Schutzbrille getragen werden, um eine Augenverletzung zu vermeiden.
7. Vergewissern Sie sich, dass die Kapillare den Boden des Anschlussports berührt, und drehen Sie dann die Kompressionsschraube mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel im Uhrzeigersinn um eine 3/4-Drehung, bis die zwei Markierungen aufeinander ausgerichtet sind. Hinweis: Stellen Sie vor dem Festziehen der Kompressionsschrauben sicher, dass die Kapillare vollständig im vorgesehenen Anschlussport steckt.
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Abbildung 7–13: PEEK-Fitting mit PEEK-Ferrule und Verriegelungsring aus Edelstahl, erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Verriegelungsring Ferrule 7.2.1.6 Werkzeugloses Fitting Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. Abbildung 7–14: TFF, erste Verwendung oder Wiedereinbau Halterkappe Kompressionsschraube Fittinghülse Schutzkappe Stirnseitendichtung Geschweißte Kapillareinheit 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 112...
7.5 Beachten der Empfehlungen für Vials und Platten Die falsche Auswahl der Probenvials und -platten kann zu Problemen mit der Systemfunktion und -leistung führen. Waters empfiehlt, die folgenden Verwendungsrichtlinien für Vials und Platten im Sample Manager zu beachten: • Vials •...
• Verwenden Sie vorgeschlitzte Verschlussmatten/Versiegelungsfolien und Vialkappen. Durch die Verwendung nicht vorgeschlitzter Verschlussmatten oder Vial-Kappen können die Waschleitungen verstopfen. • Verwenden Sie für die Proben-Vials nur von Waters zugelassene Verschlüsse, um Probenverluste und Nadelbeschädigungen zu vermeiden. Siehe auch: Waters Sample Vials and Accessories Brochure (Broschüre Vials und Zubehör von Waters, Teilenummer 720001818DE) oder besuchen Sie für Informationen...
8 Wartung In diesem Kapitel werden die Wartungsarbeiten für das Alliance iS HPLC System beschrieben, die Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters durchführen können. 8.1 Ansehen der Alliance iS HPLC System Information Tippen Sie auf dem Touchscreen auf System > About (System > Info über). Auf dem Bildschirm About (Info über) können Sie HARDWARE oder SOFTWARE Informationen auswählen.
> Systemqualifizierung festlegen). 8.4 Bestellen von Ersatzteilen Verwenden Sie nur Waters Quality Parts, um sicherzustellen, dass Ihr System ordnungsgemäß arbeitet. Informationen über Waters Quality Parts und wie Sie diese bestellen können, finden Sie unter https://www.waters.com/nextgen/de/de/c/promo/spare-parts.html. 8.5 Reinigen der Außenseite des Geräts Warnung: Zur Vermeidung von Stromschlägen:...
Einspülen der Pumpe (Seite 69). 8.7 Wartungsverfahren der Pumpe Dieser Abschnitt beschreibt Wartungsarbeiten für die Pumpe des Alliance iS HPLC System, die Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters durchführen können. Zu den Verfahren zählen Folgende: 1. April 2025, 715008450DE Version 07...
Je nach Bedarf; während der geplanten der Pumpen (Seite 136) routinemäßigen Wartungsarbeiten Austauschen des Druckaufnehmers (Seite 156) Je nach Bedarf 8.7.2 Warten des Luftfilters des Pumpenraums Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können den Luftfilter des Pumpenraums austauschen. 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 118...
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Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Mildes Reinigungsmittel und Wasser • Luftfilter (bei Ersatz) So warten Sie den Luftfilter: 1. Öffnen Sie die Tür des Pumpenraums. 2. Komprimieren Sie den Luftfilter nach oben über dem Bereich zum Lösen des Rahmens. Nehmen Sie dann den Filter und schieben Sie ihn nach links. Abbildung 8–1: Luftfilter des Pumpenraums Luftfilterrahmen Bereich zum Lösen des Rahmens...
8.7.3 Austauschen des Lecksensors der Pumpe Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können den Lecksensor der Pumpe austauschen. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen. Ziehen Sie die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Lösungsmittel zurate. Wenden Sie sich zusätzlich an den Sicherheitsbeauftragten Ihrer Einrichtung bezüglich der Protokolle zur Handhabung...
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Abbildung 8–2: Stecker des Lecksensors Lasche Stecker des Lecksensors 3. Fassen Sie den Lecksensor an der Riffelung an und ziehen Sie ihn nach oben, um ihn aus dem Reservoir der Überlaufvorrichtung zu entnehmen. Abbildung 8–3: Riffelungen am Lecksensor Riffelungen am Lecksensor 4.
Leak Sensors (Lecksensoren) und aktiveren Sie dann den QSM Leak Sensor (QSM- Lecksensor). 8.7.4 Austauschen des Mischers der Pumpe Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können den Mischer der Pumpe austauschen. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen.
und so zu einer ruhigeren Basislinie führt. Informationen zur Installation des Diffusion Bonded Mixer mit 690 µL finden Sie im Ti Diffusion Bonded Mixer - 690 μL Kit Installation Guide (Ti Diffusion Bonded Mixer – 690 μL-Kit Installationshandbuch, 715009251DE). So tauschen Sie den Mischer aus: 1.
8.7.5 Austauschen des integrierten Filtereinsatzes am primären Rückschlagventil Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können den integrierten Filtereinsatz am primären Rückschlagventil der Pumpe austauschen. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen. Ziehen Sie die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Lösungsmittel zurate.
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Abbildung 8–7: Abschrauben der PEEK-Einlassfiltermutter und des PEEK- Einlassfilterfittings PEEK-Einlassfilterfitting PEEK-Einlassfiltermutter 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 125...
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Abbildung 8–8: Entfernen der PEEK-Einlassfiltermutter vom PEEK-Einlassfilterfitting PEEK-Einlassfilterfitting PEEK-Einlassfiltermutter 5. Schieben Sie die PEEK-Einlassfiltermutter an der Kapillare nach unten und lösen Sie den Filter vom PEEK-Einlassfilterfitting. Abbildung 8–9: Herunterschieben der PEEK-Einlassfiltermutter an der Kapillare Integrierter Filtereinsatz 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 126...
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PEEK-Einlassfiltermutter Kapillare Abbildung 8–10: Integrierter Filtereinsatz, Verschlussring und PEEK- Einlassfiltermutter Integrierter Filtereinsatz Verschlussring aus Metall Kapillare PEEK-Einlassfiltermutter 6. Schieben Sie den metallenen Verschlussring vom integrierten Filtereinsatz nach unten und schieben Sie den Einsatz von der Kapillare herunter. 7. Kontrollieren Sie den Filtereinsatz, um festzustellen, ob er aus Edelstahl oder Titan (Ti) gefertigt ist, und stellen Sie sicher, dass Sie über das korrekte Ersatzteil verfügen.
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Abbildung 8–11: Schieben des metallenen Verschlussrings auf Kapillare Verschlussring aus Metall Nicht verjüngter Innendurchmesser des Verschlussrings aus Metall, der zur PEEK- Einlassfiltermutter zeigt Kapillare PEEK-Einlassfiltermutter 9. Packen Sie den neuen integrierten Filtereinsatz aus. 10. Setzen Sie den neuen integrierten Filtereinsatz auf das Ende der Kapillare. 1.
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Abbildung 8–12: Integrierten Filtereinsatz auf das Ende der Kapillare setzen Integrierter Filtereinsatz Kapillare Verschlussring aus Metall PEEK-Einlassfiltermutter 11. Überprüfen Sie, ob der Einsatz in die Kapillare hineinragt. Schieben Sie dann den Verschlussring aus Metall auf den Ansatz an der Unterseite des integrierten Filtereinsatzes.
62). Spülen Sie die Pumpe (Seite 69). 8.7.6 Ersetzen des primären Rückschlagventils Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können das primäre Rückschlagventil der Pumpe austauschen. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen. Ziehen Sie die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Lösungsmittel zurate.
Hinweis: Tragen Sie zur Vermeidung der Kontamination der Systemkomponenten beim Ausführen dieses Verfahrens saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe. Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • 1/2-Zoll-Maulschlüssel • Ersatzeinheit für das primäre Rückschlagventil So ersetzen Sie die primäre Rückschlagventileinheit: 1.
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6. Lösen Sie das Rückschlagventil mit dem 1/2-Zoll-Maulschlüssel und ziehen Sie die Rückschlagventileinheit vom Pumpenkopf ab. Abbildung 8–15: Entfernen des primären Rückschlagventils vom Pumpenkopf Hier 1/2-Zoll-Maulschlüssel ansetzen 7. Packen Sie das neue Rückschlagventil aus. Hinweis: Überprüfen Sie, ob sich eine PEEK-Dichtung in der Einkerbung oben am Rückschlagventil befindet und die abgeschrägte Seite nach oben zeigt.
62). Spülen Sie die Pumpe (Seite 69). 8.7.7 Austauschen des Rückschlagventils des Akkumulators Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können das Rückschlagventil des Pumpenakkumulators austauschen. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen. Ziehen Sie die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Lösungsmittel zurate.
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Hinweis: Tragen Sie zur Vermeidung der Kontamination der Systemkomponenten beim Ausführen dieses Verfahrens saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe. Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • Schutzbrille • 1/4-Zoll-Maulschlüssel • 5/16-Zoll-Maulschlüssel • 1/2-Zoll-Maulschlüssel • Ersatz-Rückschlagventileinheit des Akkumulators So ersetzen Sie das Rückschlagventil des Akkumulators: 1.
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5. Lösen Sie das Rückschlagventil mit dem 1/2-Zoll-Maulschlüssel und ziehen Sie die Rückschlagventileinheit vom Pumpenkopf ab. Hinweis: Stellen Sie beim Entfernen der Rückschlagventileinheit sicher, dass die PEEK-Unterlegscheibe, die sich normalerweise auf der Oberseite des Rückschlagventils befindet, nicht im Pumpenkopf zurückbleibt. 6.
Abbildung 8–19: Klemmfitting am Rückschlagventil Rückschlagventil Hier den 5/16-Zoll-Maulschlüssel ansetzen Hier den 1/4-Zoll-Maulschlüssel ansetzen 9. Halten Sie das Rückschlagventil mit dem 5/16-Zoll-Maulschlüssel in seiner Position fest und bringen Sie das Klemmfitting dann wieder am Rückschlagventil an. 10. Ziehen Sie das Klemmfitting so weit wie möglich fingerfest an und ziehen Sie das Fitting dann mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel um bis zu einer weiteren 1/6-Umdrehung bei gebrauchten Fittings oder 1/2-Umdrehung bei neuen Fittings an.
Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen. Ziehen Sie die Sicherheitsdatenblätter der verwendeten Lösungsmittel zurate. Wenden Sie sich zusätzlich an den Sicherheitsbeauftragten Ihrer Einrichtung bezüglich der Protokolle zur Handhabung dieser Materialien. Warnung: Beim Ausführen dieses Verfahrens muss eine Schutzbrille getragen werden, um eine Augenverletzung zu vermeiden.
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2. Schalten Sie das System aus. Siehe Ausschalten des Systems (Seite 63). 3. Greifen Sie die Kapillaren der Kolbenhinterspülung mit der Spitzzange so dicht wie möglich am Pumpenkopf und ziehen Sie leicht, um sie zu lösen. Die Kapillaren der Kolbenhinterspülung dürfen nicht gedehnt werden. Abbildung 8–20: Kapillaren der Kolbenhinterspülung Kapillaren der Kolbenhinterspülung der Akkumulatorpumpe Kapillaren der Kolbenhinterspülung der primären Pumpe...
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PEEK-Einlassfiltermutter b. Schrauben Sie das PEEK-Einlassfilterfitting und die PEEK-Einlassfiltermutter vom primären Rückschlagventil ab und entfernen Sie diese. 5. Nur für die Akkumulatorpumpe: Halten Sie den Rückschlagventileinsatz mit dem 5/16- Zoll-Maulschlüssel in Position und lösen Sie den Kapillaranschluss zum Rückschlagventil mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel. Abbildung 8–22: Position des Kapillaranschlusses des Rückschlagventils der Akkumulatorpumpe Rückschlagventil...
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Abbildung 8–23: Stecker und Anschlussbuchsen des Druckaufnehmerkabels Druckaufnehmerkabel der Akkumulatorpumpe Druckaufnehmerkabel der primären Pumpe 7. Lösen Sie die Kapillaranschlüsse mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel von der Unterseite des Druckaufnehmers. Abbildung 8–24: Kapillaranschlüsse des Druckaufnehmers Kapillaranschluss der primären Pumpe Kapillaranschluss der Akkumulatorpumpe 8. Lösen Sie die beiden Kopfschrauben mit dem T27 TORX Schraubendreher um jeweils eine 1/2-Drehung.
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Hinweis: Entfernen Sie die Kopfschrauben erst, wenn die gesamte Einheit vom Stellantrieb entfernt wurde. Abbildung 8–25: Schrauben des Pumpenkopfs Schrauben des primären Pumpenkopfs Schrauben des Akkumulatorpumpenkopfs 9. Entfernen Sie die beiden Schrauben an der Grundplatte mit dem T27 TORX Schraubendreher. Vermeiden Sie ein Drehen oder Verdrehen der Pumpenkopfeinheit und ziehen Sie den Pumpenkopf vorsichtig gerade ab.
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Schrauben an der Grundplatte der Akkumulatorpumpe Abbildung 8–27: Entfernen des Pumpenkopfs und der Grundplatte vom Gehäuse des Stellantriebs Grundplatte Pumpenkopf Kolben Achtung: Durch Biegen oder Verdrehen des Schafts des Saphirkolbens kann dieser zerbrechen oder splittern. 10. Suchen Sie die versenkte Seite des Werkzeugs zum Entfernen des Kolbens. Abbildung 8–28: Versenkte Seite des Werkzeugs zur Kolbenentfernung Versenkte Seite des Werkzeugs zur Kolbenentfernung 11.
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Abbildung 8–29: Werkzeug zur Kolbenentfernung am Entriegelungsring Federbelasteter Entriegelungsring Kolben Werkzeug zur Kolbenentfernung 12. Drehen Sie die Kopfschrauben mit dem T27 TORX Schraubendreher vollständig vom Pumpenkopf ab, um diesen von der Grundplatte zu lösen. Abbildung 8–30: Position der Kopfschrauben Kopfschrauben Grundplatte 13.
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Abbildung 8–31: Anheben des Pumpenkopfs von der Grundplatte Pumpenkopf Gehäuse der Kolbenhinterspülung Grundplatte 14. Heben Sie das Gehäuse der Kolbenhinterspülung von der Grundplatte. Abbildung 8–32: Anheben des Gehäuses der Kolbenhinterspülung von der Grundplatte Gehäuse der Kolbenhinterspülung Grundplatte 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 144...
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15. Entfernen Sie die alte Dichtung der Kolbenhinterspülung vom Gehäuse der Kolbenhinterspülung und entsorgen Sie die alte Dichtung. Abbildung 8–33: Dichtung der Kolbenhinterspülung Dichtung der Kolbenhinterspülung Gehäuse der Kolbenhinterspülung Hinweis: Damit keine Metalloberflächen zerkratzt werden, gehen Sie beim Einschrauben des Gewindeendes der Dichtungsentnahmehilfe in die Kolbendichtung mit Vorsicht vor.
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Abbildung 8–35: Position des Dichtrings im Pumpenkopf Dichtring 18. Untersuchen Sie die Oberflächen des Gehäuses der Kolbenhinterspülung und des Pumpenkopfs und stellen Sie sicher, dass beide frei von Kratzern und Partikeln sind. 19. Feuchten Sie den Dichtringflansch mit Methanol an und drücken Sie den Dichtring mit Ihrem durch einen Gummihandschuh geschützten Daumen in den Flansch.
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Abbildung 8–37: Einbauen des Abstandshalters der Kolbendichtung Abstandshalter der Kolbendichtung Gehäuse der Kolbenhinterspülung 22. Feuchten Sie den Flansch für die Hochdruckdichtung mit Methanol an und drücken Sie die Kolbendichtung vorsichtig mit der weichen Seite Ihres durch einen Gummihandschuh geschützten Daumens in das Gehäuse der Kolbenhinterspülung. Abbildung 8–38: Einbauen der Kolbendichtung Kolbendichtung Abstandshalter der Kolbendichtung...
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Abbildung 8–39: Einbauen des Gehäuses der Kolbenhinterspülung im Pumpenkopf Erhöhte Oberfläche Gehäuse der Kolbenhinterspülung Pumpenkopf Durchgangsloch Anschluss der Kolbenhinterspülung 24. Reinigen Sie die neue Dichtung der Kolbenhinterspülung mit der Druckluftdose, um etwaige vorhandene Partikel zu entfernen. Wichtig: Um eine Verunreinigung der neuen Dichtung der Kolbenhinterspülung mit Partikeln, Öl oder Wasser zu vermeiden, darf die Dichtung nicht mit ungefilterter Druckluft besprüht werden.
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Abbildung 8–40: Installieren der neuen Dichtung der Kolbenhinterspülung im Gehäuse der Kolbenhinterspülung Dichtung der Kolbenhinterspülung Gehäuse der Kolbenhinterspülung 26. Setzen Sie die Grundplatte oben auf den Pumpenkopf und achten Sie dabei darauf, dass die runde Seite der Platte zur Unterseite des Kopfs zeigt. 1.
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Abbildung 8–41: Platzierung der Grundplatte auf dem Pumpenkopf Runde Seite der Grundplatte Unterseite des Pumpenkopfs 27. Halten Sie die Einheit fest und ziehen Sie die beiden Kopfschrauben mit dem T27 TORX Schraubendreher bis zum Anschlag fest. Ziehen Sie dann die Schrauben um eine 1/8- Umdrehung wieder heraus.
Empfehlung: Tauschen Sie beim Wechsel der Kolbendichtung immer auch den Kolben aus. 28. Drehen Sie die Pumpenkopfeinheit um und befeuchten Sie dann die Dichtungen mit Methanol. Abbildung 8–43: Pumpenkopfdichtungen Pumpenkopfdichtungen 29. Führen Sie den Schaft des Kolbens vorsichtig in den Pumpenkopf ein, bis der Edelstahlschaft in die Grundplatte hineinragt.
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Hinweis: Um Schäden am Kolben zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass die Pumpenkopfeinheit nicht relativ zum Antriebsgehäuse gekippt ist, wenn Sie diese auf den Mechanismus setzen. 30. Schieben Sie die Kopfeinheit mit Kolben vorsichtig in das Antriebsgehäuse und achten Sie dabei darauf, dass der Kopf nicht gekippt wird.
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Abbildung 8–46: Schrauben an der Grundplatte Schrauben an der Grundplatte der primären Pumpe Schrauben an der Grundplatte der Akkumulatorpumpe 32. Ziehen Sie die Kopfschrauben mit dem T27 TORX Schraubendreher abwechselnd fest, damit sie gleichmäßig fest sitzen. Abbildung 8–47: Schrauben des Pumpenkopfs Schrauben des primären Pumpenkopfs Schrauben des Akkumulatorpumpenkopfs 1.
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33. Schließen Sie den Kabelstecker des Druckaufnehmers an seiner Buchse vorne am Modul Abbildung 8–48: Stecker und Anschlussbuchsen des Druckaufnehmerkabels Druckaufnehmerkabel der Akkumulatorpumpe Druckaufnehmerkabel der primären Pumpe 34. Nur für die primäre Pumpe: Schrauben Sie das PEEK-Einlassfilterfitting und die PEEK- Einlassfiltermutter auf das primäre Rückschlagventil und ziehen Sie sie fest.
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35. Nur für den Akkumulator: Halten Sie den Rückschlagventileinsatz mit dem 5/16-Zoll- Maulschlüssel in Position und verbinden Sie den Kapillaranschluss wieder mit dem 1/4- Zoll-Maulschlüssel am Rückschlagventil. Abbildung 8–50: Position der Kapillaranschlüsse des Rückschlagventils Rückschlagventil Hier den 5/16-Zoll-Maulschlüssel ansetzen Hier den 1/4-Zoll-Maulschlüssel ansetzen 36.
40. Befolgen Sie die verbleibenden Anweisungen auf dem Bildschirm, um einen Lecktest für das System durchzuführen. 8.7.9 Austauschen des Druckaufnehmers Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können den Druckaufnehmer im Fall eines mechanischen oder elektronischen Fehlers austauschen. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen.
Warnung: Um eine Personenkontamination beim Kontakt mit biologisch gefährlichen oder toxischen Materialien zu vermeiden, sollten Sie nicht versuchen, Flüssigkeit oder Gas mit Gewalt durch die Einlass- oder Auslassports des Ventils zu leiten. Hinweis: Tragen Sie zur Vermeidung der Kontamination der Systemkomponenten beim Ausführen dieses Verfahrens saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe.
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Abbildung 8–53: Kabel des Druckaufnehmers 5. Trennen Sie die Kapillarfittings (Pfeile) oben und unten am Druckaufnehmer mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel. Abbildung 8–54: Entfernen der Kapillaranschlüsse des Druckaufnehmers 6. Entfernen Sie die Schrauben (Pfeile) mit dem T10 TORX Schraubendreher und entfernen Sie dann den Druckaufnehmer. 1.
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Abbildung 8–55: Schrauben des Druckaufnehmers 7. Verwenden Sie den T10 TORX Schraubendreher, um die Schrauben (Pfeile) festzuziehen. 8. Bringen Sie die Fittings der Kapillaren (Pfeile) wieder am Druckaufnehmer an, ziehen Sie sie so weit wie möglich fingerfest an und ziehen Sie die Fittings dann mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel um eine weitere 1/6-Umdrehung (bei gebrauchten Fittings) oder 3/4-Umdrehung (bei neuen Fittings) an.
12. Befolgen Sie die verbleibenden Anweisungen auf dem Bildschirm, um einen Lecktest für das System durchzuführen. 8.8 Am Sample Manager durchzuführende Wartungsvorgänge Dieser Abschnitt beschreibt Wartungsarbeiten für den Alliance iS HPLC System Sample Manager, die Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters durchführen können. Die Verfahren umfassen: • Austauschen des Lecksensors •...
Während der routinemäßigen Wartung oder bei Bedarf 8.8.2 Austauschen des Lecksensors des Sample Managers Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können die Lecksensoren des Sample Managers austauschen. Der Sample Manager hat einen unteren und einen oberen Lecksensor. Die Lecksensoren überwachen den Säulenofen und den Sample Manager auf Flüssigkeitslecks und halten den Systemfluss an, wenn einer der Sensoren feststellt, dass sich etwa 1,5 mL Flüssigkeit...
Hinweis: Um Beschädigungen elektrischer Komponenten und am Schaltkreis zu vermeiden, ziehen Sie niemals den Stecker eines elektrischen Moduls heraus, solange dieses mit Strom versorgt wird. Um eine vollständige Trennung von der Stromversorgung zu erzielen, schalten Sie den on/off-Schalter auf die Position "off" und ziehen dann den Stecker aus der Steckdose.
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Abbildung 8–60: Ausrichten des T-Stücks des Lecksensors am Schlitz T-Stück des Lecksensors Schlitz im Reservoir des Lecksensors Anschluss des Lecksensors an der Vorderseite des Geräts 7. Schließen Sie den Stecker des Lecksensors vorne am Sample Manager an. Abbildung 8–61: Befestigen des Lecksensors Stecker des Lecksensors Anschluss des Lecksensors an der Vorderseite des Geräts 8.
8.8.3 Kalibrieren der Z-Achse der Nadel Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können die Z-Achse der Nadel des Sample Managers kalibrieren. Sie müssen die Nadel kalibrieren, bevor Sie den Sample Manager zum ersten Mal verwenden und wenn Sie die Probenadel austauschen. Wenn die Nadel nicht kalibriert wird, kann die Nadel beschädigt werden.
Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Dichtungskit • Kapillare am Dichtungsanschluss (Waters Teilenummer: Baugruppe, Dichtungsanschluss, SST, 0,007 ID) • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • Schutzbrille • 7/16-Zoll-Maulschlüssel (Verfahren erfordert zwei Schraubenschlüssel) • T10 TORX Schraubendreher • T20 TORX Schraubendreher So tauschen Sie die Nadeldichtung aus: 1.
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6. So heben Sie die Einheit der Spülstation aus der Halterung der Spülstation: Hinweis: Sie werden die Einheit der Spülstation nicht entfernen. (Sie werden sie stattdessen vorübergehend von der Halterung lösen.) a. Suchen Sie die Spülkapillare und die Kapillare am Dichtungsanschluss, die in den unteren drei Klammern befestigt sind.
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Abbildung 8–64: Lösen Sie die Einheit der Spülstation von der Halterung der Spülstation Einheit der Spülstation (in der Halterung der Spülstation) Halterung der Spülstation 7. Heben Sie die Einheit der Spülstation aus der Halterung der Spülstation. 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 167...
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Abbildung 8–65: Lösen der Einheit der Spülstation von der Halterung der Spülstation Haltehülse Position der Sicherungsmutter (Mutter nicht sichtbar) Schlitz Feder Halterung der Spülstation Kapillare am Dichtungsanschluss im PEEK-Fitting (Abbildung zeigt die Kapillare kürzer, als sie tatsächlich ist) Kapillare am Dichtungsanschluss im PEEK-Fitting (Abbildung zeigt die Kapillare kürzer, als sie tatsächlich ist) Anforderung: Stellen Sie sicher, dass die Sicherungsmutter weiterhin innerhalb der...
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Abbildung 8–67: Entfernen der Nadeldichtung von der Sicherungsmutter Dichtung Sicherungsmutter (die tatsächliche Mutter wurde aktualisiert und zeigt keine Zinken) Dichtungsanschluss 10. Waters empfiehlt, die Kapillare am Dichtungsanschluss beim Austauschen der Nadeldichtung auszutauschen. So entnehmen Sie die Kapillare am Dichtungsanschluss: 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 169...
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a. Schrauben Sie das werkzeuglose Fitting an der Kapillare am Dichtungsanschluss ab und entfernen Sie dann ein Ende der Kapillare am Dichtungsanschluss von Port 1 im Injektionsventil. b. Führen Sie die Kapillare am Dichtungsanschluss durch die Sicherungsmutter und entfernen Sie sie. Abbildung 8–68: Entfernen der Kapillare am Dichtungsanschluss Sicherungsmutter Kapillare am Dichtungsanschluss...
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Abbildung 8–69: Einsetzen der Ersatzdichtung in die Sicherungsmutter Ende mit kleinerem Durchmesser Dichtung Kerbe Sicherungsmutter Dichtungsanschluss Abbildung 8–70: Position der Dichtungskerbe Dichtung Kerbe Dichtungsbuchse 12. Ziehen Sie die Sicherungsmutter unten in der Spülstation fingerfest an. 13. Setzen Sie die beiden 7/16-Zoll-Maulschlüssel auf die Haltehülse der Spülstation und ziehen Sie sie fest.
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Hinweis: Damit die Dichtungsanschlusskapillare nicht beschädigt wird, darf die Kapillare nicht zu stark gedreht oder gekrümmt werden. Abbildung 8–71: Positionen der Maulschlüsselplatzierung Setzen Sie einen 7/16-Zoll-Maulschlüssel hier an der Haltehülse an. Setzen Sie hier den anderen 7/16-Zoll-Maulschlüssel an (Stelle nicht sichtbar). 14.
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Abbildung 8–73: Kapillare am Dichtungsanschluss in den Schlitz schieben Haltehülse Position der Sicherungsmutter (Mutter nicht sichtbar) Schlitz Feder Halterung der Spülstation Kapillare am Dichtungsanschluss im PEEK-Fitting (Abbildung zeigt die Kapillare kürzer, als sie tatsächlich ist) Kapillare am Dichtungsanschluss im PEEK-Fitting (Abbildung zeigt die Kapillare kürzer, als sie tatsächlich erscheint) 16.
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Abbildung 8–74: Einsetzen der Haltehülse in das Gehäuse Loch des Fittings Schlitz 17. Setzen Sie die Kapillare wieder in die Klammern an der Seite des Probenraums ein. Verlegen Sie beispielsweise die Spülkapillare und die Kapillare am Dichtungsanschluss durch die Klammern. Anforderung: Die Kapillare wird an der Wand befestigt und darf nicht den Betrieb des Probentabletts oder die vertikale Bewegung des Spülanschlusses behindern.
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Abbildung 8–75: Bringen Sie die Spülkapillare und die Kapillare am Dichtungsanschluss wieder an den Klemmen an der Wand des Probenraums an Erste Spülkapillare in der Klemme Zweite Spülkapillare in der Klemme Kapillare am Dichtungsanschluss in der Klemme 18. Schrauben Sie das Schlauchende des Dichtungsanschlusses in Port 1 des Injektionsventils und ziehen Sie das Fitting fingerfest und dann mit dem 1/4-Zoll- Maulschlüssel um eine weitere 1/4-Umdrehung an.
Abbildung 8–76: Bringen Sie die Kapillare am Dichtungsanschluss am Injektionsventil an Port 1 am Injektionsventil 19. Bauen Sie die Zugangsblende wieder ein und ziehen Sie dann mit dem T20 Torx Schraubendreher die einzelne Schraube fest, mit der die Blende an der Vorderseite der Einheit befestigt ist.
Empfehlung: Der technische Kundendienst von Waters empfiehlt, die Nadeldichtung jedes Mal auszutauschen, wenn Sie die Nadel austauschen. Siehe Austauschen der Nadeldichtung und der Dichtungsanschlusskapillare (Seite 164), nachdem Sie dieses Verfahren abgeschlossen haben. Warnung: Um eine Personenkontamination mit biologisch gefährlichen oder toxischen Verbindungen zu vermeiden, müssen Sie beim Durchführen dieses Verfahrens saubere,...
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Abbildung 8–77: Schraubbefestigung an der Zugangsblende Schraubbefestigung 6. Positionieren Sie den Nadeleinsatz im Probenraum. Der Nadeleinsatz enthält die Nadel und sorgt für deren sichere Befestigung. Abbildung 8–78: Position des Nadeleinsatzes im Probenraum Nadeleinsatz 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 178...
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Probenraumbereich 7. Schrauben Sie das werkzeuglose Fitting aus dem Flüssigkeitsraum ab, das die Probenschleife mit dem Ende der Nadel verbindet. Nach dem Abschrauben entfernen Sie die Nadelkapillare aus der oberen Klammer, wo die Nadel durch den Flüssigkeitsraum zum Probenraum verläuft. Abbildung 8–79: Werkzeugloses Fitting und Klammer Obere Klammer Werkzeugloses Fitting...
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Abbildung 8–80: Drehriegel am Nadelwagen (roter Pfeil zeigt die Öffnungsrichtung gegen den Uhrzeigersinn an) Nadeleinsatz Drehverriegelung 9. Suchen Sie den Block mit der kleinen Kerbe, der die Probennadel an der rechten Seite der Wand des Probenraums befestigt. Öffnen Sie den Drehriegel im Uhrzeigersinn, und nehmen Sie dann den stufenförmigen Teil der Probennadel aus der Kerbe.
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Abbildung 8–81: Zweiter Drehriegel und Kerbe an der Wand des Probenraums Block an der Wand des Probenraums Stufenförmiges Teil der Probennadel mit kleiner Kerbe Zweiter Drehriegel an der Wand des Säulenraums 10. Schieben Sie die Probennadel nach vorn und heben Sie sie dann unten im Bereich des Nadelwagens aus der Piercingnadeleinheit.
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Abbildung 8–82: Entfernen der Probennadel aus der Piercingnadeleinheit Probennadel Piercingnadeleinheit 11. Besorgen Sie eine Ersatz-Probennadel. Nehmen Sie die Schutzhülle von der Nadelspitze 12. Suchen Sie den Magneten in der Aussparung des Nadelwagenarms. Befestigen Sie den Nadeleinsatz am Magneten. Warnung: Zur Vermeidung von Stichverletzungen sind Probennadeln, Spritzen, Quarzglaskapillaren und Borosilikatspitzen mit großer Vorsicht zu behandeln.
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Abbildung 8–83: Position des Magneten im Nadelwagenarm Nadelwagenarm Magnet in der Aussparung 13. So bauen Sie die Probennadel in die Nadelwageneinheit ein: a. Schieben Sie die Probennadel, wie in der folgenden Abbildung gezeigt, in die Vespel-Führung unten an der Piercingnadeleinheit. b.
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Abbildung 8–84: Einbauen der Probennadel in die Nadelwageneinheit Drehriegel (Ferrule befindet sich hinter dem Drehriegel) Vespel-Führung 14. Führen Sie die Nadelkapillare durch die Kerbe im kleinen Block an der Wand des Probenraums. Drehen Sie dann den Drehriegel gegen den Uhrzeigersinn, um die Nadelkapillare in der Kerbe zu befestigen.
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Abbildung 8–85: Befestigen der Nadelkapillare in der Kerbe (zweiter Drehriegel an der Raumwand) Kleiner Block an der Wand des Probenraums Nadelkapillare in der Kerbe Drehriegel an der Wand des Probenraums 15. Biegen Sie die Nadelkapillare (Pfeil) mit dem T20 TORX Schraubendreher nach rechts um die Frontblende.
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Abbildung 8–86: Biegen der Nadelkapillare um die Frontblende des Raums 16. Biegen Sie die Nadelkapillare (Pfeil) mit Sie dem T20 TORX Schraubendreher wie gezeigt nach unten. Abbildung 8–87: Biegen der Nadelkapillare nach unten 17. Schließen Sie die Probennadel mithilfe des werkzeuglosen Fittings an die Erweiterungsschleife an.
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Abbildung 8–88: Wiederanschließen der Probennadel an die Erweiterungsschleife Erweiterungsschleife Nadelkapillare in der oberen Klammer Werkzeugloses Fitting 18. Bringen Sie die Zugangsblende wieder an und richten Sie die Laschen oben an der Zugangsblende mit den Schlitzen in der Frontblende aus. Bauen Sie dann die Zugangsblende wieder ein und ziehen Sie anschließend mit dem T20 TORX Schraubendreher die Befestigungsschraube fest, mit der die Blende an der Vorderseite des Systems befestigt ist.
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Schraubbefestigung 19. Schließen Sie die Tür des Probenraums und die des Flüssigkeitsraums. Empfehlung: Waters empfiehlt, die Nadeldichtung jedes Mal auszutauschen, wenn Sie die Nadel ersetzen. 20. Kalibrieren Sie die Nadel: a. Tippen Sie auf MAINTAIN > Calibrate Axes > Calibrate Z-Axis (WARTUNG >...
8.9 Detektor-Wartungsverfahren In diesem Abschnitt werden die Wartungsarbeiten für die TUV- und PDA-Detektoren des Alliance iS HPLC Systems beschrieben, die Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters durchführen können. Die Verfahren umfassen: • Austauschen des Lecksensors • Austauschen des Flusszellensensors • Austauschen der Lampe 8.9.1 Austauschen des Lecksensors des Detektors...
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Abbildung 8–90: Entfernen des Lecksensors Entriegelungslasche Stecker des Lecksensors b. Um den Lecksensor aus dem Reservoir zu entnehmen, fassen Sie ihn an der Riffelung am oberen Ende an und ziehen ihn nach oben (siehe Abbildung Eingebauter Lecksensor, Rückansicht). 3. Bauen Sie den neuen Lecksensor ein: a.
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Abbildung 8–91: Eingebauter Lecksensor, Rückansicht Riffelung Eingerastetes T-Stück im Reservoirschlitz 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 191...
Abbildung 8–92: Eingebauter Lecksensor, Vorderansicht Lecksensor b. Schließen Sie den Stecker des Lecksensors vorne am Gerät an. 4. Schließen Sie die Detektortür. 5. Tippen Sie in der Ansicht Commands view (Seite 58) (Befehlsansicht) auf dem Touchscreen des Systems auf Reset (Zurücksetzen). 8.9.2 Austauschen der Flusszelle des TUV-Detektors Um Systemfehler zu vermeiden, tauschen Sie die Flusszelle des TUV-Detektors jedes Mal aus, wenn sie verschmutzt, verunreinigt oder verstopft erscheint.
3. Öffnen Sie die Detektortür, indem Sie vorsichtig die rechte Seite zu sich ziehen. 4. Waters empfiehlt, die alte Flusszelle vor dem Ausbau und der Lagerung zu spülen. Wählen Sie ein Lösungsmittel aus, das mit den verwendeten Proben und der mobilen Phase kompatibel ist.
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Abbildung 8–93: Lokalisieren der Flusszelle (Ansicht bei geöffneter Tür des TUV- Detektors) Auslasskapillare Flusszelleneinheit Flusszellengriff Rändelschrauben (3) Einlasskapillare 6. Bauen Sie die Flusszelle aus: a. Verwenden Sie einen Schraubendreher, um die drei Rändelschrauben der Flusszelleneinheit auf der Vorderseite zu lösen. b.
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Tipp: Beim Einsetzen der Zelle hilft die Überlaufvorrichtung dabei, die korrekte Ausrichtung der Stifte des Zellenraums und der Buchsen des Zellenflansches sicherzustellen. Abbildung 8–94: Einbauen der Flusszelleneinheit des TUV-Detektors Raumpassstift (2) Anschluss des ID-Chips der internen Flusszelle Rändelschraube (3) Flusszellengriff (die Kennzeichnung darunter unterscheidet sich je nach Zellentyp) Zellenflansch-Ausrichtungsbuchse (2) ID-Chip der Flusszelle...
Hinweis: Wenn die Überprüfung fehlschlägt, führen Sie eine Fehlerbehebung durch, spülen Sie die Flusszelle und versuchen dann erneut, die Überprüfung durchzuführen. Wenn die Überprüfung weiterhin fehlschlägt, tippen Sie auf Maintain > Calibrate Detector > Calibrate Wavelengths. (Wartung > Detektor kalibrieren > Wellenlängen kalibrieren). 8.9.3 Austauschen der Flusszelle des PDA-Detektors Um Systemfehler zu vermeiden, tauschen Sie die Flusszelle des PDA-Detektors jedes Mal aus, wenn sie verschmutzt, verunreinigt oder verstopft erscheint.
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Entnehmen Sie die Flusszelle, indem Sie die Einheit am Griff vorsichtig in Ihre Richtung ziehen. c. Waters empfiehlt, die alte Flusszelle vor der Lagerung zu spülen. Wählen Sie ein Lösungsmittel aus, das mit den verwendeten Proben und der mobilen Phase kompatibel ist.
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6. Installieren Sie die neue Flusszelle. a. Richten Sie die Flusszelleneinheit an der Öffnung aus und setzen Sie sie dann langsam ein, sodass ihre zwei Ausrichtungsbuchsen (auf der Rückseite des vorderen Teils des Zellenflansches) in die Stifte im Zellenraum greifen. Tipp: Beim Einsetzen der Zelle hilft die Überlaufvorrichtung dabei, die korrekte Ausrichtung der Stifte des Zellenraums und der Buchsen des Zellenflansches...
System erkannt und die Seriennummer und das Installationsdatum werden automatisch in der Tabelle Lamp Change Record (Lampenänderungsprotokoll) aufgezeichnet. Hinweis: Waters garantiert eine Betriebsdauer der Lampe von 2000 Stunden oder einem Jahr nach dem Kauf, wobei das frühere Datum herangezogen wird. 1. April 2025, 715008450DE Version 07...
Warnung: Lassen Sie die Lampe zur Vermeidung von Verbrennungen 30 Minuten auskühlen, bevor Sie sie entfernen. Das Lampengehäuse wird während der Inbetriebnahme extrem heiß. Warnung: Gehen Sie wie folgt vor, um Augenverletzungen durch UV-Strahlung zu vermeiden: • Schalten Sie den Detektor aus, bevor Sie die Lampe auswechseln. •...
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7. Lösen Sie die beiden Schraubbefestigungen am Lampensockel. Abbildung 8–99: Sicherungsschrauben am Lampensockel 8. Heben Sie die Lampeneinheit aus dem Lampengehäuse. Hinweis: Um ein Zerbrechen des Glases zu vermeiden, gehen Sie beim Entsorgen der Lampe vorsichtig vor, da das Lampengas unter einem leichten Unterdruck steht.
System erkannt und die Seriennummer und das Installationsdatum werden automatisch in der Tabelle Lamp Change Record (Lampenänderungsprotokoll) aufgezeichnet. Hinweis: Waters garantiert eine Betriebsdauer der Lampe von 2000 Stunden oder einem Jahr nach dem Kauf, wobei das frühere Datum herangezogen wird. Warnung: Lassen Sie die Lampe zur Vermeidung von Verbrennungen 30 Minuten auskühlen, bevor Sie sie entfernen.
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Warnung: Gehen Sie wie folgt vor, um Augenverletzungen durch UV-Strahlung zu vermeiden: • Schalten Sie den Detektor aus, bevor Sie die Lampe auswechseln. • Tragen Sie eine Schutzbrille mit UV-Filter. • Nehmen Sie die Lampe während des Betriebs nicht aus dem Gehäuse. So tauschen Sie die Lampe aus: Achtung: Achten Sie darauf, die Lampe mindestens 30 Minuten lang abkühlen zu...
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Abbildung 8–103: Sicherungsschrauben am Lampensockel Sicherungsschrauben Lampenkabel 8. Heben Sie die Lampeneinheit aus dem Lampengehäuse. Hinweis: Um ein Zerbrechen des Glases zu vermeiden, gehen Sie beim Entsorgen der Lampe vorsichtig vor, da das Lampengas unter einem leichten Unterdruck steht. Abbildung 8–104: Entfernen der Lampeneinheit 9.
14. Wenn der PDA-Detektor wieder in Betrieb genommen werden kann, schließen Sie das Netzkabel wieder an und schalten dann das System ein. 8.10 Am Säulenofen durchzuführende Wartungsmaßnahmen In diesem Abschnitt werden die Wartungsverfahren für den Säulenofen des Alliance iS HPLC System beschrieben, die Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters durchführen können.
Türauskleidung können heiß sein. So entfernen Sie die vorhandene Säule: Wenn Sie eine Säule von Waters installieren, ist dafür kein Werkzeug erforderlich. Sie kann einfach mithilfe der Säulenklammern und Fittings ausgetauscht werden. 1. Öffnen Sie die Tür des Säulenraums.
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Abbildung 8–106: Entfernen der Säule aus den schwarzen Klammern Obere schwarze Klammer Untere schwarze Klammer c. Machen Sie die Befestigungselemente, mit denen die Schläuche oben am Säulenraum verankert sind, ausfindig. Entfernen Sie dann nur die Schläuche von den Befestigungselementen 2 bis 4. Tipp: Sie dürfen den Schlauch nicht von Befestigungselement 1 entfernen, da er über dieses Element an einem anderen Modul befestigt ist und angeschlossen...
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Abbildung 8–107: Vier Befestigungselemente zur Befestigung des Schlauchs d. Schrauben Sie das Fitting an der Unterseite der Säule ab und legen Sie es beiseite, um die neue Säule zu installieren. e. Schrauben Sie das Fitting von der Oberseite der Säule ab und legen Sie es beiseite, um die neue Säule zu installieren.
Vergewissern Sie sich, dass sich die Kapillaren im Inneren des Säulenraums befinden, bevor Sie die Säulenraumtür schließen. 8.10.3 Austauschen des Lecksensors des Säulenofens Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können den Lecksensor des Säulenofens austauschen. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen.
Warnung: Beim Ausführen dieses Verfahrens muss eine Schutzbrille getragen werden, um eine Augenverletzung zu vermeiden. Anforderung: Tragen Sie bei diesem Vorgang saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe. Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • Schutzbrille • Ersatz-Lecksensor So tauschen Sie den Lecksensor aus: 1.
Abbildung 8–111: Ausrichten des T-Stücks am Schlitz T-Stück Schlitz im Reservoir des Lecksensors Anschluss des Lecksensors an der Vorderseite des Geräts 6. Schließen Sie an der Vorderseite des Geräts den Stecker des Lecksensors an. Abbildung 8–112: Befestigen des Lecksensors Stecker des Lecksensors Anschluss des Lecksensors an der Vorderseite des Geräts 7.
• Langlebigkeit – werkzeugloses Fitting (TFF) der Metallkapillare: • Kann der wiederholten Wiederverwendung standhalten, was zahlreiche Säulenwechsel ermöglicht. • Wird an der Kapillare befestigt, wodurch das werkzeuglose Fitting von Waters den Vorteil eines haltenden Fittings erhält, das ein Herunterfallen während des Gebrauchs verhindert. • Geeignete Lösungsmittel: •...
Schwefelsäure Schaden nehmen, insbesondere bei Vorhandensein von Halogenen und halogenhaltigen Chemikalien. 8.10.6 Installieren der (optionalen) Säulenauslasskapillare aus Metall Anwender oder Außendienstmitarbeiter von Waters können die PEEK-Säulenauslasskapillare durch eine optionale Säulenauslasskapillare aus Metall ersetzen. Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Säulenauslasskapillare aus Metall (siehe Optionale Ersatz-Auslasskapillaren der Säule (Seite...
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Abbildung 8–113: Eingebaute Säulenauslasskapillare aus Metall, die durch die oberen Befestigungselemente des Säulenraums verlegt sind Obere Befestigungselemente des Säulenraums (rot umkreist) b. Schließen Sie das werkzeuglose Fitting (TFF) der neuen Kapillare wieder an den Einlass der Flusszelle des Detektors an. 6.
9 Entsorgungsprotokolle Die Entsorgung der Systemkomponenten erfolgt entweder durch Mitarbeiter von Waters oder durch den Kunden gemäß den örtlichen Zuständigkeiten. 9.1 Beschreibung der verwendeten Materialien Detaillierte Beschreibungen der Materialien von Waters finden Sie unter Sicherheitsdatenblätter (www.waters.com/SDS) auf waters.com. 9.2 Entsorgung von Systemkomponenten Die Entsorgung der Systemkomponenten erfolgt entweder durch Mitarbeiter von Waters oder durch den Kunden gemäß...
Auswahl der Wellenlänge (Seite 230) 10.1 Vermeiden von Kontaminationen Auf der Website von Waters finden Sie Ressourcen zur Vermeidung von Kontaminationen. Informationen zur Vermeidung und Beseitigung von Kontaminationen finden Sie unter Controlling Contamination in LC/MS Systems (Vermeiden von Kontaminationen in LC-MS-Systemen, 715001307DE) auf der Website von Waters (www.waters.com).
10.2.1 Reine Lösungsmittel Waters betont, wie wichtig es ist, in Ihrem System immer saubere Lösungsmittel zu verwenden. Reine Lösungsmittel gewährleisten reproduzierbare Ergebnisse und ermöglichen den Betrieb des Systems mit einem minimalen Wartungsbedarf. Verschmutzte Lösungsmittel können dagegen Basislinienrauschen am Detektor und Basisliniendrift verursachen und die Filter des Lösungsmittelbehälters, die Einlassfilter und die...
Lösungsmittel. Kleine Partikel können die Kapillaren eines Systems dauerhaft verstopfen. Die Filtration von Lösungsmitteln verbessert zudem die Leistung von Rückschlagventilen. 10.4.1.1 Empfohlene Lösungsmittel Ziehen Sie diese Liste mit Lösungsmitteln zurate, die Waters zur Verwendung mit dem System empfiehlt. Waters empfiehlt die folgenden Lösungsmittel zur Verwendung mit dem System: •...
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• Wenn Sie das Alliance iS Bio HPLC System über einem pH-Wert von 10 betreiben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie das optionale Kit für hohe pH-Werte verwenden. Wenden Sie sich für weitere Unterstützung an Waters. 1. April 2025, 715008450DE Version 07...
Bio HPLC System über einem pH-Wert von 10 betreiben, sollten Sie zudem sicherstellen, dass Sie das optionale Kit für hohe pH-Werte verwenden. Wenden Sie sich für weitere Unterstützung an Waters. 10.4.1.3 Empfehlungen für Lösungsmittel auf Systemebene Befolgen Sie bei der Auswahl der Lösungsmittel diese Empfehlungen auf Systemebene von Waters.
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Anweisungen zur Reinigung finden Sie im Dokument Controlling Contamination in LC/MS Systems (Vermeiden von Kontaminationen in LC-MS-Systemen, 715001307DE) auf der Website von Waters (www.waters.com). Waters gibt die folgenden allgemeinen Empfehlungen für Ihr System: • Warnung: Verunreinigungen durch Peroxide in THF können zu heftigen spontanen Explosionen führen, wenn das THF vollständig oder teilweise...
Biokompatibilitätsaspekte beeinflusst wird. • Um festzustellen, ob eine bestimmte Methode für die Verwendung mit den Komponenten Ihres Systems geeignet ist, wenden Sie sich an Ihren Kundendienstvertreter von Waters oder den technischen Kundendienst vor Ort. 10.4.1.3.1 Empfehlungen zu Lösungsmitteln für das integrierte Modul des Flüssigkeitssystems...
Waters Kompatibilitätskit installiert haben. Hinweis: Ohne das entsprechende Kompatibilitätskit können diese Lösungsmittel die Lebensdauer der Geräte verkürzen. Wenn Sie regelmäßig Lösungsmittel von dieser Liste verwenden, empfiehlt Waters die Installation des für Ihr System geeigneten Hexan/ Tetrahydrofuran(THF)-Kompatibilitätskits von Waters. Siehe: Waters Hexan/THF-Kompatibilitätskits (Seite 223) •...
• Essigsäure, ≤ 0,3 Vol.-% • Ammoniumacetat, ≤ 50 mM • Ammoniumbicarbonat, ≤ 10 mM • Ammoniumhydroxid ≤ 50 mM • Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA), ≤ 0,1 Gew.-% • Ameisensäure ≤ 0,2 Vol.-% • Warnung: Verwenden Sie kein Hexafluoroisopropanol (HFIP) in den Spüllösungsmitteln, um eine Beschädigung der Systemkomponenten und einen Kontakt mit ätzenden Substanzen von gegenüber HFIP empfindlichen Komponenten zu verhindern.
Fall muss damit gerechnet werden, dass die Geräteleistung nicht optimal ist und Änderungen der Injektionsparameter vorgenommen werden müssen. Hinweis: Um eine Beschädigung und Verstopfung von Komponenten im Wasch- und Spülflussweg zu vermeiden, empfiehlt Waters, keine schwerflüchtigen Puffer oder Additive als Waschlösungsmittel zu verwenden. Siehe auch: Empfehlung zu Waschlösungsmitteln (Seite 226) für weitere Informationen zur...
Wenn Sie das Alliance iS Bio HPLC System über einem pH-Wert von 10 betreiben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie das optionale Kit für hohe pH-Werte verwenden. Wenden Sie sich für weitere Unterstützung an Waters. 10.4.2.2 Optionale Verwendungen für Waschlösungsmittel Sie haben die Möglichkeit, Waschlösungsmittel für diese zusätzlichen Zwecke zu verwenden.
10.5 Eigenschaften gebräuchlicher Lösungsmittel In der folgenden Tabelle sind die Eigenschaften einiger gebräuchlicher chromatographischer Lösungsmittel aufgeführt. Tabelle 10–1: Eigenschaften der wichtigsten Lösungsmittel Lösungsmittel Dampfdruck mm Hg Siedepunkt (°C) Flammpunkt (°C) (Torr) 88,8 bei 25 °C 81,6 Aceton 184,5 bei 20 °C 56,29 n-Butylacetat 7,8 bei 20 °C...
Tabelle 10–1: Eigenschaften der wichtigsten Lösungsmittel (Fortsetzung) Lösungsmittel Dampfdruck mm Hg Siedepunkt (°C) Flammpunkt (°C) (Torr) Methylethylketon 74 bei 20 °C 79,64 Methylisobutylketon 16 bei 20 °C 117,4 N-Methylpyrrolidon 0,33 bei 25 °C 202,0 Pentan 420 bei 20 °C 36,07 n-Propylalkohol 15 bei 20 °C 97,2...
Hinweis: Die λ-Grenzwellenlänge ist die Wellenlänge, bei der die Absorption des Lösungsmittels 1 AU entspricht. Tabelle 10–2: Mischbarkeit von Lösungsmitteln Lösungs- Polaritätsindex Viskosität Siedepunkt Mischbar- λ-Grenzwel- mittel cP, 20 °C °C (bei keitszahl lenlänge (bei 1 atm) 1 atm) (nm) 0,37 81,6 11, 17...
• Die erste Zahl ist immer niedriger als 16 und zeigt den Grad der Mischbarkeit mit hoch lipophilen Lösungsmitteln an. • Die zweite Zahl bezieht sich auf das entgegengesetzte Ende der Skala. Eine große Differenz zwischen diesen beiden Zahlen weist auf einen begrenzten Mischbarkeitsbereich hin. Zum Beispiel sind einige Fluorkohlenwasserstoffe nicht mischbar mit allen Standardlösungsmitteln und haben M-Nummern von 0 und 32.
• Grenzwellenlängen für gebräuchliche Lösungsmittel (Seite 231) • Grenzwellenlängen gemischter mobiler Phasen (Seite 231) 10.9.1 Grenzwellenlängen für gebräuchliche Lösungsmittel In dieser Tabelle finden Sie die Grenzwellenlängen für gebräuchliche Lösungsmittel. Hinweise: • Die λ-/UV-Grenzwellenlänge ist die Wellenlänge, bei der die Absorption des Lösungsmittels 1 AU entspricht.
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Tris HCl, 20 mM, pH 8,0 Waters PIC Reagenz A, 1 Vial/Liter Waters PIC Reagenz B-6, 1 Vial/Liter Waters PIC Reagenz B-6, low UV, 1 Vial/Liter Waters PIC Reagenz D-4, 1 Vial/Liter 1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 232...
Wenn Sie das Alliance iS Bio HPLC System über einem pH-Wert von 10 betreiben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie das optionale Kit für hohe pH-Werte verwenden. Wenden Sie sich für weitere Unterstützung an Waters. Tabelle 10–5: Gegen Luft oder Wasser gemessene Absorption der mobilen Phase Mobile Phase Absorption (AU) bei einer bestimmten Wellenlänge (nm)
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Tabelle 10–5: Gegen Luft oder Wasser gemessene Absorption der mobilen Phase (Fortsetzung) Mobile Phase Absorption (AU) bei einer bestimmten Wellenlänge (nm) Diammoniumphosphat, 50 mM 1,85 0,67 0,15 0,02 < 0,01 k. A. k. A. k. A. k. A. k. A. Dinatrium-EDTA, 1 mM 0,11 0,07...
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A. k. A. Triton X-100, 0,1 % 2,48 2,50 2,43 2,42 2,37 2,37 0,50 0,25 0,67 1,42 Waters PIC-Reagenzien PIC A, 1 Vial/L 0,67 0,29 0,13 0,05 0,03 0,02 0,02 0,02 0,02 < 0,01 PIC B6, 1 Vial/Liter 2,46...
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1. April 2025, 715008450DE Version 07 Seite 236...
11 Technische Daten Alle technischen Daten Ihres Systems (Betriebsdaten) und seiner Module (Leistungsdaten) finden Sie unter Alliance iS HPLC System Specification Sheet (Technisches Datenblatt für das Alliance iS HPLC System, 720007867EN) oder unter Alliance iS Bio HPLC System Specification Sheet (Alliance iS Bio HPLC System Technisches Datenblatt, 720008262EN) auf der Website von Waters (www.waters.com).