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Inhaltsverzeichnis
ACQUITY Premier
Systemhandbuch
715006884DE
© 2024 Waters Corporation
Version 05
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Inhaltszusammenfassung für Waters ACQUITY Premier

  • Seite 1 ACQUITY Premier Systemhandbuch 715006884DE © 2024 Waters Corporation Version 05...
  • Seite 2: Allgemeine Informationen

    WERDEN. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden und sind für die Waters Corporation nicht verbindlich. Die Waters Corporation übernimmt für eventuelle Fehler in dieser Dokumentation keine Verantwortung. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gilt dieses Dokument als vollständig und richtig. Die Waters Corporation ist nicht haftbar für Neben- oder Folgeschäden, die in Zusammenhang mit diesem Leitfaden oder...
  • Seite 3: Kundenkommentare

    Kontakt mit Waters aufnehmen Wenden Sie sich bei technischen Fragen zur Nutzung, zum Transport, zur Entfernung oder Entsorgung eines Waters Produkts an Waters. Sie können uns über das Internet, telefonisch, per Fax oder auf dem Postweg kontaktieren. Art der Kontaktaufnahme Informationen www.waters.com...
  • Seite 4: Sicherheitshinweise

    Nummer 800-252-4752 oder schicken ein Fax an 508-872-1990. Sicherheitshinweise Einige Reagenzien und Proben, die für Waters Geräte und Vorrichtungen verwendet werden, können chemische, biologische oder radiologische Gefahren (oder eine beliebige Kombination dieser) darstellen. Sie müssen daher stets das Gefährdungspotenzial der von Ihnen eingesetzten Substanzen kennen.
  • Seite 5: Gefahr Beim Austausch Des Netzkabels

    • Verwenden Sie Netzkabel vom Typ SVT in den USA bzw. vom Typ HAR (oder besser) in Europa. Informationen dazu, welche Kabel in anderen Ländern zu verwenden sind, erhalten Sie von Ihrer örtlichen Niederlassung von Waters. • Ersetzen Sie Stromkabel nicht durch Stromkabel mit unzureichender Leistung.
  • Seite 6: Sicherheitshinweise Zum Umgang Mit Strom

    und (2) dieses Gerät muss jegliche Interferenz aufnehmen, einschließlich Interferenzen, die Betriebsstörungen des Geräts zur Folge haben können. Sicherheitshinweise zum Umgang mit Strom Das Gerät muss so aufgestellt werden, dass das Abziehen des Netzkabels keine Schwierigkeiten bereitet. Hinweise zum Missbrauch des Geräts Wird das Gerät anders verwendet als vom Hersteller vorgesehen, können die Schutzvorrichtungen des Geräts beeinträchtigt sein.
  • Seite 7 Abfall entsorgt werden. Wenden Sie sich zur Einhaltung der Richtlinie für Elektro- und Elektronikaltgeräte an die Waters Corporation, um Angaben zur korrekten Entsorgung und Anweisungen für das Recycling zu erhalten. Nur zur Verwendung in Innenräumen Nicht schieben 5.
  • Seite 8: Zielgruppe Und Bestimmungsgemäße Verwendung

    Seriennummer Teilenummer, Katalognummer Zielgruppe und bestimmungsgemäße Verwendung Dieses Handbuch richtet sich an Anwender, die ACQUITY Premier Systeme installieren, bedienen und warten. Es enthält einen Überblick über die technologischen Eigenschaften und den Betrieb des Systems. Verwendungszweck Waters hat dieses System zur Durchführung von flüssigkeitschromatographischen Trennungen in folgenden Umgebungen entwickelt: •...
  • Seite 9: Qualitätskontrolle

    Anleitungen zum Kalibrieren von Massenspektrometern finden Sie im Online-Hilfesystem des Geräts. Qualitätskontrolle Analysieren Sie regelmäßig drei Qualitätskontrollproben, die mittlere sowie unter bzw. über dem Normalbereich liegende Konzentrationen einer Verbindung enthalten. Wenn Probentabletts identisch oder einander sehr ähnlich sind, variieren Sie die Stellen der Tabletts, in die Sie die Qualitätskontrollproben geben.
  • Seite 10: Inhaltsverzeichnis

    ISM-Klassifikation: ISM-Gruppe 1, Klasse B................... ix 1 ACQUITY Premier System..................14 1.1 MaxPeak HPS Technologie......................14 1.2 ACQUITY Premier Säulen......................15 1.3 UPLC-Technologie......................... 15 1.4 Merkmale des ACQUITY Premier Systems................... 18 1.4.1 Softwarefunktionen....................... 19 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite x...
  • Seite 11 1.5 Systemkomponenten........................21 1.5.1 ACQUITY Premier Quaternärer Solvent Manager..............23 1.5.2 ACQUITY Premier Binärer Solvent Manager................23 1.5.3 ACQUITY Premier Sample Manager mit Durchflussnadel........... 24 1.5.4 Sample Manager - FL......................25 1.5.5 MaxPeak Premier Säulenofen – Aktiv (CH-A)..............25 1.5.6 MaxPeak Premier Säulenmanager – Aktiv (CM-A) (optional)..........25 1.5.7 Säulenmodul-Umschaltbox (optional)...................
  • Seite 12 3.6.9 Steuerfeld des ELS....................... 68 3.6.10 ACQUITY QDa........................69 3.7 Starten des Systems........................70 4 Systemwartung......................75 4.1 Kontakt mit dem technischen Kundendienst von Waters aufnehmen..........75 4.1.1 Anzeigen von Modulinformationen..................76 4.2 Wartungsarbeiten und Häufigkeit....................76 4.3 Ersatzteile............................76 4.4 Konfigurieren von Wartungserinnerungen..................77 5 Externe Anschlüsse....................
  • Seite 13 C.1.1 Spezielle Warnhinweise....................... 91 C.2 Hinweise............................93 C.3 Symbol „Flaschen verboten“......................93 C.4 Erforderlicher Schutz........................93 C.5 Warnungen, die sich auf alle Geräte von Waters beziehen............94 C.6 Warnungen, die den Ersatz von Sicherungen betreffen..............98 C.7 Elektrische Symbole........................99 C.8 Transportsymbole........................100 C.9 Platzieren der Module im Systemturm mit Verriegelungsmöglichkeiten........
  • Seite 14: Acquity Premier System

    1 ACQUITY Premier System Das ACQUITY Premier System von Waters ist sowohl für UPLC- als auch für HPLC-Analysen vorgesehen. Das System bietet die Vorteile der Auflösung, Empfindlichkeit und des Durchsatzes der UPLC in einem speziell für die Analyse von Proteinen, Peptiden, Nukleinsäuren, Glykanen, Oligonukleotiden und Kohlenhydraten eingestellten System.
  • Seite 15: Acquity Premier Säulen

    • Solid-Core Technologie – Hohe Effizienz, Auflösung und optimierte Leistung für den Rückdruck Es ist eine große Auswahl an ACQUITY Premier Säulen verfügbar. Verschiedene Chemikalien und Porendurchmesser wurden speziell für die Anforderungen Ihrer Methodenentwicklung konzipiert. Eine vollständige Liste der ACQUITY Premier Säulen finden Sie in Waters Columns, Analytical Standards &...
  • Seite 16 sind. Dadurch lässt sich das vollständige Trennungspotenzial dieser hocheffizienten Säulen realisieren. Abbildung 1–1: Entwicklung der Partikelgröße in der Flüssigchromatographie und Auswirkungen auf die Trennwirkung Die obige Abbildung veranschaulicht, dass mit 1,7-µm-Partikeln eine höhere Leistung erzielt wird, die mit steigender Flussrate erhalten bleibt (je niedriger das HETP [Höhenäquivalent eines theoretischen Bodens], desto höher ist die Leistung).
  • Seite 17 Abbildung 1–2: Vergleich von chromatographischen Trennungen mit 5,0-µm- und 1,7-µm- Partikeln 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 17...
  • Seite 18: Merkmale Des Acquity Premier Systems

    Manager (QSM) oder Binären Solvent Manager (BSM). Mit der Softwarefunktion Auto•Blend Plus (nur beim QSM) ist eine verbesserte Methodenentwicklung möglich. Das ACQUITY Premier System bietet MaxPeak High Performance Surfaces (HPS) zur Erhöhung der Analytwiederfindung, Empfindlichkeit und Reproduzierbarkeit, indem Wechselwirkungen zwischen Analyt und Oberfläche minimiert werden, die zu Probenverlusten führen können.
  • Seite 19: Softwarefunktionen

    ACQUITY Premier Systeme verbinden die Geschwindigkeit und Leistung der UPLC-Technologie mit der Möglichkeit, HPLC-Trennungen durchzuführen. Diese Kombination bietet viele Vorteile, u. a.: • Hochdruckchromatographie mit kleinen Partikeln ermöglicht im Vergleich zur herkömmlichen HPLC schnellere Analysen mit höherer Auflösung • Niedriger Lösungsmittelverbrauch (deutlich weniger als bei der herkömmlichen HPLC) •...
  • Seite 20: Abschaltung Bei Fehlendem Fluss

    sie alle Vorgänge vor der Injektion und minimiert so Verzögerungen, die die gesamte Zykluszeit verlängern würden. Dadurch ermöglicht diese Funktion, dass der Gradient vor oder während der Vorgänge startet, die vom Sample Manager vor der Injektion durchgeführt werden, wodurch eine erhebliche Zeitersparnis erzielt wird.
  • Seite 21: Siehe Auch

    • Auto•Blend Plus Technology for Ion Exchange, Size Exclusion, and Reversed-phase Chromatography (Auto•Blend Plus Technologie für Ionenaustausch-, Größenausschluss- und Umkehrphasenchromatographie), die auf den Medien mit der Systemdokumentation enthalten sind. • Die Auto•Blend Plus Videos auf der Waters Website (https://www.waters.com/waters/de_DE/ Auto%E2%80%A2Blend-Plus/nav.htm?cid=134623262&locale=de_DE). 1.5 Systemkomponenten Die folgende Abbildung zeigt einen Systemturm, der vier Kernmodule und die Abstellvorrichtung für Lösungsmittelflaschen enthält.
  • Seite 22 ACQUITY Premier MaxPeak High Performance Surfaces Säule. Hinweis: Alle Materialien, die mit der Probe in Kontakt kommen, sind biokompatibel. Das System wird über die Waters Empower Chromatographiesoftware, die UNIFI oder die MassLynx Massenspektrometriesoftware gesteuert. 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05...
  • Seite 23: Acquity Premier Quaternärer Solvent Manager

    15.000 psi) eine Flussrate von maximal 1 mL/min und bei reduziertem Druck von bis zu 53.779 kPa (537 bar, 7800 psi) eine Flussrate von maximal 2,2 mL/min erreichen kann. Der ACQUITY Premier QSM kann mithilfe eines Gradienten-Dosierventils (GPV) vier entgaste Lösungsmittel gleichzeitig fördern, um so auf dynamische Weise eine bestimmte Zusammensetzung zu erzeugen.
  • Seite 24: Acquity Premier Sample Manager Mit Durchflussnadel

    Trennung von der mobilen Phase gespült. Das Äußere der Nadel wird im Injektionsanschluss gespült, wie in der Methode angegeben. Das standardmäßige Injektionsvolumen des ACQUITY Premier SM-FTN beträgt 10 µL. Es kann jedoch auf bis zu 1 mL vergrößert werden, indem optionale Erweiterungsschleifen hinzugefügt werden (die zwischen der Probenadel und dem Injektionsventil eingebaut werden).
  • Seite 25: Sample Manager - Fl

    • Das Spüllösungsmittel muss mit der Waschflüssigkeit für die Nadel kompatibel sein • Waters empfiehlt nach Möglichkeit als Spüllösungsmittel ein Gemisch aus 90 % Wasser und 10 % Methanol 1.5.4 Sample Manager - FL Der Sample Manager mit festem Schleifenvolumen (FL) verwendet einen schleifenbasierten Mechanismus, um Proben zu injizieren.
  • Seite 26: Aktive Lösungsmittelkonditionierung

    Die Umschaltbox des Säulenmoduls wird vom Sample Manager mit festem Schleifenvolumen (SM-FL) nicht unterstützt. Mit der optionalen Säulenmodul-Umschaltbox von Waters können Sie sowohl einen Säulenofen (CH-A) als auch ein 30-cm-Säulenmodul (entweder einen CH-30A oder einen 30-cm CHC) elektrisch an den Sample Manager mit Durchflussnadel anschließen (SM-FTN). Dadurch können Sie die elektrische Steuerung der Säulenmodule über die Console des SM-FTN umschalten,...
  • Seite 27: Flexcart (Optional)

    Die Plattenfächer des Sample Organizers können verschiedene, nach ANSI genormte Platten aufnehmen, die durch eine große ausschwenkbare Fronttür in den Organizer geladen werden. Ein Heiz- und Kühlelement klimatisieren das Plattenfach und halten zusammen mit dem Heiz-/ Kühlelement des Sample Managers die Temperatur auf einem vom Benutzer definierten Sollwert. 1.5.9 FlexCart (optional) Das optionale FlexCart bietet eine mobile Plattform für das System.
  • Seite 28: Maxpeak Premier Säulentechnologie

    Das System arbeitet zwar mit jeder analytischen Trennsäule, eine maximale Leistung unter Hochdruckbedingungen ist jedoch nur mit speziell konzipierten MaxPeak Premier Säulen möglich. Im Vergleich zu traditionellen HPLC-Säulen liefern ACQUITY Premier Säulen eine überragende Auflösung und Empfindlichkeit bei gleicher Laufzeit bzw. gleicher Auflösung, höhere Empfindlichkeit und schnellere Laufzeiten.
  • Seite 29: Leistungsoptimierung

    Maßstab bei höherer Trennleistung durchgeführt. Die Analysedauer ist bei der UPLC kürzer und der Verbrauch von Lösungsmitteln und Probenmaterial wird deutlich reduziert. Das Ergebnis einer ACQUITY Premier Chromatographie hängt von der optimalen Leistung des Sample Managers ab, da die Probendispersion beim Arbeiten mit kleineren Säulen ausgeprägter ist.
  • Seite 30: Allgemeine Richtlinien Für Die Chromatographie

    Lösungsmittelintervalls für die Kolbenhinterspülung je nach Systemsoftware (Empower oder UNIFI) finden sich im Artikel WKB96281 (https://support.waters.com/KB_Inst/Chromatography/ WKB96281_How_to_adjust_the_seal_wash_solvent_interval) der Waters Knowledge Base. Entsorgen Sie Abfall ordnungsgemäß • Blockieren Sie nicht die Entlüftungsleitung des Entgasers. Kürzen Sie bei Bedarf die Leitung. • Die Abfall- oder Entgaser-Entlüftungsleitungen dürfen nicht in die Flüssigkeiten eintauchen.
  • Seite 31: Befolgen Sie Die Ordnungsgemäße Vorgehensweise Zum Herunterfahren

    • Falls nötig, kürzen Sie den Schlauch. Es sollte nur ein kurzes Stück in den Abfallbehälter hineinreichen. Weitere Informationen zur Abfallbeseitigung finden Sie in ACQUITY Premier Quaternary Solvent Manager Overview and Maintenance Guide (ACQUITY Premier Quaternärer Solvent Manager Übersicht und Wartungsanleitung, 715007058DE) oder ACQUITY Premier Binary Solvent Manager Overview and Maintenance Guide (ACQUITY Premier Binärer Solvent Manager...
  • Seite 32: Dispersion

    Säulen optimale Peakformen, Peakhöhen und Empfindlichkeiten erhalten werden. Ein ACQUITY Premier System weist je nach Systemkonfiguration in der Regel eine Bandenverbreiterung (5 σ) von ≤ 12 µL auf. Die UPLC-Peakkonzentrationen sind daher höher als bei der HPLC. Da sich Löslichkeitseffekte in Systemen mit geringer Dispersion, die mit hohen Drücken betrieben werden, stärker...
  • Seite 33: Zykluszeit (Zwischen Den Injektionen)

    Das Vermeiden von Lecks während einer Analyse gewährleistet einen ausreichenden Flussdruck im System und die Integrität der Probe. Um Lecks zu vermeiden, befolgen Sie die Empfehlungen von Waters bezüglich der fachgerechten Installation von Systemfittings. Beachten Sie, dass beim erneuten Festziehen von Fittings andere Verfahrensweisen angewendet werden als bei deren Einbau.
  • Seite 34: Installationsempfehlungen Für Fittings

    2.5.1 Installationsempfehlungen für Fittings Im System werden drei Arten an Fittingeinheiten verwendet: PEEK (Polymerbasis), HPS (metallisch) und MP35N (Legierungsbasis). Befolgen Sie beim Anschließen der Kapillaren die folgenden Empfehlungen für die Installation und das Festziehen von Fittings. Warnung: Befolgen Sie stets die Richtlinien für die Gute Laborpraxis (GLP), insbesondere beim Arbeiten mit Gefahrstoffen.
  • Seite 35 Warnung: Beim Ausführen dieses Verfahrens muss eine Schutzbrille getragen werden, um eine Augenverletzung zu vermeiden. Hinweis: Tragen Sie zur Vermeidung der Kontamination der Systemkomponenten beim Ausführen dieses Verfahrens saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe. Erforderliche Werkzeuge und Materialien • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe •...
  • Seite 36: Fitting Aus Metall Mit Langer Sechskantmutter Und Zweiteiliger Metallferrule (V- Detail)

    2.5.1.2 Fitting aus Metall mit langer Sechskantmutter und zweiteiliger Metallferrule (V- Detail) Erste Verwendung Lange Sechskantmutter Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule aus Metall Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um eine weitere 1/2-Drehung mit einem 1/4-Zoll- Maulschlüssel an. Detaillierte Anweisungen zur Montage der neuen Fittings finden Sie bei Einbauen neuer Fittings (Seite 34).
  • Seite 37: Fitting Aus Metall Mit Kurzer Sechskantmutter Und Zweiteiliger Metallferrule (V- Detail)

    Zweiteilige Ferrule aus Metall Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um bis zu einer weiteren 1/8-Drehung mit einem 1/4-Zoll- Maulschlüssel an. Festziehen beim Wiedereinbau 2.5.1.3 Fitting aus Metall mit kurzer Sechskantmutter und zweiteiliger Metallferrule (V- Detail) Erste Verwendung Kurze Sechskantmutter Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule aus Metall Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um eine weitere 1/2-Drehung mit einem 1/4-Zoll-...
  • Seite 38 Festziehen beim ersten Gebrauch Wiedereinbau Kurze Sechskantmutter Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule aus Metall Ziehen Sie das Fitting fingerfest und um bis zu einer weiteren 1/8-Drehung mit einem 1/4-Zoll- Maulschlüssel an. Festziehen beim Wiedereinbau 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 38...
  • Seite 39 2.5.1.4 1/4-28, flanschloses Fitting mit Ferrule Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Ferrule Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 2.5.1.5 1/4-28, flanschloses Fitting mit zweiteiliger Ferrule Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Zweiteilige Ferrule Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 39...
  • Seite 40 2.5.1.6 Langes 1/4-28-Fitting mit flanschloser Ferrule und Verriegelungsring aus Metall, auf einer Kapillare mit einem AD von 1/8 Zoll installiert Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Verriegelungsring Ferrule Ende des Verriegelungsrings mit größerem Innendurchmesser (ID) Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 2.5.1.7 Kurzes 1/4-28-Fitting mit flanschloser Ferrule und Verriegelungsring aus Metall, auf einer Kapillare mit einem AD von 1/16 Zoll installiert Erste Verwendung oder Wiedereinbau...
  • Seite 41: Peek-Fitting Mit Peek-Ferrule Und Verriegelungsring Aus Metall

    Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 2.5.1.8 5/16-24-Fitting mit Filter und Verriegelungsring aus Metall Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Verriegelungsring Quetschhülse und Filter Ende des Verriegelungsrings mit größerem Innendurchmesser (ID) Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 2.5.1.9 PEEK-Fitting mit PEEK-Ferrule und Verriegelungsring aus Metall Erste Verwendung oder Wiedereinbau Kompressionsschraube Verriegelungsring...
  • Seite 42: Fitting Mit Doppelgewinde Und Verschlusskappenmutter

    • Stellen Sie vor dem Festziehen der Kompressionsschraube sicher, dass die Kapillare vollständig im vorgesehenen Anschlussport steckt. • Durch die Verwendung eines Säulengreifwerkzeugs können Sie dieses Fitting ordnungsgemäß festziehen. Abbildung 2–1: Erste Verwendung oder Wiedereinbau des einteiligen PEEK-Fittings Kompressionsschraube Ziehen Sie das Fitting fingerfest an. 2.5.1.11 Fitting mit Doppelgewinde und Verschlusskappenmutter Erforderliche Werkzeuge und Materialien •...
  • Seite 43 Abbildung 2–3: Ältere Fittings, erstmalige Verwendung oder Wiedereinbau Sechskant-Klemmfitting Verschlusskappenmutter Hintere oder Standard-PEEK-Ferrule So ziehen Sie das Fitting an: 1. Lösen Sie die Kappenmutter vom Klemmfitting. 2. Schieben Sie das Klemmfitting zusammen mit der Ferrule auf den Einlass der Säule (oder den integrierten Filter).
  • Seite 44: Austauschen Der Ferrule Am Fitting Des Säuleneinlasses

    Säulengreifwerkzeug Klemmfitting Tipp: Wenn Sie das System bei oder in der Nähe der maximalen Systembetriebsdruckgrenze betreiben und es sich um ein Sechskant-Fitting handelt, ziehen Sie das Klemmfitting mit dem 1/2-Zoll-Maulschlüssel eine weitere 1/8- bis 1/6- Umdrehung an. 6. Ziehen Sie die Kappenmutter auf dem Klemmfitting fest. Tipp: Beim erneuten Einbau des Fittings: •...
  • Seite 45 Abbildung 2–5: Abschrauben der Schraubenmutter vom Fitting Gerändeltes Klemmfitting Verschlusskappenmutter 2. Schieben Sie das gerändelte Klemmfitting von der Kapillare ab. Abbildung 2–6: Herunterschieben des Fittings von der Kapillare Gerändeltes Klemmfitting Verschlusskappenmutter Hinweis: Wenn die Einheit eine Ferrule mit Sicherungsring enthält, bleibt die Ferrule im Fitting arretiert.
  • Seite 46 Abbildung 2–7: Entfernen der Ferrule aus dem Fitting Gerändeltes Klemmfitting Ferrule (hier Ferrule mit Sicherheitsring) 4. Entsorgen Sie die gebrauchte Ferrule. 5. Setzen Sie eine neue Ferrule auf das Fitting. 6. Schieben Sie das gerändelte Klemmfitting und die Ferrule auf die Kapillare. Abbildung 2–8: Schieben des Fittings und der Ferrule auf die Kapillare Gerändeltes Klemmfitting Verschlusskappenmutter...
  • Seite 47: Erstellen Von Methoden

    Systemdokumentation. Um die größtmögliche Flexibilität bei der Methodenentwicklung zu erreichen, empfiehlt Waters die Konfiguration des Systems mit dem Säulenmanager und den optionalen Zusatz- Säulenmanagern. Außerdem sollte das optionale Lösungsmittelauswahlventil mit 6 Anschlüssen in den QSM eingebaut werden. Eine einfachere Methodenentwicklung erhalten Sie durch das Verwenden der standardmäßigen Auto•Blend Plus Technologie, die die Vorbereitung jeder...
  • Seite 48: Abstimmen Des Lösungsmittels Für Die Probenverdünnung

    Bei solchen Transfers geht es darum, die Leistung einer Trennung aufrechtzuerhalten oder zu steigern, indem die Laufzeit verkürzt oder die Selektivität, die Auflösung oder beides verbessert wird. Das ACQUITY Premier System, das von Waters speziell zur Vereinfachung von Methodentransfers ausgelegt wurde, ist dank seiner quaternären Lösungsmitteloption, dem Mischen unter niedrigem Druck und dem Design der Durchflussnadel hervorragend dafür...
  • Seite 49 Molekulargewichte von Analyten und Gradientenprofile. Sie müssen verschiedene Messungen für beide Systeme unter Anwendung derselben Methode berechnen, um einen erfolgreichen Transfer sicherzustellen. Der Waters ACQUITY UPLC Säulenrechner gewährleistet beste Resultate beim Transfer der LC-Methode von HPLC auf UPLC oder UPLC auf HPLC.
  • Seite 50: Säulenumrechner

    Methoden, für die ein aktives Vorheizen ungünstig ist, steht ein optionaler passiver Säulenstabilisator zur Verfügung. • Wählen Sie die Säule mit der ähnlichsten Selektivität mithilfe der Interactive Waters Reversed Phase Column Selectivity Chart (Interaktive Waters Tabelle für Umkehrphasen- Säulen-Selektivität) aus, die Sie auf...
  • Seite 51: Empfehlungen Zu Lösungsmitteln

    MaxPeak Premier Säulen mit der High Performance Surfaces (HPS) Technologie verwenden Sie beispielsweise Ammoniumhydroxid in Konzentrationen von weniger als 0,1 %. • Fügen Sie vor der Verwendung von 100 % Methanol mit ACQUITY Premier UPLC Systemen eine geringe Menge Wasser (ca. 3 %) hinzu. Alternativ können Sie die Lösungsmittelfilter aus Titan ausbauen oder diese durch Lösungsmittelflter aus Edelstahl ersetzen, falls Ihre Analyse...
  • Seite 52: Systemvorbereitung

    Speicher (RAM und ROM), externes Kommunikationssystem (Ethernet) und Uhr. Wenn die Tests beim Hochfahren auf eine Funktionsstörung hinweisen, wenden Sie sich an Ihre Waters Vertretung vor Ort. 2. Schalten Sie den Sample Manager und den Solvent Manager ein, indem Sie die Netzschalter auf der linken oberen Seite der jeweiligen Tür dieser Geräte drücken.
  • Seite 53: Anforderung

    4. Starten Sie die Chromatographie-Datensystemsoftware und öffnen Sie das System. Anforderung: Wenn Sie das System zum ersten Mal verwenden, müssen Sie ein neues System definieren. Anweisungen finden Sie in der Online-Hilfe. 5. Öffnen Sie die Steuerungsfelder und die Console. Siehe auch: Überwachung von Steuerungsfeldern (Seite 57) Öffnen der Console.
  • Seite 54: So Öffnen Sie Die Console Über Die Unifi Software

    Alternativ: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Steuerungsfeld jedes Moduls und wählen Sie im angezeigten Menü Launch Console (Console starten) aus. 3.2.3 So öffnen Sie die Console über die UNIFI Software 1. Klicken Sie im UNIFI Portal auf die Registerkarte My Work (Meine Arbeit). 2.
  • Seite 55: Led-Statusanzeige

    Leuchtet konstant rot Ein Fehler verhindert den Betrieb. Schalten Sie den Sample Manager aus und wieder ein. Sollte die LED noch immer rot leuchten, schildern Sie das Problem dem technischen Support von Waters. Alternativ: Die Firmware wurde vollständig geladen. 3.4.2.2 Fluss-LED Der Flussstatus wird durch eine LED an der Vorderseite des Solvent Managers angezeigt.
  • Seite 56: Beschreibung

    Leuchtet konstant rot Ein Fehler verhindert den Betrieb. Berichten Sie das Problem dem technischen Service von Waters, wenn die LED noch immer rot leuchtet, nachdem Sie den Solvent Manager aus und wieder eingeschaltet haben. Alternativ: Die Firmware wurde vollständig geladen.
  • Seite 57: Aktivieren Der Lecksensoren

    Leuchtet konstant rot Ein Fehler verhindert den Betrieb des Detektors. Berichten Sie das Problem dem technischen Service von Waters, wenn die LED noch immer rot leuchtet, nachdem Sie den Detektor aus und wieder eingeschaltet haben. Alternativ: Die Firmware wird gerade geladen.
  • Seite 58: Steuerungsfeld Des Säulenmanagers

    • Wenn das System über die Empower Software gesteuert wird, wird das Steuerungsfeld des Detektors unten im Fenster Run Samples (Probenmessung) angezeigt. • Wenn das System über die MassLynx Software gesteuert wird, werden die Steuerungsfelder im Fenster Inlet Editor (Einlasseditor) auf der Registerkarte Additional Status (Zusätzlicher Status) angezeigt.
  • Seite 59: Steuerungsfeld Des Sample Managers

    Aktuelle Temperatur - Zeigt die aktuelle Säulenraumtemperatur an. Sollwert der Temperatur – Zeigt den Sollwert des Säulenofens an. Wenn die aktive Temperatursteuerung deaktiviert ist, zeigt dieses Feld Off (Aus) an. Sie erhalten Zugriff auf diese zusätzlichen Funktionen, indem Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle im Steuerungsfeld des Säulenmanagers klicken.
  • Seite 60: Steuerungsfeld Des Quaternären Solvent Managers

    Temperatursollwert des Probenraums – Zeigt den Temperatursollwert des Probenraums an. Aktuelle Temperatur des Probenraums – Zeigt die aktuelle Temperatur im Probenraum Status – Zeigt den Status des aktuellen Betriebs an. Sie erhalten Zugriff auf die folgenden zusätzliche Funktionen, indem Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle im Steuerungsfeld des Sample Managers klicken.
  • Seite 61 Flussrate – Zeigt die Flussrate des Lösungsmittels durch alle Leitungen des Solvent Managers an. Fluss anhalten – Wenn dies angeklickt wird, wird jeglicher Fluss vom Solvent Manager sofort angehalten. Druck Delta – Der Unterschied zwischen den maximalen und minimalen Drücken, die während der letzten Minute des Betriebs beobachtet wurden.
  • Seite 62: Steuerungsfeld Des Binären Solvent Managers

    Tabelle 3–6: Zusätzliche Funktionen im Steuerungsfeld des QSM (Fortsetzung) Funktionen des Steuerungsfeldes Beschreibung Hochdruckseite der Kolbenkammern hinter die Kolbendichtungen gelangt sind. Wash plungers (Kolben spülen) Startet die Kolbenspülsequenz, bei der Primär- und Akkumulatorkammer mit einer Hochgeschwindigkeits-/Hochvolumen- Kolbenhinterspülung (mit der aktuellen Lösungsmittelzusammensetzung) zunächst gefüllt und dann langsam geleert werden.
  • Seite 63 Status – Zeigt den Status des aktuellen Betriebs an. Entgaser-Diagnosetest läuft – Wird beim Einschalten angezeigt, und wenn Sie den Entgaser-Diagnosetest manuell ausführen. Waters rät von der Verwendung der Datenaufnahme vor erfolgreichem Entgaser-Diagnosetest ab. Wenn der Entgaser aktuell abpumpt, wird ein weiteres Symbol zum Entgaser-Abpumpstatus ( ) auf Ihrem Steuerungsfeld angezeigt, um Sie über den Systemstatus zu informieren.
  • Seite 64: Steuerfeld Des Tuv-Detektors

    Tabelle 3–7: Zusätzliche Funktionen im Steuerungsfeld des BSM (Fortsetzung) Funktionen des Steuerungsfeldes Beschreibung Launch console (Console starten) Startet die ACQUITY UPLC Console. Reset BSM (Binären Solvent Manager Setzt den binären Solvent Manager nach einer zurücksetzen) Störung zurück. Help (Hilfe) Zeigt die Online-Hilfe der ACQUITY UPLC Console an.
  • Seite 65: Steuerfeld Des Pda

    Status – Zeigt den Status des aktuellen Betriebs an. Sie erhalten Zugriff auf die folgenden zusätzliche Funktionen, indem Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle im Steuerungsfeld des Detektors klicken. Tabelle 3–8: Zusätzliche Funktionen im Steuerfeld des TUV-Detektors Funktionen des Steuerungsfeldes Beschreibung Auto zero (Nullabgleich)
  • Seite 66: Steuerfeld Des Flr

    Tabelle 3–9: Zusätzliche Funktionen im Steuerfeld des PDA-Detektors Funktionen des Steuerungsfeldes Beschreibung Auto zero (Nullabgleich) Setzt Offsets des Detektors zurück. Reset PDA (PDA zurücksetzen) Setzt den Detektor nach einem Fehlerzustand zurück. Help (Hilfe) Zeigt die Online-Hilfe der Console an. 3.6.7 Steuerfeld des FLR Das Steuerfeld des Fluoreszenzdetektors (FLR) zeigt Emissions- oder Energieeinheiten, die Anregungs- und Emissionswellenlänge, sowie den Verstärkungsfaktor der Photomultiplierröhre Wenn das System über die Empower Software gesteuert wird, wird das Steuerungsfeld des...
  • Seite 67: Steuerfeld Des Ri-Detektors

    Em λ – Zeigt die Emissionswellenlänge an. Ex λ – Zeigt die Anregungswellenlänge an. Verstärkungsfaktor der Photomultiplierröhre – Zeigt den aktuellen Verstärkungsfaktor der Photomultiplierröhre an. Status – Zeigt den Status des aktuellen Betriebs an. Sie erhalten Zugriff auf die folgenden zusätzliche Funktionen, indem Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle im Steuerungsfeld des Detektors klicken.
  • Seite 68: Steuerfeld Des Els

    Sollwert der Flusszelle – Zeigt den Sollwert für die Temperatur der Flusszelle an. Peakpolarität – Zeigt die Polarität des Ausgangssignals an. Wenn die Polarität negativ ist, ist das Chromatogramm invertiert. Signalmessung – Zeigt das Signal in µRIU an. Status – Zeigt den Status des aktuellen Betriebs an. Sie erhalten Zugriff auf die folgenden zusätzliche Funktionen, indem Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle im Steuerungsfeld des Detektors klicken.
  • Seite 69: Acquity Qda

    Abbildung 3–9: Steuerfeld des ELS-Detektors LED-Anzeige der Lampe – Sofern die Kommunikation mit dem Detektor nicht unterbrochen ist, spiegelt dies die Lampenstatus-LED auf der Vorderseite des Detektors wider. Aktuelle Temperaturen des Verdampferrohrs – Zeigt sowohl die Solltemperatur als auch die aktuelle Temperatur des Verdampferrohrs an. Aktuelle Temperaturen des Zerstäubers –...
  • Seite 70: Starten Des Systems

    Weitere Informationen finden Sie in ACQUITY QDa Detector Overview and Maintenance Guide (ACQUITY QDa Detektor Übersicht und Wartungsanleitung) auf Ihren Dokumentationsmedien oder auf www.waters.com. 3.7 Starten des Systems Verwenden Sie die Funktion Start up system (System hochfahren) zum Einspülen des Solvent Managers, wenn das System längere Zeit nicht verwendet wurde (etwa über Nacht).
  • Seite 71 Lösungsmitteln einspülen, die sich wesentlich von den aktuellen Lösungsmitteln unterscheiden. • Wenn Sie eine konzentrierte Säure oder Base verwenden, empfiehlt Waters, die Leitungen nicht nacheinander zu spülen. Stellen Sie stattdessen sicher, dass die Pumpe vor dem Einspülen des zweiten Puffers mit Wasser gespült wird, um das Risiko einer Salzbildung zu minimieren.
  • Seite 72 Tabelle 3–15: Parameterwerte für starkes Waschlösungsmittel: SM-FL Lösungsmittel Bereich Standard Empfehlung Starkes 0,0 bis 99,999 µL 200,0 µL 100 bis 500 µL Lösungsmittel zum Spülen Tabelle 3–16: Parameterwerte für schwaches Waschlösungsmittel: SM-FL Lösungsmittel Bereich Standard Empfehlung Schwaches 0,0 bis 99.999 µL 600,0 µL 200 bis 2000 µL Spüllösungsmittel...
  • Seite 73 Tabelle 3–17: Die System- und Trenneigenschaften beeinflussen die Menge des zum Spülen der Nadel erforderlichen schwachen Waschlösungsmittels (Fortsetzung) Eigenschaft Wirkung Retentionsfaktor der zu analysierenden Früh eluierende Verbindungen sind Verbindungen in der Probe empfindlicher gegenüber starken Waschlösungsmitteln, wodurch die Anforderungen an den Einsatz von schwachem Waschlösungsmittel erhöht werden.
  • Seite 74 Tabelle 3–18: Werte der Tabelle Equilibrate to Method (Auf Methode äquilibrieren) (Fortsetzung) Startparameter des Standard Zulässige Werte Systems Lamp (Lampe) On (Ein) oder Off (Aus) Hinweis: Bei Flusszellen mit Lichtleitertechnologie darf die Lampe des Detektors nicht eingeschaltet oder betrieben werden, wenn keine Flüssigkeit durch die Flusszelle strömt oder diese trocken ist.
  • Seite 75: Systemwartung

    Kunden aus den USA und Kanada wenden sich bei Fehlfunktionen oder anderen Problemen an den technischen Kundendienst von Waters (800-252-4752). Kunden aus anderen Ländern wenden sich an die Niederlassung von Waters vor Ort, an den zuständigen Vertreter des technischen Kundendienstes von Waters oder an den Waters Hauptsitz in Milford, Massachusetts (USA).
  • Seite 76: Anzeigen Von Modulinformationen

    Übersicht und Wartungsanleitung auf den Dokumentationsmedien des jeweiligen Moduls. 4.3 Ersatzteile Verwenden Sie nur Waters Quality Parts, um sicherzustellen, dass Ihr System ordnungsgemäß arbeitet. Informationen über Waters Quality Parts und wie Sie diese bestellen können, finden Sie unter www.waters.com/wqp. 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05...
  • Seite 77: Konfigurieren Von Wartungserinnerungen

    Schwellenwert erreicht, werden Sie darauf hingewiesen. Sie können das Risiko unerwarteter Fehler und ungeplanter Ausfallzeiten während wichtiger Arbeiten minimieren. Informationen über das Einstellen von Wartungserinnerungen erhalten Sie über die Hilfe der Waters Console. 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 77...
  • Seite 78: Externe Anschlüsse

    Sie nicht, ein Systemmodul ohne Hilfe anzuheben. Wenn Sie eine Systemkomponente transportieren oder außer Betrieb nehmen müssen, wenden Sie sich an den technischen Kundendienst von Waters, um die Empfehlungen zum Reinigen, Spülen und Verpacken der Systemkomponenten zu erhalten. 5.1 Ethernet-Verbindungen Der Sample Manager verfügt über einen internen Ethernet-Schalter, an den der PC (die...
  • Seite 79: Externe Kabelverbindungen

    5.2 Externe Kabelverbindungen Abbildung 5–1: Verkabelung an der Rückseite des Systems Detektor Säulenofen Sample Manager Solvent Manager Ethernet-Schalter Workstation (D-Sub)-Verbindungskabel Ethernetkabel 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 79...
  • Seite 80: Kapillaranschlüsse

    5.3 Kapillaranschlüsse Abbildung 5–2: Systemkapillaranschlüsse Detektor Säulenofen Sample Manager Solvent Manager (Abbildung zeigt QSM) MP35N HPS-Kapillare PEEK Kapillare 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 80...
  • Seite 81: Abfallkapillarverbindungen

    5.4 Abfallkapillarverbindungen Abbildung 5–3: Abfallkapillarverbindungen des Systems Abstellvorrichtung für Lösungsmittelflaschen Detektor 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 81...
  • Seite 82: Stromversorgung

    • Verwenden Sie Netzkabel vom Typ SVT in den USA bzw. vom Typ HAR (oder besser) in Europa. Informationen dazu, welche Kabel in anderen Ländern zu verwenden sind, erhalten Sie von Ihrer örtlichen Niederlassung von Waters. • Ersetzen Sie Stromkabel nicht durch Stromkabel mit unzureichender Leistung.
  • Seite 83: Anschließen An Die Stromversorgung Eines Wagens

    Verwenden Sie einen Spannungsregler und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) zur Aufrechterhaltung einer optimalen, stabilen Eingangsspannung. Wenden Sie sich an Waters, um die korrekte Auswahl und Größe sicherzustellen. So führen Sie den Anschluss an die Wandsteckdose durch: 1. Schließen Sie die Buchse des Stromversorgungskabels am Anschluss auf der Rückseite des Moduls an.
  • Seite 84: Anschließen An Ein Säulenmodul

    5.6 Anschließen an ein Säulenmodul Die folgenden Säulenmodule sind mit dem ACQUITY Premier System kompatibel: • Säulenofen (CH-A) • Säulenmanager (CM-A) • Zusatz-Säulenmanager (CM-Aux) Die Stromversorgung und Kommunikation erfolgt mithilfe des Säulenmoduls über den Sample Manager (CH-A und CM-Aux). Das externe Kommunikationskabel muss an der Rückseite des Säulenmoduls und des Sample Managers angeschlossen werden.
  • Seite 85: A Installieren Oder Austauschen Der 50-Μl-Hps-Post-Injektions-Erweiterungsschleife

    A Installieren oder Austauschen der 50-µL-HPS-Post- Injektions-Erweiterungsschleife Warnung: Um eine Personenkontamination mit biologisch gefährlichen oder toxischen Verbindungen zu vermeiden, müssen Sie beim Durchführen dieses Verfahrens saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe tragen. Anforderung: Tragen Sie bei diesem Vorgang saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe.
  • Seite 86 Abbildung A–1: Post-Injektionsschleife Verbindungsstück der Post-Injektionsschleife Kapillare der Post-Injektionsschleife Fitting der Post-Injektionsschleife 6. Schrauben Sie das Fitting des aktiven Vorheizers in das Verbindungsstück der Post- Injektionsschleife und verwenden Sie den 1/4-Zoll-Maulschlüssel, um das Fitting mit einer 1/2-Umdrehung (bei einem neuen Fitting) oder 1/8-Umdrehung (bei einem gebrauchten Fitting) über fingerfest anzuziehen.
  • Seite 87: B Austauschen Der Probenschleife

    • Chemikalienbeständige, nicht gepuderte Schutzhandschuhe • Schutzbrille • 1/4-Zoll-Maulschlüssel • ACQUITY Premier Sample Manager mit festem Schleifenvolumen (SM-FL) – Probenschleife Austausch der Probenschleife: 1. Öffnen Sie die Tür des Flüssigkeitsraums. 2. Schrauben Sie mit dem 1/4-Zoll-Maulschlüssel die Fittings von Port 1 und 4 des Injektionsventils ab.
  • Seite 88 • Stellen Sie sicher, dass die Enden der Schleife vollständig in die Anschlüsse des Injektionsventils eingeführt sind, bevor Sie die Quetschhülsen einpressen. • Verwenden Sie nur von Waters zugelassene SM-FL Schleifen mit SM-FL Fittings. Jede Schleife muss an ihrem Injektor angebracht sein.
  • Seite 89 Anforderung: Installieren Sie die Probenschleife genau auf die gleiche Weise wie zuvor, sodass das gleiche Ende in den gleichen Anschluss kommt. Hinweis: Um ein Quetschen der Schleife oder der Leitung des Sensors zur Volumenerkennung zu vermeiden, sollten Sei die Türen des Flüssigkeitssystemraums vorsichtig schließen.
  • Seite 90: C Sicherheitshinweise

    Handbüchern mit der Beschreibung der jeweiligen Gefahren und den entsprechenden Hinweisen, wie diese zu vermeiden sind. Dieser Anhang enthält alle Sicherheitssymbole und -hinweise, die für die gesamte Produktpalette von Waters gelten. Die Symbole und Hinweise können sich auf ein bestimmtes Produkt oder auch auf andere Produkte innerhalb des Systems beziehen.
  • Seite 91: C.1.1 Spezielle Warnhinweise

    Schäden führen können.) Warnung: (Gefahr durch Umkippen) Warnung: (Explosionsgefahr) Warnung: (Gefahr durch Austreten von Hochdruckgasen) C.1.1 Spezielle Warnhinweise C.1.1.1 Berstgefahr Diese Warnung gilt für Geräte von Waters, die mit nicht-metallischen Kapillaren/Schläuchen ausgestattet sind. 5. Juni 2024, 715006884DE Version 05 Seite 91...
  • Seite 92: Warnung Vor Biologischer Gefährdung

    C.1.1.2 Warnung vor biologischer Gefährdung Die folgende Warnung bezieht sich auf Geräte und Geräteteile von Waters, die zur Verarbeitung von biologisch gefährlichen Materialien verwendet werden können. Biologisch gefährliche Materialien sind Substanzen, die biologische Stoffe enthalten, die zu Schädigungen beim Menschen führen können.
  • Seite 93: C.2 Hinweise

    Warnung: Um eine Personenkontamination mit biologisch gefährlichen, toxischen oder ätzenden Materialien zu vermeiden, müssen Sie über die Gefahren in Verbindung mit der Handhabung dieser Materialien informiert sein. Richtlinien zur bestimmungsgemäßen Verwendung und Handhabung dieser Materialien finden Sie in der letzten Ausgabe der Veröffentlichung des National Research Councils Prudent Practices in the Laboratory: Handling and Management of Chemical Hazards (Angemessene Praktiken im Labor: Umgang mit Chemikalien und ihr Management).
  • Seite 94: C.5 Warnungen, Die Sich Auf Alle Geräte Von Waters Beziehen

    Anforderung: Tragen Sie bei diesem Vorgang saubere, chemikalienbeständige, nicht gepuderte Handschuhe. C.5 Warnungen, die sich auf alle Geräte von Waters beziehen Halten Sie sich beim Betrieb dieses Geräts an die Standardverfahren zur Qualitätskontrolle sowie an die Geräterichtlinien in diesem Abschnitt.
  • Seite 95 Warning: Use caution when working with any polymer tubing under pressure: • Always wear eye protection when near pressurized polymer tubing. • Extinguish all nearby flames. • Do not use tubing that has been severely stressed or kinked. • Do not use nonmetallic tubing with tetrahydrofuran (THF) or concentrated nitric or sulfuric acids.
  • Seite 96 Avvertenza: Fare attenzione quando si utilizzano tubi in materiale polimerico sotto pressione: • Indossare sempre occhiali da lavoro protettivi nei pressi di tubi di polimero pressurizzati. • Spegnere tutte le fiamme vive nell'ambiente circostante. • Non utilizzare tubi eccessivamente logorati o piegati. •...
  • Seite 97 • 非金属チューブには、テトラヒドロフラン (THF) や高濃度の硝酸または硫酸など を流さないでください。 • 塩化メチレンやジメチルスルホキシドは、非金属チューブの膨張を引き起こす場合 があり、その場合、チューブは極めて低い圧力で破裂します。 Diese Warnung gilt für Geräte von Waters, die mit nicht-metallischen Kapillaren/Schläuchen ausgestattet sind oder mit entzündlichen Lösungsmitteln betrieben werden. Warning: The user shall be made aware that if the equipment is used in a manner not specified by the manufacturer, the protection provided by the equipment may be impaired.
  • Seite 98: C.6 Warnungen, Die Den Ersatz Von Sicherungen Betreffen

    警告: 使用者必須非常清楚如果設備不是按照製造廠商指定的方式使用,那麼該設備 所提供的保護將被消弱。 경고 제조업체가 명시하지 않은 방식으로 장비를 사용할 경우 장비가 제공하는 보호 수단이 제대로 작동하지 않을 수 있다는 점을 사용자에게 반드시 인식시켜야 합니다. 警告 ユーザーは、製造元により指定されていない方法で機器を使用すると、機器が 提供している保証が無効になる可能性があることに注意して下さい。 C.6 Warnungen, die den Ersatz von Sicherungen betreffen Die folgenden Warnungen gelten für Geräte und Geräteteile, die mit Sicherungen ausgestattet sind, die vom Benutzer gewechselt werden können.
  • Seite 99: C.7 Elektrische Symbole

    警告 火災予防のために、ヒューズを交換する場合は、装置ヒューズカバーの隣のパ ネルに記載されている種類および定格のヒューズをご使用ください。 So finden Sie die Sicherungstypen und -nennwerte, wenn sich diese Information nicht auf dem Geräteteil oder Gerät befindet: Warning: To protect against fire, replace fuses with those of the type and rating indicated in the “Replacing fuses” section of the Maintenance Procedures chapter. Avertissement : Pour éviter tout risque d’incendie, remplacez toujours les fusibles par d’autres du type et de la puissance indiqués dans la rubrique «...
  • Seite 100: C.8 Transportsymbole

    Symbol Beschreibung Netzschalter aus Standby Gleichstrom Wechselstrom Wechselstrom (3-phasig) Erdung Masseanschluss Sicherung Funktionserde Eingang Ausgang Gibt an, dass das Gerät oder die Einheit für Schäden aufgrund elektrostatischer Entladung anfällig ist. C.8 Transportsymbole Die folgenden Transportsymbole und die zugehörigen Hinweise können auf den Etiketten auf der Verpackung vorhanden sein, in der Instrumente, Geräte und Geräteteile geliefert werden.
  • Seite 101: C.9 Platzieren Der Module Im Systemturm Mit Verriegelungsmöglichkeiten

    Symbol Beschreibung Zerbrechlich! Keine Haken verwenden! Obere Temperaturgrenze Untere Temperaturgrenze Temperaturbegrenzung C.9 Platzieren der Module im Systemturm mit Verriegelungsmöglichkeiten Dieses Verfahren bezieht sich auf Systemmodule, die mit Verriegelungsmöglichkeiten ausgestattet sind. Warnung: Um Verletzungen an der Wirbelsäule und den Muskeln zu vermeiden, versuchen Sie nicht, ein Systemmodul ohne Hilfe anzuheben.
  • Seite 102: C.10 Platzieren Der Module Im Systemturm Ohne Verriegelungsmöglichkeiten

    So platzieren Sie die Module im Systemturm: 1. Platzieren Sie die hinteren Füße des Moduls, das Sie hinzufügen, auf das zuvor hinzugefügte Modul im Systemturm und schieben Sie es nach hinten, bis der hintere Passstift im hinteren Passschlitz des zuletzt hinzugefügten Moduls einrastet. Abbildung C–1: Passstifte an den Schlitzen ausrichten Passstifte Passschlitze...
  • Seite 103 Abbildung C–2: Ausrichten der Füße mit den Kerben Füße auf Unterseite des Moduls, das aufgesetzt wird Kerben auf Oberseite des zuvor aufgesetzten Moduls 2. Setzen Sie das Modul vorsichtig ab, damit die Füße in die Kerben einrasten. Wichtig: Um die Integrität des Systemturms und des integrierten Abfallsystems zu bewahren, vergewissern Sie sich, das sich die Füße auf dem oberen Modul in den Kerben des unteren Moduls befinden.

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