Technische Daten
3.3.2 Berechnungsbeispiel: Notwendige Ausgangsspannkraft für
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Aus der oberen Formel ist ersichtlich, dass die Summe aus
wirksamer Spannkraft F
Sicherheitsfaktor für die Spannkraft S
VDI 3106 gilt auch hier: S
Die Gesamtfliehkraft F
aller Backen und zum anderen von dem Schwerpunktradius
sowie von der Drehzahl abhängig.
ACHTUNG
Aus Sicherheitsgründen gilt laut DIN EN 1550, dass die Fliehkraft
maximal 67% der Ausgangsspannkraft betragen darf.
Die Formel für die Berechnung der Gesamtfliehkraft F
Dabei ist n die gegebene Drehzahl in min
wird als das Fliehmoment M
Bei Spannfuttern mit geteilten Spannbacken, d.h. mit Grund- und
Aufsatzbacken, bei denen die Grundbacken ihre radiale Stellung nur um
den Betrag des Hubes ändern, müssen Fliehmoment der Grundbacken
M
und Fliehmoment der Aufsatzbacken M
cGB
Das Fliehmoment der Grundbacken M
"Spannfutterdaten"
der Aufsatzbacken M
eine gegebene Drehzahl
Notwendige Ausgangsspannkraft F
Drehzahl n
Für die Zerspanungsaufgabe sind folgende Daten bekannt:
Spannen von außen nach innen (Anwendungsspezifisch)
l
Zerspanungskraft F
l
max. Drehzahl n
l
Drehzahl n = 1200 min
l
Masse einer (!) Aufsatzbacke m
l
Schwerpunktradius der Aufsatzbacke r
l
(Anwendungsspezifisch)
Sicherheitsfaktor S
l
Sicherheitsfaktor S
l
Hinweis: Massen der Backenbefestigungsschrauben und
Nutensteine sind nicht berücksichtigt.
und Gesamtfliehkraft F
sp
sp
≥ 1.5.
sp
ist zum einen von der Summe der Massen
c
bezeichnet.
c
cGB
} 3.1 [/ 17]
entnommen, das Fliehmoment
wird errechnet gemäß:
cAB
für eine gegebene
sp0
= 3000 N (Anwendungsspezifisch)
spz
-1
= 3200 min
(Tabelle "Spannfutterdaten")
max
-1
(Anwendungsspezifisch)
= 5.33 kg (Anwendungsspezifisch)
AB
= 1.5 (nach VDI 3106)
z
= 1.5 (nach VDI 3106)
sp
05.00 | ROTA NCE | Kraftspannfutter | de | 0889149
mit dem
c
multipliziert wird. Laut
lautet:
c
-1
. Das Produkt m
addiert werden:
cAB
wird aus der Tabelle
= 0.107 m
sAB
∙ r
B
s