Projektierung (WBM)
6.22 Telecontrol und MQTT
• Ereignisse verwerfen, solange die Uhrzeit ungültig ist
Bei aktivierter Option werden die Werte von Datenpunkten, die als Ereignis projektiert sind,
solange verworfen, bis die Uhrzeit der RTU synchronisiert bzw. gestellt ist.
Dies kann beispielsweise im Anlauf der RTU der Fall sein.
• Kommunikationsmodus nicht starten, wenn Sendepuffer voll ist
– Aktiviert: Wenn neue Datenpunkte in den übergelaufenen Ereignispuffer eingetragen
– Deaktiviert: Wenn neue Datenpunkte in den übergelaufenen Ereignispuffer eingetragen
6.22.2.2
ST7 und ST7-Backup
Voraussetzung
Für die Kommunikation mit dem Partner muss für die RTU im STEP 7-Projekt ein Stellvertreter
projektiert werden, siehe Kapitel Projektierung (STEP 7) (Seite 291).
ST7-Backup
Sie können eine ST7-Verbindung und eine unabhängige, redundante ST7-Verbindung
anlegen. ST7 und ST7-Backup haben die gleichen Einstellmöglichkeiten.
Bei einem aktivem ST7-Backup wird der mögliche Ereignispuffer halbiert und die
Datenpunkte werden automatisch an beide TIM-Zentralen versendet.
Das Übertragungsprotokoll MSCsec
Bei Einsatz des Fernwirkprotokolls SINAUT ST7 verwendet die RTU immer das
gesicherte Übertragungsprotokoll "MSCsec". MSCsec unterstützt die Authentifizierung der
Kommunikationspartner mit Benutzername und Passwort und die Daten-Verschlüsselung.
Zusätzlich wird der gemeinsame automatisch generierte Schlüssel in einem projektierbaren
Schlüsselaustausch-Intervall zwischen den Kommunikationspartnern erneuert.
Parameter
Hier projektieren Sie die Adressdaten der RTU, des Kommunikationspartners der RTU und die
Übertragungseinstellungen.
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werden, findet kein Wechsel in den Kommunikationsmodus statt. Ein Transferversuch
findet erst zum nächsten geplanten Kommunikationsmodus statt.
werden, startet der Kommunikationsmodus.
Hinweis: Dies kann bei batteriebetriebenen Stationen zu einem hohen Stromverbrauch
führen.
SIMATIC RTU3030C/RTU30x1C
Betriebsanleitung, 03/2025, C79000-G8900-C382-13