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Siemens SIMATIC RTU30x1C Betriebsanleitung Seite 273

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Trigger und Schwelle
• Wert-Trigger
Das Speichern der Werte von Datenpunkten, die als Ereignis projektiert sind, wird durch
folgende Bedingungen ausgelöst:
– Änderung
– Zyklisch (nicht bei MQTT)
– Beide
– Qualitätsänderung (nur bei MQTT)
• Schwelle
Die Schwelle ist die Differenz zwischen dem aktuell gelesenen Wert und dem zuletzt
gespeicherten Wert eines Datenpunkts, der als Ereignis projektiert ist. Bei der Trigger-Option
"Änderung" wird der aktuelle Wert durch das Erreichen des Schwellenwerts gespeichert.
Den Schwellenwert können Sie als Prozentzahl (%) oder als absoluten Betrag (abs.)
projektieren.
Bei der Eingabe in eines der beiden Felder (% oder abs.) wird das jeweils andere Feld farblich
unterlegt. Dies dient als Aufforderung, den eingegebenen oder veränderten Wert zu prüfen.
Beim Speichern wird die farbliche Unterlegung zurückgenommen.
– Schwelle (%)
– Schwelle (abs.)
Bei Digitaleingängen und Analogen Merkern, die als Zähler projektiert sind, kann keine
Schwelle projektiert werden.
Bei Verbrauchszählern (DI) und Analogen Merkern, die als Analogwert projektiert sind, kann
die Schwelle nur als absoluter Wert angegeben werden, da der Wertebereich unbekannt ist.
SIMATIC RTU3030C/RTU30x1C
Betriebsanleitung, 03/2025, C79000-G8900-C382-13
Eine Änderung des Prozesswerts löst das Speichern aus.
Bei digitalen Datenpunkten wird jede Änderung wie ein Ereignis behandelt.
Bei analogen Datenpunkten wird die Änderung über einen Schwellenwert-Trigger
ausgelöst ("Schwelle").
Wenn der Betrag der Wertänderung eines Analogsignals die Schwelle nicht übersteigt,
wird der Wert nicht gespeichert.
Der Prozesswert wird mit jedem Aktualisierungszyklus der RTU gespeichert.
Beachten Sie den individuellen Aktualisierungszyklus der einzelnen Variablen über die
Projektierung von "Basiszyklus" und "Untersetzungsfaktor".
Der Prozesswert wird bei Eintreten von mind. einer der beiden oben genannten
Bedingungen gespeichert.
Das Speichern wird durch eine Änderung des QualityCodes ausgelöst.
Schwellenwert in Prozent des Messbereichs
Beispiel:
Analogeingang (AI) 4-20 mA
Skalierung: 4 mA = 200 m, 20 mA = 1000 m (Messbereich = 800 m)
2% des Messbereichs = 16 m
Schwellenwert als absoluter Betrag
Projektierung (WBM)
6.22 Telecontrol und MQTT
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Diese Anleitung auch für:

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