Modbus-TCP
• Aktiv
Aktiviert das Modbus-Gateway der RTU. Dadurch wird der Zugriff von einem Master (z. B.
SIMATIC PDM) auf die an der RTU angeschlossenen Feldgeräte vom Typ "Modbus RTU"
möglich. Feldgeräte können somit aus der Ferne über VPN konfiguriert und diagnostiziert
werden.
Vorgehen:
Ist die Option aktiviert, werden Anfragen vom Typ "Modbus TCP" von der RTU in "Modbus
RTU" übersetzt und so an die angeschlossenen Modbus RTU-Feldgeräte weitergeleitet. Die
Antworten werden dann wieder in Modbus-TCP umgewandelt und an den Master
zurückgesendet.
• Portnummer
Portnummer des Modbus-Gateways in der RTU. Der Port kann nur über das LAN oder VPN
erreicht werden. Vorbelegung: 502
• Freigabe-Signal
Über die Option können Sie den Zugriff mittels Modbus-TCP auf die angeschlossenen Geräte
zeitlich begrenzen.
Als Freigabesignal können Sie verwenden:
– Digitaleingang 0..7; Digitaleingang 0 und 1 müssen als Digitaleingang und nicht als
– Alle Digitalausgänge
– Alle digitalen Merker
– Alle digitalen STATUS_Variablen
Bedeutung der Klapplisteneinträge:
• Signal nicht belegt
Die Funktion ist permanent aktiviert. Wenn keine digitalen Variablen projektiert sind, ist dies
die einzige Einstellmöglichkeit.
• Digitale Variable ...
Wählen Sie aus der Klappliste die Variable, welche Sie für die Freigabe verwenden möchten.
Hinweis: Ein Signal mit dem Eintrag "Signal nicht belegt" kann nicht negiert werden.
SIMATIC RTU3030C/RTU30x1C
Betriebsanleitung, 03/2025, C79000-G8900-C382-13
Zähler definiert sein
Beim Wert 0 der digitalen Variable wird der Zugriff deaktiviert.
Sobald der Wert der Variable auf 1 gesetzt ist, wird die Funktion aktiviert.
Die gewählte digitale Variable kann über das runde Symbol negiert werden.
Projektierung (WBM)
6.19 Erweiterungskarte
235