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KEB COMBIVERT F4-F Lift Betriebsanleitung
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BETRIEBSANLEITUNG
INSTRUCTION MANUAL
KEB COMBIVERT F4-F Lift
Version 1.2
Aufzugstechnik
Lift Technology
ANTRIEBSTECHNIK
04/97

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für KEB COMBIVERT F4-F Lift

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG INSTRUCTION MANUAL KEB COMBIVERT F4-F Lift Aufzugstechnik Version 1.2 Lift Technology ANTRIEBSTECHNIK 04/97...
  • Seite 2 Diese Betriebsanleitung – ist gültig für den Frequenzumrichter KEB COMBIVERT F4-F Lift – muß jedem Anwender zugänglich gemacht werden Vor jeglichen Arbeiten muß sich der Anwender mit dem Gerät vertraut machen. Darunter fällt insbesondere die Kenntnis und Beachtung der Sicherheits- und Warnhinweise. Lesen Sie des- halb unbedingt die "Technische Dokumentation Teil 1".
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis ANTRIEBSTECHNIK Betriebsbestimmungen ..............4 Verwendungszweck ....................4 Sichere Trennung ...................... 4 Störschutz elektrischer Anlagen ................4 Störschutz des Frequenzumrichters ..............4 Übersicht ..................5 Ein- / Ausgänge................6 Klemmleiste X2 — Steuerklemmen ................. 6 Klemmleiste X3 — I/O-Expander ................7 Funktion der digitalen Eingänge ................
  • Seite 4: Betriebsbestimmungen

    1. Betriebsbestimmungen 1.1 Verwendungszweck Der Frequenzumrichter KEB COMBIVERT F4-F Lift ist eine Antriebs- komponente, die speziell für die Aufzugstechnik bestimmt ist. Der Frequenzumrichter dient ausschließlich zur stufenlosen Drehzahl- steuerung / -regelung von Drehstromasynchronmotoren. Der Betrieb anderer elektrischer Verbraucher ist unzulässig und kann zur Zerstö- rung der Geräte führen.
  • Seite 5: Übersicht

    2. Übersicht ANTRIEBSTECHNIK 9-pol. Sub-D Buchse Parametrierschnittstelle ! Bedienoperator nur optional ! siehe Seite D 20 15-pol. Sub-D Buchse Anschluß Inkrementalgeber 9-pol. Sub-D Buchse Inkrementalgebernachbildung Klemmleiste Anschluß Steuerklemmen Klemmleiste Anschluß I/O-Expander...
  • Seite 6: Ein- / Ausgänge

    3. Ein- / Ausgänge 3.1 Klemmleiste X2 Steuerklemmen Klemme Funktion Reglerfreigabe Reset digitale Eingänge: Fahrtrichtung vorwärts Störspannungsfestigkeit: 2 kV ± Fahrtrichtung rückwärts logisch 1: 12…30 V Regelverfahren Interner Eingangswiderstand: ca. 2 kΩ Türantrieb aktiv PNP-Logik Türantrieb Sollwertvorgabe digitales Ausgangssignal: Bremsansteuerung siehe Seite D 10 digitales Ausgangssignal: Hauptschützansteuerung invertiert siehe Seite D 10 + 18 V Spannungsausgang...
  • Seite 7: Klemmleiste X3 - I/O-Expander

    3. Ein- / Ausgänge ANTRIEBSTECHNIK 3.2 Klemmleiste X3 I/O-Expander Klemme Funktion digit. Eingangssignal: Schützkontrolle (siehe Seite D 9) max. Spannungsfestigkeit gegen Erde: 100 V Sollwertvorgabe Nachregulieren: V digitale Eingänge für Sollwertaktivierung ! gilt nur bei LF.2 = 2 ! Sollwertvorgabe Positionieren: V Sollwertvorgabe Nenngeschwindigkeit: V max.
  • Seite 8: Funktion Der Digitalen Eingänge

    3. Ein- / Ausgänge 3.3 Funktion der digitalen Eingänge Klemme Erklärung X2.1 Reglerfreigabe Zur Ansteuerung der Endstufen muß der Eingang mit +24V belegt werden. Ist der Eingang nicht belegt, zeigt der Umrichter die Laufmeldung „nOP“ (no operation). ! Schaltfolge der Ein- und Ausgänge beachten ! siehe auch „Ansteuerung des Hauptantriebes“...
  • Seite 9 3. Ein- / Ausgänge ANTRIEBSTECHNIK Klemme Erklärung X2.5 Regelverfahren Durch Aktivierung des Einganges kann vom gesteuerten Betrieb in den drehzahlgeregelten Betrieb umgeschaltet werden. ! nur bei LF.30 = 2 ! X2.6 Türantrieb Neben dem Hauptantrieb kann mit dem Frequenzumrichter alternativ ein aktiv Türantrieb angesteuert werden.
  • Seite 10 3. Ein- / Ausgänge enzumrichters max. 10s bis sie schalten. Alle Schaltschwellen sind mit 12% Hysterese versehen. D 10...
  • Seite 11 3. Ein- / Ausgänge ANTRIEBSTECHNIK Klemme Erklärung X3.14 Schaltfrequenz- Der Ausgang wird zurückgesetzt, wenn der Kühlkörper ca. 50°C warm ist. Warnung Für die nächste Fahrt wird die Schaltfrequenz auf 8 kHz reduziert. Nach Abkühlung (Kühlkörpertemperatur ca. 40°C) erhöht sich die Schaltfrequenz wieder auf 16 kHz und der Ausgang wird wieder gesetzt.
  • Seite 12 4. Fahrkurven Ansteuerung des Hauptantriebes (LF.02 = 2) LF.50 LF.52 LF.61 LF.42 LF.62 LF.53 LF.51 LF.52 LF.54 LF.63 LF.50 LF.53 LF.41 LF.54 LF.60 X2.4 X2.3 X3.1 X3.3 X3.4 X2.1 X3.20 X3.15 X3.18 X3.17 11 12 Schaltpunkte D 12...
  • Seite 13: Fahrkurven

    4. Fahrkurven ANTRIEBSTECHNIK WAS PASSIERT WANN? Beschreibung der Schaltpunkte des Hauptantriebes → Vorgabe der Sollwerte für die Fahrgeschwindigkeit und Auswahl der Fahrt- richtung. Umrichter prüft, ob Eingang X3.1 (Schützkontrolle) gesetzt ist. Wenn ja, wird Ausgang X3.20 (Hauptschützansteuerung) gesetzt. Sollte X3.1 nicht belegt sein, erfolgt in LF.98 die Anzeige “E.Co“...
  • Seite 14: Ansteuerung Des Türantriebs

    4. Fahrkurven 4.2 Ansteuerung des Türantriebes 4.2.1 Steuerung eines zwei- Diese Funktion ermöglicht es, mit einem Frequenzumrichter sowohl ten Motors für den den Hauptantrieb als auch den Türantrieb anzusteuern. Die Aus- Türantrieb wahl des Antriebs erfolgt über den digitalen Eingang X2.6. Die Umschaltung zwischen Haupt- und Türantrieb wird nur im Zustand “nop”...
  • Seite 15: Fahrkurve Türantrieb

    4. Fahrkurven ANTRIEBSTECHNIK 4.2.5 Fahrkurve Türantrieb LF.50 LF.54 LF.46 LF.51 LF.53 LF.50 LF.54 X2.4 X2.6 X2.3 X2.1 X2.7 Schaltpunkte WAS PASSIERT WANN? Beschreibung der Schaltpunkte des Türantriebes → Beginn des Beschleunigungvorganges nach Aktivierung der Sollwertvorgabe (X2.7 = 1). Bedingung: Türantrieb ist aktiv (X2.6) Reglerfreigabe ist aktiv (X2.1) Drehrichtung (X2.3 / X2.4) ist vorgegeben →...
  • Seite 16: Schaltfrequenzänderung

    5. Schaltfrequenzänderung 5.1 temperaturabhängige Um den KEB COMBIVERT F4-F Lift im 16kHz-Betrieb vor Überhit- Schaltfrequenzänderung zung zu schützen und damit einer Fahrtunterbrechung des Lifts vor- zubeugen, kann die Schaltfrequenz in Abhängigkeit von der Kühl- körpertemperatur herabgesetzt werden (nur im Zustand “nop”).
  • Seite 17: Anschluß

    6. Anschluß ANTRIEBSTECHNIK 6.1 Anschlußplan:Steuerklemmleiste X2 und I/O-Expander X3 Digitalausgänge: Relaisausgänge Bremsansteuerung X2.8 X3.15 Bremsansteuerung Hauptschützansteuerung invertiert X2.9 X3.16 Relaiskontakt X3.18 Einfahrgeschwindigkeit X3.19 Relaiskontakt Digitaleingänge: X3.20 Hauptschützansteuerung Reglerfreigabe X2.1 X3.21 Relaiskontakt Reset X2.2 X2.20 Kühlkörpertemperatur > LF.66 Fahrtrichtung vorwärts X2.3 Kühlkörpertemperatur <...
  • Seite 18: Anschluß X4 - Inkrementalgeber

    6. Anschluß 6.2 Anschluß X4 An die 15-polige Sub-D-Buchse wird der Inkrementalgeber des Inkrementalgeber Motors angeschlossen. PIN-Nr. Signal PIN-Nr. Signal + 15 V + 5 V Gehäuse Schirm Der Stecker darf nur bei ausgeschaltetem Frequenz- umrichter und ausgeschalteter Versorgungsspannung gezogen / gesteckt werden ! Eingangsbeschaltung 10 kΩ...
  • Seite 19: Anschluß X5 - Inkrementalgebernachbildung

    6. Anschluß ANTRIEBSTECHNIK 3- Ausgangssignale: Rechtecksignale Zwei um 90° elektrisch phasenverschobene Rechteck-Impulsfolgen und deren inverse Signale 2...5 V oder sinusförmige 1 Vss-Signale Zwei um 90° elektrisch phasenverschobene sinusförmige Inkrementalsignale und deren inver- se Signale U0 + 0,5 V (+/-20 %) U0 ⇒...
  • Seite 20: Bedienung

    PIN RS485 Signal Bedeutung – – reserviert – Sendesignal/RS232 – Empfangssignal/RS232 RxD-A Empfangssignal A/RS485 RxD-B Empfangssignal B/RS485 – Versorgungsspannung-Plus +5V (I = 10 mA) C/C' DGND Datenbezugspotential TxD-A Sendesignal A/RS485 TxD-B Sendesignal B/RS485 Informationen über weitere Operatoren bei KEB! D 20...
  • Seite 21: Parameterauswahl

    7. Bedienung ANTRIEBSTECHNIK 7.2 Parameteridentifikation Anzeige Parametergruppe Anzeige Parameternummer Blinkender Punkt bestimmt den aktiven (veränderbaren) Teil der Parameteridentifikation 7.3 Parameterauswahl wechseln zwischen Parametergruppe und Parameternummer ENTER START START ENTER FUNC. ENTER FUNC. SPEED SPEED STOP STOP Mit den Tasten Mit den Tasten STOP STOP START...
  • Seite 22: Parameteridentifikation

    7. Bedienung 7.4 Parameterwert Erhöhen / Verringern des Parameterwertes verändern START Anzeige Anzeige Parameteridentifikation Parameterwert FUNC. SPEED START START ENTER FUNC. ENTER FUNC. SPEED SPEED STOP STOP STOP 7.5 Parameterstruktur Parametergruppen LF-Parameter: LF. 0 ... LF. 99 ru-Parameter: ru. 0 ... ru. 32 In-Parameter: In.
  • Seite 23: Parameterwert Speichern

    7. Bedienung ANTRIEBSTECHNIK Wird der Parameterwert eines ENTER-Parameters verändert, erscheint hinter 7.6 Parameterwert speichern der letzten Stelle im Display ein Punkt. Durch Drücken der ENTER-Taste wird der eingestellte Parameterwert übernommen und gespeichert (Punkt erlischt). Beispiel: ENTER Übernahme / Speichern 7.7 Fehlermeldung Tritt während des Betriebes eine Störung auf, wird die aktuelle Anzeige mit der Fehlermeldung überschrieben.
  • Seite 24: Parameterbeschreibung

    - 4 = nur lesen möglich - 5 = Bedienung freigegeben Werkseinstellung Dieses Passwort ersetzt das KEB-Werkspasswort und ist beim nächsten Einschalten gültig. Dieser Parameter ist erst nach Einga- be eines gültigen Passworts in Parameter LF.0 verfügbar. Benutzerdefiniertes Passwort Wertebereich: 0 ...
  • Seite 25 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Funktion der digitalen Sollwerteingänge X3.2 X3.3 X3.4 V = 0 V = 0 b) Eingangskodierte Bei dieser Art der Sollwertauswahl ist es zulässig, mehrere Eingän- Sollwertauswahl ge gleichzeitig zu setzen. Welche Fahrgeschwindigkeit ausgewählt LF.02 = 2 wird, ist aus untenstehender Tabelle zu entnehmen. X3.2 X3.3 X3.4...
  • Seite 26 8. Parameterbeschreibung Einheit: Kilowatt Wertebereich: 0,00...75,00 kW Werkseinstellung: 4,00 kW Motorbemessungsleistung Einstellwert: gem. Motortypenschild Einheit: Umdrehungen pro Minute Wertebereich : 100...6000 min Werkseinstellung: 1440 min Motorbemessungsdrehzahl Einstellwert: gem. Motortypenschild Es ist nicht zulässig, die Motor-Synchron-Drehzahl ein- zugeben (z.B. 1500 min für einen 4-poligen Motor).
  • Seite 27 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Einheit: Umdrehungen pro Minute Wertebereich: 0,0...6000,0 min Werkseinstellung: 1200,0 min Feldschwächdrehzahl Einstellwert: ca. 80% der Synchrondrehzahl Einheit: Impulse pro Umdrehung Wertebereich: 256...10000 Imp./U Werkseinstellung: 2500 Imp./U Geberstrichzahl Einstellwert: gem. Herstellerangabe Sollte die Inkrementalgeberstrichzahl falsch eingestellt werden, kann es vorkommen, daß der Lift zu langsam fährt oder Übergeschwindigkeit erreicht oder andere unvorhersehbare Effekte auftreten.
  • Seite 28 8. Parameterbeschreibung Die in Parameter LF.42, LF.44 und LF.45 eingestellten Geschwin- digkeiten werden mit LF.20 begrenzt. Bei analoger Sollwertvorgabe gilt: max. Anlagen- geschwindigkeit 0 ... ±10V = 0 ... ±max. Anlagengeschwindigkeit (LF.20) Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: 0,000...15,000 m/s Werkseinstellung: 0,000 m/s Einstellwert: Maximalgeschwindigkeit der Anlage...
  • Seite 29 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Einheit: Prozent des Nennmoments Wertebereich: 0,0...25,5 % Werkseinstellung: 6,0 % Türantrieb Momentenanhebung ! Türantrieb siehe auch Seite D 14 - D 15 ! Einheit: Umdrehungen pro Minute Wertebereich: 100...6000 min Werkseinstellung: 1440 min Türantrieb Bemessungsdrehzahl ! Türantrieb siehe auch Seite D 14 - D 15 ! Einheit: Hertz Wertebereich:...
  • Seite 30 8. Parameterbeschreibung P-Verstärkung des Drehzahlreglers Einheit: KP, Drehzahl Wertebereich: 1...65535 Werkseinstellung: 3000 Einstellwert: abhängig vom Umrichter-Motor-Verhältnis Bei zu großen KP-Werten kommt es zu Vibrationen während der Konstantfahrt. Bei zu geringen KP-Werten ergibt sich eine Abwei- chung zwischen Soll- und Istwert der Fahrkurve. Es kommt zu Einschwingvorgängen nach der Beschleunigung.
  • Seite 31 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Drehmomentenobergrenze, um den Motor vor dem „Abkippen“ zu schützen. Der Beschleunigungsvorgang verlängert sich dadurch möglicherweise bei Vollast. Maximalmoment Einheit: Newtonmeter Wertebereich: 0,0...5 x Motornennmoment Werkseinstellung: 2 x LF.91 Einstellwert: ca. 3 x LF.91 (je nach Lastfall und angeschlossenem Motor ) Dient zur Einstellung der U/f-Kennlinie nur im gesteuerten Betrieb (LF.30 =0).
  • Seite 32 8. Parameterbeschreibung Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: 0,000...0,300 m/s Werkseinstellung: 0,000 m/s Sollwert V Einstellwert: ca. 0,1 m/s Einfahrgeschwindigkeit Aus der Einfahrgeschwindigkeit heraus kann nicht beschleunigt werden. Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: 0,000...LF.20 Werkseinstellung: 0,000 m/s Sollwert V Einstellwert: wie LF.20 oder kleiner Nenngeschwindigkeit Einheit: Meter pro Sekunde...
  • Seite 33 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Einheit: Umdrehungen pro Minute Wertebereich: 0,0...7520,0 min Werkseinstellung: 0,0 min Türantrieb Solldrehzahl ! Türantrieb siehe auch Seite D 14 - D 15 ! Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: off, 0,11...9,99 m/s Werkseinstellung: 0,60 m/s Anfahrruck Einstellwert: Je nach Anlagenmechanik (Zu große Einstellwerte führen zu Schwingun- gen der Kabine.) Allgemeines: Entscheidend für das Wohlbefinden von Passagieren...
  • Seite 34 8. Parameterbeschreibung Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: 0,10...2,00 m/s Werkseinstellung: 0,90 m/s Beschleunigung Einstellwert: Je nach Wohlbefinden Erfahrungswerte: 0,5...0,8 m/s für Altenheim, Kranken-, Wohnhaus 0,8...1,2 m/s für Bürohäuser, Banken usw. Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: off, 0,11...9,99 m/s Werkseinstellung: 1,00 m/s Verzögerungsruck Einstellwert: Je nach Wohlbefinden...
  • Seite 35 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: 0,000...18,000 m/s Werkseinstellung: 1,500 m/s Überwachung Einstellwert: ca. 1,1 x LF.42 Übergeschwindigkeit Dient bei verkürzten Überfahrwegen zur Kontrolle, ob der Antrieb verzögert hat. Verzögerungskontrolle Einheit: Meter pro Sekunde Wertebereich: 0,000...15,000 m/s Werkseinstellung: 1,300 m/s Einstellwert: ca.
  • Seite 36 8. Parameterbeschreibung In Abhängigkeit des Temperaturlevels wird der Relaisausgang für Schaltschranklüftersteuerung (X2.20 / X2.21 / X2.22) geschaltet. aktuelle Kühlkörpertemperatur > LF.66 Relais zieht an Kühlkörper Temperaturlevel aktuelle Kühlkörpertemperatur < LF.66 - 5 K Relais fällt ab Einheit: Grad Celsius Wertebereich: 20...50 °C Werkseinstellung: 40 °C...
  • Seite 37 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Einheit: Millimeter Wertebereich: 0...300 mm Werkseinstellung: 0 mm Einfahrwegoptimierung Mit der Einfahrwegoptimierung kann exakt die Bündigstellung der bei V Kabine abgeglichen werden. Voraussetzung ist, daß die Halte- schalter in allen Etagen für beide Fahrtrichtung den gleichen Ab- stand zur Bündigstellung haben.
  • Seite 38 8. Parameterbeschreibung b) LF.75 = 1 Ist die geschwindigkeitsgesteuerte Spitzbogenfunktion (LF.75=1) aktiv, wird bei Anwahl von Nenngeschwindigkeit und Fahrtabbruch geschwindigkeits- in der Beschleunigung für die in LF.76 eingestellte Verzögerungszeit gesteuerte Spitzbogenfunktion (Standard: 0 s) weiterbeschleunigt. Die zum Zeitpunkt des Fahrtab- bruchs bestehende Geschwindigkeit bestimmt ob auf Zwischen- geschwindigkeit 1 oder Zwischengeschwindigkeit 2 weiterbeschleunigt wird.
  • Seite 39 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK c) LF.75 = 2 Ist die zeitgesteuerte Spitzbogenfunktion (LF.75=2) aktiv, wird bei Anwahl der Nenngeschwindigkeit und Fahrtabbruch in der Be- zeitgesteuerte schleunigung für die in LF.76 eingestellte Zeit (Standard: 0 s) Spitzbogenfunktion weiterbeschleunigt. - Nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit (Parameter LF.76) wird erst mit der Anfangsverrundung weiterbeschleunigt und dann verzögert.
  • Seite 40 8. Parameterbeschreibung Anzeige der Softwareversion Softwareversion Anzeige des Softwaredatums Softwaredatum Klemmleiste X2 (obere Klemmenreihe) Ob die Eingangssignale bis in die Umrichtersteuerung gelangen, kann mit dem Eingangsklemmenstatus leicht kontrolliert werden. X2-Eingangsklemmenstatus Jeder Eingang (Ausgang) hat eine bestimmte Wertigkeit. Sind mehrere Eingänge belegt, wird die Summe angezeigt. Wertetabelle: Anzeige Wertigkeit Funktion...
  • Seite 41 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Klemmleiste X3 (untere Klemmenreihe) Funktionsbeschreibung sie Parameter LF.82 X3-Eingangsklemmenstatus Wertetabelle: Anzeige Wertigkeit Funktion Eingangs- Combivis klemme Eingangssignal: Schützkontrolle X3.1 Sollwert Nachregulieren: V X3.2 Sollwert Positionieren: V X3.3 Sollwert Nenngeschwindigkeit: V X3.4 Sollwert Inspektionsschwind.: V X3.5 Sollwert Zwischengeschwind. 1: V X3.6 Sollwert Zwischengeschwind.
  • Seite 42 8. Parameterbeschreibung Der Wert zeigt die aktuelle Solldrehzahl in min , berechnet aus den Anlagendaten. Aktuelle Solldrehzahl Der Wert zeigt die tatsächliche Drehzahl in min , hergeleitet aus den Impulsen des Inkrementalgebers. Aktuelle Istdrehzahl Anzeige der Geschwindigkeit in m/s; nur bei angeschlossenem Inkrementalgeber.
  • Seite 43 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK b) Fehlermeldungen Anzeige Bedeutung StOP Keine Sollwertauswahl E.buS Error, bus, Serielle Kommunikation gestört E.dOH Error, drive-overheat, Motorüberhitzung und Vorwarn- zeit ist abgelaufen E.dSP Error, digital signal processor, Fehler am Signalprozessor E.PrF Error, prohibited rotation forward, Softwareendschalter- fehler (Bei Solldrehrichtung vorwärts ist der Software- endschalter vorwärts inaktiv) E.Prr Error, prohibited rotation reverse, Softwareendschalter-...
  • Seite 44: Ru-Parameter

    8. Parameterbeschreibung 8.2 ru-Parameter In der ru-Parametergruppe sind die Parameter zusammengefaßt, an denen sich der aktuelle Betriebszustand des Umrichters ablesen läßt. Die Parameter dieser Gruppe sind Nur-Lese-Parameter. Eine Ausnahme bilden die Spitzenwertspeicher ru.8, ru.12 und ru.25, die bei Bedienung über die Tastatur durch Betätigen der Tasten UP oder DOWN gelöscht werden.
  • Seite 45 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Anzeige des aktuellen Wirkstromes. Auflösung 0,1A Der Wirkstrom berechnet sich aus den Motorparametern. Die Einschränkugen für die Momentengenauigkeit gelten daher auch für Anzeige Wirkstrom die Wirkstromanzeige. Im gesteuerten Betrieb ist die Anzeige immer 0,0 A. Anzeige der aktuellen Zwischenkreisspannung. Auflösung 1V Anzeige Zwischenkreisspg.
  • Seite 46 8. Parameterbeschreibung In ru.20 wird die Solldrehzahl am Eingang des Rampengenerators angezeigt. Solange keine Funktion mit höherer Priorität aktiviert ist, regelt der Frequenzumrichter auf diese Drehzahl. Anzeige Auflösung : 0,5 min Solldrehzahl vor Rampe Ist keine Drehrichtung angewählt, so wird der Sollwert angezeigt, der sich bei Drehrichtung Rechtslauf ergeben würde.
  • Seite 47 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK ru.31 gibt mit einer Auflösung von 1 Std. die Zeit an die der Umrichter eingeschaltet (spannungsversorgt) gewesen ist. Anzeige Betriebsstundenzähler 1 ru.32 gibt mit einer Auflösung von 1 Std. die Zeit an die der Umrichter aktiv (Modulation aktiv, Motor spannungsversorgt) gewesen ist. Anzeige Betriebsstundenzähler 2 D 47...
  • Seite 48: In-Parameter

    8 kHz / 16 kHz Anzeige des Umrichternennstroms in A (Auflösung 0,1 A). Anzeige Inverternennstrom Dieser Parameter dient zur Identifikation der auf der Steuerung eingesetzten Software durch KEB COMBIVIS. Die Konfiguration erfolgt beim Aufruf von COMBIVIS und angeschlossenem Um- Anzeige Configfile-Nummer richter automatisch.
  • Seite 49 8. Parameterbeschreibung ANTRIEBSTECHNIK Anzeige der Seriennummer des Gerätes. Anzeige Seriennummer AB.-Nr. HIGH Anzeige der Seriennummer des Gerätes. Anzeige Seriennummer AB.-Nr. LOW Anzeige der Kundennummer. Anzeige Kundennummer HIGH Anzeige der Kundennummer. Anzeige Kundennummer Anzeige des zuletzt aufgetretenen Fehlers. Anzeige Letzter Fehler Die Fehlerzähler geben die Anzahl der insgesamt aufgetretenen Fehler des jeweiligen Typs an.
  • Seite 50 8. Parameterbeschreibung Die Fehlerzähler geben die Anzahl der insgesamt aufgetretenen Fehler des jeweiligen Typs an. Der Maximalwert ist 255. Anzeige Fehlerzähler OP Die Fehlerzähler geben die Anzahl der insgesamt aufgetretenen Fehler des jeweiligen Typs an. Der Maximalwert ist 255. Anzeige Fehlerzähler OH Der Fehlerzähler gibt die Anzahl der insgesamt aufgetretenen Watchdog - Fehler (Bus) an.
  • Seite 51: Inbetriebnahmehilfen

    9. Inbetriebnahmehilfen ANTRIEBSTECHNIK 9.1 Erstinbetriebnahme Für die Inbetriebnahme des KEB COMBIVERT F4-F Lift empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: Start Umrichter parametrieren (LF - Parameter) Parameter LF.30=0 (gesteuerter Betrieb) Fahrkommando mit Rückholsteuerung vorgeben Fahrtrichtung NEIN Motorphasen des Fahrkorbes tauschen korrekt ? Vorzeichen NEIN Parameter LF.18...
  • Seite 52: Stromregleroptimierung F4-F Lift

    9. Inbetriebnahmehilfen 9.2 Stomregleroptimierung Bei mangelndem Fahrkomfort muß ggf. der Stromregler auf den F4-F Lift entsprechenden Motor angepaßt werden. Mit Hilfe einer Stromzange und eines Speicheroszilloskopes ist es einfach, die richtige Reglereinstellung zu finden. Vorgehensweise: - Motor und Frequenzumrichter anschließen - Regelverfahren auf feldorientierte Regelung einstellen (LF.30 = 1) - Reglerfreigabe am Frequenzumrichter aktivieren (X2.1) - Drehrichtung zuschalten (X2.3/X2.4) und den Stromanstieg beob-...
  • Seite 53: Einstellhinweise Für Herkömmliche Liftmotore

    9. Inbetriebnahmehilfen ANTRIEBSTECHNIK 9.3 Einstellhinweise für her- Der Frequenzumformer KEB COMBIVERT F4-F Lift ist für moderne kömmliche Liftmotore Liftmotore / Industriemotore und herkömmliche Liftmotore und somit auch für die Modernisierung gleichermaßen gut geeignet. Im Gegensatz zu modernen Liftmotoren und Industriemotoren verfügen herkömmliche und alte Liftmotore über eine „weiche“...
  • Seite 54 D 54...
  • Seite 55 ANTRIEBSTECHNIK D 55...
  • Seite 109 ANTRIEBSTECHNIK...
  • Seite 110 D - 32677 Barntrup • Telefon 0 52 63 / 4 01-0 ANTRIEBSTECHNIK Teletex 5 263 811 keb • Telefax 4 01 - 116 letex 5 263 811 keb • Telefax 4 01 - 116 letex 5 263 811 keb • Telefax 4 01 - 116 letex 5 263 811 keb •...

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