Instandhaltung
Î Vor Arbeiten am Stellventil Versorgungs-
spannung unterbrechen, sofern gegeben.
Î Antriebsmechanismus und Kegel nicht
durch Einklemmen von Gegenständen in
der Bewegung behindern.
Î Bei blockiertem Kegel (z. B. durch „Fest-
fressen" bei längerer Nichtbetätigung)
alle (Antriebs-)Energien abbauen, die
auf die Antriebsstange wirken, bevor
versucht wird, die Blockade zu lösen.
WARNUNG
WARNUNG
!
!
Verletzungsgefahr durch austretende Abluft
an pneumatisch betriebenen Komponenten!
Wenn das Ventil mit einem pneumatischen
Antrieb oder pneumatischen Anbaugeräten
betrieben wird, kann im Betrieb im Zuge der
Regelung bzw. beim Öffnen und Schließen
des Ventils Abluft austreten, z. B. am An-
trieb.
Î Bei Arbeiten in Stellventilnähe Augen-
schutz tragen.
WARNUNG
!
Verletzungsgefahr durch vorgespannte An-
triebsfedern!
Stellventile, die mit Antrieben mit vorge-
spannten Antriebsfedern aussgestattet sind,
stehen unter mechanischer Spannung.
Î Kraft der Federvorspannung vor Arbeiten
am Antrieb abbauen, vgl zugehörige
Antriebsdokumentation.
9-2
WARNUNG
WARNUNG
!
!
Verletzungsgefahr durch Mediumsreste im
Ventil!
Bei Arbeiten am Ventil können Mediumsreste
austreten und abhängig von den Mediumsei-
genschaften zu Verletzungen (z. B. Verbrü-
hungen, Verätzungen) führen.
Î Schutzkleidung, Schutzhandschuhe,
Atemschutz und Augenschutz tragen.
HINWEIS
!
Beschädigung der innenliegenden Ventil-
garnitur durch Stöße oder Erschütterungen!
Bei hohen Anforderungen kann das Ventil
mit einer Garnitur aus Wolframcarbid aus-
gestattet sein. Wolframcarbid ist ein sehr
harter aber gleichzeitig sehr spröder Werk-
stoff, der bei Biegebeanspruchung leicht bre-
chen kann.
Î Stöße an das Ventil vermeiden.
Î Erschütterungen des Ventils, z. B. durch
ruckhaftes Absetzen vermeiden.
HINWEIS
!
Beschädigung des Stellventils durch zu
hohe oder zu niedrige Anzugsmomente!
Die Bauteile des Stellventils müssen mit be-
stimmten Drehmomenten angezogen wer-
den. Zu fest angezogene Bauteile unterliegen
übermäßigem Verschleiß. Zu leicht angezo-
gene Bauteile können Leckagen verursachen.
Î Anzugsmomente einhalten, vgl.
Kap. „Anzugsmomente, Schmiermittel
und Werkzeuge" im Anhang.
EB 8080