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Schardruck; Zusammenhang; Pneumatik; Gebläse - Horsch Pronto Td Betriebsanleitung

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Schardruck

Je härter der Boden ist und je tiefer die Saat
ausgebracht werden soll, umso mehr Druck ist
erforderlich.
Ist der Schardruck zu groß, wird der Rahmen
über die Druckrollen leicht angehoben oder die
Druckrollen versinken im Boden. Dadurch ist die
exakte Tiefenführung nicht gewährleistet.
Der Schardruck kann durch Herausdrehen der
Einstellspindel erhöht werden.
Zum Verstellen den Griff lösen, in die Führung
¾
klappen und mit Splint sichern.
Die eingravierte Einstellskala beachten.
¾
Alle Einstellspindeln gleich einstellen.
¾
Einstellspindel Schardruck mit Einstellskala

Zusammenhang

Veränderungen am Hydraulikzylinder wirken
sich überwiegend in der Sätiefe, aber auch auf
den Schardruck und die Druckrollen aus.
Veränderungen an der Schardruckverstellung
wirken sich überwiegend auf die Schare und
die Druckrollen aus, beeinflussen aber auch
die Sätiefe.
Nach dem Verändern der Sätiefe den Schar-
¾
druck prüfen.
Nach dem Verändern des Schardrucks die
¾
Sätiefe prüfen.

Pneumatik

Die pneumatische Anlage besteht aus
Gebläse
Tank mit Verteilerturm
Dosiergerät und Injektorschleuse
WARNUNG
Gefährdung durch gesundheitsschädlichen
Staub (Dünger, Beize).
Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten ge-
¾
eigente Schutzkleidung tragen (Schutzbrille,
Atemschutzmasken, Schutzhandschuhe).
Gebläse
Das hydraulische Gebläse wird direkt von der
Schlepperhydraulik angetrieben.
Der erzeugte Luftstrom befördert das Saatgut
von der Fallschleuse zu den Scharen. Die nötige
Luftmenge ist vom Saatgut (Art und Gewicht),
der Saatmenge, der Arbeitsbreite und der Sä-
geschwindigkeit abhängig.
Eine Vorgabe für die richtige Gebläsedrehzahl
ist deshalb nicht möglich und muss im Feldver-
such ermittelt werden.
Zu beachten:
Der Luftstrom darf nicht zu groß sein, damit
Saatgut bzw. Dünger nicht aus der Saatrille
herausgeblasen wird.
Der Luftstrom darf auch nicht zu gering sein,
damit Saatgut bzw. Dünger nicht in den
Schläuchen liegen bleibt und diese verstopft.
Es sollte deshalb eine möglichst hohe Geblä-
sedrehzahl eingestellt werden.
HINWEIS
Die Gebläseeinstellung, der Saatguttransport
¾
und die Saatgutablage müssen bei Säbeginn
und bei großen Flächen auch zwischendurch
regelmäßig an allen Scharen kontrolliert
werden.
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