Dosiergerät mit Injektorschleuse
Die Dosiergeräte in Maschinen mit Normaltank
und Injektorfallschleuse sind mit einem Deckel
(V2A) mit Ausfräsungen ausgestattet.
An der Injektordüse besteht im Betrieb Unter-
druck. Durch diesen Deckel wird dem Luftstrom
zusätzlich Luft zugeführt.
Dosiergerät mit Deckel für Injektordüse
Die Abstimmung der Injektordüse mit dem De-
ckel funktioniert bis zu einer max. möglichen
Saatmenge.
Wird diese Menge überschritten, entsteht an
der Injektordüse ein Staudruck. Dadurch kann
durch das Gitterblech Saatgut ausgeblasen
werden, was zu einem streifenartigen Aufgang
des Saatguts führt.
Diese Körner sind an der Feldoberfläche sicht-
bar, bevor sie vom Packer oder Striegel verdeckt
werden.
Im Extremfall kann der Überdruck den Saatfluss
im Tank blockieren. Dies führt zum Ausfall der
Aussaat.
HINWEIS
Die Funktion des Pneumatiksystems und die
Saatablage immer, besonders aber bei hohen
Ausbringmengen und hohen Arbeitsgeschwin-
digkeiten, kontrollieren.
Es dürfen keine Körner auf der Feldoberfläche
liegen.
Werden Körner ausgeblasen, muss die Geblä-
sedrehzahl erhöht (kurzzeitig bis 4000 U/min)
oder die Arbeitsgeschwindigkeit verringert
werden, bis das Injektorsystem wieder korrekt
arbeitet.
Wartung am Dosiergerät
Das Dosiergerät bedarf keiner besonderen
Wartung.
Zur Vermeidung von reparaturbedingten Aus-
fallzeiten sollte das Dosiergerät und der An-
triebsmotor nach der Saison gereinigt und die
Funktion kontrolliert werden.
Insbesondere die Lager im Seitendeckel und
am Antriebsmotor können durch Beizstaub be-
schädigt und schwergängig werden.
Falls nötig, die Lager rechtzeitig erneuern oder
auf Vorrat bereitlegen.
Antriebsmotor
1 Schrauben
2 Wellendichtung und Lager
Steckerbelegung am Motor
Bei Kabelbruch oder Reparaturarbeiten am
Stecker können die Kabel angelötet werden.
Es wird aber die Verwendung von Krimpkontak-
ten empfohlen.
Pin Nr.
1
2
3
4
5
6
1
2
2
Kabel
blau
rot
weiß
braun
grün
gelb
55