BWP 310
Inbetriebnahme
Die BWP 310 darf nur mit befüllten Speicher
betrieben werden!
Die Anlage immer zuerst vom Netz trennen, be-
vor die Tür der BWP 310 geöffnet wird!
Bei Inbetriebnahme muss der Sitz des Steckers
Hauptplatine/Verbindungsleitung zum Bedien-
tableau überprüft werden!
Brauchwarmwasserkreislauf
Anforderungen an den Brauchwarmwasserkreislauf
Brauchwarmwasserseitig können folgende Materialien im
Wasserkreislauf eingebunden sein:
- Kupfer
- Edelstahl
- Messing
- Kunststoff
Abhängig von den eingesetzten Materialien des Brauch-
warmwasserkreislaufes (kundenseitige Installation), kön-
nen Materialunverträglichkeiten zu Korrosionsschäden
führen. Dies ist besonders bei Verwendung von ver-
zinkten und aluminiumhaltigen Werkstoffen zu beach-
ten.
Inbetriebnahme
der Brauchwarmwasseranlage
- Brauchwarmwasserkreislauf über externen Anschluss
befüllen und entlüften (Brauchwarmwasserhähne an
den obersten Entnahmestellen öffnen, bis keine Luft
mehr festzustellen ist).
- Gesamten Brauchwarmwasserkreislauf auf Dichtheit
prüfen
- Wärmepumpe an Stromversorgung anschließen
Die Quetschverschraubungen an den Trinkwas-
seranschlüssen der Brauchwarmwasser-Wär-
mepumpe müssen nach Inbetriebnahme auf
Dichtheit geprüft werden!
Kältemittelkreislauf
Die Brauchwarmwasser-Wärmepumpe ist betriebsbereit.
Am Kältekreislauf sind keinerlei Arbeiten auszuführen. Der
Temperaturregler übernimmt automatisch sowohl die Ein-
schaltung der Wärmepumpe als auch die Regelung der
Brauchwarmwassertemperatur.
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Wärmetauscherbetrieb
1) Heizkessel
Der Wärmetauscherbetrieb fi ndet Anwendung, wenn die
Brauchwarmwasserbereitung (z.B. im Winter) ausschliess-
lich mit dem zweiten Wärmeerzeuger stattfi nden soll.
Die Wärmepumpe soll bei dieser Betriebsart ausgeschal-
tet sein (Lüfterstufe = 0). Die Regelung der Brauchwarm-
wassertemperatur erfolgt über den Temperaturregler des
Heizkessels.
Sommerbetrieb BWP 310 = Lüfterstufe 1
Winterbetrieb
Im Betrieb Heizkessel muss in den Warmwasserbereiter
ein zusätzlicher Fühler eingesetzt werden (Ansteuerung
vom Kessel).
Die maximale Brauchwarmwassertemperatur in der Wär-
mepumpe muss auf max. 65°C begrenzt werden.
Soll der Heizkessel unterstützend zur BWP 310 arbei-
ten, so ist der Temperaturregler der Brauchwarmwasser-
Temperatur am Heizkessel um ca. 5K niederiger als die
Brauchwarmwasser-Temperatur an der BWP 310 (P3)
einzustellen. Dies bedeutet, dass bei einer grösseren
Brauchwarmwasserentnahme der Heizkessel parallel zur
BWP 310 zugeschaltet wird.
2) Holzkessel bzw. Solaranlage
Der Betrieb mit Solaranlagen bzw. Holzkessel fi ndet An-
wendung, wenn die Brauchwarmwasserbereitung zusätz-
lich unterstützt werden soll. Über den Fühler TS (T9 im
Kälteplan; Zubehör) wird die Temperatur gemessen. Ist die
Temperatur höher als die Brauchwarmwassertemperatur,
kann eine Ladepumpe über die Steuerung Ventronik BWP
eingeschaltet werden.
Die Hysterese der Temperatur kann zwischen 0 bis 5K ein-
gestellt werden.
Die max. Brauchwarmwassertemperatur, die erreicht wer-
den kann, beträgt 60°C.
Bei erreichen der Speichertemperatur (60°C) wird die
Temperatur-Differenzregelung deaktiviert.
Hinweise für sparsamen Energieverbrauch
Um eine hohe Leistungszahl und niedrige Standverluste
zu erzielen, sollte die BWP 310 normalerweise nicht über
45 °C betrieben werden.
Nur im Ausnahmefall Temperaturregler auf höhere Werte
stellen, bzw. den Heizstab manuell einschalten.
Hinweise für Ventilatorbetrieb
Für den Umluftbetrieb ohne Kanäle kann zur Geräuschre-
duzierung eine niedrige Ventilatordrehzahl gewählt wer-
den.
Bei Anlagen mit Kanalsystemen muss eine hohe Ventila-
tordrehzahl eingestellt werden.
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Technische Änderungen vorbehalten
Heizkessel = Lüfterstufe 0
Bei Inbetriebnahme der Anlagen Fühlerwerte
abgleichen.
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