Einführung
Systembeschreibung
3.3
Systembeschreibung
Das MGCplus‐System ist modular aufgebaut. Je nach Gehäusevariante ste
hen bis zu 16 Steckplätze für die Ein‐ und Mehrkanal‐Verstärkereinschübe
zur Verfügung. Damit können bis zu 128 Messstellen in einem MGCplus
gemessen werden.
Jeder Messverstärker‐Einschub arbeitet durch die eigene CPU autark. Die
Datenaufbereitung wie z. B. Tarierung, Filterung und Messbereichseinstel
lung erfolgt in digitaler Form. Die Nachteile der analogen Signalaufbereitung
wie zeit‐ und temperaturabhängiges Driften, Fehler durch Bauteiltoleranzen,
geringe Flexibilität und hoher Schaltungsaufwand treten hier nicht mehr auf.
Voraussetzung dafür ist eine Analog-Digital‐Umwandlung ohne Informati
onsverlust. Das digital aufbereitete Signal wird an den internen Bus geführt.
Bei den Einkanal‐Einschüben stehen neben den digitalen Messwerten zwei
Analogausgänge (Spannung) zur Verfügung.
Ein interner Standard‐PC‐Rechner im Scheckkartenformat sammelt die Da
ten mit einer Summenabtastrate von bis zu 307200 Messwerten pro Se
kunde (4 Byte Integer Format: 3Byte Messwert + 1 Byte Status). Alle Mess
signale können parallel erfasst werden, da jeder Kanal einen eigenen ADU
hat. Kein Sample & Hold oder Multiplexer wird im MGCplus verwendet. Dies
gewährleistet eine kontinuierliche digitale Filterung und höchste Signalstabi
lität.
Über Schnittstellen, wie z. B. Ethernet, werden die Daten an einen externen
Rechner oder SPS gesendet.
Ein großer Teil der Systemfunktionalität wird durch geräteinterne Software
(auch Firmware genannt) realisiert. Wir empfehlen deshalb, dass Sie unsere
kostenfreien Firmware‐Updates nutzen und Ihre Geräte stets auf dem ak
tuellen Firmwarestand halten. Nähere Informationen finden Sie dazu unter
www.hbm.com/downloads.
MGCplus
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A00526_31_G00_04 HBM: public