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Hottinger Brüel & Kjaer GmbH Im Tiefen See 45 D-64293 Darmstadt Tel. +49 6151 803-0 Fax +49 6151 803-9100 info@hbkworld.com www.hbkworld.com Mat.: 7-0101.0019 DVS: A01847 02 Y00 01 03.2022 E Hottinger Brüel & Kjaer GmbH Subject to modifications. All product descriptions are for general information only.
SICHERHEITSHINWEISE Wo bei Bruch Menschen und Sachen zu Schaden kommen können, müssen vom Anwen der entsprechende Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Absturzsicherungen, Überlastsicherun gen usw.) getroffen werden. Der einwandfreie und sichere Betrieb von Wägezellen setzt sachgemäßen Transport, fachgerechte Lagerung, Aufstellung und Montage sowie sorg fältige Bedienung und Instandhaltung voraus.
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Umgebungsbedingungen Beachten Sie in Ihrem Anwendungsfeld, dass Säuren und alle Stoffe die (Chlor‐) Ionen freisetzen, auch Stähle und deren Schweißnähte angreifen. Die dadurch evtl. auftretende Korrosion kann zum Ausfall der Wägezelle führen. In diesem Fall sind von der Betreiber seite entsprechende Schutzmaßnahmen vorzusehen. Verbot von eigenmächtigen Umbauten und Veränderungen Die Wägezellen dürfen ohne unsere ausdrückliche Zustimmung weder konstruktiv noch sicherheitstechnisch verändert werden.
VERWENDETE KENNZEICHNUNGEN In dieser Anleitung verwendete Kennzeichnungen Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit sind besonders gekennzeichnet. Beachten Sie diese Hinweise unbedingt, um Unfälle und Sachschäden zu vermeiden. Symbol Bedeutung Diese Kennzeichnung weist auf eine Situation hin, die Hinweis – wenn die Sicherheitsbestimmungen nicht beachtet werden –...
MONTAGEHINWEISE Bei der Montage der Wägezellen sind folgende Punkte zu beachten: Die Wägezellen müssen schonend gehandhabt werden. Die Wägezellen darf nicht überlastet werden, auch nicht kurzzeitig, zum Beispiel durch Stoßkräfte bei der Montage oder ungleich verteilte Auflagerlasten. Der Wägezellensitz muss waagrecht, vollflächig plan und wie auch die Wägezellen‐ Montagefläche, absolut sauber sein.
LASTEINLEITUNG Lasten sollen möglichst genau in Messrichtung wirken. Torsionsmomente, außermittige Belastungen sowie Quer‐ bzw. Seitenkräfte verursachen Messfehler und können die Wä gezellen bleibend schädigen. Solche Störeinflüsse müssen z.B. durch Querlenker oder Führungsrollen abgefangen werden, wobei diese Elemente keinerlei Last bzw. Kraftkom ponenten in Messrichtung aufnehmen dürfen.
ANSCHLIEßEN Wägezellen mit DMS‐System können angeschlossen werden an: Trägerfrequenz‐Messverstärker oder Gleichspannungs‐Messverstärker, die für DMS‐Messsysteme geeignet sind Die Wägezellen sind in Sechsleiter‐Technik ausgeführt, die Anschlussbelegung ist in der nachstehenden Abbildung dargestellt. (grau) Fühler (-) (schwarz) Speisung (-) (weiß) Signal (+) (blau) Speisung (+) (grün) Fühler (+)
Anschluss in Vierleiter‐Technik Bei Anschluss an Verstärker mit Vierleiter‐Technik sind die Adern bl und gn sowie sw und gr miteinander zu verbinden. Folgende Abweichungen treten bei ungekürztem Kabel (6 m) auf: Kennwert -0,4 % und TKC -0,02 %/10 K. Kabelverlängerungen Verlängerungskabel müssen abgeschirmt und kapazitätsarm sein.
TECHNISCHE DATEN Genauigkeitsklasse nach OIML R 60 Anzahl der Teilungswerte (n 1000 3000 Nennlast (E 0,5; 1; 2; 5; 10 2; 5; 10 Mindestteilungswert (v % v. 0,0357 0,0100 Nennkennwert (C mV/V "0,1000 " 0,0500 Kennwerttoleranz "0,0350 "0,0117 Temperaturkoeffizient des Kennwerts % v.
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Nennlast (E Gewicht (G), ca. Schutzart nach EN60529 IP 67 (IEC529) Material Messkörper Stahl, galvanisch vernickelt Kabelverschraubung nichtrostender Stahl / Viton® Kabelmantel Die Werte für die Linearitätsabweichung, relative Umkehrspanne und den Temperaturgang des Kennwertes sind Richtwerte. Die Summe dieser Werte liegt innerhalb der Summenfehlergrenze nach OIML R60.