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USER MANUAL BEDIENUNGSANLEITUNG WINNER 009.00001.231F...
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Standardausführung abweichen, kann Handicare® nicht haftbar gemacht werden. Die zur Verfügung gestellten Informationen wurden mit aller erdenklicher Sorgfalt zusammengestellt. Handicare haftet jedoch nicht für eventuelle Fehler in den Informationen oder daraus resultierenden Folgen. Für Schäden, die durch von Dritten ausgeführte Arbeiten entstehen, haftet Handicare nicht.
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1.1 Bezeichnungen und Anweisungen auf dem Scooter........57 1.2 Technische Daten ..................57 1.3 Änderungen ....................57 1.4 Sicherheit ...................... 57 Allgemeine Beschreibung..................60 Hauptbestandteile....................61 Benutzen......................62 4.1 Das Fahren mit dem Winner .................62 4.1.1 Kontrollen vor der Fahrt..............62 4.2 Bedienung.....................63 4.2.1 Armaturenbrett ................63 4.2.2 Einschalten..................66...
Zuverlässigkeit und moderne Technik, was in einem hochwertigen Produkt mit einfacher Bedienung resultiert. Abliefern Ihr Vertragshändler wird den Winner Scooter fahrbereit bei Ihnen abliefern. Über diese Anleitung Mit dieser Anleitung können Sie das Produkt sicher benutzen und pflegen (reinigen). Wenden Sie sich in Zweifelsfällen immer an Ihren Händler.
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Vorwort Auf dem Produkt befinden sich folgende Bezeichnungen (Aufkleber): Ladeanschluß Sicherung für Beleuchtung Sicherungsautomat Leerlauf Reifendruck der Räder Lenksäule verstellen A. Ladeanschluß Hinweise zum Aufladen der Batterien siehe „Aufladen”. B. Sicherung für die Beleuchtung Hier befindet sich die Sicherung für die Beleuchtung, siehe „Produktdatenblatt”.
Vorwort Piktogramme In dieser Anleitung werden folgende Piktogramme verwendet: Vorsicht Verfahren, die, wenn sie nicht mit der entsprechenden Vorsicht ausgeführt werden, zu einer Beschädigung des Produkts, der Umgebung, der Umwelt oder zu Verletzungen führen können. Achtung! Empfehlungen und Ratschläge zum einfacheren Ausführen der betreffenden Aufgaben und Handlungen.
In den folgenden Garantie- und Haftungsbestimmungen haben die folgenden Begriffe die hinter dem jeweiligen Begriff aufgeführte Bedeutung: Produkt: Der von Handicare hergestellte und gelieferte, von Hand bewegte oder elektrische Rollstuhl oder Scooter. Abnehmer: Person, die ein Produkt unmittelbar von Handicare bezieht.
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Folgendes: 1. Vorbehaltlich der Fälle, in denen die folgenden Bestimmungen etwas anderes besagen, verbürgt sich Handicare dem Abnehmer des Produkts gegenüber für dessen Tauglichkeit für den Zweck, für den das Produkt bestimmt wurde – gemäß der Beschreibung in dieser Anleitung – und für die Qualität des Materials, aus dem das Produkt hergestellt wurde, sowie für die Art und Weise, in der das Produkt gefertigt...
1. Unter Berücksichtigung der folgenden Bestimmungen übernimmt Handicare nur die Haftung für Schäden bei Tod oder Verletzung, der die Folge eines Mangels des Produkts ist, für den Handicare verantwortlich ist, sowie für Schaden an einer anderen Sache, die Privateigentum vom Benutzer des Produkts ist, vorausgesetzt, der Schaden ist die unmittelbare Folge eines Mangels des Produkts.
Ihr Händler muß Ihnen eine vernünftige Bedienungsanleitung aushändigen, bevor Sie selbstständig am Verkehr teilnehmen können. Sie müssen in der Lage sein, die Folgen der Handlungen beim Fahren mit dem Winner zu korrigieren. Die erste Erfahrung mit dem Winner Scooter muß unter Aufsicht eines Ausbilders/Beraters stattfinden.
Allgemeine Sicherheitsvorschriften und anweisungen 1 Allgemeine Sicherheitsvorschriften und -anweisungen Der Hersteller Handicare haftet in keiner Weise für Schäden oder Verletzungen durch die nicht bzw. nicht strenge Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und –anweisungen bzw. durch Nachlässigkeit bei der Benutzung und der Reinigung des Scooters und des eventuellen Zubehörs.
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Verhindern Sie, daß der Winner mit Meerwasser in Berührung kommt. Meerwasser ist aggressiv und greift den Scooter an. • Verhindern Sie, daß der Winner mit Sand in Berührung kommt. Sand kann in die drehenden Teile des Scooters gelangen, wodurch es zu unnötigem Verschleiß kommt.
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Allgemeine Sicherheitsvorschriften und anweisungen • Der Scooter hat eine elektronische Bedieneinheit, in die Parameter eingegeben wurden. Diese Einstellungen gewährleisten die komfortable und effiziente Benutzung. Es ist nicht zulässig, die Parameter zu ändern. • Das Standardmodell Ihres Scooters wurde gemäß den strengsten Anforderungen der EMV-Richtlinie geprüft.
Allgemeine Beschreibung 2 Allgemeine Beschreibung Der Winner ist ein elektrisch angetriebener Scooter für die Benutzung draußen über längere Abstände. Die Sitzhöhe ist auf die Unterschenkellänge des Benutzers einstellbar. Der Sitz ist drehbar und die Armlehnen können vom Benutzer weggeklappt werden, damit dieser einen Transfer machen kann.
Hauptbestandteile 3 Hauptbestandteile Siehe Abb. 0000000020. Auf dem Scooter können sich folgende Hauptbestandteile befinden: Sitz Hierauf nimmt der Benutzer Platz. Rückenlehne Zur Unterstützung des Rückens des Benutzers. Kopfstütze (Zubehör) Zur Unterstützung des Kopfes. Armlehne Zur Unterstützung der Arme. Lenksäule Auf dieser befindet sich das Armaturenbrett mit den Bedientasten und-hebeln.
Benutzen 4 Benutzen Das Fahren mit dem Winner Zum Fahren werden folgende Teile in dieser Bedienungsanleitung beschrieben: • Kontrollen vor dem Fahren • Armaturenbrett • Fahren • Ein- und Aussteigen • Schieben • Verkleinern 4.1.1 Kontrollen vor der Fahrt Vor dem Wegfahren mit dem Scooter ist es wichtig, daß der Scooter hinsichtlich folgender Punkte kontrolliert wird.
Benutzen Bedienung Siehe Abb. 000000030. Der Scooter ist für die Bedienung ausgeführt mit: Armaturenbrett mit allen Bedienschaltern Bedienhebel vorwärts/rückwärts Sicherung für die Beleuchtung, siehe „Sicherung für die Beleuchtung” Ladeanschluß siehe „Aufladen der Batterien” Bedienhebel zum Verstellen der Lenksäule 4.2.1 Armaturenbrett Siehe Abb.
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Benutzen Das Armaturenbrett enthält folgende Organe/Schalter: Blinker links und rechts* Batteriezustandsanzeige Geschwindigkeitsregler Beleuchtung Zündschlüssel Hupe* Warnleuchten Diese Schalter befinden sich an der linken und rechten Seite des Armaturenbretts. A. Blinker links und rechts Durch Drücken dieses Schalters (an der linken oder rechten Seite) beginnt der betreffende Blinker zu blinken, um anzuzeigen, daß...
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Benutzen C. Geschwindigkeitsregler Mit diesem Knopf kann die gewünschte Höchstgeschwindigkeit eingestellt werden. Wenn Sie den Knopf nach rechts drehen, bekommen Sie eine höhere Geschwindigkeit (die Höchstgeschwindigkeit wurde vom Hersteller auf 15 km/h eingestellt). Wenn Sie den Knopf nach links drehen, bekommen Sie eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit.
Benutzen 4.2.2 Einschalten Siehe Abb. 000000050. Zum Einschalten des Scooters gehen Sie folgendermaßen vor: • Stecken Sie den Zündschlüssel möglichst weit ins Zündschloß (A). 000000050 4.2.3 Ladeanschluß Siehe Abb. 000000060. In der Lenksäule, unter dem Armaturenbrett befindet sich der Ladeanschluß (A), an den das Kabel des Batterieladegeräts angeschlossen werden kann.
Hälfte der Höchstgeschwindigkeit zum Vorwärtsfahren. Bremsen und Anhalten beim Vorwärts- und Rückwärtsfahren Wenn Sie den Hebel langsam loslassen, bremst der Winner und hält dann an. Beim Bremsen leuchten die Bremslichter auf. Wenn beim Fahren ein Notfall eintritt, so daß Sie schnell anhalten müssen, müssen Sie den Bedienhebel sofort loslassen.
Benutzen • Beim Fahren mit höherer Geschwindigkeit ist besondere Vorsicht geboten! Dies gilt insbesondere auf dem Bürgersteig und in Fußgängerzonen. Daher empfiehlt es sich, in solchen Situationen über den Geschwindigkeitsregler eine geringere Höchstgeschwindigkeit einzustellen. • Überqueren Sie die Straße erst, wenn Sie sich gut mit dem Scooter und den Bedienelementen auskennen.
Benutzen • Vermeiden Sie starkes Bremsen in Kurven. • Probieren Sie an Hängen, möglichst wenig die Richtung zu ändern oder zu wenden. • Wenn Sie beim Fahren an einem Hang merken, daß Ihre Geschwindigkeit stark abnimmt, sollten Sie eine weniger steile Strecke wählen, damit es nicht zu einer Überhitzung des Scooters kommt.
Benutzen 000000090 Üben Sie das Überwinden von Hindernissen an kleinen Erhöhungen. Wenn Sie das gut beherrschen, können Sie dazu übergehen, höhere Hindernisse zu nehmen, bis zur höchstzulässigen Höhe. Nehmen Sie sich dazu die Zeit! Von Hindernissen hinabfahren • Stellen Sie das Vorderrad gerade gegen die Bordsteinkante. •...
Lassen Sie den Scooter beim Parken immer ausgeschaltet und „abgeschlossen” zurück. Damit beugen Sie unerwünschter Benutzung bzw. Diebstahl vor. • Ziehen Sie nach dem Parken den Zündschlüssel ab, damit niemand Ihren Winner ungebeten benutzen kann. • Die Handbremse vom Vorderrad ziehen Sie folgendermaßen an: •...
Benutzen • Das Batterieladegerät wurde so entworfen, daß die Batterien nicht überladen werden. • Wenn die Batterien zu stark geladen werden, sinkt der Ladestrom automatisch, bis der Ladevorgang vollkommen stoppt: Die Batterien sind vollständig geladen. • Die Mindestladezeit für Trockenbatterien beträgt etwa 12 Stunden. Die meisten Batterien haben nach einer Aufladezeit von etwa 8 Stunden 80 % ihrer Kapazität erreicht.
Wenn der Scooter zu schnell geschoben wird, verringert sich die Geschwindigkeit automatisch oder der Scooter bremst automatisch. ¨ 4.5.1 Leerlauf Scooter Siehe Abb. 000000110. Wenn Sie den Winner schieben wollen, muß vorher die Feststellbremse ausgeschaltet werden. Gehen sie dazu folgendermaßen vor: • Stellen Sie den Leerlaufhebel (A), rechts an der Motorhaube unter dem Sitz, in die Position BREMSE GELÖST (C).
Schaltet sich die Elektronik zwar beim Einschalten ein, aber der Motor kann den Scooter nicht antreiben. Schalten Sie in dieser Situation die Elektronik aus. Wenn Sie den Winner wieder elektronisch antreiben wollen, müssen vorher folgende Handlungen ausgeführt werden: • Schalten Sie den Leerlauf des Motors aus.
000000130 Damit sich der Winner Scooter leicht befördern läßt, z.B. in einem dazu geeigneten Fahrzeug, läßt sich der Winner verkleinern, so daß er weniger Platz benötigt, siehe „Verkleinern”. Der Scooter kann dann in einem Auto untergebracht werden. Die beste Art, dies zu tun, ist Fahrplatten zu verwenden, über die der Scooter in das Auto gefahren wird.
Benutzen • Nachdem der Scooter im Auto untergebracht wurde, sollten Sie sich vergewissern, daß der Scooter nicht im Leerlauf steht. • Der Scooter sollte mit Zurrgurten an Vorder- und Rückseite festgemacht werden. • Vorsicht, der demontierte Scooter kann Beschädigungen bei Bewegungen und Erschütterungen des Autos verursachen.
Einstellmöglichkeiten 5 Einstellmöglichkeiten Sitzeinstellungen Der Sitz des Winners bietet eine Reihe von Einstellmöglichkeiten, um den Sitz- und Fahrkomfort zu steigern. Einstellbar sind: Sitzhöhe Sitztiefe Rückenlehne Lendenstütze Armlehnen Kopfstütze Lenksäule 5.1.1 Einstellen der Sitzhöhe Der gesamte Sitz kann auf Wunsch 10 cm in der Höhe verstellt werden.
Einstellmöglichkeiten bequemen Stand. • Drücken Sie nach dem Verstellen den Hebel nach unten, um die Rückenlehne in dem von Ihnen ausgewählten Stand zu fixieren. Achtung! Bedienen Sie den Hebel nicht, wenn der Sitz nicht besetzt ist, weil die Rückenlehne sich dann mit Kraft nach vorne bewegt. Die Rückenlehne muß...
Einstellmöglichkeiten 5.1.6 Kopfstütze (Zubehör) verstellen Die Kopfstütze kennt die nachstehenden Einstellungen: • Drei Höhenstufen • Nach vorn und nach hinten kippbar Einstellen der Höhe der Kopfstütze Zum Einstellen der Höhe der Kopfstütze gehen Sie folgendermaßen vor: • Die Kopfstütze von Hand nach oben ziehen; jetzt rastet die Kopfstütze in einer der drei möglichen Positionen ein.
Wartung 6 Wartung Wartungstabelle Alles, was benutzt wird, muß gewartet werden. So auch der Scooter. Damit die störungsfreie Benutzung des Scooters gewährleistet ist, muß er regelmäßig vom Händler gewartet werden. Die unten stehende Tabelle gibt an, was kontrolliert werden muß, wie häufig dies geschehen muß...
Wartung • Die Verwendung „nasser” Batterien ist nicht zulässig. Wenn die Batterien ausgewechselt werden müssen, müssen wieder Trockenbatterien in den Batteriebehälter eingesetzt werden. 6.1.2 Batterien auswechseln Wenn die Leistung der Batterien immer geringer wird, so daß Sie mit dem Scooter nur noch ganz kurze Fahrten machen oder gar nicht mehr fahren können, dann haben die Batterien das Ende ihrer Lebenszeit erreicht.
Wartung • Achten Sie auf den richtigen Anschluß der Kabel an die Batterien: sie sind mit Aufklebern gekennzeichnet. • Die Anschlüsse dürfen KEINESFALLS vertauscht werden. • Sorgen Sie dafür, daß die Batteriepole und Batterieklemmen immer gut sauber sind. • Schmieren Sie die Batterieklemmen zum Vorbeugen von Oxidierung mit säurefreier Vaseline ein.
Wartung 6.2.1 Reifen aufpumpen Die Reifen sind mit Autoventilen ausgestattet und können mit einer dazu geeigneten Pumpe aufgepumpt werden. Hierzu kann eine Fußpumpe verwendet werden, oder Sie lassen die Reifen an einer Tankstelle aufpumpen. Mit dem mitgelieferten Aufsatz kann man zum Aufpumpen der Reifen auch eine normale Fahrradpumpe verwenden.
Störungen 7 Störungen Wenn Ihr Winner sich nicht mehr bewegt, obwohl die Batterien ausreichend geladen sind, so überprüfen Sie die nachstehenden Punkte, bevor Sie sich an Ihren Händler wenden. 1. Überprüfen Sie, ob alle Batterieklemmen richtig befestigt sind. 2. Überprüfen Sie, ob der Leerlauf in der Stellung FAHREN steht.
Störungen Manchmal hilft es, wenn Sie den Scooter aus- und dann wieder einschalten. Wenn Sie die Störung anhand der obigen Liste nicht beheben können, müssen Sie sich an Ihren Händler wenden. Sicherungsautomat Siehe Abb. 000000180. Der Scooter hat einen Sicherungsautomaten (A).
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Störungen Die unten aufgeführten Warnungen sollen das Risiko eines unerwünschten Leerlaufs eines elektrischen Scooters, durch den schwere Verletzungen entstehen könnten, begrenzen. 1. Schalten Sie Handgeräte zur Personenkommunikation, wie z.B. Radios und Handys nicht ein, wenn der elektrische Scooter eingeschaltet ist. 2.
2. NEN-EN 12184 (1999) Elektrische betriebene Rollstühle, Scooter und zugehörige Ladegeräte - Anforderungen und Prüfungsmethoden April 1999. 3. Der Winner Scooter wurde gemäß der EN 12184 (1999) in Klasse C eingeteilt. 4. ISO 7176-8 Anforderungen und Prüfmethoden für Aufprall-, statische, und Ermüdungsfestigkeit Juli 1998.