INHALT 1 - Überwachung und Regelung Programm IHM-Bediengerät 1.2.1 Verwendung der Tasten des IHM-Bediengerätes Raumthermostat (Option) 1.3.1 Steuerelemente 1.3.2 Angezeigte Elemente 1.3.3 Informationen, Einstellungen und Navigation im Raumbediengerät 1.3.4 Verwaltung von Alarmen 1.3.5 Elektrische Anschlüsse Regelgerät Beschreibung der Klimageräte Funktionale Beschreibung der Regelung 1.6.1 Steuerung des Ein- und Ausschaltens 1.6.2...
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2.10 Alarme 2.11 Menü Testbetrieb 2.12 Menü Zugriffsebenen 2.13 Menü Master/Slave 3 - Steuerung der Verbindung zwischen mehreren Regelgeräten Elektrische Anschlüsse für das pLAN 3.1.1 Anschluss des Regelgerätes an das pLAN 3.1.2 Anschluss der entfernten Displays am pLAN Adressierung im pLAN Änderung der Adresse des Regelgerätes 3.3.1 Adressierung der IHM-Bediengeräte...
1 - Überwachung und Regelung Programm Jedes Klimagerät wird über ein eigenes Regelgerät gesteuert. Dieses System übernimmt neben den Regelfunktionen auch die Überwachung und Erfassung aller am Klimagerät auftretenden Fehler. Das IHM-Bediengerät zeigt folgende jederzeit erneut einstellbare Daten an: Werte der angeschlossenen Messfühler Ein- und Ausschalten des Gerätes Kalibrierung der verschiedenen Messfühler Alarmerkennung und Verlauf der 100 letzten Alarmmeldungen...
1.2.1 Verwendung der Tasten des IHM-Bediengerätes Taste Beschreibung Durch Drücken dieser Taste kehren Sie jederzeit ins Hauptmenü zurück. Das Menü zeigt den Gerätestatus an. Zugriff auf das "Menü" Rücksetzen aller Sollwerte, Parameter und Zeitschaltwerte auf die Werkseinstellungen. Die rote Taste dient zum Aufrufen der Alarmanzeige am Display, zur Quittierung von Fehlermeldungen und zeigt das Vorhandensein einer Alarmmeldung an.
Raumthermostat (Option) Das Bediengerät ist mit einem LCD-Display, 4 Tasten und einem Drehregler ausgestattet. Das Gerät misst die Temperatur im Raum, in dem es installiert ist, und ermöglicht die Fernbedienung des Zentralklimagerätes. 1.3.1 Steuerelemente Taste nicht verwendet Ein kurzer Druck aktiviert oder deaktiviert den zeitgesteuerten Betrieb, wenn...
1.3.2 Angezeigte Elemente Betriebsart des Gerätes Haupt-Anzeigebereich (Big area) Betriebsart der Lüftung Betriebsdrehzahl der Lüftung Temperatureinheit Wird angezeigt, wenn der im Hauptbereich angezeigte Wert ein Sollwert ist Wird angezeigt, wenn der im Hauptbereich angezeigte Wert die Feuchte wiedergibt Zeigt an, welcher Zeitsteuerungsbereich aktiv ist Wochentag 10.
1.3.3 Informationen, Einstellungen und Navigation im Raumbediengerät Das nachstehende Flussdiagramm gibt eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten der Navigation, der Informationen und der Einstellungen des Raumbediengerätes: Einschalten des Gerätes Einige Sekunden (2-3 Sekunden) u1.3 Initialisierung des Gerätes Einige Sekunden (2-3 Sekunden) Druck auf Kommunikationsfehler mit dem Regelgerät...
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Zum Anzeigen des Alarmcodes die Tasten und "mode" 3 Sekunden lang drücken: Durch Drehen des Drehreglers kann man feststellen, ob mehr als ein Alarm aktiv ist. Gegebenenfalls werden alle Alarme nacheinander angezeigt. Liste der Alarme: Meldungen Meldungen am Raumthermostat am Bediengerät AL01 Motor des Zuluftventilators AL02...
1.3.5 Elektrische Anschlüsse 24VAC Die elektrische Verbindung zwischen dem Raumbediengerät und dem Regelgerät erfolgt über ein geschirmtes AWG20/22- Kabel (nicht im Lieferumfang des Herstellers enthalten), das aus zwei verdrillten Adernpaaren besteht. Die maximale Entfernung zwischen dem ersten und letzten Regelgerät beträgt 500 m. Diese Steuerleitung darf nie in einem Abstand von weniger als 50 cm parallel zu Stromkabeln verlegt werden.
Regelgerät Im Folgenden werden das Regelgerät beschrieben und die Bezeichnungen seiner Komponenten aufgelistet. RJ11-Anschluss für Konfigurationsgerät Versorgung des Regelgeräts mit max. pGD1 (pLAN) 24 VAC 25 VA 3-poliger Anschluss Anschluss weiterer Geräte (pLAN) Versorgung der passiven Fühler Konfigurationsanschluss der FIELDBUS- Schnittstelle FELDBUS-Port (als tLAN konfiguriert) Analoge Eingänge für die Fühler...
Funktionale Beschreibung der Regelung 1.6.1 Steuerung des Ein- und Ausschaltens Einschalten Gerät abgeschaltet ODER schwerwiegender Fehler Einschaltbefehl UND Betriebsfreigabe UND KEIN schwerwiegender Fehler Mindestens 1 Zwangssteuerung angefordert Einschalten des Gerätes Abschaltb efehl Luftvolumenstrom OK Gerät in Betrieb Manueller Betrieb Keine Zwangssteuerung angefordert Abschaltanforderung Das Gerät wird lokal mit den beiden Tasten ...
1.6.5 Ventilatormotoren Der oder die Motoren starten, sobald das Gerät eingeschaltet wird. Anhand der Rückmeldungen des bzw. der Motoren werden deren Schutzvorrichtungen für die elektronische Kommutation der Motoren überwacht. Wenn keine der beiden Rückmeldungen vorliegt, wird das Gerät abgeschaltet und ein Fehler gemeldet.
1.6.7 Temperaturregelung Geregelt werden kann anhand: der Ablufttemperatur der Raumtemperatur der Zulufttemperatur 2 Regelungsarten für die Temperatur sind möglich: Regelungsart "Präzision" mit einer möglichst geringen Abweichung vom Temperatursollwert. Regelungsart "Energieoptimierung" mit besonderer Berücksichtigung der Energiekosten. Regelungsart "Präzision": In diesem Fall wird anhand der Abluft- oder Raumtemperatur geregelt und entsprechend deren Abweichung vom Sollwert der Sollwert berechnet, auf den Zulufttemperatur geregelt wird.
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Regelungsart "Energieoptimierung": Kühlung Alarme oberer Alarme unterer Heizung freigegeben Grenzwert Grenzwert freigegeben Neutraler Bereich Abluft-Temp. Raumluft- Temp. Sollwert Sollwert + 5 °C Sollwert - 5 °C Sollwert Kühlbetrieb Heizbetrieb Komfort: 25 °C Komfort: 23 °C Öko: 27 °C Öko: 18 °C Neutraler Bereich Alarme unterer Alarme oberer...
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Sinkt die Temperatur, errechnet die Regelung den für die Aufrechterhaltung der Temperatur erforderlichen Wärmebedarf. Sie regelt entweder stufenlos die Leistung der beiden Heizregister (über ein 3-Wege-Ventil für das Warmwasser an Register 1, über einen TRIAC oder mit 1 oder 2 Stufen im Fall eines Elektro-Heizregisters) oder bei Heiz-/Kühlregistern im Heizbetrieb (nur nach Freigabe durch den Temperaturfühler im Wasserkreis des Registers 2).
Wenn das Register 2 für den Heiz- und Kühlbetrieb konfiguriert ist, wird das Ventil nur soweit geregelt, dass eine zu große Abweichung der Temperatur im Rücklauf zur Wärmepumpe verhindert wird. Falls die Wärmepumpe eine Störung hat (Meldung über einen potentialfreien Kontakt), wird ein Alarm angezeigt. Kühlbetrieb Heizbetrieb freigeschaltet...
1.6.10 Free Cooling Diese Funktion nutzt die kühle Außenluft, bevor die in das Gebäude eingeführte Luft mit Hilfe des Kühlregisters gekühlt wird. Sie ist nur verfügbar, wenn ein Mischluftkasten oder ein Plattenwärmetauscher mit Bypassklappe vorhanden ist. Für das Free Cooling betätigt ein Servomotor die Mischluftklappe und ändert so den Anteil der in das Gebäude eingeführten Außenluft oder er öffnet den Bypass des Plattenwärmetauschers, falls vorhanden.
Max. Volumenstrom Nom. Volumenstrom Änderungsbe darf (%) 1.6.13 Nachtkühlung Diese Funktion speichert die Kühle der Außenluft während der Nacht im Gebäude und nützt hierzu eine verstärkte Lüftung, in den Grenzen des Systems. Sie ist nur verfügbar, wenn ein Mischluftkasten oder ein Plattenwärmetauscher mit Bypassklappe vorhanden ist. Sie wird von der Zeitschaltung oder der ZLT aktiviert und dabei werden die Raumluft- bzw.
Ein- und Ausgänge des Regelgerätes 24 VAC Gemeinsam 1.7.1 Analoge Eingänge Anschlussklemme J3 Ablufttemperaturfühler (Option) Zulufttemperaturfühler Außenlufttemperaturfühler (Option) Temperaturfühler des Wasserkreislaufs (Option) Druckfühler Zuluftfilter CF1 verschmutzt Druckfühler Luftmenge Zuluftventilator (Option) Druckfühler Luftmenge Abluftventilator (Option) Erde Gemeinsam Anschlussklemme J18 ---------- ---------- Druckfühler Abluftfilter CF1 verschmutzt Fühler für die Luftqualität (Option) Druckfühler im Zuluftkanal...
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Anschlussklemme J14 Relais zusammenfassender Wartungs-Alarm Gemeinsam Anschlussklemme J15 Öffnungsbefehl für die Mischklappe Schließbefehl für die Mischklappe NO10 Ansteuerung der Bypass-Klappe des Plattenwärmetauschers NO11 Steuerung der Absperrklappe NO12 Steuerung des Befeuchters Gemeinsam DE - 20...
2 - Allgemeine Beschreibung der Bildschirmanzeigen des Bediengeräts Taste "Prg" Taste "Prg" U :01 00:00 00.0°c U:01 Anzeige der Geräteadresse Ein- und Ausschaltanzeige für das Gerät 00.0°C Anzeige der geregelten Temperatur (Raum-, Ab- oder Zuluft) 00:00 Anzeige der Uhrzeit Zeigt den Status des Gerätes an: Aus, Ein, Ein nach Abschaltung, Standby, Aus nach Fehler, Aus nach ZLT-Befehl , Nachlüftung, manueller Modus Anzeige der Betriebsart "Heizen"...
2.1.1 Menü Auswahl der Zugriffsebene Es stehen neuerdings drei verschiedene Zugriffsebenen zur Auswahl: Ebene 1: Anwender Ebene 2: Installateur Ebene 3: Hersteller Sollwerte Komfort Anzeige des Betriebsmodus Zugriffsebene 2 Ventilatordurchsatz Zuluft 02000m3/h Regelungssollwert für Komfort-Durchsatz des Zuluftventilators Abluft 02000m3/h Regelungssollwert für Komfort-Durchsatz des Abluftventilators Öko Zuluft 01000m3/h...
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Komfort Anzeige des Betriebsmodus zur Temp.-Regelung im "Optimierungsmodus" Zugriffsebene 1 Zuluft Kühlung 16.0°c Temperatursollwert für Zuluft bei Komfortkühlung (geregelte Temp. ≠ Zuluft) (0 bis 50,0 °C) Öko 18.0°c Temperatursollwert für Zuluft bei Öko-Kühlung (geregelte Temp. ≠ Zuluft) (0 bis 50,0 °C) Zuluft Heizung 26.0°c Temperatursollwert für Zuluft bei Komfortheizung (geregelte Temp.
Zugriffsebene 2 Filter CF1 VerschmutzFilt 0250Pa Sollwert zur Erfassung des Sättigungsgrades des verschmutzten Zuluftfilters 1 Filter gesättigt 0400Pa Sollwert zur Erfassung des Sättigungsgrades des gesättigten Zuluftfilters 1 Zugriffsebene 3 DX-Register Status 033.3 % 066.6 % Aus- und Einschaltsollwert für das DX-Register Zugriffsebene 3 Umschaltung Heizbetrieb...
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Konfiguration Zugriffsebene 3 Filter CF2 ---- Zweites Filter an der Ausblasung Abluftzentrale ---- Filter CF2: Ohne, Mit Abluftzentrale: Ohne, Mit Konfiguration Zugriffsebene 3 Heizregister ---- Kälteregister ---- E-Heizung ---- Heizregister: Ohne: Kein Register Hydro: Warmwasserregister Elec: Elektro-Heizregister Kälteregister: Ohne: Kein Register Hydro: Kaltwasserregister DX: Register mit direkter Verdampfung des Kältemittels Mixte: Warm- oder Kaltwasserregister über Wassertemperatursonde im Kreislauf...
Konfiguration Zugriffsebene 3 Zuluftventilator K = ----- Abluftventilator K = ----- Zuluftventilator: Werte des K-Koeffizienten des Zuluftventilators Abluftventilator: Werte des K-Koeffizienten des Abluftventilators Menü Einstellparameter Zugriffsebene 1 Sprache ------------- Wahl der Sprache für das Regelgerät (Deutsch) Zugriffsebene 1 Einstellung der Uhrzeit Uhrzeit -- :-- Korrekturwert für die Uhrzeit der Schaltuhr...
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Zugriffsebene 2 Regeltemp. ---- Luftqualität ----- Faktor M 01.0 Wert des Proportionalfaktors zur Volumenstrom- oder Druckregelung im Zuluftkanal Band Qualität 100 Proportionalband für die Regelung der Luftqualität Regeltemp.: Zuluft, Abluft oder Raumluft Luftqualität: Ohne, Mit (nicht verfügbar, wenn die Ventilatoren so geregelt werden, dass der Druck im Zuluftkanal konstant bleibt) Zuluft Zugriffsebene 2...
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Zugriffsebene 3 Abweichung FC -3,0 °C Abweichung der Außenlufttemperatur zur geregelten Temperatur zur Freigabe der Freien Kühlung Priorisierung Zugriffsebene 3 Heizregister Beginn Ende Reg.1 ---.- ---.- Sollwerte für die Aktivierung und Deaktivierung von Register 1 Reg.2 ---.- ---.- Sollwerte für die Aktivierung und Deaktivierung von Register 2 Zugriffsebene 3 Aufteilung Register Elektrisch mit Triac...
Normalstell. der Eingänge Zugriffsebene 3 Steuerung Zuluftventilator NG Stellung der Überwachungsinformation des Zuluftventilators im Betrieb Frostschutzthermostat NO Stellung der Überwachungsinformation des Frostschutzthermostats im Betrieb Pressostat CF2 NG Stellung der Überwachungsinformation des Pressostates des Filters CF2 im Betrieb Brandschutz NG Stellung der Brandüberwachungsinformation im Betrieb Sicherheit el.
Zugriffsebene 1 Zuluftventilator Betriebsstatus des Zuluftventilators (F = Ein, O = Aus) Abluftventilator Betriebsstatus des Abluftventilators (F = Ein, O = Aus) Brand Status der Brandüberwachung (F = kein Brand, O = Brand) Zugriffsebene 1 Überwachung Befeuchter - Überwachungsstatus des Befeuchters (G = kein Fehler, O = Fehler) Lastabwurf el.
Zugriffsebene 1 Klappe Steuerungsstatus der Klappe (Frostschutz oder Schließung) E-Heizung Stufe 1 Steuerungsstatus der 1. Stufe des Elektro-Heizregisters Stufe 2 Steuerungsstatus der 2. Stufe des Elektro-Heizregisters Zugriffsebene 1 DX-Modul Steuerungsstatus des DX-Moduls Befeuchter Status der Betriebsfreigabe für den Befeuchter Mischung ---% Öffnungsgrad der Mischklappe Steuerung Status der Steuerung der Mischklappe (...
Zähler E-Heizung Stufe 1 -----h RESET - Dauer der Rücksetzung des Betriebszählers der 1. Stufe des Elektro-Heizregisters auf Null Stufe 2 -----h RESET - Dauer der Rücksetzung des Betriebszählers der 2. Stufe des Elektro-Heizregisters auf Null Zähler Befeuchter -----h RESET - Uhrzeit und Rücksetzung des Betriebszählers für den Befeuchter auf null Zähler DX-Modul -----h...
Menü Versionen U:01 PROGRAMM Control V 03.00 16/11/16 Bios: 06.08 Boot: 04.05 Anzeige des im Regler installierten Programms, der Version und der pLAN-Adresse des Reglers. U:01 PROGRAMM SO: -------- Auftragsnummer Schaltschrank: -------- Seriennummer des Schaltschranks der Zentrale Menü Programmierung der Zeitschaltung Wenn eine Betriebssteuerung des Gerätes durch die ZLT konfiguriert ist (Ansteuerung Gerät = Mit), kann auf das Menü...
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Woche1 Woche2 Woche3 Woche4 → → → Periode 00:00 → 00:00 Periode 00:00 → 00:00 Periode 00:00 → 00:00 Periode 00:00 → 00:00 Status Status Status Status --------------------- --------------------- --------------------- --------------------- □Sonntag □Montag □Sonntag □Montag □Sonntag □Montag □Sonntag □Montag □Dienstag □Mittwoch □Dienstag □Mittwoch...
Schaltuhr Steuerung der Umschaltung zwischen Sommer- und Winterzeit aktiviert Sommer/Winter: AKTIV Schaltzeit 060min Beg.: LETZTER SONNTAG im MÄRZ um 02.00 Ende: LETZTER SONNTAG de OKTOBER um 03.00 Menü Kommunikation ÜBERWACHUNG Zugriffsebene 3 Protokoll ----------- Auswahl des Kommunikationsprotokolls über die ZLT (CAREL, LON, MODBUS RTU, KNX, WEB, MODBUS TCP) Geschw.
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Beim manuellen Erzwingen aller Ausgänge der Automatik werden die Alarme weder an der Tür des Schaltschrankes noch am Bediengerät angezeigt. Bei Abtrennen des Bediengerätes bleibt die Zwangsschaltung erhalten und kann die Geräte und Instrumente beschädigen. Der Zugriff auf dieses Menü ist nur auf Zugriffsebene 3 möglich. Das Gerät muss dabei ausgeschaltet (off) sein. ACHTUNG! JEDE ZWANGSSCHALTUNG UNTERLIEGT DER VERANTWORTUNG DES BEDIENERS...
2.12 Menü Zugriffsebenen Zugriffsebenen Aktuelle Ebene: 1 Anzeige der aktuellen Zugriffsebene Zugriffsebene 1 -> Wird nur angezeigt, wenn die aktuelle Zugriffsebene 2 oder 3 ist. Erlaubt die Rückkehr zu Ebene 1 Zugriffsebene 2 Wird nur angezeigt, wenn die aktuelle Zugriffsebene 1 oder 3 ist. Erlaubt die Rückkehr zu Ebene 2 Zugriffsebene 3 Wird nur angezeigt, wenn die aktuelle Zugriffsebene 1 oder 2 ist.
2.13 Menü Master/Slave Mit der Master-/Slave-Funktion können mehrere Geräte (maximal 8), die denselben Raum versorgen, gesteuert werden, und dabei ein automatischer Wechsel im Wochenverlauf (168 h) programmiert werden. Dadurch wird der Verschleiß der Komfortgeräte ausgeglichen. Zusätzlich ist eine Notlauf-/Ergänzungsfunktion verfügbar. Ergänzung ---- Gerät im Netz...
3.1.2 Anschluss der entfernten Displays am pLAN Pro Regelgerät kann ein Raumendgerät über das pLAN-Netz (RS485) angeschlossen werden; hierfür sind 2 Zusatzkarten und ein geschirmten Kabels AWG24 aus 3 verdrillten Adernpaaren mit Schirmung erforderlich. Das geschirmte Kabel darf maximal 200 m lang sein. DE - 40...
Adressierung im pLAN Nach ihrem Anschluss an das pLAN-Netz, müssen die Regel- und Bediengeräte adressiert werden. Die zu verwendenden Adressen belaufen sich von 1 bis 32 (als Binärcode). Somit können insgesamt maximal 32 Regel- und Bediengeräte über das pLAN-Netz miteinander verbunden werden. Wird dieselbe Adresse für zwei Geräte im Netz verwendet, funktioniert das pLAN nicht.
Wählen Sie mithilfe der Tasten den gewünschten Wert aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl durch erneutes Drücken der Taste . Unterscheidet sich die neue Adresse von der zuvor gespeicherten, wird folgender Bildschirm angezeigt und der neue Wert im Speicher des Bediengerätes gespeichert. Wird das Feld "nn"...
3.3.3 Adressierungskontrolle pLAN Die pLAN-Adresse wird oben links im Hauptbildschirm, im Bildschirm pLAN pL1 des Menüs "Kommunikation" sowie im Bildschirm Programm pr1 des Menüs "Versionen" angezeigt. Status des pLAN Beim Systemstart können im pLAN-Netz verschiedene Probleme auftreten (Kartenfehler und Start des Bediengerätes), die meist auf fehlerhafte Verbindungen oder eine falsche Adressierung zurückzuführen sind.
5 - Überwachung Das Regelgerät lässt sich an einen lokalen oder separaten Überwachungs-PC oder an die meisten ZLT-Systeme (Modbus, Lonworks, KNX, BACnet) anschließen. Für die nachstehend aufgeführten Funktionen sind Zusatzkarten (RS485, pCo Web, KNX, LON) oder Gateways (Schnittstellen zur Interpretation der verschiedenen Übertragungsprotokolle) erforderlich. HINWEIS: Falls ein Kommunikationsbus verwendet wird, sind die Weiterleitung und Verarbeitung der verfügbaren Daten nicht im Leistungsumfang des Herstellers enthalten.
Variablen-Datenbank Das Gerät wird mit einer Datenbank mit den wichtigsten Variablen des Programms geliefert. Sie enthält sowohl Messfühlerwerte wie auch die an den Bildschirmen angezeigten Parameter. Die folgenden Tabellen enthalten eine Liste der vorhandenen Datenbankeinträge, nach digitalen Variablen, ganzen Zahlen und analogen Werten geordnet. Es sind jeweils die Nutzinformation, die Beschreibung, die Adresse, der Typ und ob es sich um Lesedaten (R) oder Schreib- /Lesedaten (R/W) handelt, angegeben.
Das Datenformat (16 bit, signiert) gilt unter der Modbus-Norm als Standard für alle Daten außer Analogdaten, die unter dem Format "Ganzzahl geteilt durch 10" übertragen werden Die Codes der verwendeten Modbus-Funktionen sind: 1 oder 2: Lesen von n Bit. 3 oder 4: Lesen von mehreren Verzeichnissen (16 Bit) 5: Schreiben eines Bit.
Hex-Nr. des Dezimalnr. des Bezeichnung Format Einstellbare Werte Verzeichnisses Verzeichnisses 0x1AD Öko-Zulufttemperatursollwert im Kühlbetrieb Lesen/Schreiben °C x10 Komfort-Zulufttemperatursollwert im 0x1AE Lesen/Schreiben °C x10 Heizbetrieb 0x1AF Öko-Zulufttemperatursollwert im Heizbetrieb Lesen/Schreiben °C x10 Frostschutzsollwert, wenn das Gerät im 0x1B4 Lesen/Schreiben °C x10 Standby ist Temperaturregelungssollwert im Modus 0x1B9...
5.3.3.3 Leseparameter Hex-Nr. des Dezimalnr. des Bezeichnung Format Angezeigte Werte Verzeichnisses Verzeichnisses Register - nur Lesen (Funktionen 3 oder 4) 0x44C 1100 Zulufttemperatur Lesen Wert x10 0x44D 1101 Ablufttemperatur Lesen Wert x10 0x44E 1102 Raumtemperatur Lesen Wert x10 0x44F 1103 Außenlufttemperatur Lesen Wert x10...
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Hex-Nr. des Dezimalnr. des Bezeichnung Format Angezeigte Werte Verzeichnisses Verzeichnisses 0x49E 1182 Berechneter Zuluft-Sollwert Lesen Wert x10 0x4A5 1189 Betriebsstundenzähler für Zuluftventilator Lesen in Stunden 0x4A6 1190 Rückstellung der Zähler möglich Lesen/Schreiben 1 = Reset 0x4AB 1195 Betriebsstundenzähler für Abluftventilator Lesen in Stunden 0x4AC...
5.3.3.4 Alarme Hex-Nr. des Dezimalnr. des Bezeichnung Format Verzeichnisses Verzeichnisses Register - nur Lesen (Funktionen 3 oder 4) Fehler der Wichtigkeitsstufe 0 (wichtiger 0x514 1300 0 oder 1 Fehler) Fehler der Wichtigkeitsstufe 10 (einfacher 0x515 1301 0 oder 1 Fehler) 0x516 1302 Alarmmeldung Motor des Zuluftventilators...
Modbus TCP/IP und BACnet IP Konfiguration der Platine Die Platine wird im Werk eingebaut. Falls dieses nicht der Fall ist, den Regler abschalten und die Platine (mit der Bezeichnung Serielle Karte) am Regelgerät einsetzen. Während die Regelung wieder unter Spannung gesetzt wird, auf die Taste auf der Karte drücken.
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Die Zeile Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) wählen. Auf die Taste Eigenschaften klicken. Die IP-Adresse eingeben 172.16.0.2. Netzmaske: 255.255.0.0 und bestätigen. Nach der Änderung dieser Elemente PC und Karte mit einem Netzkabel verbinden. Einen Internetbrowser (Internet explorer, Chrome, Firefox, …) öffnen und in der Adresszeile http://172.16.0.1 eingeben Sie werden dann mit dem Webserver verbunden.
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Anschließend im Register pCO Com das Protokoll auf Modbus Extended ändern. Anschließend im Register BACnet (wenn es sich um eine BACnet-Kommunikation handelt) kontrollieren, dass dieses aktiviert ist, und die gewünschten Parameter einstellen. Anschließend die Eingaben bestätigen, die Verbindung zum PC trennen und die Regelung neu starten und am Netzwerk anschließen.
Die Netzwerkkarte wird geladen ausgeliefert. Der Abruf der Konfigurationsdaten durch die ZLT erfolgt über einen Messwiderstand am Service-Pin auf der Vorderseite der Zusatzkarte. Anschlussklemme für das Regelgerät Abnehmbare Anschlussleiste für den Anschluss des LonWorks® Netzes (Erde, A, B) Service-Pin Grüne Wartungs-LED: Status des Knoten, leuchtet bei Verwendung des Service- Pins, blinkt, wenn die Karte einen Befehl vom Netz erhält, bei Dauerleuchten =...
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Index Name NV SNVT Richtung Bezeichnung nvi_GTC_OnOff input Befehl M/A Gerät über ZLT nvo_GTC_OnOff output Rückmeldung Befehl M/A Gerät über ZLT nvo_entree_dig_1 output Status der digitalen Eingänge bit 0 Nicht belegt bit 1 Nicht belegt bit 2 Status Überwachung des Zuluftventilators bit 3 Status Überwachung des Frostschutzthermostates bit 4...
5.5.3 Analoge Variablen Index Name NV SNVT Richtung Bezeichnung nvo_custom_1 output Verschmutzung des Zuluftfilters CF1 nvo_custom_2 output Druck im Zuluftkanal nvo_custom_3 output Verschmutzung des Abluftfilters CF1 nvo_custom_5 output Verschmutzung Wärmetauscher nvo_custom_8 output Durchsatz des Zuluftventilators nvo_custom_9 output Durchsatz des Abluftventilators nvo_custom_16 output Abluft- oder Raumlufttemperatur...
Der verwendete Bus ist vom Typ TP1 mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 9600Bds. Dieser Bus benötigt eine eigene externe Stromversorgung (als Option lieferbar) 5.6.1 Beschreibung der KNX-Kommunikationskarte Bedeutung Ursache / Lösung Leuchtet ständig Keine Kommunikation zwischen Konfiguration überprüfen: KNX-Karte und Regelgerät - Falsche Adressierung des Regelgerätes - Falsche Datenübertragungsgeschwindigkeit - Falsches Protokoll...
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Funktion Hersteller Systemintegrator Installateur Lieferung der KNX-Kommunikationskarte Lieferung des Programms KSet, des Plug-in und der .xml- Integrationsdatei Installation der mit KNX-Regelungen ausgestatteten Geräte Erstellung der ETS-Datenbank Adressierung und Konfiguration des KNX-Netzes Definition der Verknüpfungen zwischen den KNX-Reglern und der ZLT Festlegung der ZLT-Sollwerte und -Wochenprogramme In Anbetracht der zentralen Rolle des Integrators ist es unabänderlich dass dieser so früh wie möglich in das Projekt eingebunden wird, die Architektur der Gebäudeleittechnik, die Integrationswerkzeuge, ...
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Das Programm KSet Um die Gruppenadressen OFF-Line zuzuordnen, installieren und öffnen Sie die Software KSet. Im Menü File die mitgelieferte XML-Datei öffnen, die folgende Daten enthält. DE - 59...
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Datapoint Datapoint DatapointName IN/OUT Index TYPE Bezeichnung TypeName TypeCode Verschmutzung des Filtre1 DPT_Value_Temp 9.001 1112 Zuluftfilters CF1 9.001 Druck im Zuluftkanal PressionGaine DPT_Value_Temp 1110 9.001 Zulufttemperatur TemperatureSoufflage DPT_Value_Temp 1100 9.001 Ablufttemperatur TemperatureReprise DPT_Value_Temp 1111 9.001 Verschmutzung des Filtre2 DPT_Value_Temp 1113 Abluftfilters CF1 9.001 Außenlufttemperatur...
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9.001 Regelungssollwert für WPressionEco DPT_Value_Temp Öko-Druck im Zuluftkanal 9.001 Rückmeldung WPressionEco DPT_Value_Temp Regelungssollwert für Öko-Druck im Zuluftkanal 9.001 Regelungssollwert der WTempRegulConfort DPT_Value_Temp überwachten Temperatur Komfort in der Betriebsart „Präzision‟ 9.001 Rückmeldung WTempRegulConfort DPT_Value_Temp Regelungssollwert der überwachten Temperatur Komfort in der Betriebsart „Präzision‟...
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9.001 Regelungssollwert der WTempRegulConfortFroid DPT_Value_Temp überwachten Temperatur Komfort Kühlen in der Betriebsart „Energieoptimierung‟ 9.001 Rückmeldung WTempRegulConfortFroid DPT_Value_Temp Regelungssollwert der überwachten Temperatur Komfort Kühlen in der Betriebsart „Energieoptimierung‟ 9.001 Regelungssollwert der WTempRegulEcoFroid DPT_Value_Temp überwachten Temperatur Öko Kühlen in der Betriebsart „Energieoptimierung‟ 9.001 Rückmeldung WTempRegulEcoFroid...
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9.001 Regelungssollwert der WTempSoufflConfortChaud DPT_Value_Temp Zulufttemperatur Komfort Heizen in der Betriebsart „Energieoptimierung‟ 9.001 Rückmeldung WTempSoufflConfortChaud DPT_Value_Temp Regelungssollwert der Zulufttemperatur Komfort Heizen in der Betriebsart „Energieoptimierung‟ 9.001 Regelungssollwert der WTempSoufflEcoChaud DPT_Value_Temp Zulufttemperatur Öko Heizen in der Betriebsart „Energieoptimierung‟ 9.001 Rückmeldung WTempSoufflEcoChaud DPT_Value_Temp Regelungssollwert der Zulufttemperatur Öko...
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Wert von Alarm 1: Alarme1 DPT_Value_2_Ucount 7.001 Bit 0 = Alarm Zuluftventilator Bit 1 = Alarm Abluftventilator Bit 2 = Nicht belegt Bit 3 = Zuluftfilter CF1 verschmutzt Bit 4 = Zuluftfilter CF1 gesättigt Bit 5 = Nicht belegt Bit 6 = Abluftfilter CF1 verschmutzt Bit 7 = Abluftfilter CF1 gesättigt...
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COIL Rückmeldung Delestage DPT_Switch 1.001 Lastabwurf Elektro- Heizregister COIL Öko- ConfortEcoTemp DPT_Switch 1.001 /Komfortsteuerung des Gerätes nach der Temperatur COIL Rückmeldung Öko- ConfortEcoTemp DPT_Switch 1.001 /Komfortsteuerung des Gerätes nach der Temperatur COIL Öko- ConfortEcoDebit DPT_Switch 1.001 /Komfortsteuerung des Gerätes nach dem Volumenstrom COIL Rückmeldung Öko-...
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Nach der Definition aller Adressengruppen die XML-Datei (Menü File) unter einem anderen Namen speichern. Die verfügbaren KNX-Datenpunkttypen und die entsprechenden Konvertierungsmodalitäten sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt: Standard- Im Regelgerät verfügbarer Format Wertebereich KNX (Name) Wertebereich Boolesch 1.001 1 Bit Aus / Ein Aus / Ein (DPT_Switch)
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ETS schließen. Als Administrator die Batchdatei, die sich im u. a. Verzeichnis befindet, ausführen : Für Windows 64 bits : C:\Program Files (x86)\Common Files\EIBA sc\Baggage\250\Install_CRLets5.bat Für Windows 32 bits : C:\Program Files\Common Files\EIBA sc\Baggage\250\Install_CRLets5.bat ETS5 wieder öffnen und ebenso Projekt „AHU_plugin_ETS5“. Das Modell des Plugin so häufig wie die Anzahl der zu integrierenden Geräte Ihres Projektes kopieren und einfügen .
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Wählen Sie „Download Individuelle Adresse“ um die Konfiguration zu aktivieren und betätigen Sie die Taste Platine (Karte). Die grüne LED auf der Karte verlöscht, um anzuzeigen, wenn der Prozess abgeschlossen ist. Wenn die Platine schon konfiguriert wurde, erscheint die Meldung „The address is already used by another device“ . Laden der XML-Datei Voraussetzungen: Der Kabelsatz des Bus wird herausgezogen und angeschlossen...
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Auf „Download data“ klicken und bestätigen. Warten bis die Meldung „Memory access closed successfully“ angezeigt wird. Während der Downloadphase, angezeigt durch ablaufende Befehlszeilen unter ETS5 und Blinken einer grünen LED auf der Platine, sind keine anderen Aktionen durchführbar. Die Dauer des Ladevorgangs ist je nach Größe der XML-Datei und der Auslastung des Netzes unterschiedlich;...
6 - Alarmtabelle * In dieser Tabelle sind alle möglichen Optionen berücksichtigt Alarm Quelle Ursache Abhilfe Abluft- oder - Betriebsstörung - Messfühler auswechseln Abluft- oder Raumtemperaturfühler - Temperaturfühler abgetrennt - Messfühler wieder anschließen Raumlufttemperatur zu (B1 bzw. th-Tune) - Überhitzung des Raums - Raumfeuchte prüfen hoch - Betriebsstörung...
Anhang: Tabelle der Zusammenstellungen – Code des Regelgerätes (Primärstrom) Code Filter CF2 Register 1 Register 2 Ohne Ohne Ohne Ohne Ohne Ohne Heizbetrieb Ohne F2CV Heizbetrieb Ohne Ohne Elec Ohne Ohne Triac Ohne F2EV Elec Ohne F2TV Triac Ohne FCFV Ohne Heizbetrieb Kühlbetrieb...
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Order N° DE7512165-01, 10.2017. Supersedes order N° DE7512165-00, 01.2017. Manufacture d for CARRIER in France. The manufacturer reserves the right to change the specification without prior notice. Printed in the European Union.