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Rzw03.1 Verstärkte Bremswiderstände Ip23; 10.1 Beschreibung Verstärkter Bremswiderstand; Technische Merkmale - Bosch Rexroth Rd 500 Funktionsbeschreibung

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Zubehör RD500
10
RZW03.1 Verstärkte Bremswiderstände IP23
10.1 Beschreibung verstärkter Bremswiderstand

Technische Merkmale

Schutzart IP 23
Auslegung
DOK-RD500*-RD500*SUPPL-FK03-DE-P
RZW03.1 Verstärkte Bremswiderstände IP23
Für das generatorische Bremsen mit höherer Leistung wie sie beispiels-
weise bei Antrieben mit großen Schwungmassen (z. B. Zentrifugen), lan-
gen Bremsvorgängen (z. B. bei Kranhubwerken) auftreten können sind an
die Umrichter mit integriertem Brems–Chopper (Geräteart B und F) ver-
stärkte Bremswiderstände anzuschließen. Die verstärkten Brems-
widerstände lassen sich ebenfalls durch die Überwachungsfunktion in der
Firmware des RD 500 gegen Überlastung schützen.
• Typ E
Drahtgewickelte Lamellenwiderstandsgeräte für Wandmontage mit 2
Klemmen und mehreren Bohrungen für Kabeleinführungen, die durch
Gummitüllen verschlossen sind.
• Typ F
Festwiderstand in Stahlgitterausführung. Je nach Leistung mit 2 Flach-
klemmen, 2 Bolzenklemmen M6, M8, M10 oder M12.
• Typ G
Festwiderstandsgeräte in Stahlgitterausführung im verzinkten Stahlge-
häuse, mit Fremdbelüftung durch eingebaute Axiallüfter 3 AC / 400 V /
50 Hz / 3,5 kVA, Luftstromüberwachung durch Windfahnenrelais auf
Klemmen geführt.
Die Widerstände werden mit einem verzinkten Stahlblechgehäuse gelie-
fert.
Die Widerstandsgeräte sind auf die maximal am Umrichter anschließbare
Motorleistung abgestimmt. Die angegebene Bremsleistung gilt für die
genannte relative Einschaltdauer (ED) von 6 %, 15 %, 25 %, 40 % und
60 %.
Die relative Einschaltdauer ist bezogen auf ein Lastspiel von 120 s.
Beispiel: Bei 40 % ED darf der Widerstand max. 48 s (t
terbrechung eingeschaltet sein und muss dann 72 s ausgeschaltet blei-
ben. Kürzere Einschaltzeiten sind natürlich ebenfalls zulässig. Die erfor-
derliche Ausschaltdauer verringert sich im gleichen Verhältnis. Bei einer
Einschaltzeit von beispielsweise 10 s ergibt sich eine Ausschaltdauer von
Die Dauerleistung des jeweiligen Widerstandstyps lässt sich mit Hilfe der
in den folgenden Tabellen angegebenen Reduktionsfaktoren berechnen.
Hierfür ist die Bremsleistung bei der entsprechenden Einschaltdauer
durch den Reduktionsfaktor zu dividieren.
t
ein
=
×
t
t
aus
aus
t
ein
max
10
s
×
=
Beispiel
:
72
s
15
s
48
s
10-1
) ohne Un-
einmax
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