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Still RX70 Originalbetriebsanleitung

Still RX70 Originalbetriebsanleitung

Treibgasstapler
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Inhaltsverzeichnis
Originalbetriebsanleitung
Treibgasstapler
RX70-20/600
RX70-25
RX70-25/600
RX70-30
RX70-30/600
RX70-35
7385 7386 7387 7388 7391
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57368011525 DE - 02/2019 - 02
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Still RX70

  • Seite 1 Originalbetriebsanleitung Treibgasstapler RX70-20/600 RX70-25 RX70-25/600 RX70-30 RX70-30/600 RX70-35 7385 7386 7387 7388 7391 7392 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 3: Herstelleradresse Und Kontaktdaten

    • Hinweise zum Einsatz von Flurförderzeu- • Hinweise zu Transport, erster Inbetrieb- nahme und Lagerung von Flurförderzeugen Internet-Adresse und QR-Code Durch Übertragen der Adresse https://m.still.de/vdma in einen Internet-Brow- ser oder durch Scannen des QR-Codes sind die Informationen jederzeit abrufbar. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Vorwort Ihr Stapler ............2 Beschreibung des Staplers .
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis Beschädigungen, Mängel, Missbrauch von Sicherheitseinrichtungen ... . . 34 Bereifung ............35 Medizinische Geräte .
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz ......76 Sichtprüfungen ........... . . 76 Auf- und Absteigen .
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis Fahrwege ............135 Fahrprogramm einstellen .
  • Seite 9 STILL SafetyLight (Variante) ........
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis Kabine ............250 Kabinentür öffnen .
  • Seite 11 Inhaltsverzeichnis Transportieren des Staplers ..........318 Transport .
  • Seite 12 Abmessungen ............386 VDI-Datenblatt RX70-20/600 und RX70-25 ....... . . 388 VDI-Datenblatt RX70-25/600 und RX70-30 .
  • Seite 13 Vorwort...
  • Seite 14 Vorwort Ihr Stapler Ihr Stapler Beschreibung des Staplers Allgemein Die Stapler der Baureihe RX70-20/25/30/35 mit einer Tragfähigkeit bis 3,5 t sind mit einem verbrennungsmotorisch/elektrischen Antrieb ausgestattet. Dieser Antrieb kombiniert die Vorteile des Verbrennungsmotors mit der exakten Regelung eines Elektroantriebs. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 21 km/h (ohne...
  • Seite 15: Ihr Stapler

    Vorwort Ihr Stapler Lenkung Der Stapler ist mit einer Pendelachse ausge- rüstet und verfügt über eine rückschlagfreie hydraulische Hinterradlenkung. Die Fahrsta- bilität wird bei Kurvenfahrten durch die lenk- winkelabhängige Geschwindigkeitsbegren- zung gewährleistet. Das einfache Handling des Staplers wird durch wendige Lenkachse unterstützt.
  • Seite 16: Bedienelemente

    Vorwort Ihr Stapler Das Fahr- und Hubverhalten lässt sich auf den Einsatz oder die Fahrergewohnheiten abstim- men. Fünf Fahrprogramme stehen dafür zur Verfügung. Die maximale Fahrgeschwindig- keit beträgt 21 km/h. Der Energiesparmodus Blue-Q bewirkt eine Einsparung des Energie- verbrauchs bis zu 10 %, ohne Leistungsein- bußen.
  • Seite 17: Allgemein

    Vorwort Ihr Stapler Allgemein Der in dieser Betriebsanleitung beschriebene Stapler entspricht den geltenden Normen und Sicherheitsvorschriften. Beim Betrieb des Staplers auf öffentlichen Straßen muss der Stapler den bestehenden nationalen Vorschriften des Einsatzlandes entsprechen. Die Fahrgenehmigung muss bei den zuständigen Stellen eingeholt werden. Der Stapler ist mit modernster Technik aus- gestattet.
  • Seite 18: Ce-Kennzeichnung

    Vorwort Ihr Stapler CE-Kennzeichnung Mit der CE-Kennzeichnung zeigt der Her- steller die Übereinstimmung des Staplers mit den zum Zeitpunkt der Inverkehrbrin- gung gültigen Normen und Vorschriften an und bestätigt deren Einhaltung mit der Aus- stellung der EG-Konformitätserklärung. Die CE-Kennzeichnung ist auf dem Fabrikschild angebracht.
  • Seite 19: Eg-Konformitätserklärung Gemäß Maschinenrichtlinie

    Vorwort Ihr Stapler EG-Konformitätserklärung gemäß Maschinenrichtlinie Erklärung STILL GmbH Berzeliusstraße 10 D-22113 Hamburg Wir erklären, dass die Maschine Flurförderzeugart entsprechend dieser Betriebsanleitung entsprechend dieser Betriebsanleitung mit der Maschinen-Richtlinie 2006/42/EG in der letzten gültigen Fassung übereinstimmt. Person, die bevollmächtigt ist, die technischen Unterlagen zusammenzustellen: siehe EG-Konformitätserklärung...
  • Seite 20 Vorwort Ihr Stapler Zubehör • Schlüssel für Schlüsselschalter (2 Stück) • Schlüssel für Kabine (Variante) • Innensechskantschlüssel zum Notabsen- 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 21 Vorwort Ihr Stapler 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 22: Übersicht

    Vorwort Ihr Stapler Übersicht Kennzeichnungsstellen links 10 bar DANGER DANGER DANGER DANGER DANGER 5430 1010 1080 1080 1080 5030 1050 1150 1270 1310 4430 1110 1230 1250 1500 4030 1150 1260 1200 1500 3730 1180 1290 1430 1500 3430 1210 1330 1470 1500 800 700 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 23 Vorwort Ihr Stapler Warnschild: Mitfahren von Personen nicht Hinweisschild StVZO-Angaben (Variante) erlaubt Hinweisschild: Beim Kippen des Staplers Hinweisschild: Reifenfülldruck nicht abspringen / Gegen die Kipprichtung Hinweisschild: Feststellbremse gelöst neigen Hinweisschild: Feststellbremse angezogen Kabelband Herstellerschriftzug Hinweisschild: Fahrdynamik Warnschild: Gefahr durch Abscheren / Hinweisschild: Mikrofon für Freisprechein- Gefahr durch hohen Flüssigkeitsdruck richtung (Variante)
  • Seite 24 Vorwort Ihr Stapler Kennzeichnungsstellen rechts DANGER STILL GmbH Hamburg Regelmäßige Prüfung (FEM 4.004) nach nationalen Vorschriften basierend auf den EG-Richtlinien: 2009/104/EG, 99/92/EG DANGER Nächste Prüfung 20xx DANGER 10 bar Die Prüfplakette ersetzt nicht das Prüfprotokoll Mitglied der: Fédération Européene de la Manutention...
  • Seite 25 Vorwort Ihr Stapler Hinweisschild: Befestigungspunkt Hebege- Hinweisschild: Reifenfülldruck schirr Hinweisschild: Befestigungspunkt Hebege- Herstellerschriftzug schirr Hinweisschild: Achtung / Betriebsanleitung Hinweisschild: „Zweipedal-Bedienung“ lesen / Beckengurt anlegen / Beim Verlas- (Variante) sen des Staplers Feststellbremse anziehen / Hinweisschild: FEM-Prüfung Mitfahren von Personen nicht erlaubt / Beim Prüfplakette Kippen des Staplers nicht abspringen / Ge- Herstellerschriftzug...
  • Seite 26: Einsatz Des Staplers

    Vorwort Einsatz des Staplers Fabrikationsnummer xx xxxx x xxxxx HINWEIS Die Fabrikationsnummer dient der Identifizie- rung des Staplers. Sie befindet sich auf dem Fabrikschild und ist bei allen technischen Fra- gen anzugeben. Die Fabrikationsnummer enthält folgende codierte Informationen: (1) Produktionsort (2) Typ (3) Baujahr (4) Zählnummer...
  • Seite 27: Bestimmungsgemäßer Einsatz Beim Schleppen

    Vorwort Einsatz des Staplers Der Stapler darf nur bestimmungsgemäß verwendet werden, wie in dieser Betriebsan- leitung dargestellt und beschrieben. Wenn der Stapler anders eingesetzt werden soll, als in der Betriebsanleitung festgelegt, so ist vorher die Zustimmung des Herstellers und gegebenenfalls der zuständigen Aufsichts- behörden einzuholen, um Gefährdungen zu vermeiden.
  • Seite 28: Einsatzort

    Vorwort Einsatz des Staplers GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch Herabfallen vom fahrenden Stapler! – Das Mitfahren von Personen auf dem Stapler ist verboten. Der Stapler darf nicht in feuer- oder explosi- onsgefährdeten Bereichen oder Korrosion verursachenden oder stark staubhaltigen Be- reichen betrieben werden.
  • Seite 29: Einsatz Von Arbeitsbühnen

    Vorwort Einsatz des Staplers sorgen. Im Zweifelsfalle ist die zuständige Aufsichtsbehörde zu fragen. HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Person „Betreiber“ beachten! GEFAHR Lebensgefahr durch Vergiftung! Es ist gefährlich, den Motor in geschlossenen Räu- men laufen zu lassen. Der Motor verbraucht Sau- erstoff und gibt Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und andere giftige Gase ab.
  • Seite 30: Umfang Der Dokumentation

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Informationen zur Dokumentation Umfang der Dokumentation • Originalbetriebsanleitung • Originalbetriebsanleitung von Anbaugerä- ten (Variante) • Ersatzteilliste • Je nach Ausstattung des Staplers kann eine „UPA“-Betriebsanleitung beiliegen. HINWEIS Die zusätzlichen Informationen im Abschnitt „Regeln für Betreiber von Flurförderzeugen“ beachten.
  • Seite 31: Informationen Zur Dokumentation

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Wartung der Geräte beauftragt ist, zur Kennt- nis zu bringen. Der Betreiber muss dafür sorgen, dass alle Benutzer diese Betriebsanleitung erhalten, gelesen und verstanden haben. Den vollständigen Umfang der Dokumen- tation gut aufbewahren und bei Weitergabe bzw.
  • Seite 32: Erläuterungen Zu Den Verwendeten Signalbegriffen

    Betriebsanleitung Das Ausgabedatum und die Version dieser Betriebsanleitung befinden sich auf der Titelseite. STILL arbeitet ständig an der Weiterentwick- lung der Stapler. Änderungen bleiben vorbe- halten und aus den Angaben und Abbildungen in dieser Betriebsanleitung können Ansprüche nicht geltend gemacht werden.
  • Seite 33: Abkürzungsverzeichnis

    Vorwort Informationen zur Dokumentation ACHTUNG Bei Arbeitsabläufen, die genau einzuhalten sind, um Materialbeschädigungen und/oder Zerstörun- gen zu vermeiden. HINWEIS Für technische Notwendigkeiten, die beson- derer Beachtung bedürfen. UMWELTHINWEIS Zur Vermeidung von Umweltschäden. Abkürzungsverzeichnis HINWEIS Dieses Abkürzungsverzeichnis gilt für alle Arten von Betriebsanleitungen. Nicht alle Abkürzungen, die hier gelistet sind, müssen auch in dieser Betriebsanleitung auftauchen.
  • Seite 34 Vorwort Informationen zur Dokumentation Abkür- Bedeutung Erläuterung zung Deutsches Institut für Normung deutsche Normungsorganisation Europäische Gemeinschaft Europäische Norm europäische Vereinigung der Förder- und Fédération Européene de la Manutention Lagertechnik maximum Force maximale Kraft deutsche Behörde zum Überwachen/Er- Gewerbeaufsichtsamt teilen von Arbeits-, Umwelt- und Verbrau- cherschutzvorschriften Übertragung von Datenpaketen in Funk- GPRS...
  • Seite 35: Definition Der Richtungen

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Abkür- Bedeutung Erläuterung zung Gefahrstoffverordnung, gültig für die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS Bundesrepublik Deutschland Verband der Elektrotechnik Elektronik technisch/wissenschaftlicher Verband in Informationstechnik Deutschland technisch/wissenschaftlicher Verein in Verein Deutscher Ingenieure Deutschland Verband Deutscher Maschinen- und Industrieverband deutscher Maschinen- VDMA Anlagenbau e.V.
  • Seite 36: Schematische Darstellungen

    Vorwort Informationen zur Dokumentation Schematische Darstellungen Darstellung von Funktionen und Bedien- vorgängen An vielen Stellen wird in dieser Dokumenta- tion der (zumeist sequentielle) Ablauf von be- stimmten Funktionen oder Bedienvorgängen erklärt. Um diese Abläufe zu verdeutlichen, werden schematische Darstellungen eines Gegengewichtsstaplers eingesetzt.
  • Seite 37: Der Umwelt Zuliebe

    Vorwort Der Umwelt zuliebe Der Umwelt zuliebe Verpackung Bei Lieferung des Staplers sind bestimmte Teile zum Zweck des Transportschutzes verpackt. Diese Verpackung ist vor der ersten Inbetriebnahme vollständig zu entfernen. UMWELTHINWEIS Das Verpackungsmaterial ist nach Lieferung des Staplers vorschriftsmäßig zu entsorgen. Entsorgung von Bauteilen und Batterien Der Stapler besteht aus unterschiedlichen...
  • Seite 38 Vorwort Der Umwelt zuliebe 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 39: Sicherheit

    Sicherheit...
  • Seite 40: Befähigte Person

    Sicherheit Definition der verantwortlichen Personen Definition der verantwortlichen Personen Betreiber Der Betreiber ist die natürliche oder juristische Person, die den Stapler nutzt oder in dessen Auftrag der Stapler genutzt wird. Der Betreiber muss sicherstellen, dass der Stapler nur bestimmungsgemäß und unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften dieser Betriebsanleitung eingesetzt wird.
  • Seite 41: Definition Der Verantwortlichen Personen

    Sicherheit Definition der verantwortlichen Personen prüfenden Flurförderzeugs und der zu be- trachtenden Gefährdungen verfügen. Fahrer Dieser Stapler darf nur von mindestens 18 Jahre alten geeigneten Personen geführt wer- den, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fä- higkeiten im Fahren und Handhaben von La- sten nachgewiesen haben und ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
  • Seite 42 Sicherheit Definition der verantwortlichen Personen GEFAHR Die Einnahme von Drogen, Alkohol oder von Re- aktionsfähigkeit beeinflussenden Medikamenten beeinträchtigen die Fähigkeit zum Führen des Staplers! Unter Einfluss der vorgenannten Mittel stehende Personen dürfen keinerlei Arbeiten mit oder an dem Stapler vornehmen. Verbot der Nutzung durch Unbefugte Der Fahrer ist während der Arbeitszeit für den Stapler verantwortlich.
  • Seite 43: Grundlagen Für Den Sicheren Betrieb

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Grundlagen für den sicheren Betrieb Versicherungsschutz auf dem Betriebsgelände Viele Betriebsgelände sind sogenannte beschränkt öffentliche Verkehrsflächen. HINWEIS Es wird darauf aufmerksam gemacht, die Be- triebshaftpflicht-Versicherung dahingehend zu überprüfen, ob bei eventuell auftretenden Schäden auf beschränkt öffentlichen Ver- kehrsflächen Versicherungsschutz für den Stapler gegenüber Dritten besteht.
  • Seite 44 Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Vor dem Einbau und der Benutzung von Rückhaltesystemen, die nicht vom Hersteller freigegeben sind, wird gewarnt. – Vor dem Um- oder Nachrüsten an den autorisierten Service wenden. Erst wenn die Herstellerfirma ohne Über- nahme des Betriebs durch eine andere juristi- sche Person aufgelöst wird, darf der Betreiber eigenständig eine Änderung am Stapler an- ordnen.
  • Seite 45: Veränderungen Am Fahrerschutzdach Und Dachlasten

    Warnung vor Nicht-Originalteilen Originalteile, Anbaugeräte und Zubehör sind speziell für diesen Stapler konzipiert. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass nicht von STILL gelieferte Teile, Anbaugeräte und Zubehör auch nicht von STILL geprüft und freigegeben sind. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 46: Beschädigungen, Mängel, Missbrauch Von Sicherheitseinrichtun- Gen

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb ACHTUNG Der Einbau und/oder die Verwendung solcher Pro- dukte kann daher u. U. konstruktiv vorgegebene Eigenschaften des Staplers negativ verändern und dadurch die aktive und/oder passive Fahrsicherheit beeinträchtigen. Es wird empfohlen, vor dem Einbau solcher Teile die Zustimmung des Herstellers und ggf.
  • Seite 47: Bereifung

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb Bereifung GEFAHR Gefährdung der Standsicherheit! Nichtbeachten der folgenden Informationen und Anweisungen kann zum Verlust der Standsicher- heit führen. Der Stapler kann kippen, es besteht Unfallgefahr! Folgende Faktoren können zum Verlust der Standsicherheit des Staplers führen und sind deshalb verboten: •...
  • Seite 48: Medizinische Geräte

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb fen, muss das Lastdiagramm entsprechend angepasst werden. – Hierzu an den autorisierten Service wen- den. Medizinische Geräte VORSICHT Elektromagnetische Störungen an medizinischen Geräten möglich! Nur gegen elektromagnetische Störungen ausrei- chend abgeschirmte Geräte benutzen. Medizinische Geräte, z.B. Herzschrittmacher oder Hörgeräte, können beim Betrieb des Staplers in der Funktion beeinträchtigt wer- den.
  • Seite 49: Länge Von Gabelzinken

    Sicherheit Grundlagen für den sicheren Betrieb VORSICHT Druckspeicher stehen unter hohem Druck. Bei unsachgemäßem Einbau eines Druckspeichers besteht erhöhte Verletzungsgefahr. Vor Arbeiten am Druckspeicher muss dieser druck- los geschaltet werden. – An den autorisierten Service wenden. Länge von Gabelzinken GEFAHR Durch falsche Auswahl der Gabelzinken besteht Unfallgefahr! –...
  • Seite 50: Restgefahren, Restrisiken

    Sicherheit Restrisiko Restrisiko Restgefahren, Restrisiken Trotz sorgfältiger Arbeit und Einhaltung der Normen und Vorschriften kann nicht ausgeschlossen werden, dass im Umgang mit dem Stapler noch weitere Gefahren auftreten können. Sowohl der Stapler als auch alle sonstigen Systemkomponenten entsprechen den zur Zeit gültigen Sicherheitsbestimmungen.
  • Seite 51: Standsicherheit

    Sicherheit Restrisiko • mangelnde Wartung und Prüfung, • Verwendung falscher Betriebsstoffe, • Überschreiten von Prüfintervallen. Missachtet der Betreiber diese Vorgaben fahrlässig oder vorsätzlich, und führt dies zu einem Unfall mit dem Stapler, ist der Hersteller von der Haftung befreit. Standsicherheit Die Standsicherheit des Staplers ist nach dem Stand der Technik geprüft worden und bei einer bestimmungs- und ordnungsgemä-...
  • Seite 52: Spezielle Risiken Der Benutzung Des Staplers Und Von Anbaugeräten

    Sicherheit Restrisiko Spezielle Risiken der Benutzung des Staplers und von Anbaugeräten Für jede Benutzung, die aus dem Rahmen des üblichen Einsatzes herausfällt und bei der der Fahrer nicht sicher ist, dass sie bestimmungs- gemäß und unfallsicher durchgeführt werden kann, ist die Zustimmung des Herstellers und des Anbaugeräteherstellers einzuholen.
  • Seite 53 Sicherheit Restrisiko 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 54: Übersicht Der Gefährdungen Und Gegenmaßnahmen

    Sicherheit Restrisiko Übersicht der Gefährdungen und Gegenmaßnahmen HINWEIS Diese Tabelle dient als Hilfe zur Beurteilung der Gefährdungen im Betrieb und gilt für alle Antriebsarten. Diese Tabelle beinhaltet keinen Anspruch auf Vollständigkeit. – Die nationalen Vorschriften des Einsatzlan- des beachten. Gefährdung Maßnahme Prüfvermerk Hinweise...
  • Seite 55: Gefährdung Für Die Beschäftigten

    Sicherheit Restrisiko Gefährdung Maßnahme Prüfvermerk Hinweise √ erledigt - nicht betroffen a) Diesel BetrSichV, Betriebsan- leitung und VDMA-Re- geln beachten b) Treibgas DGUV Vorschrift D34, Betriebsanleitung und VDMA-Regeln beachten Beim Laden der VDE 0510: BetrSichV, Betriebsan- Antriebsbatterie Insbesondere leitung und VDMA-Re- - Belüftung geln beachten sicherstellen...
  • Seite 56 Sicherheit Restrisiko Der Betreiber muss daher für den Betrieb gültige Betriebsanweisungen aufstellen (§ 6 ArbSchG) und dem Fahrer mitteilen. Eine zu- ständige Person ist zu benennen. HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Personen „Betreiber“ und „Fahrer“ beachten! Bau und Ausrüstung des Staplers entspre- chen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und tragen daher die CE-Kennzeichnung.
  • Seite 57: Sicherheitstechnische Prüfungen

    Sicherheit Sicherheitstechnische Prüfungen Sicherheitstechnische Prüfungen Regelmäßige Sicherheitsüberprü- fung des Staplers Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass der Stapler mindestens einmal jährlich oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine befähigte Person geprüft wird. Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Staplers in Be- zug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden.
  • Seite 58: Regelmäßige Überprüfung Des Schadstoffgehaltes Im Abgas

    Sicherheit Sicherheitstechnische Prüfungen hütungsvorschrift für die Verwendung von Flüssiggas“ prüfen. HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Personen „Betreiber“ und „Befähigte Person“ beachten! Die Treibgasanlage muss geprüft werden: • wiederkehrend in regelmäßigen Zeitab- ständen, mindestens jedoch einmal jähr- lich, • nach Instandsetzungsarbeiten, welche die Betriebssicherheit beeinflussen können, •...
  • Seite 59: Isolationsprüfung

    Sicherheit Sicherheitstechnische Prüfungen senschaftlichen Verordnungen BGV D34 „Un- fallverhütungsvorschrift für die Verwendung von Flüssiggas“ prüfen. Art und Umfang der Prüfungen können national unterschiedlich sein. Anderslautende gesetzliche Bestimmungen in den jeweiligen Betreiberländern sind bei der Benutzung von Staplern mit Treibgasanlage zu beachten. HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Personen „Betreiber“...
  • Seite 60: Zulässige Betriebsstoffe

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Zulässige Betriebsstoffe VORSICHT Betriebsstoffe können gefährlich sein! – Sicherheitsvorschriften im Umgang mit diesen Stoffen beachten, siehe Kapitel „Sicherheitsvor- schriften im Umgang mit Betriebsstoffen“. – Sicherheitsdatenblätter des Betriebsstoffher- stellers beachten. –...
  • Seite 61: Sicherheitsvorschriften Im Umgang Mit Betriebsstoffen

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Öle GEFAHR Öle sind brennbar! – Die gesetzlichen Vorschriften beachten. – Öle nicht auf heiße Motorteile gelangen lassen. – Rauchen, Feuer und offenes Licht ist verboten! GEFAHR Öle sind giftig! – Kontakt und Verzehr vermeiden. –...
  • Seite 62: Hydraulikflüssigkeit

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen UMWELTHINWEIS Öle sind wassergefährdende Stoffe! Öl immer in vorschriftsmäßigen Behältern • aufbewahren. Verschütten von Ölen vermeiden. • Verschüttetes Öl sofort mit Ölbindemittel • binden und vorschriftsmäßig entsorgen. Alte Öle vorschriftsmäßig entsorgen. • Hydraulikflüssigkeit VORSICHT Diese Flüssigkeiten stehen bei Be- trieb unter Druck und sind gesund- heitsgefährdend.
  • Seite 63: Batteriesäure

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen UMWELTHINWEIS Hydraulikflüssigkeit ist ein wassergefährden- der Stoff. Hydraulikflüssigkeit immer in vorschrifts- • mäßigen Behältern aufbewahren. Verschütten vermeiden. • Verschüttete Hydraulikflüssigkeit sofort mit • Ölbindemittel beseitigen und vorschriftsmä- ßig entsorgen. Alte Hydraulikflüssigkeit vorschriftsmäßig • entsorgen. Batteriesäure VORSICHT Batteriesäure enthält gelöste Schwe-...
  • Seite 64 Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Treibgas Die vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften veröffentlichten Un- fallverhütungsvorschriften „Verwendung von Flüssiggas“ (BGV D34) oder die nationalen Vorschriften sind unbedingt zu beachten. Flüssiggase sind die brennbaren Gase PROPAN, BUTAN und deren Gemische. Sie befinden sich in Treibgasflaschen oder Treibgastanks und werden dort zum Antrieb für Verbrennungsmotoren bereitgehalten.
  • Seite 65 Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen GEFAHR Vergiftungsgefahr! Es ist darauf zu achten, dass Stap- ler mit Treibgasanlagen nur dann in ganz oder teilweise geschlossenen Räumen betrieben werden, wenn in der Atemluft keine gefährlichen Kon- zentrationen gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile entstehen kön- nen.
  • Seite 66 Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Sichere Verwendung von Treibgasstap- lern Die Treibgasanlage ist mindestens einmal jährlich von einer befähigten Person für Treib- gasanlagen auf Beschädigung und Dichtheit zu prüfen, siehe Kapitel „Regelmäßige Sicher- heitsüberprüfung der Treibgasanlage“. Ist man sich nicht über Art und Zustand des Verdampfer-Druckreglers sicher oder hat be- reits seit längerem keine Überprüfung der Treibgasanlage stattgefunden, sollte unver-...
  • Seite 67 Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen • nicht an Treppen von Freianlagen, • nicht an besonders gekennzeichneten Rettungswegen, • nicht in Garagen, • nicht in Arbeitsräumen. HINWEIS Auch den Abschnitt „Allgemeine Anforde- rungen an Druckgasbehälter; Betreiben von Druckgasbehältern“ in den Technischen Re- geln Druckgasbehälter TRG 380 und 404 beachten bzw.
  • Seite 68: Kühlmittel Und Kühlflüssigkeit

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Kühlmittel und Kühlflüssigkeit VORSICHT Kühlmittel und Kühlflüssigkeit können Gesundheit und Umwelt gefährden! Kühlmittel sind chemische Korrosi- ons- und Kühlanlagenschutzmittel wie Glysantin. Die Kühlflüssigkeit ist ein entsprechendes Gemisch aus Was- ser und Kühlmittel. Kühlmittel können in konzentrierter und in verdünnter Form beim Verschlucken oder Ver- schütten die Gesundheit bzw.
  • Seite 69 Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen VORSICHT Bremsflüssigkeit ist gesundheitsge- fährdend! Bremsflüssigkeit reizt die Augen und kann bei längerem Kontakt die Haut austrocknen. – Vor Arbeitsbeginn Hände mit einer Hautschutzsalbe einreiben. – Langen oder intensiven Hautkon- takt vermeiden. Bei Hautkontakt benetzte Haut mit Wasser und Seife reinigen, anschließend Haut- pflegemittel verwenden.
  • Seite 70: Entsorgung Von Betriebsstoffen

    Sicherheit Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Betriebsstoffen Entsorgung von Betriebsstoffen UMWELTHINWEIS Die bei der Reparatur, Wartung und Reini- gung anfallenden Stoffe sind ordnungsgemäß zu sammeln und entsprechend den nationalen Vorschriften des Einsatzlandes zu entsorgen. Die Arbeiten dürfen nur an den hierfür vorge- sehenen Plätzen vorgenommen werden.
  • Seite 71: Geräuschemissionen

    Sicherheit Emissionen Emissionen Die angegebenen Werte gelten für einen Standardstapler (vgl. die Angaben im Kapitel „Technische Daten“). Abweichende Berei- fung, andere Hubgerüste, Zusatzeinrichtun- gen usw. können andere Werte ergeben. Geräuschemissionen Die Werte wurden nach Messverfahren der Norm EN 12053 „Sicherheit von Flurförder- zeugen - Verfahren für die Messung der Ge- räuschemission“...
  • Seite 72 Sicherheit Emissionen Vibrationen Die Vibrationen der Maschine wurden nach den Normen DIN EN 13059 „Sicherheit von Flurförderzeugen - Schwingungsmessung“ und DIN EN 12096 „Mechanische Schwingun- gen - Angabe und Nachprüfung von Schwin- gungskennwerten“ an einer identischen Ma- schine ermittelt. Frequenzbewerteter Effektivwert der Be- schleunigung auf dem Sitz Fahrersitz MSG 65 Messunsicherheit...
  • Seite 73 Sicherheit Emissionen Abgase GEFAHR Gesundheitsgefährdung durch Abgase! Abgase von Verbrennungsmotoren sind gesund- heitsschädlich. Besonders die im Dieselabgas enthaltenen Rußpartikel können Krebs verursa- chen. Beim Laufenlassen des Verbrennungsmo- tors besteht Vergiftungsgefahr durch die im Abgas enthaltenen Bestandteile CO, CH, NOx. Moderne Abgasnachbehandlungssysteme (z. B. Katalysatoren, Partikelfilter oder vergleichbare Systeme) können Abgase reinigen, sodass beim Betrieb des Staplers die Gesundheits- und Vergif-...
  • Seite 74 Sicherheit Emissionen 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 75: Übersichten

    Übersichten...
  • Seite 76 Übersichten Gesamtansicht Gesamtansicht 7306_003-001 Rundumkennleuchte (Variante) Gabelzinken Arbeitsscheinwerfer hinten (Variante) Gabelträger Beleuchtung hinten (Variante) Hydraulikanschluss für Anbaugerät Fahrerplatz Beleuchtung vorn (Variante) Starterbatterie Hubgerüst Treibgasflasche/Treibgastank (Variante) Arbeitsscheinwerfer vorn (Variante) Anhängevorrichtung Fahrerschutzdach Lenkachse Abgasrohr Antriebsachse 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 77 Übersichten Fahrerplatz Fahrerplatz 7314_003-048 Feststellbremshebel Getränkehalter für maximal 0,5-l-Flaschen Lenkrad Fahrersitz Schlüsselschalter Ablagefach und Aufbewahrungsort der Anzeige-Bedieneinheit Betriebsanleitung Papierablage Fahrpedal Bedienelemente für Hydraulik- und Fahr- Bremspedal funktionen Hebel der Lenksäulenverstellung Ablagefach (Variante) HINWEIS Die Ausstattung des Staplers kann von der dargestellten Ausstattung abweichen.
  • Seite 78: Anzeige-Bedieneinheit

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Bedien- und Anzeigeelemente Anzeige-Bedieneinheit Taste Warnblinkanlage Anzeige Betriebsstunden Taste Scheibenwischer vorn Anzeige Uhrzeit (digital) Taste Arbeitsscheinwerfer Nicht belegt Taste Fahrprogrammwahl Anzeige Rundumkennleuchte Softkey Beleuchtung Anzeige Innenbeleuchtung Symbol Beleuchtung Anzeige Heckscheibenheizung Nicht belegt Softkey Innbeleuchtung/Rundumkenn- Anzeige Kraftstoffstand leuchte Anzeige Fahrprogramm (numerisch) Softkey Heckscheibenheizung...
  • Seite 79: Bedienelemente Für Hydraulik- Und Fahrfunktionen

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente – Bei Fragen an den autorisierten Service wenden. Bedienelemente für Hydraulik- und Fahrfunktionen Zur Bedienung der Hydraulik- und Fahrfunk- tionen des Staplers sind verschiedene Aus- führungen der Bedienelemente möglich. Der Stapler kann mit nachfolgenden Bediene- lementen ausgestattet sein: •...
  • Seite 80: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Minihebel Zweifach 360°-Hebel „Hubgerüst“ Funktionstaster „F1“ Funktionstaster „F2“ Kreuzhebel „Fahrtrichtung/Blinker“ Funktionstaster „5. Funktion“ Kreuzhebel „Anbaugeräte“ Signalhorntaster HINWEIS Mit den Funktionstastern (2) und (3) lassen sich je nach Ausstattung verschiedene elektri- sche Anbauteile steuern. Für Änderungen an den autorisierten •...
  • Seite 81: Minihebel Dreifach

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Minihebel Dreifach 7325_003-026 360°-Hebel „Hubgerüst“ Funktionstaster „5. Funktion“ Funktionstaster „F1“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 1“ Funktionstaster „F2“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 2“ Kreuzhebel „Fahrtrichtung/Blinker“ Signalhorntaster HINWEIS Mit den Funktionstastern (2) und (3) lassen sich je nach Ausstattung verschiedene elektri- sche Anbauteile steuern. Für Änderungen an den autorisierten •...
  • Seite 82: Minihebel Vierfach

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Minihebel Vierfach 7325_003-027 Bedienhebel „Heben-Senken“ Funktionstaster „5. Funktion“ Bedienhebel „Neigen“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 1“ Funktionstaster „F1“ Bedienhebel „Zusatzhydraulik 2“ Funktionstaster „F2“ Signalhorntaster Kreuzhebel „Fahrtrichtung/Blinker“ HINWEIS Mit den Funktionstastern (3) und (4) lassen sich je nach Ausstattung verschiedene elektri- sche Anbauteile steuern.
  • Seite 83: Joystick 4Plus

    Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Joystick 4Plus 6210_003-087 Horizontaler Wipptaster „3. Hydraulikfunk- LED Klammersperre (Variante) tion“, Hubgerüst neigen Schieber „4. Hydraulikfunktion“, z. B. Piktogramme zu den Hydraulikgrundfunk- Schubrahmen vor/zurück tionen Vertikaler Wipptaster „Fahrtrichtung“ Piktogramme zur 5. Hydraulikfunktion und Umschalttaste „F“ zur Klammersperre (Variante) Signalhorntaster Piktogramme zur 3.
  • Seite 84 Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Fingertipp 7325_003-028 Funktionstaster „F1“ Bedienhebel „Anbaugeräte“ Funktionstaster „F2“ Bedienhebel „Anbaugeräte“ Blinkertaster links Bedienhebel „Neigen“ Signalhorntaster Bedienhebel „Heben-Senken“ Blinkertaster rechts Fahrtrichtungsschalter Funktionstaster „5. Funktion“ HINWEIS Mit den Funktionstastern (1) und (2) lassen sich je nach Ausstattung verschiedene elektri- sche Anbauteile steuern.
  • Seite 85 Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente Minikonsole Die Minikonsole befindet sich an der Lenk- säule unterhalb des Lenkrads. 7311_003-056 Fahrtrichtungsschalter Blinkerschalter 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 86 Übersichten Bedien- und Anzeigeelemente 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 87: Bedienung

    Bedienung...
  • Seite 88 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Sichtprüfungen VORSICHT Verletzungsgefahr durch Herabstür- zen vom Stapler! Beim Klettern auf dem Stapler besteht die Gefahr hängenzubleiben oder auszurutschen und herabzustürzen. Höher gelegene Stellen am Stapler mit entsprechenden Hilfsmitteln erreichen.
  • Seite 89 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Komponente Maßnahme Ordnungsgemäße Befestigung gemäß der Betriebs- anleitung des Herstellers sicherstellen. Sichtprüfung auf Unversehrtheit und Dichtigkeit Anbaugeräte (Variante) durchführen. Prüfung auf ordnungsgemäße Funktion durchfüh- ren. Bereich unter dem Stapler auf Austritt von Betriebs- Unterboden stoffen kontrollieren.
  • Seite 90 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Komponente Maßnahme Sichtprüfung auf Beschädigungen und Undichtig- keiten durchführen. Hub- und Neigezylinder, Tank, Ventilblock, Bereich unter dem Stapler auf Austritt von Betriebs- Schläuche, Rohre, Anschlüsse stoffen kontrollieren. Beschädigte Komponenten nur durch den autori- sierten Service ersetzen lassen.
  • Seite 91: Prüfungen Und Tätigkeiten Vor Dem Täglichen Einsatz

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Auf- und Absteigen VORSICHT Verletzungsgefahr beim Auf- und Absteigen durch Abrutschen, Stoßen oder Hängenbleiben! Ist die Fußraumabdeckung stark verschmutzt oder mit Öl verschmiert, besteht Rutschgefahr. Es besteht die Gefahr, sich den Kopf am Holm des Fahrerschutzdachs zu stoßen oder beim Absteigen mit der Kleidung hängenzubleiben.
  • Seite 92: Ablagen Und Getränkehalter

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Als Auf- und Abstiegshilfen sind der Fußraum (5) als Trittstufe und der Handgriff (1) zum Festhalten zu verwenden. Der Holm des Fahrerschutzdachs (2) kann ebenfalls zum Festhalten genutzt werden. Das Aufsteigen sollte stets vorwärts erfolgen: –...
  • Seite 93: Fahrersitz Msg 65/Msg 75 Einstellen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Fahrersitz MSG 65/MSG 75 einstel- GEFAHR Es besteht Unfallgefahr durch plötzliches Verstel- len des Sitzes oder der Rückenlehne und dadurch erfolgende unkontrollierte Bewegungen des Fah- rers. Dies kann zu unbeabsichtigter Betätigung der Lenkung oder der Bedienelemente führen und dadurch unkontrollierte Bewegungen des Staplers oder der Last hervorrufen.
  • Seite 94 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Fahrersitz verschieben – Hebel (1) hochziehen und halten. – Fahrersitz in die gewünschte Position schieben. – Hebel loslassen. – Sicherstellen, dass der Fahrersitz fest eingerastet ist. 7094_003-006 Rückenlehne einstellen Beim Entrasten der Rückenlehne diese nicht belasten.
  • Seite 95 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Sitzfederung einstellen HINWEIS Der Fahrersitz kann individuell auf das Ge- wicht des Fahrers eingestellt werden. Um eine optimale Einstellung der Sitzfederung zu erreichen, muss der Fahrer beim Einstellen auf dem Sitz sitzen. HINWEIS Der Fahrersitz MSG 65/MSG 75 ist für Perso- nen mit einem Gewicht von 45 kg bis 170 kg...
  • Seite 96 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Lendenwirbelstütze (Variante) einstellen HINWEIS Die Lendenwirbelstütze kann individuell auf die Lendenwirbel des Fahrers eingestellt wer- den. Beim Einstellen wird eine Verwölbung in den oberen oder unteren Bereich des Rücken- polsters bewegt. – Drehknopf (5) nach oben oder unten drehen, bis die Lendenwirbelstütze in die gewünschte Position gebracht ist.
  • Seite 97: Sitzheizung (Variante) Ein- Und Ausschalten

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Sitzheizung (Variante) ein- und aus- schalten HINWEIS Die Sitzheizung funktioniert nur, wenn der Sitzkontaktschalter aktiv ist, d. h. wenn der Fahrer auf dem Fahrersitz sitzt. – Sitzheizung (7) durch Betätigen des Schal- ters ein bzw.
  • Seite 98: Lenksäule Einstellen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Länge der Armlehne einstellen – Sterngriff (1) durch Linksdrehen lösen. – Armlehne (2) in die gewünschte Position schieben. – Sterngriff durch Rechtsdrehen festziehen. – Sicherstellen, dass die Armlehne fest verschraubt ist. Höhe der Armlehne einstellen –...
  • Seite 99: Not-Aus-Schalter Entriegeln

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Not-Aus-Schalter entriegeln HINWEIS Nur Stapler mit Joystick 4Plus (Variante) haben einen Not-Aus-Schalter. – Not-Aus-Schalter (1) herausziehen, bis er entriegelt. 6321_003-142 Signalhorn betätigen – Signalhorntaster (1) drücken. Das Signalhorn ertönt. HINWEIS Das Signalhorn dient dazu, Personen vor drohenden Gefahren zu warnen oder die eigene Überholabsicht anzukündigen.
  • Seite 100: Beckengurt Anlegen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Beckengurt GEFAHR Auch beim Einsatz eines freigegebe- nen Rückhaltesystems besteht noch ein Restrisiko für eine Verletzung des Fahrers, wenn der Stapler umkippt! Diese Verletzungsgefahr kann durch die Kombination des Rückhaltesy- stems mit dem Beckengurt reduziert werden.
  • Seite 101 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Meldung SICHERHEITSGURT in der An- zeige-Bedieneinheit, siehe Kapitel „Dis- play-Meldungen“. – Beckengurt (3) ruckfrei aus dem Gurtauf- roller ziehen und eng am Körper anliegend über die Oberschenkel legen. HINWEIS So weit wie möglich zurücksetzen, damit der Rücken an der Rückenlehne anliegt.
  • Seite 102 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Beckengurt lösen – Rote Taste (4) am Gurtschloss (1) drücken. – Gurtzunge langsam mit der Hand zum Aufroller zurückführen. HINWEIS Beckengurt nicht zu schnell einlaufen lassen. Durch das Aufschlagen der Gurtzunge kann die Blockierautomatik ausgelöst werden.
  • Seite 103: Räder Und Reifen Auf Zustand Prüfen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Fahrerkabine GEFAHR Lebensgefahr durch Herausfallen aus dem kippen- den Stapler! Um beim Kippen des Staplers nicht unter den Stapler zu geraten und zerquetscht zu werden, muss ein Rückhaltesystem vorhanden und genutzt sein. Es schützt den Fahrer davor, beim Kippen des Staplers herausgeschleudert zu werden.
  • Seite 104: Treibgasflaschenventil Öffnen Bei Doppel-Flaschenhalter

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz HINWEIS Es dürfen nur zulässige Reifentypen verwen- det werden, siehe Kapitel „Bereifung“. – Die Reifen (1) auf Verschleiß und Beschä- digung prüfen. Die Reifen dürfen nicht schadhaft oder ver- schlissen sein. Die Abnutzung muss auf bei- den Seiten gleich sein.
  • Seite 105 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz VORSICHT Flüssiggas kann Erfrierungen an der Haut verursachen! – Schutzhandschuhe tragen. ACHTUNG Bei zu schnellem Öffnen des Flaschenventils kann die Anlage vereisen. – Flaschenventil langsam öffnen. – Zum Freischalten der oberen Gasflasche (1), den Hebel (2) nach unten legen.
  • Seite 106: Bremsanlage Auf Funktion Prüfen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz – Zum Freischalten der unteren Gasflasche (1), den Hebel (2) nach oben legen. – Flaschenventil (3) der unteren Gasflasche durch langsames Linksdrehen öffnen. – Flaschenventil (4) der oberen Gasflasche prüfen. Das Ventil muss geschlossen sein. –...
  • Seite 107 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz GEFAHR Lebensgefahr durch den wegrollen- den Stapler! Ohne gezogene Feststellbremse kann der Stapler Personen überrollen. – Den Stapler während der folgenden Prüfung nicht verlassen. – Den Stapler auf einer größeren Steigung (z. B. eine Rampe) anhalten und die Fest- stellbremse betätigen.
  • Seite 108 Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz – Einen ausreichend großen, freien Bereich suchen, in dem niemand behindert wird. – Den Stapler auf Schrittgeschwindigkeit beschleunigen. – Den Motor mit dem Schlüsselschalter ausschalten. – Die Feststellbremse betätigen. Der Stapler muss verzögern und stehen bleiben.
  • Seite 109: Lenkanlage Auf Funktion Prüfen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Lenkanlage auf Funktion prüfen GEFAHR Bei Ausfall der Hydraulik besteht Unfallgefahr durch verändertes Lenkverhalten. – Den Stapler nicht mit defekter Lenkanlage betreiben. – Lenkrad (1) betätigen. Das Lenkungsspiel im Stand darf maximal zwei Finger breit sein.
  • Seite 110: Nullabgleich Der Lastmessung (Variante)

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz Der Knopf wird entriegelt und springt heraus. Der Stapler führt den internen Selbsttest durch und ist danach wieder betriebsbereit. Nullabgleich der Lastmessung (Variante) HINWEIS Um die Genauigkeit der Lastmessung (Va- riante) jederzeit sicherzustellen muss ein Nullabgleich durchgeführt werden.
  • Seite 111: Hubgerüst-Senkrechtstellung (Variante) Auf Funktion Prüfen

    Bedienung Prüfungen und Tätigkeiten vor dem täglichen Einsatz – Den Softkey (1) drücken. Der Nullabgleich der Lastmessung ist einge- schaltet. Das Symbol wird angezeigt. Im Display erscheint die Meldung GABELN AB- SENKEN HINWEIS Bei dem folgenden Vorgang muss der Ga- belträger kurz gesenkt und abrupt gestoppt werden.
  • Seite 112: Einschalten Und Starten

    Bedienung Einschalten und Starten Das Hubgerüst muss vollständig nach vorne neigen und weich in den Endanschlag laufen. Einschalten und Starten Motor vorwärmen Funktion Motorvorwärmung Bei Staplern mit Motorvorwärmung (Variante) befindet sich im Kühlsystem des Verbren- nungsmotors ein Heizelement (1), das mit einem Einbaustecker (3) im Motorraum ver- bunden ist.
  • Seite 113 Bedienung Einschalten und Starten GEFAHR Lebensgefahr! – Das Anschlusskabel ausschließlich an geerdete Steckdose anschließen und Anschlusskabel (2) nach CEE 57, 3 x 1,5 mm verwenden. – Den Stecker des Anschlusskabels (2) in den Einbaustecker (3) stecken. – Den Stecker (4) in eine 230-V-Steckdose stecken.
  • Seite 114 Bedienung Einschalten und Starten VORSICHT Flüssiggas kann Erfrierungen an der Haut verursachen! – Schutzhandschuhe tragen. ACHTUNG Bei zu schnellem Öffnen des Flaschenventils kann die Anlage vereisen. – Flaschenventil langsam öffnen. – Flaschenventil (1) durch langsames Links- drehen öffnen. – Prüfen, ob es nach Gas riecht. –...
  • Seite 115 Bedienung Einschalten und Starten GEFAHR Explosionsgefahr durch Funken- schlag! – Beim Öffnen und Schließen kein Schlagwerkzeug verwenden. VORSICHT Flüssiggas kann Erfrierungen an der Haut verursachen! – Unbedingt Schutzhandschuhe tragen. ACHTUNG Bei zu schnellem Öffnen kann die Anlage vereisen. – Absperrventil langsam öffnen. –...
  • Seite 116: Schlüsselschalter Einschalten

    Bedienung Einschalten und Starten Die Füllstandanzeige (4) am Treibgasbehälter zeigt an, wie viel Treibgas zur Verfügung steht. 50 60 Inhalt 7314_003-057 Schlüsselschalter einschalten VORSICHT Vor dem Einschalten des Schlüsselschalters müs- sen alle Prüfungen vor der Inbetriebnahme ohne Erkennen eines Mangels durchgeführt worden sein.
  • Seite 117 Bedienung Einschalten und Starten Es wird ein Selbsttest durchgeführt. Alle Lam- pen der Fahrtrichtungs- und Blinkeranzeigen leuchten kurz auf. 7312_003-085 Nach dem Einschalten des Schlüsselschal- ters zeigt das Display das Begrüßungsbild in der eingestellten Sprache. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 118: Standardanzeigen

    Bedienung Einschalten und Starten Das Display zeigt die Warnmeldung Nei- gen/Geschwindigkeit HINWEIS Die Neigegeschwindigkeit des Hubgerüsts ist bei diesem Stapler spürbar höher, als bei früheren Produktionsserien dieser Baureihe. Die Steuerung des Staplers ist vollständig gestartet. Verfügt der Stapler über die Variante „Zu- gangsberechtigung mit PIN-Code“, wechselt die Anzeige zuerst in das Eingabemenü...
  • Seite 119 Bedienung Einschalten und Starten HINWEIS Im Display können weitere Informationen erscheinen. Das Kapitel „Display-Meldungen“ beach- • ten. Zugangsberechtigung mit PIN-Code (Variante) Beschreibung Mit der Variante „Zugangsberechtigung mit PIN-Code“ ausgestattete Stapler sind durch eine fünfstellige Fahrer-PIN gegen unbefugte Benutzung geschützt. Es können bis zu fünfzig verschiedene Fahrer-PIN festlegt werden, damit derselbe Stapler von verschiedenen Fahrern mit jeweils eigenem...
  • Seite 120: Eingabemenü Zugangscode

    Bedienung Einschalten und Starten Ab Werk ist die erste Fahrer-PIN mit „11111“ voreingestellt. Alle weiteren sind mit „0xFFF“ voreingestellt, jedoch ohne Funktion, da die größte gültige Fahrer-PIN „99999“ ist. Per- sonen mit entsprechender Zugangsberech- tigung, z. B. Fuhrparkleiter, können die Fah- rer-PIN im entsprechenden Menü...
  • Seite 121 Bedienung Einschalten und Starten Wird eine falsche Fahrer-PIN eingegeben, erscheint für kurze Zeit die Meldung . Erlischt die Meldung, kann die GUELTIG Fahrer-PIN erneut eingegeben werden. BQ_023_de_V2 Nach drei ungültigen Eingabeversuchen erscheint die Meldung CODE ABGELEHNT Die erneute Eingabe ist danach jeweils für fünf Minuten gesperrt.
  • Seite 122: Festlegen Der Fahrer-Pin

    Bedienung Einschalten und Starten Festlegen der Fahrer-PIN HINWEIS Nur Personen mit entsprechender Zugangs- berechtigung, z. B. Fuhrparkleiter, können die Fahrer-PIN festlegen. Damit der Fuhrparklei- ter die Fahrer-PIN festlegen kann, muss er das Konfigurationsmenü aufrufen. Das Konfigu- rationsmenü ist durch ein Passwort gesichert. Mit dem Passwort kann der Fuhrparkleiter ge- nerell Einstellungen am Stapler vornehmen.
  • Seite 123 Bedienung Einschalten und Starten Im Display erscheint die Anzeige KONFIGU- RATION – Über die Fahrprogrammwahltaste (1) und die Menüwechseltaste (3) das Menü auswählen. ZUGANGSCODE – Die Auswahl mit dem Softkey bestätigen. BQ_31_de Auswahl der Fahrer-PIN Im Menü kann zwischen ZUGANGSCODE fünfzig möglichen Fahrer-PIN ausgewählt werden.
  • Seite 124 Bedienung Einschalten und Starten Im Display erscheint die Anzeige NEUER CODE – Über die Tasten bzw. die Softkeys (5) die gewünschte Fahrer-PIN eingeben. Die eingegebenen Ziffern erscheinen nicht im Display, sondern werden als Kreise im Feld (6) dargestellt. NEUER CODE Im Display erscheint die Anzeige BESTAE- TIGEN...
  • Seite 125 Bedienung Einschalten und Starten Stimmt die im Untermenü BESTAETIGEN eingegebene Fahrer-PIN nicht mit der zuvor im Untermenü eingegebenen NEUER CODE Fahrer-PIN überein, erscheint die Meldung UNGUELTIG Die Meldung erlischt nach kurzer Zeit. Im Untermenü kann die neue BESTAETIGEN Fahrer-PIN zur erneuten Bestätigung einge- geben werden.
  • Seite 126: Passwort Ändern

    Bedienung Einschalten und Starten Passwort ändern Es wird empfohlen, das werkseitig voreinge- stellte Passwort zu ändern. HINWEIS Das Passwort lässt sich nur bei betätigter Feststellbremse ändern. – Fahrprogrammwahltaste (1) und Menü- wechseltaste (2) gleichzeitig drücken. Blue-Q_029_V2 Im Display erscheint die Anzeige PASSWORT –...
  • Seite 127 Bedienung Einschalten und Starten Im Display erscheint die Anzeige KONFIGU- RATION – Über die Fahrprogrammwahltaste (1) und die Menüwechseltaste (3) das Menü auswählen. PASSWORT – Die Auswahl mit dem Softkey bestätigen. BQ_032_de Im Display erscheint die Anzeige PASS- WORT/PASSWORTEBENE – Über die Fahrprogrammwahltaste (1) und die Menüwechseltaste (4) die gewünschte (2) auswählen.
  • Seite 128 Bedienung Einschalten und Starten Im Display erscheint die Anzeige NEUER CODE Das vierstellige Passwort kann über die Tasten (1) eingegeben werden. ACHTUNG Nicht das Passwort 1777 eingeben! Bei Eingabe dieses Passworts werden die Ein- stellmöglichkeiten für den Fuhrparkleiter auf die Fahrer-Berechtigungen beschränkt und können nicht eigenständig zurückgesetzt werden.
  • Seite 129: Motor Starten

    Bedienung Einschalten und Starten Motor starten GEFAHR Gesundheitsgefährdung durch Abgase! Es ist gefährlich, den Motor in geschlossenen Räumen laufen zu lassen. Der Motor verbraucht Sauerstoff und gibt Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und andere giftige Gase ab. – Beim Einsatz von Staplern mit Verbrennungs- motor in ganz oder teilweise geschlossenen Arbeitsbereichen nationale Gesetze und Ver- ordnungen beachten.
  • Seite 130 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Anzeigen Standardanzeigen In der Werkseinstellung sind folgende Anzei- gen im Display der Anzeige-Bedieneinheit sichtbar: Kraftstoffstand Ist eine nutzbare Gasmenge vorhanden, erscheint keine Anzeige im Anzeigefeld. Erst kurz bevor der Gasvorrat erschöpft ist, blinkt im Anzeigefeld die Meldung LEER Fahrprogramm Zeigt das aktuelle Fahrprogramm...
  • Seite 131: Bedienung Der Anzeige-Bedieneinheit

    Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Zusätzliche Anzeigen Menüwechseltaste Beim Drücken der Menüwechseltaste er- scheinen folgende zusätzliche Anzeigen: „Wartung in“-Anzeige 9 9 0 h Zeigt die verbleibende Zeit in Stunden bis zur Durchführung der nächsten 0 . 0 k m Wartung nach Wartungsplan in der 0 .
  • Seite 132 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit – Fahrprogrammtaste (1) und Menüwechsel- taste (2) gleichzeitig drücken Blue-Q_029_V2 Die Displayanzeige wechselt in das Menü PASSWORD HINWEIS Zum Konfigurieren der Displayanzeigen kann die Eingabe eines Passworts erforderlich sein. Dies hängt von der Parametrierung der Anzeige-Bedieneinheit ab. Zum Parametrieren der Anzeige-Bedien- •...
  • Seite 133 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit – Den Softkey (3) drücken. Die Displayanzeige wechselt in das Menü KONFIGURATION Folgende Einstellungen sind möglich und im entsprechenden Kapitel zu finden: • Datum und Uhrzeit einstellen • Tageskilometer und Tagesfahrzeit zurück- stellen • Sprache einstellen •...
  • Seite 134 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Beschreibung Symbol Last Uhrzeit Hydrauliksystem Abgasreiniger Kühlflüssigkeitstemperatur Kraftstoffstand Blue-Q Leistung (Durchschnitt) Leistung (Trend) Symbole für Warnhinweise Beschreibung Symbol Feststellbremse Sitzschalter betätigen Sicherheitsgurt Batterie Säurefüllstand Neutraler Warnhinweis Sind Sie sicher? Öldruck Symbole für Fehlermeldungen Beschreibung Symbol Bremsanlage Funktionsstörung Übertemperatur des Motors Übertemperatur Störung in der elektrischen Anlage...
  • Seite 135 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Symbole für die Softkey-Funktionen der Zusatzausrüstung Für die Zusatzausrüstung werden links im Display folgende Symbole für die Softkey- Funktionen verwendet: Beschreibung Symbol keine Anzeige Leerfeld Allgemeine Funktion AUS Allgemeine Funktion EIN Arbeitsscheinwerfer hinten AUS Arbeitsscheinwerfer hinten EIN Arbeitsscheinwerfer vorne AUS Arbeitsscheinwerfer vorne EIN Frontscheibenheizung AUS...
  • Seite 136: Status-Leds Funktionstasten Für Zusatzelektrik

    Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Beschreibung Symbol Lastmessung Nullabgleich AUS Lastmessung Nullabgleich EIN Lastmessung AUS Lastmessung EIN Symbole für die Softkey-Funktionen der Menüführung und zum Quittieren von Meldungen Für die Menüführung und zum Quittieren von Meldungen werden links im Display folgende Symbole für die Softkey-Funktionen verwendet: Beschreibung Symbol...
  • Seite 137 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Symbole für Ziffernblock Zur Eingabe von Ziffern und zum Abbrechen oder Bestätigen der Eingaben werden die nutzbaren Tasten und Softkeys im Display dargestellt. Darstellung zur Eingabe des Fuhrparkleiter- Passwortes: BQ_037 Darstellung zur Eingabe der Fahrer-PIN (Zugangscode): BQ_038 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 138: Datum Oder Uhrzeit Einstellen

    Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Datum oder Uhrzeit einstellen – In das Menü wechseln, KONFIGURATION siehe Kapitel „Einstellen der Displayanzei- gen“. – Fahrprogrammtaste (1) oder Menüwech- seltaste (2) so oft drücken, bis der Auswahl- punkt erscheint. UHRZEIT – Auswahl mit dem Softkey (4) bestäti- gen.
  • Seite 139: Sprache Einstellen

    Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit – Menü mit dem Softkey (3) in die nächst- höhere Ebene verlassen. HINWEIS Das Zurückstellen der Tagesfahrzeit erfolgt sinngemäß. Sprache einstellen 1 2 3 4 Die Anzeigen können in weiteren Sprachen dargestellt werden: – In das Menü wechseln, KONFIGURATION siehe Kapitel „Einstellen der Displayanzei-...
  • Seite 140 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit Wechseln der Softkey-Funktionen: Ein grauer Balken (3) markiert die Softkey- Spalte. Im dargestellten Fall ist es die rechte Spalte. Diese Zusatzfunktionen sind jetzt über die entsprechenden Softkeys (2) ein- und auszuschalten. Die rechte Spalte ist nur dann mit Zusatzfunktionen belegt, wenn mehr als drei über Softkeys ein- und ausschaltbare Ausstattungsvarianten am Stapler vorhanden...
  • Seite 141 Bedienung Bedienung der Anzeige-Bedieneinheit eingeschaltet. Der Fahrer kann den Effizi- enzmodus nicht ausschalten. FIX-FLEX • Blue-Q ist bei jeder Inbetriebnahme des Staplers eingeschaltet. Der Fahrer kann den Effizienzmodus über die Taste Blue-Q jederzeit während des Staplerbetriebs ein- und ausschalten. – In das Menü wechseln, KONFIGURATION siehe Kapitel „Einstellen der Displayanzei-...
  • Seite 142: Funktionsbeschreibung

    Bedienung Effizienzmodus Blue-Q Effizienzmodus Blue-Q Funktionsbeschreibung Der Effizienzmodus Blue-Q wirkt sich auf den Fahrantrieb sowie die Ansteuerung der Zusatzverbraucher aus und führt zu einer reduzierten Energieaufnahme des Staplers. Bei aktiviertem Effizienzmodus verändert sich das Beschleunigungsverhalten des Staplers dahin gehend, dass der Beschleunigungsvor- gang moderater abläuft.
  • Seite 143: Abschalten Von Zusatzverbrauchern

    Bedienung Effizienzmodus Blue-Q Abschalten von Zusatzverbrauchern Ist der Effizienzmodus Blue-Q aktiviert, schal- tet die Steuerung unter bestimmten Bedin- gungen verschiedene Zusatzverbraucher nach einigen Sekunden ab. Welche Zusatz- verbraucher vorhanden sind, hängt von der Ausstattung des Staplers ab. Die folgende Tabelle zeigt, welche Bedingungen das Ab- schalten der Zusatzverbraucher auslösen.
  • Seite 144 Bedienung Effizienzmodus Blue-Q erhaft eingeschaltet. Zur Konfiguration der Blue-Q-Betriebsmodi siehe Kapitel „Effizien- zmodus Blue-Q konfigurieren“. – Zum Einschalten die Taste Blue-Q (2) drücken. Das Blue-Q-Symbol (1) wird angezeigt. Die LED (3) leuchtet blau. Der Effizienzmodus Blue-Q ist eingeschaltet. – Zum Ausschalten die Taste Blue-Q (2) erneut drücken.
  • Seite 145 Bedienung Fahren Fahren Sicherheitsvorschriften beim Fahren Verhalten beim Fahren Der Fahrer muss sich im innerbetrieblichen Verkehr in Anlehnung an die Regeln des öffentlichen Straßenverkehrs verhalten. Die Geschwindigkeit muss den örtlichen Verhältnissen angepasst sein. Langsam fahren muss er z. B. in Kurven, an und in engen Durchgängen, beim Durchfah- ren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen, auf unebenen Fahrbahnen.
  • Seite 146: Sichtverhältnisse Beim Fahren

    Bedienung Fahren VORSICHT Das Bedienen von Multimedia- und Kommunikati- onseinrichtungen sowie eine überhöhte Lautstärke dieser Geräte während der Fahrt oder bei der Hand- habung von Lasten beeinträchtigt die Aufmerksam- keit. Es besteht Unfallgefahr! – Geräte nicht während der Fahrt oder bei Hand- habung von Lasten bedienen.
  • Seite 147: Abmessungen Der Fahrwege Und Arbeitsgangbreiten

    Vorschriften. Die erforderlichen Arbeitsgangbreiten richten sich nach den Abmessungen der Last. Für Paletten sind diese: Arbeitsgangbreite [mm] mit Palette mit Palette Modell 1000x1200 800x1200 quer längs RX70-20/600 7385 3967 4167 RX70-25 7386 3967 4167 RX70-25/600 7391 3967 4167...
  • Seite 148: Befahren Von Steigungen

    Steigfähigkeitswerte gelten nur zur Überwindung von Fahrbahnhindernissen und für kurze Höhenunterschiede, z. B. Rampen. Folgende Steigungen oder Gefälle dürfen vom Stapler befahren werden: Maximale Neigung [%] Modell mit Last ohne Last RX70-20/600 7385 RX70-25 7386 RX70-25/600 7391 RX70-30 7387 RX70-30/600...
  • Seite 149: Vorsicht Bei Aus Der Fahrzeugkontur Ragenden Bauteilen

    Bedienung Fahren Vorsicht bei aus der Fahrzeugkontur ragenden Bauteilen Stapler fahren häufig in sehr enge oder sehr niedrige Bereiche wie Regalgänge oder Con- tainer ein. Dafür sind sie von ihren Abmessun- gen her auch konzipiert. Trotzdem können bewegliche Teile aus der Staplerkontur her- ausragen und beschädigt oder abgerissen werden.
  • Seite 150: Fahrprogramm Einstellen

    Bedienung Fahren HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Person „Betreiber“ beachten! Gefahrenstellen Gefahrenstellen an Fahrwegen müssen durch die im Verkehr üblichen Schilder oder ggf. durch zusätzliche Warnschilder gekennzeich- net werden. Fahrprogramm einstellen Das Fahr- und Bremsverhalten des Antriebs kann auf der Anzeige-Bedieneinheit einge- stellt werden.
  • Seite 151: Fahrtrichtung Wählen

    Bedienung Fahren Fahrtrichtung wählen Die gewünschte Fahrtrichtung des Staplers muss vor Fahrtantritt am Fahrtrichtungs- schalter gewählt werden. Die Betätigung des Fahrtrichtungsschalters hängt davon ab, mit welchen Bedienelementen der Stapler ausge- stattet ist. Mögliche Ausstattungen sind: • Minihebel • Joystick 4Plus •...
  • Seite 152: Fahrtrichtungsschalter Betätigen, Minihebelausführung

    Bedienung Fahren Fahrtrichtungsschalter betätigen, Minihebelausführung – Für Fahrtrichtung „Vorwärts“ den Kreuzhe- bel (1) nach vorn drücken. – Für Fahrtrichtung „Rückwärts“ den Kreuz- hebel nach hinten ziehen. 5060_003-096 Vertikalen Wipptaster „Fahrtrich- tung“ betätigen, Joystick 4Plus-Aus- führung – Für Fahrtrichtung „Vorwärts“ den vertikalen Wipptaster „Fahrtrichtung“...
  • Seite 153: Fahrtrichtungsschalter Betätigen, Fingertipp-Ausführung

    Bedienung Fahren Fahrtrichtungsschalter betätigen, Fingertipp-Ausführung – Für Fahrtrichtung „Vorwärts“ den Fahrtrich- tungsschalter (1) nach vorne drücken. – Für Fahrtrichtung „Rückwärts“ den Fahrt- richtungsschalter nach hinten drücken. 7325_003-031 Fahrtrichtungsschalter betätigen, Minikonsolen-Ausführung – Für Fahrtrichtung „Vorwärts“ den Fahrtrich- tungsschalter (1) nach vorne drücken. –...
  • Seite 154 Bedienung Fahren Der Fahrersitz verfügt über einen Sitzschalter der prüft, ob der Fahrersitz besetzt ist. Wenn der Fahrersitz nicht besetzt ist oder bei einer Fehlfunktion des Sitzschalters, lässt sich der Stapler nicht bewegen. Alle Hubfunktionen sind gesperrt. Die Meldung SITZSCHALTER erscheint in der Anzeige-Bedieneinheit.
  • Seite 155 Bedienung Fahren – Fahrpedal (3) betätigen. Der Stapler fährt in die gewählte Fahrtrich- tung. Die Fahrpedalstellung regelt die Ge- schwindigkeit. Wenn das Fahrpedal losge- lassen wird, bremst der Stapler durch die elektrische Bremse selbsttätig ab. HINWEIS Durch die elektrische Bremse hält der Stapler kurzzeitig auch an Steigungen oder im Ge- fälle, ohne Betätigung der Feststellbremse.
  • Seite 156: Fahrbetrieb Aufnehmen, Zweipedalausführung (Variante)

    Bedienung Fahren erneutem Betätigen des Fahrpedals wieder fahren. Wenn weiterhin keine Fahrfunktion möglich ist, den Stapler gesichert abstellen und den autorisierten Service verständigen. Fahrbetrieb aufnehmen, Zweipeda- lausführung (Variante) GEFAHR Lebensgefahr durch den rollenden oder kippenden Stapler! – Auf den Fahrersitz setzen. –...
  • Seite 157: Fahrtrichtung Wechseln

    Bedienung Fahren Die Anzeige für die gewählte Fahrtrichtung „Vorwärts“ (3) oder „Rückwärts“ (4) leuchtet an der Anzeige-Bedieneinheit auf. HINWEIS Je nach Ausstattung kann zur Warnung bei Rückwärtsfahrt ein akustisches Signal (Va- riante) ertönen, die Warnleuchte (Variante) leuchten oder die Warnblinkanlage (Variante) blinken.
  • Seite 158: Betriebsbremse Betätigen

    Bedienung Fahren Wenn der elektrische Fehler nicht weiter vor- liegt, lässt sich der Stapler nach Entlasten und erneutem Betätigen des Fahrpedals wieder fahren. Wenn weiterhin keine Fahrfunktion möglich ist, den Stapler gesichert abstellen und den autorisierten Service verständigen. Betriebsbremse betätigen Die elektrische Bremse wandelt die Beschleu- nigungsenergie des Staplers in elektrische Energie um.
  • Seite 159: Mechanische Feststellbremse Betätigen

    Bedienung Fahren Nullbremsung (Variante) GEFAHR Unfallgefahr! Stapler mit Nullbremsung (Variante) werden durch Lösen des Fahrpedals nicht abgebremst. – Stapler durch Betätigen des Bremspedals zum Stillstand bringen. Verfügt der Stapler über die Ausstattungs- variante Nullbremsung, ist die elektrische Bremsfunktion abgeschaltet. Das Lösen des Fahrpedals bremst den Stapler nicht ab.
  • Seite 160 Bedienung Fahren Feststellbremse anziehen – Feststellbremshebel (1) vollständig nach unten ziehen und loslassen. Der Feststellbremshebel schwenkt selbsttätig um die halbe Strecke zurück in die mittlere Stellung. Die Feststellbremse ist angezogen und die Räder sind blockiert. Das Fahren ist nicht mehr möglich. Die Fahrtrichtungsanzeige (2) der Anzeige-Bedieneinheit erlischt.
  • Seite 161 Bedienung Fahren Lenken GEFAHR Bei Ausfall der Hydraulik besteht Unfallgefahr durch verändertes Lenkverhalten. – Den Stapler nicht mit defekter Lenkanlage betreiben. – Stapler durch entsprechendes Drehen des Lenkrades (1) lenken. Durch Drehen des Lenkrades in Pfeilrichtung (A) wird der Stapler in Fahrtrichtung (A) gelenkt.
  • Seite 162: Fahren Im Gefälle Und Auf Steigungen

    Bedienung Fahren Fahren im Gefälle und auf Steigun- GEFAHR Lebensgefahr! Das Befahren von Gefällen und Steigungen birgt besondere Gefahren! – Die folgenden Anweisungen unbedingt befol- gen. – Im Gefälle und auf Steigungen die Last bergseitig führen. – Nur Gefälle und Steigungen befahren, die als Verkehrsweg ausgewiesen sind und sicher befahren werden können.
  • Seite 163: Geschwindigkeitsverringerung Bei Angehobener Last (Variante)

    STOP nungsmotor abschaltet. ABSCHALTMODE Im Display erscheint die Anzeige SCHALTMODE Bedingungen, gleichzeitig vorliegend: • Der Stapler steht still. • Die Feststellbremse ist angezogen. • Der Fahrersitz ist nicht besetzt. • Es wird keine Partikelfilterregeneration 7300_003-017_de durchgeführt. • Es sind keine energieintensiven Verbrau- cher eingeschaltet, z.
  • Seite 164: Motor Bleibt Stehen, Weil Der Verdampfer Vereist Ist

    Bedienung Fahren HINWEIS Die Wartezeit ist werkseitig auf 120 Sekunden eingestellt, kann aber nachträglich verändert werden. An den autorisierten Service wenden. • Motor bleibt stehen, weil der Ver- dampfer vereist ist HINWEIS Gas kühlt beim Verdampfen stark ab. Wird der Verdampfer über den Kühlmittelkreislauf des Motors unzureichend gewärmt, kann der Verdampfer vereisen.
  • Seite 165 Bedienung Fahren – Den Stecker (1) vom Gassperrventil tren- nen. Das Gassperrventil ist geschlossen. Der Gasstrom zum Verdampfer ist gesperrt. – Den Motor über den Schlüsselschalter erneut starten. Springt der Motor an, diesen so lange laufen lassen, bis er aufgrund von Gasmangel erneut stoppt.
  • Seite 166: Stapler Gesichert Abstellen Und Ausschalten

    Bedienung Parken GEFAHR Explosionsgefahr! Ausströmendes Gas kann sich an der Heizspirale eines Heizgeräts wie einem Heißluftfön entzünden. Die zugeführte Wärme beim Enteisen darf 50°C nicht überschreiten. Die Warmluft nicht direkt aus einem Heizgerät zuführen. Es ist dagegen zulässig, die Warmluft über einen Warmluftschlauch zuzuführen.
  • Seite 167 Bedienung Parken VORSICHT Flüchtiges Treibgas kann sich ansammeln und entzünden. Es besteht Explosionsgefahr! Flüssiggas ist schwerer als Luft. Es sammelt sich am Boden und kann explosionsgefährliche Gas-Luft- Gemische bilden. – Stapler nicht in der Nähe von Gru- ben, Kellern, Treppenhäusern, Heizungen oder anderen Wärme- quellen abstellen.
  • Seite 168 Bedienung Parken angezeigt, bis der Fehler durch den autorisier- ten Service behoben wurde. HINWEIS Ohne ausdrückliche Anweisung dürfen Schaltschlüssel, FleetManager-Karte (Va- riante), FleetManager-Transponder-Chip (Va- riante) oder der PIN-Code für die Zugangsbe- rechtigung (Variante) anderen Personen nicht weitergegeben werden. – Bei Staplern mit Treibgastank (Variante) das Absperrventil (6) schließen.
  • Seite 169: Unterlegkeil (Variante)

    Bedienung Parken Unterlegkeil (Variante) Der Unterlegkeil (Variante) dient zum Sichern des Staplers gegen Wegrollen auf Neigungen. – Griff (2) an der Halterung anheben. – Unterlegkeil (1) aus der Halterung nehmen. – Unterlegkeil auf der dem Gefälle zuge- wandten Seite unter ein Rad der Vorder- achse schieben.
  • Seite 170: Varianten Der Hubeinrichtungen

    Bedienung Heben Heben Varianten der Hubeinrichtungen Das Bewegen des Gabelträgers und des Hubgerüstes hängt wesentlich von folgender Ausstattung ab: • Dem Hubgerüst, mit dem der Stapler aus- gestattet ist, siehe ⇒ Kapitel „Hubgerüst- ausführungen“, S. 4-163. • Dem Bedienelement, mit dem die Hydrau- likfunktionen gesteuert werden, siehe ⇒...
  • Seite 171 Bedienung Heben HINWEIS Hebt man eine Last sehr schnell an, wandert der Gabelträger mit der Last aufgrund der Massenträgheit noch ca. 15 cm über die Posi- tion des Sensors hinaus. Diese Abweichung ist ab Werk in der Position des Sensors bereits berücksichtigt.
  • Seite 172 Bedienung Heben des Staplers werden minimiert und die Ar- beitssicherheit dadurch erhöht. Die Hubge- rüst-Senkrechtstellung vermindert den Ver- schleiß diverser Bauteile und reduziert somit die Instandhaltungskosten. ACHTUNG Gefahr der Sachbeschädigung durch Kollision des Hubgerüstes mit Regalen oder anderen Gegen- ständen! –...
  • Seite 173 Bedienung Heben Anzeige der „Hubgerüst-Senkrechtstel- lung“ Im Display der Anzeige-Bedieneinheit kann der Fahrer die Hubgerüstneigung ablesen. Der Balken im Display zeigt die augenblick- liche Hubgerüstneigung relativ zur „Hubge- rüst-Senkrechtstellung“ an. Der Pfeil über dem Balken markiert die senkrechte Position des Hubgerüstes. 6210_003-069_de_V2 Automatisches Anfahren der „Hubge- rüst-Senkrechtstellung“...
  • Seite 174 Bedienung Heben Hubgerüst nach vorn neigen mit „Hubge- rüst-Senkrechtstellung“ – Den Softkey (1) drücken. Die Komfortfunktion „Hubgerüst-Senkrecht- stellung“ ist eingeschaltet. Das Symbol wird angezeigt. – Hubgerüst nach vorn neigen. HINWEIS Die Bedienung der Hubeinrichtung hängt davon ab, mit welchen Bedienelementen der Stapler ausgestattet ist, siehe Kapitel „Bedienelemente Hubeinrichtung“.
  • Seite 175: Hubgerüstausführungen

    Bedienung Heben Mögliche Einschränkungen der „Hubge- rüst-Senkrechtstellung“ Unter Umständen kann sich das Hubgerüst nicht exakt in die voreingestellte Senkrecht- stellung bewegen. Mögliche Ursachen kön- nen sein: • unebener Boden • verbogene Gabel • verbogenes Anbaugerät • abgefahrene Reifen • stark verformtes Hubgerüst Die Senkrechtstellung kann durch Neigen des Hubgerüstes mit dem entsprechenden Bedienelement korrigiert werden.
  • Seite 176 Bedienung Heben Tele-Hubgerüst Beim Heben fährt das Hubgerüst über die äußeren Hubzylinder hoch und nimmt über die Ketten den Gabelträger mit (Gabelträger fährt mit der doppelten Geschwindigkeit des Innenhubgerüstes hoch). Die Oberkante (1) des Innenhubgerüstes kann dabei höher als der Gabelträger stehen. GEFAHR Unfallgefahr durch Kollision des Hubgerüstes oder der Last mit niedrigen Decken oder Durchfahrten.
  • Seite 177 Bedienung Heben Dreifach-Hubgerüst (Variante) Beim Heben fährt der innere Hubzylinder bis auf Freihub (3), und dann heben die äußeren Hubzylinder das Innenhubgerüst direkt bis zur max. Höhe (2). GEFAHR Unfallgefahr durch Kollision des Hubgerüstes oder der Last mit niedrigen Decken oder Durchfahrten. –...
  • Seite 178 Bedienung Heben – Service benachrichtigen. Lastketten nicht unter Spannung GEFAHR Gefahr durch herabfallende Last! – Beim Absenken darauf achten, dass die Kette(n) nicht schlaff wird (werden). Zu schlaffen Lastketten kann es z. B. kommen durch: • Aufsitzen des Gabelträgers oder der Last auf dem Regal.
  • Seite 179: Freigeben Der Hydrauliksperre

    Bedienung Heben Freigeben der Hydrauliksperre Zum Freigeben der Hydrauliksperre wie folgt vorgehen: – Auf dem Fahrersitz Platz nehmen. Alle Funktionen der Arbeitshydraulik stehen wieder zur Verfügung. HINWEIS Ist bei angehobener Last die Freigabe der Hydrauliksperre durch einen technischen Mangel nicht möglich, muss vor jeder weiteren Tätigkeit die Last durch „Notabsenken“...
  • Seite 180: Hubeinrichtung Mit Minihebel Zweifach Steuern

    Bedienung Heben Hubeinrichtung mit Minihebel Zweifach steuern GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen und ist verboten. – Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 181: Hubeinrichtung Mit Minihebel Dreifach Steuern

    Bedienung Heben Hubeinrichtung mit Minihebel Dreifach steuern GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen und ist verboten. – Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 182: Hubeinrichtung Mit Minihebel Vierfach Steuern

    Bedienung Heben Hubeinrichtung mit Minihebel Vierfach steuern GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtun- gen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrich- tungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen und ist verboten. – Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 183: Hubeinrichtung Mit Joystick 4Plus Steuern

    Bedienung Heben Hubeinrichtung mit Joystick 4Plus steuern GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen und ist verboten. – Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten.
  • Seite 184 Bedienung Heben Hubgerüst neigen Hubgerüst nach vorne neigen: – Horizontalen Wipptaster (2) nach links (C) kippen. Hubgerüst nach hinten neigen: – Horizontalen Wipptaster (2) nach rechts (D) kippen. 6210_003-090 7312_003-022_V2 Gabelträger Seitenschub Gabelträger nach links bewegen: – Joystick 4Plus (1) nach links (E) drücken. Gabelträger nach rechts bewegen: –...
  • Seite 185: Hubeinrichtung Mit Fingertipp Steuern

    Bedienung Heben Hubeinrichtung mit Fingertipp steuern GEFAHR Hineingreifen oder Hineinsteigen in bewegte Teile des Staplers (z. B. Hubgerüst, Schubeinrichtungen, Arbeitseinrichtungen, Lastaufnahmeeinrichtungen usw.) kann zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen und ist verboten. – Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Lasten beachten. –...
  • Seite 186: Gabelzinken Wechseln

    Bedienung Heben Gabelzinken wechseln GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch den wegrollenden Stapler überfahren zu werden! – Stapler nicht auf Neigungen abstellen. – Feststellbremse anziehen. – Gabelzinken an einem abgetrennten, abgesi- cherten und ebenen Standort wechseln. VORSICHT Es besteht Verletzungsgefahr, wenn die Gabelzin- ken auf Grund Ihres Gewichtes beim Wechseln auf Beine, Füße und Knie fallen.
  • Seite 187: Einbau

    Bedienung Heben Ausbau – Palette entsprechend der Gabelzinken- größe auswählen. – Palette neben dem Gabelträger an der Ausbauseite ablegen. – Gabelträger anheben, bis sich die Gabel- zinken ca. 3 cm über Paletteniveau befin- den. – Feststellbremse anziehen. – Schaltschlüssel abziehen. –...
  • Seite 188: Gabelverlängerung (Variante)

    Bedienung Heben tem Wechsel der Gabelzinken unbedingt ein „Nullabgleich der Lastmessung“ erfolgen. An- sonsten ist eine korrekte Lastmessung nicht gewährleistet. Gabelverlängerung (Variante) GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch den wegrollenden Stapler überfahren zu werden. – Stapler nicht auf Neigungen abstellen. – Feststellbremse anziehen. –...
  • Seite 189 Bedienung Heben Anbau GEFAHR Lebensgefahr durch herabstürzende Last! Die Gabelverlängerung muss mit mindestens 60 % ihrer Länge auf der Gabelzinke aufliegen. Maximal 40 % Überhang über das Gabelzinkenende ist zulässig. Zusätzlich muss die Gabelverlängerung gegen Abrutschen von der Gabelzinke gesichert werden.
  • Seite 190: Betrieb Mit Umkehrgabelzinken (Variante)

    Bedienung Heben Betrieb mit Umkehrgabelzinken (Variante) GEFAHR Lebensgefahr durch herabstürzende Last! Normale Gabelzinken sind konstruktiv nicht für den Umkehrbetrieb ausgelegt. Missachtung kann zu Materialbruch und zum Herabstürzen der Last führen. – Umkehrbetrieb nur mit Umkehrgabelzinken (1) durchführen. VORSICHT Unfallgefahr durch verrutschende Last! Durch die fehlende Lastanlage kann eine Last auf den Umkehrgabelzinken abrutschen.
  • Seite 191 Bedienung Heben Zum Erreichen zusätzlicher Hubhöhe können Umkehrgabelzinken (1) eingesetzt werden. Die Umkehrgabelzinken werden wie normale Gabelzinken an den Gabelträger angebaut. Lasten dürfen auf und unter den Umkehrga- belzinken gehoben werden. Das Heben und Neigen mit dem Hubgerüst erfolgt in gleicher Weise.
  • Seite 192: Sicherheitsvorschriften Im Umgang Mit Lasten

    Bedienung Umgang mit Lasten Umgang mit Lasten Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Lasten In den folgenden Abschnitten sind die Si- cherheitsvorschriften im Umgang mit Lasten dargestellt. GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch herabstürzende Lasten oder absinkende Bauteile des Staplers. – Niemals unter schwebende Lasten oder ange- hobene Gabelzinken treten oder sich darunter aufhalten.
  • Seite 193: Umgang Mit Lasten

    Bedienung Umgang mit Lasten Vor dem Lastaufnehmen Tragfähigkeit Die für den Stapler auf dem Tragfähigkeits- schild angegebene Tragfähigkeit darf nicht überschritten werden. Die Tragfähigkeit wird vom Lastschwerpunkt und der Hubhöhe und ggf. von der Bereifung beeinflusst. Die Position des Tragfähigkeitsschilds ist 5230 1080 dem Kapitel „Kennzeichnungsstellen“...
  • Seite 194 Bedienung Umgang mit Lasten Beispiel Gewicht der zu hebenden Last: 880 kg (3) Lastabstand vom Gabelrücken: 500 mm (1) Zulässige Hubhöhe: 5230 mm (2) VORSICHT Unfallgefahr durch Verlust der Standsicherheit des Staplers! Die zulässige Belastung der Anbaugeräte (Va- 5230 riante) und die reduzierte Tragfähigkeit der Kom- bination von Stapler und Anbaugerät nicht über- schreiten.
  • Seite 195: Durchführung Der Lastmessung

    Bedienung Umgang mit Lasten Die Lastmessung hat eine Genauigkeit von +/- 3% der Nenntragfähigkeit des Staplers. HINWEIS Um die Genauigkeit jederzeit sicherzustellen, muss ein Nullabgleich der Lastmessung durchgeführt werden. Der Nullabgleich ist erforderlich bei der täglichen Inbetriebnahme, • nach dem Wechseln der Gabelzinken, •...
  • Seite 196 Bedienung Umgang mit Lasten HINWEIS Die Bedienung der Hubeinrichtung hängt davon ab, mit welchen Bedienelementen der Stapler ausgestattet ist. – Sicherstellen, dass der Stapler vor der Lastmessung einige Zeit in Betrieb war. – Hubgerüst senkrecht stellen. – Gabel auf eine Höhe von 300-800 mm anheben.
  • Seite 197: Aufnehmen Von Lasten

    Bedienung Umgang mit Lasten Nach korrekt durchgeführter Lastmessung wird im Display das ermittelte Gewicht der Last (3) angezeigt. HINWEIS Bei ungültiger Lastmessung wird im Dis- play der Anzeige-Bedieneinheit der Wert „-9999 kg“ angezeigt. 6210_003-073_de Aufnehmen von Lasten Um eine sichere Auflage der Last zu gewähr- leisten, muss darauf geachtet werden, dass die Gabelzinken genügend weit auseinander und so weit wie möglich unter die Last gefah-...
  • Seite 198: Gefahrenbereich

    Bedienung Umgang mit Lasten Gabel einstellen – Arretierhebel (1) anheben und Gabelzinken in gewünschte Stellung verschieben. – Arretierhebel wieder einrasten lassen. Der Lastschwerpunkt muss mittig zwischen den Gabelzinken liegen. – Zinkenverstellgerät (Variante) nur bei unbelasteter Gabel betätigen. 6210_842-001 Gefahrenbereich Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Per- sonen durch Bewegungen des Staplers, sei- ner Arbeitseinrichtungen, seiner Lastaufnah- memittel (z.
  • Seite 199: Transport Von Paletten

    Bedienung Umgang mit Lasten GEFAHR Im Gefahrenbereich des Staplers können Perso- nen zu Schaden kommen! Im Gefahrenbereich des Staplers dürfen sich außer dem Fahrer in seiner normalen Bedienposition keine Personen aufhalten. Wenn Personen trotz Warnung den Gefahrenbereich nicht verlassen haben: –...
  • Seite 200: Transport Von Hängenden Lasten

    Bedienung Umgang mit Lasten Transport von hängenden Lasten Vor einem Transport von hängenden La- sten von nationalen Aufsichtsbehörden (in Deutschland die Berufsgenossenschaften) beraten lassen. Es können sich ggf. aus den nationalen Vorschriften Einschränkungen für den Betrieb ergeben. Mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen.
  • Seite 201: Last Aufnehmen

    Bedienung Umgang mit Lasten • Besonders darauf achten, dass sich in- nerhalb der Fahrspur und in Fahrtrichtung voraus keine Personen aufhalten. • Kommt die Last trotzdem ins Schwingen oder ins Pendeln, ist darauf zu achten, dass keine Personen gefährdet werden. GEFAHR Unfallgefahr! Fahr- und Lastbewegungen beim Transport hän-...
  • Seite 202 Bedienung Umgang mit Lasten – Vorsichtig an das Regal heranfahren, weich abbremsen und kurz vor dem Regal anhalten. 6210_800-005 – Gabel positionieren. HINWEIS Die Neigegeschwindigkeit des Hubgerüsts ist bei diesem Stapler spürbar höher, als bei früheren Produktionsserien dieser Baureihe. – Hubgerüst senkrecht stellen. –...
  • Seite 203 Bedienung Umgang mit Lasten – Mit der Gabel so weit wie möglich unter die Last fahren. Stapler anhalten, sobald der Gabelrücken an der Last anliegt. Der Lastschwerpunkt muss mittig zwischen den Gabelzinken liegen. 6210_800-007 – Gabelträger anheben, bis die Last frei auf der Gabel liegt.
  • Seite 204 Bedienung Umgang mit Lasten – Last absenken und die Bodenfreiheit einhalten. 5060_003-102 – Hubgerüst nach hinten neigen. Die Last kann gefahren werden. 5060_003-101 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 205: Last Fahren

    Bedienung Umgang mit Lasten Last fahren HINWEIS Angaben im Kapitel „Sicherheitsvorschriften beim Fahren“ beachten. GEFAHR Je höher die Last gehoben wird, um so geringer ist die Standsicherheit. Der Stapler kann umstürzen oder die Last kann herabfallen, es besteht erhöhte Unfallgefahr! Fahren mit angehobener Last und vorgeneigtem Hubgerüst ist nicht zulässig.
  • Seite 206: Last Absetzen

    Bedienung Umgang mit Lasten – Niemals mit seitlich ausgeschobener Last fahren (z. B. bei Seitenschieber)! 6210_800-014 Last absetzen GEFAHR Unfallgefahr durch verändertes Kippmoment! Es ist darauf zu achten, dass man das Hubgerüst bei angehobener Last so weit nach vorn neigen kann, dass der Stapler kippen kann.
  • Seite 207 Bedienung Umgang mit Lasten – Mit vorschriftsmäßig gesenkter Last bis direkt an den Stapel heran fahren. – Hubgerüst senkrecht stellen. – Last auf Stapelhöhe anheben. – Stapler vorsichtig an das Regal heranfah- ren. HINWEIS Die Neigegeschwindigkeit des Hubgerüsts ist bei diesem Stapler spürbar höher, als bei früheren Produktionsserien dieser Baureihe.
  • Seite 208 Bedienung Umgang mit Lasten Belastungen die Lebensdauer der Lastketten herabsetzt. Bedienung Um die Rüttelfunktion zu aktivieren: – Das entsprechende Bedienelement für die „Heben“-Funktion viermal schnell hintereinander über die Nullposition hinweg bewegen. Der Gabelträger bewegt sich wie gewohnt. Nach der vierten Bewegung des Bedienele- ments ist die Rüttelfunktion aktiv.
  • Seite 209 Bedienung Umgang mit Lasten Joystick 4Plus: – Joystick 4Plus (1) viermal zwischen den Positionen (A) und (B) hin und her bewegen. Dann genauso weiterbewegen. 6210_003-089 Minihebel Doppelt: – 360°-Hebel (2) viermal zwischen den Positionen (A) und (B) hin und her bewegen. Dann genauso weiterbewegen.
  • Seite 210 Bedienung Umgang mit Lasten Minihebel Dreifach: – 360°-Hebel (3) viermal zwischen den Positionen (A) und (B) hin und her bewegen. Dann genauso weiterbewegen. Minihebel Vierfach: – Bedienhebel (4) viermal zwischen den Positionen (A) und (B) hin und her bewegen. Dann genauso weiterbewegen. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 211: Befahren Von Aufzügen

    Bedienung Umgang mit Lasten Fingertipp: – Bedienhebel (5) viermal hin und her bewe- gen. Dann genauso weiterbewegen. Befahren von Aufzügen Der Fahrer darf mit diesem Stapler nur Auf- züge nutzen, deren Tragfähigkeit ausreichend ist und für die eine Erlaubnis des Betreibers zum Befahren erteilt ist.
  • Seite 212: Tatsächliches Gesamtgewicht Ermitteln

    Bedienung Umgang mit Lasten Tatsächliches Gesamtgewicht ermitteln – Stapler gesichert abstellen. – Einzelgewichte durch Ablesen auf dem Fabrikschild des Staplers, ggf. auf dem Fa- brikschild des Anbaugerätes (Variante) und Type-Modèle-Typ / Serial no.-No. de série-Serien-Nr. / year-année-Baujahr ggf. durch Wiegen der aufzunehmenden Rated capacity Unladen mass Last feststellen.
  • Seite 213: Befahren Von Überladebrücken

    Bedienung Umgang mit Lasten Befahren von Überladebrücken GEFAHR Unfallgefahr durch Abstürzen des Staplers! Bei Lenkbewegungen kann das Heck von der La- debrücke in Richtung Kante ausscheren. Dadurch kann der Stapler abstürzen. Eine Verständigung zwischen LKW-Fahrer und Stapler-Fahrer über den Abfahrzeitpunkt des LKW ist notwendig.
  • Seite 214: Montage Von Anbaugeräten

    Anbaugeräte Montage von Anbaugeräten Ist der Stapler ab Werk mit einem integrierten Anbaugerät (Variante) ausgestattet, sind die Angaben in der STILL-Betriebsanleitung für integrierte Anbaugeräte zu beachten. Werden Anbaugeräte am Einsatzort montiert, sind die Angaben der Betriebsanleitung des Anbaugeräteherstellers zu beachten.
  • Seite 215: Hydraulischer Anschluss

    Bedienung Anbaugeräte GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch herabfallende Last! Anbaugeräte, welche die Last durch Kraft halten (z. B. Klammern), müssen zusätzlich über eine zweite zu betätigende Bedienfunktion (Sperre) gesteuert werden, um ein unbeabsichtigtes Lösen der Last zu verhindern. Werden solche Anbaugeräte nachgerüstet, muss eine zweite zu betätigende Bedienfunktion eben- falls nachgerüstet werden.
  • Seite 216: Hydraulikanlage Drucklos Machen

    Bedienung Anbaugeräte HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Person „Befähigte Person“ beachten! Tragfähigkeit mit Anbaugerät Die zulässige Tragfähigkeit des Anbaugeräts und die zulässige Belastung (Tragfähigkeit und Lastmoment) des Staplers in Kombination von Anbaugerät und Nutzlast darf nicht überschritten werden. Die Angaben des Herstellers und Lieferanten/Zulieferers des Anbaugeräts sind einzuhalten.
  • Seite 217 Bedienung Anbaugeräte mit PIN-Code“ muss die Zugangsberechti- gung freigeschaltet sein. – Schlüsselschalter einschalten. – 2 bis 3 Sekunden warten. – Bedienhebel (1) zur Steuerung der Hydrau- likfunktionen mehrmals in Pfeilrichtung bis in Endlage betätigen. Die Ventile öffnen und die Hydraulikanlage ist drucklos.
  • Seite 218: Allgemeine Hinweise Zum Steuern Von Anbaugeräten

    Bedienung Anbaugeräte Allgemeine Hinweise zum Steuern von Anbaugeräten Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) hängt davon ab, mit welchen Bedienelemen- ten der Stapler ausgestattet ist. Grundsätzlich wird unterschieden in: • Minihebel Zweifach • Minihebel Zweifach und 5. Funktion (Va- riante) • Minihebel Dreifach •...
  • Seite 219 Bedienung Anbaugeräte sind den Piktogrammen an den Bedienele- menten zu entnehmen. HINWEIS Bei allen beschriebenen Anbaugeräten han- delt es sich um Ausstattungsvarianten. Die genaue Beschreibung der angesprochenen Bewegungen/Aktionen können aus der jewei- ligen Bedienungsanleitung des montierten Anbaugeräts herausgenommen werden. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 220: Anbaugeräte Mit Minihebel Zweifach Steuern

    Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Minihebel Zweifach steuern Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) erfolgt in dieser Ausstattung mit dem Kreuz- hebel „Anbaugeräte“(1). Die Piktogramme am Kreuzhebel „Anbauge- räte“ zeigen jeweils die Funktionen, die mit diesem Hebel aktiviert werden. Dabei gilt grundsätzlich: –...
  • Seite 221 Bedienung Anbaugeräte – Nachfolgende dargestellte Anbaugeräte- funktionen und Piktogramme beachten. Schubrahmen oder Gabel vor Schubrahmen oder Gabel zurück Seitenschieber nach links Seitenschieber nach rechts Zinken verstellen: öffnen Zinken verstellen: schließen Hubgerüst oder Gabel nach links schwenken Hubgerüst oder Gabel nach rechts schwenken Lasthalter lösen Lasthalter klemmen...
  • Seite 222 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Minihebel Zweifach und 5. Funktion steuern HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die 5. Funktion gesteuert werden. HINWEIS Mit dem 360°-Hebel „Hubgerüst“ (3) und dem Kreuzhebel „Anbaugeräte“ (2) werden 4 Hy- draulikfunktionen gesteuert. Die Bezeichnung „5.
  • Seite 223 Bedienung Anbaugeräte – Nachfolgende dargestellte Anbaugeräte- funktionen und Piktogramme beachten. Schubrahmen oder Gabel vor Schubrahmen oder Gabel zurück Seitenschieber nach links Seitenschieber nach rechts Zinken verstellen: öffnen Zinken verstellen: schließen Hubgerüst oder Gabel nach links schwenken Hubgerüst oder Gabel nach rechts schwenken Lasthalter lösen Lasthalter klemmen...
  • Seite 224: Anbaugeräte Mit Minihebel Dreifach Steuern

    Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Minihebel Dreifach steuern Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) erfolgt in dieser Ausstattung mit den Bedien- hebeln (1) und (2). Die Piktogramme an den Bedienhebeln zeigen jeweils die Funktionen, die mit diesen Hebeln aktiviert werden. Dabei gilt grundsätzlich: –...
  • Seite 225 Bedienung Anbaugeräte – Nachfolgende dargestellte Anbaugeräte- funktionen und Piktogramme beachten! Schubrahmen oder Gabel vor Schubrahmen oder Gabel zurück Seitenschieber nach links Seitenschieber nach rechts Zinken verstellen: öffnen Zinken verstellen: schließen Hubgerüst oder Gabel nach links schwenken Hubgerüst oder Gabel nach rechts schwenken Lasthalter lösen Lasthalter klemmen...
  • Seite 226 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Minihebel Dreifach und 5. Funktion steuern HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die 5. Funktion gesteuert werden. HINWEIS Mit dem 360°-Hebel „Hubgerüst“ (3) und den Bedienhebeln (1) und (2) werden 4 Hydrau- likfunktionen gesteuert. Die Bezeichnung „5.
  • Seite 227 Bedienung Anbaugeräte – Nachfolgende dargestellte Anbaugeräte- funktionen und Piktogramme beachten. Zinken verstellen: öffnen Zinken verstellen: schließen Drehen nach links Drehen nach rechts 5060_003-122 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 228: Anbaugeräte Mit Minihebel Vierfach Steuern

    Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Minihebel Vierfach steuern Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) erfolgt in dieser Ausstattung mit den Bedien- hebeln (1) und (2). Die Piktogramme an den Bedienhebeln zeigen jeweils die Funktion, die mit diesen Hebeln aktiviert werden. Dabei gilt grundsätzlich: –...
  • Seite 229 Bedienung Anbaugeräte – Nachfolgende dargestellte Anbaugeräte- funktionen und Piktogramme beachten! Schubrahmen oder Gabel vor Schubrahmen oder Gabel zurück Seitenschieber nach links Seitenschieber nach rechts Zinken verstellen: öffnen Zinken verstellen: schließen Hubgerüst oder Gabel nach links schwenken Hubgerüst oder Gabel nach rechts schwenken Lasthalter lösen Lasthalter klemmen...
  • Seite 230 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Minihebel Vierfach und 5. Funktion steuern HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die 5. Funktion gesteuert werden. HINWEIS Mit den Bedienhebeln (1) bis (4) werden 4 Hy- draulikfunktionen gesteuert. Die Bezeichnung „5. Funktion“ bezieht sich darauf, dass durch die Funktionsumschaltung mit dem Funktions- taster „5.
  • Seite 231 Bedienung Anbaugeräte – Nachfolgende dargestellte Anbaugeräte- funktionen und Piktogramme beachten. Zinken verstellen: öffnen Zinken verstellen: schließen Drehen nach links Drehen nach rechts 5060_003-122 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 232: Anbaugeräte Mit Joystick 4Plus Steuern

    Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Joystick 4Plus steuern Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) erfolgt in dieser Ausstattung mit dem Joy- stick 4Plus (1). Die Piktogramme auf den Hinweisschildern zur Bedienung des Joystick 4Plus zeigen jeweils die Funktionen, die mit den einzelnen Bedienelementen des Joystick 4Plus aktiviert werden.
  • Seite 233 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Joystick 4Plus und 5. Funktion steuern HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die 5. Funktion gesteuert werden. HINWEIS Über die 5. Hydraulikfunktion kann man ein Anbaugerät steuern. Den Piktogrammen am Joystick 4Plus ist zu entnehmen, welche Funktionen des Anbaugeräts über die 5.
  • Seite 234: Anbaugeräte Mit Fingertipp Steuern

    Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Fingertipp steuern Das Steuern von Anbaugeräten (Variante) erfolgt in dieser Ausstattung mit den Bedien- hebeln (1). Die Piktogramme auf den Bedienhebeln zeigen jeweils die Funktionen, die mit einem dieser Hebel aktiviert werden. – Bedienhebel (1) nach vorn bewegen. Das Anbaugerät bewegt sich in die Bewe- gungsrichtung, die im oberen Teil des Pikto- gramms gezeigt wird.
  • Seite 235 Bedienung Anbaugeräte Anbaugeräte mit Fingertipp und 5. Funktion steuern HINWEIS Aus technischen Gründen dürfen klammernde Anbaugeräte nicht über die 5. Funktion gesteuert werden. HINWEIS Die Bezeichnung „5. Funktion“ bezieht sich darauf, dass mit den vier Bedienhebeln vier Funktionen und durch die Funktionsumschal- tung die „5.
  • Seite 236 Bedienung Anbaugeräte – Funktionstaster (4) drücken. HINWEIS Der Pfeil (5) unter der Funktionstaste zeigt an, welcher Bedienhebel mit der „5. Funktion“ ausgestattet ist. Die „5. Funktion“ ist auf den 3. Bedienhebel geschaltet, siehe Aufkleber (6). 7325_003-045 – Funktionstaster (7) drücken. HINWEIS Der Pfeil (8) unter der Funktionstaste zeigt an, welcher Bedienhebel mit der „5.
  • Seite 237: Klammersperre (Variante)

    Bedienung Anbaugeräte – Nachfolgende dargestellte Anbaugeräte- funktionen und Piktogramme beachten. Schubrahmen oder Gabel vor/zurück Seitenschieber nach links/rechts Zinken verstellen: öffnen/schließen Hubgerüst oder Gabel nach links/rechts schwenken Lasthalter lösen/klemmen Last abschieben/aufziehen Drehen nach links/rechts Löffel kippen/rückkippen 6210_003-035 Klammersperre (Variante) Dieser Stapler kann über eine Klammersperre als Variante verfügen.
  • Seite 238 Bedienung Anbaugeräte Minihebel Zweifach – Zum Lösen der Klammersperre den Kreuz- hebel (1) nach vorn drücken. Die LED der Taste (2) leuchtet auf, solange die Klammersperre gelöst ist. HINWEIS Die Hydraulikfunktion zum Öffnen der Klam- mer steht für 1 Sekunde nach dem Lösen der Klammersperre zur Verfügung.
  • Seite 239 Bedienung Anbaugeräte Minihebel Vierfach – Zum Lösen der Klammersperre den Be- dienhebel (1) nach vorn drücken. Die LED der Taste (2) leuchtet auf, solange die Klammersperre gelöst ist. HINWEIS Die Hydraulikfunktion zum Öffnen der Klam- mer steht für 1 Sekunde nach dem Lösen der Klammersperre zur Verfügung.
  • Seite 240: Lastaufnahme Mit Anbaugeräten

    Bedienung Anbaugeräte zontalen Wipptaster (1) nach links bewe- gen. Fingertipp – Zum Lösen der Klammersperre den Be- dienhebel (1) nach vorn drücken. Die LED der Taste (2) leuchtet auf, solange die Klammersperre gelöst ist. HINWEIS Die Hydraulikfunktion zum Öffnen der Klam- mer steht für 1 Sekunde nach dem Lösen der Klammersperre zur Verfügung.
  • Seite 241: Zusatzausrüstungen

    Bedienung Zusatzausrüstungen • Tragfähigkeit Q (kg) (1) • Hubhöhe h (mm) (2) • Lastabstand C (mm) (3) Zusatzausrüstungen Ein- und Ausschalten der Beleuch- tung Fahrbeleuchtung – Zum Einschalten des Standlichts die Taste (1) drücken. Die vorderen Begrenzungsleuchten und die Schlussleuchten leuchten. Bei StVZO- Ausstattung (Variante) leuchtet zusätzlich die Kennzeichenbeleuchtung.
  • Seite 242: Ein- Und Ausschalten Des Arbeitsscheinwerfers Für Rückwärtsfahrt

    Bedienung Zusatzausrüstungen Arbeitsscheinwerfer – Zum Einschalten der Arbeitsscheinwerfer (vorn und hinten) die Taste (1) drücken. Die Arbeitsscheinwerfer leuchten. – Zum Ausschalten der Arbeitsscheinwerfer die Taste (1) erneut drücken. Die Arbeitsscheinwerfer erlöschen. HINWEIS Wenn man bei StVZO-Ausstattung (Variante) die Arbeitsscheinwerfer einschaltet, gehen zusätzlich die folgenden Beleuchtungsele- mente am Stapler an: Schlussleuchten...
  • Seite 243: Ein- Und Ausschalten Der Rundumkennleuchte

    Bedienung Zusatzausrüstungen Ein- und Ausschalten der Rundum- kennleuchte – Zum Einschalten der Rundumkennleuchte den Softkey (1) drücken. Die Rundumkennleuchte ist eingeschaltet. Das Symbol wird angezeigt. – Zum Ausschalten der Rundumkennleuchte den Softkey drücken. Die Rundumkennleuchte erlischt. Das Sym- (2) wird angezeigt. 5060_003-045_V2 Ein- und Ausschalten der Warnblink- anlage...
  • Seite 244 Bedienung Zusatzausrüstungen Ein- und Ausschalten der Blinker Minihebelausführung – Blinker durch Betätigung des Kreuzhebels Fahrtrichtung/Blinker (1) nach links oder rechts einschalten. 5060_003-096 Die Blinker sowie die entsprechenden Blink- kontrollleuchten (2) oder (3) blinken. – Blinker durch Betätigung des Kreuzhebels in die Mittelstellung ausschalten. 5060_003-012_V2 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 245: Fingertipp-Ausführung

    Bedienung Zusatzausrüstungen Fingertipp-Ausführung – Blinker durch Betätigung der entsprechen- den Blinkertaste (1) nach links oder rechts einschalten. 7325_003-051 Die Blinker sowie die entsprechenden Blink- kontrollleuchten (2) oder (3) blinken. – Blinker durch Betätigung der anderen Blinkertaste ausschalten. 5060_003-012_V2 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 246: Minikonsolen-Ausführung

    Bedienung Zusatzausrüstungen Minikonsolen-Ausführung – Blinker durch Betätigung des Blinkerschal- ters (1) nach links oder rechts einschalten. 5060_003-046 Die Blinker sowie die entsprechenden Blink- kontrollleuchten (2) oder (3) blinken. – Blinker durch Betätigung des Blinkerschal- ters in die Mittelstellung ausschalten. 5060_003-012_V2 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 247: Ein- Und Ausschalten Der Doppel-Arbeitsscheinwerfer

    Bedienung Zusatzausrüstungen Ein- und Ausschalten der Doppel- Arbeitsscheinwerfer Die Doppel-Arbeitsscheinwerfer sind vorne rechts und links, oberhalb am Fahrerschutz- dach angebracht. Jeder Doppel-Arbeits- scheinwerfer besteht aus einem oberen Ar- beitsscheinwerfer (2) und einem unteren Arbeitsscheinwerfer (3). Der obere Arbeits- scheinwerfer dient dazu, den Arbeitsbereich in großen Hubhöhen auszuleuchten, der untere Arbeitsscheinwerfer leuchtet den Arbeitsbe- reich direkt vor dem Stapler aus.
  • Seite 248 Bedienung Zusatzausrüstungen – Zum Einschalten der Arbeitsscheinwerfer den Softkey (1) drücken. Die Arbeitsscheinwerfer sind eingeschaltet. Das Symbol wird angezeigt. – Zum Ausschalten der Arbeitsscheinwerfer den Softkey drücken. Die Arbeitsscheinwerfer sind ausgeschaltet. Das Symbol wird angezeigt. Automatisches Ein- und Ausschalten der oberen Arbeitsscheinwerfer –...
  • Seite 249: Still Safetylight (Variante)

    Gefahr einer Augenschädigung beim Hineinschauen in das STILL Safety- Light. Nicht in das STILL SafetyLight hineinschauen. Das STILL SafetyLight ist eine optische Warn- einrichtung zum frühzeitigen Wahrnehmen von Staplern in nicht einsehbaren Fahrberei- chen (z. B. Fahrgassen, Hochregalen) sowie an unübersichtlichen Kreuzungsbereichen.
  • Seite 250: Scheibenwischer/-Wascher Betätigen

    Bedienung Zusatzausrüstungen wenn der Stapler fährt. Darüber hinaus lässt sich das STILL SafetyLight an der Anzeige-Bedieneinheit einschalten und ausschalten. – Dazu die entsprechende Taste drücken. HINWEIS Bei Betrieb des Staplers im öffentlichen Straßenverkehr muss das STILL SafetyLight ausgeschaltet sein. Scheibenwischer/-wascher betäti- –...
  • Seite 251: Scheibenwaschanlage Füllen

    Bedienung Zusatzausrüstungen Scheibenwaschanlage füllen – Motorhaube öffnen, siehe ⇒ Kapitel „Motor- haube öffnen“, S. 5-348. ACHTUNG Bauteilbeschädigung durch Frosteinwirkung! Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Ist kein Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage (Variante), kann diese bei Frost durch Eisbildung beschädigt werden. –...
  • Seite 252 Bedienung Zusatzausrüstungen – Bei Fragen an den autorisierten Service wenden. Tempomat (Variante) Mit der Tempomat-Funktion kann der Fah- rer beim Vorwärtsfahren die Geschwindigkeit > 6,0 km/h per Knopfdruck speichern und wei- terfahren, ohne das Fahrpedal zu betätigen. HINWEIS Die Verwendung der Tempomat-Funktion ist bei Rückwärtsfahrt oder bei einer Geschwin- digkeit unterhalb 6,0 km/h nicht möglich.
  • Seite 253: Tempomat Einschalten

    Bedienung Zusatzausrüstungen Ein- und Ausschalten mit den Softkeys der Anzeige-Bedieneinheit. Tempomat einschalten VORSICHT Unfallgefahr durch nicht angepasste Geschwindig- keit! Bei überhöhter Geschwindigkeit kann es zu Unfäl- len kommen, z. B. durch Umstürzen des Staplers bei Kurvenfahrt. – Geschwindigkeit dem gesamten Streckenab- schnitt anpassen.
  • Seite 254 Bedienung Zusatzausrüstungen Die aktuelle Geschwindigkeit wird gespei- chert. Die Anzeige Vorwärtsfahrt (2) blinkt. Der Tempomat ist eingeschaltet. Das Sym- wird angezeigt. – Fuß vom Fahrpedal nehmen. Der Stapler fährt mit der vorgewählten Ge- schwindigkeit, bis die Tempomat-Funktion ausgeschaltet wird. 7312_003-150 Tempomat ausschalten Die Tempomat-Funktion wird durch eine der folgenden Handlungen abgeschaltet:...
  • Seite 255: Fahrerrückhaltesysteme (Variante)

    Bedienung Zusatzausrüstungen – Tempomat ausschalten. Die Anzeige Vorwärtsfahrt (2) leuchtet. Der Tempomat ist ausgeschaltet. Das Sym- wird angezeigt. HINWEIS Sind im Stapler Automatikfunktionen konfigu- riert, die in bestimmten Betriebsituationen die Fahrgeschwindigkeit auf 6 km/h oder kleiner absenken, schalten diese auch den Tempo- mat automatisch aus.
  • Seite 256 Bedienung Zusatzausrüstungen Deckensensor (Variante) Beschreibung Der Deckensensor (1) auf dem Fahrerschutz- dach ist ein Assistenzsystem, das innerhalb von Hallen automatisch die Fahrgeschwin- digkeit des Staplers reduziert. Dieses Assi- stenzsystem entbindet den Fahrer aber nicht von seiner Verantwortung, auf die auf dem Betriebsgelände zulässigen Höchstgeschwin- digkeiten zu achten.
  • Seite 257: Mögliche Einschränkungen Bei Der Objekterkennung

    In diesen Fällen muss man die Empfindlichkeit und die Reichweite des Deckensensor- Systems anpassen. Dazu siehe das folgende Kapitel. Sensoreinstellungen ändern Das Deckensensor-System wird von STILL mit folgenden Werkseinstellungen ausgelie- fert: Empfindlichkeit: hoch Deckenhöhe: 24 m – Das Verbindungskabel vom Sensor abzie- hen.
  • Seite 258 Bedienung Zusatzausrüstungen – An der Unterseite der Montageplatte am Fahrerschutzdach die vier Muttern (1) des Sensors lösen. – Den Sensor vorsichtig abnehmen. – Mit dem mitgelieferten Schlüssel (2) das Sensorgehäuse öffnen, um an die DIP- Schalter zu gelangen. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 259 Bedienung Zusatzausrüstungen – Über die DIP-Schalter „1“ bis „5“ (3) stellt man die Reichweite und die Empfindlichkeit des Sensors ein. Die DIP-Schalter lassen sich mit einem kleinen Schraubendreher verstellen. ACHTUNG Die Einstellungen der DIP-Schalter „6“ bis „8“ sind die Werkseinstellungen des Herstellers. Sie dürfen nicht geändert werden! 1 2 3 4 5 6 7 8 Werkseinstellungen des Herstellers - nicht...
  • Seite 260 Bedienung Zusatzausrüstungen Je nachdem welche Reichweite zusammen mit welcher Empfindlichkeit eingestellt wurde, ergeben sich unterschiedliche Abstrahlwinkel des Sensors. Dazu siehe folgende Tabelle: Empfindlichkeit Reichweite Abstrahlwinkel 22,5° 22,5° niedrig (1) 20° 16 m 15° 24 m 5° 35° 30° mittel (2) 25°...
  • Seite 261 Bedienung Zusatzausrüstungen Darstellung der Größe der Abstrahlwinkel in Abhängigkeit von der eingestellten Empfind- lichkeit des Sensors von (1) „niedrig“ bis (4) „sehr hoch“. 2 3 4 Zusätzliche Beschilderung Aufkleber neben der Anzeige-Bedieneinheit 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 262: Kabinentür Öffnen

    Bedienung Kabine Kabine Kabinentür öffnen GEFAHR Es besteht Beschädigungsgefahr durch Kollision, wenn sich die Kabinentür während der Fahrt öffnet. – Die Kabinentür fest in die Rastposition einrasten. Kabinentür von außen öffnen: – Den Schlüssel in das Türschloss (1) stecken, aufschließen und den Schlüssel wieder abziehen.
  • Seite 263: Kabinentür Schließen

    Bedienung Kabine Kabinentür schließen GEFAHR Es besteht Beschädigungsgefahr durch Kollision, wenn sich die Kabinentür während der Fahrt öffnet. – Die Kabinentür fest in die Rastposition einrasten. Kabinentür von außen schließen: – Die Kabinentür (3) nach innen drücken, bis die Türverriegelung einrastet. –...
  • Seite 264: Seitenscheiben Öffnen

    Bedienung Kabine Seitenscheiben öffnen VORSICHT Es besteht Quetschgefahr zwischen Scheiben- rahmen und Seitenscheibe durch unbeabsichtig- tes Verrutschen der Seitenscheiben während der Fahrt. – Sicherstellen, dass der Griff fest in die entspre- chende Arretierungsnute einrastet. Hintere Seitenscheibe öffnen: – Griff (2) zusammendrücken und hintere Seitenscheibe (1) nach vorne schieben.
  • Seite 265: Innenleuchte Betätigen

    Bedienung Kabine Innenleuchte betätigen In der rechten Dachverkleidung der Ka- bine befindet sich eine Innenleuchte (1) mit schwenkbarem Leuchtenträger (3). Die Innenleuchte kann über den Schalter (2) in der Dachverkleidung und über den entspre- chenden Softkey der Anzeige-Bedieneinheit geschaltet werden. HINWEIS Abhängig von der Konfiguration der Anzeige- Bedieneinheit kann die Softkey-Funktion...
  • Seite 266: Heckscheibenheizung Betätigen

    Bedienung Kabine – Zum Ausschalten der Innenleuchte den Softkey (1) drücken. Die Innenleuchte ist ausgeschaltet. Das Symbol (2) wird angezeigt. HINWEIS Es wird empfohlen, die Innenleuchte nicht mit dem Schalter in der Dachverkleidung auszu- schalten. Ansonsten müssen zum Einschal- ten immer der Schalter in der Dachverkleidung und der Softkey der Anzeige-Bedieneinheit betätigt werden.
  • Seite 267 Bedienung Kabine Radio (Variante) Das Radio (1) und die Lautsprecher (2) sind eine Ausstattungsvariante. Ist der Stapler mit Radio und Lautsprecher ausgestattet, sind diese in die Dachverkleidung integriert. Die Beschreibung und Bedienung ist der separaten Betriebsanleitung des Radios zu entnehmen. VORSICHT Das Bedienen des Radios sowie eine überhöhte Lautstärke während der Fahrt oder bei der Hand-...
  • Seite 268: Radio Mit Bluetooth-Schnittstelle (Variante)

    Bedienung Kabine Radio mit Bluetooth-Schnittstelle (Variante) VORSICHT Das Bedienen des Radios sowie eine überhöhte Lautstärke während der Fahrt oder bei der Hand- habung von Lasten beeinträchtigt die Aufmerksam- keit. Es besteht Unfallgefahr! – Radio nicht während der Fahrt oder bei Handha- bung von Lasten bedienen.
  • Seite 269: Freisprecheinrichtung

    Bedienung Kabine Freisprecheinrichtung Voraussetzung: Das Smartphone ist mit dem Radio gekoppelt. Eingehende Anrufe: Unabhängig vom Modus (Radio, AUX, A2DP) werden die Klingeltöne über die Radiolaut- BAND DISP sprecher übertragen. A2DP – Über das Smartphone oder durch Drücken LOUD PTY TA TP AF der Taste mit dem grünen Hörer (3) den R-D-S Anruf annehmen.
  • Seite 270 Bedienung Kabine Heizung GEFAHR Explosionsgefahr! Keine Spraydosen oder Gaskartu- schen dem Heizluftstrom aussetzen. Das Heizgerät nicht in der Nähe von Lagern oder Ähnlichem in Betrieb nehmen, wo sich Kraftstoffdämpfe oder Kohlen-, Holz-, Getreidestäube bilden können. Gebläse einschalten – Zum Einschalten des Gebläses den Geblä- seschalter (1) einschalten.
  • Seite 271: Umluftbetrieb

    Bedienung Kabine Umluftbetrieb – Für den Umluftbetrieb die Umluftdüse (3) (50% Umluft) öffnen. Defrostbetrieb – Bei Defrostbetrieb der Frontscheibe die Fußraumdüse (4) schließen und die beiden vorderen Luftdüsen auf die Frontscheibe ausrichten. – Gebläse auf die höchste Stufe schalten. 7314_003-035 Aufstellbares Dachfenster (Variante) VORSICHT Quetschgefahr!
  • Seite 272: Clipboard (Variante)

    Bedienung Kabine Clipboard (Variante) Das Clipboard (1) mit Leselampe (2) ist eine Ausstattungsvariante. 6210_003-107 12 V-Steckdose Rechts neben dem Fahrersitz befindet sich eine 12 V-Steckdose (1) zum Anschluss eines externen elektrischen Verbrauchers. ACHTUNG Kurzschlussgefahr! Der Nennstrom des angeschlossenen Verbrau- chers darf 10 A nicht überschreiten. –...
  • Seite 273 Bedienung Kabine ACHTUNG Funktionsstörungen möglich! Die geöffnete Steckdose kann einstauben und verschmutzen, sofern kein Stecker eingesteckt ist oder der Staubschutzdeckel nicht geschlossen ist. Dauerhaft kann dies zu Funktionsstörungen der elektrischen Verbindung führen. – Nach dem Benutzen der Steckdose den Staub- schutzdeckel vollständig herunterklappen.
  • Seite 274 Bedienung Anhängerbetrieb Anhängerbetrieb Anhängelast GEFAHR Im Anhängerbetrieb besteht erhöhte Unfallgefahr! Im Anhängerbetrieb verändert sich das Fahrverhal- ten des Staplers. Den Stapler beim Schleppen so betreiben, dass ein sicheres Fahren und Abbrem- sen des Schleppzuges jederzeit gewährleistet ist. Die maximal zulässige Geschwindigkeit beim Schleppen beträgt 5 km/h.
  • Seite 275 Bedienung Anhängerbetrieb ACHTUNG Gefahr der Bauteilbeschädigung! Eine Stützlast ist nicht zulässig. – Keine Anhänger verwenden, deren Deichsel auf der Anhängekupplung abstützt. Dieser Stapler ist zum gelegentlichen Schlep- pen von Anhängern geeignet. Ist der Stapler mit einer Anhängevorrichtung ausgestattet, darf gelegentliches Schleppen nicht mehr als 2% der täglichen Einsatzdauer betragen.
  • Seite 276: Anhänger Abkuppeln

    Bedienung Anhängerbetrieb – Kupplungsbolzen (2) nach unten drücken, um 90° drehen und herausziehen. – Deichsel auf Höhe einstellen. GEFAHR Es können Personen zwischen Stapler und Anhän- ger eingeklemmt werden. Beim Ankuppeln darauf achten, dass sich niemand zwischen Stapler und Anhänger befindet. –...
  • Seite 277: Automatische Anhängekupplung

    Bedienung Anhängerbetrieb Automatische Anhängekupplung GEFAHR Es können Personen zwischen Stapler und Anhän- ger eingeklemmt werden. Beim Ankuppeln darauf achten, dass sich niemand zwischen Stapler und Anhänger befindet. GEFAHR Stapler niemals an der Anhängekupplung auf- bocken oder verkranen. Die Anhängekupplung ist nicht dazu ausgelegt und könnte verformt oder zer- stört werden.
  • Seite 278 Bedienung Anhängerbetrieb VORSICHT Beschädigungsgefahr durch Bauteilkollision. Ein Stapler mit Anhängekupplung braucht durch deren Überhang mehr Raum zum Manövrieren. Regale oder die Anhängekupplung selbst können beim Rangieren durch die Anhängekupplung be- schädigt werden. Kommt es zur Kollision mit der Anhängekupplung, die Anhängekupplung auf Be- schädigungen wie Risse prüfen.
  • Seite 279 Bedienung Anhängerbetrieb Modell RO*243 - ankuppeln HINWEIS Die Anhängekupplung RO 243 ist vorgesehen für eine Zugöse nach DIN 74054 (Bohrungs- durchmesser 40 mm). – Anhänger gegen Wegrollen sichern, z. B. mit Unterlegkeilen (1). – Zugöse der Deichsel auf Mitte Zugmaul einstellen.
  • Seite 280 Bedienung Anhängerbetrieb – Anhänger abschleppen. Modell RO*243 von Hand schließen GEFAHR Verletzungsgefahr durch Einklemmen der Hand! Nicht mit der Hand in den Bereich des Kupplungs- bolzens fassen. Soll z.B. ein Abschleppseil in der Anhängekupplung befestigt werden, die Anhän- gekupplung nur mit einem geeignetem Hilfsmittel (z.B.
  • Seite 281 Bedienung Anhängerbetrieb Modell RO*244 A ankuppeln HINWEIS Die Anhängekupplung RO 244 A ist vorgese- hen für eine Zugöse nach DIN 74054 (Boh- rungsdurchmesser 40 mm) oder DIN 8454 (Bohrungsdurchmesser 35 mm). – Anhänger gegen Wegrollen sichern, z. B. mit Unterlegkeilen. –...
  • Seite 282 Bedienung Anhängerbetrieb GEFAHR Wenn sich der Kupplungsbolzen während des Schleppens öffnet, löst sich der Anhänger und wird unkontrollierbar. Es besteht Unfallgefahr! Der Kontrollstift (3) darf nicht aus seiner Führung herausstehen. – Darauf achten, dass der Kupplungsbolzen richtig einrastet. Ist der Kupplungsbolzen nicht richtig eingerastet: –...
  • Seite 283 Bedienung Anhängerbetrieb HINWEIS Zum Schutz der unteren Kupplungsbolzen- buchse vor Verschmutzung die Anhänge- kupplung immer geschlossen halten. Modell RO*245 - ankuppeln HINWEIS Die Anhängekupplung RO 245 ist vorgesehen für eine Zugöse nach DIN 74054 (Bohrungs- durchmesser 40 mm) oder DIN 8454 (Boh- rungsdurchmesser 35 mm).
  • Seite 284 Bedienung Anhängerbetrieb Modell RO*245 - abkuppeln – Anhänger gegen Wegrollen sichern, z. B. mit Unterlegkeilen. – Handhebel (5) nach oben drücken. – Stapler langsam vorwärtsfahren, bis Zugöse und Zugmaul getrennt sind. – Schließhebel (7) auf der linken Seite der Anhängekupplung ganz nach unten drücken.
  • Seite 285: Anhänger Schleppen

    Bedienung Anhängerbetrieb GEFAHR Wenn sich der Kupplungsbolzen während des Schleppens öffnet, löst sich der Anhänger und wird unkontrollierbar. Es besteht Unfallgefahr! Ein herausstehender Sicherungsgriff bedeutet, dass die Zugöse nicht richtig eingekuppelt ist. In diesem Zustand darf der Anhänger nicht ge- schleppt werden.
  • Seite 286 Bedienung Anhängerbetrieb schnitte sind den Fahrern vom Betreiber als Fahranweisungen mitzuteilen. HINWEIS Die Definition der verantwortlichen Personen „Betreiber“ und „Fahrer“ beachten! 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 287: Display-Meldungen

    Bedienung Display-Meldungen Display-Meldungen Darstellung im Display Im Display der Anzeige-Bedieneinheit kön- nen aufgrund bestimmter Gegebenheiten am Stapler ereignisbezogene Meldungen er- scheinen. Folgende Arten von Meldungen sind einzeln oder in Kombination möglich: • ein grafisches Symbol (2) • die Meldung (3) •...
  • Seite 288 Bedienung Display-Meldungen Meldetext/ Bemerkung Fehlercode Temperatursensorfehler ANTRIEB A5041 Autorisierten Service verständigen. Sensorfehler, Stapler fährt nur noch mit Notbetriebsge- BREMSGEBER A3016 schwindigkeit. A3017 Autorisierten Service verständigen. Bremsflüssigkeitsstand zu niedrig oder Schalter defekt, BREMSGEBER A3035 Stapler fährt nur noch mit Notbetriebsgeschwindigkeit. Autorisierten Service verständigen. Sensorfehler, Stapler fährt nicht.
  • Seite 289 Bedienung Display-Meldungen Meldetext/ Bemerkung Fehlercode Lüfter läuft nicht. KUEHLMITTELSTAND A5611 Kühlflüssigkeitstand zu niedrig, Kühlflüssigkeitstand prüfen und ggf. nachfüllen. Führt dieses nicht zur Abhilfe, autorisierten Service verstän- digen. Sensorfehler, Stapler fährt mit Notbetriebsgeschwindigkeit. LENKEN A3215 Autorisierten Service verständigen. Starterbatterie wird nicht geladen. LICHTMASCHINE A5811 Autorisierten Service verständigen.
  • Seite 290: Allgemeine Meldungen

    Bedienung Display-Meldungen Meldetext/ Bemerkung Fehlercode Keine Funktion des Fahrantriebs. UEBERWACHUNG A2801 Fahrpedal lösen. A2802 Tritt dieser Fehler sporadisch auf, so kann er toleriert wer- A2808 den. Wird die Einsatzfähigkeit beeinträchtigt, autorisierten A2809 Service verständigen. A2810 A2815 Fahrtrichtung wird auf Neutral gesetzt. UEBERWACHUNG A2803 Fahrtrichtung neu wählen.
  • Seite 291 Bedienung Display-Meldungen Meldung BETRIEBSBREMSE Erscheint die Meldung BETRIEBSBREMSE im Display, muss der autorisierte Service verständigt werden. – Stapler zur Überprüfung durch den autori- sierten Service gesichert abstellen. – Bei blockierten Lamellenbremsen in den Radantrieben den Stapler abschleppen. Meldung BREMSE ANZIEHEN GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch den wegrollenden Stapler überfahren zu werden!
  • Seite 292 Bedienung Display-Meldungen – Den autorisierten Service verständigen. Meldung BREMSGEBER Erscheint die Meldung im Dis- BREMSGEBER play, wird die maximale Fahrgeschwindigkeit reduziert. Der Bremsgeber im Bremspedal muss überprüft werden. – Den autorisierten Service verständigen. Meldung CODE ABGELEHNT Erscheint die Meldung CODE ABGELEHNT Display, wurde die Fahrer-PIN dreimal falsch eingegeben.
  • Seite 293 Bedienung Display-Meldungen Meldung FESTSTELLBREMSE LOE- Erscheint die Meldung FESTSTELLBREMSE im Display, ist der Fahrbetrieb LOESEN erst nach Lösen der Feststellbremse durch Tastendruck möglich. – Die Feststellbremse durch Tastendruck lösen. Meldung FESTSTELLBREMSE BREMSE ANZIEHEN! Erscheint die Meldung FESTSTELL- im Display, BREMSE BREMSE ANZIEHEN! ist die elektrische Feststellbremse defekt.
  • Seite 294: Meldung Not-Aus-Schalter

    Bedienung Display-Meldungen – Den autorisierten Service verständigen. Meldung NEIGEN GESCHWINDIGKEIT Erscheint die Meldung NEIGEN GESCHWIN- nach dem Begrüßungsbildschirm DIGKEIT im Display, ist die Neigegeschwindigkeit des Hubgerüsts bei diesem Stapler spürbar hö- her, als bei früheren Produktionsserien dieser Baureihe. Meldung NOT-AUS-SCHALTER VORSICHT Keine elektrische Bremsunterstützung bei betätig- tem Not-Aus-Schalter!
  • Seite 295: Meldung Referenzhub

    Bedienung Display-Meldungen Meldung REFERENZHUB Wurde die Gabel nach dem Abschalten des Staplers abgesenkt, ist der Steuerelektronik des Staplers bei der Wiederinbetriebnahme die Position der Gabel nicht bekannt. Der Stapler fährt nur mit verringerter Fahrge- schwindigkeit. Je nach Position der Gabel kann im Display die Anzeige REFERENZHUB (Variante) erscheinen.
  • Seite 296: Meldung Sitzschalter

    Bedienung Display-Meldungen Die Funktionen der Arbeitshydraulik (Heben, Neigen) sind wahlweise je nach Konfiguration normal möglich oder nur langsam ausführbar oder gar nicht möglich. Die Meldung mit den SICHERHEITSGURT eingeschränkten Fahr- und Hub-Funktionen wird von folgenden Zuständen ausgelöst: • Beckengurt ist nicht angelegt, Fahrersitz besetzt.
  • Seite 297 Bedienung Display-Meldungen Erscheint die Meldung SITZSCHALTER sind die Funktionen zum Fahren und der Arbeitshydraulik gesperrt. Die Meldung wird von SITZSCHALTER folgenden Zuständen ausgelöst: • Sitzschalter nicht betätigt, Fahrpedal oder Lenkrad betätigt. • Sitzschalter nicht betätigt, Bedienelement der Arbeitshydraulik betätigt. • Überschreiten der Schichtzeit. •...
  • Seite 298 Bedienung Display-Meldungen Sitzschalter nicht betätigt, Bedienelement der Arbeitshydraulik betätigt Ein Bedienelement der Arbeitshydraulik SITZSCHALTER wird betätigt, obwohl niemand auf dem Fahrersitz sitzt. Im Display erscheint die Anzeige . Die Funktionen SITZSCHALTER der Arbeitshydraulik sind nicht ausführbar. – Auf den Fahrersitz setzen und Beckengurt anlegen.
  • Seite 299: Meldung Ueberwachung

    Bedienung Display-Meldungen Überschreiten der Betriebszeit HINWEIS SITZSCHALTER Die Betriebzeit ist einstellbar. Ist der Schlüsselschalter eingeschaltet, die Feststellbremse gelöst und der Sitz bis zum Überschreiten der eingestellten Betriebszeit nicht verlassen und werden in dieser Zeit weder Bedienelemente der Arbeitshydraulik noch Fahrpedal betätigt, erscheint im Display die Anzeige .
  • Seite 300 Bedienung Display-Meldungen HINWEIS Tritt dieser Fehler sporadisch auf, kann er toleriert werden. Wird die Einsatzfähigkeit beeinträchtigt, den autorisierten Service verständigen. Meldung UNGUELTIG Erscheint die Meldung im Dis- UNGUELTIG play, wurde bei der Eingabe des Zugangsco- des eine falsche Fahrer-PIN eingegeben. –...
  • Seite 301 Bedienung Display-Meldungen Meldung ABGASREINIGER SER- VICE! ! ! Erscheint die Meldung ABGASREINIGER im Display, wurde der SERVICE! ! ! Partikelfilter nicht rechtzeitig regeneriert. Eine Instandsetzung des Partikelfiltersystems durch den autorisierten Service ist notwendig. – Zum Vermeiden von Schäden, den Stapler bis zur Reparatur außer Betrieb nehmen.
  • Seite 302 Bedienung Display-Meldungen ® – Qualität des AdBlue einhalten, siehe Abschnitt „Wartungsdatentabelle“. ® – AdBlue nachfüllen. Meldung ADBLUE QUALITAET Dieser Stapler verfügt über einen Sensor, ® der die Qualität des mit AdBlue gereinigten Abgases misst. Lässt die Qualität des Abgases nach, er- scheint in der Anzeige-Bedieneinheit die Mel- dung ADBLUE QUALITAET...
  • Seite 303: Meldung Hybridsystem

    Bedienung Display-Meldungen Die Vorglühzeit kann bis zu 22 Sekunden dauern. Bei betriebswarmem Motor wird nicht vorgeglüht. – Nach dem Erlöschen der Meldung den Motor starten. Meldung HYBRIDSYSTEM Erscheint die Meldung HYBRIDSYSTEM Display, wurde das Energiespeichersystem wegen eines Fehlers deaktiviert. Der Stapler bleibt einsatzfähig. Allerdings er- höht sich der Kraftstoffverbrauch geringfügig.
  • Seite 304: Meldung Leer

    Bedienung Display-Meldungen – Kühlflüssigkeitsstand prüfen und ggf. Kühlflüssigkeit auffüllen. ACHTUNG Gefahr von Motorschäden! Ein Fehlen von Kühlflüssigkeit deutet auf Undich- tigkeiten an der Kühlanlage hin. – Dichtigkeit der Kühlanlage prüfen, siehe Kapitel „Kühler reinigen, Dichtigkeit prüfen“. Meldung LEER Blinkt die Meldung im Display, ist der LEER Gasvorrat fast erschöpft.
  • Seite 305 Bedienung Display-Meldungen – Den autorisierten Service verständigen. Meldung LUFTFILTER Erscheint die Meldung LUFTFILTER Display, ist der Austausch des Filtereinsatzes bzw. der Filterpatrone erforderlich. – Den Filtereinsatz bzw. die Filterpatrone erneuern. Meldung OELDRUCK ACHTUNG Gefahr von Motorschäden! Erscheint die Meldung im Display, ist OELDRUCK der Öldruck des Motors zu niedrig.
  • Seite 306: Meldung V-Motor Starten

    Bedienung Display-Meldungen – Den autorisierten Service verständigen. Meldung STANDREGENER. DRIN- GEND! ! ! Erscheint die Meldung STANDREGENER. im Display, ist eine Stand- DRINGEND! ! ! regeneration des Partikelfilters dringend er- forderlich. – Die Standregeneration durchführen. Bis die Standregeneration durchgeführt wurde, ist die Höchstgeschwindigkeit des Staplers ist auf 2 km/h reduziert.
  • Seite 307: Treibgasflasche Wechseln

    Bedienung Tanken Tanken Treibgasflasche wechseln GEFAHR Beim Austritt von Flüssiggas besteht Explosionsgefahr! Treibgasflaschen mit abgelaufenem Prüfdatum dürfen nicht in Betrieb genommen werden. Die in der Druckbehälter-Verordnung geforderten Prüffristen sind unbe- dingt einzuhalten. Maßgebend ist das letzte auf der Treibgasflasche einge- schlagene Prüfdatum.
  • Seite 308 Bedienung Tanken • Vor dem Lösen der Rohr- bzw. Schlauch- verbindung sind die Flaschen- und Haupt- absperrventile zu schließen. • Die Anschlussmuttern an den Flaschen sind langsam und zunächst nur wenig zu lösen, da sonst das noch in der Leitung befindliche Gas herausspritzt.
  • Seite 309 Bedienung Tanken explosionsfähiger Atmosphäre verhindert ist. VORSICHT Flüssiggas kann Erfrierungen an der Haut verursachen! – Schutzhandschuhe tragen. – Flaschenventil (1) schließen. – Anschlussnippel mit Haltegriff (3) festhalten und vorsichtig die Überwurfmutter (2) (Linksgewinde) lösen. 7311_136-001 – Griff der Spannvorrichtung (4) nach oben schwenken und den Haken (6) von der Halterung abziehen.
  • Seite 310: Treibgasflasche Wechseln Bei Doppel-Flaschenhalter

    Bedienung Tanken GEFAHR Beim Austritt von Flüssiggas besteht Explosionsgefahr! Bei Undichtigkeit, Gasgeruch u. Ä. den Motor nicht starten. – Flaschenventil wieder schließen. – Den Vorgesetzten bzw. den autorisierten Service verständigen. Treibgasflasche wechseln bei Doppel-Flaschenhalter GEFAHR Beim Austritt von Flüssiggas besteht Explosionsgefahr! Austretendes Flüssiggas kann an Zündquellen explodieren und zu...
  • Seite 311 Bedienung Tanken VORSICHT Flüssiggas kann Erfrierungen an der Haut verursachen! – Schutzhandschuhe tragen. Das Wechseln der Gasflasche funktioniert bei beiden Flaschen gleich. – Flaschenventil (1) der zu wechselnden Gasflasche schließen. – Anschlussnippel mit Haltegriff (3) festhalten und vorsichtig die Überwurfmutter (2) (Linksgewinde) lösen.
  • Seite 312 Bedienung Tanken Treibgastank (Variante) befüllen GEFAHR Beim Austritt von Flüssiggas besteht Explosionsgefahr! Wenn beim Befüllen des Treibgas- tanks (1) Flüssiggas austritt, kann das Flüssiggas durch Zündquellen explo- dieren. – Motor abstellen. – Nicht rauchen, kein offenes Licht und Feuer verwenden. –...
  • Seite 313 Bedienung Tanken Folgende Sicherheitsregeln stets beachten: • Sicherheitstechnische Richtlinien für Flüssiggas-Kraftfahrzeuge beachten. • Den Treibgastank nur durch unterwiesene Personen befüllen lassen. • Den Treibgastank nur an Füllanlagen befül- len, in denen Druckgase in Druckgasbehäl- ter ausschließlich zur eigenen Verwendung gefüllt werden („nicht erlaubnisbedürftige Füllanlagen“).
  • Seite 314 Bedienung Tanken VORSICHT Flüssiggas kann Erfrierungen an der Haut verursachen! – Schutzhandschuhe tragen. – Motor und Heizung abstellen. – Absperrventil (3) schließen. – Verschlusskappe (5) vom Füllventil ab- schrauben. – Anschlussgewinde der Füllpistole auf Sauberkeit prüfen. – Füllpistole fest an das Füllventil anschrau- ben.
  • Seite 315 Bedienung Tanken – Nicht nach Angabe der Füllstandsan- zeige (4) befüllen. – Betätigungshebel der Füllpistole nach dem Abschalten des Tankventils sofort loslassen und Füllvorgang beenden. – Pumpenmotor ausschalten und das Haupt- 50 60 absperrventil der Füllanlage schließen. – Füllpistole vorsichtig vom Füllventil ab- schrauben.
  • Seite 316: Stapler Reinigen

    Bedienung Reinigung Reinigung Stapler reinigen VORSICHT Verletzungsgefahr durch Herabstür- zen vom Stapler! Beim Klettern auf dem Stapler besteht die Gefahr hängenzubleiben oder auszurutschen und herabzustürzen. Höher gelegene Stellen am Stapler mit entsprechenden Hilfsmitteln erreichen. – Zum Aufsteigen auf den Stapler nur die dafür vorgesehenen Trittstufen verwenden.
  • Seite 317: Reinigung

    Bedienung Reinigung ACHTUNG Zu hoher Wasserdruck, zu heißes Wasser oder zu heißer Wasserdampf können Komponenten am Stapler beschädigen! – Nachfolgende Handlungsschritte genau einhal- ten. ACHTUNG Aggressive Reinigungsmittel können die Oberflä- chen der Komponenten beschädigen! Der Einsatz aggressiver und nicht für Kunststoffe geeigneter Reinigungsmittel kann Kunststoffteile anlösen oder verspröden.
  • Seite 318: Reinigen Der Elektrischen Anlage

    Bedienung Reinigung strahl, einem Schwamm oder einem Lap- pen wird empfohlen. – Alle begehbaren Bereiche reinigen. – Öleinfüllöffnungen und deren Umgebung sowie die Schmiernippel vor den Schmier- arbeiten reinigen. Reinigen der elektrischen Anlage ACHTUNG Das Reinigen der elektrischen Anlagenteile mit Wasser kann zu Schäden an der elektrischen Anlage führen.
  • Seite 319: Scheiben Reinigen

    Bedienung Reinigung – Sofort nach dem Reinigen die Kettenge- lenke mit Druckluft von Wasser trocknen. Die Kette dabei mehrmals bewegen. – Sofort nach dem Trocknen der Kette diese mit Kettenspray einsprühen. Die Kette dabei mehrmals bewegen. Spezifikation des Kettensprays, siehe Kapitel „Wartungsdatentabelle“.
  • Seite 320: Nach Dem Waschen

    Bedienung Verhalten in Notsituationen Nach dem Waschen – Stapler sorgfältig trocknen (z. B. mit Druckluft). – Auf dem Fahrersitz Platz nehmen und Stap- ler vorschriftsmäßig in Betrieb nehmen. ACHTUNG Kurzschlussgefahr! – Wenn trotz der Vorsichtsmaßnahmen Feuch- tigkeit in die Motoren eingedrungen ist, müssen diese erst mit Druckluft getrocknet werden.
  • Seite 321: Verhalten Beim Kippen Des Staplers

    Bedienung Verhalten in Notsituationen HINWEIS Nur Treibgasstapler mit Joystick 4Plus (Va- riante) haben einen Not-Aus-Schalter. Das Betätigen des Not-Aus-Schalters im Fahrbetrieb schaltet die elektrische Bremse, die Hydraulikanlage und den Fahrantrieb ab. Dies wirkt sich wie folgt aus: • Keine Verringerung der Staplergeschwin- digkeit beim Entlasten des Fahrpedals entsprechend dem eingestellten Fahrpro- gramm.
  • Seite 322 Bedienung Verhalten in Notsituationen – Oberkörper über das Lenkrad beugen. – Körper gegen die Fallrichtung neigen. Nothammer Der Nothammer dient zur Rettung des Fah- rers, wenn er in der Kabine in einer Gefah- rensituation eingeschlossen ist, z. B. wenn der Stapler umgestürzt und die Kabinentür nicht mehr zu öffnen ist.
  • Seite 323 Bedienung Verhalten in Notsituationen GEFAHR Es besteht Lebensgefahr durch her- abstürzende Lasten oder absinkende Bauteile des Staplers. – Nicht unter die angehobene Last treten. – Nachfolgende Handlungsschritte einhalten VORSICHT Die Last senkt sich ab! Die Absenkgeschwindigkeit wird durch das Her- ausschrauben der Notablassschraube reguliert.
  • Seite 324: Abklemmen Der Batterie

    Bedienung Verhalten in Notsituationen – Innensechskantschlüssel (2) aus der Halterung entnehmen. – Am Ventilblock die Notablassschraube (1) mit dem Innensechskantschlüssel um max. 1,5 Umdrehungen lösen. – Notablassschraube nach dem Absenken der Last wieder einschrauben. – Innensechskantschlüssel wieder in der Halterung anbringen. –...
  • Seite 325 Bedienung Verhalten in Notsituationen – Polklemme des Minuspols nach oben ziehen. – Polklemme vom Minuspol der Batterie abheben und beiseite legen. 7311_003-068 Fremdstarten GEFAHR Explosionsgefahr durch Funken- schlag! Wird die elektrische Anlage am Stap- ler eingeschaltet, oder berührt ein stromführendes Kabel ein Metallteil des Staplers, kann dies zum Funke- nüberschlag führen.
  • Seite 326 Bedienung Verhalten in Notsituationen VORSICHT Kurzschlussgefahr durch falsche Reihenfolge bei Anschließen oder Trennen der Fremdstartkabel! Sind die Batterieminuspole mit dem Minuskabel verbunden, sind auch beide Karosserien leitend miteinander verbunden. Berührt beim weiteren Anschließen das Pluskabel eine der beiden Karos- serien, kann es zum Kurzschluss kommen. –...
  • Seite 327 Bedienung Verhalten in Notsituationen HINWEIS Den Motor laufen lassen, da die Batterie noch nicht ausreichend geladen ist. – Abdeckung hinten anbauen. Abschleppen GEFAHR Unfallgefahr durch Versagen der Bremsanlage am Zugfahrzeug! Wenn die Bremsanlage des Zugfahrzeugs nicht ausreichend dimensioniert ist, kann der Zug nicht sicher abbremsen oder die Bremsen können ver- sagen.
  • Seite 328 Bedienung Verhalten in Notsituationen ACHTUNG Lenkung schwergängig! Keine Lenkhilfsunterstüt- zung mehr bei Ausfall der Hydraulik! – Damit der Stapler und das Zugfahrzeug jederzeit brems- und beherrschbar bleiben, eine geringe Schleppgeschwindigkeit wählen. ACHTUNG Wenn der geschleppte Stapler nicht gelenkt wird, kann der Stapler unkontrolliert ausscheren! –...
  • Seite 329 Bedienung Verhalten in Notsituationen – Abschleppstange entfernen. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 330 Bedienung Transportieren des Staplers Transportieren des Staplers Transport ACHTUNG Gefahr von Materialbeschädigung durch Überla- stung! Wenn der Stapler auf ein Transportmittel fährt, muss die Tragfähigkeit und Belastbarkeit des Transportmittels, der Rampen und Ladebrücken höher sein als das tatsächliche Gesamtgewicht des Staplers. Überlastung kann die Komponenten bleibend verformen oder beschädigen.
  • Seite 331: Transportieren Des Staplers

    Bedienung Transportieren des Staplers GEFAHR Unfallgefahr durch Abstürzen des Staplers! Bei Lenkbewegungen kann das Heck von der La- debrücke in Richtung Kante ausscheren. Dadurch kann der Stapler abstürzen. – Vor dem Überfahren einer Ladebrücke verge- wissern, dass diese Ladebrücke ordnungsge- mäß...
  • Seite 332: Kranverladung

    Bedienung Transportieren des Staplers – Die Anschlagmittel (1) an beiden Seiten seitlich am Stapler einhängen. – Den Stapler nach hinten verzurren. 6321_003-104 – Die Anschlagmittel (1) am Kupplungsbol- zen (2) einhängen oder Schlaufen um den Kupplungsbolzen legen. – Den Stapler zu beiden Seiten hin verzurren. GEFAHR Verrutschen des Staplers durch Abrutschen der Anschlagmittel!
  • Seite 333: Verladegewicht Ermitteln

    Bedienung Transportieren des Staplers Verladegewicht ermitteln – Stapler gesichert abstellen, siehe ⇒ Kapi- tel „Stapler gesichert abstellen und aus- schalten“, S. 4-154. – Einzelgewichte durch Ablesen auf dem Type-Modèle-Typ / Serial no.-No. de série-Serien-Nr. / year-année-Baujahr Fabrikschild des Staplers, ggf. auf dem Rated capacity Unladen mass Fabrikschild des Anbaugerätes (Variante)
  • Seite 334 Bedienung Transportieren des Staplers – Krangurte um die Kopftraverse (3) am 7321_003-012 Außenmast des Hubgerüstes schlingen. HINWEIS Die Anschlagpunkte sind mit dem Hakensym- bol gekennzeichnet. – Krangurte um den Abschleppbolzen (4) in der Zugöse der Anhängevorrichtung schlingen. – Abschleppbolzen sichern. –...
  • Seite 335 Bedienung Transportieren des Staplers – Länge der Anschlagmittel so einstellen, dass die Kranöse (6) senkrecht über dem Schwerpunkt des Staplers steht. Damit ist sichergestellt, dass der Stapler beim Anheben waagerecht hängt. – Krangurte in die Kranöse einhängen und die Sicherung (5) einlegen. ACHTUNG Falsch montierte Anschlagmittel können Anbau- teile beschädigen!
  • Seite 336: Stilllegung

    Bedienung Stilllegung Verdampfer der Treibgasanlage wird über den Kühlkreislauf des Motors gewärmt. Dies verhindert ein Vereisen des Verdampfers, da Gas beim Verdampfen stark abkühlt. Durch Vereisen des Verdampfers kann die Gaszufuhr unterbrochen werden. Der Motor kommt dadurch zum Stillstand. Verdampfervereisung kann entstehen durch: •...
  • Seite 337 Bedienung Stilllegung ACHTUNG Gefahr von Korrosionsschäden durch Kondensa- tion am Stapler! Viele Plastikfolien oder synthetische Stoffe sind wasserdicht. Am Stapler anfallendes Kondens- wasser kann nicht durch diese Abdeckungen ent- weichen. – Keine Plastikfolie verwenden, da sonst die Entstehung von Kondenswasser gefördert wird. HINWEIS Nur vollständig geladene Batterien einlagern.
  • Seite 338: Wiederinbetriebnahme Nach Der Stilllegung

    Gase im Raum vorhanden. – Vor dem Einschalten der elektri- schen Anlage den Raum gut lüften. Wenn der Stapler länger als 6 Monate still- gelegt war, den Stapler vor der Wiederinbe- triebnahme sorgfältig prüfen. Die Prüfung soll, ähnlich wie die jährliche Sicherheitsüberprü- fung auch, alle sicherheitstechnischen Punkte am Stapler umfassen.
  • Seite 339 Bedienung Stilllegung – Prüfungen und Tätigkeiten wie vor der ersten Inbetriebnahme vom autorisierten Service durchführen lassen. – Prüfungen und Tätigkeiten vor dem tägli- chen Einsatz durchführen. – Den Stapler in Betrieb nehmen. Bei der Inbetriebnahme besonders zu prüfen sind: • Dichtigkeit und Funktion der Treibgasan- lage •...
  • Seite 340 Bedienung Stilllegung 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 341: Wartung

    Wartung...
  • Seite 342: Allgemeine Hinweise

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Allgemeine Hinweise GEFAHR Lebensgefahr durch Vergiftung! Es ist gefährlich, den Motor in geschlossenen Räu- men laufen zu lassen. Der Motor verbraucht Sau- erstoff und gibt Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und andere giftige Gase ab. Es besteht Lebensgefahr! –...
  • Seite 343: Sicherheitsvorschriften Für Die Wartung

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Arbeiten an der elektrischen Ausrü- stung An der elektrischen Ausrüstung des Stap- lers darf nur im spannungsfreien Zustand gearbeitet werden. Für Funktionsprüfungen, Kontrollen und zum Einstellen darf an unter Spannung stehenden Teilen nur von unter- wiesenen und beauftragten Personen unter Beachtung geeigneter Vorsichtsmaßnahmen gearbeitet werden.
  • Seite 344: Arbeiten An Der Treibgasanlage

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Arbeiten an der Treibgasanlage GEFAHR Explosionsgefahr! Sicherheitsvorschriften im Umgang mit Treibgas beachten. Die gesamte Treibgasanlage muss ständig auf ihren betriebssicheren Zustand, beson- ders auf Dichtigkeit überwacht werden. Die Benutzung des Staplers bei undichter Gasan- lage ist verboten. Zur Prüfung auf Dichtigkeit sind Seifenwasser, Nekallösung oder son- stige schaumbildende Mittel zu benutzen.
  • Seite 345: Sicherheitsvorrichtungen

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Feuerarbeiten, insbesondere Schweiß- und Schneidearbeiten, dürfen in der Nähe von Treibgasflaschen nicht ausgeführt werden. Treibgasflaschen, auch wenn sie leer sind, dürfen nicht in den Werkstätten aufgewahrt werden. Sicherheitsvorrichtungen Nach Wartungen und Instandsetzungen müssen alle Sicherheitsvorrichtungen wieder eingebaut und auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden.
  • Seite 346: Arbeiten Im Vorderen Bereich Des Staplers

    Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung Arbeiten im vorderen Bereich des Staplers GEFAHR Unfallgefahr! Bei angehobenem Hubgerüst oder Gabelträger dürfen ohne die nachfolgenden Sicherungen keine Arbeiten am Hubgerüst und im vorderen Bereich des Staplers durchgeführt werden. – Zum Sichern nur Ketten mit ausreichender Tragkraft nutzen.
  • Seite 347 Wartung Sicherheitsvorschriften für die Wartung – Den Hartholzbalken (1) zwischen Fahrer- schutzaufbau (2) und Hubgerüst (3) klem- men. Hubgerüst abbauen GEFAHR Unfallgefahr! Diese Arbeit darf nur vom autorisierten Service durchgeführt werden. – Zum Abbau des Hubgerüstes den autorisierten Service beauftragen. Hubgerüst gegen Herabfallen sichern 6210_001-030_V3 GEFAHR...
  • Seite 348: Qualifikation Des Personals

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Allgemeine Wartungsinformationen Qualifikation des Personals Nur qualifiziertes und autorisiertes Personal darf die Wartung durchführen. Regelmäßige Sicherheitsprüfungen oder Prüfungen nach außergewöhnlichen Vorkommnissen muss eine befähigte Person durchführen. Die befä- higte Person muss ihre Begutachtung und Be- urteilung vom Standpunkt der Sicherheit aus abgeben, unbeeinflusst von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen.
  • Seite 349: Allgemeine Wartungsinformationen

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Zeitpunkt der Wartungsdurchführung – Wartungsarbeiten am Stapler nach „War- tung-in“ Anzeige (1) durchführen. – Anfallende Wartungsarbeiten den War- tungschecklisten entnehmen. Die Intervalle sind für den Normeinsatz fest- gelegt. Je nach Einsatzbedingungen des Staplers können in Absprache mit dem Be- treiber kürzere Wartungsintervalle festgelegt werden.
  • Seite 350 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 351: Wartung - 1000 Stunden/Jährlich

    Kühlmittel prüfen, ggf auffüllen Abgasanlage prüfen Keilriemen prüfen VW-Motor: Zahnriemen und Stirnräder prüfen LPG: Zündkerzen erneuern STILL Driveline: Ventilspiel prüfen Variante: Partikelfilter warten, Wartungsvorschriften des Herstellers beachten Kraftstoffanlage Kraftstoffanlage auf Dichtheit und Funktion prüfen 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 352 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Bei Betriebstunden Durchge- 1000 2000 4000 5000 7000 führt 8000 10000 11000 13000 14000   Kraftstofffilter wechseln (jährlich) Treibgasanlage Treibgasanlage auf Beschädigungen prüfen Magnetabsperrventil prüfen, ggf. Überdruckventil (1,7 bar) prüfen Gasflaschenventil auf Sauberkeit und Funktion prüfen, Überdrucksicherung (30 bar) prüfen Treibgasfilter wechseln Verdampfer (MD/Cobra) überholen.
  • Seite 353 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Bei Betriebstunden Durchge- 1000 2000 4000 5000 7000 führt 8000 10000 11000 13000 14000   Kaltstartstrom messen, ggf. Batterie aufladen oder wechseln Hydraulik Hydraulikanlage auf Zustand, Funktion und Dichtheit prüfen Hydraulische Sperrfunktion prüfen (ISO-Ventil) Ölstand prüfen Hubgerüst Mastlager auf Beschädigungen prüfen und schmieren, Anzugsmoment prüfen Mastprofile auf Beschädigungen und Verschleiß...
  • Seite 354 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 355: Wartung - 3000 Stunden/Zweijährlich

    Verbrennungsmotor Luftfilter (Sicherheitspatrone) wechseln Keilriemen wechseln VW-Motor: Zahnriemen und Stirnräder wechseln. Empfehlung: Wasserpumpe wechseln. Mit Betreiber absprechen STILL Driveline: Ventilspiel einstellen Kühlmittel wechseln, bei VW-Motoren alle 9000 Stunden oder 5 Jahre Treibgasanlage Alle Schläuche der Treibgasanlage wechseln Bremse Bremsflüssigkeit wechseln Hydraulik Hydrauliköl wechseln...
  • Seite 356: Qualität Und Menge Der Erforderlichen Betriebsmittel

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen gelassene Ersatzteile verwendet, übernimmt uneingeschränkt die volle Verantwortung im Schadensfalle. Qualität und Menge der erforderli- chen Betriebsmittel Es dürfen nur die in der Wartungsdatentabelle angegebenen Betriebsmittel verwendet werden. – Benötigte Betriebs- und Schmierstoffe der Wartungsdatentabelle entnehmen. Öl- und Fettsorten unterschiedlicher Qualitä- ten dürfen nicht gemischt werden.
  • Seite 357: Schmierplan

    Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Schmierplan Code Schmierstelle Je vier Schmiernippel auf jeder Seite der Lenkachse für die Achsschenkellagerung und die Spurstangenlager Gleitflächen am Hubgerüst Lastketten Je ein Schmiernippel an den beiden Hubgerüstlagern Für die jeweilige Schmiermittelspezifikation, siehe im folgenden Kapitel „Wartungsdatentabelle“ unter diesem Code.
  • Seite 358 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Wartungsdatentabelle Allgemeine Schmierstellen Baugruppe Spezifikation Code Betriebsmittel Maß Schmierung Hochdruckfett ID-Nr. 0147873 nach Bedarf Betätigungen/Gelenke Baugruppe Spezifikation Code Betriebsmittel Maß Schmierung Hochdruckfett ID-Nr. 0147873 nach Bedarf SAE 80 nach Bedarf Öl MIL-L2105 API GL-4 Zweipedalbedienung Hochdruckfett ID-Nr. 0147873 nach Bedarf Batterie Baugruppe...
  • Seite 359 Wartung Allgemeine Wartungsinformationen Lenkachse Baugruppe Spezifikation Code Betriebsmittel Maß Radmuttern/Schrau- Drehmomentschlüs- 210 Nm Achsschenkelmut- Drehmomentschlüs- 310 Nm tern Achsschenkellager, Fett Aralub 4320 mit Fett auffüllen, Spurstangenlager DIN 51825- bis etwas frisches KPF2N20 Fett austritt ID-Nr. 0148659 Antriebsachse Baugruppe Spezifikation Code Betriebsmittel Maß...
  • Seite 360: Wartungspunkte Zugängig Machen

    Wartung Wartungspunkte zugängig machen Klimaanlage Baugruppe Spezifikation Code Betriebsmittel Maß Kältemittel ID-Nr. 7449600005 Systembefüllung Standardkabine: 750 g Getränkekabine: 850 g Treibgasflasche Baugruppe Spezifikation Code Betriebsmittel Maß Systembefüllung Treibgas DIN 51622 11 kg EN 589 Bremsanlage Baugruppe Spezifikation Code Betriebsmittel Maß Systembefüllung Bremsflüssigkeit ARAL HGS FLUID...
  • Seite 361 Wartung Wartungspunkte zugängig machen ACHTUNG Beim Öffnen der Motorhaube kann der Fahrersitz beschädigt werden, wenn er sich nicht in vorderster Stellung befindet. – Fahrersitz ganz nach vorn schieben. ACHTUNG Ist die rechte Tür der Kabine (Variante) geschlos- sen, können Türanbauteile durch die aufklappende Motorhaube beschädigt werden.
  • Seite 362 Wartung Wartungspunkte zugängig machen – Einen schmalen Schraubendreher kräftig in den Schlitz (4) der Motorhaubenentriege- lung drücken, bis die Verriegelung öffnet. – Die Motorhaube am Griff vollständig nach hinten aufklappen. 7300_003-007_V2 – Ist die Gasfeder mit einer Aufstellsicherung (Variante) ausgestattet, die Motorhaube soweit aufklappen, bis die Arretierung (1) der Gasfeder (2) einrastet.
  • Seite 363: Motorhaube Schließen

    Wartung Wartungspunkte zugängig machen Motorhaube schließen VORSICHT Beim Schließen der Motorhaube besteht Quetsch- gefahr! Beim Schließen der Motorhaube darf sich nichts zwischen Motorhaube und Rahmenkante befinden. – Keine Kanten umfassen. Immer mit beiden Hän- den an den Griffen die Motorhaube schließen. ACHTUNG Beschädigungsgefahr! Die Motorhaube kann mit einer Gasfeder (2) mit...
  • Seite 364 Wartung Wartungspunkte zugängig machen – Den Sitz (2) einstellen, siehe Abschnitt „Fahrersitz MSG 65/MSG 75 einstellen“. – Die Lenksäule (1) einstellen, siehe Ab- schnitt „Lenksäule einstellen“. – Bei Staplern mit Kabine (Variante) die rechte Kabinentür schließen. 7311_120-001 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 365: Abdeckung Hinten Ab- Und Anbauen

    Wartung Wartungspunkte zugängig machen Abdeckung hinten ab- und anbauen ACHTUNG Gefahr der Bauteilbeschädigung! Bei unsachgemäßer Handhabung kann die Ober- fläche oder die Abdeckung selbst beschädigt wer- den. – Abdeckungen immer vorsichtig ab- und anbauen und nach dem Abbau sicher beiseite legen. Abdeckung abbauen –...
  • Seite 366 Wartung Wartungspunkte zugängig machen Bodenplatte aus- und einbauen Bodenplatte ausbauen ACHTUNG Kurzschlussgefahr bei beschädigten Kabeln! – Anschlusskabel auf Beschädigungen kontrollie- ren. – Beim Aus- und Einbau der Bodenplatte darauf achten, dass die Anschlusskabel nicht beschä- digt werden. HINWEIS Die Bodenplatte ist mit einer Aussparung versehen, in die der Bediener zum Anheben mit den Fingern fassen kann.
  • Seite 367: Bodenplatte Einbauen

    Wartung Wartungspunkte zugängig machen – Steckverbindung am Fahrpedal (2) trennen. – Bodenplatte abheben und sicher ablegen. Bodenplatte einbauen VORSICHT Quetschgefahr zwischen Bodenplatte und Rah- menkante! Befinden sich Körperglieder oder Gegenstände beim Schließen der Bodenplatte zwischen Boden- platte und Rahmenkante, können diese gequetscht werden.
  • Seite 368: Einsatzbereitschaft Erhalten

    Wartung Wartung nach den ersten 50 Betriebsstunden Wartung nach den ersten 50 Betriebsstunden Wartung während der Einfahrzeit HINWEIS Für einige der nachfolgenden Prüfungen ist Spezialwerkzeug erforderlich. Den autorisier- ten Service verständigen. – Treibgasanlage mit Leckagespray auf Dichtheit prüfen lassen. – Verschraubungen der Treibgasanlage auf Festsitz prüfen lassen.
  • Seite 369 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Reicht der Ölstand nur bis zur unteren Mar- kierung, Verschlussdeckel (1) abschrau- ben und Öl nach Wartungsdatentabelle auffüllen ⇒ Kapitel „Wartungsdatenta- belle“, S. 5-346. – Ölmessstab bis zum Anschlag einstecken. – Motorhaube schließen, siehe⇒ Kapitel „Mo- torhaube schließen“, S.
  • Seite 370: Kühlflüssigkeitsstand Prüfen

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Verschlussdeckel schließen. – Motorhaube schließen. – Scheibenwaschanlage betätigen, bis Waschwasser aus den Sprühdüsen austritt. Kühlflüssigkeitsstand prüfen Der Kühlflüssigkeitsstand wird von einem Sensor überwacht. Sobald die Meldung KUEHLMITTELSTAND auf dem Display erscheint, wie folgt verfahren. VORSICHT Verbrühungsgefahr durch heiße Kühlflüssigkeit! Das Kühlsystem steht unter Druck! Durch Öffnen des Kühlflüssigkeitsbehälters kann heiße Kühlflüs- sigkeit austreten.
  • Seite 371: Kühler Reinigen, Dichtigkeit Prüfen

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Kühler reinigen, Dichtigkeit prüfen – Stapler gesichert abstellen – Motorhaube öffnen. – Kühler (1) reinigen. – Kühlerlamellen mit einer geeigneten Bürste reinigen und mit Druckluft (nicht über 2 bar) ausblasen. – Kühler und Kühlschläuche auf Dichtigkeit prüfen und Schellen ggf. nachziehen. ACHTUNG Gefahr von Motorschäden! Ein Fehlen von Kühlflüssigkeit deutet auf Undich-...
  • Seite 372 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten ACHTUNG Gefahr von Motorschäden! Ein Fehlen von Kühlflüssigkeit deutet auf Undich- tigkeiten am Kühlsystem hin. – Dichtheit des Kühlsystems überprüfen, siehe Abschnitt „Kühler reinigen, Dichtheit prüfen“. – Verschlussdeckel des Kühlflüssigkeitsaus- gleichbehälters (1) langsam öffnen und Überdruck ablassen. –...
  • Seite 373: Luftfilterpatronen Erneuern

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten ACHTUNG Kühlmittel mit anderer Spezifikation darf nicht beigemischt werden! – Zum Nachfüllen Kühlmittel nach Wartungsda- tentabelle verwenden. – Kühlmittel nur nach Vorschrift des Herstellers verwenden. – Verschlussdeckel (1) wieder fest zuschrau- ben. – Abdeckung hinten anbauen. 7311_003-003 Luftfilterpatronen erneuern HINWEIS Der Austausch der Filterpatronen ist erforder-...
  • Seite 374 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Drei Klammern (1) am Luftfilter lösen und den Luftfilterdeckel (2) abnehmen. 7321_003-075 – Die Filterpatrone (3) herausnehmen. ACHTUNG Gefahr von Motorschäden! Die Sicherheitspatrone muss solange im Luftfil- tergehäuse verbleiben, bis das Gehäuse von ver- bliebenen Schmutzresten gereinigt ist, damit kein Schmutz in das Ansaugsystem gelangt! –...
  • Seite 375: Gelenke Und Betätigungen Schmieren

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Die Sicherheitspatrone (4) herausnehmen und auf Verschmutzung prüfen, ggf. erneu- ern. – Die Sicherheitspatrone wieder einsetzen. – Eine neue Filterpatrone (3) einsetzen. 7321_003-077 – Den Luftfilterdeckel (5) mit der Markierung (6) nach oben zeigend einbauen. – Drei Klammern (7) am Luftfilter einrasten. –...
  • Seite 376: Beckengurt Warten

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten • Bei Kabine (Variante) Türscharniere am Schmiernippel schmieren • Bei Zweipedalbedienung (Variante) Wellen und Gelenke schmieren Beckengurt warten GEFAHR Durch Funktionsversagen des Beckengurtes bei einem Unfall besteht Lebensgefahr! Bei Funktionsstörungen des Beckengurtes kann dieser bei einem Unfall reißen oder öffnen und den Fahrer nicht mehr auf dem Fahrersitz halten.
  • Seite 377 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Funktion des Gurtschlosses (1) auf ein- wandfreies Einrasten prüfen. Wenn die Gurtzunge (2) eingesteckt ist, muss der Beckengurt fest gehalten werden. Die Gurtzunge (2) muss sich beim Drücken der roten Taste (4) lösen. – Blockierautomatik mindestens einmal jährlich prüfen: –...
  • Seite 378: Fahrersitz Prüfen

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Fahrersitz prüfen VORSICHT Verletzungsgefahr! – Fahrersitz mit angebautem Rückhaltgurt und die Befestigung nach einem Unfall prüfen lassen. – Bedienelemente auf einwandfreie Funktion prüfen. – Zustand des Sitzes (z. B. Verschleiß der Polster) und die sichere Befestigung auf der Haube prüfen.
  • Seite 379 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten VORSICHT Gefährdung der Standsicherheit! Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsi- cherheit des Staplers. Es besteht Kippgefahr! Bei Luft-oder Vollgummireifen dürfen Felgenteile weder verändert werden, noch dürfen Felgenteile verschiedener Hersteller gemischt werden. – Vor dem Verwenden eines anderen Reifentyps oder Reifenherstellers die Freigabe durch den Stapler-Hersteller einholen.
  • Seite 380 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Luftreifen (Variante) – Profiltiefe an allen vier Reifen prüfen. Die Profilhöhe bei Luftreifen (Variante) muss an jeder Stelle der Lauffläche mindestens 1,6 mm betragen. Ist das Profil an einer Stelle des Reifens bis zur Verschleißmarke (2) abgefahren, die Reifen auf einer Achse austauschen.
  • Seite 381: Batterie Warten

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Radbefestigung prüfen – Alle Radverschraubungen (1) auf festen Sitz prüfen und ggf. nachziehen. – Drehmomente beachten, siehe Abschnitt „Wartungsdatentabelle“. 7300_003-018 Batterie warten HINWEIS Die Batteriewartung erfolgt gemäß der Bedie- nungsanleitung des Batterieherstellers! VORSICHT Kurzschluss- und Explosionsgefahr! – Keine metallischen Gegenstände oder Werkzeuge auf die Batterie legen.
  • Seite 382: Batterie Laden

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Bei wartungsfreien Batterien den Ladezu- stand am Kontrollfenster (1) prüfen: • Grün Die Batterie ist optimal geladen. • Schwarz Der Ladezustand der Batterie ist nicht mehr optimal. Die Batterie sollte nachgeladen werden. Danach schaltet die Anzeige wieder auf grün.
  • Seite 383 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Zellendeckel abschrauben und die Säure- 7090_606-002 dichte mit einem Säureheber prüfen. VORSICHT Explosionsgefahr! Beim Laden entstehen Gase, die ex- plosiv sind. Beim Ladevorgang müs- sen die Oberflächen der Batteriezel- len freiliegen, um eine ausreichende Belüftung zu gewährleisten. –...
  • Seite 384: Sicherungen Austauschen

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Klemmen und Kabelschuhe sollen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest ange- schraubt sein. – Nach dem Ladevorgang die Zellendeckel wieder aufschrauben. – Abdeckung hinten wieder anbauen. Sicherungen austauschen GEFAHR Brandgefahr! Verwendung falscher Sicherungen kann zu Kurz- schlüssen führen.
  • Seite 385 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten – Stapler gesichert abstellen, siehe ⇒ Kapi- tel „Stapler gesichert abstellen und aus- schalten“, S. 4-154. – Motorhaube öffnen, siehe ⇒ Kapitel „Motor- haube öffnen“, S. 5-348. – Belüftungsfilter mit Ölmessstab (1) heraus- schrauben. 7311_003-019 – Ölstand prüfen. Der Ölstand muss min- destens die Markierung (2) am Messstab erreichen.
  • Seite 386 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Hydraulikanlage auf Dichtigkeit prüfen VORSICHT Hydrauliköl kann die Gesundheit gefährden! Aus undichten Rohren und Leitungen kann Hydrauliköl unter Druck austre- ten und zu Verletzungen führen. – Geeignete Schutzhandschuhe, Schutzbrille u. Ä. tragen. ACHTUNG Hydraulikschläuche werden spröde! – Hydraulikschläuche nicht länger als 2 Jahre lagern.
  • Seite 387: Automatische Anhängekupplung Schmieren

    Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Hubgerüst, Rollenlaufbahnen fetten – Rollenlaufbahnen von Schmutz und Schmierstoffrückständen befreien. – Rollenlaufbahnen (1) von Außen-, Mittel- und Innenmast zur Verschleißminderung mit Höchstdruck-Haftschmierstoff schmie- ren, siehe ⇒ Kapitel „Wartungsdatenta- belle“, S. 5-346. HINWEIS Laufbahnen aus ca. 15 - 20 cm Abstand gleichmäßig einsprühen.
  • Seite 388 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Modell RO*243 – Sicherungsgriff (3) herausziehen. – Handhebel (2) nach oben drücken. – Über den Schmiernippel (1) mit Fett nach Wartungsdatentabelle abschmieren, siehe ⇒ Kapitel „Wartungsdatentabelle“, S. 5-346. – Kupplung schließen, indem der Kupplungs- bolzen mit einem geeigneten Werkzeug angehoben wird.
  • Seite 389 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten Modell RO*245 – An den dafür vorgesehenen Stellen (Schmiernippel, Kupplung geöffnet) mit Fett nach Wartungsdatentabelle abschmie- ren, siehe ⇒ Kapitel „Wartungsdatenta- belle“, S. 5-346. – Zugösenauflage fetten. 7321_003-094 Modell RO*841 – An den dafür vorgesehenen Stellen (Schmiernippel, Kupplung geöffnet) mit Fett nach Wartungsdatentabelle abschmie- ren, siehe ⇒...
  • Seite 390 Wartung Einsatzbereitschaft erhalten 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 391: Ebenfalls Auszuführende Arbeiten

    Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung Ebenfalls auszuführende Arbeiten – Alle Arbeiten zum Erhalt der Einsatzbereit- schaft ausführen, siehe Kapitel „Einsatzbe- reitschaft erhalten“. Auspuffanlage prüfen – Auspuffanlage auf äußere Beschädigung, festen Sitz und Undichtigkeiten prüfen. Treibgasfilter erneuern GEFAHR Beim Austritt von Flüssiggas besteht Explosionsgefahr.
  • Seite 392: Stunden-Wartung/Jährliche Wartung

    Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung – Befestigungsschraube (3) des Filtergehäu- ses abschrauben. 7325_003-013 – Filtergehäuse (4) abnehmen. – Filtereinsatz (5) abnehmen. – Vorsichtig eventuelle Verschmutzungen im Gehäuse entfernen. – Neuen Filtereinsatz (5) mit neuem Dichtring (6) einsetzen. ACHTUNG Funktionsstörung möglich! – Darauf achten, dass der Dichring richtig in der Aussparung des Filtereinsatzes sitzt und das der Filter richtig herum eingesetzt wird.
  • Seite 393: Hubzylinder Und Anschlüsse Auf Dichtigkeit Prüfen

    Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung Hubzylinder und Anschlüsse auf Dichtigkeit prüfen VORSICHT Verletzungsgefahr! Sicherheitsvorschriften für Arbeiten am Hubgerüst beachten, siehe Kapitel „Arbeiten im vorderen Bereich des Staplers“. – Hydraulikanschlüsse und Hubzylinder auf Dichtigkeit prüfen (Sichtprüfung). – Undichte Verschraubungen bzw. Hydrau- likzylinder durch den autorisierten Service instand setzen lassen.
  • Seite 394: Umkehrgabelzinken Prüfen

    Wartung 1000-Stunden-Wartung/jährliche Wartung Umkehrgabelzinken prüfen HINWEIS Diese Prüfung ist nur für Umkehrgabelzinken (Variante) erforderlich. – Außenseite des Gabelknicks (1) auf Risse prüfen. Service verständigen. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 395: Zehnjährliche Wartung

    Wartung Zehnjährliche Wartung Zehnjährliche Wartung Treibgastank (Variante) prüfen HINWEIS Treibgastanks sind Flüssiggasbehälter. Treibgastanks gehören zu den überwa- chungspflichtigen Druckbehältern, die be- stimmten Prüfungen und Prüffristen unterlie- gen. Die Prüfungen nur durch eine zugelas- sene Überwachungsstelle und eine befähigte Person durchführen lassen. In Deutschland prüfen z.
  • Seite 396 Wartung Zehnjährliche Wartung 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 397: Technische Daten

    Technische Daten...
  • Seite 398 Technische Daten Abmessungen Abmessungen 7306_003-002 ● Lenksäule verstellbar ± 80 mm ● Gabelabstand verstellbar Sitz verstellbar ± 90 mm ● HINWEIS Die Maße h und b sind kunden- spezifisch und können der Auftragsbestäti- gung entnommen werden. 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 399: Abmessungen

    Technische Daten Abmessungen Schwerpunktlage Schwerpunkt „S“ (Abstand von der Vorderachse gemessen) Abstand Modell (mm) RX70-20/600 7385 RX70-25 7386 RX70-25/600 7391 RX70-30 7387 1003 RX70-30/600 7392 1003 RX70-35 7388 1068 HINWEIS Die angegebene Schwerpunktlage „S“ bezieht sich auf Stapler in der Standardausstattung.
  • Seite 400 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-20/600 und RX70-25 VDI-Datenblatt RX70-20/600 und RX70-25 HINWEIS Dieses VDI-Datenblatt nennt nur die techni- schen Werte des Staplers in der Standardaus- stattung. Abweichende Bereifungen, andere Hubgerüste, Zusatzeinrichtungen usw. kön- nen andere Werte ergeben. Kennzeichen Modell RX70-20/600 RX70-25...
  • Seite 401: Vdi-Datenblatt Rx70-20/600 Und Rx70

    Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-20/600 und RX70-25 Räder, Fahrwerk Modell RX70-20/600 RX70-25 Typnummer 7385 7386 Bereifung Reifengröße vorn 23x9-10 23x9-10 Reifengröße hinten 21x8-9 21x8-9 Räder, Anzahl vorn (x = angetrieben) Räder, Anzahl hinten (x = angetrieben) Spurweite vorn b10 (mm) Spurweite hinten...
  • Seite 402 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-20/600 und RX70-25 Modell RX70-20/600 RX70-25 Typnummer 7385 7386 Gabelträgerbreite b3 (mm) 1150 1150 Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst m1 (mm) m2 (mm) Bodenfreiheit Mitte Radstand Arbeitsgangbreite bei Palette 1000 x 1200 Ast (mm) 3963 3963 quer...
  • Seite 403 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-20/600 und RX70-25 ACHTUNG Für die sichere Nutzung des Staplers, mit oder ohne Last, ist das Befahren von Gefällen und Steigungen bis maximal 15 % zulässig. – Bei Fragen an der autorisierten Service wenden. Motor Modell RX70-20/600...
  • Seite 404 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-25/600 und RX70-30 VDI-Datenblatt RX70-25/600 und RX70-30 HINWEIS Dieses VDI-Datenblatt nennt nur die techni- schen Werte des Staplers in der Standardaus- stattung. Abweichende Bereifungen, andere Hubgerüste, Zusatzeinrichtungen usw. kön- nen andere Werte ergeben. Kennzeichen Modell RX70-25/600 RX70-30...
  • Seite 405: Vdi-Datenblatt Rx70-25/600 Und Rx70

    Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-25/600 und RX70-30 Räder, Fahrwerk Modell RX70-25/600 RX70-30 Typnummer 7391 7387 Bereifung Reifengröße vorn 23x9-10 23x9-10 Reifengröße hinten 21x8-9 21x8-9 Räder, Anzahl vorn (x = angetrieben) Räder, Anzahl hinten (x = angetrieben) Spurweite vorn b10 (mm) Spurweite hinten...
  • Seite 406 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-25/600 und RX70-30 Modell RX70-25/600 RX70-30 Typnummer 7391 7387 Gabelträgerbreite b3 (mm) 1150 1150 Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst m1 (mm) m2 (mm) Bodenfreiheit Mitte Radstand Arbeitsgangbreite bei Palette 1000 x 1200 Ast (mm) 4047 4060 quer...
  • Seite 407 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-25/600 und RX70-30 ACHTUNG Für die sichere Nutzung des Staplers, mit oder ohne Last, ist das Befahren von Gefällen und Steigungen bis maximal 15 % zulässig. – Bei Fragen an der autorisierten Service wenden. Motor Modell RX70-25/600...
  • Seite 408 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-30/600 und RX70-35 VDI-Datenblatt RX70-30/600 und RX70-35 HINWEIS Dieses VDI-Datenblatt nennt nur die techni- schen Werte des Staplers in der Standardaus- stattung. Abweichende Bereifungen, andere Hubgerüste, Zusatzeinrichtungen usw. kön- nen andere Werte ergeben. Kennzeichen Modell RX70-30/600 RX70-35...
  • Seite 409: Vdi-Datenblatt Rx70-30/600 Und Rx70

    Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-30/600 und RX70-35 Räder, Fahrwerk Modell RX70-30/600 RX70-35 Typnummer 7392 7388 Bereifung Reifengröße vorn 23x10-12 23x10-12 Reifengröße hinten 21x8-9 21x8-9 Räder, Anzahl vorn (x = angetrieben) Räder, Anzahl hinten (x = angetrieben) Spurweite vorn b10 (mm) Spurweite hinten...
  • Seite 410 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-30/600 und RX70-35 Modell RX70-30/600 RX70-35 Typnummer 7392 7388 Gabelträgerbreite b3 (mm) 1150 1150 Bodenfreiheit mit Last unter Hubgerüst m1 (mm) m2 (mm) Bodenfreiheit Mitte Radstand Arbeitsgangbreite bei Palette 1000 x 1200 Ast (mm) 4127 4127 quer...
  • Seite 411 Technische Daten VDI-Datenblatt RX70-30/600 und RX70-35 ACHTUNG Für die sichere Nutzung des Staplers, mit oder ohne Last, ist das Befahren von Gefällen und Steigungen bis maximal 15 % zulässig. – Bei Fragen an der autorisierten Service wenden. Motor Modell RX70-30/600...
  • Seite 412: Ergonomische Maße

    Technische Daten Ergonomische Maße Ergonomische Maße 40 mm VORSICHT Gefahr von Stoßverletzungen im Kopfbereich! Befindet sich der Kopf des Bedieners zu dicht an der Dachunterseite, kann durch Federn des Fahrersitzes oder bei einem Unfall der Kopf gegen das Schutzdach schlagen. Um Kopfverletzungen zu vermeiden, muss ein Min- destkopfabstand von 40 mm zwischen der Dach- unterseite und dem Kopf des größten Bedieners...
  • Seite 413: Sicherungsbelegung

    Technische Daten Sicherungsbelegung Sicherungsbelegung 1F09 Schaltschloss, 10 A 1F21 Lamdasonde (nur Treibgasstapler), 10 A Umrichter, 10 A 12 V für Motorsteuerung (ECU) (nur Diesel- 1F11 1F22 1F12 Kühlflüssigkeitspumpe, 10 A stapler), 15 A 1F15 12 V für Fahrzeugsteuerung (TCU), An- 1F22 Zündmodul, Taktventil (nur Treibgasstap- zeige-Bedieneinheit, 10 A...
  • Seite 414 Technische Daten Sicherungsbelegung Zusätzliche Sicherungen 9F06 9F36 Klimaanlage (Variante): • F1 Kondensator, 20 A • F2 Kompressor / Verdampfer, 20 A Je nach Ausstattung des Staplers befinden sich zusätzliche Sicherungen auf einem Si- cherungsträger, links neben dem Sicherungs- kasten. 7300_003-009 9F06 Glühstiftkerze (nur Dieselstapler), 50 A 9F36...
  • Seite 415 Stichwortverzeichnis ZAHLEN UND SYMBOLE Anhängekupplung automatisch ..265 RO*243 abkuppeln ... . . 268 12 V-Steckdose ....260 RO*243 ankuppeln .
  • Seite 416 Clipboard ..... . . 260 Beleuchtung Ein- und Ausschalten ... 229 STILL SafetyLight ....237 Darstellung von Funktionen und Bereifung Bedienvorgängen .
  • Seite 417 Stichwortverzeichnis Display-Meldungen Fahrer-PIN festlegen ....110 allgemein ....278 Fahrerkabine .
  • Seite 418 Stichwortverzeichnis Gabelverlängerung ....176 Hubgerüst-Senkrechtstellung ..159 Gabelzinken Anzeige ..... 161 Länge .
  • Seite 419 Stichwortverzeichnis Kennzeichnungsstellen ABGASREINIGER BITTE WAR- TEN ..... . 288 Übersicht ..... 10 ABGASREINIGER SERVICE! ! ! .
  • Seite 420 Stichwortverzeichnis STANDREGENER. DRINGEND! ! ! . 294 Nullabgleich der Lastmessung ..98 STANDREGENER. FEHLER ..294 STANDREGENER. STARTEN? . . . 294 UEBERTEMPERATUR ..287 Öle .
  • Seite 421 Stichwortverzeichnis Schleppen Bestimmungsgemäßer Einsatz ..15 Tagesfahrzeit zurückstellen ..126 Schlüsselschalter einschalten ..104 Tageskilometer zurückstellen ..126 Schock-Erkennung .
  • Seite 422 RX70-20/600 ....388 RX70-25 ..... 388 Zubehör .
  • Seite 423 Stichwortverzeichnis Zustand der Fahrwege ... . . 137 57368011525 DE - 02/2019 - 02...
  • Seite 426 STILL GmbH 57368011525 DE – 02/2019 - 02...

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