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Aufstellungsort; Ansprechzeit; Einbindung In Die Elektrische Steuerung - Sick Safeguard Detector Betriebsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
4.3

Aufstellungsort

4.4

Ansprechzeit

4.5

Einbindung in die elektrische Steuerung

8018853/120N/2019-09-04 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
Die zu detektierenden Objekte müssen folgende Eigenschaften aufweisen:
Die Remission der Objekte muss zwischen 6 % und 90 % diffus streuend liegen.
Das entspricht schwarzen bis weißen Kartonoberflächen.
Sehr dunkle und retroreflektierende oder glänzende Objekte können zu Verfügbar‐
keitsproblemen führen.
Positionierung der Sensoren
Es ist dafür zu sorgen, dass genügend Objekte im Magazin vorhanden sind, damit ein
Eingreifen wirksam verhindert wird.
Die Sensoren müssen so positioniert werden, dass sie die Sicherheitsfunktion bereits
vor dem Unterschreiten der ausreichenden Menge von Objekten auslösen.
Bei der Auslegung der Maschine muss die Ansprechzeit des Gesamtsystems berück‐
sichtigt werden. Wenn bei einem leeren Magazin das Eingreifen möglich ist, muss die
Stoppzeit des Systems berechnet und dementsprechend erforderliche Abstände zur
Gefahrstelle eingehalten werden.
Bei der Berechnung der Gesamtansprechzeit müssen die folgenden möglichen Ein‐
flüsse berücksichtigt werden:
Ansprechzeit des Sensors
Ansprechzeit der Sicherheits-Steuerung
Signallaufzeit zwischen OSSD und Aktor
Nachlaufzeit des Aktors
GEFAHR
Wenn sich ein fremdes Objekt im Detektionsbereich des Sensors befindet, dann wird
dies im normalen Betrieb nicht als Fehler erkannt. Dasselbe gilt, wenn sich der Sensor
aufgrund eines Montagefehlers aus seiner Position löst und dadurch ständig ein frem‐
des Objekt wie z. B. den Fußboden detektiert. Ein Fehler dieser Art wird erst durch eine
Plausibilitätsprüfung aufgedeckt.
Das Logikprogramm muss die Plausibilität der Sensorsignale prüfen, z. B. durch
b
Auswertung der Diskrepanzzeit,
Wiederanlaufsperre und Rücksetzen
Die Sensoren können nicht zwischen einem Objekt im Magazin und Körperteilen unter‐
scheiden. Wenn die Möglichkeit besteht, dass eine Person in den Gefahrbereich ein‐
greift und damit den sicheren Zustand aufhebt, ist eine Wiederanlaufsperre erforder‐
lich.
Als Rücksetzbedingung ist dabei das Ergebnis der in Reihe geschalteten Funktionsbau‐
steine Frequenzüberwachung und Tolerante Zweikanaligkeitsauswertung ausreichend.
Die Entscheidung, ob eine Wiederanlaufsperre benötigt wird oder nicht, liegt in der Ver‐
antwortung des Anwenders.
siehe „Applikationslogik", Seite
B E T R I E B S A N L E I T U N G | Safeguard Detector
4
PROJEKTIERUNG
23.
15
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