anliegen. Dabei am Schraubenkopf mit
einem geeigneten Werkzeug gegenhal-
ten und das Anzugsmoment an der Mut-
ter aufbringen. Anzugsmomente beach-
ten.
4. Die kurzen Schrauben (A20) durch die
vorgesehenen Löcher der Deckel (A1,
A2) stecken.
5. Die kurzen Muttern (A21) zusammen mit
je einer Unterlegscheibe (A25) auf die
Schrauben (A20) schrauben. Anzugsmo-
mente beachten.
6.1.2
Stellkraft erhöhen
Die Stellkraft kann nur bei Antrieben mit
„Antriebsstange ausfahrend" erhöht werden.
Dazu können die Federn um bis zu 25 % ih-
res Hubs oder der Spanne ihres Nennsignal-
bereichs vorgespannt werden.
Beispiel: Bei einem Nennsignalbereich von
1,5 bis 2,1 bar wird eine Vorspannung ge-
wünscht. 25 % dieser Spanne sind 0,15 bar.
Daher verschiebt sich der Signalbereich um
0,15 bar auf 1,65 bis 2,25 bar. Der neue
Signalbereichsanfang entspricht 1,65 bar,
das neue Signalbereichsende entspricht
2,25 bar.
Î Den neuen Signalbereich von 1,65 bis
2,25 bar auf dem Typenschild als Ar-
beitsbereich mit vorgespannten Federn
eintragen.
6.1.3
Hubbereich anpassen
Teilweise haben Ventil und Antrieb unter-
schiedliche Nennhübe. Je nach Wirkrichtung
EB 8313-3
ergibt sich daraus folgender Handlungsbe-
darf:
Wirkrichtung „Antriebsstange ausfahrend"
Bei Ventilen, deren Hub kleiner ist als der
Nennhub des Antriebs, müssen vorgespann-
te Federn eingesetzt werden.
Beispiel: Ventil DN 25 mit Nennhub 15 mm
und Antrieb 350 cm² mit Nennhub 30 mm;
Nennsignalbereich 1,5 bis 2,7 bar.
Der Stelldruck für den halben Antriebshub
(15 mm) beträgt 2,1 bar. Addiert mit dem
Signalbereichsanfang von 1,5 bar ergibt
sich ein Stelldruck von 3,6 bar, der für die
Vorspannung der Federn erforderlich ist. Der
neue Signalbereichsanfang entspricht
3,6 bar, das neue Signalbereichsende ent-
spricht 4,8 bar.
Î Den neuen Signalbereich von 3,6 bis
4,8 bar auf dem Typenschild als Arbeits-
bereich mit vorgespannten Federn eintra-
gen.
Wirkrichtung „Antriebsstange einfahrend"
Ein Vorspannen der Antriebsfedern ist bei
„Antriebsstange einfahrend" nicht möglich.
Wenn ein SAMSON-Ventil mit einem über-
großen Antrieb kombiniert wird (d. h. Nenn-
hub Antrieb größer als Nennhub Ventil)
kann immer nur die erste Hälfte vom Nenn-
signalbereich des Antriebs genutzt werden.
Beispiel: Ventil DN 25 mit Nennhub 15 mm
und Antrieb 350 cm² mit Nennhub 30 mm;
Nennsignalbereich 1,5 bis 2,7 bar:
Bei halbem Ventilhub ergibt sich ein Arbeits-
bereich von 1,5 bis 2,1 bar.
Inbetriebnahme
6-3