Anschlussbuchse für Verbindungs- leitung zum Netzteil 2.2 Allgemeine Beschreibung Das Rauchgas-Trübungs-Modul RTM 430 dient zur Erfassung des Absorbtionskoeffizi- enten K (1/m) des Abgases bei Kompressionszündungsmotoren. Dazu wird in der offiziellen Messung während der freien Beschleunigung ein Teil des Abgases aus dem Auspuffendrohr des Fahrzeugs über eine Abgasentnahmesonde und einem Entnahme-...
2.5 Freie Beschleunigungsmethode Der Dieselmotor wird ohne äußere Last beschleunigt (es wird nur gegen die Motormasse gefahren). Ein Messzyklus besteht aus Leerlauf, hochlaufen bis zur Höchstdrehzahl und wieder Leerlauf. 2.6 Funktionsbeschreibung Zum Messen der Trübung emittiert ein Sender (LED) grünes Licht, welches vom Abgas in der zylindrischen Meßkammer (Länge = 430mm) teilweise absorbiert wird.
Maße und Gewicht Abmessungen (B x H x T) 594 x 203 x 151 mm Gewicht ca. 8 kg ≤ 70 dB (A) Geräuschemission Temperaturbereich Einsatzbereich +2°C - +45°C Einsatzbereich mit Winter-Kit -5°C - +45°C Maximale Abgastemperatur am RTM 430-Eingang 200°C...
RS 232 Schnittstelle Die Schnittstelle dient zum Verbinden an die Rechnereinheit der Emissions-System- Analyse oder Emissions-Analyse-Modul und zum Anschluss eines Kundendienst-PC. Pin-Belegung der 16pol. AMP-Buchse Signal Schirm Schnittstellenparameter Baudrate 9600 Baud Parität keine Wortlänge 8 Bit Stopbit 1 Bit Handshake entfällt Synchronisationszeichen STX / ETX...
Wartung Reinigen der Optikköpfe und Die Reinigung wird fällig, wenn auf dem Bildschirm der Emissions- System-Analyse Messkammer die Fehlermeldung „GERÄT NICHT MESSBEREIT! BITTE REINIGEN“ und bei dem Emissions-Analyse-Meßssgerät die Fehlermeldung „2000“ oder „2001“ erscheint. i Unabhängig von den Fehlermeldungen empfehlen wir die Wartung, je nach Gerä- tebenutzung, alle 1-2 Monate durchzuführen.
– Verbindungsleitung zwischen RTM 430 und der Emissions-System- Analyse, oder dem Emissions-Analyse- Messgerät, lösen. – Das RTM 430 in einem Winkel von ca. 45° mit der Geräterückseite auf eine saubere Unterlage (Tisch) legen. – Die auf der Geräteunterseite vorhande- nen Befestigungsschrauben lösen und die Auffangwanne abnehmen.
4.4 Linearitätsprüfung – Kalibrierstift in den Kalibrierschacht der Empfängerseite (an der Geräteunter- seite) stecken. ! Die Vorgehensweise zur Linearitäts- prüfung ist länderabhängig und muss der für das jeweilige Land gültigen Bedienungsanweisung UBF 955/2 „Emissions-System-Analyse Pro- grammbeschreibung“ entnommen werden. 4.4.1 Pflege des Kalibrierstifts Eventuell vorhandene Staubablagerun- gen am Kalibrierstift mit einem Objektiv- pinsel mit Blasebalg (wie in der Fotobran-...
230 V 110 V - 15 % + 15% 230 V 250 V 127 V 110 V 100 V ! Bei Änderung der Netzspannungseinstellung, muss das Klebeschild mit der Span- nungsangabe ersetzt werden. Das Klebeschild liegt dem RTM 430 bei.
5.2 Blockschaltbild Netzgerät für Emissions-System-Analyse Chassis Trafo 14,5VAC / 6,5A 230V Schirm 10VAC / 2A 110V Power A = 14,5VAC Power A = 14,5VAC 0V/GND Power A = 14,5VAC Power B = 14,5VAC -15V Power B = 14,5VAC Power B = 14,5VAC 10VAC / 2A 14,5VAC / 6,5A +15V...
Rechner-Leiterplatte Analyse-Modul ausstecken. – RTM 430 (auf einer sauberen Unterlage) auf die Geräterückseite legen. – Die Abdeckkappen auf der linken und rechten Seite des RTM 430 entfernen (Bild 2 Pos. 1). – Die zwei Senkschrauben an der Geräterückseite herausschrauben. – Die vier Befestigungsschrauben an der Geräteunterseite herausschrauben (Bild 2 Pos.
Stellen Sie im Menü Betriebsart setzen (Kapitel 6.6) den Modus Dauermes- schnittstelle (Sonderzubehör) sung ein. Führen Sie den Prüfstift auf der Empfängerseite des RTM 430 ein. Am Analogausgang der Schnittstellenleitung muss eine Spannung zwischen 2,25 V und 2,75 V liegen. Der genaue Spannungswert kann nach folgender Formel berechnet werden: Prüfstiftswert in % : 100 x 5V = Spannungswert.
Zum Beispiel: i Es ist möglich, dass nach dem Selbsttest des RTM 430 die Meldung Fehler im Feld RTM-Betriebsart erscheint. In diesem Fall ist der Fehlerspeicher im Menü Fehler lesen auszulesen. Nach dem Auslesen des Fehlerspeichers, wird das RTM 430 in...
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6.1.1 Datum und Uhrzeit Übernahme Datum und Uhrzeit des PC’s: Den Cursor auf Übernehmen stellen und mit Taste Enter E E bestätigen. Das in dem PC eingestellte Datum und die Uhrzeit wird automatisch übernommen. i Vor dem Übernehmen von Datum und Uhrzeit, ist das Datum und die Uhrzeit des PC’s zu kontrollieren, gegebenenfalls einzustellen.
6.1.2 Datum der letzten Wartung Dieses Menü dient zum Bestätigen der Wartung. Nach Bestätigung der Wartung, wird der im Menü Justierfunktionen gesetzte Timer (Wartungsintervall) neu gesetzt. Beim Eingeben des neuen Wartungsdatum mit der Taste BLANK (Taste für Leerzei- chen), wird das alte Datum ausgeblendet und das aktuelle Datum gesetzt. 6.1.3 Linearitätskontrollwert Falls ein Prüfstift verloren geht oder defekt ist, kann in diesem Menü...
6.2 Justierfunktionen Zum Ändern eines Parameters muss der Kundendienstschalter S3 gesetzt sein (Schieber nach unten). Der Schalter befindet sich hinter der verschraubten Abdeckplatte auf der Frontseite des RTM’s. i Nach dem Setzen des Kundendienstschalters muss ein Reset ausgelöst werden. S1 S2 S3 Bootstrap Download Kundendienst...
6.2.2 Einstellung Linearitätskontrolle In diesem Menü kann vorgewählt werden, ob vor der ersten Messung mit der Emissions- System-Analyse oder des Emissions-Analyse-Messgeräts, eine routinemäßige Überprü- fung der Anzeigegenauigkeit (Linearitätskontrolle) erforderlich ist. i Die Liniaritätskontrolle ist länderspezifisch, sowie der Abstand (in Tagen) zwischen den Linearitätskontrollen.
6.2.4 Einstellung Toleranzwerte In diesem Menü werden die Toleranzgrenzen des Prüfstiftes eingegeben. für Prüfstift Normalerweise beträgt der Toleranzwert ± 4 %, jedoch sind die Toleranzen für den Prüfstift länderspezifisch. Gegebenenfalls können die Toleranzwerte in diesem Menü geändert werden 6.2.5 Einstellung Intervall der In diesem Menü...
6.2.6 Einstellung Wartungsintervall In diesem Menü wird der Wartungsintervall in Tagen eingestellt. Normalerweise wird der Wartungsintervall auf 180 Tage gesetzt, sofern keine anderen Angaben länderspezifisch angegeben sind. 6.2.7 Einstellung Kalibrierintervall In diesem Menü wird der Kalibrierintervall (Nacheichung durch die Eichbehörden) in Tagen eingestellt.
Das aktuelle Datum wird als Kalibrierdatum gesetzt. i Das gesetzte Datum ist nicht das Datum für die nächste Kalibrierung. 6.2.9 Einstellung Abgleichintervall In diesem Menü wird die Zeit vorgewählt, nach dem das RTM 430 seinen automatischen (Null) Abgleich durchführen soll.
In diesem Menü wird die Zeit vorgewählt , nach dem das RTM selbsttätig zurück in den Bereitschaft (Time out) Standby geht. D.h. es wird die Zeit eingestellt, die zum Rücksprung in den Standby führt, wenn innerhalb der eingestellten Zeit kein Datenaustausch zwischen RTM 430 und Emissions-System-Anylyse oder Emissions-Analyse-Modul stattfindet (Time out). 6.2.11 Einstellung Eigentest Ventil In diesem Menü...
In diesem Menü wird die Messkammertemperatur eingestellt, die zur Einhaltung der tur der Messkammer Messgenauigkeit benötigt wird. Nach dem Aufheizen der Messkammer, auf die eingestellte Messkammertemperatur, geht das RTM 430 in den Standby bzw. in den Modus „Bereitschaft“. Soll = 80 °C...
6.2.14 Einstellung Anzeige K-Wert In diesem Menü wird der maximale Anzeigebereich für den K-Wert eingestellt. Die Einstellung ist länderspezifisch. 6.2.15 Vorwahl Druckkorrektur Die Vorwahl ist nur mit einem eingebauten Drucksensor möglich. Die Einstellung ist länderspezifisch.
6.3.3 Überprüfung Luftheizung Zum Überprüfen der Funktion Luftheizung, kann das Ventil für die Luftheizung ein -oder ausgeschaltet werden. Das Relais schaltet hörbar. 6.3.4 Überprüfung Gain (Für Kundendienst nicht relevant!) 6.3.5 Überprüfung Messkammer- Zum Überprüfen der Funktion Messkammerheizung, kann diese ein -oder ausge- heizung schaltet werden.
6.3.6 EEPROM (RTM-Parameterspei- Durch das Löschen des EEPROM’s, kann ein neuer Prüfstiftswert durch die darauffol- cher) löschen gende Linearitätskontrolle neu eingelesen werden.
Abgastemperatur gemessen am Ventileingang. Temperatur Messkammer Temperatur gemessen in der Mitte der Messkammer. Trübung in % Wert in % den das RTM 430 nach der Gasstossmessung liefert. Trübung in K Wert in m (K) den das RTM 430 nach der Gasstossmessung liefert.
6.5 Fehler lesen In diesem Menü wird der Fehlerspeicher ausgelesen. 6.5.1 Fehlermeldungen Fehlercode Fehlertext RTM_E_1 Lüfterrotation (Ventilatoren) nicht in Ordnung RTM_E_2 Linearitätskontrolle ist fällig RTM_E_3 Ventil nicht in Ordnung RTM_E_4 Heizung Luftvorhang defekt RTM_E_5 Kalibrierdatum nicht gesetzt oder abgelaufen RTM_E_6 Temperaturfühler Abgas defekt RTM_E_7 Temperaturfühler Messkammer defekt...
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6.5.2 Fehlersuche RTM_E_4 Heizung Luftvorhang defekt Überprüfung der Luftheizung nach Kapitel 6.3.3. Überprüfung Spannungsversorgung ~24V an X4 Pin 1 - Pin2 (Luftheizung Senderseite) und Pin4 - Pin5 (Luftheizung Empfängerseite). Wenn in Ordnung, defekte Luftheizung oder Grund / Rechner-LP austau- schen. RTM_E_5 Kalibrierdatum nicht gesetzt oder abgelaufen Kalibrierdatum überprüfen nach Kapitel 6.2.7...
6.6 Betriebsart setzen In diesem Menü werden verschiedene Betriebsarten direkt dem RTM zugeordnet. Folgende Betriebsarten stehen zu Verfügung: – Standby – Anwärmphase – Test * – Abgleich * – Trigger * – Dauermessung – Eichung * – Gasstoss * – Abgleich und Dauermesseung –...
Kundendienst-Programm- In diesem Menü werden die Schnittstellen des Laptop‘s oder PC‘s eingestellt, an der das einstellungen RTM angeschlossen wird. Folgende Einstellungen sind möglich: – Einstellung auf COM1 – Einstellung auf COM2 – Einstellung auf COM3 – Einstellung auf COM4 – Sprachauswahl Deutsch (KD-Menü wird in deutscher Sprache ausgeführt) –...
6.9 Einstellungen RTM speichern In diesem Menü können die Einstellungen von RTM im Kundendienstprogramm in eine Datei STORE.RTM gespeichert werden. Beim zweiten Aufruf dieses Menüpunktes kann diese Datei angesehen, ausgedruckt und gelöscht werden. i Es wird immer nur die Datei gelöscht. Die Einstellungen von RTM bleiben unverändert.
6.10 RTM aus Datei konfigurieren In diesem Menü werden länderspezifische Konfigurationen in das EEPROM des RTM eingelesen. i Zum Ändern der Einstellungen muss der Kundendienstschalter S3 gesetzt und danach ein Reset ausgelöst werden (s. Kapitel 6.2). ⇓ ⇓ ⇓ ⇓ ⇓ Es werden auf der Anzeige kurzzeitig die Einträge angezeigt, die geändert werden.
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i Vor dem Download muss der Bootstrapschalter S1 und der Schalter S2 (Schreib- 6.11 RTM programmieren (Download) schutz des Programmspeichers) gesetzt sein (Schieber nach unten). Nach dem Setzen der Schalter S1 und S2 muss ein Reset ausgelöst werden (Kapitel 6.2 und 6.7). ⇓...
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6.11 Program RTM Firmware ⇓ ⇓ ⇓ ⇓ ⇓ (Download) ⇓ ⇓ ⇓ ⇓ ⇓...