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Empfehlungen Für Das Mit Dem Löschen Von Bränden Beauftragten Personals; Vorkehrungen Für Die Umgebung; Methoden Und Materialien Zur Vergütung - Emicon Ras Kp Series Betriebs- Und Wartungshandbuch

Inhaltsverzeichnis
____________________________________RAS Kp_________________________________
Abschnitt 5
BRANDSCHUTZMASSNAHMEN
5.1
Löschmittel
GEEIGNETE LÖSCHMITTEL
UNGEEIGNETE LÖSCHMITTEL
5.2
Durch den Stoff oder das Gemisch bedingte besondere Gefahren
Durch Steigerung der Temperatur entsteht eine Erhöhung des Drucks im Inneren der Behälter, die sich daher verformen oder in
schwereren Fällen explodieren können. Die beste Brandschutztechnik besteht darin, das ausströmende Gas verbrennen zu lassen, wenn
das Ausströmen nicht sofort mit Gewissheit abgesperrt werden kann. Auf eventuelles, explosionsgefährliches Wiederaufflammen des
entzündeten Gases muss geachtet werden. Vom Brand erreichte Tanks, Gasflaschen, Geräte und Strukturen mit Wasserstrahlen kühlen.
Das Gas ist schwerer als Luft und es besteht die Möglichkeit, dass entzündliche oder explosive Gemische von Dampf und Luft entstehen.
Vor eventuellen Brand-bzw. Zündquellen schützen.
SPEZIFISCHE GEFAHREN BEI EXPLOSION
Die durch Verbrennung entstehenden Gefahrenstoffe sind: COx und teilweise unverbrannte Kohlenwasserstoffe, die bei Exposition zu
schweren Gefahren für die Gesundheit führen können.
5.3
Empfehlungen für das mit dem Löschen von Bränden beauftragten Personals
Die Sonderausstattung für das mit dem Löschen von Bränden betraute Personal muss Schutzhelm, Schutzschirm, Handschuhe und in
schwereren Fällen feuerfeste Anzüge und Atmungsgeräte umfassen. Siehe dazu die Normen UNI EN 145 und UNI EN 372. Das Personal,
das versucht, einen Brand zu löschen, sollte durch Wasserstrahlen geschützt werden. Vom Brand erreichte Tanks, Gasflaschen, Geräte
und Strukturen mit Wasserstrahlen kühlen. Kleinere Brände können anhand der empfohlenen Feuerlöscher bekämpft werden. Vor
Betreten des verseuchten Bereichs, mit einem Explosimeter kontrollieren, dass die Gaskonzentration unter 10% des LEL-Werts liegt (der
untere Grenzwert für die Explosivität von Propan beträgt 2.4%). Bei großen Mengen ausgetretener, brennender Flüssigkeit müssen
diese, sofern der Brand nicht durch Absperren der Gasausströmung gedämmt werden kann, durch Wasserdüsen mit gestreutem Strahl
und im Windschutz stehend unter Kontrolle gehalten werden.
Bei Entstehung von Gaswolken müssen diese durch vernebeltes Wasser bzw. gestreuten Wasserstrahl zerstreut werden.
Abschnitt 6
MASSNAHMEN BEI AUSLAUFEN VON GAS
6.1
Persönliche Vorkehrungen, Schutzausstattung und Vorgehensweise im Notfall
Die Notfallmannschaften benachrichtigen. Den Gefahrenbereich evakuieren.
Zündquellen sofort beseitigen, das Ausströmen am Ursprung unterbrechen, sofern dies gefahrlos möglich ist. Die Behälter müssen am
Boden abgesetzt werden.
Das Austreten von Flüssigkeit erzeugt ein großes Volumen entzündlicher Dämpfe, die schwerer sind, als Luft und auch von der
Austrittsstelle weit entfernte Zündquellen erreichen können (z.B. über Entwässerungssysteme, Abwasserleitungen, Wasserläufe usw.).
Sinnvoll ist der Einsatz spezifischer Sensoren zur Erkennung von Gas oder entzündlichen Dämpfen.Wo dies geeignet erscheint, Gase
oder Dämpfe durch vernebelte Wasserstrahlen zerstreuen. Auf Anzeichen von Ermüdung oder Benommenheit achten. Es jedoch
durchaus möglich, sich gefährlichen Konzentrationen des Gases auszusetzen, ohne jegliche Warnsymptome zu verspüren.
Das Vorhandensein elektrostatischer Entladungen kann bei Ausströmen des Gases zur Explosion führen.
Das Personal muss persönliche Schutzausstattung tragen, um den Kontakt mit der Haut und den Augen zu vermeiden.
Fern von Flammen und Funken aufbewahren. Nicht rauchen. Für ausreichende Lüftung des Raums auch auf Fußbodenhöhe sorgen. Falls
dies durch die einschlägigen Gesetze vorgeschrieben ist, das Ereignis des zuständigen Behörden melden.
6.2
Vorkehrungen für die Umgebung
In unter Wind liegenden Zonen befindliche Personen über die Brand- und Explosionsgefahr informieren und bei Bedarf evakuieren. Das
Eindringen des Gases in Abwasser- oder Abluftkanäle verhindern (Explosionsgefahr). Nur elektrische Sicherheitsgeräte verwenden. Von
Zündquellen fernbleiben. Nicht rauchen. Für gute Lüftung sorgen, das Produkt verdampfen lassen und die Zerstreuung unterstützen.
Es muss berücksichtigt werden, dass die Dämpfe schwerer sind, als Luft.
Aufgrund der einschlägigen Gesetze und des externen Notfallplans (sofern vorhanden) die zuständigen Behörden informieren.
6.3
Methoden und Materialien zur Vergütung
Für gute Lüftung sorgen, das Produkt verdampfen lassen und die Zerstreuung unterstützen. Falls notwendig, mit Wasser und/oder
geeignetem Reinigungsmittel waschen. Die Verwendung von Lösungsmitteln vermeiden.
Die Substanz zerstreut sich vollkommen in der Atmosphäre.
SICHERHEITSDATENBLATT
NACH EG-VERORDNUNG 1907/2006/EG, ANLAGE II
Kryon® 290
:
Pulver-, Kohlendioxyd-oder Schaumfeuerlöscher verwenden
:
Direkte Wasserstrahlen.Kombinierter Einsatz von Wasser und Schaum
GG_GF 081
Ed. November 2016
Pag. 4 di 17
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