____________________________________RAS Kp_________________________________
n-Butan
≤ 5%
CAS-Nr. 106-97-8 EINECS-Nr. 203-448-7 EG-Nr.601-004-00-0 REACH-Nr. 01-2119474691-32-xxxx
Gefahrenpiktogramme
Code des Gefahrenpiktogramms
GHS02
GHS04
Entzündliche Gase, Gefahrenkategorie 1 H220Extrem entzündbares Gas
Unter Druck stehendes Gas: Verflüssigtes GasH280. Enthält Gas unter Druck; kann bei Erwärmung explodieren
INCI name: butan
Enthält keine weiteren Stoffe und/oder Verunreinigungen, die Einfluss auf die Klassifizierung des Produkts haben.
Abschnitt 4
ERSTE-HILFEMASSNAHMEN
4.1
Beschreibung der Erste-Hilfemaßnahmen
ALLGEMEINE MASSNAHMEN
EINATMEN
HAUTKONTAKT
VERSCHLUCKEN
AUGENKONTAKT
4.2
Wichtigste Symptome und Auswirkungen, sowohl akuter als auch verzögerter Art
Bei hoher Konzentration kann es zum Ersticken kommen. Zu den Symptomen gehört auch die Möglichkeit, ohnmächtig zu werden, ohne
dass der Betroffene sich dessen bewusst wird. Eine rasche Verdunstung der Flüssigkeit kann zu Kälteverbrennungen führen.
4.3
Notwendigkeit der sofortigen Zuziehung eines Arztes bzw. besonderer Behandlungen
Den sofortigen Eingriff eines Not-Facharztes anfordern.
Es handelt sich um ein Gas, das der Luft den Sauerstoff entzieht.
Es sind keine spezifischen Gegenmittel bekannt
Ärztliche Hilfe aufgrund der vorliegenden Symptome leisten und die betroffenen Personen unter Beobachtung halten.
SICHERHEITSDATENBLATT
NACH EG-VERORDNUNG 1907/2006/EG, ANLAGE II
Kryon® 290
:
Persönliche Schutzmaßnahmen einhalten. Nicht versuchen, durch Exposition gegen den Stoff
verunglückte Personen zu retten, ohne vorher geeignete Schutzmaßnahmen getroffen und alle
Sicherheitsvorkehrungen in Erwägung gezogen zu haben (potentielle Brand- und Zündquellen
isolieren). Den Verunglückten aus dem verseuchten und/oder gefährdeten Bereich bringen,
frische Luft zuführen und den Betroffenen in Ruhestellung und unter Überwachung halten. Mit
dem Stoff verseuchte Kleidungsstücke sofort entfernen.
Bei längerer Exposition gegen den Stoff ist die Hinzuziehung eines Arztes unerlässlich. Vor
Betreten des verseuchten Bereichs, kontrollieren dass die Atmosphäre nicht entzündlich ist und
kein Sauerstoffmangel besteht. In jedem Fall muss eine geeignete Schutzausrüstung verwendet
werden.
:
Die betroffenen Personen an die frische Luft bringen.
Sollte der Verunglückte nicht atmen, künstliche Beatmung vornehmen. Bei Atemnot Sauerstoff
verabreichen. Den Verunglückten warm halten und in jedem Fall sofort einen Arzt hinzuziehen
:
Hautpartien, die mit der Flüssigkeit in Berührung gekommen sind, werden grau oder weiß und
können Blasen bilden. Nach Möglichkeit die Kleidung ausziehen und mit lauwarmem Wasser
benetzen. Dabei versuchen, nicht an den verletzten Partien zu reiben, um die Haut nicht zu
schädigen. Die verletzte Partie sofort mit lauwarmem Wasser benetzen, eventuell mit einer
sterilen Binde bedecken und in eine Decke hüllen. Sofort einen Arzt hinzuziehen.
:
Ein Verschlucken des Produkts ist äußerst unwahrscheinlich. So rasch wie möglich einen
Facharzt konsultieren.
:
Bei weit geöffneten Lidern die Augen behutsam mit viel Wasser spülen (Kontaktlinsen
entfernen, sofern die Situation dies problemlos gestattet). So rasch wie möglich einen Facharzt
konsultieren.
GG_GF 081
Ed. November 2016
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