Inhaltsverzeichnis Seite Einführung ................................3 Symbol-Erklärung ..............................3 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................4 Lieferumfang ................................4 Erforderliches Zubehör ............................5 Sicherheitshinweise .............................6 a) Allgemein ...............................6 b) Motor & Kraftstoff ............................7 c) Fahrbetrieb ..............................7 Batterie- und Akkuhinweise ..........................9 a) Allgemein ...............................9 b) Empfängerakku .............................9 Inbetriebnahme ..............................10 a) Karosserie abnehmen ..........................10 b) Antennenkabel des Empfängers verlegen ....................10 c) Empfängerakku in das Fahrzeug einsetzen ....................10...
Seite 11. Einstellmöglichkeiten am Fahrzeug ........................23 a) Motor-Feintuning ............................23 b) Einstellung des Radsturzes .........................25 c) Einstellung der Spur ............................27 d) Einstellung der Stoßdämpfer ........................29 e) Mechanische Tieferlegung...........................29 f) Einstellung des Servo-Savers ........................30 12. Reinigung und Wartung .............................31 13. Entsorgung ................................32 a) Allgemein ..............................32 b) Batterien und Akkus .............................32 14.
Symbol-Erklärungen Das Symbol mit dem Ausrufezeichen weist Sie auf besondere Gefahren bei Handhabung, Betrieb oder Bedienung hin. Das „Pfeil“-Symbol steht für spezielle Tipps und Bedienhinweise. Produktbeschreibung Bei diesem Produkt handelt es sich um ein Modellfahrzeug mit Allradantrieb, das über die mitgelieferte Fernsteueran- lage drahtlos per Funk gesteuert werden kann. Das Chassis ist fahrfertig aufgebaut. Zum Betrieb des Fahrzeugs ist noch diverses Zubehör erforderlich, das sich nicht im Lieferumfang des Fahrzeugs befindet. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Kapitel 5. Das Produkt ist kein Spielzeug, es ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.
Erforderliches Zubehör Zum Betrieb des Fahrzeugs ist noch diverses Zubehör erforderlich, das sich nicht im Lieferumfang des Fahrzeugs befindet. Ein erfahrener RC-Modellautofahrer hat die nachfolgend beschriebenen Komponenten sicherlich bereits in seinem Besitz, ein Einsteiger in den Sport mit Verbrennermodellautos dagegen muss jedoch folgendes Zubehör erwerben, um das hier gelieferte Fahrzeug benutzen zu können: • Akkus oder Batterien für den Sender (Typ und benötigte Anzahl siehe Bedienungsanleitung zur Fernsteueranlage) • Empfängerakku (Hump-Pack, 5 Zellen, 6 V, min. 1300 mAh empfohlen) • Glühkerzenstarter mit Akku • Ladegerät für Sender-, Empfänger- und/oder Glühkerzenstarter-Akku • Glühkerzenschlüssel • Luftfilteröl • Tankflasche • RC-Modellauto-Treibstoff auf Methanol-/Öl-Basis • Afterrun-Öl Die Ersatzteilliste zu diesem Produkt finden Sie auf unserer Website www.conrad.com im Download-Be- reich zum jeweiligen Produkt. Alternativ können Sie die Ersatzteilliste telefonisch anfordern, die Kontaktdaten finden Sie am Anfang dieser Bedienungsanleitung im Kapitel „Einführung“.
Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
Die Bedienung und der Betrieb von ferngesteuerten Modellfahrzeugen muss erlernt werden! Wenn Sie noch nie ein solches Fahrzeug gesteuert haben, so fahren Sie besonders vorsichtig und machen Sie sich erst mit den Reaktionen des Fahrzeugs auf die Fernsteuerbefehle vertraut. Haben Sie Geduld! Gehen Sie bei Betrieb des Produkts kein Risiko ein! Ihre eigene Sicherheit und die Ihres Umfeldes hängen alleine von Ihrem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Modell ab.
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Beenden Sie den Fahrbetrieb sofort (Motor abstellen, Empfängerstromversorgung ausschalten, Sender ausschal- ten), wenn die Reaktionen der Empfangsanlage nicht wie gewünscht ausfallen. Tauschen Sie danach die Akkus/ Batterien aus bzw. laden Sie die Akkus wieder auf. • Der unsachgemäße Betrieb kann schwerwiegende Personen- und Sachschäden verursachen! Fahren Sie nur, solange Sie direkten Sichtkontakt zum Modell haben. Fahren Sie deshalb auch nicht bei Nacht. Fahren Sie nur, wenn Ihre Reaktionsfähigkeit uneingeschränkt gegeben ist. Müdigkeit, Alkohol- oder Medikamen- ten-Einfluss kann, wie bei einem echten Kraftfahrzeug, zu Fehlreaktionen führen. • Motor und Auspuff werden bei Betrieb sehr heiß, berühren Sie diese nicht, Verbrennungsgefahr! Fassen Sie nie- mals in den Antrieb hinein, stecken Sie keine Gegenstände in den Antrieb, Verletzungsgefahr! • Das Modell ist nur für den Betrieb außerhalb geschlossener Räume konzipiert. Die Abgase sind gesundheitsschäd-...
Batterie- und Akkuhinweise a) Allgemein • Batterien/Akkus gehören nicht in Kinderhände. • Lassen Sie Batterien/Akkus nicht offen herumliegen, es besteht die Gefahr, dass diese von Kindern oder Haustieren verschluckt werden. Suchen Sie in einem solchen Fall sofort einen Arzt auf! • Batterien/Akkus dürfen niemals kurzgeschlossen, zerlegt oder ins Feuer geworfen werden. Es besteht Explosions- gefahr! • Ausgelaufene oder beschädigte Batterien/Akkus können bei Berührung mit der Haut Verätzungen verursachen, benutzen Sie deshalb in diesem Fall geeignete Schutzhandschuhe. Außerdem können die aus Batterien/Akkus auslaufenden Flüssigkeiten andere Gegenstände und Oberflächen be- schädigen.
Inbetriebnahme a) Karosserie abnehmen Entfernen Sie die Sicherungsclipse der Karosserie und heben diese danach vorsichtig vom Chassis ab. b) Antennenkabel des Empfängers verlegen Bringen Sie den Ein-/Ausschalter (A) des Empfän- gers in die Stellung „OFF“ (ausgeschaltet). Öffnen Sie die Empfängerbox (B), der Deckel ist vorn nur eingeclipst. Führen Sie das Antennenkabel durch die entspre- chende Öffnung im Deckel der Empfängerbox.
d) Glühkerze einschrauben Die mitgelieferte Glühkerze ist mit einem geeigneten Glühkerzenschlüssel (im Lieferumfang) in die entsprechende Öffnung des Zylinderkopfes einzuschrauben. Wenden Sie dabei jedoch keine Gewalt an. Glühkerzen verschleißen, besonders in der Einlaufphase. Haben sich Ablagen (Zunder) auf dem Glühwen- del gebildet, kann es zu Start- oder Betriebsproblemen kommen. Wir empfehlen daher, stets einige Glühkerzen zum Auswechseln bereitzuhalten. Es gibt Glühkerzen mit unterschiedlichen Wärmewerten. Verwenden Sie nur Glühkerzen für RC-Modellautos! Eine falsche Glühkerze, wie z.B. für 4-Takt-Flugzeug- motoren, lässt den Motor fehlerhaft laufen und erschwert die Abstimmung. Grundsätzlich gilt: Je höher der Nitromethan-Anteil im Kraftstoff ist, umso „kälter“ sollte die Glühkerze sein. Gleiches gilt, je höher die Umgebungstemperatur beim Fahren des Fahrzeugs ist. Eine „heiße“ Kerze ist also zu verwenden bei niedrigem Nitromethan-Anteil (z.B. zur Einlaufphase des Motors) bzw.
g) Überprüfen der Reichweite des Senders Damit Sie nicht die Kontrolle über das Modell verlieren, sollten Sie vor jedem ersten Start oder nach einem Unfall die Funktion und Reichweite der Fernsteueranlage überprüfen. Für den Reichweitentest genügt es, die Funktion des Lenkservos zu testen. Auf Grund der guten Haftung der Reifen und des Fahrzeuggewichtes würden die Räder im Stand und auf dem Boden Ihrem Lenkausschlag nicht spontan und direkt folgen. Aus diesem Grund stützen Sie das Modell an der Vorderachse so ab, dass die Räder frei in der Luft hängen.
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Um später das volle Leistungsspektrum nutzen zu können, sollte der Motor zunächst 2 - 4 Tankfüllungen bei „fetter“ Vergasereinstellung mit Wechselgas laufen. Der Vergaser ist ab Werk für die ersten Fahrten optimal vorjustiert. Hierbei wird eine fette Vergasereinstel- lung verwendet, um den Motor in der Einlaufphase ausreichend mit Schmierung zu versorgen. Dies zeigt sich an kräftiger weißer Rauchentwicklung aus dem Auspuff (verbranntes Öl). Für die ersten 2 - 4 Tankfüllungen sollte diese fette Vergasereinstellung beibehalten werden. Zudem sollten Sie auf zu lange Vollgasphasen verzichten und den Motor schonend mit unterschiedlichen Drehzahlen einfahren.
i) Fahrzeug betanken Öffnen Sie den Tankverschluss und befüllen den Tank mit einem geeigneten Gemisch für Modellautos auf Methanol-/ Öl-Basis. Verwenden Sie dazu eine geeignete Tankflasche (nicht im Lieferumfang, als Zubehör erhältlich). In der Einlaufphase (insgesamt etwa 6 - 10 Tankfüllungen) muss ein spezieller RC-Modellauto-Treibstoff mit ca. 16% Nitromethan verwendet werden. Nachdem der Motor vorschriftsmäßig eingefahren wurde (nach einer reinen Laufzeit von ca. 45 Minuten), können Sie zu einem Treibstoff mit ca. 20% Nitromethan-Anteil wechseln. Im Rennbetrieb kann für Höchstleistung ein Treibstoff mit einem Nitromethan-Anteil von maximal 25% ein- gesetzt werden. Beachten Sie hierzu außerdem das Kapitel 11. a). Verwenden Sie ausschließlich Treibstoff für RC-Modellautos! Treibstoff für RC-Flugmotoren besitzt einen zu geringen Ölanteil, was durch die zu geringe Schmierung zu einem Überhitzen des Motors und in der Folge zu einem kapitalen Motorschaden führt.
• Ziehen Sie jetzt den Seilzugstarter mit Schwung durch, bis der Motor anspringt. Halten Sie dabei das Modell mit der anderen Hand fest. Fassen Sie beim Festhalten des Modells niemals in den Antrieb hinein, da dieser beim Einsetzen der Rutschkupp- lung loslaufen könnte. Verletzungsgefahr! • Wenn der Motor läuft, lassen Sie den Seilzugstarter los und nehmen Sie den Glühkerzenstarter wieder von der Glühkerze ab. Lassen Sie den Glühkerzenstarter nur kurz für den Startvorgang angeschlossen, andernfalls könnte die Glühkerze vorzeitig durchbrennen. • Sollte sich der Seilzugstarter nach mehrmaligen erfolglosen Startvorgängen nur mit erhöhtem Kraftaufwand betäti- gen lassen, ist zuviel Kraftstoff in den Verbrennungsraum und das Kurbelgehäuse gelangt. Der Motor ist „abgesof- fen“. Unterlassen Sie in diesem Fall weitere Startversuche und entfernen Sie den überschüssigen Treibstoff, um Schä- den am Seilzugstarter und Motor zu vermeiden. Treibstoff entfernen bei „abgesoffenem“ Motor • Schrauben Sie die Glühkerze heraus. Überprüfen Sie diese auf Glühfunktion; eventuell ist eine defekte Glühkerze die Ursache für das Problem beim Startvorgang. • Drücken Sie den Kraftstoffschlauch zwischen Tank und Vergaser fest zusammen.
Technische Informationen a) Funktion der Lenkung Das Lenkservo ist mit dem Kanal 1 des Empfängers verbunden und wird durch Drehen des Steuerrads am Sender bewegt. Die Lenkung des Fahrzeuges ist als sogenannte Achsschenkel-Lenkung ausgelegt. Die Schwenkbewegung des Servosteuerhebels (A) wirkt über das Lenkgestänge (B) auf einen Arm des Servo-Savers (C).
b) Funktionskontrolle der Lenkung durchführen • Stützen Sie das Modell vorne so ab, das die Räder frei in der Luft hängen. Auf Grund der guten Haftung der Reifen und des Fahrzeuggewichtes würden die Räder im Stand und auf dem Boden Ihrem Lenkausschlag nicht spontan und direkt folgen. Dies ändert sich jedoch während der Fahrt. • Schalten Sie erst den Sender ein, dann die Stromversorgung für den Empfänger.
d) Funktionskontrolle von Gas/Bremse durchführen Die Positionen der Stellringe (der mechanischen Endanschläge), der Anschlagfeder am Gasgestänge und am Brems- gestänge sind werkseitig eingestellt. Sie sind den mechanischen Endanschlägen des Vergasers und der Scheiben- bremsen angepasst. Das Gas-/Bremsgestänge sollte keine Nachjustierung benötigen. Es kann aber vorkommen, dass nach längerem Betrieb die Bremsbeläge verschlissen sind oder sich die Stellringe lockern und deshalb neu fixiert werden müssen. Wenn die Bremse falsch eingestellt ist und dauernd schleift, ver- schleißen die Bremsbeläge und auch die Bremsscheibe vorzeitig! Bild 5 Die Gas-/Bremsgestänge haben folgende Wirkung: Vollgas (A): Der Vergaserschieber ist voll herausgezogen, die Bremse ist funktionslos.
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Der Vergaser ist bereits ab Werk für den Betrieb voreingestellt. Sie sollten deshalb die Einstellschrauben des Vergasers bei der Erstinbetriebnahme des Fahrzeugs nicht verdrehen. Falls der Motor nicht anspringt, ist zunächst auf jeden Fall der Fehler an einer anderen Stelle zu suchen, bevor an den Einstellschrauben des Vergasers gedreht wird. Eine Feineinstellung von Leerlauf und Vollgas kann erst bei gut eingelaufenem Motor vorgenommen wer- den. Unterlassen Sie deshalb jegliche Einstellarbeiten am Vergaser, bis der Motor mindestens 2 - 3 Be- triebsstunden hat.
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5 = Leerlauf-Gemischregulierschraube Die Leerlauf-Gemischregulierschraube ist die kleine Schraube auf der Seite der Vergaseranlenkung; sie reguliert das Luft-/Kraftstoffgemisch im Leerlauf und im Übergangsbereich zum Vollgas. Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn, um das Gemisch „abzumagern“ (um den Kraftstoffanteil zu verringern) und gegen den Uhrzeigersinn, wenn das Gemisch „fetter“ werden soll (um den Kraftstoffanteil zu vergrößern). Um die werkseitige Einstellung wiederherzustellen, öffnen Sie zunächst den Vergaserschieber vollständig. Halten Sie den Schieber geöffnet und drehen Sie die Leerlauf-Gemischregulierschraube im Uhrzeigersinn bis zum An- schlag ein. Drehen Sie sie jetzt 7,5 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn wieder heraus. 6 = Ansteuerhebel für das Gas-Servo Mit diesem Hebel ist das Gas-Servo verbunden (genauer: Das Gas-/Brems-Servo); hierüber erfolgt damit die Dreh- zahlsteuerung des Verbrennungsmotors. 7 = Luftansaugöffnung Hier muss der Luftfilter montiert werden.
Fahrbetrieb a) Allgemein Bedenken Sie, dass die Bedienung von funkferngesteuerten Modellfahrzeugen schrittweise erlernt wer- den muss. Beginnen Sie mit einfachen Fahrübungen, z. B. einer Kreisfahrt. Verwenden Sie Pylonen oder Racing-Discs, mit denen Sie einen beliebigen Kurs abstecken. Machen Sie sich mit dem Kurvenfahrverhalten vertraut. Üben Sie das Steuern, während das Modell auf Sie zu fährt! Das Fahren von Verbrennermodellen unterscheidet sich von Elektromodellen! Bei einem Elektromodell bietet der Fahrtregler nicht nur eine Vorwärts- und Rückwärtsfahrt an, sondern auch die Möglichkeit, das Fahrzeug problemlos mit beliebiger (langsamerer) Geschwindigkeit zu fahren. Bei einem Verbrennermodell dagegen gibt es keine Rückwärtsfahrt (nur bei sehr speziellen Fahrzeugen mit entsprechendem Getriebe möglich). Auch die Langsamfahrt ist nur bedingt möglich, da hierdurch die Kupplung stark belastet wird.
b) Auswirkungen der Fahrweise auf einzelne Bauteile • Motor Der „FORCE“-Verbrennungs-Motor des Modells ist luftgekühlt. Das heißt, dass der Fahrtwind die Kühlung des Motors übernehmen muss. Vermeiden Sie daher, das Fahrzeug mit häufigen, heftigen Lastwechseln (durch kurze Gasstöße aus dem niedri- gen Drehzahlbereich und anschließend ruckartiges Zurücknehmen der Drehzahl) zu beschleunigen. Die kurzzeitig hohen Drehzahlen erhitzen den Motor stark, ohne dass eine entsprechende Kühlung durch den Fahrtwind sicher- gestellt ist, wie es bei kontinuierlicher Fahrt mit hoher Drehzahl (hoher Geschwindigkeit) der Fall wäre.
Einstellmöglichkeiten am Fahrzeug a) Motor-Feintuning Nachdem der Motor eingelaufen ist (siehe Kapitel 8. h), können Sie mit dem Feintuning zur Leistungssteigerung beginnen. Dazu optimieren Sie die Gemischaufbereitung für den Leerlauf (und den Übergang zu Vollgas) an der Leerlauf-Gemischregulierschraube und für Vollgas an der Hauptdüsennadel. Dieses Feintuning wird durch den bei dem Fahrzeug verwendeten Vergaser mit der Materialkombination Aluminium/ Kunststoff deutlich erleichtert.
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• Reichern Sie das Gemisch an, indem Sie die Schraube bei ausgeschaltetem Motor 1/16-Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen. • Starten Sie den Motor neu und wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis der Übergang von Leerlauf zu Vollgas weich und spontan erfolgt. Eine kleine Verzögerung im Ansprechen ist normal. • Wenn der Motor beim abrupten Übergang von Leerlauf zu Vollgas heftig raucht und sehr rau klingt, dann ist die Mischung zu fett. • Magern Sie das Gemisch wieder ab, indem Sie die Schraube bei ausgeschaltetem Motor 1/16 Umdrehung im Uhrzeigersinn hineindrehen. • Starten Sie den Motor neu und wiederholen Sie den Vorgang so lange, bis der Übergang von Leerlauf zu Vollgas weich und spontan erfolgt.
b) Einstellung des Radsturzes Der Radsturz bezeichnet die Neigung der Radebene gegenüber der Senkrechten. Negativer Sturz Positiver Sturz (Radoberkanten zeigen nach innen) (Radoberkanten zeigen nach außen) Die Einstellung der Räder bei den beiden Abbildungen oben ist übertrieben dargestellt, um Ihnen den Un- terschied zwischen negativem und positivem Sturz zu zeigen. Für die Einstellung am Modellfahrzeug sollte eine so extreme Einstellung natürlich nicht vorgenommen werden! • Ein negativer Sturz an den Vorderrädern erhöht die Seitenführungskräfte der Räder bei Kurvenfahrten, die Lenkung spricht direkter an, die Lenkkräfte werden geringer. Gleichzeitig wird das Rad in Achsrichtung auf den Achsschenkel...
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Radsturz an der Hinterachse einstellen: Die Verstellung des Radsturzes erfolgt wie bei der Vorderachse durch das Verdrehen der Schraube (A) des oberen Querlenkers. Da diese Schraube je ein Links- und Rechtsgewinde hat, müssen Sie den Querlenker zum Verstellen des Radsturzes nicht ausbauen. An der hinteren Dämpferbrücke (B) und am Achs- schenkel (C) befinden sich mehrere verschiedene Befestigungspunkte für den Querlenker.
c) Einstellung der Spur Die Spur (Vorspur = Bild „A“, Nachspur = Bild „B“) bezeichnet die Stel- lung der Radebene zur Fahrtrichtung. Während der Fahrt werden die Räder durch den Rollwiderstand vorne ¦ ¦ auseinandergedrückt und stehen daher nicht mehr exakt parallel zur Fahrtrichtung. Zum Ausgleich können die Räder des stehenden Fahrzeuges so einge- stellt werden, dass sie vorne leicht nach innen zeigen. Diese Vorspur bewirkt gleichzeitig eine bessere Seitenführung des Reifens und damit ein direkteres Ansprechen der Lenkung.
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Spur an der Hinterachse einstellen: Die Spur der hinteren Räder wird durch den soge- nannten „Vorspurblock“ fest vorgegeben. Dabei handelt es sich um ein Kunststoffteil, das hin- ten am Differenzial festgeschraubt ist, siehe Kreis- markierung (A) im Bild rechts. In den äußeren Löchern des Vorspurblocks werden die beiden Metallachsen fixiert, die den unteren Querlenker halten.
d) Einstellung der Stoßdämpfer Bild 12: Vorderachse Bild 13: Hinterachse Am oberen Ende des Stoßdämpfers kann die Einstellung der Feder-Vorspannung durch das Verdrehen einer Rändel- mutter (A) vorgenommen werden. Achten Sie darauf, dass sich hierbei der Stoßdämpferkörper nicht mitdreht und sich dadurch von der Stoßdämpferkappe herausdreht (es droht dann Ölverlust). Die Stoßdämpfer an Vorderachse und Hinterachse des Fahrzeugs können oben an der Dämpferbrücke (B) und am unteren Querlenker (C) in verschiedenen Positionen montiert werden. Der Hersteller hat hier jedoch bereits eine optimale Position gewählt, deshalb sollte eine Veränderung nur von professionellen Fahrern durchgeführt werden.
f) Einstellung des Servo-Savers Die Lenkung des Fahrzeuges ist als Achsschenkellenkung ausgelegt. Die Schwenkbewegung des Servosteuerhebels wirkt über das Lenkgestänge auf den Arm des Servo-Savers. Ein Servo-Saver besteht aus zwei rechtwinklig zuein- ander angeordneten Hebeln, die nicht starr miteinan- der verbunden sind, sondern sich über eine Feder in einer Ebene mit dem Lenkgestänge gegeneinander bewegen lassen.
Reinigung und Wartung Falls Sie vorher mit dem Fahrzeug gefahren sind, lassen Sie alle Teile (z.B. Motor, Auspuff usw.) zuerst vollständig abkühlen. Reinigen Sie das ganze Fahrzeug nach dem Fahren von Staub und Schmutz, verwenden Sie z.B. einen langhaarigen sauberen Pinsel und einen Staubsauger. Druckluft-Sprays können ebenfalls eine Hilfe sein. Verwenden Sie keine Reinigungssprays oder herkömmliche Haushaltsreiniger. Dadurch könnte das Produkt beschädigt werden, außerdem führen solche Mittel zu Verfärbungen an den Kunststoffteilen oder der Karos- serie. Waschen Sie das Fahrzeug niemals mit Wasser ab, z.B. mit einem Hochdruckreiniger. Dadurch wird der Motor und auch der Empfänger sowie die Servos zerstört. Das Fahrzeug darf nicht feucht oder nass wer- den! Zum Abwischen der Karosserie kann ein weiches, leicht angefeuchtetes Tuch verwendet werden. Reiben Sie nicht zu fest, sonst gibt es Kratzspuren.
Weitere Wartungsarbeiten: • Wenn das Fahrzeug längere Zeit nicht betrieben wird, geben Sie durch die Glühkerzenöffnung 2-3 Tropfen sog. Afterrun-Öl in den Motor. Drehen Sie dann den Motor mittels dem Seilzug einige Male durch. Das spezielle Pflegeöl beseitigt aggressive Verbrennungsrückstände und schützt den Motor dadurch vor Korrosion. • Wird das Fahrzeug transportiert oder nicht mehr benutzt, entfernen Sie den Treibstoff aus dem Tank. Verwenden Sie dazu z.B. eine entsprechende elektrische Tankpumpe für Modellfahrzeuge. Der Treibstoff stellt nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar (Brand- und Explosionsgefahr), sondern er zieht bei längerer Standzeit Feuchtigkeit an bzw. das Methanol/Nitromethan verdunstet. Dies führt zu Startproblemen oder einem schlecht laufenden Motor.
Behebung von Störungen Auch wenn das Modell nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurde, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie eventuelle Störungen beseitigen können. u Das Modell reagiert nicht (oder nicht richtig) • Bei 2,4 GHz-Fernsteueranlagen muss der Empfänger am Sender angelernt werden. Dieser Vorgang wird z.B. mit den englischen Begriffen „Binding“ oder „Pairing“ bezeichnet. Den Anlernvorgang hat normalerweise der Hersteller bereits durchgeführt, kann jedoch selbstverständlich auch von Ihnen durchgeführt werden. Beachten Sie dazu die getrennt beiliegende Bedienungsanleitung der Fernsteueranlage. • Ist der Empfängerakku oder die Batterien/Akkus im Sender leer? • Haben Sie zuerst den Sender und anschließend die Empfängerstromversorgung eingeschaltet? Halten Sie immer diese Reihenfolge ein! • Ist der Empfängerakku richtig mit dem entsprechenden Anschlussstecker verbunden? • Ist das Fahrzeug zu weit weg? Bei vollem Empfängerakku und vollen Batterien/Akkus im Sender sollte eine Reich- weite von mindestens 50 m und mehr möglich sein. Dies kann jedoch verringert werden durch Umgebungseinflüs-...
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u Fahrzeug bleibt beim Loslassen des Gas-/Bremshebels am Sender nicht stehen • Stellen Sie am Sender die Neutralstellung für die Gas-/Bremsfunktion richtig ein. Wenn der Trimmweg nicht reicht, kontrollieren Sie die Stellung des Servoarms auf dem Gas-/Bremsservo und dessen Verschraubung. • Kontrollieren Sie das Gestänge zwischen Gas-/Bremsservo und Vergaser/Bremse. • Ggf. muss die Drosselanschlagschraube am Vergaser justiert werden. • Das Fahrzeug ist zu weit weg und außerhalb der Reichweite des Senders. Zielen Sie niemals mit der Senderanten- ne auf das Modell, dadurch wird die Reichweite stark verkürzt. • Wir empfehlen Ihnen den Einsatz eines Fail-Safe, welches das Gas-/Bremsservo bei Empfangsproblemen in eine definierte Stellung bringt (z.B. Neutralstellung bzw. Bremse). Möglicherweise ist eine solche Funktion bereits Bestandteil des mitgelieferten Empfängers/Senders. Beachten Sie dazu unbedingt die getrennt beiliegende Bedienungsanleitung der Fernsteueranlage.
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u Lenkung gegenläufig zur Bewegung des Drehrads am Sender • Aktivieren Sie am Sender die Reverse-Einstellung für die Lenkfunktion. u Fahrfunktion gegenläufig zur Bewegung des Gas-/Bremshebels am Senders • Normalerweise muss das Fahrzeug nach vorne fahren, wenn der Gas-/Bremshebel am Sender zum Griff hin gezo- gen wird. Aktivieren Sie am Sender die Reverse-Einstellung für die Fahrfunktion. u Die Lenkung funktioniert nicht oder nicht richtig, Lenkausschlag am Fahrzeug zu gering • Steht das Fahrzeug auf dem Boden, so wird das Servo durch das Gewicht des Fahrzeugs erst bei normaler Fahrt korrekt arbeiten. Stellen Sie das Fahrzeug zum Testen der Lenkung auf einen geeigneten Carstand, so dass sich alle Räder frei drehen können.
Technische Daten Maßstab ..........1:8 Empfängerakku ........Ein 5zelliger NiMH-Akkupack (Nennspannung 6,0 V, Kapazität mindestens 1300 mAh); nicht im Lieferumfang enthalten, muss getrennt bestellt werden Antrieb ..........2-Takt Verbrennungsmotor, 5,24 ccm, 2,21 kW (2,95 PS) Allradantrieb Differenzial an Vorder- und Hinterachse Fliehkraftkupplung Antriebsachsen kugelgelagert Erforderlicher Treibstoff ......RC-Modelfahrzeug-Treibstoff auf Methanol-/Öl-Basis, mit einem Anteil von 5% - 25% Nitromethan und 16% synthetischem Öl Fahrwerk ..........Einzelradaufhängung, Doppelquerlenker Verstellbare Ölstoßdämpfer mit Spiralfedern Spur der Vorder- und Hinterräder einstellbar Sturz der Vorder- und Hinterräder einstellbar Einstellbarer Servo-Saver für Lenkservo...