Wartung
Flammenstörung
Das Vorhandensein der Flammenstörung wird durch den Schließkontakt
5-6 der Geräteklemmleiste signalisiert.
Wenn eine Lampe an diesen Kontakt angeschlossen ist (auch bei Verwen-
dung der optionalen 1- oder 2-Tasten-Standard Fernbedienungen, siehe
Absätze 1.6.2 S. 14 und 1.6.3 S. 14 ), leuchtet diese auf, wenn der Kon-
takt geschlossen ist und zeigt das Vorhandensein der Störung an.
Bei Vorhandensein mehrerer aufeinanderfolgender Flammenstö-
rungen ist es ratsam, zu überprüfen, ob der Grenzwertthermostat
wegen übermäßiger Erwärmung des Gerätes nicht eingegriffen
hat, und gegebenenfalls den Grenzwertthermostat zurückzu-
setzen und die Ursachen seines Eingreifens durch qualifiziertes
Personal überprüfen zu lassen (siehe auch Absatz 7.3 S. 38 ).
6.4.2
Gerät blockiert
Für eine Störung am Gerät ist ein externer Eingriff erforderlich (Reset oder
Reparatur).
7
WARTUNG
7.1
HINWEISE
Eine korrekte Wartung vermeidet Probleme, garantiert die Effi-
zienz und vermindert die Betriebskosten.
Die hier beschriebenen Wartungseingriffe dürfen nur vom Kun-
dendienst oder vom qualifizierten Wartungstechniker ausgeführt
werden.
Alle Eingriffe an den internen Bauteilen dürfen nur vom Kunden-
dienst ausgeführt werden.
Vor der Ausführung von Eingriffen das Gerät mit der Steuervor-
richtung ausschalten und das Ende des Abschaltzyklus abwarten,
dann mithilfe des elektrischen Trennschalters und des Gasabsperr-
ventils die Strom- und Gasversorgung unterbrechen.
Die Überprüfung des korrekten Betriebs und alle anderen Kontroll-
und Wartungsarbeiten (siehe Tabelle 7.1 S. 38 ) müssen regel-
mäßig gemäß den geltenden Normen und Gesetzen ausgeführt
werden oder, restriktiver, gemäß den Vorschriften des Herstellers,
des Installateurs oder des Kundendienstes.
Die Verantwortung für die Kontrollen der Funktionstüchtigkeit,
die dazu ausgeführt werden müssen, um die Energiekosten in
Grenzen zu halten, gehen zulasten des Betreibers.
7.2
PROGRAMMIERTE ORDENTLICHE
WARTUNG
Führen Sie die Operationen in Tabelle 7.1 S. 38 jährlich durch.
38
Für eine vorübergehende und provisorische Störung kann ein Reset
▶
ausreichend sein.
Für eine Störung oder einen Defekt muss der Wartungstechniker oder
▶
der Kundendienst verständigt werden.
6.4.3
Reset
Die Flammenstörung kann zurückgesetzt werden:
Mittels der entsprechenden Taste, bei Vorhandensein der Stardard
▶
Fernsteuerung mit 1 oder 2 Tasten, des OTRG005 Temperaturreglers,
des OCDS008 digitalen Thermostates mit Zeitschaltuhr oder der OS-
WR000 Genius Software.
Durch manuelles Schließen des Kontaktes 5-7 (Abbildung 4.10 ).
▶
Wenn kein Reset-Taster vorhanden ist, ist während des Reset-
Vorgangs äußerste Vorsicht geboten, da der 5-7-Kontakt eine
AC 230 V-Spannung an seinen Klemmen hat.
Andere Störungen, die ein Reset ermöglichen, können durch Ausschalten
und Wiedereinschalten des Geräts zurückgesetzt werden.
Tabelle 7.1 Programmierte ordentliche Wartung
Ordentliches Wartungsprogramm
reinigen Sie den Brenner
reinigen Sie die Ionisation- und
Zündelektroden.
Steuereinheit
reinigen Sie den Ventilator
von Einheiten
reinigen Sie das Glebläse
prüfen des CO
-Anteils (%)
2
die Sicherheit des Gerätes überprüfen
7.3
ENTRIEGELN DES
GRENZWERTTHERMOSTATS
Der Grenzwertthermostat stoppt den Brenner bei übermäßiger Erwärmung
des Gerätes.
Die Entriegelung erfolgt manuell mittels eines Schalters auf der Rück-
seite des Gerätes (Detail 6 den Abmessungen, Absatz 1.2 S. 8 ). Dazu
die Schutzkappe abschrauben und Knopf eindrücken (siehe Abbildung
7.1 S. 39 ) anschließend Schutzkappe wieder aufschrauben.
Der Thermostat darf nur von qualifiziertem Fachpersonal rückge-
setzt werden, das zuerst die Ursache der Überhitzung feststellen
wird.
Sicherheitstemperaturbegrenzers ist IMMER ein Anzeichen für
mögliche Störungen. Vor dem Rücksetzen muss daher die Ursache
der Überhitzung des Gerätes festgestellt werden. Sollte der Sicher-
heitstemperaturbegrenzer häufiger eine Geräteabschaltung aus-
lösen, den Robur technische Kundendienst verständigen.
7
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