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Bedienung - Cebora Prof 152 Betriebsanleitung

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chenden Nennstrom aufweisen. In diesem Fall muß der
Stecker zum allpoligen Trennen der Maschine vom Netz ver-
wendet werden, nachdem zuvor der Schalter A (Abb. 2) in
Schaltstellung „0" gebracht wurde.
Der gelb-grüne Leiter muß an die Erdungsklemme ange-
schlossen werden.
Der Wert für den aufgenommenen Strom I1 in Abhängigkeit
von der verfügbaren Versorgungsspannung U1 kann den
technischen Daten auf dem Typenschild der Maschine ent-
nommen werden.
Eventuell notwendige Verlängerungsleitungen müssen
einen der Stromaufnahme I1 angemessenen Querschnitt
aufweisen.
1.6 SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
Diese Anlage verfügt über folgende Sicherheitseinrichtungen:
Überlastungschutzschalter:
Auf den Wicklungen des Leistungstransformators
angebrachter Schutzschalter zur Vermeidung von ther-
mischer Überlastung; bei Ansprechen leuchtet die
Kontrolleuchte C auf (siehe Abb.2).
Druckwächter:
Befindet sich auf der Luftleitung im Gerät und
verhindert, daß die Maschine mit ungenügendem
Luftdruck arbeitet. Wenn der Druckwächter anspricht; leuch-
tet die Kontrolleuchte D auf (siehe Abb. 2).
Elektrische Sicherheitseinrichtungen:
1) befindet sich auf dem Brennerkörper und verhindert, daß
am Brenner gefährliche Spannungen anliegen, wenn die
Düse, der Diffusor, die Elektrode oder die Düsenspannhülse
ausgetauscht werden;
2) schaltet die Maschine ab, wenn die Elektrode soweit
abgebrannt ist, daß sie ausgetauscht werden muß. Diese
zweite Funktion wird vom Aufleuchten der Kontrolleuchte E
(siehe Abb.2) angezeigt.
3) shaltet die Maschine ab, falls eine Leistungskomponente
beschädigt ist. Diese Funktion wird vom Aufleuchten der
Kontrolleuchte R angezeigt.R.
Zur Gewährleistung der einwandfreien Funktion dieser
Sicherheitseinrichtungen sind folgende Regeln zu befolgen:
• Niemals die Sicherheitseinrichtungen entfernen oder
überbrücken.
• Nur Originalersatzteile verwenden.
• Eventuell beschädigte Teile der Maschine oder des
Brenners nur durch Originalersatzteile ersetzen.
• Ausschließlich Brenner des Typs CEBORA P70 oder
P150 verwenden.
• Die Maschine ohne Abdeckung in Betrieb nicht neh-
men. Hierdurch würden sowohl der Bediener als auch
die Personen, die sich im Arbeitsbereich aufhalten,
gefährdet und außerdem eine ausreichende Kühlung
der Maschine verhindert.

2 BEDIENUNG

Vor Inbetriebsetzen sind die CENELEC HD 407 und
CENELEC HD 433-Normen aufmerksam zu lesen.
Das Gerät mit Hilfe des Drehknopfes A einschalten. Nach
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dem Einschalten leuchtet die Kontrolleuchte B auf.
Der Motorventilator der Maschine wird von einem
Thermostaten gesteuert; er schaltet sich also nur ein,
wenn der Generator gekühlt werden muß.
Bei Maschinen, die über einen Not-Aus-Taster verfügen,
muß der Drehknopf des Schalters auf ON gestellt werden: es
leuchtet dann die Kontrolleuchte auf und die Maschine ist
"startbereit". Dreht man nun den Drehknopf auf START, wer-
den die Maschine und der interne Ventilator der Maschine
gestartet. Der Drehknopf verbleibt nach dem Loslassen nicht
in der Stellung START, sondern kehrt in die Stellung ON
zurück.
Drückt man während des Betriebs der Maschine den Not-
Aus-Taster, schaltet die Maschine sofort ab und kehrt in den
Zustand "schweißbereit" zurück.
Nach dem Einschalten der Maschine kurz den Brennertaster
drücken, um die Druckluftversorgung freizugeben.
Bei den Brennern für den Automatikbetrieb wird mit
"Brennertaster" der Taster oder Schalter bezeichnet, der sich
auf der automatischen Schneideeinrichtung befindet, die mit
dem an den Brenner angeschlossenen Kabel verbunden
wird.
Sicherstellen, daß der vom Manometer O in diesem
Betriebszustand angezeigte Druck 5 bar (0,5 MPa) beträgt.
Andernfalls den Druck mit Hilfe des Drehknopfes M des
Druckminderers regulieren und dann den genannten
Drehknopf nach unten drücken, um ihn zu verriegeln.
Die Werkstückklemme der Werkstückleitung anbringen. Es
ist darauf zu achten, daß zwischen der Klemme und dem
Werkstück eine gut leitende Verbindung besteht. Dies gilt
insbesondere bei lackierten, eloxierten und mit isolierenden
Beschichtungen versehenen Blechen.
Die Werkstückklemme nicht an dem Teil des Werkstücks
anbringen, das abgeschnitten werden soll.
Das zu schweißende Werkstück sollte wenn immer möglich
Keinen direkten Kontakt zum Boden/Erde haben.
Wird das Werkstück vorsätzlich über den Schutzleiter geer-
det, muß eine möglichst direkte Verbindung hergestellt wer-
den; der zu diesem Zweck benutzte Leiter muß mindestens
einen gleich großen Querschnitt aufweisen, wie die
Schweißstromrückleitung und ist über die Klemme der
Rückleitung an derselben Stelle des Werkstücks anzusch-
ließen bzw. über eine zweite unmittelbar danebenliegende
Masseklemme.
Alle Vorsichtsmaßnahmen treffen, um Streustrom zu vermei-
den.
Mit dem Drehknopf F den Schweißstrom in Abhängigkeit von
der Dicke des zu schneidenden Werkstücks unter
Beachtung der folgenden Angaben einstellen:
Aluminium:
3 ÷ 4 mm
8 ÷ 10 mm
15÷ 18 mm
22 ÷25 mm
rostfreier Stahl bis a 5 mm
Weicher Stahl
bis a 20 mm
bis a 30 mm
bis a 40 mm
Die Maschine verfügt über eine stufenlose Einstell-
Einrichtung für den Schneidestrom. Der Bediener kann also
den
korrekten
Wert
Schneidebedingungen festlegen.
Stromwerte, die höher liegen als die angegebenen Werte,
beeinträchtigen nicht den einwandfreien Betrieb der
40 ÷ 50A
80 ÷ 90A
110 ÷120A
150A
40 ÷ 50A
80 ÷ 90A
110 ÷ 120A
150A
in
Abhängigkeit
von
den
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