(A)
(B)
D872
D873
12
BRENNERBETRIEB
ANFAHREN DES BRENNERS (A) - (B)
0 s
: Einschalten der TL-Fernsteuerung, an-
lassen des Motor.
Die Pumpe 3) saugt den Brennstoff
über die Leitung 1) und den Filter 2)
vom Tank an und pumpt ihn unter Druck
in den Auslaß. Der Kolben 4) geht hoch
und der Brennstoff kehrt über die Lei-
tungen 5)-7) in den Tank zurück. Die
Schraube 6) schließt den Bypass gegen
die Ansaugleitung ab und die uner-
regten Elektroventile 8)-15) und 16) ver-
schließen den Weg zu der Düse.
5 s
: Anfahren Stellmotor: dreht um 90° nach
rechts, d.h. heißt bis zum Eingriff des
Schaltstücks am Nocken I)(A)p.9.
Die Luftklappe positioniert sich auf
Höchstleistung.
29 s
: Vorbelüftungsphase bei Luftdurchsatz
wie bei Höchstleistung
51 s
: Der Stellantrieb dreht nach links bis
zum Eingriff des Schaltstücks am Nok-
ken III)(A)S.9.
71 s
: Die Luftklappe und der Druckregler po-
sitionieren sich auf Mindestleistung.
72,5 s : Funkenbildung an der Zündungselek-
trode.
75 s
: Die Elektroventile 8) - 15) - 16) werden
geöffnet; der Brennstoff gelangt in die
Leitung 9) über den Filter 10) und tritt in
die Düse ein.
Ein Teil des Brennstoffs tritt zerstäubt
aus der Düse aus und entzündet sich
beim Kontakt mit dem Funken: Flamme
mit niedriger Leistung, Punkt A; der an-
dere Teil des Brennstoffs geht in die
Leitung 11) bei dem vom Regler 12)
eingestellten Druck, dann geht er über
die Leitung 7) in den Tank zurück.
80 s
: Der Funke erlischt.
90 s
: Die Anlaufphase ist beendet
DAUERBETRIEB (A)
Brenner ohne Leistungsregler RWF40
Nach Beendigung der Anlaufphase geht die
Steuerung des Stellantriebs an die Fern-
steuerung TR über, die den Druck oder die Tem-
peratur des Kessels überwacht, Punkt B.
• Wenn die Temperatur oder der Druck niedrig
und die Fernsteuerung TR geschlossen ist,
steigert der Brenner die Leistung stufenweise
bis zur Höchstleistung (Strecke B-C).
• Wenn die Temperatur oder der Druck dann bis
zur Öffnung von TR steigt, senkt der Brenner
die Leistung stufenweise bis zur Mindestleis-
tung (Strecke D-E), u.s.w.
• Der Brenner schaltet sich aus, wenn der
Wärmebedarf geringer ist, als die vom Brenner
auf Mindestleistung gelieferte Wärme (Strecke
F-G). Die Fernsteuerung TL geht in offene Stel-
lung, der Stellmotor geht auf den vom Nocken-
schaltschütz II)(A)S.9 begrenzten 0° Winkel
zurück. Die Klappe schließt ganz und bes-
chränkt den Wärmeverlust auf ein Minimum.
Bei jeder Leistungsumschaltung ändert der
Stellmotor automatisch den Durchsatz des
Heizöls (Druckregler) und den Luftdurchsatz
(Gebläseklappe)
Brenner mit Leistunsregler RWF40
Beachten Sie die beigelegte Anweisung für den
Regler.
MANGELNDE ZÜNDUNG
Wenn der Brenner nicht zündet, erfolgt die
Störabschaltung des Brenners innerhalb von 5 s
ab dem Öffnen des Heizöl-Elektroventils.
ABSCHALTUNG WÄHREND DES BETRIEBS
Erlischt die Flamme plötzlich während des Bren-
nerbetriebs, erfolgt nach 1s die Störabschaltung
des Brenners.