KAPITEL
~
8.
Grundlegendes zur Programmierung
Ein
Programm ist eine logisch aufgebaute Folge von Anweisungen,
die
alle erforderlichen Operationen eines Computers steuern, um
diesen
zur Lösung einer Aufgabe zu befähigen. Diese Anweisungen
müssen
dazu in einer Sprache geschrieben sein, die der Computer
"verstehen"
kann. Da sämtliche Funktionen des PC-1600 von einem
Prozessor gesteuert werden, kennt der Computer im Grunde nur die
Befehlssprache
dieses elektronischen Bausteines, die sogenannte
Maschinensprache.
Durch
ein spezielles und residentes Programm
wird der
Computer jedoch
befähigt,
eine anwenderfreundlichere
Sprache zu akzeptieren. Dieses Programm ist in der Lage, die Be-
fehle
der Programmiersprache BASIC zu interpretieren und in die
erforderlichen
Maschinen-Codes
umzusetzen.
Fortgeschrittenen
Anwendern
bleibt es jedoch unbenommen, auf den Prozessor direkt
zuzugreifen
und
Maschinensprache-Programme ablaufen zu lassen.
Für
die
meisten Anwender wird jedoch der BASIC-Interpreter das
wichtigste
Instrument zur Handhabung eigener Programme bleiben.
Das
SHARP-BASIC
des
PC-1600 umfaßt
einen Vorrat von etwa 200
Befehlen,
die
in
Kommandos, Anweisungen und Funktionen unter-
schieden
werden.
Die
Regeln, die die formale Anwendung dieser
Befehle
beschreiben,
nennt man die Befehlssyntax. Diese Syntax
läßt
sich
nicht immer mit einfachen Worten beschreiben, so daß
wir
diese
Regeln
bei
der Erklärung der BASIC-Befehle in Form
von Diagrammen wiedergegeben haben (s. auch Anhang Kl.
8.1
Eingabe von BASIC-Befehlen
Bei der Eingabe von BASIC-Befehlen lassen sich zwei verschiedene
Betriebsarten
voneinander
unterscheiden: der
direkte
und der
indirekte
Modus.
Im
direkten Modus werden die in den Computer
e~benen
Befehlswörter
unmittelbar nach der Betätigung der
~
Taste analysiert und der betreffende Befehl ausgeführt.
Nach
Ausführung
eines Befehles ist der Computer wieder bereit,
weitere Befehle entgegenzunehmen.
Der DIREKTE MODUS kann mit der Betriebsart eines Taschenrechners
verglichen
werden. Er ist nützlich bei der Berechnung einfacher
und
nicht
ständig wiederkehrender Berechnungen (s. Kapitel 5).
Ebenso
dient dieser Modus der Ausführung von Kommandos, die die
Steuerung
peripherer
Geräte (z.B. des Diskettenlaufwerkesl und
die Einstellung bestimmter Betriebsparameter vornehmen.
TEIL IV
KAPITEL 8
Grundlegendes zur Progranierung
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