4.6
U
O
NPARALLELE
Grundsätzlich gilt:
Eine hohe Parallelität der Oberflächen gewährt eine hohe Präzision bei der Messung.
Schlechte Parallelität verursacht hohe Streuung
4.7
M
ATERIALTEMPERATUR
Sowohl die Stärke als auch die übertragungsgeschwindigkeit der Ultraschallwellen ist
Temperaturabhängig. Das hat das abweichende Dickenwerte bei Temperatur
unterschieden zur Folge. Eine Korrekturzugabe lässt sich anhand entsprechend
vorbereiteter Proben bei entsprechenden Temperaturen ermitteln.
4.8
M
ATERIAL MIT HOHER
Manche Materialien,wie z.B.Fiber, mit porösen und rauen partikeln absorbieren
vermehrt Schallwellen. Das hat grosse Streuung oder keine Messergebnisse zur Folge.
Meist ist der gemessene Wert wesentlich geringer als der Tatsächliche.
4.9
R
M
EFERENZ
ATERIALPROBEN
Wenn Sie eine akurate Messung für unterschiedliche Materialien unter verschiedenen
Bedingungen durchführen, fällt die Messung am genauesten aus, je ähnlicher die
Materialprobe dem zu testenden Material ist.
Am idealsten ist es, wenn die Materialproben unterschiedliche Dickewerte haben.
Sie können Kallibrationsfaktoren für das Instrument bieten (wie die Mikrostruktur des
Materials, heat-treating condition..Ausrichtung der Partikel, Oberflächenrauhheit, etc.)
Grundsätzlich empfiehlt es sich immer eine dem Werkstückmaterial adäquate
Materialprobe mit bekannter Dicke zu fertigen um das TT300 zu kalibrieren.
Jede Sonde meldet während einer Messung einen Fehler, wenn die Dicke des Objektes
geringer ist als das unterste Limit der Sonde.
Wenn nötig, messen sie den kleinsten Dickewert ,indem sie ihn mit der Materialprobe
korrigieren.
Messen Sie keine Materialien unterhalb des Limits. Nach möglichkeit sollte bei der
Grenzwerteinstellung HIGH LIMIT definiert werden.
Grosse Wandstärken, das gilt vor allem für Legierungen mit komplexer Gefügestruktur
sollten mit einer dem Werkstück möglichst stofflich und geometrisch adäquaten
Materialprobe einkalibriert werden
Die meisten Guss- und Schmiedewerkstoffe besitzen eine ungleichmäßige
Gefügestruktur, wodurch der Schall im Werkstoff in viele Richtungen gestreut wird.
Um diese Störgröße zu kompensieren, sollte man die kalibration auf einer
Materialprobe adäquater Gefügestruktur durchführen und zusätzlich die Messrichtung
beachten.
Unter manchen Umständen können bei Messungen die Werte in der
Schallgeschwindigkeitstabelle angewendet werden.
Abweichende Werte haben ihre Ursache in den variablen physischen und chemischen
Charakteristiken eines Werkstoffes.
Werte aus der Tabelle sollte man nur für Stähle mit niedrigem Kohenstoffgehalt
anwenden und sollten zunächst nur als grobe Messung verstanden werden.
Mit dem TT300 kännen Sie di8e Schallgeschwindigkeit eines Werkstoffes messen .Zuerst
Schallgeschwindigkeit messen, dann das Werkstück mit der ermittelten Geschwindigkeit
messen
20
BERFLÄCHEN
S
CHALLABSORBATION
Bedienungsanleitung TT-300