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Messung Des Aufnahme-Wiedergabefrequenzganges - Revox G36 Serviceanleitung

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Inhaltsverzeichnis
3.1.5.
Einstellung des
Vormagnetisierungsstromes
Der
Vorgang wLrd
hier
für
einen Kanal beschrieben. Er
ist
sinngemäss
für
beide
Kanäie durchzuführen.
Das
RVM
wird
über den j.n
3. I
.
1.
beschriebenen Sperrkreis an den
Wj.ederg.',be-
verstärker angeschlossen und das Gerät
bei
geschlossenem Aufnahmeregler ,tuf
Aufnahme
geschaltet.
Danach
ist
der
Sperrkreis
auf
minimalen Ausschlag anr
RVM
abzugleichen.
Sollte
ein
solcher Sperrkreis
nicht zur
Verfügung
stehen, so kann eine
Messung
am Ausgang
des
Gerätes während der Aufnahme
nicht
erfolgen,da eine
Verfälschung
der Anzeige durch
vagabundierende Hochfrequenz
eintritt.Dies
kann
umgangen
werden,indem
die
Aufnahme
rückgespult wird,und
alle
Ablesungen
bei der
noch-
maligen Wiedergabe erfolgen.
Bei
den
REVOX
G 36 Geräten
mit in
den Kathodefolgestufen V 9 und V
l1
eingebauten
HF-sperren
ist
dies
aber
nicht
mehr
notwendig. Es sind
aber
die unter
3.1.I.
gemach-
ten
Angaben zu beachten.
Bei einer Aenderung des Vormagnetj.sierungsstromes ( im Foigenden kurz HF-Strom ge-
nannt
)
ändert sich der
remanente
Bandfluss,
und
damit im interessierenden
Bereich
direkt proportional die
Wiedergabespannung, der Frequenzgang und der
Klirrfaktor.
Da
die elektrischen
Daten verschiedener Köpfe
nie absolut j.dentisch sein können,
ist
es
wenig
sinnvoll,
den HF-Strom
direkt
zu messen.
Es müssen
vielmehr eine oder
mehre-
re der genannten Grössen zur Einstellung dieses
Stromes herangezogen
werden,
und
es
ist
daher
wichtig,
dass der annähernde, optimale Wert des HF-Stromes
gefunden
wird,
ehe
eine Messung des
Frequenzganges
erfolgen kann.
Dazu nimmt man auf dem Leerbandteil des Bezugsbandes, oder auf einem neuwertigen
Bandstück der
am
häufigsten verwendeten Bandsorte, mit einer Bandgeschwindigkeit
von
9,5
cm,/s
einen
1000
Hz
Ton
auf und
stellt
den
Hf-Strom,
an P 10 (
Fig.
14
)
für
Kanal
I
und an P 11
(Fig.
14
) für
Kanal II
,
auf maximale
Ausgangsspannung ej.n.
Die
Eingangsspannung
ist
dabei so zu wählen, dass
am
Wiedergabeverstärkerausgang
eine
Tonfrequenzspannung
von etwa
-3
db der Vollaussteuerung gemessen
wird. Die-
ser Pegel entspricht ungefähr
dem
Pegeltonteil des
Bezugsbandes.
Danach reduziere
man dj.e
Eingangsspannung um
weitere
20
db und
merke
sich die Wie-
dergabespannung. Nach Erhöhung der Eingangsfrequenz
auf
l0
kHz j.st gegebenenfalls
der HF-Strom soweit herabzusetzen, dass ein geradliniger
Frequenzgang
innerhalb
der
zulässigen Toleranzen erreicht
wird
(
s
j.ehe
techn.
Daten
5.
).
3. 1. 6.
Messung des Aufnahme-Wiedergabefrequenzganges
Ueber den Eingang "Radio"
wird ein
I
kHz
Ton aufgenommen und
die
Eingangsspannung
auf Bezugspegel
eingestellt,
d.h.
etwa
gleiche
Spannung am Kathodenfolge-Ausgang
wie
vom Pegeltonteil des Bezugsbandes. Danach reduziert man
sie
um 20
db,
d.h.
auf
t/rc
aer
bei
Vollaussteuerung
ermittelten
Spannung, und kann nun durch Veränderung
der Frequenz den Frequenzgang "über
alles"
messen.
Es
ist
unbedingt darauf zu
achten, dass diese
Messung
ca.
25 db unter
Vollaussteuer-
ung durchgeführt
wird,
andernfalls sind wegen der
normgerechten Höhenvoranhebung
Fehlmes
sungen unvermeidli,ch.
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